Kategorien
Alles was schmeckt

Schoko-Trüffel

[recipe name=”Schoko-Trüffel” photoid=”2122″ galleryid=”298″ rating=”5″ type=”snack” servings=”40″ preptime=”1h45m” cooktime=”15m” cooltime=”45m”]
[ingredient name=”backkakao” amount=”110″ hint=”Ungesüßt.”]
[ingredient name=”ahornsirup” amount=”110″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Alternativ selbstgemachter Zuckersirup.”]
[ingredient name=”kokosnussoel” rename=”Kokosfett” customfactor=”1″ customunit=”g” amount=”110″]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”55″ hint=”Alternativ Cashewkerne, Walnüsse, Mandeln, Paranüsse, Pekannüsse oder weglassen.”]
[ingredient name=”meersalz” amount=”1″ hint=”Fein gerieben.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.5″ customfactor=”5″ hint=”Das Mark einer halben Vanilleschote.”]
[ingredient name=”Schoko-Nuss-Überzug” separator=”true”]
[ingredient name=”schokoladezartbitter” rename=”Weiße Schokolade” amount=”100″ customfactor=”0.5″ hint=”z.B. von iChoc (vegan). Alternativ Zartbitter- oder dunkle Nougatschokolade.”]
[ingredient name=”cashewkerne” amount=”100″ customfactor=”0.50″ hint=”Zerkleinert. Alternativ andere Nüsse, Kokosflocken, Kakaopulver oder Zimt.”]
[review]
Uuuh, diese Schoko-Trüffel sind aus Schokolaaade (also lecker) und sogar vegaaan! Das viele A ist übrigens kein Sprachfehler von mir, sondern gewollt und enthält eine geheime Botschaft.

Aber zurück zum Rezept: der Trüffels Kern besteht aus cremiger, herber Schokolade (und Nussstückchen). Er ist ummantelt mit zarter, süßlicher Schokolade (hell oder dunkel). Der Schokomantel wiederum ist in knusprigen Nussstückchen gewälzt. Klingt das gut? Wir reden hier schließlich von Schokoade überzogen mit Schokolade…

Aber ein Geheimnis bleibt und ich habe lange herumgetrüffelt, bis ich die vegane Mixtur herausbekam. Denn klassisch wird ja Sahne für die Herstellung von Schoko-Trüffel verwendet. Doch dieses Rezept stellt sich gegen Tradition und Monokultur! Es verzichtet auf Sahne, stattdessen macht Kokosfett den Schokokern sämig und cremig. An dieser Stelle wäre eine “Yay” für Kokosfett durchaus angebracht…

Darüber hinaus muss der Schokokern geschützt werden. Warum? Darum. Doch wie kann man einen Schokokern schützen? Richtig! Mit noch mehr Schokolade… Der Schokomantel ist dabei nicht nur Mittel zum Zweck sondern auch zuständig für Süße und Zärtlichkeit. Zudem hält er die verschiedenen Nusssplitter fest. Ohne Mantel gäbe es also keine Abwechslung und jeder Trüffel wäre gleich – Monokultur von feinsten. Nicht erwünscht, nicht hier und nicht heute. Jeder Trüffel ist etwas ganz Besonderes und genau das soll bei jedem Bissen auf der Zunge von neuem erlebt werden!

Die so geschützten Trüffel lassen sich wunderbar transportieren und sind sehr haltbar, solange sie keiner großen Hitze ausgesetzt sind. Ideale Voraussetzung um jemand Liebes mit einem süßen Geschenk zu überraschen! ^^

Wer es eher fruchtiger, aber trotzdem rund mag, schaut bei den Mangobällchen vorbei.
[/review]
[instructions]
Kakaomasse zubereiten (Teil 1):
* Kakao, Sirup, Salz und das Mark einer halben Vanilleschote in eine Schüssel geben (=Kakaosirup).
* Alternativ: Statt Ahornsirup selbstgemachten Sirup verwenden. Mein Tipp: 100 g (Kokosblüten- oder Rohr-)Zucker, 50 g Glucose und 50 g Wasser mit einer halber Vanilleschote im Kochtopf aufkochen und etwa 30 Minuten auskühlen lassen.
* Das Kokosfett im Kochtopf zum Schmelzen bringen, bis es vollständig flüssig ist.
* Die heiße Kokosfettflüssigkeit in der Schüssel mit dem Kakaosirup vermengen.
Nüsse rösten:
* Haselnüsse in einem Mörser oder mit einem Messer richtig gut zerkleinern.
* Alternativ: Cashewkerne, Walnüsse, Mandeln, Macadamia, Paranüsse, Pekannüsse oder weglassen.
* Tipp: Nussstücke sollten nicht größer als rohe Linsen sein, sonst lassen sich die Trüffelbälle später schwieriger formen.
* Haselnussstücke in einer Pfanne ohne Fett auf mittlerer Herdstufe anrösten, bis sie anfangen zu duften. Nicht überrösten!
* Alternativ: Im Backofen rösten.
Kakaomasse zubereiten (Teil 2):
* Die noch warmen, gerösteten Haselnüsse in die Kakaomasse unterrühren.
* Kakaomasse in Kühlschrank stellen und mindestens 30 Minuten auskühlen lassen. Solange bis die Masse fest ist.
Kugeln formen:
* Kakaomasse mit einem Teelöffel ausstechen und mit den Händen zu kleinen Kugeln formen.
* Hinweis: Warme Hände sorgen dafür, dass sich die Masse leicht formen lässt.
* Die Kugeln für mindestens 15 Minuten wieder ins Eisfach stellen. Solange bis sie fest sind.
* Tipp: Die Kugeln auf ein Backpapier ins Eisfach legen, so kleben sie nicht auf der Unterlage fest.
Ganache (Schokoladenüberzug):
* Währendessen die Schokolade in Stücke brechen.
* Die Schokostücke in einer Schüssel über ein Wasserdampfbad (im Kochtopf) zum Schmelzen bringen.
* Tipp: Unterschiedliche Schokoladensorten für jedes Trüffel sorgen für Abwechslung – aber auch mehr Arbeit. :-)
* Tipp: Wer die Kugeln mit weißer Schokolade überzieht, sollte sie nur in Teilmengen der geschmolzenen weißen Schokolade wälzen: Die weiße Schokolade hin und wieder durch neue austauschen, da sie sich mit der Zeit unschön dunkel verfärbt.
* Tipp: Das Wasserbad sollte nicht zu heiß sein, das gilt insbesondere bei weißer Schokolade. Das Wasserbadwasser sollte nur ganz leicht köcheln, nicht kochen.
Kugeln tunken und wälzen:
* Cashewkerne kleinhacken, in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und zum Wälzen bereitstellen.
* Alternativ: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Macadamia, Paranüsse, Pistazien, Pekannüsse, Kokosflocken, Kakaopulver, Zimt oder getrocknetes Obst.
* Die Schokokugeln aus den Eisfach nehmen.
* Für jede Kugel: Erst in der geschmolzenen Schokolade wälzen und dann in den bereitgestellten Cashewkernstückchen.
* Schokotrüffel nochmals auskühlen lassen (im Kühlschrank geht es schneller).
Schokotrüffel mit Zimmertemperatur servieren.
Haltbarkeit: Luftdicht verpackt mindestens einige Wochen. Möglichst nicht über Zimmertemperatur aufbewahren, da die Schokolade sonst schmierig wird.
[/instructions]
[/recipe]

