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Beluga Linsensuppe

[recipe name=”Beluga Linsensuppe” photoid=”1295″ galleryid=”157″ rating=”4″ type=”soup” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”1h”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″ hint=”Groß.”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”moehre” amount=”2″]
[ingredient name=”sellerie” amount=”2″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” amount=”0.75″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Getrocknet.”]
[ingredient name=”thymian” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Getrocknet. Alternativ Majoran.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”tellerlinse” rename=”Linsen” amount=”150″ hint=”Schwarze Beluga-Linsen.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”1250″ hint=”Wasser mit 0.25 TL Liebstöckel, 1 TL getrocknete Kräuter der Provence und 1 TL Salz. Alternativ Brühe.”]
[ingredient name=”lorbeerblatt” amount=”2″]
[ingredient name=”petersilie” amount=”2″]
[ingredient name=”Garnitur (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ hint=”Gute Qualität.”]
[ingredient name=”avocado” amount=”2″]
[ingredient name=”cremefraiche” amount=”4″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Quark. Veganer verwenden Sahneersatz.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”4″]
[review]
Bei dem Wort Beluga muss ich immer ans Meer denken. Belugalinsen haben zwar nichts damit zu tun, ein Schelm könnte sie dem gemeinen Laien dennoch als Kaviar unterjubeln. Belugalinsen sind schwarz, rund und sämig im Geschmack. Ideale Voraussetzung für eine dickflüssige Suppe. Eine weitere Eigenschaft der kleinen Belugas ist, dass sie nicht stundenlang eingeweicht werden müssen – auch noch Wasserscheu die Biester! Wer nun spontan Lust hat, löffelweise Kaviar zu schlemmen, dem sei diese nahrhaft sättigende Suppe empfohlen.

Siehe auch die klassische Tellerlinsensuppe. Und wer eine fruchtige Linsensuppe ausprobieren will, schaut sich die rote Linsensuppe an.
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[instructions]
Gemüse vorbereiten:
* Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken.
* Sellerie und Möhren waschen. Dann längseits halbieren, die Hälften nochmals längsseits halbieren und in Stücke schneiden.
Gemüse anschwitzen:
* Olivenöl im Kochtopf auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Öl heiß ist, die Zwiebel- und Knoblauchstücke ein paar Minuten darin andünsten, bis sie glasig sind.
* Dann Sellerie- und Möhrstücke mit etwas Salz hinzugeben.
* Etwa 10 Minuten dünsten, gelegentlich umrühren.
* Die Linsen in ein Sieb mit Wasser abbrausen, abtropfen und zum Gemüse in den Topf geben. Kurz mit anschwitzen lassen.
Suppe kochen:
* Wasser, Lorbeerblat, Kreuzkümmel, Chili, Pfeffer und Salz hinzugeben.
* Hinweis: Normalweise sollte man Linsen nicht in Salzwasser garen, weil sie sonst kaum gar werden. Bei Beluga-Linsen klappt es auch mit Salz gut.
* Auf höchster Herdstufe aufkochen, dann auf mittelhoher Herdstufe herunterschalten.
* Für 45 bis 60 Minuten im offenen Kochtopf köcheln lassen.
* Die Linsen müssen gar sein, daher regelmäßig probieren, ob sie bereits schön weich sind.
* Kochtopf von Herd nehmen.
* Petersilie klein hacken und unterrühren.
* Mit Salz, Pfeffer und guten Olivenöl abschmecken.
Garnitur:
* Linsensuppe portionsweise in hohe Teller abfüllen.
* Optional: Etwas Olivenöl tröpfenweise auf die Portion geben, so dass sich kleine Ölflecken an der Oberfläche bilden.
* Avocado halbieren, den Kern entfernen. Das Fruchtfleich mit einem Löffel herausnehmen und in Stücke schneiden.
* Jeweils einen gut gehäuften Teelöffel Creme Fraiche portionsweise auf der Linsensuppe klecksen.
* Die Avocadostücke portionsweise auf der Linsensuppe verteilen.
* Mit etwas Zitronensaft beträufeln und Chilipulver bestreuen.
* Hinweis: Die Garnitur sollte nur frisch vor dem Servieren gemacht werden, weil die Avocadostücke nicht lange frisch bleiben.
Warm servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 5 Tage. Lässt sich gut im Kochtopf oder in der Mikrowelle (ohne Garnitur!) erwärmen.
[/instructions]
[/recipe]

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Grüne Spargelcremesuppe

[recipe name=”Grüne Spargelcremesuppe” photoid=”1203″ galleryid=”144″ rating=”3″ type=”soup” servings=”3″ preptime=”15m” cooktime=”35m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″ hint=”Veganer nehmen Rapsöl.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″ hint=”Groß.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”wasser” amount=”1300″ hint=”Alternativ Brühe, dann nachfolgendes Salz, Liebstöckel und Kräuter der Provence weglassen.”]
[ingredient name=”liebstoeckel” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kraeuterderprovence” amount=”1″ customunit=”TL” customcator=”5″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customcator=”5″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″ hint=”Veganer nehmen pflanzliche Sahne.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”Garnitur” separator=”true”]
[ingredient name=”cremefraiche” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Gehäuft.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0″ customunit=”Etwas” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Grüner Spargel wächst im Gegensatz zu weißen Spargel an der Sonne und enthält daher etwas mehr Nährstoffe. Viele halten grünen Spargel aromatischer, ich persönlich finde den Unterschied gering. Grüner Spargel ist vor allem praktisch, weil man ihn nicht schälen muss und er schneller gar ist. Die grüne Spargelcremesuppe ist recht dickflüssig und schmeckt lieblich nach Spargel. Persönlich mag ich dazu gerne ein wenig geriebene Muskatnuss. Das Rezept lässt sich zudem leicht für Veganer anpassen.

