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Stachelbeermarmelade

[recipe name=”Stachelbeermarmelade” photoid=”727″ galleryid=”78″ rating=”4″ type=”jam” servings=”18″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Menge entspricht eineinhalb Marmeladengläser (250 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”stachelbeere” amount=”270″]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”90″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Gepresst, der Saft. Alternativ Limette.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ hint=”Das Vanillemark. Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”30″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Zum Verfeinern und entsäuern.”]
[review]
Die im Sommer reifen Stachelbeeren sind richtig säuerliche Beerenfrüchte, ähnlich wie Kiwis, nur haben sie nicht so festes Fruchtfleisch, dafür eine robust elastische Schale, die, wenn sie zu sehr unter Druck gerät, eine schöne Sauerei in der Küche hinterlässt… Es gibt Stachelbeeren in grün bis rot, wobei grün vermutlich für giftig-sauer steht, weshalb ich lieber zu den Roten gegriffen habe. Aufgrund ihrer Säuerlichkeit sind Stachelbeeren vor allem recht erfrischend. Ich kenne zumindest niemanden, den der pure Biss in eine Stachelbeere kalt lässt und nicht die Wangen färbt. Vanille ergänzt sich ausgesprochen gut, gerade weil es die Säure ein wenig abmildert. Sahne kann die Marmelade weiter verfeinern und mildern – empfehlenswert für all diejenigen, denen die Marmelade sonst zu intensiv ist. Eventuell könnte man auch ganz vegan Banane ausprobieren.

Abgesehen von der intensiven Geschmacksexplosion im Munde, ist die Stachelbeermarmelade hübsch anzuschauen. Freundlich hell leuchtet ihr Blutorange und im Inneren tummeln sich kleine Kernchen, die zusammen eine nicht langweilige Textur bilden. Ein ähnlicher Hingucker und ebenso fruchtig ist übrigens die Ananas-Kiwi-Marmelade.
[/review]
[instructions]
Stachelbeeren waschen, abtropfen und von den Stilen befreien.
Vanilleschote längsseits aufschlitzen und das Mark mit der stumpfen Seite eines Messers (oder Löffel) herauskratzen.
Die Beeren, mit Vanillemark, gepressten Zitronensaft und Gelierzucker in einen Kochtopf geben.
Auf höchster Herdstufe aufkochen, dabei die Stachelbeeren mit einem Kochlöffel kaputtdrücken, so dass der Saft entweicht.
4 bis 5 Minuten auf niedriger Herdstufe köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Mit einem Pürierstab die Beeren fein mixen.
Die heiße Masse dann schleunigst in ein kleines Marmeladengläser (hier: 250 ml Mayonnaiseglas) abfüllen und Deckel zuschrauben.
Optional: Glas 15 Minuten auf den Kopf stellen.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Marmelade ist ungeöffnet extrem lange haltbar (1 Jahr und länger). Bereits einmal geöffnet kann man sie locker ein Monat im Kühlschrank aufbewahren.
[/instructions]
[/recipe]

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Erdbeer-Polenta mit Karamell

[recipe name=”Erdbeer-Polenta” photoid=”718″ galleryid=”77″ rating=”3″ type=”dessert” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”Polenta (Grießbrei)” separator=”true”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”250″]
[ingredient name=”griess” amount=”35″ hint=”Weichweizengrieß.”]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”1 bis 2 Teelöffel. Alternativ anderer lieblicher (Wein)Essig.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.5″ hint=”Alternativ 0.5 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.5″ hint=”Plus etwas geriebene Schale. Unbehandelt.”]
[ingredient name=”Marinierte Erdbeeren” separator=”true”]
[ingredient name=”erdbeere” amount=”500″ hint=”Frisch.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”25″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2.5″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Der Saft einer halben Zitronen.”]
[ingredient name=”Karamellsirup” separator=”true”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ customfactor=”0.25″]
[ingredient name=”wasser” amount=”70″]
[ingredient name=”balsamicobianco” amount=”1″ optional=”true”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Eiswasser” exclude=”true” amount=”1″ customunit=”L”]
[ingredient name=”Garnitur (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”erdbeere” amount=”4″ customunit=”Stück” hint=”Frisch, ganz, gewaschen und getrocknet.”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”15″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Gesalzen, geröstet und ohne Schale.”]
[review]
Polenta? Das hört sich ziemlich extravagant an, dabei handelt es sich lediglich um das italienische Wort für Grießbrei. Die Erdbeer-Polenta mit Karamell ist folglich ein kaltes, fruchtiges und sehr süßes Sommer-Dessert. Sie besteht im Grunde aus drei leckeren Einzelrezepten: die eingangs erwähnte Polenta (Grießbrei), gezuckerte Erdbeeren und Karamellsirup.

