Kategorien
Alles was schmeckt

Bananenbrot

[recipe name=”Bananenbrot” photoid=”1152″ galleryid=”137″ rating=”4″ type=”bread” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”1h10m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”banane” amount=”3″ hint=”Mittelgroß, reif mit braunen Stellen.”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”250″]
[ingredient name=”backpulver” amount=”10″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”milch” amount=”1″ customunit”EL” customfactor=”15″ hint=”Alternativ Mandelmilch, pflanzliche Milch oder Wasser.”]
[ingredient name=”walnuss” amount=”100″]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”40″]
[ingredient name=”butter” amount=”5″ hint=”Zum Einfetten der Form. Alternativ pflanzliches Öl.”]
[review]
Dieses Rezept ist misslungen. Das waren mein erster Gedanke, als ich das Bananenbrot in den Backofen schob. Meine normale “Brotbackform” war viel zu groß, also musste ich schnell nach Ersatz suchen. Meine Wahl fiel auf eine kleine Auflaufform, die für Brotbacken eigentlich viel zu klein ist. Beim Backen hat sich der Teig dann erwartungsgemäß über den Rand aus der Form verabschiedet. Nichtsdestotrotz wurde er schnell fest und der verbliebende Teig konnte durchbacken. Das gebackene Brot mit phenomenal glänzender Kruste habe ich noch warm probiert, was ein großer Fehler war. Warmes Bananenbrot schmeckt nicht! Ich habe nie zuvor Bananenbrot gegessen, meine Erwartung war ein leicht saftig, süßliches Brot. Stattdessen bekam ich ein nicht süßes Bananenbrot ohne Bananengeschmack. Enttäuscht habe ich es beiseitegestellt. Am nächsten Tag dann nochmal probiert in der Hoffnung, das alles nur ein böser Traum war. Und tatsächlich, plötzlich schmeckte es wunderbar bananig süß! Über Nacht hat sich das feine Aroma gebildet, wie ich es mir vorgestellt habe. Bananenbrot muss also richtig ausgekühlt sein. Die Walnüsse und Schokolade sind eine natürliche Ergänzung zu den Bananen und runden das Gesamterlebnis ab. Ein Küchen-Happy-End wie es im Kochbuche stehen könnte!
[/review]
[instructions]
Bananenmischung:
* In einer großen Schüssel Zucker und Butter mit einen Pfannenheber oder Spachtel vermengen.
* Tipp: Butter rechtzeigig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich ist.
* Bananen schälen und mit einer Gabel zermatschen.
* Die zermatschen Bananen in die Butter-Zuckermischung unterheben.
* Erst ein Ei einrühren, dann das Zweite.
* Milch und optional Vanille hinzugeben.
* Walnüsse in einen Küchentuch oder im Mörser zerkleinern und ebenfalls hinzugeben.
* Schokolade in kleine Stücke brechen, hinzugeben und alles gut verrühren.
* Hinweis: Der Schokoanteil ist nicht besonders groß. Genug, um den Brot eine weitere Geschmacksfacette zu verleihen, aber nicht genug, um als Bananenschokobrot durchzugehen.
Teig:
* In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermengen.
* Die Mehlmischung in die Bananenmischung unterheben.
* Hinweis: Der Teig muss noch besonders stark gerührt werden. Wenn das Mehl so gerade eben verschwunden ist, dann ist er schon gut. Selbst wenn noch kleine Mehlspuren zu sehen sind, ist er in Ordnung.
Backen:
* Backofen auf 160° vorheizen.
* Eine geeignete Backform leicht einfetten.
* Hinweis: Königskuchenform ca. 20 x 10 cm groß (loaf pan 8 x 4 x 3 inches).
* Den Teig einfüllen und die Form etwas schütteln, damit sich alles gleichmäßig verteilt.
* Für 70 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen.
Auskühlen:
* Brot aus dem Backofen nehmen.
* Mindestens 1 Stunde auskühlen lassen!
* Hinweis: Solange das Bananenbrot nicht ausgekühlt ist, schmeckt es nicht und besitzt kein Aroma.
Kalt servieren.
Tipp: Passt gut zu Kaffee (anstatt Kekse).
Haltbarkeit: Im Gegensatz zu normalen Brot, kann man Bananenbrot im Kühlschrank aufbewahren. Hält darin abgedeckt etwa 5 Tage.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Apfel-Cheddar-Soufflé

