Kategorien
Alles was schmeckt

Brötchen für Hamburger (Buns)

[recipe name=“Brötchen für Hamburger“ photoid=“270″ galleryid=“18″ rating=“4″ type=“buns“ servings=“4″ preptime=“20m“ cooktime=“0m“ cooltime=“2h“]
[ingredient name=“wasser“ customunit=“g“ amount=“80″ hint=“Warm.“]
[ingredient name=“milchfettarm“ amount=“40″ hint=“Warm. Alternativ Wasser oder Sojamilch. Plus etwas Milch zum Bestreichen. „]
[ingredient name=“hefe“ rename=“Trockenhefe“ amount=“4″ hint=“Alternativ doppelt soviel Frischhefe.“]
[ingredient name=“ei“ amount=“1″ hint=“Klein.“]
[ingredient name=“zucker“ amount=“15″]
[ingredient name=“salz“ amount=“0.6″ customunit=“TL“ customfactor=“5″]
[ingredient name=“butter“ amount=“25″ hint=“Weich.“]
[ingredient name=“weizenmehl“ amount=“225″ hint=“Eventuell etwas mehr.“]
[ingredient name=“olivenoel“ amount=“1″ customunit=“TL“ customfactor=“6″]
[ingredient name=“sesam“ amount=“10″]
[review]
Brötchen für Hamburger (Englisch „bun“) zeichnen sich durch ihr weiches und luftiges Inneres aus. Sie schmecken zudem leicht süßlich. Typisch ist auch ihre pappartige Oberfläche. Sofern man Erfahrung mit Teig hat, ist die Zubereitung nicht arbeitsintensiv. Allerdings dauert es eine Weile, bis man in seine selbstgebackenen Hamburgerbrötchen beißen kann, weil der Teig zunächst einige Zeit ruhen muss. Sind die Hamburgerbrötchen fertig, dann kann man sie beliebig belegen und sich über leckeres „Fast Food“ freuen. Die Brötchen eignen sich z. B. für Hamburger, Cheeseburger, Fischburger mit Fischstäbchen, Panelle oder Veggie-Burger.

