Kategorien
Alles was schmeckt

Apple Pie

[recipe name=”Apple Pie” photoid=”2110″ galleryid=”297″ rating=”3″ type=”cake” servings=”8″ preptime=”1h” cooktime=”1h” cooltime=”2h”]
[ingredient separator=”true” name=”Teig”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”285″ hint=”Plus Mehl zum Teigausrollen.”]
[ingredient name=”butter” amount=”285″]
[ingredient name=”quark20″ rename=”Quark (40%)” amount=”115″ customfactor=”1.25″]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient separator=”true” name=”Füllung”]
[ingredient name=”apfel” amount=”1500″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=’Verschiedene Sorten z. B. Granny Smith, Fuji, Elstar, Golden Delicious.’]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Frisch gepresst. Alternativ Apfelessig.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ 1 zerhackte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ optional=”true” hint=”Alternativ Brandy.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”piment” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ customunit=”Messerspitze” customfactor=”3″]
[ingredient separator=”true” name=”Bezug”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”milchfettarm” rename=”Milch” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Beliebige Milch (Soja-, Hafer-, Reis-, Kokosmilch). Alternativ Sahne.”]
[review]
Kuchenbacken ist eine heikle Angelegenheit. Ich werde nie das Gefühl los, dass der Teig ein Eigenleben führt und seine einzige Lebensaufgabe darin besteht, mich zu ärgern. Einfach so aus Bosheit. Wenn ich ganz still und aufmerksam bin, kann ich sogar sehen und hören, wie der Teig leise in sich hineinlacht. Deshalb backe ich am liebsten Käsekuchen, der kommt ohne Teig aus… Dies schränkt die Auswahl an möglichen Kuchen allerdings stark ein. Ich muss mich also erneut meinen Ängsten stellen – verdammt! Aus dem Grund markiert der Kuchen nicht nur ein weiteres Rezept sondern eine persönliche Entwicklung. Jetzt wird es endlich einmal ernst auf diesem Blog!

Um meinen Fähigkeiten gerecht zu werden, habe ich einen vermeintlich einfachen Kuchen gewählt: amerikanischen Apple Pie! “Kann ja nicht so schwer sein”, dachte ich mir. Und ja, meine Naivität ist grenzenlos… Die Äpfel sind nicht das Problem. Schälen und Kleinschneiden macht Arbeit, ist aber handhabar. Noch würzen und schon sind 80% des Kuchens fertig. Wären da nicht die letzten 20% bestehend aus extra filigranen Teig, der bei jeder winzigen Erschütterung zu zerreißen droht (mit hämischen Gelächter versteht sich). Er hat mir viel Zeit und Nerven gekostet, doch mit viel Geduld (Yoga hilft in allen Lebenslagen!) habe ich ihn irgendwann halbwegs heil in und über die Kuchenform gestölpt bekommen. Welch ein Akt!

Was bleibt, ist ein weiteres traumatisches Erlebnis in meiner Küche, welches ich nun beim regelmäßigen Treffen der anonymen Meisterküche verdauen muss. Sollte jedoch mit Persönlichkeitsentwicklung die Ausbildung neuer Neurosen gemeint sein, so kann ich bei diesem Kuchen durchaus von Erfolg sprechen. :-)