[recipe name=”Apfel-Cheddar-Soufflé” photoid=”1089″ galleryid=”129″ rating=”4″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”52m”]
[ingredient name=”Karamellisierter Apfel” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”apfel” amount=”1″ hint=”Sorte Granny Smith.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”Mehlschwitze” separator=”true”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″]
[ingredient name=”butter” amount=”30″]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”245″ hint=”Alternativ auch andere (Soja)Milch.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”3″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″]
[ingredient name=”Soufflé-Teig” separator=”true”]
[ingredient name=”cheddar” amount=”85″]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[review]
Soufflé ist ein luftiger Auflauf. Er kann sowohl als Vor- oder Nachspeise gereicht werden. Obwohl kalorienlastig, schmeckt Soufflé sehr leicht und findet problemlos in jedem Magen Platz eine Lücke. Richtig satt wird man davon jedoch nicht.

Die Kombination aus karamellisierten Apfel und Cheddar ist eine herzhafte Soufflé-Variante. Die Apfelstücke sind nicht zwingend erforderlich, machen das Soufflé aber interessanter. Ich könnte mir vostellen, die Apfelstücke durch karamellisierte Zwiebelstücke zu ersetzen… Was den Aufwand betrifft, so gibt es am Ende eine kleine Backpause zum Verschnaufen, vorher hat man gut zu tun. Frisch aus den Ofen sieht das aufgeblasende Soufflé unwiderstehlich aus. Dann heißt es Willensstärke bewahren und nicht sofort hineinbeißen, denn es schmeckt noch nach nichts – einfach nur heiß! Je kühler desto mehr Geschmack entwickelt das Soufflé. Mir schmeckt es direkt aus dem Kühlschrank sogar am besten! Das ist ein wenig schade, denn das Soufflé geht schnell ein, wodurch es weniger attraktiv wirkt, aber das gilt nur für die äußeren Werte.

Insgesamt stellt das Apfel-Cheddar-Soufflé eine willkommene Abwechslung dar, jedoch würde ich Pudding oder Crème als Nachspeise vorziehen.
[/review]
[instructions]
Karamellisierter Apfel:
* Apfel waschen, abtropen und schälen.
* Apfel in kleine Stücke schneiden (nicht zu große!).
* 15 g Butter in einer Pfanne oder Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe erhitzen, bis braune Stellen erscheinen.
* Apfelstücke hinzugeben und 2 Minuten unter regelmäßigen Rühren anbraten.
* Zucker hinzugeben und gut umrühren.
* Anschließend solange weiterkochen (etwa 10 bis 15 Minuten), bis die Apfelstücke bräunlich karamellisiert sind. Gelegentlich umrühren.
* Die Apfelstücke auf einen Teller füllen und auskühlen lassen.
4 Backförmchen mit etwas Butter einfetten.
Hinweis: Ich verwende die von Le Creuset: Durchmesser 8 cm – Inhalt: 0,12l).
Mehlschwitze zubereiten:
* 30 g Butter in einen Topf auf mittlerer Herdstufe zergehen lassen.
* Mehl einrühren und ein paar Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
* Herd abschalten.
* Milch, alles auf einmal(!), hineingießen und umrühren.
* Herd wieder auf mittlerer Herdstufe anschalten weiter durchgehen umrühren, bis eine dicke Soße entsteht.
* Topf von Herd nehmen.
* Salz, Pfeffer, Chili und Muskatnuss unterrühren.
* Die Mehlschwitze für ein paar Minuten auskühlen lassen.
Ofen auf 205° C vorheizen.
Soufflé-Teig:
* Mehlschwitze in eine größere Schüssel umfüllen.
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Die Eigelbe und geriebenen Käse zur Mehlschwitze hinzugeben und verrühren.
* Eiweiß in einer separaten Schüssel mit einem Schneebesen (beides möglichst kühl) zu Eischnee schlagen.
* Die Hälfte des Eischnees vorsichtig mit einem Pfannenheber in die Mehlschitze “falten” / verrühren, bis kein Weiß mehr zu sehen ist.
* Die Apfelstücke vorsichtig unterheben.
* Die zweite Hälfte des Eischnees noch vorsichtiger unterheben.
Backen:
* Soufflé-Teig in die Backförmchen füllen.
* Auf mittlerer Schiene für 22 Minuten backen.
* Hinweis: Auf keinen Fall den Ofen zwischendurch öffnen!
* Aus den Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen.
Warm servieren.
Tipp: Nicht heiß servieren! Abgekühlt schmeckent es viel aromatischer!
Hinweis: Die Soufflés gehen in Ofen schön auf. Sobald sie den Ofen verlassen, gehen sie bereits in kürzester Zeit ein. Das dauert keine 2 Minuten. Das macht geschmacklich nichts, ist optisch nicht mehr so schön. Im Restaurant werden die Soufflés deshalb unter einer Wärmehaube serviert.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lassen sich nicht wirklich gut erwärmen, schmecken aber auch kalt.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Marzipanbrot

