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Zitronenlimonade

[recipe name=”Zitronenlimonade” photoid=”2070″ galleryid=”294″ rating=”4″ type=”drink” servings=”5″ preptime=”10m” cooktime=”15m” cooltime=”15m”]
[ingredient name=”Zitronensirup” separator=”true”]
[ingredient name=”wasser” amount=”150″ hint=”Kalt.”]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”150″ hint=”Alternativ herkömmlicher, weißer Raffinadezucker.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”5″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Zusätzlich” separator=”true”]
[ingredient name=”mineralwasser” amount=”0″ customunit=”N.B.” hint=”Kalt. Zitronensirup mit Mineralwasser mischen.”]
[ingredient name=”minze” amount=”0″ customunit=”Etwas” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Eiswürfel” amount=”0″ customunit=”Einige” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Durst – wer kennt das nicht? Vor allem im Sommer verlangt es uns nach kühler Erfrischung. Das ist kein Drama, denn Zitronenlimonade ist eines der Getränke, das dieses Bedürfnis vollkommen befriedigt. Uuuh ja, vollkommene Befriedigung! Klingt geil, oder? Könntest du jetzt auch gebrauchen?? Ich werde oft gefragt, warum ich all die Arbeit in diese phantastische (boah, ich hasse Eigenlob) Homepage stecke. Jetzt kennst du den Grund. Hier dreht sich alles allein um Befriedigung!! Um deine Befriedigung. Nicht um meine (okaaay, ein wenig Selbstbefriedigung will ich jetzt nicht ausschließen)… Doch eigentlich bin ich nur der Überbringer. Ich besorg es dir (geht es noch um Rezepte?!)! Und ich tu es gern. Sogar kostenlos und werbefrei! Massenbefriedigung ist meine Passion. Ist meine Homepage anstößig? Unterschwellig ja, aber das bleibt unter uns…

Zurück zur Zitronenlimonade: Süß, fruchtig, säuerlich prickelt sie auf deiner Zunge, wo sich ein eiskalter Schauer ergießt, als würde sich Gänsehaut bilden. Und Noppen auf der Zunge sind äußerst praktisch. Die verbesserte Haftung erleichtert die Nahrungsaufnahme ungemein. Wodrann hast du jetzt gedacht? Wie auch immer. Ich nehme ja schon lange nicht mehr wahr, wenn mir ein Happen aus den Mund fällt – und das kommt häufiger vor, als mir lieb ist. Sieht nicht besonders souverän aus. Mit dem Alter soll das sogar schlimmer werden. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Für mich ist ein Lätzchen inzwischen keine Schande mehr. Oder einfach Zitronenlimonade trinken.

Siehe auch Ginger Ale, Melon-Juice oder Virgin Mojito.
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[instructions]
Zitronensirup zubereiten:
* Zucker und Wasser in einen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe zum Kochen bringen.
* Den Abrieb einer Zitrone dazugeben.
* Tipp: Nur die gelbe Schale ohne die weiße Haut abreiben, sonst wird es bitter und du machst später ein Zitronengesicht!
* Prise Salz hinzugeben.
* Zitronensaft aus den Zitronen pressen.
* Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, den frisch gepressten Zitronensaft hinzugeben.
* Das Ganze für 10 Minuten auf mittlerer Herdstufe köcheln lassen.
* Den Sirup in Flaschen abfüllen, verschließen und nach einer Abkühlungsphase im Kühlschrank kaltstellen.
Zitronenlimonade mischen:
* Sirup mit kaltem Wasser oder Mineralwasser im Verhältnis 1:10 mischen (oder je nach Geschmack den Sirupanteil erhöhen).
* Eiswürfel hinzugeben. Optional auch Minzblätter.
Haltbarkeit: Der Sirup hält im Kühlschrank mehrere Monate.
[/instructions]
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Banane-Melone-Salat

[recipe name=”Banane-Melone-Salat” photoid=”2048″ galleryid=”283″ rating=”5″ type=”salad” servings=”3″ preptime=”15m” cooktime=”5m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”wassermelone” amount=”750″ hint=”Entspricht etwa dem Fruchtfleisch aus einer halben Wassermelone.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”orange” amount=”1″ hint=”Frisch gepresst, nur den Saft.”]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Frisch gepresst.”]
[ingredient name=”pinienkerne” amount=”30″ customfactor=”0.5″ hint=”Alternativ Mandelsplitter, selbstgehackte Mandeln oder Haselnüsse.”]
[ingredient name=”banane” amount=”3″ hint=”Reif.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” rename=”Grand Marnier” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” hint=”Alternativ Orangenlikör, Vanilleextrakt, etwas Honig oder weglassen.”]
[ingredient name=”minze” amount=”6″ customunit=”Blätter” customfactor=”1″ optional=”true” hint=”Basilikum oder weglassen.”]
[review]
Ich heiße André und ich bin süchtig. Es fing alles mit einem Stück Wassermelone an. Der saftig, süßliche Geschmack lässt mich seitdem nicht mehr los. Fortan kaufe ich Wassermelone ausschließlich als Ganzes. Die wiegt gefühlt eine Tonne, doch bald war mir auch das nicht genug. Zwei Wassermelonen konnte ich gut unter die Arme klemmen und die Dritte kam in den Rucksack. Doch wenn auch das nicht mehr reicht? Spätestens dann hätte ich merken sollen, dass ich ein Problem habe. Melonen sind rund und rollen vorzüglich… Inzwischen gehe ich mehrmals täglich zum Supermarkt und rolle gleich sechs Melonen zu meiner Wohnung – drei links und drei rechts. Mein erklärtes Ziel ist mich auf zehn zu steigern. Meine Wohnung habe ich mir nun mit Wassermelonenschale tapeziert. Ist sehr schön geworden. Ich liebe das Streifenmuster aus dunklem und hellem grün. Auch die Dämpfung zum Nachbarn ist besser geworden. Ihre Textur ist wundervoll glatt und rau zugleich. Ich könnte den Tag damit verbringen, sie liebevoll zu streicheln. Man kann einiges von Wassermelone lernen, so bin ich mittlerweile in der Lage, sicher auf ihr mit Händen oder Füßen zu balancieren. Wäre die Welt eine Wassermelone, ich wäre ihr Kern!

