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Blini (russischer Pfannkuchen)

[recipe name=“Blini“ photoid=“1316″ galleryid=“160″ rating=“4″ type=“snack“ servings=“12″ preptime=“30m“ cooktime=“30m“ marinadetime=“1h“]
[ingredient name=“weizenmehl“ amount=“300 “ hint=“Früher wurde Buchweizenmehl verwendet.“]
[ingredient name=“milchfettarm“ amount=“500″ hint=“Alternativ Hafer-, Soja- oder Mandelmilch.“]
[ingredient name=“hefe“ amount=“25″ hint=“Alternativ halb soviel Trockenhefe.“]
[ingredient name=“ei“ amount=“2″]
[ingredient name=“butter“ amount=“25″ hint=“Siehe Rezept. Alternativ anderer Zucker. Menge kann auch doppelt werden.“]
[ingredient name=“zucker“ amount=“1″ custumunit=“EL“ customfactor=“10″]
[ingredient name=“schlagsahne“ amount=“100″]
[ingredient name=“salz“ amount=“1″ customunit=“TL“ customfactor=“5″]
[ingredient name=“Quarkfüllung“ separator=“true“]
[ingredient name=“magerquark“ amount=“300″]
[ingredient name=“eigelb“ amount=“2″]
[ingredient name=“schlagsahne“ amount=“30″ hint=“Alternativ saure Sahne.“]
[ingredient name=“zucker“ amount=“2″ custumunit=“EL“ customfactor=“10″]
[ingredient name=“zitrone“ rename=“Zitronenschale“ amount=“1″]
[ingredient name=“salz“ amount=“1″]
[ingredient name=“vanilleextrakt“ amount=“0.5″ customunit=“TL“ customfactor=“5″ exclude=“true“ optional=“true“]
[review]
Man kann nie genug Pfannkuchenrezepte haben! Für den Fall das mal eines ausfällt, hat man immer noch eins in Reserve… Pfannkuchen ist weltweit verbreitet, so auch in Russland, dort nennt man sie Blini (oder Blintschiki). Im Vergleich zu unseren Pfannkuchen enthalten Blini zusätzlich Hefe, geschlagene Sahne und Eischnee. Dadurch haben Blini einen soufflé-artigen Charakter: sie sind dünn, trotzdem luftig, fest und knusprig zugleich. Einen ähnliche Konsistenz erreicht man sonst nur, wenn man einen Teil der Milch durch Mineralwasser ersetzt. Darüber hinaus schmecken Blini etwas „schwerer“. In Russland wird Blini traditionell mit Füllung gegessen, die Klassiker sind Fleisch- oder Quarkfüllung. Aber auch Kaviar. Oder man tunkt sie einfach in saure Sahne.

Große Ähnlichkeit besteht zu polnischen Naleśniki, die im Vergleich wesentlich dünner sind und vorzugsweise mit Quarkfüllung gegessen werden. Alternativ siehe auch meinen Dauerliebling, den finnischen Ofenpfannkuchen.
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[instructions]
Teig (für etwa 12 Pfannkuchen) vorbereiten:
* Die Hälfte des Mehles mit der Milch und Hefe in einer großen Schüssel verrühren.
* Anschließend mit einem Küchentuch zudecken und bei Zimmertemperatur ruhen lassen (optimal wären 30 Minuten).
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelb und zerlassenen Butter mit Zucker und Salz verrühren.
* Eiweiß zu Eischnee schlagen.
* Sahne steif schlagen (nicht zu doll, nur so dass sie gerade eben steif ist).
* Eischnee in die geschlagene Sahne unterheben.
* Das restliche Mehl in die Mehl-Milch-Mischung unterrühren.
* Die Eigelbmischung hinzugeben und verrühren.
* Zum Schluss die Sahne-Eischnee-Mischung unterheben. Man muss hierbei nicht übervorsichtig sein, wir machen kein Soufflé.
* Hinweis: Der Teig sollte jetzt äußerst dickflüssig sein.
* Den Teig wieder mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
* Hinweis: Traditionell lässt man ihn 5 bis 6 Stunden ziehen, damit der Teig richtig schon dick wird.
Pfannkuchen ausbacken:
* Für jeden Pfannkuchen etwas Öl in einer Pfanne mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Fett heiß ist, den Teig mit einer Kelle in die Pfanne einschenken, den Teig mit einem Esslöffel dünn verteilen.
* Pfannkuchen zunächst etwa 2 Minuten goldbraun ausbacken, danach wenden und nochmal 3 bis 4 Minuten backen.
* Fertige Pfannkuchen auf einen Teller stapeln und im Ofen bei niedriger Temperatur (50° C) warm halten.
* Tipp: Mit zwei Pfannen geht das Ausbacken gleich doppelt so schnell!
Quarkfüllung:
* Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.
* Jeweils ein Esslöffel pro Pfannkuchen verwenden.
Blini mit der Füllung zusammenfalten und warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich schlecht wieder aufwärmen, am besten im Ofen oder kurz in der Mikrowelle (nicht zu stark erhitzen).
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[/recipe]