Weitere empfehlenswerte Trüffel-Kombinationen
  • Trüffel mit weißer Schoki überziehen, mit gehackten Pistazien und getrockneten Erdbeerstücke bestreuen.
  • Trüffel mit dunkler Schoki überziehen, mit Kokosraspel und getrockneten Mangostücke bestreuen.
Kategorien
Alles was schmeckt

Mango-Apfel-Vanille-Marmelade

[recipe name=”Mango-Apfel-Vanille-Marmelade” photoid=”816″ galleryid=”97″ rating=”4″ type=”jam” servings=”27″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Für ein Glas (450 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”mango” amount=”1″ hint=”reif”]
[ingredient name=”apfel” amount=”1″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”200″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Den gepressten Saft.”]
[review]
Nachdem mir Mango-Banane-Marmelade zu süß war, habe ich nun einen zweiten Versuch gestartet und dieses Mal statt Bananen einen süß-säuerlichen Apfel verwendet. Das Ergebnis ist weniger süß und gefällt mir viel besser. Die Marmelade ist zudem ein Hingucker, die schwarzen Pünktchen im gelben Gelee bilden einen hübschen Kontrast.
[/review]
[instructions]
Vorbereitung:
* Mango schälen und das Fruchtfleisch mit einem Messer von Kern trennen.
* Tipp: Die Mango sollte wirklich reif sein, d. h. man kann sie mit dem Daumen leicht eindrücken. Je unreifer, desto säuerlicher der Geschmack.
* Apfel entkernen und in grobe Stücke schneiden.
* Mangofruchtfleisch und Apfelstücke in einen kleinen Kochtopf geben, wiegen und entsprechend Gelierzucker hinzugeben.
* Vanilleschote längsseits aufschlitzen und das Vanillemark mit der stumpfen Messerseite herauskratzen.
* Vanilleschote, Vanillemark und Zitronensaft in den Topf hinzugeben.
* Tipp: Zusätzlich etwas geriebene Zitronenschale hinzugeben.
Kochen:
* Auf höchster Herdstufe aufkochen, dabei gelegentlich umrühren.
* Sobald es kocht, auf niedrige Herdstufe herunterschalten und etwa 5 Minuten köcheln lassen.
* Ab der vierten Minuten die Vanilleschote entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Pürerstab pürieren, bis eine dicke Sauce entsteht.
* Die Fruchtmasse anschließend schleunigst in Marmeladengläser abfüllen und mit einem Deckel verschließen.
* Hinweis: Ein 450 g Glas sollte genau passen, hängt von der Größe der Mango ab.
Optional: Gläser 10 bis 15 Minuten auf den Kopf stellen – das hat man früher gemacht, um Bakterien im Deckel abzutöten.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Ungeöffnet ist die Marmelade sehr lange haltbar. Geöffnet sollte sie im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb von etwa ein Monat verzehrt werden.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Stachelbeermarmelade

[recipe name=”Stachelbeermarmelade” photoid=”727″ galleryid=”78″ rating=”4″ type=”jam” servings=”18″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Menge entspricht eineinhalb Marmeladengläser (250 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”stachelbeere” amount=”270″]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”90″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Gepresst, der Saft. Alternativ Limette.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ hint=”Das Vanillemark. Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”30″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Zum Verfeinern und entsäuern.”]
[review]
Die im Sommer reifen Stachelbeeren sind richtig säuerliche Beerenfrüchte, ähnlich wie Kiwis, nur haben sie nicht so festes Fruchtfleisch, dafür eine robust elastische Schale, die, wenn sie zu sehr unter Druck gerät, eine schöne Sauerei in der Küche hinterlässt… Es gibt Stachelbeeren in grün bis rot, wobei grün vermutlich für giftig-sauer steht, weshalb ich lieber zu den Roten gegriffen habe. Aufgrund ihrer Säuerlichkeit sind Stachelbeeren vor allem recht erfrischend. Ich kenne zumindest niemanden, den der pure Biss in eine Stachelbeere kalt lässt und nicht die Wangen färbt. Vanille ergänzt sich ausgesprochen gut, gerade weil es die Säure ein wenig abmildert. Sahne kann die Marmelade weiter verfeinern und mildern – empfehlenswert für all diejenigen, denen die Marmelade sonst zu intensiv ist. Eventuell könnte man auch ganz vegan Banane ausprobieren.