Es ist nur logisch, aus Wassermelone einen (veganen) Salat zu zaubern. Das saftige Fruchtfleisch ergänzt die breiigen Bananenstücke hervorragend. Geröstete Pinienkerne und Bananen sind zusammen unbeschreiblich. Unbedingt ausprobieren! Auch wenn Pinienkerne nicht günstig sind, es lohnt sich! Dies ist definitiv mein Sommersalat des Jahres!

Siehe auch den saftigen, nicht ganz so süßen Tomaten-Melonen-Salat oder den eisgekühlten Melon-Juice.
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[instructions]
Melonensalat:
* Die Melone zunächst in große Scheiben schneiden. Davon die Schale entfernen. Das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
* Melonenstücke mit einen Hauch Salz bestreuen und sie dann in eine größere Schüssel geben.
* Frisch gepressten Orangen- und Zitronensaft hinzugeben.
* Optional: Grand Manier hinzugeben.
* Optional: Minz- oder Basilikumblätter kleinhacken und hinzugeben.
* Alles gut verrühren.
Pinienkerne rösten:
* Nebenbei Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett auf mittelhoher Herdstufe von allen Seiten leicht anrösten.
* Die gerösteten Pinienkeren in den Salat mischen.
Melonesalat 10 Minuten ziehen lassen.
Kurz vorm Servieren:
* Bananen schälen und in nicht ganz 1 cm dicke Scheiben schneiden und in den Salat unterheben.
* Tipp: Nicht zu ruppig rühren, sonst zermatschen die Bananenscheiben.
Kalt servieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank ein bis zwei Tage. Wichtig: Die Bananen am besten erst beim Servieren separat hinzufügen, da sie am schnellsten unansehnlich werden und die geringste Haltbarkeit haben.
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Karamellisierte Aprikose mit Ricotta

[recipe name=”Karamellisierte Aprikose mit Ricotta” photoid=”1967″ galleryid=”277″ rating=”3″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”5m”]
[ingredient name=”aprikose” amount=”4″ hint=”Reif (das ist wichtig). Alternativ Pfirsich.”]
[ingredient name=”ricotta” amount=”200″ hint=”Alternativ Hüttenkäse, Mascarpone oder festen Mozzarella.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”30″ customfactor=”0.5″ hint=”Feinkörnig. Zum Wälzen.”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”20″]
[review]
Sommer, Sonne, Aprikose. Dieser saftige Happs ist genauso schnell verschwunden wie gemacht. Mir persönlich missfällt der etwas säuerliche Nachgeschmack der Aprikose. Womöglich war das Früchtchen nicht reif genug…

Und sonst? Die Kombination aus karamellisierter Frucht und cremigen Käse ist schon fast ein No-Brainer. Beides gehört einfach zu zusammen. Kann man nicht ändern. Pistazien runden das Werk optisch ab. Basilikumblätter sind optional. Irgendwie fehlt mir getoastetes Baguette – Bruschetta lässt Grüßen. Doch wie heißt es im Volksmund: “In der Not schmeckt Aprikose auch ohne Brot!”

Siehe auch Pfirsich-Bruschetta oder Feigen-Bruschetta.
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[instructions]
Ofen auf 250° C vorheizen.
Aprikosen waschen und trocken tupfen.
Aprikosen halbieren und entkernen.
Die geschnittene Seite in feinem Zucker wälzen.
Die Aprikosen auf ein Backblech verteilen (offene Seite oben, aber das muss ich wohl nicht extra sagen, oder? :-).
Backblech direkt unterm Ofengrill (oberste Schiene) schieben.
Für 3 bis 4 Minuten backen.
Aprikosen aus dem Ofen nehmen.
Jeweils einen Esslöffel Ricotta auf die Aprikosenhälften klecksen.
Tipp: Anscheinend haben fast alle Supermärkte Ricotta aus dem Sortiment genommen. Stattdessen kann man Hüttenkäse nehmen, ihn im Mixer kurz verrühren und schon hat man eine mild, cremigen, Ricotta-ähnlichen Ersatz.
Pistazien im Mörser grob zerkleinern und auf den Ricotto verteilen.
Noch warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank ein oder zwei Tage.
[/instructions]
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Smoothie Supreme