Meine Vorfreude bestand also nicht grundlos, denn Drei mal lecker, müsse schließlich die Vollendung kulinarischer Kochkunst ergeben. Leider nein. Irgendwo in meiner Zutatengleichung habe ich eine Unstimmigkeit übersehen, was nicht verwundert, hatte ich doch bereits in der Schule Probleme, Äpfel und Birnen zu multiplizieren. Dieses Rezept scheint mir ein geeigneter Kandidat für die Kategorie “weniger ist manchmal deutlich mehr als weniger oder nicht” zu sein. Zwar will die Erdbeer-Polenta gefallen, speziell der deutlich präsente Zitronengeschmack. Nichtsdestotrotz beschleicht mich beim Grießbrei dasselbe Gefühl wie bei einem uneingeladenen Gast: wenn er schon einmal da ist, dann kann man ihn auch mitessen, Vanilleeis wäre aber womöglich die willkommendere und einfachere Alternative gewesen.

Erfreut hat mich übrigens, dass die grünen Pistazien nicht nur optisch zu den Erdbeeren passen, sondern sich auch geschmacklich vertragen. Dennoch gilt für Pistazien: kein Muss, nur Kann. Für mich war vor allem die hübsche Kombination ausschlaggebend.

Was das Fotografieren betrifft, da war ich leider zu langsam. Denn die Erdbeer-Polenta mit Karamell sieht genau dann am besten aus, wenn der dickflüssige Karamellsirup den Grießberg herabgleitet und sich dabei sanft am Glas anschmiegt. Allerdings zerläuft der süße Traum von Karamell viel zu schnell, so dass er bereits nach wenigen Minuten aus dem Auge und damit aus den Sinn ist. Innovativ finde ich übrigens die Idee, etwas Balsamico Bianco in den Karamellsirup unterzumischen. Eine hervorragende Idee, die dem Karamell eine dezent fruchtigsaure Note verleiht!
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[instructions]
Polenta zubereiten:
* Milch in einen kleinen Kochtopf auf hoher Herdstufe aufkochen.
* Herd abschalten.
* Grieß mit einem Schneebesen nach und nach einrühren.
* Sobald die Milch langsam fest wird, den Topf von Herd nehmen.
* Zucker, etwas fein geriebene Zitronenschale, Mark einer Vanilleschote und Eigelb unterrühren.
* Den Grieß in eine Schüssel umfüllen, auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren marinieren:
* Erdbeeren waschen, abtropfen, das Blatt mit Stil entfernen und in Viertel schneiden.
* Erdbeerstücke in eine Schüssel geben.
* Zitronensaft auspressen und mit Zucker in die Erdbeeren verrühren.
* Erdbeeren für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Karamellsirup zubereiten:
* Zucker auf hoher Herdstufe in einen kleinen Kochtopf zergehen lassen, dabei regelmäßig umrühren.
* Sobald der Zucker geschmolzen und flüssig ist, den Herd abschalten und vorsichtig das Wasser unterrühren.
* Vorsicht: Dabei steigt sehr heißer Wasserdampf auf!
* Eventuell Balsamico hinzugeben.
* Etwa 1 bis 2 Minuten köcheln lassen.
* Eisbad vorbereiten: Etwa 1 Liter kaltes Wasser mit Eiswürfel in eine große Schüssel füllen.
* Den Karamellsirup in eine kleinere Schüssel umfüllen und diese in das Eisbad stellen.
* Nach etwa 5 Minuten ist der Karamellsirup servierbereit.
Eine Portion Erdbeer-Polenta anrichten:
* Eine Servierschüssel, am besten aus durchsichtigen Glas, nehmen und dieses zunächst mit Erbeeren und etwas von Erdbeersaft befüllen.
* Anschließend den Polenta-Grieß in einen Spritzbeutel geben und damit den Grieß über die Erdbeeren verteilen.
* 1 bis 2 Esslöffel Karmellsirup über den Gries verteilen.
* Hinweis: Dies ist nur ein Bruchteil von dem zubereiteten Karamellsirup, also nicht wundern, wenn eine Menge Sirup übrig bleibt.
* Optional: Ein paar Pistazien schälen und ebenfalls über den Grieß verteilen.
* Eine gewaschene, ganze Erdbeere auf die Spitze setzen.
Kalt servieren.
Haltbarkeit: Der Grieß hält gut eine Woche im Kühlschrank. Die marinierten Erdbeeren sollte man am selben Tag servieren, sonst werden sie zu maschig. Karamellsirup ist beinahe ewig haltbar.
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[/recipe]