Noch ein Hinweis: Den grünen Spargel nicht überkochen, sonst verliert er seine hellgrüne Farbe. Stattdessen erhält man dann, so wie ich, ein dunkles Sumpfgrün. :-)

Mir gefällt die weiße Spargelcremesuppe nach wie vor wesentlich besser, liegt wahrscheinlich an der anderen Rezeptur. Mein Lieblingsrezept mit grünen Spargel bleibt nach wie vor Spargel auf Blätterteig.
[/review]
[instructions]
Zwiebel anschwitzen:
* Butter in einen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe zergehen lassen.
* Zwiebel schälen und klein hacken.
* Zwiebelstücke in der Butter für 10 Minuten anschwitzen. Ab und an umrühren.
Brühe köcheln:
* Mit Wasser ablöschen, Liebstöckel, Kräuter der Provence und Salz hinzugeben (alternativ Brühe verwenden).
* Auf höchster Stufe aufkochen. Auf mittelhoher Herstufe reduzieren und 15 Minuten köcheln lassen.
Spargel kochen:
* Spargel waschen.
* Tipp: Der grüne Spargel muss nicht geschält werden.
* Hinweis: Frischer Spargel sollte quietschen, wenn man ihn aneinanderreibt. Die Spitzen sollten geschlossen sein. Und man sollte ihn glatt durchbrechen können.
* Die Spitzen abschneiden. Den Spargel in etwa 1 cm große Stücke schneiden.
* Tipp: Das dickere Ende in etwas kleinere Stücke schneiden, damit alle etwa gleichzeitig gar werden.
* Spargel in die Brühe geben.
* Auf hoher Herdstufe aufkochen, dann auf mittlerer Herdstufe herunterschalten.
* Spargel für 8 bis 10 Minuten köcheln lassen.
Spargel pürieren:
* Hinweis: Sobald der Spargel sich mit einer Gabel an der Topfwand zerdrücken lässt, ist er gar und kann püriert werden. Der Test muss mit den dickeren Stücken durchgeführt werden!
* Entweder 3 Minuten mit einen Pürierstab mixen, bis eine feine Creme entsteht.
* Oder im Standmixer eine Minute bei höchster Stufe mixen.
* Tipp: Die Standmixervariante liefert das feinere Ergebnis, allerdings muss man ihn anschließend saubermachen.
Suppe abschmecken:
* Sahne unterrühren.
* Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chilipulver und Muskatnuss abschmecken.
Garnieren (optional):
* Crème Fraîche in einer kleinen Schüssel mit etwas Zitronensaft vermischen.
* Solange Zitronensaft hinzugeben, bis eine dickflüssige Creme entsteht.
* Etwa 1 TL Zitronencreme auf die angerichtete Spargelsuppe tröpfeln lassen.
* Mit einen Bambusstab die Creme verteilen und Muster in die Suppe malen.
Warm servieren (kalt schmeckt sie nicht gut).
Haltbarkeit: Kann im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahrt werden. Lässt sich gut wieder erwärmen.
[/instructions]
[/recipe]

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Risotto alla Milanese

[recipe name=”Risotto alla Milanese” photoid=”951″ galleryid=”114″ rating=”4″ type=”risotto” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”40m”]
[ingredient name=”butter” amount=”45″ hint=”Alternativ 3 Esslöffel Olivenöl oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”basmati” rename=”Rundkornreis” amount=”300″ hint=”Sorten Arborio, Carnaroli oder Vialone. Zur Not Milchreis.”]
[ingredient name=”weisswein” amount=”140″]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”1000″ hint=”Alternativ Hühnerbrühe.”]
[ingredient name=”safran” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”Abschluss” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″ hint=”Alternativ Olivenoel.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ hint=”Gute Qualität. Alternativ 15 g Butter.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”50″ hint=”Alternativ pflanzliche Sahne.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”60″ hint=”Parmigiano-Reggiano mit DOP-Siegel – Italienischer Hartkäse aus Kuhmilch.”]
[review]
Dieser goldige Reis mit Safran ist ein Klassiker unter den Risottos. Durch saugstarken Rundkorn erhält Risotto seine einmalige cremige Konsistenz. Ein ganz wenig Safran hinzu und färbt sich der Reis zu einem hübschen Goldgelb. Leider kosten schon ein paar mickrige Fäden absurd viel Geld als wäres echtes Gold. Immerhin sind die restlichen Zutaten preiswert, so dass man sich diesen Luxus durchaus ohne Gewissensbisse gönnen kann.

Was den Geschmack anbelangt, so sollte auf die Wahl des Käses geachtet werden, da er die dominante Rolle in diesem Gericht spielt. Weißwein, Pfeffer und Chili sind nichtsdestotrotz wichtige Nebendarsteller. Persönlich ist mir Risotto alla Milanese ein Quäntchen zu käseabhängig. Vielleicht würde Schnittlauch dem Gericht gut tun?