[recipe name=”Smoothie Supreme” photoid=”1617″ galleryid=”211″ rating=”5″ type=”drink” servings=”2″ preptime=”15m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”himbeeretk” amount=”300″ hint=”Alternativ Erdbeeren.”]
[ingredient name=”blaubeeretk” amount=”120″]
[ingredient name=”magerjoghurt” rename=”Joghurt” amount=”150″ hint=”Tipp: griechischer Yoghurt.”]
[ingredient name=”banane” amount=”1″]
[ingredient name=”orange” amount=”1″ hint=”Der Saft.”]
[ingredient name=”milch” rename=”Milch” amount=”150″ hint=”Kuh-, Reis- oder Mandelmilch. Eventuell etwas mehr.”]
[review]
Es ist phenomenal, wie ich es bislang geschafft habe, auf Superlative zu verzichten! Bis heute. Ab heute ist alles fantastisch – so wie Smoothie Supreme.

Früher bekam ich Angstzustände, wenn ich an ein Wort wie Supreme nur dachte. Doch beim wöchentlichen Treff der anonymen Meisterköche haben mir die anderen chronisch, überarbeiteten Chefs geraten, mich meinen Dämonen in der Küche zu stellen. Damit war nicht mein Hausgeist gemeint. Zumindest hoffe ich das, denn er ist ein zuverlässiger Küchengehilfe – manchmal etwas ungeschickt, dann poltert es wieder in der Küche…

Nein, es geht ums Scheitern. Wer kennt das? Man schürt mit blumigen Worten die Erwartungen und am Ende kann das überragende Meisterwerk auf dem Teller niemanden so recht überzeugen. “Schmeckt ganz okaaay”, “Hast Du eigentlich Maggi da?”, oder “Kannst Du die Spargelsuppe nächstes Mal nicht mit Tomaten machen?”. Sätze, die so manchen Meisterkoch in tiefe Depression stürzen. Nicht mit mir!

Ab sofort ist alles perfekt. Ich habe keine Angst mehr. Der oberköstliche Smoothie Supreme ist DIE Erfrischung für herrliche Sommertage Punkt Er bezaubert das Auge mit lüsternroten Himbeeren. Sein süßer Saft stammt direkt aus den Paradies und aus sonnengereiften Orangen. Und wäre das nicht genug, so verleihen ihm saftige Blaubeeren neckische Pünktchen. Cremiger Joghurt schließlich macht den Smoothie so himmlisch weich wie eine dicke Flauschwolke, die beim letzten Festival (WACKEN!) etwas zu viel vom Grillbuffet genascht hat.

Siehe auch den einfachen, doch nicht minderen Fruchtsmoothie. Der hat weniger komplexen Geschmack, ist aufgrund weniger Zutaten einfacher zubereitet. Wer es noch viel kühler mag, der schaut sich das Rezept für Fruchtsorbet an.
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[instructions]
Tiefgekühltes Beeren in einer Mikrowelle kurz antauen, nicht auftauen!
Statt tiefgekühlt Beere können frische Beeren in Kombination mit einigen Eiswürfeln verwendet werden. Eiswürfel verwässern allerdings den Smoothie stärker.
Beeren, Yoghurt, frisch gepressent Orangensaft, Banane und Milch in einen hohen Messbecher geben.
Das Ganze mit einen Pürierstab zu einer flüssigen Creme verarbeiten.
Tipp: Eventuell weiter Milch hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Kühl servieren.
Optional: Mit Beeren, Minze, Bananscheiben oder Orangenzeste verzieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank ein oder zwei Tage.
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Gebackene rote Beete mit Ziegenkäse und Walnüssen

[recipe name=”Gebackene rote Beete mit Ziegenkäse und Walnüssen” photoid=”1607″ galleryid=”207″ rating=”3″ type=”salad” servings=”2″ preptime=”15m” cooktime=”60m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”rotebeete” amount=”1″ hint=”Möglichst groß.”]
[ingredient name=”walnussoel” amount=”1″ hint=”Alternativ beliebiges anderes Öl.”]
[ingredient name=”ziegenkaese” amount=”100″]
[ingredient name=”meersalz” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[ingredient name=”rucola” amount=”80″ hint=”Eine Handvoll pro Portion. Alternativ weglassen und die überbackene rote Beete auf Baguette essen.”]
[ingredient name=”rotweinessig” rename=”Sherry-Essig” amount=”1.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Reisessig oder ein anderer süßlicher Essig.”]
[ingredient name=”walnuss” amount=”40″ hint=”Eine Handvoll pro Portion.”]
[review]
Nachdem die Tat vollendet war, blickte ich auf meine blutverschmierten Hände. Ihr Zittern machte es undenkbar, was soeben passiert war. Krämpfe durchdrangen meinen Körper, der den Kampf um Kontrolle verlor. Leise und zusammengekauert stammelte ich mein Mantra: was habe getan, was habe ich getan, was habe ich getan…

Das furchtbare Bild wollte nicht verschwinden, wieder und wieder sah ich es vor mir, bis mir Schwarz wurde. Ich fühlte mich elendig wie ein Chirurg in seiner ersten Semesterprüfung. Gebackene rote Beete ist wie Organtransplantation. Nicht so, dass ich es jemals gemacht hätte, doch es kommt mir so vor, als ob ich nun ein wenig darauf vorbereitet bin – man weiß ja nie… Wenn die feuerrote Beete den Ofen verlässt, glüht sie wie Herz. Der Anblick ist gleichermaßen schön wie grotesk. Und je länger ich sie anstarre, desto stärker bin ich überzeugt, ein sanftes Pulsieren wahrzunehmen. Diese vampirische Rübe ist alles andere als langweilig! Sie besitzt einen fein süßlichen Geschmack, der anziehend wirkt und besonders durch Hitze hervortritt. Ihr warmes und saftiges “Fleisch” weckt Assoziationen an eine Frucht statt an ein Gemüse. Als Vegetarier kann man Fleisch nicht näher sein als an gebackener rote Beete.