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Mandel-Kirschmarmelade

[recipe name=”Mandel-Kirschmarmelade” photoid=”527″ galleryid=”45″ rating=”3″ type=”jam” servings=”37″ preptime=”20m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Menge entspricht eineinhalb Marmeladengläser (450 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”kirsche” amount=”500″]
[ingredient name=”rum” rename=”Kirschlikör” amount=”15″ hint=”Zum Beispiel Maraschinolikör oder auch Kirschwasser.”]
[ingredient name=”mandel” amount=”30″]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”175″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Gepresst, der Saft. Alternativ Limette.”]
[review]
Sommerzeit, Kirschenzeit. Ursprünglich habe ich mir wesentlich mehr von dieser Mandel-Kirschmarmelade versprochen. Bei der Kombination von Mandeln und Kirschen kann man eigentlich nichts verkehrt machen, aber irgendwie verliert die Kirschmarmelade durch Mandeln sehr an Fruchtgeschmack. Ich habe daher das Rezept im Nachhinein angepasst und den Mandelanteil um die Hälfte reduziert. Außerdem habe ich mehr Zucker und Zitronensaft hinzugefügt, um einen frischeren Fruchtgeschmack zu erreichen. Rum habe ich durch süßen Likör ersetzt. Die Änderungen muss ich irgendwann noch einmal testen.
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[instructions]
Optional: Mandeln auf 150° für 20 Minuten im Ofen rösten.
Kirschen waschen und eventuell entkernen (frische Kirschen zur Sommerzeit).
Kirschen und Mandeln im Mixer zerkleinern.
Den Kirschmus, Likör, gepressten Zitronensaft und Gelierzucker in einen Kochtopf geben.
Auf höchster Herdstufe aufkochen.
4 bis 5 Minuten auf niedriger Herdstufe köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Heiße Masse schleunigst in Marmeladengläser abfüllen und Deckel zuschrauben.
Optional: Glas 15 Minuten auf den Kopf stellen.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Marmelade ist ungeöffnet extrem lange haltbar (1 Jahr und länger). Bereits einmal geöffnet kann man sie locker ein Monat im Kühlschrank aufbewahren.
[/instructions]
[/recipe]

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Clafoutis

[recipe name=”Clafoutis” photoid=”494″ galleryid=”39″ rating=”5″ type=”cake” servings=”6″ preptime=”30m” cooktime=”35m” cooltime=”20m”]
[ingredient name=”Marinade” separator=”true”]
[ingredient name=”kirsche” amount=”450″]
[ingredient name=”puderzucker” amount=”30″]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Alternativ Sherry, Kirschlikör oder Kirschwasser.”]
[ingredient name=”Teig” separator=”true”]
[ingredient name=”ei” amount=”3″ hint=”Groß.”]
[ingredient name=”puderzucker” amount=”60″]
[ingredient name=”mandel” rename=”Mandelmehl” amount=”45″ hint=”Statt Fertigprodukt einfach ganze Mandeln im Mörser mahlen.”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”20″]
[ingredient name=”milch” amount=”60″ hint=”Alternativ Mandelmilch oder Sahne.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ hint=”Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Fürs Einfetten” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”rohrzucker” rename=”Brauner Zucker” amount=”1″ customfactor=”15″ customunit=”EL” hint=”Alternativ Rohrzucker oder Raffinade-Zucker.”]
[review]
Clafoutis ist ein süßer Kirschkuchen, der in Frankreich als Dessert serviert wird. Sein Teig erinnert ein wenig an Pfannkuchen und ist äußerst saftig – letzteres mag ich besonders gerne bei Kuchen. Traditionell kommen die Kirschen mit Stein in den Clafoutis, da ich mir meine teuren Zähne nicht kaputtbeißen möchte, habe ich mit dieser Tradition gebrochen. :-)

Wichtig fürs Backen ist, dass die Backform nicht zu groß ist. In meiner Backform mit 24 cm Durchmesser hat sich der Teig zu weiträumig verteilt, so dass mein Clafoutis flach wie eine Pizza wurde. Beim Schneiden hielt er nur schlecht und fiel schnell auseinander. Optimal wäre eine Backform mit 20 cm Durchmesser (maximal 22 cm).

Am besten man backt Clafoutis im Sommer, wenn es frische Kirschen gibt. Alternativ zu Kirschen kommen ebenso Aprikose, Äpfel, pochierte Birnen, (Back)Pflaumen, Pfirsich, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren oder Cranberries in Frage (wird dann Flaugnarde genannt). Größere Früchte sollte man jedoch in etwa kirschgroße Stücke schneiden. Erdbeeren hingegen sind zu wässrig und lassen sich schlecht im Teig backen.
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[instructions]
Kirschen marinieren:
* Zunächst die Kirschen waschen, anschließend entsteinen.
* Mit den Händen entsteinen: Einfach den Fingernagel reindrücken und den Kern herauspulen.
* Tipp: Alternativ kann auch entsteinte, tiefgekühlte Kirschen nehmen. Geht dann wesentlich schneller, allerdings sind die Kirschen weniger aromatisch.
* Die entsteinten Kirschen in einer Schüssel mit Puderzucker und etwas Rum schwenken. Für mindestens 15 Minuten beiseitestellen.
Backofen auf 190° C vorheizen.
Teig anrühren:
* Vanilleschote längsseits aufschlitzen und das Mark mit der stumpfen Messerseite herauskratzen.
* Optional: Ganze Mandeln für 15 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene bei 150° C leicht anrösten. Anschließend im Mörser fein zermahlen.
* Zutaten nach und nach wie folgt in einer Schüssel verrühren: Vanillemark, Eier, Puderzucker, Mandelmehl, Weizenmehl, Milch und Salz.
Backform vorbereiten:
* Eine Backform mit 20 cm Durchmesser (maximal 22 cm) mit Butter einreiben.
* Alternativ hohe Pfanne, Quiche- oder Auflaufform. Hauptsache die Form ist nicht zu groß!
* Zucker hinzugeben und ordentlich in der Form schwenken, so dass er sich gleichmäßig verteilt. Den überschüssigen Zucker, der nicht haften bleibt, wieder herausschütten.
* Tipp: Braunen Zucker zuvor im Mörser feiner mahlen, meistens ist der ja recht klumpig.
* Hinweis: Durch das Zuckern der Butter, karamelliert die Kuchenkante.
* Zunächst die Hälfte des Teigs in die Backform gießen. Dann die marinierten Kirschen hinzugeben und gleichmäßig verteilen. Abschließend den restlichen Teig hinzugießen.
* Tipp: Wenn man möchte, dass die Kirschen etwas Abstand zum Boden behalten: Hierzu zunächst soviel Teig in die Form gießen, bis er ungefähr 1 cm hoch ist. Das Ganze dann für 12 Minuten im Ofen backen. Anschließend die Form wieder aus den Ofen nehmen. Der Teigboden sollte relativ fest sein. Jetzt wie im vorherigen Schritt beschrieben Teig und Kirschen hinzugeben.
Backen:
* Backform in den Ofen auf mittlerer Schiene schieben und für 35 (bis 40) Minuten.
* Clafoutis aus den Ofen nehmen und 20 Minuten auskühlen lassen.
Optional: Mit ein wenig Puderzucker bestreuen (nicht zu viel, sonst wird es zu süß).
Warm servieren (schmeckt auch kalt).
[/instructions]
[/recipe]