Besser gefällt mir Risotto ai funghi aufgrund seiner umfassenderen Geschmacksvielfalt. Wer es käsiger und schärfer mag, der findet in Balls of Cheese and Pepper eine passende Alternative. Und Milchreisliebhaber schauen sich Kitchery an.
[/review]
[instructions]
Zwiebeln andünsten:
* Zwiebel schälen und fein hacken.
* Eine große Pfanne oder Kochtopf auf mittlerer Stufe erhitzen.
* Fett hinzugeben und zergehen lassen.
* Zwiebelstücke hinzugeben, etwa 3 Minuten schmoren. Dabei häufiger umrühren.
* Hinweis: Die Zwiebeln sollen glasig sein, also nicht zu heiß stellen und anbraten!
Weißwein einkochen:
* Risotto hinzugeben und umrühren, so dass der Reis gleichmäßig mit Fett vermengt ist.
* Mit Weißwein ablöschen.
* Tipp: Jedes Mal wenn neue Flüssigkeit hinzugeben wird, sollte man die Herdstufe für kurze Zeit erhöhen, bis sie wieder köchelt.
* Solange köcheln lassen, bis der Reis den Wein komplett aufgesogen hat.
Risotto kochen:
* 500 ml Brühe und Safran hinzugeben.
* Solange köcheln lassen, bis der Reis die Brühe komplett aufgesogen hat.
* Die restliche Brühe, Pfeffer und Chili hinzugeben.
* Hinweis: Oh nein, ich habe mich im Rezept vertan! Das ist viel, viel zu viel Flüssigkeit! Keine Panik, weiter köcheln lassen und alles wird gut!
* Solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgezogen bzw. verdampft ist.
* Auf sehr niedrige Stufe herunterschalten.
* Tipp: Sobald nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist, häufiger umrühren.
* Hinweis: Der Risotto sollte jetzt schön cremig sein.
Die schnelle Alternative – 5 Minuten im Schnellkochtopf kochen:
* Statt wie oben beschrieben kann man direkt nachdem der Weißwein zerkocht ist.
* Hierzu die Brühe (komplett), Safran, Pfeffer und Chili in einen Schnellkochtopf geben.
* Hinweis: Salz ist üblicherweise in der Brühe ausreichend vorhanden.
* Topf verschließen und 5 Minuten kochen lassen.
* Eventuell kurz auf niedriger Hitze weiter köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Risotto anreichern:
* Butter, Sahne, Olivenöl und geriebenen Parmesan unterrühren.
* Solange köcheln lassen, bis die gewünschte, cremige Konsistenz erreicht ist. Regelmäßig umrühren.
* Pfanne von der heißen Herdplatte nehmen.
* Abschmecken.
* Hinweis: Mein Lieblings-Risotto ist nur ganz wenig flüssig und sehr cremig.
* Tipp: Nicht zu lange köcheln lassen, sonst wird der Risotto zu trocken! In dem Fall etwas Flüssigkeit (z. B. Sahne oder Brühe) nachgießen.
Risotto warm servieren.
Tipp: Einen runden Dessertring (siehe Foto) auf einen Teller setzen, mit Risotto füllen. Den Ring nach oben wegziehen. Guter Risotto verteilt sich dann ganz von alleine gleichmäßig auf dem Teller.
Risotto kann kalt gegessen werden, schmeckt aber nur halb so gut, weil gerade dann die besondere Cremigkeit verloren geht.
Haltbarkeit: 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Im Kühlschrank verfestigt sich der Risotto, er wird durch Erwärmen aber wieder cremig.
[/instructions]
[/recipe]

Thema Reis

Rundkornreis gibt es in verschiedenen Sorten: Arborio, Carnaroli oder Vialone. Sie stammen alle aus Italien. Günstiger ist Milchreis-Reis, mit dem das Rezept auch funktionieren sollte. Langkornreis geht auf jeden Fall gar nicht!

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Französische Zwiebelsuppe

[recipe name=”Französische Zwiebelsuppe” photoid=”711″ galleryid=”76″ rating=”4″ type=”soup” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”2h3m”]
[ingredient name=”Suppe” separator=”true”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”6″ hint=”Die herkömmlichen gelblichen Zwiebeln.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”4″ hint=”Alternativ Butter.”]
[ingredient name=”rotweinessig” amount=”2″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”1 bis 2 Teelöffel. Alternativ anderer lieblicher (Wein)Essig.”]
[ingredient name=”sherry” amount=”75″ customunit=”ml” customfactor=”1″ hint=”Trocken. Alternativ Weißwein. Keinen "Kochwein" verwenden!”]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”1900″ hint=”Alternativ Hühner- oder Rinderbrühe.”]
[ingredient name=”thymian” customunit=”Zweige” amount=”4″ hint=”Am besten frisch.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Haube” separator=”true”]
[ingredient name=”weissbrot” amount=”4″ customunit=”Scheibe” customfactor=”30″ hint=”Zum Beispiel frisches Weizenbrot, Baguette oder Toastbrot.”]
[ingredient name=”butter” amount=”20″]
[ingredient name=”gouda” amount=”120″ hint=”Alternativ z. B. Cheddar oder Emmentaler.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”4″]
[review]
Die Französische Zwiebelsuppe ist im Grunde ein einfaches Gericht aus wenigen Zutaten. Die Zubereitung ist jedoch sehr zeitaufwendig, denn die erste Stunde ist man damit beschäftigt, auf die Zwiebeln aufzupassen. Darüber hinaus müssen die Zwiebeln anschließend noch über eine weitere Stunde in Brühe köcheln. Zum Glück muss man dann nicht mehr daneben stehen und aufpassen, dass nichts anbrennt. Sobald die Suppe erst einmal fertig ist, kann man sie ruhen lassen und den Rest, also die überbackende Käse-Brot-Haube an einen anderen Tag zubereiten.