Wer Rezepte mit roter Beete im Internetwald durchforstet, wird feststellen, dass Ziegenkäse und rote Beete eine natürliche Einheit bilden – beinahe wie ein Naturgesetz. Warum das so ist? Niemand weiß. Der schmierige, herbe Käse ist ein idealer Kontrastpartner. Der ebenfalls herbe Rucola gesellt sich gern dazu und ist zuständig, dass der Teller nicht so leer ausschaut. Walnüsse sorgen für eine sonst fehlende Knusprigkeit. Essig schließlich gibt dem Salat die gewisse Spritzigkeit, die bei jedem Bissen ein Impuls hervorruft, der nach mehr verlangt.

Statt als Salat kannst du dieses Rezept ohne Rucola zubereiten und die übergebackene rote Beete direkt auf frischen Baguette genießen. Schmeckt sogar besser. :-) Wer es fruchtiger mag, schaut beim Pfirsichsalat vorbei. Der herbe Rucolasalat könnte ebenfalls für dich von Interesse sein.
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[instructions]
Vorbacken:
* Backofen auf 190° C vorheizen.
* Rote Beete waschen und mit einen Küchentuch trocken tupfen.
* Die Rote Beete auf Alufolie Backpapier setzen und auf mittlerer Schiene im Backofen für 45 Minuten backen.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Mit einen Spieß in die rote Beete pieksen, um zu prüfen, ob sie gar ist. Der Spieß sollte sich mit Leichtigkeit hinein- und hinausschieben lassen.
* Nachdem der Bete eingeheißt wurde, sie aus den Backofen nehmen und auskühlen lassen.
* Tipp: Rote Beete in Alufolie einwickeln und am nächsten Tag weitermachen.
* Rote Beete mit einen Küchenmesser schälen.
* Hinweis: Die nackt geschälte rote Beete hat etwas grotesk Schönes an sich. Sie sieht aus wie ein Organ…
Überbacken:
* Backofen auf 200° vorheizen.
* Walnussöl in einer Backform verteilen.
* Rote Beete in Scheiben und/oder Stücke schneiden. Egal wie, hauptsache mundgerecht!
* Die Rote Beete in der Backform verteilen.
* Mit reichlich Ziegenkäse belegen. Den weichen Ziegenkäse einfach mit den Händen in kleine Stücke reißen.
* Salz und Pfeffer darüber streuen.
* Für 15 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen geben.
* Nach 10 Minuten die Walnüsse ebenfalls mit in den Ofen geben und somit leicht anrösten.
* Optional: Walnüsse in einer Pfanne ohne zusätzliches Öl/Fett anrösten.
Rucola vorbereiten:
* Rucola waschen und abtropfen.
* Optional: Rucola für 60 Sekunden in kaltes Eiswasser geben.
* Optional: Ich schneide den Rucola anschließend gerne klein, weil er sich so leichter essen lässt.
* Tipp: Die überbackene Rote Beete schmeckt auch ohne Rucola super auf Baguette.
* Rucola portionsweise auf einem Teller verteilen.
Anrichten:
* Die überbackene Rote über den Rucola verteilen.
* Tipp: Die rote Beete mit einem Pfannenwender aus der Auflaufform heben, so dass der Käse nicht zu stark in Kontakt mit der Beete kommt. Ansonsten färbt sich der Käse rot, was beim Servieren nicht mehr sooo toll aussieht.
* Mit etwas Essig beträufeln.
* Walnüsse in einen Mörser zerkleinern und abschließend über den Salat verteilen.
Beim Servieren darf die rote Beete noch lauwarm vom Backen sein. Kalt schmeckt auch.
Haltbarkeit: Die überbackene rote Beete kann man gut zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wenn man sie erst kurz vorm Servieren mit den Rucola kombiniert, dann wird der Salat nicht pampig.
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Minz-Couscous-Auflauf

[recipe name=”Tomaten-Couscous-Auflauf” photoid=”1581″ galleryid=”200″ rating=”4″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”1h30m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”limabohne” amount=”100″ hint=”Rohgewicht. Gekocht etwa 250 g. Alternativ aus der Dose. Alternativ weiße Bohnen.”]
[ingredient name=”tomate” rename=”Cherrytomaten” amount=”500″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Atlernativ Strauchtomaten.”]
[ingredient name=”staudensellerie” amount=”3″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”tomate” amount=”300″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Am besten geschälte Tomaten.”]
[ingredient name=”couscous” amount=”150″ hint=”Alternativ Reis.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”300″ hint=”Für den Couscous. Alternativ Gemüsebrühe, dann weniger Salzen!”]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”3″ hint=”Alternativ Olivenöl.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Der Saft.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”300″ hint=”Alternativ Gemüsebrühe, dann weniger Salzen!”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”garammasala” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”kurkuma” amount=”0.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”minze” amount=”12″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”25″ hint=”Alternativ Hüttenkäse oder Feta. Veganer lassen es weg oder geben Olivenöl und Sesam über den fertigen Auflauf.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”25″]
[review]
Ich habe mir sagen lassen, ich soll mal wieder vernünftige Mahlzeiten posten und nicht immer nur Desserts, Aufstriche oder Getränke… Kritik zu Recht! Für die Zukunft verspreche ich Besserung und noch mehr Abwechslung!