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Ginger Ale

[recipe name=”Ginger Ale” photoid=”315″ galleryid=”2″ rating=”5″ type=”drink” servings=”5″ preptime=”15m” cooktime=”0m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”wasser” amount=”150″]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”90″]
[ingredient name=”ingwer” amount=”10″ customfactor=”1″ customunit=”g”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Die Schale von der ganzen Zitrone und den Saft einer halben Zitrone.”]
[ingredient name=”mineralwasser” amount=”850″ customunit=”ml” customfactor=”1″ hint=”Kohlensäurehaltig Classic, gekühlt.”]
[ingredient name=”Zusätze (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”minze” amount=”4″ hint=”Frisch. Alternativ Zitronenmelisse.” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ hint=”Testen.” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Eiswürfel” amount=”1″ customunit=”Handvoll” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Ginger Ale ist eine süße, sprudelnde Limonade mit Ingwer- und Zitronengeschmack. Anders als der Name vermuten lässt, enthält das Ale kein Alkohol. Ginger Ale ist sehr erfrischend. Es eignet sich besonders gut als Alkoholersatz für Longdrinks. Nah verwandt ist das Ginger Ale übrigens mit Ginger Beer, wobei letztes mehr Ingwer enthält und somit intensiver und schärfer schmeckt.

Limonade wie Ginger Ale schmeckt zwar super, man sollte sie jedoch nur in Maßen genießen, denn sie enthält viel Zucker. Wer die kalorienarme Light-Variante bevorzugt, verwendet Stevia statt Rohrzucker, womit allerdings die braune Farbe verloren geht.
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[instructions]
Zuckerlösung vorbereiten und aromatisieren:
* Zitrone waschen und mit einem Kartoffelschälmesser schälen.
* Zitrone halbieren und den Saft aus einer Hälfte auspressen.
* Rohrzucker, Zitronensaft und Wasser in eine kleine Schüssel geben, solange umrühren (etwa 5 Minuten), bis sich der Zucker aufgelöst hat.
* Hinweis: Die typische hellbraune Farbe erhält das Ginger Ale durch den Rohrzucker.
* Die Zitronenschale hinzugeben.
* Ingwer inklusive Schale mit einer Käsereibe reiben. Den geriebenen Ingwer ebenfalls zur Zuckerlösung hinzugeben.
* Optional: Ein wenig Zitronenmelisse oder Minzblätter hinzugeben. Hierzu die Blätter vorher mit einem stumpfen Gegenstand (z. B. ein Stößel) leicht andrücken (nicht drehen), so dass sich die Fasern öffnen und die ätherischen Öl frei werden. Testen: Eine Stange Zimt.
* Die Zuckerlösung für 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Aromatisierte Zuckerlösung filtern und abschmecken:
* Die Zuckerlösung aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem feinen Sieb filtern.
* Eventuell mit Zitronensaft abschmecken.
* Die gefilterte Zuckerlösung in eine Flasche mit kaltem Mineralwasser füllen.
* Flasche verschließen und vorsichtig schwenken, damit sich die Zuckerlösung verteilt (nicht schütteln!!!).
* Tipp: Das Mineralwasser nicht jetzt zuführen, sondern erst vorm eigentlichen Servieren, um die Haltbarkeit zu erhöhen!
Ginger Ale abfüllen und servieren:
* Im Glas kühl servieren.
* Optional: Eiswürfel eventuell etwas zerkleinern und hinzugeben.
* Lagerung: Im Kühlschrank aufbewahren, damit das Getränk beim Servieren schön kühl ist.
Haltbarkeit: Das Ginger Ale hält im Prinzip Jahre. Allerdings verliert es innerhalb weniger Tage seine Kohlensäure und schmeckt dann nur halb so gut. Man kann zu einen gewissen Grad das Ale mit Mineralwasser wieder auffrischen.
[/instructions]
[/recipe]