Die Haube, bestehend aus gebackenen Weißbrot und Käse, passt dabei ausgezeichnet zum kräftigen Geschmack der Zwiebelsuppe. Besonders überrascht hat mich, wie der geschmolzene Käse mit der restlichen heißen Brühe harmoniert. Die gedünsteten, karamellisierten Zwiebeln sorgen dabei für ein zusätzliches würzig-süßliches Aroma. Aufgrund des kräftigen Geschmacks, ist die Zwiebelsuppe speziell für kalte und regnerische Tage geeignet. Man könnte außerdem noch Knoblauch ergänzen, aber ich finde, es ist bereits ausreichend Aroma in der Suppe vorhanden.
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[instructions]
Zwiebeln dünsten:
* Augen zu und durch: Zwiebeln schälen, halbieren und in grobe Stücke schneiden.
* Fett in einem großen Kochtopf (oder einer großen Pfanne) auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
* Zwiebelstücke für eine Stunde dünsten bis sie braun und weich sind. Dabei in regelmäßigen Abständen umrühren und das “Angebratene” von Boden mit einen Kochlöffel oder Pfannenwender lösen.
* Achtung: Die Zwiebeln nicht zu heiß anbraten! Sie sollen in ihren eigenen Saft brutzeln, aber nicht schwarz werden, dann ist die Hitze zu hoch!
* Hinweis: Die Zwiebeln werden in diesem Rezept stark überkocht. Durch das lange und sanfte braten, werden sie sehr weich und karamellisieren, was ihnen eine süßliche Note beschert.
* Wein und Essig hinzufügen.
* Solange weiter köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Zwiebeln wieder beginnen, am Boden anzubacken. Dabei regelmäßig umrühren.
* Am Ende nochmals das Angebackene von Boden lösen.
Suppe zubereiten:
* Nun Brühe und Thymianzweige zu (oder mit) den gebratenen Zwiebeln in einen großen Kochtopf geben.
* Auf hoher Herdstufe schalten.
* Die Suppe kurz aufkochen.
* Für mindestens 1 Stunde auf mittlerer Herdstufe bei offenen Kochtopf köcheln lassen.
* Hinweis: Solange köcheln lassen, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Sie sollte nicht zu dickflüssig sein!
* Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Croûtons zubereiten:
* Weißbrot in Scheiben schneiden.
* Hinweis: Die Scheiben sollten ungefähr dieselben Ausmaße (Breite und Länge) haben, wie die Schüssel, in der die Suppe später serviert wird.
* Eine Seite großzügig mit Butter bestreichen.
* Weißbrotscheiben im Ofen auf mittlerer Schiene bei 180° C für 15 bis 20 Minuten backen, bis sie knusprig und goldbraun sind.
* Weißbrotscheiben aus den Ofen nehmen.
* Den Ofen nicht ausschalten.
Haube überbacken:
* Die Thymianstängel aus der Suppe herausfischen.
* Eine kleine, ofenfeste Servierschüssel mit der Suppe füllen.
* Eine Scheibe des gebackene Weißbrots auf die Suppe legen.
* Mit frisch und grob geraspelten Käse bestreuen, so dass das Weißbrot vollständig bedeckt ist.
* Käse mit einer Prise Chilipulver bestreuen.
* Servierschüssel für 5 bis 10 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene backen.
Warm servieren.
Haltbarkeit: Die Suppe allein hält gut mehrere Tage im Kühlschrank. Sie lässt sich gut wieder aufwärmen, entweder im Kochtopf oder in der Mikrowelle. Den Käse und das Weißbrot sollte man aber immer kurz vorm Servieren zubereiten.
[/instructions]
[/recipe]

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Risotto ai funghi

[recipe name=”Risotto ai funghi” photoid=”538″ galleryid=”46″ rating=”5″ type=”risotto” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”40m”]
[ingredient name=”butter” amount=”40″ hint=”Alternativ 3 Esslöffel Olivenöl oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”champignon” amount=”250″ hint=”Entweder braune oder weiße Champignons. Alternativ Steinpilze oder Trockenpilze.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”0.5″]
[ingredient name=”salz” amount=”2″ hint=”Große Prise.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”basmati” rename=”Rundkornreis” amount=”185″ hint=”Sorten Arborio, Carnaroli oder Vialone. Zur Not Milchreis.”]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”600″ hint=”Alternativ Hühnerbrühe.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”120″ hint=”Alternativ Milch als fettarme Variantion. Veganer verwenden pflanzliche Sahne bzw. Milch.”]
[ingredient name=”Abschluss” separator=”true”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Alternativ Milch als fettarme Variantion.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”20″ hint=”Parmigiano-Reggiano mit DOP-Siegel – Italienischer Hartkäse aus Kuhmilch.”]
[ingredient name=”schnittlauch” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Frisch. Alternativ Petersilie oder Bärlauch.”]
[review]
Bisher glaubte ich, Risotto ist einfach nur Reis mit irgendwas drin. Das stimmt auch! :-) Wichtig hierbei ist jedoch die verwendete Reissorte, die den entscheidenden Unterschied macht. Langkornreis ist für Risotto völlig ungeeignet, da er laut Wikipedia zu wenig Stärke freisetzt, die für die sämige Konsistenz verantwortlich ist. Anders gesagt, Rundkornreis saugt sich schön voll, wodurch das Gericht cremig und breiig wird, zugleich bleibt es noch bissfest, genauso wie bei Milchreis. Wer also Milchreis mag, der wird Risotto mit aller Wahrscheinlichkeit ebenfalls etwas abgewinnen können. Man kann Risotto als Hauptspeise oder Beilage servieren.

Bei Rundkornreis gibt es verschiedene Sorten, die alle aus Italien stammen: Arborio, Carnaroli oder Vialone. Günstiger ist herkömmlicher Milchreis-Reis, mit dem das Rezept im Prinzip genauso funktionieren sollte. Und statt original italienische Porcini-Pilze, kann man gut deutsche Champignons für den Risotto ai funghi verwenden. Typische Erweiterungen wären Weißwein oder Knoblauch. Weißwein sollte mit einem Teil der Brühe ersetzt werden. Knoblauch kann man hinzugeben, muss man aber nicht.

Für Veganer ist das Rezept mit wenigen Anpassungen ebenfalls geeignet: Parmesan weglassen, pflanzliches Öl statt Butter sowie pflanzliche Sahne statt Kuh-Sahne verwenden.