Dieser mediterrane Couscousauflauf ist extra auf den warmen Sommer zugeschnitten. Cherrytomaten, Zitronensaft und Minze entfalten reichlich Frischegefühl im Magen. Dazu gesellen sich Couscous und faserigen Limabohnen, die ordentlich satt machen. Und schließlich überrascht Sesam bzw. Sesamöl mit einem herben Etwas, womit man zuvor nicht gerechnet hat. Ein zusätzlicher Löffel Tahina könnte das Ganze daher noch interessanter machen.

Siehe auch Fenchel-Couscous-Auflauf, gebackene Limabohnen oder Tomatenbulgur.
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[instructions]
Limabohnen zubereiten:
* Tipp: Wer nicht soviel Zeit hat, der verwendet gegarrte Bohnen aus der Dose.
* Limabohnen in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und mindestens 8 Stunden einweichen.
* Frisches Wasser in einen Kochtopf zum Kochen bringen. Die Limabohnen etwa 60 bis 90 Minuten kochen, bis sie gar, also nicht mehr faserig, sind.
* Die gegarten Limabohnen in ein Sieb geben und abtropfen.
* Wichtig: Kein Salz in das Kochwasser geben! Sonst werden die Bohnen nie gar.
* Tipp: Eine Messerspitze hingegeben Natron lässt die Bohnen schneller gar werden.
Couscous zubereiten:
* Wasser bzw. Gemüsebrühe in einen großen Kochtopf zum Kochen bringen.
* Couscous in eine große Schüssel geben.
* Den Couscous mit dem kochenden Wasser übergießen, so dass er etwa 1 cm hoch mit Flüssigkeit bedeckt ist.
* Für 10 Minuten ziehen lassen.
* Nachdem der Couscous aufquellt ist, frisch gepressenten Zitronensaft und Olivenöl unterrühren.
Backofen auf 180° C vorheizen.
Gemüse vorbereiten:
* Knoblauch fein hacken.
* Tomaten und Staudensellerie waschen. Bei den Tomaten den Strunk entfernen.
* Tomaten grob und Sellerie in feine Stücke schneiden.
* Knoblauch, Tomaten und Sellerie in den fertig gekochten Couscous unterheben.
* Die gekochten Limabohnen hinzugeben.
* Minzblätter grob zerhacken und hinzugeben.
* Etwas frisch geriebenen Parmesan (oder zerkrümmelten Feta bzw. Hüttenkäse) unterrühren.
* Nochmals Wasser bzw. Gemüsebrühe hinzugeben.
* Hinweis: Der Auflauf sollte nun recht flüssig sein. Keine Sorge, der Couscous saugt im Ofen weiter Flüssigkeit auf.
* Mit Kreuzkümmel, Garam Masala, Kurkuma, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
* Tipp: Kreuzkümmel, Garam Masala und Kurkuma kann man durch fertiges Currypulver ersetzen.
Auflauf backen:
* Den Topfinhalt in eine Auflaufform umfüllen.
* Den Auflauf nochmals mit Parmesan bestreuen.
* Auf mittlerere Schiene für 20 Minuten im Ofen backen.
* Tipp: Nach 10 Minuten den Auflauf kontrollieren. Wenn er zu trocken scheint, dann 100 g heißes Wasser nachgießen.
Warm servieren. Dazu kann man Baguette oder Fladenbrot und Yoghurt oder Quark reichen.
Optional: Mit Minzblätter oder Sesam verzieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank gut 5 Tage. Lässt sich gut in der Mikrowelle und im Ofen wieder erhitzen.
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[/recipe]

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Horchata de Chufa

[recipe name=”Horchata de Chufa” photoid=”1546″ galleryid=”198″ rating=”5″ type=”drink” servings=”6″ preptime=”40m” cooktime=”20m” cooltime=”3h”]
[ingredient name=”mandel” amount=”170″ customfactor=”0.20″ hint=”Blanchieren und häuten.”]
[ingredient name=”basmati” amount=”60″ customfactor=”0.20″ hint=”Roh, Langkorn. Man kann den Reis auch durch Mandeln ersetzen.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”1200″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ hint=”Alternativ je nach Geschmack auch 2 Stangen. Zimtpulver als Alternative funktioniert nicht so gut (siehe unten).”]
[ingredient name=”zucker” amount=”65″ hint=”Alternativ Vanillezucker oder Zuckersirup.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Alternativ eine ausgekratzte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Optimal: Ceylon-Zimt.]
[review]
Dies ist die spanische Variante des eisgekühlten Erfrischungsgetränks Horchata. Das maßgebene Aroma stammt hauptsächlich von den gehäuteten Mandeln (de Chufa), Zimt und etwas Zucker. Der Geschmack ähnelt Mandelmilch, ist nur deutlich intensiver. In meiner Variante mische ich ein wenig Reis hinzu, weil er sich so gut mit den Nüssen ergänzt.