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Pfannkuchen Birne Helene

[recipe name=”Pfannkuchen Birne Helene” photoid=”291″ galleryid=”7″ rating=”4″ type=”snack” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”30m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”pfannkuchendick” amount=”3″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”Birne Helene” separator=”true”]
[ingredient name=”birne” amount=”3″]
[ingredient name=”weisswein” amount=”300″ customfactor=”0.25″]
[ingredient name=”zucker” amount=”80″ customfactor=”0.25″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”anis” rename=”Sternanis” customfactor=”0.25″ customunit=”Stück” amount=”2″ hint=”Alternativ etwas Anispulver. Oder 2 Zimtstangen bzw. etwas Zimtpulver.”]
[ingredient name=”Schokoladensauce (siehe auch Schokosauce nach Tim Mälzer)” separator=”true”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”80″]
[ingredient name=”milch” amount=”100″ hint=”Alternativ fettarme Milch, Soja-, Hafer- oder Mandelmilch. Wasser geht auch.”]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Wer die Schokosauce nicht herb mag, fügt etwas Zucker hinzu. Alternativ herkömmlicher Zucker.”]
[review]
Birne Helene kommt aus der französischen Küche. Es handelt sich um geschälte Birnen, die in Weißwein und Zucker weich gekocht werden. Die Kombination aus Birne und Weißwein ist sehr lecker. Normalerweise serviert man Birne Helene auf Vanilleeis, dazu wird Schokoladensauce gereicht. Auf Pfannkuchen macht sich die Helene aber mindestens genauso gut. Gourmets garnieren das Gericht zusätzlich mit kandierten Veilchen. Ferner könnte ich mir das Rezept ebenso gut mit weißer Schokoladensauce vorstellen.
[/review]
[instructions]
Den Pfannkuchenteig vorbereiten und ruhen lassen.
Birnen kochen:
* Birnen waschen, schälen, entkernen und vierteln.
* In einem kleinen Topf mit Weißwein, Sternanis und Zucker aufkochen.
* Auf niedrige Herdstufe herunterschalten und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht weich sind.
* Zwischendurch mit einer Gabel testen, ob die Birnen bereits weich und damit fertig sind.
Nebenbei die Pfannkuchen ausbacken.
Schokoladensoße zubereiten:
* Milch in einen weiteren kleinen Kochtopf auf mittlerer Herdstufe erwärmen (nicht aufkochen, brennt sonst nur an).
* Die Schokolade in grobe Stücke teilen und in die kochende Milch geben.
* Auf niedrigste Herdstufe herunterschalten.
* Solange rühren, bis sich alle Schokoladenstücke aufgelöst haben.
Die gekochten Birnen aus den Kochtopf schöpfen und abtropfen.
Pfannkuchen mit Birnen und Schokoladensoße garnieren.
Am besten warm servieren.
Haltbarkeit: Die Pfannkuchen halten im Kühlschrank gut 3 Tage. Die gekochten Birnen in der Schokosauce schwenken und dann ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Alles zusammen kann in der Mikrowelle wieder erwärmt werden, aber nicht zu stark, da sonst die Schokosauce gerinnt.
[/instructions]
[/recipe]

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Dicke Pfannkuchen

[recipe name=”Pfannkuchen” photoid=”292″ galleryid=”8″ rating=”4″ type=”snack” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”Pfannkuchen” separator=”true”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”250″ hint=”Alternativ Soja-, Hafer- oder Mandelmilch.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”150″]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ herkömmlicher Zucker.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”1″ hint=”Zum Einfetten der Pfanne.”]
[review]
Dieser Pfannkuchenteig ist recht zähflüssig und speziell für dicke Pfannkuchen geeignet. Er ist besser für Teigeinlagen wie zum kleine Apfel- oder Birnenstücke geeignet als der dünne Pfannkuchen. Der dicke Pfannkuchen wird nicht ganz so dick wie Pancakes. Ich verwende für den Pfannkuchenteig absichtlich nur nur wenig Zucker, weil er durch Konfitüre, Nutella, Sirup usw. noch süß genug wird.