Alles in Allem schmeckt mir der Apple Pie gut. Er ist erwartungsgemäß fruchtig und zu süß – amerikanisch halt. Darum habe ich den Zuckeranteil für das Rezept reduziert. Zusätzlich habe ich Kardamom ergänzt. Gehört bei Apfelspeisen einfach dazu. Trotz Anpassungen und Torturen ziehe ich letzen Endes den deutschen Apfelkuchen mit Zitronenglasur und Blätterteig vor. Das ist gewiss Geschmackssache.
[/review]
[instructions]
Hinweis: Für dieses Rezept brauchst du eine im Durchmesser 22 cm große Kuchenform (9 inches).
Teig zubereiten:
* Butter aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie auf Zimmertemperatur kommt.
* In einer großen Schüssel Mehl, Zucker und Salz vermischen.
* Butter in Stücke schneiden und mit den Händen in die Mehlmischung einkneten.
* Quark hinzugeben und mit einer Gabel oder einem Löffel einkneten.
* Den Teig in zwei gleichgroße Klumpen teilen.
* Die Klumpen jeweils zu einen Ball rollen, mit etwas Mehl bestreuen und in Plastikfolie einwickeln.
* Die eingewickelten Teigbällchen für 1 Stunde im Kühlschrank stellen (möglichst weit oben).
Apfelfüllung zubereiten:
* Zitronensaft, Vanilleextrakt und Rum in eine große Schüssel geben.
* Äpfel waschen.
* Äpfel nacheinander schälen und in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben sofort in die Schüssel mit den Zitronensaft schwenken, damit sie nicht Braun werden.
* Zucker, Mehl, Zimt, Piment, Muskatnuss und Kardamom in einer kleinen Schüssel vermischen.
* Die Gewürzmischung zu den Apfelscheiben geben und gut unterheben, so dass die Apfel gleichmäßig mit Gewürzen bedeckt sind.
Teig ausrollen:
* Ein Teigbällchen aus dem Kühlschrank nehmen und 5 bis 10 Minuten warten, damit er wieder geschmeidiger wird.
* Plastikfolie (etwa 30×30 cm) auf einen Tisch ausbreiten und großzügig mit Mehl bestreuen.
* Hinweis: Eventuell geht auch Backpapier, hab ich nicht ausprobiert.
* Das Teigbällchen auf der Plastikfolie ausrollen, so dass eine etwa eine 30 cm große, dünne Teigscheibe entsteht. Hierbei den Teig mit Mehl bestreuen, damit er nicht an der Teigrolle kleben bleibt.
Teig in die Form legen:
* Auf die Teigscheibe eine zweite Plastikfolie legen. Den Teig einmal umklappen. Ihn dann vorsichtig(!) über die Form legen, die Folie unterhalb vorsichtig entfernen, den Teig aufklappen und dann die obere Folie vorsichtig entfernen.
* Hinweis: Dies ist der schwierigste Part! Der Teig ist hauchdünn und zerreißt schnell. Geduld und Geschick sind hierbei gefordert!
* Hinweis: Falls jemand eine bessere Idee hat, den Teig in die Form zu bekommen, dann nur zu. Ich war froh, als ich es irgendwie geschafft habe! :-)
* Hinweis: Auch hier: alternativ Alufolie oder Backpapier verwenden.
* Den Teig anschließend behutsam in die Form drücken, so dass er bis zum Rand runterreicht und keine Luftlöcher zwischen Form und Teig existieren.
* Die Apfelfüllung darüber verteilen, so dass in der Mitte ein kleiner Apfelhügel entsteht.
* Das zweite Teigbällchen aus den Kühlschrank nehmen und wie nochmals wie beschrieben ausrollen und mit Folie bedecken.
* Diese Teigscheibe nun über die Äpfel auslegen, so dass er über den Rändern der Backform hinausragt.
* Hinweis: Wie gesagt, der filigrane Teig ist äußerst sensibel und fordert Geduld.
* Den Teigrand mit dem Daumen in regelmäßigen Abständen leicht eindrücken. Dabei wird der untere und obere Teig zusammengepresst und es entsteht zudem ein hübsches Muster.
* Hinweis: Ich habe die beiden Teighälften gleichmäßig zusammengerdrückt, daher habe ich kein hübsches Muster aus Abdrücken am Rand.
* Den Teig mit einem scharfen Messer von der ausgehend Mitte zum Rand einschneiden, so dass kurze Lüftungsschlitze entstehen.
Ofen auf 175°C vorheizen.
Teig backen:
* Eigelb und Milch (Sahne) verschmischen.
* Den Teig mit der Eigelbmischung bestreichen (entweder mit den Fingern oder Pinsel).
* Hinweis: Durch das Eigelb erhält der Teig beim Backen eine schöne goldbraune Farbe.
* Den Kuchen auf unterster Schiene in den Ofen stellen und für gut 80 Minuten backen.
* Ab der Hälfte der Backzeiten prüfen, ob der Kuchen ausreichend gebräunt ist. Wenn ja, dann eine Alufolie locker darüber legen, so dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Den gebackenen Apfelkuchen aus den Ofen nehmen und mindestens 1 Stunde auskühlen lassen.
Warm oder kalt servieren.
Tipp: Dazu passt Vanilleeis!
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 4 bis 5 Tage. Die Kruste behält ihre Festigkeit und weicht nicht durch.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Mango Panna Cotta