Abgesehen von der intensiven Geschmacksexplosion im Munde, ist die Stachelbeermarmelade hübsch anzuschauen. Freundlich hell leuchtet ihr Blutorange und im Inneren tummeln sich kleine Kernchen, die zusammen eine nicht langweilige Textur bilden. Ein ähnlicher Hingucker und ebenso fruchtig ist übrigens die Ananas-Kiwi-Marmelade.
[/review]
[instructions]
Stachelbeeren waschen, abtropfen und von den Stilen befreien.
Vanilleschote längsseits aufschlitzen und das Mark mit der stumpfen Seite eines Messers (oder Löffel) herauskratzen.
Die Beeren, mit Vanillemark, gepressten Zitronensaft und Gelierzucker in einen Kochtopf geben.
Auf höchster Herdstufe aufkochen, dabei die Stachelbeeren mit einem Kochlöffel kaputtdrücken, so dass der Saft entweicht.
4 bis 5 Minuten auf niedriger Herdstufe köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Mit einem Pürierstab die Beeren fein mixen.
Die heiße Masse dann schleunigst in ein kleines Marmeladengläser (hier: 250 ml Mayonnaiseglas) abfüllen und Deckel zuschrauben.
Optional: Glas 15 Minuten auf den Kopf stellen.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Marmelade ist ungeöffnet extrem lange haltbar (1 Jahr und länger). Bereits einmal geöffnet kann man sie locker ein Monat im Kühlschrank aufbewahren.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Erdbeer-Polenta mit Karamell

[recipe name=”Erdbeer-Polenta” photoid=”718″ galleryid=”77″ rating=”3″ type=”dessert” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”Polenta (Grießbrei)” separator=”true”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”250″]
[ingredient name=”griess” amount=”35″ hint=”Weichweizengrieß.”]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”1 bis 2 Teelöffel. Alternativ anderer lieblicher (Wein)Essig.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.5″ hint=”Alternativ 0.5 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.5″ hint=”Plus etwas geriebene Schale. Unbehandelt.”]
[ingredient name=”Marinierte Erdbeeren” separator=”true”]
[ingredient name=”erdbeere” amount=”500″ hint=”Frisch.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”25″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2.5″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Der Saft einer halben Zitronen.”]
[ingredient name=”Karamellsirup” separator=”true”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ customfactor=”0.25″]
[ingredient name=”wasser” amount=”70″]
[ingredient name=”balsamicobianco” amount=”1″ optional=”true”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Eiswasser” exclude=”true” amount=”1″ customunit=”L”]
[ingredient name=”Garnitur (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”erdbeere” amount=”4″ customunit=”Stück” hint=”Frisch, ganz, gewaschen und getrocknet.”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”15″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Gesalzen, geröstet und ohne Schale.”]
[review]
Polenta? Das hört sich ziemlich extravagant an, dabei handelt es sich lediglich um das italienische Wort für Grießbrei. Die Erdbeer-Polenta mit Karamell ist folglich ein kaltes, fruchtiges und sehr süßes Sommer-Dessert. Sie besteht im Grunde aus drei leckeren Einzelrezepten: die eingangs erwähnte Polenta (Grießbrei), gezuckerte Erdbeeren und Karamellsirup.

Meine Vorfreude bestand also nicht grundlos, denn Drei mal lecker, müsse schließlich die Vollendung kulinarischer Kochkunst ergeben. Leider nein. Irgendwo in meiner Zutatengleichung habe ich eine Unstimmigkeit übersehen, was nicht verwundert, hatte ich doch bereits in der Schule Probleme, Äpfel und Birnen zu multiplizieren. Dieses Rezept scheint mir ein geeigneter Kandidat für die Kategorie “weniger ist manchmal deutlich mehr als weniger oder nicht” zu sein. Zwar will die Erdbeer-Polenta gefallen, speziell der deutlich präsente Zitronengeschmack. Nichtsdestotrotz beschleicht mich beim Grießbrei dasselbe Gefühl wie bei einem uneingeladenen Gast: wenn er schon einmal da ist, dann kann man ihn auch mitessen, Vanilleeis wäre aber womöglich die willkommendere und einfachere Alternative gewesen.

Erfreut hat mich übrigens, dass die grünen Pistazien nicht nur optisch zu den Erdbeeren passen, sondern sich auch geschmacklich vertragen. Dennoch gilt für Pistazien: kein Muss, nur Kann. Für mich war vor allem die hübsche Kombination ausschlaggebend.