Weitere Pfannkuchenrezepte gibt es hier.
[/review]
[instructions]
Teig vorbereiten:
* Milch, Eier, Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut verquirlen.
* Anschließend Mehl unterrühren.
* Optional: Teig 30 Minuten unter einem Küchentuch ruhen lassen. Der Teig quillt auf und wird noch dicker. Ist er zu dick, mit einen Schuss Milch verdünnen.
Pfannkuchen backen:
* Eine beschichtete Pfanne mit ein wenig Öl einreiben, hierzu ein Küchenpapier verwenden.
* Pfanne auf hoher Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Fett heiß ist, mit einer großen Schöpfkelle den Pfannkuchenteig in die Pfanne füllen, schwenken und so gleichmäßig verteilen.
* Nach etwa 1 bis 2 Minuten den Pfannkuchen wenden und nochmal etwa 1 bis 2 Minuten auf beiden Seiten goldbraun backen.
* Hinweis: Die Backzeit hängt von der Pfannengröße und der verwendeten Teigmenge ab.
* Für jeden weiteren Pfannkuchen die Pfanne wieder etwas mit Öl einreiben.
* Fertige Pfannkuchen auf einen Teller stapeln und im Ofen bei niedriger Temperatur (50° C) warm halten.
Pfannkuchen warm servieren (schmecken auch kalt). Dazu beliebige Belege reichen (siehe unten).
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich schlecht wieder aufwärmen, am besten im Ofen oder kurz in der Mikrowelle (nicht zu stark erhitzen).
[/instructions]
[/recipe]

Mögliche Belege/Soßen:

Zimt, Zucker, Puderzucker, Sirup, Blaubeersirup, Karamellsirup, Marmelade, Nutella, Apfelmus, Frischkäse, Kochschinken, Mohnfüllung, Quarkfüllung, Himbeersirup, Honig, Erdnussbutter, Vanillesauce, Vanillesirup, Himbeersoße, Kirschsoße, Schokoladensauce, Birne Helene.

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Zuckersirup

[recipe name=”Zuckersirup” photoid=”346″ galleryid=”11″ rating=”5″ type=”sirup” servings=”20″ preptime=”5m” cooktime=”5m” cooltime=”20m”]
[ingredient name=”wasser” amount=”75″]
[ingredient name=”zucker” amount=”225″]
[review]
Der Zuckersirup lässt sich vielfältig zum Süßen einsetzen zum Beispiel für Gebäck oder Joghurts. Er ist farblos, was den Vorteil hat, dass keine anderen Zutaten bei Zugabe verfärbt werden. Da der Zuckersirup ausschließlich aus Zucker und Wasser besteht, ist er im Grunde ewig haltbar. Dafür sind nur nährstoffarme Kohlenhydrate (Saccharose, Zweifachzucker) enthalten. Zuckersirup kann übrigens als Grundrezept für Karamellsirup oder Vanillesirup verwendet werden.

Weitere Rezepte für Sirup gibt es hier.
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[instructions]
Zuckersirup kochen:
* Wasser und Zucker in einen kleinen, offenen Kochtopf vermischen.
* Tipp: Falls sich später Kristalle im Sirup bilden sollten, kann dies verhindert werden, indem man einen Teil (75 g) des Zuckers durch Glucose oder Dextrose ersetzt. Beide Stoffe binden den Zucker in einer Weise, dass sich keine Kristalle bilden. Dextrose trübt den Sirup allerdings.
* Auf hoher Herdstufe kurz aufkochen.
* Dann den Topf von Herd nehmen und den Sirup 15 bis 20 Minuten auskühlen lassen.
* Hinweis: Anfangs ist der Sirup noch sehr flüssig. Je mehr er auskühlt, desto zähflüssiger wird er dann.
* Achtung: Der Sirup ist extrem heiß, auf keinen Fall probieren oder anfassen!
* Den dickflüssigen Zuckersirup in ein Glasgefäß abfüllen und dieses verschließen.
Kalt servieren.
Haltbarkeit: Der Sirup kann im Schrank gelagert werden, sollte ewig haltbar sein, selbst wenn er bereits geöffnet und verwendet wurde.
[/instructions]
[/recipe]

Zuckersirup-Varianten:
  • 1:1 Sirup (50% Wasser): 1 Becher Wasser und 1 Becher Zucker. Konsistenz flüssig.
  • 1:2 Sirup (33% Wasser): 0.5 Becher Wasser und 1 Becher Zucker. Konsistenz wie Ahornsirup Grad A.
  • 1:3 Sirup (25% Wasser): 0.5 Becher Wasser und 1.5 Becher Zucker. Konsistenz sehr zähflüssig wie Honig.
  • 1:4 Sirup (20% Wasser): 0.5 Becher Wasser und 2 Becher Zucker. Konsistenz fast fest.
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Pastéis de Nata

[recipe name=”Pastéis de Nata” photoid=”289″ galleryid=”23″ rating=”4″ type=”pastry” servings=”10″ preptime=”25m” cooktime=”35m” cooltime=”60m”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten.”]
[ingredient name=”blaetterteig” amount=”450″ hint=”Vorzugsweise aus Butter – gibt es z. B. bei Edeka.”]
[ingredient name=”milch” amount=”400″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”200″]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Gehäuft.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”6″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.25″ customfactor=”0.5″ hint=”Unbehandelt, nur die Schale. Alternativ Orangenschale.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ customfactor=”0.5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ customfactor=”0.5″ hint=”Alternativ 2 Prisen Zimtpulver.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”8″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ beliebiger Zucker. Fürs Karamellisieren.”]
[review]
Pastéis de Nata (auch: Pastéis de Belém oder kurz Nata) sind portugiesische Törtchen aus süßen Pudding in Blätterteig. Nicht von der langen Anleitung abschrecken lassen – Natas selbst zu machen, ist nicht schwierig, erfordert nur hier und da etwas Übung.