[recipe name=”Marzipanbrot” photoid=”1045″ galleryid=”119″ rating=”5″ type=”marzipan” servings=”5″ preptime=”1h30m” cooktime=”10m” cooltime=”48h”]
[ingredient name=”mandel” rename=”Bittermandel” amount=”2″ customunit=”Stück” hint=”1 bis 2. Gibt es im Reformhaus.”]
[ingredient name=”mandel” amount=”300″]
[ingredient name=”Zuckersirup” separator=”true”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ customfactor=”0.2″]
[ingredient name=”zucker” rename=”Dextrose” amount=”50″ customfactor=”0.2″ hint=”Alternativ Glucose.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”50″ customfactor=”0.2″]
[ingredient name=”Glasur” separator=”true”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”80″ hint=”Je höher der Schokoanteil, desto weniger süß wird das Marzipan.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”60″ hint=”Alternativ Konditorsahne (35%) oder ein gehäufter Esslöffel Kokosnussöl.”]
[review]
Geschmeidiges Marzipan hinzubekommen, ist nicht einfach. Die kurze Zutatenliste ist zwar schön überschaubar, sie verschweigt jedoch, wie viele Einzelschritte da zusammenkommen. So muss man zunächst Bittermandel entgiften, Mandeln kochen, schälen und trocknenm Zuckersirup richtig zubereiten, so dass sich keine Kristalle bilden, Marzipanrohmasse kneten und formen, Schokoladenglasur zubereiten und auftragen… Puh!

Und darüber hinaus gibt es einiges zu beachten: So ist Dextrose eine sehr wichtige Zutat, damit sich im Marzipan keine Kristalle bilden. Das hat irgendwas mit Chemie zu tun und funktioniert tatsächlich. Möglichst feines Mandelmehl herzustellen, ist ebenfalls heikel, weil die Mandeln möglichst schonend verkleinert werden müssen, so dass sie nicht vorzeitig verkleben, und trotzdem fein genug werden, damit das Marzipan nicht zu grobkörnig wird. Und schließlich bin ich mit dem Aussehen der Schokoglasur noch nicht zufrieden: Ich möchte die Braunen Streifen loswerden und hätte lieber ein schön glänzendes Schwarz. Entweder muss ich noch weiter üben oder die Rezeptur anpassen. Nichtsdestotrotz ist das Auftragen der Schokoglasur mit Abstand der schönste Arbeitsschritt. :-)

Das Formen der Marzipanrohmasse macht ebenfalls viel Spaß. Hier kann man sich ganz frei und dreidimensional austoben. Je kugeliger die Form ist, desto besser wirkt sich das auf die Stabilität des Marzipanbrotes aus. Gerade wenn man das Marzipan verschenken will, sollte Stabilität bedacht werden.