Was das Fotografieren betrifft, da war ich leider zu langsam. Denn die Erdbeer-Polenta mit Karamell sieht genau dann am besten aus, wenn der dickflüssige Karamellsirup den Grießberg herabgleitet und sich dabei sanft am Glas anschmiegt. Allerdings zerläuft der süße Traum von Karamell viel zu schnell, so dass er bereits nach wenigen Minuten aus dem Auge und damit aus den Sinn ist. Innovativ finde ich übrigens die Idee, etwas Balsamico Bianco in den Karamellsirup unterzumischen. Eine hervorragende Idee, die dem Karamell eine dezent fruchtigsaure Note verleiht!
[/review]
[instructions]
Polenta zubereiten:
* Milch in einen kleinen Kochtopf auf hoher Herdstufe aufkochen.
* Herd abschalten.
* Grieß mit einem Schneebesen nach und nach einrühren.
* Sobald die Milch langsam fest wird, den Topf von Herd nehmen.
* Zucker, etwas fein geriebene Zitronenschale, Mark einer Vanilleschote und Eigelb unterrühren.
* Den Grieß in eine Schüssel umfüllen, auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren marinieren:
* Erdbeeren waschen, abtropfen, das Blatt mit Stil entfernen und in Viertel schneiden.
* Erdbeerstücke in eine Schüssel geben.
* Zitronensaft auspressen und mit Zucker in die Erdbeeren verrühren.
* Erdbeeren für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Karamellsirup zubereiten:
* Zucker auf hoher Herdstufe in einen kleinen Kochtopf zergehen lassen, dabei regelmäßig umrühren.
* Sobald der Zucker geschmolzen und flüssig ist, den Herd abschalten und vorsichtig das Wasser unterrühren.
* Vorsicht: Dabei steigt sehr heißer Wasserdampf auf!
* Eventuell Balsamico hinzugeben.
* Etwa 1 bis 2 Minuten köcheln lassen.
* Eisbad vorbereiten: Etwa 1 Liter kaltes Wasser mit Eiswürfel in eine große Schüssel füllen.
* Den Karamellsirup in eine kleinere Schüssel umfüllen und diese in das Eisbad stellen.
* Nach etwa 5 Minuten ist der Karamellsirup servierbereit.
Eine Portion Erdbeer-Polenta anrichten:
* Eine Servierschüssel, am besten aus durchsichtigen Glas, nehmen und dieses zunächst mit Erbeeren und etwas von Erdbeersaft befüllen.
* Anschließend den Polenta-Grieß in einen Spritzbeutel geben und damit den Grieß über die Erdbeeren verteilen.
* 1 bis 2 Esslöffel Karmellsirup über den Gries verteilen.
* Hinweis: Dies ist nur ein Bruchteil von dem zubereiteten Karamellsirup, also nicht wundern, wenn eine Menge Sirup übrig bleibt.
* Optional: Ein paar Pistazien schälen und ebenfalls über den Grieß verteilen.
* Eine gewaschene, ganze Erdbeere auf die Spitze setzen.
Kalt servieren.
Haltbarkeit: Der Grieß hält gut eine Woche im Kühlschrank. Die marinierten Erdbeeren sollte man am selben Tag servieren, sonst werden sie zu maschig. Karamellsirup ist beinahe ewig haltbar.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Clafoutis

[recipe name=”Clafoutis” photoid=”494″ galleryid=”39″ rating=”5″ type=”cake” servings=”6″ preptime=”30m” cooktime=”35m” cooltime=”20m”]
[ingredient name=”Marinade” separator=”true”]
[ingredient name=”kirsche” amount=”450″]
[ingredient name=”puderzucker” amount=”30″]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Alternativ Sherry, Kirschlikör oder Kirschwasser.”]
[ingredient name=”Teig” separator=”true”]
[ingredient name=”ei” amount=”3″ hint=”Groß.”]
[ingredient name=”puderzucker” amount=”60″]
[ingredient name=”mandel” rename=”Mandelmehl” amount=”45″ hint=”Statt Fertigprodukt einfach ganze Mandeln im Mörser mahlen.”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”20″]
[ingredient name=”milch” amount=”60″ hint=”Alternativ Mandelmilch oder Sahne.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ hint=”Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Fürs Einfetten” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”rohrzucker” rename=”Brauner Zucker” amount=”1″ customfactor=”15″ customunit=”EL” hint=”Alternativ Rohrzucker oder Raffinade-Zucker.”]
[review]
Clafoutis ist ein süßer Kirschkuchen, der in Frankreich als Dessert serviert wird. Sein Teig erinnert ein wenig an Pfannkuchen und ist äußerst saftig – letzteres mag ich besonders gerne bei Kuchen. Traditionell kommen die Kirschen mit Stein in den Clafoutis, da ich mir meine teuren Zähne nicht kaputtbeißen möchte, habe ich mit dieser Tradition gebrochen. :-)

Wichtig fürs Backen ist, dass die Backform nicht zu groß ist. In meiner Backform mit 24 cm Durchmesser hat sich der Teig zu weiträumig verteilt, so dass mein Clafoutis flach wie eine Pizza wurde. Beim Schneiden hielt er nur schlecht und fiel schnell auseinander. Optimal wäre eine Backform mit 20 cm Durchmesser (maximal 22 cm).

Am besten man backt Clafoutis im Sommer, wenn es frische Kirschen gibt. Alternativ zu Kirschen kommen ebenso Aprikose, Äpfel, pochierte Birnen, (Back)Pflaumen, Pfirsich, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren oder Cranberries in Frage (wird dann Flaugnarde genannt). Größere Früchte sollte man jedoch in etwa kirschgroße Stücke schneiden. Erdbeeren hingegen sind zu wässrig und lassen sich schlecht im Teig backen.
[/review]
[instructions]
Kirschen marinieren:
* Zunächst die Kirschen waschen, anschließend entsteinen.
* Mit den Händen entsteinen: Einfach den Fingernagel reindrücken und den Kern herauspulen.
* Tipp: Alternativ kann auch entsteinte, tiefgekühlte Kirschen nehmen. Geht dann wesentlich schneller, allerdings sind die Kirschen weniger aromatisch.
* Die entsteinten Kirschen in einer Schüssel mit Puderzucker und etwas Rum schwenken. Für mindestens 15 Minuten beiseitestellen.
Backofen auf 190° C vorheizen.
Teig anrühren:
* Vanilleschote längsseits aufschlitzen und das Mark mit der stumpfen Messerseite herauskratzen.
* Optional: Ganze Mandeln für 15 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene bei 150° C leicht anrösten. Anschließend im Mörser fein zermahlen.
* Zutaten nach und nach wie folgt in einer Schüssel verrühren: Vanillemark, Eier, Puderzucker, Mandelmehl, Weizenmehl, Milch und Salz.
Backform vorbereiten:
* Eine Backform mit 20 cm Durchmesser (maximal 22 cm) mit Butter einreiben.
* Alternativ hohe Pfanne, Quiche- oder Auflaufform. Hauptsache die Form ist nicht zu groß!
* Zucker hinzugeben und ordentlich in der Form schwenken, so dass er sich gleichmäßig verteilt. Den überschüssigen Zucker, der nicht haften bleibt, wieder herausschütten.
* Tipp: Braunen Zucker zuvor im Mörser feiner mahlen, meistens ist der ja recht klumpig.
* Hinweis: Durch das Zuckern der Butter, karamelliert die Kuchenkante.
* Zunächst die Hälfte des Teigs in die Backform gießen. Dann die marinierten Kirschen hinzugeben und gleichmäßig verteilen. Abschließend den restlichen Teig hinzugießen.
* Tipp: Wenn man möchte, dass die Kirschen etwas Abstand zum Boden behalten: Hierzu zunächst soviel Teig in die Form gießen, bis er ungefähr 1 cm hoch ist. Das Ganze dann für 12 Minuten im Ofen backen. Anschließend die Form wieder aus den Ofen nehmen. Der Teigboden sollte relativ fest sein. Jetzt wie im vorherigen Schritt beschrieben Teig und Kirschen hinzugeben.
Backen:
* Backform in den Ofen auf mittlerer Schiene schieben und für 35 (bis 40) Minuten.
* Clafoutis aus den Ofen nehmen und 20 Minuten auskühlen lassen.
Optional: Mit ein wenig Puderzucker bestreuen (nicht zu viel, sonst wird es zu süß).
Warm servieren (schmeckt auch kalt).
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Pastéis de Nata