Den Blätterteig habe ich allerdings nicht selbstgemacht, weil das sehr zeitaufwendig ist. Stattdessen habe ich tiefgekühlten Blätterteig aus Butter verwendet. Den Teig in die Muffinförmchen einzusetzen, ist nicht ganz einfach, sollte jedoch spätestens beim dritten Versuch ohne Risse klappen. Beim Pudding muss man darauf achten, dass er nicht anbrennt, daher regelmäßig umrühren und nicht zu stark erhitzen. Was ich schwierig finde, ist das Karamellisieren des Zuckers mit einem Gasbrenner. Mir sind dabei einige Natas verbrannt, das muss ich noch üben.

Nicht nur Natas sind mir verbrannt sondern auch meine Zunge. Die viele Wartezeit, bedingt durch Auskühlen oder Auftauen, ist schon nervig. Besonders das Auskühlen der fertigen Natas wird zur Geduldsprobe, weil man unbedingt probieren will. Ich war natürlich ungeduldig und musste dann feststellen, dass die Natas im Inneren einfach nur heiß sind. *autsch*

Insgesamt bin ich ganz zufrieden, obwohl ich im Nachhinein zwei Änderungen vornehmen würde, die ich bereits im Rezept notiert habe:
1. Weniger Zitronenschale. Ich habe die Schale einer ganzen Zitrone genommen, das schmeckt zu zitronig.
2. Statt Rohrzucker zum Karamellisieren würde ich nächstes Mal feinen weißen Zucker verwenden, vielleicht klappt das damit besser.
3. Kleinere Natas. Ich kenne Natas eigentlich so, dass sie relativ flach sind, meine sind hingegen fast genauso hoch wie breit. Hierzu würde ich statt 12 cm Durchmesser eher Teiglinge mit 11 cm empfehlen. Die kleineren Teiglinge werden dann die Muffinform nicht komplett ausfüllen. Dadurch wird sich auch die Anzahl der Natas erhöhen, wahrscheinlich auf 12 Stück.

Siehe auch Kürbisbrûlée oder Crème Caramel.
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[instructions]
Blätterteig formen:
* Gefrorenen Blätterteig aus den Kühlfach nehmen und 10 Minuten auftauen lassen.
* Muffinförmchen (10 Stück à 5cm Ø) mit etwas Butter einfetten.
* Blätterteig ausrollen und mit einer Tasse 10 bis 11 cm Durchmesser (ursprünglich 12 cm) runde Kreise ausstechen.
* Tipp: Falls kein passendes Gefäß vorhanden ist, dann runde Kreise mit einem Messer ausschneiden. Oder ein kleineres Gefäß verwenden, den Teig mittig in die Förmchen drücken und die fehlenden Ränder mit Teigüberresten auffüllen.
* Die Teiglinge vorsichtig in die Mitte der Muffinförmchen drücken, so dass der Teig sich geschlossen (ohne Risse) an der Förmchenwand schmiegt.
* Tipp: Das Einsetzen des Teiges erfordert eine Spur Fingerspitzengefühl. Falls der Teig reißen sollte, mit Teigüberresten flicken.
* Tipp: Den übriggebliebenen Teig zusammenkneten, in Alufolie Brotpapier einwickeln und wieder einfrieren.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Muffinförmchen zusammen mit dem Teig in den Kühlschrank stellen.
Vanillepudding zubereiten:
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelbe und Speisestärke in einen kleineren Kochtopf mit einem Schneebesen verquirlen.
* Zitrone waschen.
* Von etwa ein Viertel Zitrone (ursprünglich eine Ganze) die Schale mit einem Messer abschneiden: inklusive weißer Schale aber ohne Fruchtfleisch. Nicht reiben!
* Vanilleschote in viele kleine Stücke schneiden.
* Sahne, Milch, Zitronenschalen, Vanilleschotenstücke, Zimtstange, Zucker und Salz in den Topf mit der Eigelbstärke geben und verrühren.
* Bei mittelhoher Herdstufe lansgam zum köcheln bringen, dabei durchgehend mit einem Kochlöffel umrühren.
* Achtung: Die Milch brennt schnell im Topf an, wenn man nicht umrührt.
* Kurz bevor es anfängt zu köcheln, auf niedrige Herdstufe herunterschalten.
* Solange rühren, bis die Masse andickt und dickflüssig ist.
* Topf von Herd nehmen.
* Den Pudding durch ein grobes Sieb in eine Schüssel filtern, um die Vanilleschotenstücke, Zitronenschalen und Zimtstange zu entfernen.
* Etwa 10 Minuten auskühlen lassen, bis der Pudding lauwarm ist. Dabei häufiger umrühren, damit das Auskühlen schneller geht und sich keine Haut bildet.
Backen:
* Backofen auf 200° C vorheizen.
* Die lauwarme Puddingfüllung in die vorbereiteten Blätterteigförmchen füllen.
* Im Ofen auf mittlerer Schiene für gut 20 Minuten backen.
* Hinweis: Bei meiner Muffinform müssen die Natas 5 Minuten länger backen.
Karamellisieren:
* Jeweils einen Teelöffel Zucker über die Natas gleichmäßig verteilen (keine Häufchen machen).
* Variante A: 4 Minuten bevor die Natas im Ofen fertig gebacken sind, sie mit den Zucker bestreuen und auf oberster Schiene direkt unterm Grill wieder in den Ofen schieben. Ofen auf 250° C erhöhen.
* Variante B: Die fertig gebackenen Natas mit den Zucker bestreuen und dann mit einem Gasbrenner über einer feuerfesten Unterlage karamellisieren. Dies sollte am besten zeitnah vor dem Servieren (30 Minuten vorher) getan werden.
* Hinweis: Der Karamell ist zunächst sehr hart, innerhalb von 24 Stunden wird er (sogar im Kühlschrank) langsam flüssig.
Gebackene Natas mindestens 30 Minuten auskühlen lassen.
Entweder noch warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind etwa eine Woche haltbar. Sie sollten nicht wieder erwärmt werden. Am besten rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie beim Verzehr Zimmertemperatur haben.
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Alles was schmeckt