Insgesamt ist die Herstellung von Edelmarzipan sehr zeitaufwendig. Süßes Marzipan ist einfacher, denn es besteht aus lediglich 50% Marzipanrohmasse und 50% Zucker, das beides einfach verknetet wird. Edelmarzipan hat hingegen einen größeren Mandelanteil (mindestens 70%) und einen deutlich feineren Geschmack. Zugegeben: Selbstgemachtes Edelmarzipan so gut wie z. B. Lübecker Edelmarzipan hinzubekommen, ist nicht einfach und es schmeckt nicht wirklich besser. Aber wer hat schon jemals selbstgemachtes Marzipan gegessen oder Geschenk bekommen? Das hat seinen ganz eigenen Wert.
[/review]
[instructions]
Bittermandel vorbereiten:
* 1 oder 2 Bittermandeln in ein kleines Gefäß mit kalten Wasser geben.
* Tipp: Ich persönlich favorisiere 2 Bittermandeln, die geben dem Marzipan später eine schöne Bitternote. Bei nur 1 Bittermandel macht sich das Bitteraroma kaum bemerkbar.
* Tipp: Die Bittermandeln auf keinen Fall mit den anderen Mandeln erhitzen! Durch Wärme werden die Giftstoffe auch abgetötet, aber es geht auch sämtliches Aroma der Bittermandel verloren (sie wird dadurch quasi zu einer ganz gewöhnlichen Mandel).
* Tipp: Man kann die Bittermandel auch weglassen, allerdings fehlt dem Marzipan später das gewisse Etwas.
* Hinweis: Die im Supermarkt erhältlichen “Kalifornische Mandeln” enthalten so gut wie keine Blausäure mehr und damit auch am wenigsten Komplexität im Geschmack. Biomandeln enthalten oftmals einen gewissen Anteil an Bittermandeln, dieser schwankt jedoch stark.
* Bittermandeln für 12 Stunden einweichen.
* Die Schale der eingeweichten Bittermandeln mit einem Messer abschraben.
* Das alte Einweichwasser durch frisches Wasser auswechseln.
* Die geschälten Bittermandeln nochmals für 12 Stunden im Wasser ziehen lassen.
* Ziel dieser Prozedur ist es, die giftige Blausäure schonend aus den Bittermandeln zu entziehen, ohne zuviel Aroma einzubüßen.
Mandeln vorbereiten (parallel zu Bittermandeln):
* Ausreichend Wasser in einen kleinen Kochtopf zum Kochen bringen.
* Sobald das Wasser kocht, die Mandeln für 90 Sekunden hineingeben.
* Die Mandel in einen Sieb geben und mit kaltem Wasser abbrausen, um den Garprozess zu stoppen.
* Anschließend die Mandeln abtropfen und im Sieb lassen, damit sich keine Pfütze bildet, in der die Mandeln dann schwimmen.
* Mandeln nun einzelnd schälen. Hierzu die Mandel zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen. Sie dann leicht drücken und gleichzeitig rotieren, bis der Mandelkern herausgeschossen kommt.
* Die ersten 20 Mandeln erfordern etwas Übung, ab wird man immer zielsicherer. :-)
* Sobald alle Mandeln geschält sind (dauert etwa 40 Minuten), sie in ein sauberes, trockenes Küchentuch verteilen.
* Die noch feuchten, geschälten Mandeln nun für mindestens 12 Stunden (besser 24) bei Raumtemperatur trocknen lassen.
* Tipp: Die Mandeln müssen möglichst schonend trocknen, damit sie nicht zu sehr austrocknen oder Aroma verlieren. Trocknen im Ofen ist daher zu riskant, das Marzipan erinnert dann eher an Erdnussbutter.
Zuckersirup kochen:
* Zucker und Dextrose (oder Glucose) miteinander vermengen.
* Hinweis: Die Dextrose oder Glucose sorgt dafür, dass der Zuckersirup im Marzipan nicht kristallisiert. Verwendet man stattdessen ausschließlich Kristallzucker, würden sich im Marzipan knusprige Zuckerkristalle bilden, die im Marzipan unerwünscht sind.
* Beides in einen kleinen Kochtopf geben.
* Wasser einrühren.
* Auf hoher Herdstufe aufkochen.
* Sobald die Flüssigkeit kocht, den Topf von Herd nehmen.
* Den Zuckersirup gut 15 bis 20 Minuten auskühlen lassen.
* Hinweis: Durch die Dextrose wird der Zuckersirup trüb, das macht für den Marzipan aber keinen Unterschied.
* Tipp: In einigen Rezepten wird Honig statt Zucker(sirup) verwendet. Ich habe es nicht ausprobiert, befürchte aber, dass der Honig zu dominiant im Marzipan hervorstechen könnte.
Mandelmehl zubereiten:
* Bittermandeln aus den Wasser nehmen und abtrocknen.
* Die getrockneten Mandeln und Bittermandeln in einen Mixer geben und bei sehr langsamer Stufe zu möglichst feinem Mandelmehl verarbeiten.
* Tipp: Nicht zu schnell oder heiß Mixen, sonst verklebt bereits ein Teil der Mandel während der Rest sich dann nur noch schlecht verkleinern lässt.
* Tipp: Statt im Mixer lassen sich die Mandeln besser in einer Kaffeemühle zu feinem Mehl verarbeiten.
* Tipp: Je feinkörniger das Mandelmehl, desto besser!
Marzipanrohmasse kneten:
* Das Mandelmehl in eine große Schüssel geben.
* Für Edelmarzipan etwa 80 g bis 110 g des zähflüssigen Zuckersirups in das Mandelmehl geben.
* Hinweis: Die Rohmasse schmeckt nun recht süß, das gleicht der Bitterschokoladenüberzug später wieder aus.
* Hinweis: Wer reine Marzipanrohmasse herstellen möchte, sollte nur etwa 65 g des zähflüssigen Zuckersirups hinzugeben, sonst wird die Rohmasse zu süß.
* Hinweis: Je mehr Sirup, desto Süßer das Marzipan. Sirup macht das Marzipan feiner, als reiner Zucker, aber auch weniger süß.
* Hinweis: Der Schokoüberzug (siehe unten) neutralisiert die Süße der Marzipanrohmasse kräftig. Dies muss man berücksichtigen.
* Hinweis: Zusätzlich kann man etwas Rosenwasser hinzugeben, muss man aber nicht.
* Hinweis: Bittermandelaroma aus dem Supermarkt riecht zwar super intensiv nach Mandeln, ist mir aber zu künstlich und damit verzichtbar.
* Mandelmehl und Zuckersirup mit den Händen für mehrere Minuten kneten, bis eine leicht klebrige, feine Rohmasse entsteht.
* Hinweis: Die Marzipanrohmasse ist sehr weich und geschmeidig. Wenn man ein größeres Stück herausreißt, sollte dieses zunächst wieder von Hand nachgeknetet werden, damit es wieder geschmeidig wird.
Marzipan formen:
* Das Marzipanrohmasse nehmen und auf Backpapier beliebig formen.
* Tipp: Möglichst keine zu großflächige, dünnen Form wählen, weil das Marzipan sonst zu instabil wird und später schnell brechen kann.
Schokoglasur (Ganache) zubereiten:
* Schokolade in möglichst kleine Stücke brechen.
* Die Schokostücke in eine kleine Schüssel geben.
* Sahne in einen kleinen Kochtopf kurz aufkochen.
* Die heiße Sahne über die Schokostücke gießen, die Schüssel etwas antippen, so dass sich die Schokolade gut in der Sahne verteilt.
* Tipp: Statt Sahne hat sich Kokosnussöl verwenden. Hierzu Schokostücke mit Kokosnussöl in einer Metallschüssel über einen heißen Wasserbad schmelzen. Kokosnussöl hat sich als gute (und vegane) Alternative herausgestellt, da es zum einen die Verarbeitung erleichtert und zum anderen fehlertoleranter beim Auftragen der Schokoglasur ist. Wenn man die Schokoglasur nicht schnell genug und schön glatt streicht, dann wird die Schokooberfläche oftmals matt und verliert ihren Glanz. Mit Kokosnussöl passiert das nicht so schnell. Nachteil ist allerdings, dass die Glasur bereits bereits bei moderaten Temperatur (etwas über Zimmertemperatur) zu schmelzen beginnt und ein wenig schmierig wird.
* Hinweis: Hier muss ich noch verfeinern. Durch den herben Schokoüberzug schmeckt das Marzipanbrot etwas zu wenig süßlich. Vielleicht einfach etwas Vanillezucker hinzugeben?
* 1 bis 2 Minuten warten.
* Mit einem Schneebesen die Sahne und Schokolade verrühren.
* Jetzt kommt der beste Teil: Die Schokomasse mit dem Finger großzügig über das vorgeformte Marzipan verteilen (erst einmal nur die Oberseite).
* Tipp: Man kann auch in zwei Schritten vorgehen: Erst das Marzipan mit einer dünnen Grundglasur bestreichen und sobald die etwas getrocknet ist, eine zweite Schicht Schokolade darüber streichen.
* Hinweis: Um unschöne hellbraune Streifen auf der Glasur zu vermeiden, sollte man sich mit dem Bestreichen nicht zu viel Zeit lassen. Je mehr die Schokolade auskühlt, desto weniger sollte man sie noch bearbeiten.
* Hinweis: Die angegebene Menge an Schokolade ist wesentlich größer als man fürs Marzipanbrot braucht.
* Schokoladenglasur für mehrere Stunden oder über Nacht an einen nicht zu warmen Ort aushärten lassen.
* Die Schoko-Sahnemischung solange im Kühlschrank aufbewahren.
* Sobald die Schokoladenglasur auf dem Marzipan ausgehärtet ist, das Marzipan umdrehen und diese Seite ebenfalls mit Schokolade bestreichen.
* Hierzu die Schoko-Sahnemischung im Kochtopf oder Mirkowelle vorsichtig erwärmen, bis sie wieder flüssig ist.
* Schokoladenglasur wieder für mehrere Stunden oder über Nacht an einen nicht zu warmen Ort aushärten lassen.
Das Marzipanbrot kann jetzt serviert werden.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Elote