Für Veganer ist das Rezept geeignet, sofern sie einige Zutaten abwandeln oder ersetzen: Ei durch Backpulver/Stärkemehl, Butter durch pflanzliches Öl und Kuhmilch durch Sojamilch/Wasser.
[/review]
[instructions]
Vorteig zubereiten:
* Hefe und die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen vermengen.
* Sehr warmes Wasser und warme Milch (warm wie Badewasser, aber nicht heiß!) hinzugeben und gut verrühren.
* 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.
* Hinweis: Der Teig sollte jetzt flüssig und schaumig sein, ähnlich wie die Krone von frisch gezapften Bier.
Teig zubereiten:
* Butter in der Mikrowelle, im Kochtopf, Fensterbank oder über der Heizung vorsichtig zergehen lassen.
* Flüssige Butter anschließend zum Teig hinzugeben.
* Ei, Zucker und Salz ebenfalls hinzugeben und nochmals gut mit dem Schneebesen verrühren.
* Die zweite Hälfte des Mehls hinzugeben.
* Den Teig nun mit einem Mixer mit Knethaken für 5 bis 7 Minuten kneten.
* Mit einem Finger den Teig anstupsen und so auf seine Klebrigkeit überprüfen.
* Hinweis: Der Teig soll nicht am Finger festbacken, aber trotzdem noch klebrig und weich sein.
* Ist der Teig zu klebrig, dann solange zusätzlich Mehl in den Teig einkneten, bis der Teig nur noch wenig klebrig ist (aber trotzdem noch schön weich).
* Tipp: Lieber den Teig etwas zu klebrig anrühren und nachträglich Mehl hinzugeben, als den Teig mit zu viel Mehl zu trocken werden lassen.
* Ohne Mixer: Die ersten 115 g mit Schneebesen verrühren, die nächsten 115 g mit einem Rührlöffel. Abschließend den Teig mit den Händen kneten. Am besten eine Handvoll Mehl vorher auf einer Arbeitsfläche oder in einer zusätzlichen Schüssel bereitstellen (dann saut man den Mehlbeutel und die Küche nicht so ein, weil man plötzlich auf die Idee kommt, mit den klebrigen Teighänden nochmal im Schrank herumwühlen zu müssen).
* Den Teig mit den Händen zu einen Klumpen formen und mit etwas Oliven bestreichen.
* Teigklumpen in einer Schüssel geben und zudecken. Hierzu ein feuchtes Küchentuch, eine Schüssel mit Deckel, Alufolie Backpapier oder unweltunfreundliche Plastikfolie verwenden.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Teig 1 bis 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.
* Tipp: Die Schüssel mit den Teig im ausgeschalteten Ofen stellen, Ofentür anschließend geschlossen lassen.
* Tipp: Wenn der Teig in einer Schüssel ruht, sollte diese ausreichen groß sein, damit der Teig genug Platz zum Ausbreiten hat.
Teiglinge formen:
* Ein Backblech mit Backpapier bereitstellen.
* Den Teig in 4 gleichgroße Portionen teilen und jede Portion nochmal gut mit den Händen durchkneten.
* Jede Teigportion zunächst mit den Händen zu einer Kugel und dann zu handflächengroße, ein Zentimeter dicke Scheibe formen.
* Die Teiglinge auf das Backblech setzen und mit den Händen so nachformen, dass sie in der Mitte leicht nach oben gewölbt sind. Der Rand sollte beinahe Senkrecht sein, aber abgerundete Kanten aufweisen, die wiederum oben stärker sind als unten (siehe Foto).
* Tipp: Zwischen den Teiglingen 1 cm Platz lassen. Die Teiglinge gehen noch etwas auf und werden sich dann leicht an den Kanten berühren. Die Hamburgerbrötchen backen so später zusammen, so dass man sie an den Kanten auseinanderreißen muss, wodurch sie ihre typische Hamburgerbrötchenoptik erhalten.
* Tipp: Bei 4 Teiglingen, sie nach den 2-2 Muster auf dem Backblech verteilen. Bei 8 Teiglingen, sie nach den 2-1-2-1-2 Muster verteilen.
* Wichtig: Der Teig sollte glatt sein und keine Risse aufweisen, weil er sonst beim Backen aufreißt.
* Die Teiglinge mit ganz wenig Mehl bestreuen, dann erneut abdecken und für weitere 30 bis 60 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
* Hinweis: Nicht zu lange (mehrere Stunden) gehen lassen, da der Teig sonst aufgeht und auf dem Backblech „ausläuft“.
Einfrieren (optional):
* Die Teiglinge oder den Teig kann man gut einfrieren. Hierzu die Teigline einzelnd oder den ganzen Teig in Alufolie einpacken und ins Gefrierfach legen.
* Sobald man die Teiglinge verwenden will, aus den Gerierfach nehmen und 1 Stunde auftauen. Sie müssen dabei nicht abgedeckt werden.
* Teig nochmal kneten und formen.
* Tipp: Sollte der Teig durch das Auftauen sehr klebrig sein, dann mit etwas Mehl bestreuen und kneten.
* Das Einfrieren und Auftauen hat kaum Auswirkungen auf den Geschmack.

Brötchen backen:
* Backofen auf 180° C vorheizen.
* Teiglinge mit etwas Milch (und/oder Eigelb) bestreichen und anschließend Sesam drüber streuen.
* Hinweis: Die Milch sorgt dafür, dass der Sesam auf dem Teig hält und die Brötchen besser braun werden.
* Hinweis: Hamburgerbrötchen ohne Sesam sind keine Hamburgerbrötchen.
* Teiglinge dann auf mittlerer Schiene für etwa 15 Minuten im Ofen backen – oder solange bis sie großartig aussehen und der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.
* Die Brötchen aus den Ofen nehmen und kurz auskühlen lassen.
Brötchen in zwei Hälfen schneiden, nach Belieben belegen und beide Hälften wieder zusammenklappen.
Haltbarkeit: Brötchen noch am selben Tag verzehren, da sie sehr schnell austrocknen und ihre Weichheit verlieren.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Naan

[recipe name=“Naan-Brot“ photoid=“232″ galleryid=“36″ rating=“4″ type=“bread“ servings=“6″ preptime=“15m“ cooktime=“10m“ cooltime=“4h“]
[ingredient name=“weizenmehl“ amount=“250″ hint=“Plus etwas Mehl für die Arbeitsfläche.“]
[ingredient name=“hefe“ rename=“Trockenhefe“ amount=“1″ customunit=“TL“ customfactor=“5″ hint=“Alternativ Backpulver oder doppelt soviel Frischhefe.“]
[ingredient name=“salz“ amount=“1″ customunit=“TL“ customfactor=“5″]
[ingredient name=“zucker“ amount=“1″ customunit=“TL“ customfactor=“5″]
[ingredient name=“natron“ amount=“1″ customunit=“Messerspitze“]
[ingredient name=“olivenoel“ amount=“2″ hint=“Alternativ Rapsöl. Plus etwas Öl zum Einreiben des Teigs.“]
[ingredient name=“magerjoghurt“ amount=“50″ customunit=“g“ hint=“Veganer verwenden Sojajoghurt.“]
[ingredient name=“wasser“ amount=“100″ hint=“Lauwarm. Wahrscheinlich etwas mehr.“]
[ingredient name=“Glasur“ separator=“true“]
[ingredient name=“butter“ amount=“20″ hint=“Alterativ Ghee oder Butterschmalz. Vegan: Raps- oder Olivenöl.“]
[review]
Naan ist ein Fladenbrot, das besonders häufig im asiatischen Raum als Beilage gereicht wird. Naan passt ausgezeichnet zu Curry-Gerichten. Darüber hinaus kann man Naan wie Döner befüllen oder mit Käse und Kräutern überbacken.