Müsli nach Jamie Oliver (Pukkolla)

[recipe name=”Müsli nach Jamie Oliver” photoid=”249″ galleryid=”28″ rating=”3″ type=”cereal” servings=”6″ preptime=”15m” cooktime=”0m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”Müslimischung” separator=”true”]
[ingredient name=”haferflocken” amount=”200″ hint=”Kernige, alternativ Mehrkornflocken. Siehe Einkaufstipps.”]
[ingredient name=”haferkleie” amount=”100″]
[ingredient name=”walnuss” amount=”50″]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”50″ hint=”Alternativ Mandeln oder Paranüsse.”]
[ingredient name=”aprikosegetrocknet” amount=”50″]
[ingredient name=”dattel” amount=”50″]
[ingredient name=”rosine” optional=”true” exclude=”true” amount=”25″ hint=”Alternativ Cranberries.”]
[ingredient name=”Zusätzlich” separator=”true”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”900″ hint=”Vegan: Hafer-, Mandel-, oder Sojamilch.”]
[ingredient name=”apfel” amount=”6″ hint=”Alternativ z. B. jeweils 1 Banane oder 75 g Himbeeren.”]
[ingredient name=”zimt” amount=”6″ customunit=”Prisen” optional=”true” hint=”Alternativ Kardamon oder Lebkuchengewürz.”]
[ingredient name=”ahornsirup” amount=”6″ customunit=”TL” customfactor=”15″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Alternativ Honig.”]
[review]
Dieser fruchtige Müslibrei nach Jamie Oliver ist eine Variation des Müslis nach Bircher-Benner. Die enthaltene Haferkleie macht den Müsli schön breiig. Dazu gesellen sich knusprige Nussstücke, wobei mir die herben Walnüsse am besten gefallen, weil sie einen gekonnten Gegenpart zum sonst fruchtigen Müsli bilden. Auch die gummiartigen Trockenfrüchte sorgen dafür, dass weiterhin gekaut werden muss und der Müsli zusammen mit dem Apfel ausreihend süß ist. Darüber hinaus kann die Müslimischung auch pur ohne Einweichen und ohne Apfel verzehrt werden, dann ist jedoch Nachsüßen empfehlenswert.

Besonders die Idee, die Müslimischung auf Vorrat vorzubereiten, finde ich klasse, so muss für jede Portion lediglich Milch und Apfel hinzufügt werden.
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[instructions]
Müsli-Vorrat zubereiten:
* Aprikosen und Datteln zerhacken.
* Nüsse grob hacken, aber nicht fein mahlen.
* Nüsse, Haferflocken und Kleie in einer großen Schüssel vermengen.
* Jedes Trockenobst einzelnd klein scheiden und sofort in die Müslimischung untermischen.
* Hinweis: Gibt man stattdessen sämtliches geschnittenes Trockenobst auf einmal hinzu, ist die Chance hoch, dass es verklebt und verklumpt.
* Tipp: Zimt kann auch jetzt mit in den Müsli gemischt werden.
* Die Müslimischung in einen Behälter abfüllen und luftdicht verschließen. Schattig im Schrank aufbewahren.
Eine Müsli-Portion zum Verzehr vorbereiten:
* 85 bis 90 g der Müslimischung mit 150 g Milch in einer Schüssel vermengen.
* Ungefähr 1 Stunden (oder über Nacht im Kühlschrank stellen), so dass der trockene Müsli gut einweicht und ein Brei entsteht.
* Ungeschälten Apfel waschen, entkernen, grob raspeln und in den Müslibrei untermischen.
* Tipp: Den geraspelten Apfel möglichst schnell im Müslibrei vermischen, damit er sich nicht braun verfärbt.
* Optional: Ahornsirup, Honig, Zimt, Kardamon und/oder Lebkuchengewürz zusätzlich mit untermischen.
Müsli kühl servieren.
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