[recipe name=”Pastéis de Nata” photoid=”289″ galleryid=”23″ rating=”4″ type=”pastry” servings=”10″ preptime=”25m” cooktime=”35m” cooltime=”60m”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten.”]
[ingredient name=”blaetterteig” amount=”450″ hint=”Vorzugsweise aus Butter – gibt es z. B. bei Edeka.”]
[ingredient name=”milch” amount=”400″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”200″]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Gehäuft.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”6″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.25″ customfactor=”0.5″ hint=”Unbehandelt, nur die Schale. Alternativ Orangenschale.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ customfactor=”0.5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ customfactor=”0.5″ hint=”Alternativ 2 Prisen Zimtpulver.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”8″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ beliebiger Zucker. Fürs Karamellisieren.”]
[review]
Pastéis de Nata (auch: Pastéis de Belém oder kurz Nata) sind portugiesische Törtchen aus süßen Pudding in Blätterteig. Nicht von der langen Anleitung abschrecken lassen – Natas selbst zu machen, ist nicht schwierig, erfordert nur hier und da etwas Übung.

Den Blätterteig habe ich allerdings nicht selbstgemacht, weil das sehr zeitaufwendig ist. Stattdessen habe ich tiefgekühlten Blätterteig aus Butter verwendet. Den Teig in die Muffinförmchen einzusetzen, ist nicht ganz einfach, sollte jedoch spätestens beim dritten Versuch ohne Risse klappen. Beim Pudding muss man darauf achten, dass er nicht anbrennt, daher regelmäßig umrühren und nicht zu stark erhitzen. Was ich schwierig finde, ist das Karamellisieren des Zuckers mit einem Gasbrenner. Mir sind dabei einige Natas verbrannt, das muss ich noch üben.

Nicht nur Natas sind mir verbrannt sondern auch meine Zunge. Die viele Wartezeit, bedingt durch Auskühlen oder Auftauen, ist schon nervig. Besonders das Auskühlen der fertigen Natas wird zur Geduldsprobe, weil man unbedingt probieren will. Ich war natürlich ungeduldig und musste dann feststellen, dass die Natas im Inneren einfach nur heiß sind. *autsch*

Insgesamt bin ich ganz zufrieden, obwohl ich im Nachhinein zwei Änderungen vornehmen würde, die ich bereits im Rezept notiert habe:
1. Weniger Zitronenschale. Ich habe die Schale einer ganzen Zitrone genommen, das schmeckt zu zitronig.
2. Statt Rohrzucker zum Karamellisieren würde ich nächstes Mal feinen weißen Zucker verwenden, vielleicht klappt das damit besser.
3. Kleinere Natas. Ich kenne Natas eigentlich so, dass sie relativ flach sind, meine sind hingegen fast genauso hoch wie breit. Hierzu würde ich statt 12 cm Durchmesser eher Teiglinge mit 11 cm empfehlen. Die kleineren Teiglinge werden dann die Muffinform nicht komplett ausfüllen. Dadurch wird sich auch die Anzahl der Natas erhöhen, wahrscheinlich auf 12 Stück.