Siehe auch Pasta al funghi – ein ähnliches Pilzrezept mit Nudeln statt Reis.
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[instructions]
Pilze schmoren:
* Pilze waschen und in kleine Würfel schneiden.
* Fett in eine große, beschichtete Pfanne auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Die Pilzestücke und eine große Prise Salz hinzugeben.
* Pilze von allen Seiten anbraten, häufig umrühren, damit sie nicht zu sehr anbrennen.
* Hinweis: Ein bisschen Anbraten ist in Ordnung. Sobald später die Brühe hinzukommt, kann man das gut mit einem Pfannenwender abschaben.
* Nach 2 Minuten die Pilze mit etwas Pfeffer und Chilipulver würzen.
* Die Pilze solange schmoren lassen, bis sie dunkelbraun sind (etwa 5 bis 10 Minuten).
Währenddessen Zwiebel schälen und fein hacken.
* Auf mittlerer Herdstufe herunterschalten.
* Zwiebelstücke hinzugeben, etwa 2 Minuten mit den Pilzen schmoren. Dabei häufiger umrühren.
Reis kochen:
* Sobald die Zwiebeln glasig sind, den rohen Reis und eine große Prise Salz unterrühren.
* Nach 1 Minute 250 ml Brühe hinzugeben.
* Solange köcheln lassen und häufiger umrühren, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgezogen bzw. verdampft ist.
* Dann nochmals 250 ml Brühe unterrühren.
* Für weitere 10 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
Währenddessen Schnittlauch waschen und klein hacken (aber das Umrühren dabei nicht vergessen).
Risotto anreichern:
* Sobald die Flüssigkeit wieder fast vollständig aufgezogen bzw. verdampft ist, Sahne und die restlichen 100 ml Brühe unterrühren.
* Solange köcheln lassen, bis die gewünschte, cremige Konsistenz erreicht ist. Regelmäßig umrühren.
* Hinweis: Ich mag Risotto, wenn er nur ganz wenig flüssig und sehr cremig ist.
* Tipp: Nicht zu lange köcheln lassen, sonst wird der Risotto zu trocken!
* Tipp: Eventuell etwas Flüssigkeit (Sahne bzw. Brühe) nachgießen.
Abschluss:
* Frisch und fein geriebenen Parmesan hinzugeben.
* Ein Esslöffel Sahne hinzugeben.
* Klein geschnittenen Schnittlauch hinzugeben.
* Pfanne von der heißen Herdplatte nehmen.
* Nochmals alles gut verrühren.
* Eventuell mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Risotto warm servieren.
Haltbarkeit: Zwei Tage im Kühlschrank. Achtung: Pilze nur einmal wieder aufwärmen.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
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Erbsenpüree

[recipe name=”Erbsenpüree” photoid=”521″ galleryid=”43″ rating=”4″ type=”side” servings=”2″ preptime=”10m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”2″]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”erbsetk” amount=”400″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Inklusive etwas fein geriebene Schale. Alternativ Limette testen.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”wasser” amount=”50″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″ hint=”Kaltgepresst, gute Qualität.”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Frisch.”]
[review]
Erbsenpüree gehört nicht zu den hübschesten Beilagen. Nun, das mag daran liegen, dass seine giftgrüne Farbe abschreckt oder gar an sein matschiges Äußeres, welches womöglich an ehemalige Mageninhalte erinnert – der Erbsenpüree trumpft eben mit ganz vielen inneren Werten auf. Bei diesem Rezept habe ich mich von Tim Mälzer inspirieren lassen. Erbsenpüree als Beilage passt besonders zu Fisch und/oder Kartoffeln, alternativ auch zu deftigen Fleisch- oder Schnitzelgerichten.

Ein großer Pluspunkt ist seine schnelle Zubereitung – der größte Aufwand ist das Schneiden der Zwiebel und das Pressen der Zitrone. Besonders das feine Zitronenaroma möchte ich hervorheben. Gerade in Verbindung mit fruchtigen Olivenöl und süßlichen Erbsen erhält der Erbsenpüree eine markant, frische Note. Petersilie rundet das Ganze weiter ab. Die Konsistenz ist fein mehlig, aufgrund des Öls gelangt der Püree mit Leichtigkeit (zurück) in den Magen.
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[instructions]
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Öl in einen Kochtopf auf hoher Herdstufe erhitzen.
Sobald das Öl heiß ist, Knoblauch- und Zwiebelstücke hinzugeben und für 1 bis 2 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig (nicht braun) sind.
Gefrorene Erbsen hinzugeben und unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.
Zitrone waschen, etwas Schale fein abreiben und abschließend den Saft auspressen.
Wasser, Zitronensaft und Zitronenschale zu den Erbsen hinzugeben.
Etwa für 2 Minuten weiter köcheln lassen, solange bis die Erbsen gar sind.
Kochtopf dann von Herd nehmen.
Die Erbsen pürieren oder mixen.
Sollte der Erbsenpüree zu fest sein, Wasser oder Olivenöl nachgießen.
Petersilie waschen, klein hacken und in den Püree unterheben.
Mit Pfeffer, Salz und eventuell Zitronensaft nochmals abschmecken.
Warm servieren.
Haltbarkeit: Mehrere Tage im Kühlschrank. Lässt sich gut in der Mikrowelle wieder erhitzen oder im Kochtopf.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Tomatenkräuterbutter

[recipe name=”Tomatenkräuterbutter” photoid=”308″ galleryid=”5″ rating=”5″ type=”spread” servings=”6″ preptime=”10m” cooktime=”0m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”butter” amount=”250″ hint=”Süßrahm oder mild-säuerlich.”]
[ingredient name=”tomatenmark” amount=”1″ hint=”Dreifach konzentriertes.”]
[ingredient name=”Marinade” separator=”true”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”30″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Kaltgepresst, gute Qualität.”]
[ingredient name=”tomategetrocknet” amount=”4″ customunit=”Stücke” customfactor=”2″ hint=”Vielleicht ein mehr.”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”0.5″]
[ingredient name=”chilischote” amount=”0.5″ hint=”Rot.”]
[ingredient name=”kraeuterderprovence” amount=”1″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Gehäuft.”]
[ingredient name=”rosmarin” amount=”0.5″ customfactor=”4″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”paprikapulver” amount=”0.5″ customfactor=”4″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”basilikum” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”Handvoll” hint=”Frisch. Alternativ Petersilie.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”meersalz” amount=”0.25″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[review]
Mediterran angehauchte, würzige und “saftige” Kräuterbutter. Sie ist ideal zum Grillen oder fürs Partybuffet. Auf frisches Brot streichen und reinbeißen. Achtung: äußerst kalorien- und fettreich!
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[instructions]
Butter entweder rechtzeitig (mindestens 1 Stunde) aus den Kühlschrank stellen oder vorsichtig in der Mikrowelle erwärmen, so dass sie hart-cremig ist.
Marinade zubereiten:
* Zwiebel und Knoblauch schälen und sehr fein hacken.
* Getrocknete Tomaten fein hacken.
* Chilischote waschen und fein hacken, die Chilisamen entfernen.
* Zwiebel, Knoblauch, getrocknete Tomaten, Chilischote mit Olivenöl in einer Schüssel vermengen.
* Kräuter der Provence, Rosmarin und Paprikapulver hinzugeben.
* Basilikum waschen, gut abtropfen, klein hacken und ebenfalls hinzugeben.
* Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
* Hinweis: Meersalz eventuell zuvor etwas feiner mahlen.
* Die Marinade mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
* Hinweis: Je länger, desto besser, weil die Gemüsestücke dadurch mehr aufweichen und sich das Aroma besser verteilt.
Sobald die Butter weich ist, Butter, Tomatenmark und Marinade in einer größeren Schüssel vermengen.
Tipp: Zunächst mit einem Kartoffelstampfer grob, dann mit einer Gabel fein vermischen.
Weiche Butter servieren, dazu frisches Brot reichen.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank sicherlich mehrere Wochen. Man kann die Butter ausgezeichnet in Alufolie Brotpapier einwickeln und einfrieren, dann hält sie bestimmt mindestens ein Jahr.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
Tipp: Die Butter sollte beim Servieren Zimmertemperatur haben, also rechtzeitig vorher aus dem Kühlschrank stellen.
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Bratkartoffeln