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Erdbeer-Polenta mit Karamell

[recipe name=“Erdbeer-Polenta“ photoid=“718″ galleryid=“77″ rating=“3″ type=“dessert“ servings=“3″ preptime=“30m“ cooktime=“10m“]
[ingredient name=“Polenta (Grießbrei)“ separator=“true“]
[ingredient name=“milchfettarm“ amount=“250″]
[ingredient name=“griess“ amount=“35″ hint=“Weichweizengrieß.“]
[ingredient name=“rohrzucker“ amount=“25″ customunit=“TL“ customfactor=“5″ hint=“1 bis 2 Teelöffel. Alternativ anderer lieblicher (Wein)Essig.“]
[ingredient name=“vanilleschote“ amount=“0.5″ hint=“Alternativ 0.5 TL Vanilleextrakt.“]
[ingredient name=“eigelb“ amount=“1″]
[ingredient name=“zitrone“ amount=“0.5″ hint=“Plus etwas geriebene Schale. Unbehandelt.“]
[ingredient name=“Marinierte Erdbeeren“ separator=“true“]
[ingredient name=“erdbeere“ amount=“500″ hint=“Frisch.“]
[ingredient name=“zucker“ amount=“25″]
[ingredient name=“zitrone“ amount=“2.5″ customunit=“EL“ customfactor=“10″ hint=“Der Saft einer halben Zitronen.“]
[ingredient name=“Karamellsirup“ separator=“true“]
[ingredient name=“zucker“ amount=“100″ customfactor=“0.25″]
[ingredient name=“wasser“ amount=“70″]
[ingredient name=“balsamicobianco“ amount=“1″ optional=“true“]
[ingredient name=“wasser“ rename=“Eiswasser“ exclude=“true“ amount=“1″ customunit=“L“]
[ingredient name=“Garnitur (optional)“ separator=“true“]
[ingredient name=“erdbeere“ amount=“4″ customunit=“Stück“ hint=“Frisch, ganz, gewaschen und getrocknet.“]
[ingredient name=“pistazie“ amount=“15″ optional=“true“ exclude=“true“ hint=“Gesalzen, geröstet und ohne Schale.“]
[review]
Polenta? Das hört sich ziemlich extravagant an, dabei handelt es sich lediglich um das italienische Wort für Grießbrei. Die Erdbeer-Polenta mit Karamell ist folglich ein kaltes, fruchtiges und sehr süßes Sommer-Dessert. Sie besteht im Grunde aus drei leckeren Einzelrezepten: die eingangs erwähnte Polenta (Grießbrei), gezuckerte Erdbeeren und Karamellsirup.

Meine Vorfreude bestand also nicht grundlos, denn Drei mal lecker, müsse schließlich die Vollendung kulinarischer Kochkunst ergeben. Leider nein. Irgendwo in meiner Zutatengleichung habe ich eine Unstimmigkeit übersehen, was nicht verwundert, hatte ich doch bereits in der Schule Probleme, Äpfel und Birnen zu multiplizieren. Dieses Rezept scheint mir ein geeigneter Kandidat für die Kategorie „weniger ist manchmal deutlich mehr als weniger oder nicht“ zu sein. Zwar will die Erdbeer-Polenta gefallen, speziell der deutlich präsente Zitronengeschmack. Nichtsdestotrotz beschleicht mich beim Grießbrei dasselbe Gefühl wie bei einem uneingeladenen Gast: wenn er schon einmal da ist, dann kann man ihn auch mitessen, Vanilleeis wäre aber womöglich die willkommendere und einfachere Alternative gewesen.