Siehe auch Kürbisbrûlée oder Crème Caramel.
[/review]
[instructions]
Blätterteig formen:
* Gefrorenen Blätterteig aus den Kühlfach nehmen und 10 Minuten auftauen lassen.
* Muffinförmchen (10 Stück à 5cm Ø) mit etwas Butter einfetten.
* Blätterteig ausrollen und mit einer Tasse 10 bis 11 cm Durchmesser (ursprünglich 12 cm) runde Kreise ausstechen.
* Tipp: Falls kein passendes Gefäß vorhanden ist, dann runde Kreise mit einem Messer ausschneiden. Oder ein kleineres Gefäß verwenden, den Teig mittig in die Förmchen drücken und die fehlenden Ränder mit Teigüberresten auffüllen.
* Die Teiglinge vorsichtig in die Mitte der Muffinförmchen drücken, so dass der Teig sich geschlossen (ohne Risse) an der Förmchenwand schmiegt.
* Tipp: Das Einsetzen des Teiges erfordert eine Spur Fingerspitzengefühl. Falls der Teig reißen sollte, mit Teigüberresten flicken.
* Tipp: Den übriggebliebenen Teig zusammenkneten, in Alufolie Brotpapier einwickeln und wieder einfrieren.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Muffinförmchen zusammen mit dem Teig in den Kühlschrank stellen.
Vanillepudding zubereiten:
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelbe und Speisestärke in einen kleineren Kochtopf mit einem Schneebesen verquirlen.
* Zitrone waschen.
* Von etwa ein Viertel Zitrone (ursprünglich eine Ganze) die Schale mit einem Messer abschneiden: inklusive weißer Schale aber ohne Fruchtfleisch. Nicht reiben!
* Vanilleschote in viele kleine Stücke schneiden.
* Sahne, Milch, Zitronenschalen, Vanilleschotenstücke, Zimtstange, Zucker und Salz in den Topf mit der Eigelbstärke geben und verrühren.
* Bei mittelhoher Herdstufe lansgam zum köcheln bringen, dabei durchgehend mit einem Kochlöffel umrühren.
* Achtung: Die Milch brennt schnell im Topf an, wenn man nicht umrührt.
* Kurz bevor es anfängt zu köcheln, auf niedrige Herdstufe herunterschalten.
* Solange rühren, bis die Masse andickt und dickflüssig ist.
* Topf von Herd nehmen.
* Den Pudding durch ein grobes Sieb in eine Schüssel filtern, um die Vanilleschotenstücke, Zitronenschalen und Zimtstange zu entfernen.
* Etwa 10 Minuten auskühlen lassen, bis der Pudding lauwarm ist. Dabei häufiger umrühren, damit das Auskühlen schneller geht und sich keine Haut bildet.
Backen:
* Backofen auf 200° C vorheizen.
* Die lauwarme Puddingfüllung in die vorbereiteten Blätterteigförmchen füllen.
* Im Ofen auf mittlerer Schiene für gut 20 Minuten backen.
* Hinweis: Bei meiner Muffinform müssen die Natas 5 Minuten länger backen.
Karamellisieren:
* Jeweils einen Teelöffel Zucker über die Natas gleichmäßig verteilen (keine Häufchen machen).
* Variante A: 4 Minuten bevor die Natas im Ofen fertig gebacken sind, sie mit den Zucker bestreuen und auf oberster Schiene direkt unterm Grill wieder in den Ofen schieben. Ofen auf 250° C erhöhen.
* Variante B: Die fertig gebackenen Natas mit den Zucker bestreuen und dann mit einem Gasbrenner über einer feuerfesten Unterlage karamellisieren. Dies sollte am besten zeitnah vor dem Servieren (30 Minuten vorher) getan werden.
* Hinweis: Der Karamell ist zunächst sehr hart, innerhalb von 24 Stunden wird er (sogar im Kühlschrank) langsam flüssig.
Gebackene Natas mindestens 30 Minuten auskühlen lassen.
Entweder noch warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind etwa eine Woche haltbar. Sie sollten nicht wieder erwärmt werden. Am besten rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie beim Verzehr Zimmertemperatur haben.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Vanillepudding

[recipe name=”Vanillepudding” photoid=”251″ galleryid=”27″ rating=”5″ type=”pudding” servings=”4″ preptime=”30m” cooktime=”20m” cooltime=”4h10m”]
[ingredient name=”milch” amount=”500″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”2″]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”3″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ Zucker.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″ hint=”Alternativ Milch oder Kondensmilch – weniger Fett.”]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”45″]
[ingredient name=”eigelb” amount=”3″ hint=”Oder nur 2 Eier, das Dritte ist eigentlich nur noch für zusätzliche Farbe.”]
[ingredient name=”Zugabe (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”schokoladensauce” amount=”120″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Siehe Rezept. Alternativ Erdbeeren oder Schlagsahne.”]
[review]
Neben Schokopudding, ist dieser süßliche Vanillepudding ein weiterer Klassiker unter den Desserts. Der gelbliche Farbton ist bei Vanille nicht mehr wegzudenken und wird natürlich durch das Eigelb und nicht durch die schwarze Vanille erreicht. Von der Vanilleschote stammen vielmehr die schwarzen Pünktchen, die beweisen, dass echte Vanille und keine künstlichen Aromastoffe verwendet wurden. Als Garnitur empfehle ich Erdbeeren, Erdbeersauce, Schokoladensauce oder Schlagsahne.
[/review]
[instructions]
Vanillemilch vorbereiten:
* ½ Liter Milch in eine mittelgroße Schüssel gießen.
* Vanilleschote(n) längsseits aufschlitzen und das Mark herauskratzen.
* Vanilleschote, Vanillemark, Zucker und eine Prise Salz in die Milch geben und umrühren.
* Optional: Die Vanillemilch am Vortag vorbereiten und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Vanillemilch köcheln:
* Optional: Vanillemilch durch ein feines Sieb gießen, um die schwarzen Punkte zu filtern. Ich persönlich mag die Punkte und lasse sie deshalb in der Milch. Außerdem bezeugen sie, dass echte Vanilleschoten verwendet wurden und nicht irgendwelche künstlichen Aromastoffe.
* Die Vanillemilch mit den Vanilleschoten in ein Kochtopf gießen.
* Bei mittelhoher Herdstufe langsam aufkochen.
* Regelmäßig umrühren, damit die Milch nicht am Topfboden anbrennt.
* Sobald die Vanillemilch köchelt, auf mittlerer Herdstufe herunterschalten.
* Etwa 5 Minuten köcheln lassen.
Verdickungsmittel vorbereiten:
* Eier trennen und die Eigelbe in einer Schüssel verquirlen (ich nehme hierzu den Behälter, in dem die Vanillemilch war).
* Speisestärke mit kalter Sahne in einer weiteren Schüssel mit einem Schneebesen vermengen.
Vanillemilch andicken:
* Die Vanilleschoten mit einer Gabel aus der köchelnden Vanillemilch herausfischen.
* Die Stärke-Sahne nach und nach die Vanillemilch gießen, dabei mit dem Schneebesen kräftig rühren.
* Unter Rühren 1 Minute weiter köcheln lassen.
* Den Topf vom Herd nehmen und den Herd abschalten.
* Unter Rühren langsam die verquirlten Eigelbe einrühren.
Vanillepudding abfüllen und kalt stellen:
* Die nun dickflüssige Vanillemilch in kleine Servierschüsseln abfüllen und 10 Minuten auskühlen lassen.
* Die Schüsseln für 3 bis 4 Stunden im Kühlschrank stellen.
* Optional: Die Schüsseln luftdicht mit Folie abdecken.
* Das Beste kommt zum Schluss: den Kochtopf ausschlecken! :-)
Vanillepudding kühl servieren. Optimal den Pudding 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
Optional: Dazu Erdbeeren, Schokoladensauce oder Schlagsahne reichen.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Dulce de Leche