Dieses Rezept hier verwendet Sauerteig und enthält daher teilweise Joghurt. Der Teig muss erst eine ganze Weile gehen, bevor er dann zu flachen Ovalen ausgerollt wird. Im Ofen wird er anschließend bei sehr hoher Hitze für kurze Zeit gebacken. Aufgrund der Hefe und des Natrons geht der Teig stark auf und es bildet sich häufig ein Luftpolster, das beide Brotseiten im Inneren voneinander trennt. Insgesamt ist der gebackene Teig von Naan, ähnlich wie Baguette, fester und saftiger als der von türkischen Fladenbrot, was mir persönlich besser gefällt.

Abgesehen von den 4 Stunden Wartezeit, hält sich der Aufwand in Grenzen. Aufrund der sehr kurzen Backzeit macht es Spaß, den Teig beim Backen zuzusehen. Weiterhin lässt sich die Arbeit aufteilen, indem der Teig am Vortag vorbereitet und erst am Folgetag ausgebacken wird.
[/review]
[instructions]
Sauerteig zubereiten:
* Hefe ins lauwarme Wasser geben und etwa 10 Minuten ziehen lassen, bis sie sich aufgelöst hat.
* Mehl, Salz, Zucker und Natron in einer großen Schüssel vermengen.
* Öl und Joghurt mit der Hand ins Mehl einrühren, so dass ein krümeliger Teig entsteht.
* Schließlich solange Hefewasser hinzugeben und einkneten, bis ein feucht-weicher, nicht klebriger Teig entsteht.
* Abschließend die Hände mit etwas Öl beräufeln und das Teigäußere damit einreiben, so dass er schön glänzt.
* Den Teig in einer großen Schüssel mit einem Deckel verschließen oder mit einem feuchten Küchentuch abdecken.
* Abgedeckten Teig 3 bis 4 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Alternativ auch über Nacht.
* Hinweis: Der Teig wächst um das Doppelte seiner ursprünglichen Größe an.
Ofen auf 250° C vorheizen. Optimal mit Pizzastein.
Naan formen:
* Den gegangenen Teig nochmal durchkneten und in etwa 6 gleichgroße Portionen teilen.
* Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und jede Teigportion darauf in flache Ovale ausrollen (etwa 2 mm dick).
* Tipp: Teig mit etwas Mehl bestäuben, um das Ausrollen zu erleichtern.
Naan backen:
* Die Teigovale für 2 bis 4 Minuten auf vorgeheizten Backblech oder Pizzastein goldbraun backen (mittlere Schiene, ohne Backpapier).
* Tipp: Das Bräunen der Brote im Ofen lässt sich gut beobachten, wodurch auch gut ersichtlich ist, wann sie fertig sind.
* Hinweis: Normalerweise ist nicht genug Platz im Ofen, um alle Brote auf einmal zu backen. Man muss dann erst 2 bis 3 Brote backen und anschließend die nächsten. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Backzeit bei jeden weiteren Backvorgang länger ausfällt, da der Ofen sich immer weiter abkühlt. Entweder man backt die Brote dann länger oder man legt kleine Pausen ein, in denen der Ofen sich wieder auf 250° C aufheizt.
Die gebackene Naan-Brote aus den Ofen nehmen und mit ein wenig zerlassener Butter bestreichen.
Warm oder kalt servieren.
Naan am besten luftdicht in einer verschließbaren (Tupper)Schüssel aufbewahren. Hält gut 3 Tage.
Tipp: Naan kurz vorm Servieren mit etwas Wasser beträufeln und im Ofen wieder kurz aufwärmen.
Tipp: Backwaren sollten generell nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, sonst altern sie um so schneller.
[/instructions]
[/recipe]