[recipe name=”Bratkartoffeln” photoid=”164″ galleryid=”6″ rating=”5″ type=”side” servings=”2″ preptime=”20m” cooktime=”40m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”Zum kochen” separator=”true”]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”700″ hint=”Festkochend oder vorwiegend festkochend.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”125″ exclude=”true”]
[ingredient name=”kuemmel” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customfactor=”2″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”Zum Braten” separator=”true”]
[ingredient name=”butterschmalz” amount=”60″ customfactor=”0.33″ hint=”Veganer oder Gesundheitsbewusste nehmen Rapsöl.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”speck” amount=”60″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.25″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[review]
Bratkartoffeln ist ein klassisches, deutsches Rezept. Sie werden in vielen Gerichten als Beilage serviert. Besonders mit gebratenen Speck vermengt, sind Bratkartoffeln sehr köstlich. Als Hauptspeise passt zu Bratkartoffeln beispielsweise Spiegelei, Schnitzel, Sauerfleisch, Steak, Hering, Scholle oder Matjes. Veganer können zum Beispiel Tofu-Schnitzel, Gemüsefrikadellen, gefüllte Paprika oder Tomaten dazu servieren.

Für mich sind Bratkartoffeln immer eine Königsdisziplin gewesen. Denn gute Bratkartoffeln hinzubekommen, ist nicht so einfach. Das hängt auch ein wenig vom persönlichen Geschmack ab. Manche bereiten die Bratkartoffeln relativ weich, beinahe labbrig, mit viel Fett zu. Andere braten sie richtig kross und knusprig. Ich mag Bratkartoffeln am liebsten außen knusprig und innen gar. Und mit Ketchup. :-)

Bei der Zubereitung gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Kartoffeln erst vorkochen, auskühlen lassen, schälen, in Scheiben schneiden und dann in der Pfanne braten.
  2. Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in der Pfanne mit Deckel garen.
  3. Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in Ofen backen.