[recipe name=”Mango” photoid=”1560″ galleryid=”199″ rating=”2″ type=”dessert” servings=”8″ preptime=”20m” cooktime=”0m” cooltime=”3h”]
[ingredient name=”Kokosmixtur” separator=”true”]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”400″]
[ingredient name=”zucker” amount=”50″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Alternativ das Mark einer halb ausgekratzten Vanilleschote.”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Agaragar” amount=”1.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”Mangomixtur” separator=”true”]
[ingredient name=”mango” amount=”2″ hint=”Reif, aber nicht überreif. Alternativ Erdbeeren, Pfirsich, Pflaumen oder Beeren.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”60″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1.5″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Der Saft, alternativ von einer Limette.”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Agaragar” amount=”1.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[review]
Mango Panna Cotta sieht lecker aus, schmeckt (mir) aber nicht. Zu fad, zu neutral, zu langweilig. Zu allem Überfluss raubt es mir nachts den Schlaf, weil mir patu nichts Besseres einfällt, um es zu retten. Dabei hört sich das Rezept auf dem Papier so lecker an. Es fehlt das gewisse Etwas. Vielleicht Nüsse oder Kokosraspel? Ich frage mich zudem, warum ich dieses Früchtchen einer Mango kaum herausschmecke?

Als wäre das nicht genug, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass mir die Zubereitung missglückt ist. Vielleicht schmeckt mir die Mango Panna Cotta deswegen nicht. ;-) Ich habe zuviel Zeit mit der Mango verbracht. Währenddessen ist die Kokosmixtur auskühlt und eifersüchtig geworden. Sie wollte dann nichts mehr mit der Mango zu tun haben. Dabei habe ich mir ein harmonisches Miteinander gewünscht, bei dem sich alle lustvoll miteinander vermischen. Stattdessen haben die Beiden nun klare Grenzen gezogen und zwei separate Schichten gebildet, die nicht aneinander haften bleiben. Trotz der Trennung herrscht zwischen ihnen Respekt – habe ich mir sagen lassen…

Zu meiner Verteidigung kann ich immerhin hervorbringen, dass dies mein erstes Gelatinerezept ist. Als Gelatineersatz habe ich Agar Agar ausprobiert. Hierbei handelt es sich um ein weißes Pulver, das aus Algen (hoffentlich nicht aus Fukushima) gewonnnn wird. Funktioniert voll gut – schon fast zu gut. Wenn man das Pulver mit Wasser vermischt, riecht es sogar intensiv nach Meer! Soweit alles ganz nett, wäre da nicht das Endresultat.

Eureka, Ich habs! Mit viiiel Vanillesauce kommt die Mango Panna Cotta total gut! :-)
[/review]
[instructions]
Kokosmixtur:
* Kokosnussmilch und Zucker in einen kleinen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe zum Kochen bringen.
* Etwa 3 Minuten köcheln lassen.
* In einer kleinen Schüssel Vanilleextrakt und etwas laufwarmes Wasser (~50 ml) mit Agar Agar verrühren.
* Die Agar Agar Lösung in die Kokosmilch einrühren.
* 2 Minuten köcheln lassen, dabei durchgehend umrühren.
* Hinweis: Die Flüssigkeit wird allmählich fester und fester. Wenn man nicht konstant rührt, besteht die Gefahr, dass sie anbrennt.
* Herd abschalten und für 2 weitere Minuten rühren.
* Die Kokosmixtur in eine Form (mindestens 18 x 18 cm) füllen.
* 20 bis 25 Minuten auskühlen lassen.
* Wichtig: Timing ist in diesen Rezept wichtig. Man sollte sich bei der folgenden Mangomixtur nicht zuviel Zeit nehmen!
Mangomixtur:
* Mango waschen, schälen, entkernen.
* Das Mangofruchfleisch grob in Stücke schneiden und dann pürieren oder mixen.
* Das pürierte Mangofleisch mit Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Kochtopf geben.
* Auf mittlerer Herdstufe zum Köcheln bringen.
* In einer kleinen Schüssel etwas laufwarmes Wasser (~50 ml) mit Agar Agar verrühren.
* Die Agar Agar Lösung in den Mangopüree einrühren.
* 2 Minuten köcheln lassen, dabei durchgehend umrühren.
* Hinweis: Auch hier gilt: die Flüssigkeit wird allmählich fester und brennt schnell an, wenn man sie nicht umrührt.
* Herd abschalten und für 2 weitere Minuten rühren.
Kombinieren:
* Die noch heiße Mangomixtur über die Kokosmixtur verteilen.
* Hinweis: Die Kokosmixtur sollte so gerade eben fest sein. Wenn sie bereits zu sehr auskühlt ist, dann vermischt sie sich nicht mit der Mangomixtur und beide Mixturen bleiben nicht aneinander haften.
* Für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank stellen.
Kühl servieren (am besten 10 Minuten vorher aus dem Kühlschrank stellen).
Haltbarkeit: Abgedeckt gut 1 Woche im Kühlschrank.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Horchata