[recipe name=”Elote” photoid=”974″ galleryid=”117″ rating=”2″ type=”side” servings=”2″ preptime=”10m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”mayonnaise” amount=”100″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ Aioli.”]
[ingredient name=”limette” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Zitrone.”]
[ingredient name=”paprikapulver” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Optimal: geräuchertes Paprikapulver. Indische Variante: Geröstetes Kreuzkümmel / Garam Masala.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Menge abschmecken. Variiert je nach Schärfegrad.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ herkömmliches Salz. Wenn Feta verwendet wird, nur eine Prise Salz verwenden.”]
[ingredient name=”mais” rename=”Mais” amount=”2″ customfactor=”100″ customunit=”Kolben”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″]
[ingredient name=”parmesan” amount=”20″ hint=”Optimal wäre mexikanischer Cotija. Alternativ (echter) Parmesan oder Feta.”]
[review]
Elote ist ein gegrillter Maiskolben mit gewürzter Mayosauce, der in Mexiko gerne am Stiel gegessen wird. Die Mayosauce lässt sich mit verschiedenen Gewürzen variieren. In Mexiko ist die Sauce typischerweise eher scharf. Elote sollte unbedingt warm gegessen werden, kalt schmeckt der Kolben nicht. Eigentlich mag ich Mais, aber Maiskolben am Spieß ist nicht so mein Fall.