Ich bevorzuge die ersten Methode, die bereitet allerdings den größten Aufwand, weil zwei separate Kochschritte notwendig sind. Ich finde, die Kartoffeln gelingen so am besten: außen knusprig und innen gar.
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[instructions]
Kartoffeln vorkochen:
* Kartoffeln waschen.
* 125 ml Wasser in einen größeren Kochtopf geben.
* Kartoffeln (mit Schale), etwas Salz und eventuell etwas Kümmel hinzugeben.
* Bei geschlossenem Deckel aufkochen.
* Auf niedrige Herdstufe herunterschalten und etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen.
* Kartoffeln in ein Sieb abgießen und mindestens 10 Minuten auskühlen lassen.
* Hinweis: Ausgekühlte Kartoffeln ziehen beim Braten nicht so viel Fett.
* Tipp: Man kann die Kartoffeln auch am Tag davor vorkochen. Mit einem Küchentuch abgedeckt halten sie gut 2 bis 3 Tage im Kühlschrank.
Kartoffeln und Zusätze vorbereiten:
* Zwiebel schälen und klein hacken.
* Optional: Speck in kleine Würfel schneiden.
* Kartoffeln schälen und in etwa 0.5 cm dicke Scheiben schneiden.
* Tipp: Festkochende Kartoffeln würde ich einen Tick dünner schneiden.
* Tipp: Alle Kartoffeln möglichst in gleiche dicke Scheiben schneiden, damit sie gleichmäßig gar werden.
* Tipp: Kartoffelscheiben mit ein bisschen Mehl bestreuen, so werden sie noch knuspriger.
Kartoffeln braten:
* Fett in einer möglichst großen Pfanne auf sehr hoher Herdstufe erhitzen.
* Tipp: Für Bratkartoffeln eignet sich eine (Guss)Eisenpfanne am besten.
* Sobald das Fett heiß ist, soviel Kartoffelscheiben in die Pfanne hinzugeben, dass sie nebeneinander Platz haben.
* Kartoffelscheiben scharf anbraten und erst wenden, wenn sie sich leicht von der Pfanne lösen lassen und wenn sie auf der einen Seite goldbraun sind.
* Tipp: Man kann am Bräunungsgrad an den Rändern der Kartoffelscheiben gut erkennen, wie weit sie sind.
* Solange auf der anderen Seite braten, bis auch diese goldbraun ist.
* Eventuell etwas Fett in die Pfanne hinzugeben, wenn es in der Pfanne zu trocken ist.
* Bratkartoffeln in eine feuerfeste Schüssel füllen und im Ofen bei niedriger Hitze (60° C) warm halten.
* Die restlichen Kartoffelscheiben genauso zubereiten.
* Tipp: Am besten die Kartoffeln in mehreren Bratpfannen gleichzeitig zubereiten, um den Prozess zu beschleunigen.
Zwiebeln (und Speck) braten:
* In derselben Pfanne eventuell etwas Fett hinzugeben und auf hoher Herdstufe erhitzen.
* Zwiebelstücke hinzugeben und einige Minuten anbraten, bis sie leicht braun sind.
* Optional: Sobald die Zwiebeln glasig sind (nach 1 bis 2 Minuten), die Speckwürfel hinzugeben. Solange weiterbraten, bis die Speckwürfel knusprig sind.
Bratkartoffeln vermengen und würzen:
* Bratkartoffeln mit Zwiebeln (und Speck) in einer Schüssel vermengen.
* Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Mit Salz abschmecken.
* Weitere mögliche Gewürze: Kümmel, Majoran, Oregano, Paprikapulver oder Rosmarin.
Warm servieren. Bratkartoffeln sollten möglichst zeitnah serviert werden..
Hinweis: Man kann Bratkartoffeln auch kalt essen, am besten schmecken sie allerdings frisch aus der Pfanne.
Haltbarkeit: 1 bis 2 Tage im Kühlschrank. Leider verlieren Bratkartoffeln schnell ihre Knusprigkeit und werden schon am nächsten Tag labbrig. Ihre ursprüngliche Knusprigkeit kehrt nicht wieder zurück. Die besten Ergebnisse erzielt man noch im Ofen. Alternativ können die Bratkartoffeln in der Mikrowelle wieder aufgewärmt werden, aber nicht zu stark, weil sie sonst an manchen Stellen aushärten bzw. austrocknen.
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Häufig gemachte Fehler:
  • Vorkochte Kartoffeln zunächst auskühlen lassen. Ansonsten nehmen sie in der Pfanne zu viel Fett auf.
  • Kartoffeln etwa in gleich dicke Scheiben schneiden.
  • Beim Braten darauf achten, dass immer ausreichend Fett in der Pfanne ist.
  • Speck und Zwiebeln nicht zu Beginn mit den Kartoffeln braten. Die Kartoffeln brauchen deutlich länger, bis sie fertig sind.
  • Am besten ist es, den erst die Zwiebeln und dann den Speck anzubraten.
  • Zwiebeln nicht mit Kartoffeln oder Speck anbraten. Die Zwiebeln geben beim Anbraten ein herbes Aroma an die (rohen) Kartoffeln bzw. den Speck ab.
  • Nicht zu viele Kartoffelscheiben auf einmal braten, außer man mag sie lieber weich oder labbrig. Bei einer vollen Pfanne ist es zudem schwierig, alle Kartoffeln gleichmäßig zu garen. Außerdem besteht die Gefahr, dass einige Kartoffelscheiben durch das Gewicht der anderen Kartoffeln gequetscht werden oder beim Wenden kaputt gehen.
  • Kartoffelscheiben vorsichtig und selten wenden. Nicht so viel rühren! Die Kartoffelscheiben backen häufig in der Pfanne an, das ist normal. Durch die Hitze und das Braten lösen sich mit der Zeit wieder von alleine, nur Geduld!
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    Witte Kool Stamppot

    [recipe name=”Witte Kool Stamppot” photoid=”277″ galleryid=”12″ rating=”5″ type=”stew” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”25m” cooltime=”0m”]
    [ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”125″ hint=”Siehe auch Rezept. Alternativ Wasser.”]
    [ingredient name=”kartoffel” amount=”1000″ hint=”Die Kartoffelsorte ist eigentlich egal, ich verwende vorwiegend festkochende Kartoffeln.”]
    [ingredient name=”weisskohl” amount=”600″ hint=”Alternativ Wirsing.”]
    [ingredient name=”zwiebel” amount=”1″ hint=”Große.”]
    [ingredient name=”lorbeerblatt” amount=”2″ optional=”true” exclude=”true”]
    [ingredient name=”butter” amount=”80″ hint=”Veganer nehmen stattdessen pflanzliches Öl oder Sojamilch. Kaloriensparer nehmen Milch.”]
    [ingredient name=”kuemmel” amount=”0.5″ customunit=”EL” customfactor=”5″]
    [ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
    [ingredient name=”pfeffer” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
    [ingredient name=”zucker” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
    [ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”8″ hint=”Frisch.”]
    [review]
    Ein weiteres Stamppot-Gericht (niederländisch für Stampftopf)! Dieses Mal ist es Witte Kool Stamppot aus Kartoffeln und Weißkohl. Der Eintopf hat große Ähnlichkeit mit Irish Stew, der allerdings zusätzlich Lammfleisch, Möhren und Rüben enthält.

    Eine weitere Verwandtschaft existiert zwischen Witte Kool Stamppot und den deutschen Schmorkohl. Der wesentliche Unterschied ist hier, dass Witte Kool Stamppot gleich zu Beginn die obligatorischen Kartoffeln enthält, die zusammen mit Weiß- oder Wirsingkohl gekocht und zerstampft werden. Kümmel gibt beiden Kohlgerichten die Würze.

    Was mir besonders gut an Stamppot-Rezepten gefällt, ist ihre einfache Zubereitung, da muss man nicht besonders aufpassen und kann wenig falsch machen.