[recipe name=”Horchata” photoid=”1537″ galleryid=”197″ rating=”5″ type=”drink” servings=”6″ preptime=”20m” cooktime=”0m” cooltime=”3h”]
[ingredient name=”basmati” amount=”180″ customfactor=”0.20″ hint=”Roh, Langkorn. Rundkorn ist eventuell zu schleimig. Alternativ Nüsse, Samen oder Getreide (Haferflocken).”]
[ingredient name=”wasser” amount=”1200″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ hint=”Alternativ je nach Geschmack auch 2 Stangen. Zimtpulver als Alternative funktioniert nicht so gut (siehe unten).”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ eine ausgekratzte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”70″ hint=”Hauptsache weiß. Alternativen: Vanillezucker, Zuckersirup oder Rübenzucker.”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Optimal: Ceylon-Zimt.]
[review]
Horchata ist ein eisgekühltes Getränk mit Reis, Zimt und Zucker. Die Variante mit Reis ist typisch mexikanisch. In Spanien setzt man stattdessen auf gehäutete Mandeln (Horchata de Chufa). Der Geschmack ist recht intensiv, spannend und erfrischend. Ein ideales Sommergetränk zur Fußballweltmeisterschaft (wer auch immer sowas guckt??) – oder noch besser nach einer Stunde Yoga. :-)

Falls ich abgeschweift sein sollte, kommt jetzt die Kurzfassung: Wenn du Reis, Zimt und Zucker magst, dann wirst du Horchata lieben! Aber Achtung: Das Reisaroma kommt stark durch, es ist beinahe kreidig, was eventuell nicht jedem schmeckt. Wenn du jetzt verunsichert bist, solltest du dich zunächst an Horchata de Chufa versuchen.