Im Vergleich zu Horchata nur aus Reis, schmeckt die de Chufa Version cremiger und nicht kreidig. Horchata de Chufa ist aufwendiger, trifft dafür eher den Massengeschmack, weil es den gängigen Latte-Getränken ähnelt.

Siehe auch Reismilch oder Melon-Juice.
[/review]
[instructions]
Den rohen Reis waschen:
* Den Reis im Sieb unterm Wasserhahn ausspülen.
* Besser: Reis in eine Schüssel mit einer größeren Menge kaltem Wasser geben. Eine Hand in kreisenden Bewegungen durch den Reis gleiten lassen, bis das Wasser trüb ist. Das trübe Wasser durch ein feines Sieb wegkippen. Diesen Vorgang eventuell mehrmals wiederholen.
Mandeln blanchieren / schälen (dies ist der aufwendigster Teil):
* Backofen auf 150° vorheizen.
* Wasser in einen kleinen Kochtopf zum Kochen bringen.
* Mandeln ins Wasser werfen und 60 bis 90 Sekunden kochen.
* Anschließend in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen.
* Nüsse auf mittlerer Schiene auf einen Backblech mit Backpapier für 10 bis 15 Minuten backen, so dass sie trocken sind und ganz eben gebräunt.
Mixen und ziehen lassen:
* Gewaschenen Reis und 700 g Wasser im Mixer auf höchster Stufe für gut 1 Minute mixen.
* Die blanchierten und angerösteten Mandeln mit Zimtstange in die gemixte Reisflüssigkeit geben.
* Hinweis: Die Zimtstange lässt sich schlecht durch Zimtpulver ersetzen. Zimtpulver löst sich schnell von kühlen Wasser und sammelt sich an der Oberfläche. Außerdem verliert die Horchata ihr schönes Weiß, wenn zuviel Zimtpulver enthalten ist.
* Abgedeckt mindestens 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
* Optimal über Nacht (10 bis 12 Stunden).
Filtern:
* Die restlichen 500 g Wasser hinzugeben.
* Jetzt alles zusammen gut durchmixen.
* Tipp: Ich würde die Zimtstange entfernen und nicht mitmixen. Ist aber jedem freigestellt, je nachdem wie intensiv man den Zimtgeschmack haben möchte – nachwürzen lässt sich immer noch.
* Ein sauberes, feines Küchentuch in ein grobmaschiges Sieb legen. Die Mixtur nochmal gut umrühren und dann durch das Tuch filtern, so dass die nicht-flüssigen Reisrückstände und Zimtstangen im Tuch zurückbleiben. Die Zimtstange entfernen und das Tuch dann gut auswringen.
* Vorsicht: Nicht zu fest auswringen, sonst platzt das Tuch und die Mandelsoße verteilt sich in der gesamten Küche inklusive auf der zum Trocknen aufgehängten Wäsche – ich spreche da aus Erfahrung! ;-)
* Tipp: Kaffeefilter funktionieren nicht so gut, sie sind zu fein.
* Tipp: Die Rückstände kann man z. B. für gefüllte Paprika, zum Backen oder zum Soßenbinden wiederverwerten!
Verfeinern:
* Zucker und eventuell Vanilleextrakt einrühren.
* Je nach Geschmack mehr Zucker hinzugeben und eventuell noch eine Prise Zimtpulver.
Kalt mit Eiswürfel(!) servieren. Den Rest in Flaschen abfüllen.
Optional: Mit Zimtstange oder Zimtpulver verzieren.
Hinweis: Vor Gebrauch gut schütteln oder umrühren! Wenn die Horchata länger steht, löst sich das feine Mandelmehl von Wasser.
Haltbarkeit: Luftdicht verschlossen 3 Tage im Kühlschrank. Wahrscheinlich sogar länger.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
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Horchata

[recipe name=”Horchata” photoid=”1537″ galleryid=”197″ rating=”5″ type=”drink” servings=”6″ preptime=”20m” cooktime=”0m” cooltime=”3h”]
[ingredient name=”basmati” amount=”180″ customfactor=”0.20″ hint=”Roh, Langkorn. Rundkorn ist eventuell zu schleimig. Alternativ Nüsse, Samen oder Getreide (Haferflocken).”]
[ingredient name=”wasser” amount=”1200″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ hint=”Alternativ je nach Geschmack auch 2 Stangen. Zimtpulver als Alternative funktioniert nicht so gut (siehe unten).”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ eine ausgekratzte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”70″ hint=”Hauptsache weiß. Alternativen: Vanillezucker, Zuckersirup oder Rübenzucker.”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Optimal: Ceylon-Zimt.]
[review]
Horchata ist ein eisgekühltes Getränk mit Reis, Zimt und Zucker. Die Variante mit Reis ist typisch mexikanisch. In Spanien setzt man stattdessen auf gehäutete Mandeln (Horchata de Chufa). Der Geschmack ist recht intensiv, spannend und erfrischend. Ein ideales Sommergetränk zur Fußballweltmeisterschaft (wer auch immer sowas guckt??) – oder noch besser nach einer Stunde Yoga. :-)

Falls ich abgeschweift sein sollte, kommt jetzt die Kurzfassung: Wenn du Reis, Zimt und Zucker magst, dann wirst du Horchata lieben! Aber Achtung: Das Reisaroma kommt stark durch, es ist beinahe kreidig, was eventuell nicht jedem schmeckt. Wenn du jetzt verunsichert bist, solltest du dich zunächst an Horchata de Chufa versuchen.