    Darüber hinaus lässt sich Witte Kool Stamppot typischerweise mit Rauchfleisch, dicke Rippe, Speck, Hack oder Rauchwurst ergänzen. Er kann somit sowohl als Hauptspeise als auch als Beilage gegessen werden. Weil die vegane bzw. vegetarische Variante kein Fleisch enthält, gebe ich dem Gericht am Ende extra viel Fett hinzu. Wer den Fettanteil reduzieren möchte, nimmt stattdessen (Soja)Milch. Und wer sich gesünder ernähren möchte, ersetzt die Butter durch pflanzliches Öl, das enthält mehr ungesättigte Fettsäuren. Das Gericht enthält in jeden Fall viele sättigende Ballaststoffe. Der Witte Kool Stamppot an sich besitzt zudem aufgrund des Kohls eine dezente Süße.
    [/review]
    [instructions]
    Kohl waschen. Den Strunk und eventuell schwarze Stellen/Blätter entfernen. Kohl in kleine Streifen bzw. Stücke schneiden.
    Zwiebel schälen und fein hacken.
    Kartoffeln waschen, schälen, längsseits halbieren, nochmals längsseits halbieren und in größere Stücke scheiden.
    Kartoffel-, Kohl- und Zwiebelstücke mit Brühe, Salz, Pfeffer und Kümmel in einen großen Kochtopf geben und das Gemüse durch Rühren etwas verteilen.
    Auf höchster Herdstufe aufkochen.
    Auf niedrige Herdstufe herunterschalten und bei geschlossenem Deckel für etwa 25 bis 30 Minuten köcheln lassen.
    Solange weiter köcheln bis das Gemüse gar ist, dazu mit einer Gabel anpieksen und testen.
    Butter hinzugeben und das Gemüse im Topf mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.
    Nochmals mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Zucker abschmecken.
    Petersilie waschen, klein hacken und entweder direkt im Topf einrühren oder die einzelnen Portionen damit garnieren.
    Witte Kool Stamppot warm servieren.
    Mögliche Beilagen: gebratenes Hackfleisch, Speck, Rauchwurst oder dicke Rippe.
    Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Kann im Topf oder in der Mikrowelle erneut erwärmt werden.
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    Hutspot

    [recipe name=”Hutspot” photoid=”271″ galleryid=”15″ rating=”4″ type=”stew” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”35m” cooltime=”0m”]
    [ingredient name=”wasser” amount=”125″ hint=”Alternativ Rezept. Achtung: Gemüsebrühe enthält bereits Salz.”]
    [ingredient name=”kartoffel” amount=”1000″ hint=”Die Kartoffelsorte ist eigentlich egal, ich verwende vorwiegend festkochende Kartoffeln.”]
    [ingredient name=”moehre” amount=”600″ customunit=”g” customfactor=”1″]
    [ingredient name=”zwiebel” amount=”2″ hint=”2 mittlere Zwiebeln oder eine Große.”]
    [ingredient name=”butter” amount=”80″ hint=”Veganer nehmen stattdessen pflanzliches Öl oder Sojamilch. Kaloriensparer nehmen Milch.”]
    [ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
    [ingredient name=”pfeffer” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
    [ingredient name=”zucker” amount=”1″]
    [ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”8″ hint=”Frisch.”]
    [review]
    Hutspot ist ein traditionelles Eintopfgericht aus den Niederlanden. Die gestampften Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln spiegeln die Nationalfarben ganz gut wieder. Für Hutspot wird das Gemüse zunächst gekocht und dann gestampft. In der pampigen Masse findet man allerdings vereinzelt noch kleine Stücke vor. Sie schmeckt leicht süßlich und mehlig.

    Hutspot hat sehr große Ähnlichkeit zu deutschen Kartoffelbrei oder Rübenmus. Er lässt sich auch ähnlich erweitern zum Beispiel mit Spiegelei oder Weiße Bohnen (optional beides mit Speck). Wer es deftiger mag, ergänzt Bratensoße, Mettenden, Rauchwurst, Kasseler oder dicke Rippe. Etwas exquisiter ist da schon Räucherlachs. Hutspot kann somit sowohl als Hauptspeise als auch als Beilage gereicht werden. Es enthält auf alle Fälle viele sättigende Ballaststoffe.

    Weil die vegane bzw. vegetarische Variante kein Fleisch enthält, gebe ich dem Hutspot am Ende extra viel Fett hinzu. Grundsätzlich gilt, je mehr Fett, desto besser. Es soll sogar Sterneköche geben, die Kartoffelbrei mit 50% Kartoffeln und 50% Butter zubereiten… Wer den Fettanteil hingegen niedrig halten möchte, nimmt (Soja)Milch. Und wer sich noch gesünder ernähren möchte, ersetzt Butter durch pflanzliches Öl, das enthält mehr ungesättigte Fettsäuren. Jedoch sollte man nicht unterschätzen, wie sehr Butter den Ton als Geschmackträger in diesem Rezept angibt.

    Hutspot gehört übrigens zur Gruppe der Stamppots (niederländisch für Stampftopf), diese enthalten immer Kartoffeln, die mit irgendein Gemüse, Kohl, Salat oder Bohnen zerkocht und zerstampft werden. Stamppot eignet sich damit wunderbar zur Resteverwertung, womit ich es nicht herabwerten will, denn Stamppot ist praktisch, lecker und zudem leicht gemacht.
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    [instructions]
    Zwiebel schälen und fein hacken.
    Möhren waschen, eventuell schälen (ich lass sie ungeschält), Strunk und schwarze Stellen abschneiden, längsseits halbieren, nochmals längsseits halbieren und in Stücke schneiden.
    Kartoffeln waschen, schälen, längsseits halbieren, nochmals längsseits halbieren und in größere Stücke scheiden.
    Kartoffel-, Möhren- und Zwiebelstücke mit Wasser, Salz und Pfeffer in einen großen Kochtopf geben und das Gemüse durch Rühren etwas verteilen.
    Auf höchster Herdstufe aufkochen.
    Auf niedrige Herdstufe herunterschalten und bei geschlossenem Deckel für etwa 35 Minuten köcheln lassen.
    Solange weiter köcheln bis das Gemüse gar ist, dazu mit einer Gabel anpieksen und testen.
    Butter hinzugeben und das Gemüse im Topf mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.
    Nochmals mit Salz, Pfeffer und zusätzlich einer Prise Zucker abschmecken.
    Petersilie waschen, klein hacken und entweder direkt im Topf einrühren oder die einzelnen Portionen damit garnieren.
    Hutspot warm servieren.
    Mögliche Beilagen: Spiegelei, weiße Bohnen, Speck, Rauchwurst, Mettenden, dicke Rippe oder Räucherlachs.
    Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 2 bis 3 Tage. Kann gut im Topf oder in der Mikrowelle erneut erwärmt werden.
    [/instructions]
    [/recipe]