[recipe name=”Dulce de Leche” photoid=”182″ galleryid=”69″ rating=”5″ type=”spread” servings=”50″ preptime=”10m” cooktime=”50m”]
[ingredient name=”milch” amount=”1000″ hint=”Alternativ 400 ml Milch durch Sahne oder Kondensmilch ersetzen.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”250″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″]
[ingredient name=”natron” amount=”1″ optional=”true” hint=”Macht die Dulce dunkler und karamelliger.”]
[review]
Dieses Rezept ist für all jene, die schon immer einmal wissen wollten, wie Karamell hergestellt wird. Dulce de Leche (“Süßes aus Milch”) ist ein klebriger, cremiger Brotaufstrich und wird besonders häufig in Argentinien verzehrt. Es ähnelt sehr stark Karamell und schmeckt ähnlich wie Werthers Echte Karamellbonbons. Wer es sahniger mag, kann einen Teil der Milch durch Sahne ersetzen. Beide Varianten – mit oder ohne Sahne – schmecken sehr gut. Mit fettarmer Milch und Sojamilch funktioniert das Rezept übrigens ebenfalls. Eine weitere Variante gibt es, bei der ausschließlich gesüßte Kondensmilch geöffnet im Wasserbad gekocht wird. Als Erweiterungen kann man ein Schuss Baileys oder Cognac hinzufügen sowie Zimt, Kokosnussraspel oder gehackte Walnüsse.

Neben verschiedenen Nusscremes und Marmelade gehört die Dulce zu meinem Lieblingsaufstrich auf Brötchen oder Ofenpfannkuchen.

Darüber hinaus eignet sich Dulce de Leche als Zutat zum Backen (z. B. Muffins). Allerdings habe ich festgestellt, dass der Geschmack von Dulce sehr fein ist und durch andere Zutaten schnell übertüncht wird. Die Dulce sollte daher möglichst nicht mit anderen Zutaten vermischt werden, also möglichst pur verwendet werden, zum Beispiel als Überguss oder als flüssige Einlage wie hier im Milk-Shake.
[/review]
[instructions]
Hinweis: Die angegebene Kochzeit variiert je nach Menge, für 500 ml Milch mit 125 g Zucker braucht man zum Beispiel nur 40 Minuten Kochzeit.
Vanilleschote längsseits aufschlitzen.
Alle Zutaten in einen Topf geben.
Tipp: Für sehr helle Dulce de Leche: Die Hälfte des Zuckers am Anfang und die andere Hälfte nach 25 Minuten in die Milch unterrühren.
Milch unter häufigeren rühren bei mittelhoher Herdstufe langsam zum Kochen bringen.
Tipp: Gerade anfangs und am Schluss häufiger umrühren, damit die Milch nicht im Topf anbrennt.
weiterhin die mittelhohe Herdstufe beihalten, auch wenn die Milch bereits kocht.
Optional: Eine Messerspitze Natron hinzufügen, die Dulce wird dadurch dunkler und karamelliger. Achtung: Die Milch kocht anschließend auf!
Hinweis: Durch Hinzufügen von Natron verlängert sich die Kochzeit (10 bis 20 Minuten).
Mindestens 50 Minuten sprudelnd ohne Deckel köcheln lassen, hin und wieder umrühren.
Ab der 40ten Minute wandelt sich die Milch langsam in ein dickflüssiges, dunkles Karamell.
Achtung: Mitunter passiert es, dass die Milch jetzt noch einmal aufschäumt und überkocht.
Jetzt wieder öfters umrühren und die Herstufe immer weiter reduzieren.
Achtung: Sobald die Milch zu blubbern anfängt, heißt es aufpassen und die Herdstufe herunterschalten, damit die Milch nicht anbrennt!
Allmählich die Vanilleschote mit einer Gabel herausfischen.
Solange weiter köcheln und rühren, bis die gewünschte Konsistenz und Farbe erreicht ist (helles Beige).
Hinweis: Je länger man es köcheln lässt, desto fester und dunkler (karamelliger) wird es.
Tipp: Die Dulce nicht zu lange bzw. zu fest kochen, da sie sich dann schlecht als Aufstrich eignet und eher einen großen, festen Karamellbonbon ähnelt.
Dulce de Leche in ein luftdichtes (ca 450g) Gefäß (z. B. Marmeladenglas) abfüllen und auskühlen lassen.
Im Kühlschrank aufbewahren.
Haltbarkeit: Hält selbst geöffnet mehrere Monate, vielleicht sogar länger.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Mango Lassi

[recipe name=”Mango Lassi” photoid=”160″ rating=”4″ type=”drink” servings=”5″ preptime=”10m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”mango” amount=”1″ hint=”Reif. Alternativ andere Früchte wie zum Beispiel Ananas, Banane, Erdbeeren, Papaya oder Orange.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”600″ hint=”Kalt. Eventuell etwas mehr. Ein Teil kann auch durch (Soja)Milch oder Eiswürfel ersetzt werden.”]
[ingredient name=”magerjoghurt” amount=”500″ customunit=”ml”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Limette oder die halbe Menge Mangopulver (Amchoor).”]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Siehe Rezept. Nach Belieben auch etwas mehr. Alternativ Rohrzucker.”]
[ingredient name=”ingwer” amount=”1″]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ hint=”Grünes oder schwarzes Kardamom. Ich bevorzuge das Schwarze.”]
[ingredient name=”Zusätze (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”kokosnussraspel” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Eiswürfel” amount=”1″ customunit=”Handvoll” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”minze” amount=”10″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Zur Garnitur.”]
[review]
Lassi ist ein ayurvedisches Heilgetränk aus Indien. Es schmeckt erfrischend, fruchtig und etwas würzig. Erst war mir das Getränk zu wässrig, dann habe ich festgestellt, dass man die Flasche vor dem Servieren gut schütteln sollte. Das Verhältnis zwischen Wasser und Joghurt ist im Orginialrezept 2:1 (666 ml Wasser zu 333 ml Joghurt), ich empfehle stattdessen ein Verhältnis von 6:5, so wie im Rezept vorgeben.