Siehe auch das sehr ähnliche Rezept für Reismilch. Fruchtiger geht es beim Melon-Juice zu. Und wer ein Faible für indisch hat, versucht sich an gesalzenes Minz-Lassi.
[/review]
[instructions]
Den rohen Reis waschen:
* Den Reis im Sieb unterm Wasserhahn ausspülen.
* Besser: Reis in eine Schüssel mit einer größeren Menge kaltem Wasser geben. Eine Hand in kreisenden Bewegungen durch den Reis gleiten lassen, bis das Wasser trüb ist. Das trübe Wasser durch ein feines Sieb wegkippen. Diesen Vorgang eventuell mehrmals wiederholen.
Mixen und stehen lassen:
* Gewaschenen Reis und die Hälfte der angegebene Menge Wasser im Mixer auf höchster Stufe für gut 1 Minute mixen.
* Die andere Hälfte Wasser hinzugeben und nochmal kurz durchmixen.
* Zimtstangen in die gemixte Flüssigkeit geben.
* Hinweis: Die Zimtstange lässt sich schlecht durch Zimtpulver ersetzen. Zimtpulver löst sich schnell von kühlen Wasser und sammelt sich an der Oberfläche. Außerdem verliert die Horchata ihr schönes Weiß, wenn zuviel Zimtpulver enthalten ist.
* Abgedeckt mindestens 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
* Optimal über Nacht (10 bis 12 Stunden).
* Tipp: Je kürzer die Mixtur steht, desto eher würde ich zu 2 Zimtstangen tendieren.
Filtern:
* Ein sauberes, feines Küchentuch in ein grobmaschiges Sieb legen. Die Mixtur nochmal gut umrühren und dann durch das Tuch filtern, so dass die nicht-flüssigen Reisrückstände und Zimtstangen im Tuch zurückbleiben. Die Zimtstange entfernen und das Tuch dann gut auswringen.
* Tipp: Kaffeefilter funktionieren nicht so gut, sie sind zu fein.
* Tipp: Die Reisrückstände kann man z. B. für gefüllte Paprika und zum Soßenbinden wiederverwerten!
Verfeinern:
* Zucker und Vanilleextrakt in das Reiswasser einrühren.
* Je nach Geschmack mehr Zucker hinzugeben und eventuell noch eine Prise Zimtpulver.
Kalt mit Eiswürfel(!) servieren. Den Rest in Flaschen abfüllen.
Optional: Mit Zimtstange oder Zimtpulver verzieren.
Hinweis: Vor Gebrauch gut schütteln oder umrühren! Wenn die Horchata länger steht, löst sich das feine Reismehl von Wasser.
Haltbarkeit: Luftdicht verschlossen gut 1 Woche im Kühlschrank. Wahrscheinlich sogar länger.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Wild Blueberry White Chocolate Cheesecake

[recipe name=”Wild Blueberry White Chocolate Cheesecake” photoid=”150″ galleryid=”134″ rating=”5″ type=”cake” servings=”12″ preptime=”60m” cooktime=”1h15m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Blaubeersauce” separator=”true”]
[ingredient name=”blaubeeretk” amount=”240″]
[ingredient name=”zucker” amount=”55″]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Gehäuft. Alternativ Vanillepuddingpulver.”]
[ingredient name=”Boden” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten der Springform.”]
[ingredient name=”butterkeksvollkorn” amount=”350″ hint=”Original: Graham Crackers.”]
[ingredient name=”butter” amount=”80″]
[ingredient name=”Cheesecake” separator=”true”]
[ingredient name=”doppelrahmfrischkaese” amount=”680″ hint=”Original: Cream Cheese, entspricht hier Doppelrahmfrischkäse (z. B. von Philadelphia).”]
[ingredient name=”kondensmilchsuess” amount=”400″ hint=”Gesüßte Kondensmilch von Milchmädchen.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”115″]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Alternativ das Mark einer halben Vanilleschote.”]
[ingredient name=”ei” amount=”3″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”3″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”Mousse” separator=”true”]
[ingredient name=”doppelrahmfrischkaese” amount=”220″]
[ingredient name=”zucker” amount=”55″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”220″ hint=”Original: Cool Whip, entspricht ‘Rama Cremefine zum Schlagen’. Empfehlung: Echte Schlagsahne.”]
[ingredient name=”schokoladeweiss” amount=”100″ hint=”Original: Almond Bark. Keine weiße Schokolade von Milka, die ist viel zu übersüßt.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”8″ hint=”Alternativ das Mark einer halben Vanilleschote.”]
[ingredient name=”Schlagsahne (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”schlagsahnesteif” amount=”1200″ hint=”Siehe Rezept.” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Auf meiner USA-Reise haben wir häufiger die leckeren Cheesecakes aus der Cheesecake Factory gegessen. Das Stück kostet dort übrigens stolze 7,- Dollar. Der größte Unterschied zum deutschen Käsekuchen ist der Fett- und Zuckergehalt. :-) Eigentlich gehört auf jedes Stück nochmal ein ordentlicher Klecks Sahne, den habe ich mir jetzt gespart, ist ohne Sahne schon füllend genug. Viele Zutaten gibt es leider nicht in Deutschland zu kaufen, daher musste ich teilweise zu anderen Zutaten ausweichen. Der Cheesecake kommt allerdings gut an das Original heran. Die meisten Zutaten würde ich normalerweise nie kaufen, gesüßte Kondensmilch zum Beispiel. Die sollte man unbedingt einmal probiert haben! Das Zeug ist der Hammer und schmeckt wie Sahnesirup…