Siehe auch das sehr ähnliche Rezept für Reismilch. Fruchtiger geht es beim Melon-Juice zu. Und wer ein Faible für indisch hat, versucht sich an gesalzenes Minz-Lassi.
[/review]
[instructions]
Den rohen Reis waschen:
* Den Reis im Sieb unterm Wasserhahn ausspülen.
* Besser: Reis in eine Schüssel mit einer größeren Menge kaltem Wasser geben. Eine Hand in kreisenden Bewegungen durch den Reis gleiten lassen, bis das Wasser trüb ist. Das trübe Wasser durch ein feines Sieb wegkippen. Diesen Vorgang eventuell mehrmals wiederholen.
Mixen und stehen lassen:
* Gewaschenen Reis und die Hälfte der angegebene Menge Wasser im Mixer auf höchster Stufe für gut 1 Minute mixen.
* Die andere Hälfte Wasser hinzugeben und nochmal kurz durchmixen.
* Zimtstangen in die gemixte Flüssigkeit geben.
* Hinweis: Die Zimtstange lässt sich schlecht durch Zimtpulver ersetzen. Zimtpulver löst sich schnell von kühlen Wasser und sammelt sich an der Oberfläche. Außerdem verliert die Horchata ihr schönes Weiß, wenn zuviel Zimtpulver enthalten ist.
* Abgedeckt mindestens 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
* Optimal über Nacht (10 bis 12 Stunden).
* Tipp: Je kürzer die Mixtur steht, desto eher würde ich zu 2 Zimtstangen tendieren.
Filtern:
* Ein sauberes, feines Küchentuch in ein grobmaschiges Sieb legen. Die Mixtur nochmal gut umrühren und dann durch das Tuch filtern, so dass die nicht-flüssigen Reisrückstände und Zimtstangen im Tuch zurückbleiben. Die Zimtstange entfernen und das Tuch dann gut auswringen.
* Tipp: Kaffeefilter funktionieren nicht so gut, sie sind zu fein.
* Tipp: Die Reisrückstände kann man z. B. für gefüllte Paprika und zum Soßenbinden wiederverwerten!
Verfeinern:
* Zucker und Vanilleextrakt in das Reiswasser einrühren.
* Je nach Geschmack mehr Zucker hinzugeben und eventuell noch eine Prise Zimtpulver.
Kalt mit Eiswürfel(!) servieren. Den Rest in Flaschen abfüllen.
Optional: Mit Zimtstange oder Zimtpulver verzieren.
Hinweis: Vor Gebrauch gut schütteln oder umrühren! Wenn die Horchata länger steht, löst sich das feine Reismehl von Wasser.
Haltbarkeit: Luftdicht verschlossen gut 1 Woche im Kühlschrank. Wahrscheinlich sogar länger.
[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Grüner Kaktussalat

[recipe name=”Grüner Kaktussalat” photoid=”823″ galleryid=”98″ rating=”4″ type=”salad” servings=”2″ preptime=”20m” cooktime=”5m”]
[ingredient name=”kaktusfeige” amount=”4″ hint=”Alternativ 400 g Melone.”]
[ingredient name=”gurke” amount=”1″]
[ingredient name=”kirschtomate” amount=”200″]
[ingredient name=”salat” amount=”100″ hint=”Frisch. Blattsalat, Mangolld oder Spinat. Eventuell auch Rucola.”]
[ingredient name=”meersalz” amount=”1″ hint=”Abschmecken. Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”Dressing” separator=”true”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”30″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Menge in etwa. Gute Qualität, eher mild und nicht zu scharf.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”honig” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”meersalz” amount=”1″]
[ingredient name=”Topping” separator=”true”]
[ingredient name=”sonnenblumenkerne” amount=”10″]
[ingredient name=”kuerbiskern” amount=”10″]
[review]
Auf meiner letzten Expedition im Großstadtjungel habe ich Kaktusfeigen entdeckt! Dieses seltene Exemplar einer Frucht musste ich sofort näher untersuchen. Also vorsichtig rangetastet, und festgestellt, dass ihre Schale schwarz gepunktet, weich und gar nicht stachelig ist. Ich konnte mich also gefahrlos an die Sezierung wagen. Das Innere offenbarte mir saftiges Fruchfleisch, das mal rötlich, mal grünlich daherkam je nach Reifegrad. Kaktusfeige und herkömmliche Feigen ähneln hier einander. Auch reichlich Kerne konnte ich feststellen, die kaum mit Zähnen zu zerbrechen sind – aufgrund von Kürzungen musste ich die Selbstverkostung persönlich vornehmen, da es meinem letzen Versuchskaninchen nicht so gut ergangen ist… Und Überraschung, Kaktusfeige schmeckt wie süße Melone! Das trifft sich ungeheuer gut, denn ich habe keine Lust mehr auf diese säuerlichen Essig-Salate sondern auf grün-fruchtige Kaktussalate! Wie für Melone typisch, hat auch Kaktussalat einen erfrischend leichten Charakter. Und der dickflüssige Honig-Öl-Dressing unterstützt diesen wo es nur kann. Einziger Knackpunkt sind die Kerne der Kaktusfeige, denn nahezu unzerbrechlich sind sie gewiss kein Freund von Zahnersatz.