Lassi ist äußerst vielfältig, denn durch verschiedene Früchte (z. B. Ananas, Bananen Papaya) ist Abwechslung garantiert. Und die Zugabe von Eiswürfel macht aus den Getränk einen Shake. Ganz wichtig ist, dass die verwendete Frucht wirklich reif ist, ansonsten erhält man keinen guten Fruchtgeschmack. Bei einer Mango sollte man zum Beispiel die Schale mit dem Daumen ohne Kraftanstrengung etwas eindrücken können.

Wer es würziger mag, schaut sich den gesalzenen Minz Lassi genauer an. Weitere leckere Alternativen sind auch Melon-Juice oder Horchata
[/review]
[instructions]
Reife Mango waschen, schälen und das Fruchtfleisch vom Kern schneiden.
Alle Zutaten in eine große Schüssel oder einen Mixer geben und cremig pürieren beziehungsweise mixen.
Tipp: Das Wasser kann auch durch einen Teil Eiswürfel ersetzt werden, so erhält man einen kühlen Shake.
Optional: Vanilleschote längsseits aufschneiden. Das Vanillemark mit der Stumpfen Messerseite auskratzen und mit in die Schüssel unterrühren. Auch die aufgeschlitzte Schote hinzugeben. Das Ganze mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen, am besten über Nacht, damit das Vanillearoma ausreichend Zeit hat, sich zu entfalten.
Das Lassi in eine Flasche abfüllen (ergibt etwa 1,5 Liter) und im Kühlschrank aufbewahren.
Vor dem Servieren die Flasche gut schütteln, damit sich der Fruchtsaft wieder gleichmäßig verteilt.
Kühl servieren (mit Eiswürfeln und Minzblättern).
[/instructions]
[/recipe]

Variationen:

Ananas: Ist okay, aber Mango ist besser.

Kategorien
Alles was schmeckt

Vanillesauce

[recipe name=”Vanillesauce” photoid=”169″ galleryid=”149″ rating=”5″ type=”dessert” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”20m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”120″]
[ingredient name=”kondensmilch10″ amount=”120″ hint=”Alternativ Sahne oder klassisch Vollmilch. Fettarme Milch schmeckt nicht so gut.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”15″ customunit=”g” hint=”Siehe Rezept. Alternativ purer Weißzucker.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[review]
Anders als häufig angenommen, ist echte Vanille nicht gelb sondern schwarz. Besonders gut ist das an den schwarzen Pünktchen in der Sauce zu erkennen. Die gelbliche Farbe kommt vor allem von der gekochten Milch und dem Eigelb. Die Sauce ist schwierig zuzubereiten, weil das Andicken mit Eigelb Übung erfordert.

Klassisch wird Vanillesauce mit Milch und Sahne zu gleichen Teilen zubereitet. Ich empfehle allerdings die Milch durch Kondensmilch zu ersetzen, so wie im Rezept angegeben, da Kondensmilch meiner Meinung nach am besten mit Vanille harmoniert. Durch Kondensmilch bekommt die Sauce zudem einen schöneren Gelbton. Grundsätzlich gilt: je fettarmer die Milch, desto schlechter die Vanillesauce.

Die Vanillesauce kann vielseitig verwendet werden, hauptsächlich für süße Nachspeisen wie Apfelkuchen, Schokopudding, Buchteln, Eis, Grütze, Haferflocken, oder Pfannkuchen bzw. Ofenpfannkuchen.

Ich werde nochmal eine extrem vereinfachte Vanillesauce zum Vergleich ausprobieren: Gesüßte Kondensmilch mit Vanilleschote aufkochen und fertig. Bin gespannt, wie die ist. Die ist dann aber hochgradig unnatürlich (Milchpulver pur).

Weiterhin habe ich bei einem Sternekoch gesehen, dass er 3 ganze Sternanis in die Milch gibt und mitkocht, das muss ich auch mal ausprobieren.

Der Gegenpart zu diesem Rezept ist natürlich Schokoladensauce.
[/review]
[instructions]
Sahne und Milch in einen kleinen Kochtopf geben.
Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark mit der stumpfen Messerseite auskratzen.
Vanillezucker, Vanillemark und Vanilleschote in die Sahnemilch unterrühren.
Unter Rühren auf höchster Herdstufe aufkochen.
Herd abschalten und Vanillesahnemilch für 15 Minuten ziehen lassen, gelegentlich umrühren.
Vanilleschote aus der Milch entfernen.
Verquirlte Eigelbe mit einem Schneebesen in die Vanillemilch einrühren.
Vanillemilch unter Rühren auf mittlerer Herdstufe erhitzen, so dass ordentlich dampf entsteht.
So lange rühren, bis sich zunächst viel Schaum bildet, weiterrühren, bis der Schaum sich bindet und die Vanillesauce anfängt leicht dicklich zu werden.
Tipp: Die richtige Konsistenz erkennt man, wenn man ganz langsam rührt und sich die kleinen Wellen langsam wieder von selbst verschwinden.
Tipp: Einfacher ist das Ganze in einem Schlagkessel, den man in einen Kochtopf mit kochenden Wasser (Dampfbad) hängt.
Achtung: Nicht zum Kochen bringen, da sonst das Eigelb ausflockt (Rührei).
Herd dann abschalten, den Topf stehen lassen und gelegentlich weiterrühren, so dass die Sauce nicht doch noch aufkocht.
Entweder die Vanillesauce jetzt warm servieren oder etwa 1 Stunde auskühlen lassen.
Lagerung: In ein luftdichtes Gefäß gießen und im Kühlschrank lagern. Hinweis: Vanillesauce dickt im Kühlschrank noch weiter an.
[/instructions]
[/recipe]