Erfreut hat mich übrigens, dass die grünen Pistazien nicht nur optisch zu den Erdbeeren passen, sondern sich auch geschmacklich vertragen. Dennoch gilt für Pistazien: kein Muss, nur Kann. Für mich war vor allem die hübsche Kombination ausschlaggebend.

Was das Fotografieren betrifft, da war ich leider zu langsam. Denn die Erdbeer-Polenta mit Karamell sieht genau dann am besten aus, wenn der dickflüssige Karamellsirup den Grießberg herabgleitet und sich dabei sanft am Glas anschmiegt. Allerdings zerläuft der süße Traum von Karamell viel zu schnell, so dass er bereits nach wenigen Minuten aus dem Auge und damit aus den Sinn ist. Innovativ finde ich übrigens die Idee, etwas Balsamico Bianco in den Karamellsirup unterzumischen. Eine hervorragende Idee, die dem Karamell eine dezent fruchtigsaure Note verleiht!
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[instructions]
Polenta zubereiten:
* Milch in einen kleinen Kochtopf auf hoher Herdstufe aufkochen.
* Herd abschalten.
* Grieß mit einem Schneebesen nach und nach einrühren.
* Sobald die Milch langsam fest wird, den Topf von Herd nehmen.
* Zucker, etwas fein geriebene Zitronenschale, Mark einer Vanilleschote und Eigelb unterrühren.
* Den Grieß in eine Schüssel umfüllen, auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren marinieren:
* Erdbeeren waschen, abtropfen, das Blatt mit Stil entfernen und in Viertel schneiden.
* Erdbeerstücke in eine Schüssel geben.
* Zitronensaft auspressen und mit Zucker in die Erdbeeren verrühren.
* Erdbeeren für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Karamellsirup zubereiten:
* Zucker auf hoher Herdstufe in einen kleinen Kochtopf zergehen lassen, dabei regelmäßig umrühren.
* Sobald der Zucker geschmolzen und flüssig ist, den Herd abschalten und vorsichtig das Wasser unterrühren.
* Vorsicht: Dabei steigt sehr heißer Wasserdampf auf!
* Eventuell Balsamico hinzugeben.
* Etwa 1 bis 2 Minuten köcheln lassen.
* Eisbad vorbereiten: Etwa 1 Liter kaltes Wasser mit Eiswürfel in eine große Schüssel füllen.
* Den Karamellsirup in eine kleinere Schüssel umfüllen und diese in das Eisbad stellen.
* Nach etwa 5 Minuten ist der Karamellsirup servierbereit.
Eine Portion Erdbeer-Polenta anrichten:
* Eine Servierschüssel, am besten aus durchsichtigen Glas, nehmen und dieses zunächst mit Erbeeren und etwas von Erdbeersaft befüllen.
* Anschließend den Polenta-Grieß in einen Spritzbeutel geben und damit den Grieß über die Erdbeeren verteilen.
* 1 bis 2 Esslöffel Karmellsirup über den Gries verteilen.
* Hinweis: Dies ist nur ein Bruchteil von dem zubereiteten Karamellsirup, also nicht wundern, wenn eine Menge Sirup übrig bleibt.
* Optional: Ein paar Pistazien schälen und ebenfalls über den Grieß verteilen.
* Eine gewaschene, ganze Erdbeere auf die Spitze setzen.
Kalt servieren.
Haltbarkeit: Der Grieß hält gut eine Woche im Kühlschrank. Die marinierten Erdbeeren sollte man am selben Tag servieren, sonst werden sie zu maschig. Karamellsirup ist beinahe ewig haltbar.
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Pfannkuchen mit Aprikosen-Pflaumen-Kompott

[singlepic id=17 w=600]
Zutaten: Vollkornmehl, Ei, Milch, Mineralwasser, Butter, getrocknete Aprikosen, getrocknete Pflaumen, Zitronenschale, Apfelsaft.

Kalorien: 168 kcal (pro Portion) » [126 kcal (pro Pfannkuchen) + 42 kcal (pro Kompottaufstrich)]

Bewertung: 2 Sterne
Der Kompott war leider bitter, weil ich zuviel Zitronenschale verwendet habe. Das Trockenobst ist gekocht nicht mein Fall. Vielleicht lag es auch an der Apfelschorle statt Apfelsaft? Immerhin war der Pfannkuchenteig gut. Nächstes Mal also weniger Zitronenschale und süßen Apfelsaft.