Ähnlich aber viel saftiger ist übrigens der Tomaten-Melonen-Salat.
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[instructions]
Dressing zubereiten:
* Eigelb von Eiweiß trennen und Eigelb in eine kleine Schüssel geben.
* Tipp: Veganer ersetzen das Eigelb durch ein pflanzliches Verdickungsmittel und Honig durch pflanzlichen Sirup.
* Unter rühren mit einem Schneebesen, das Eigelb pö a pö mit Öl andicken.
* Zitronensaft, Honig und eine Prise Salz in den angedickten Eigelb-Öl unterrühren.
* Eine Knoblauchzehe andrücken oder geschält und sehr grob zerkleinert in den Dressing geben.
* Dressing im obersten Kühlschrankfach ziehen lassen.
Sonnenblumen- und Kürbiskerne in kleiner Pfanne ohne Fett etwa 5 Minuten bei mittlerer Herdstufe anrösten, dabei gelegentlich wenden.
Salat vorbereiten:
* Gurke waschen, in Stücke schneiden und die Stücke mit Salz würzen.
* Tomaten waschen und halbieren.
* Kaktusfeigen mit einem Messer schälen und in Stücke schneiden.
* Salatblätter waschen, gut abtropen und eventuell klein zupfen.
Salat vermengen:
* Dressing aus dem Kühlschrank nehmen und den Knoblauch daraus entfernen.
* Alle Zutaten (Dressing, Kerne, Kaktus und Gemüse) in einer großen Schüssel vermengen.
* Mit Salz abschmecken.
Frisch servieren.
Haltbarkeit: Möglichst am selben Tag servieren. Der Salat ist bereits am Folgetag pampig.
[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Virgin Mojito

[recipe name=”Virgin Mojito” photoid=”767″ rating=”5″ type=”drink” servings=”1″ preptime=”5m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”limette” amount=”1″ customfactor=”0.25″]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Alternativ weißer Zucker.”]
[ingredient name=”minze” amount=”8″ hint=”Frisch.”]
[ingredient name=”gingerale” amount=”200″ hint=”Siehe auch Rezept. Alternativ Zitronenlimonade.”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Eiswürfel” amount=”1″ customfactor=”50″ customunit=”Handvoll”]
[review]
Virgin Mojito ist ein alkoholfreier Cocktail mit Ginger Ale oder Zitronenlimonade. Auf Rum mit Mineralwasser wird hier verzichtet. Vorausgesetzt alle Zutaten liegen vor, dann ist dieser kubanische Zaubertrank in Grün innerhalb von nur 5 Minuten servierbereit. Lässt man die Minzblätter weg, erhält man übrigens einen Virgin Caipirinha.

Die Kohlensäure, Minze und Limette machen den Mojito äußerst erfrischend – vor allem an heißen Sommertagen. Das der Mojito darüber hinaus fruchtig süß ist, macht ihn nur sympathischer und zum idealen Erfrischungsgetränk für Zwischendurch oder für feierliche Gelage.

Spaßbremsen und Zahnärzte würden sich bei letzterem Anlass natürlich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, um den Zeigefinger bedrohlich in die Luft zu strecken und zu bedenken geben, dass der Zuckeranteil doch sehr hoch sei und in Kombination mit Zitronensäure eine ernste Gefahr für den Zahnschmelz darstelle – wenn nicht gar für Leib und Leben! Dies ist jedoch Kritik auf hohen Niveau. Dasselbe könnte man schließlich auch über Cola behaupten… Vielleicht sicherheitshaltshalber weniger davon trinken, dafür mehr genießen (und vorher die Zähne putzen).
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[instructions]
Limette vorbereiten:
* Limette waschen.
* Optional: Die Limette für 10 Sekunden in der Mikrowelle erhitzen. Dadurch entweicht der Saft besser.
* Limette achteln oder in Scheiben schneiden.
* Limettenstücke oder -scheiben in ein Longdrink-Glas geben.
Mit Minze mixen:
* Minzblätter hinzugeben.
* Optional: Rohrzucker darüber streuen. Eigentlich reicht süßer Ginger Ale bzw. Zitronenlimonade aus.
* Mit einem stumpfen Gegenstand (z. B. Stößel) die Limetten und Minzblätter im Glas andrücken, aber nicht zerquetschen, so dass ein Teil des Safts entweicht.
Mit Limonade auffüllen:
* Eiswürfel nach Belieben zerkleinern und ebenfalls hinzugeben.
* Das Glas mit Ginger Ale (oder Zitronenlimonade) auffüllen.
* Einmal gut umrühren.
Kühl servieren.
Optional: Das Getränk mit Trinkhalm, Schirmchen, Minzzweigen oder Limettenscheiben verzieren.
Haltbarkeit: Sollte zeitnah getrunken werden, solange er noch kühl ist.
Hinweis: Wenn der Mojito zu lange steht (über eine Stunde), wird er bitter.
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[/recipe]