Ich persönlich finde den Butterkeksboden mit einem halben Zentimeter zuuu dick, deshalb würde ich ihn nächstes Mal um 25% reduzieren.
Auch die Cheesecakecreme könnte einen Tick fester, mürbiger sein – etwas Käsekuchenhilfe, Puddingpulver oder Weizengries würde ich zusätzlich versuchen.
Und kleiner Hinweis am Rande: Man kann den Boden und die Mousse weglassen und das Rezept dadurch vereinfachen.
[/review]
[instructions]
Vorbereitung:
* Blaubeeren, Frischkäse, Kondensmilch und Eier rechtzeitig aus den Kühlschrank nehmen, so dass sie Zimmertemperatur annehmen.
* Schlagsahne und weiße Schokolade im Kühlschrank kühl halten.
Blaubeersauce:
* Blaubeeren, Speisestärke und Zucker im Kochtopf verrühren, aufkochen und solange köcheln lassen, bis eine schön dickflüssige Sauce entsteht.
* Die Sauce anschließend abkühlen lassen.
Boden:
* Eine Springform mit etwas Butter einfetten.
* Butterkekse zerkrümeln. Hierzu die Kekse in ein sauberes Küchentuch einwickeln und mit einem stumpfen Gegenstand bearbeiten.
* Die Butter im Kochtopf bei niedriger Herdstufe zum Schmelzen bringen.
* Geschmolzene Butter und zerkrümelte Butterkekse in einer Schüssel gut vermischen.
* Die Butterkeksmasse gleichmäßig auf den Boden der Springform drücken.
Cheesecake:
* Backofen auf 150°C vorheizen. Ein Backblech auf unterster Schiene (oder Backofenboden) stellen.
* Doppelrahmfrischkäse und Kondensmilch in einer Schüssel gut mit einem Handrührer verrühren.
* Eigelb und Eiweiß trennen.
* Eigelb, Zucker, Vanilleextrakt und gepressten Zitronensaft in die Frischkäsemasse unterrühren.
* Eiweiß in einer separaten Schüssel schaumig schlagen und vorsichtig in die Frischkäsemasse unterheben.
* Die Hälfte der Frischkäsemasse in die Springform auf den Butterkeksboden gießen, anschließend die Blaubeersauce und abschließend die andere Hälfte der Frischkäsemasse.
* Mit einem Messer vorsichtig die 3 Schichten grob miteinander verwirbeln, dabei nicht den Butterkeksboden berühren!
* Die Springform auf ein Gitterrost direkt über das Backblech im Ofen schieben.
* Eine Tasse warmes Wasser in das vorgeheizte Backblech gießen und den Ofen schnell verschließen. Vorsicht, der entstehende Dampf ist heiß!
* Für 1 Stunde und 15 Minuten backen.
* Ofen ausschalten und den Cheesecake für mindestens 2 Stunden im geschlossenen Ofen ruhen und langsam auskühlen lassen.
* Tipp: Durch das sanfte Runterkühlen im Ofen werden Brüche im Cheesecake verhindert.
Mousse:
* Den restlichen Doppelrahmfrischkäse, Vanilleextrakt und Zucker in einer Schüssel verrühren.
* Gekühlte Schlagsahne mit einem Handrührer einrühren und zu einer dickflüssigen Mousse schlagen.
* Mousse gleichmäßig über den Cheesecake verteilen.
* Mit einen Kartoffelschäler die kühle, weiße Schokolade zu kleinen Spänen raspeln.
* Die Schokospäne gleichmäßig über die Mousse verteilen und ganz leicht in die Mousse eindrücken.
Cheesecake mindestens 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank auf oberster Schiene auskühlen lassen.
Schlagsahne (optional):
* Kühle Schlagsahne mit Puderzucker in einer Schüssel mit einem Handrührgerät auf mittlerer Stufe für einige Minuten zu Schlagsahne rühren.
* Den Cheesecake mit Schlagsahne servieren.

[/instructions]
[/recipe]