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Masala Chai Tee

[recipe name=“Masala Chai Tees“ photoid=“133″ galleryid=“94″ rating=“5″ type=“tea“ servings=“2″ preptime=“5m“ cooktime=“15m“]
[ingredient name=“ingwer“ amount=“1″]
[ingredient name=“kardamomkapselgruen“ amount=“3″]
[ingredient name=“nelke“ amount=“3″ customunit=“Stangen“]
[ingredient name=“anis“ amount=“1″ customfactor=“1″ customunit=“Stück“ rename=“Sternanis“ hint=“Alternativ ½ TL Garam Masala, Piment oder 5-Gewürze-Pulver.“]
[ingredient name=“fenchelsamen“ amount=“1″ customfactor=“10″ customunit=“EL“]
[ingredient name=“zimtstange“ amount=“1″ hint=“Alternativ ¼ TL gemahlener Zimt.“]
[ingredient name=“pfeffer“ amount=“1″]
[ingredient name=“kardamompulver“ amount=“1″ customunit=“Prise“ hint=“Optimal schwarzes Kardamompulver. Alternativ Muskatnuss.“]
[ingredient name=“zitronenschale“ amount=“1″ customunit=“Etwas“ optional=“true“ hint=“Etwa von einer halben Zitrone.“]
[ingredient name=“wasser“ amount=“600″]
[ingredient name=“sojamilch“ rename=“Hafermilch“ amount=“400″ hint=“Alternativ Sojamilch.“]
[ingredient name=“ahornsirup“ amount=“2″ customfactor=“10″ customunit=“EL“ hint=“Gestrichene Esslöffel. Alternativ Rohrzucker, Honig, Kakao, Vanillezucker.“]
[ingredient name=“assamtee“ amount=“1″ hint=“Möglichst beutellos. Variante: Grüner Gunpowder Tee.“]
[review]
Dieser Masala Chai Tee macht süchtig: 1 Liter sind ratzfatz ausgetrunken! Der Tee ist ein wenig scharf, dazu süßlich und würzig. Den schwarzen Tee schmeckt man dezent heraus. Insgesamt hat der Chai Tee einen sehr ausgewogen Geschmack, keines der Gewürze sticht hervor. Je länger man die Gewürze im Topf anröstet, desto würziger (schärfer) wird der Tee. Sobald die Fenchelsamen anfangen, aus dem Kochtopf zu hüpfen, sollte man spätestens mit Wasser ablöschen! Und Achtung beim Kochen: Aufgrund überschäumender Milch besteht Aufsichtsbedarf!
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[instructions]
Kochtopf auf hoher Herdstufe erhitzen.
Gehackten Ingwer (gern ungeschält), Kardamomkapseln, Nelken, Fenchelsamen, Anis im Topf ohne Fett für etwa 10 Sekunden anrösten.
Hinweis: Je länger man die Zutaten röstet, desto würziger schmeckt der Tee. Zu langes Rösten führt jedoch zu einem scharf, bitterem Geschmack.
Mit Wasser ablöschen.
Milch, Sirup, Zimt, Kardamompulver, (Zitronenschale) und Pfeffer hinzugeben und umrühren.
Tipp: Wenn man Wasser anteilig durch mehr Milch ersetzt, wird der Tee milder..
Kurz aufkochen.
5 bis 15 Minuten auf niedriger Stufe bei halb geschlossenem Topf köcheln lassen.
Tipp: Je länger es kocht, desto aromatischer wird der Chai.
Anschließend schwarzen Tee (lose) zugeben.
Kurz aufkochen.
Herd abschalten, Kochtopf auf der heißen Herdplatte stehen lassen.
Tee für 5 Minuten ziehen lassen.
Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen.
Heiß servieren, kalt schmeckt nicht.
Optional: Mit Milchschaum und Zimt-Rohrzucker-Mischung überziehen.
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Hinweis:

Ich habe den Chai Tee probeweise auch mit Senfkörnern gekocht, davon wird der Tee allerdings zu scharf, ich rate davon ab.

Einkauftipp:

Die meisten Zutaten erhält man im Asialaden. Kardamon, Fenchel, Ingwer, Nelken und Anis sind hier maßgeblich für den Geschmack und sollten möglichst dabei sein. Einen von beiden Kardamomsorten (grün oder schwarz) kann man durchaus weglassen, falls nicht beides vorrätig ist.