PS: Dieses Rezept funktioniert nur über offenen Feuer. Nur dann schmeckt der Maiskolben wie ein Traum. Im Ofen fehlt einfach das Röstaroma.
[/review]
[instructions]
Vorbereitung:
* Butter zergehen lassen (durch Mikrowelle, Heizung oder Sonne).
* Mayonnaise mit Limettensaft, Paprikapulver und Salz vermengen.
* Chilipulver hinzugeben und abschmecken. Solange Chili hinzugeben, bis die Mayo zu scharf schmeckt, dann ist sie richtig.
* Chili-Paprika-Mayo in den Kühlschrank stellen.
Maiskolben kochen und grillen:
* Backofen auf 250° C vorheizen.
* Maiskolben abwaschen, in kochendes Salzwasser geben und 5 Minuten kochen.
* Maiskolben abgießen und gut abtropfen.
* Maiskolben in den Ofen auf obere Schiene ohne Backpapier für 5 bis 6 Minuten grillen. Regelmäßig wenden (etwa jede Minute).
Maiskolben marinieren:
* Gegrillte Maiskolben aus den Ofen nehmen und komplett mit der Butter bestreichen.
* Anschließend die Maiskolben mit unverschäment viel Mayo bestreichen (am besten zweimal).
* Mit frisch geriebenen Käse bestreuen (am besten rundum).
Maiskolben warm servieren (klassisch am Stil oder mit den Händen essen).
Haltbarkeit: Möglichst zeitnah verzehren, solange sie noch warm sind.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Farinata

[recipe name=”Farinata” photoid=”882″ galleryid=”110″ rating=”4″ type=”pancake” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”30m” cooltime=”2h10m”]
[ingredient name=”wasser” amount=”450″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Lauwarm.”]
[ingredient name=”kichererbsen” rename=”Kichererbsenmehl” amount=”250″ hint=”Auch unter den schönen Garbanzo-Mehl bekannt. Erhältlich im Asia-Laden.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”rosmarin” amount=”0.5″ customunit=”TL” hint=”Fein gemahlen. Alternativ Kräuter der Provence oder Kreuzkümmel.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”3″ hint=”Gute Qualität. Für den Teig.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″ hint=”Für die Pfanne.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″ customunit=”Etwas” hint=”Schwarz, frisch gemahlen.”]
[review]
Farinata ist ein im Ofen gebackener Pfannkuchen. Anders als herkömmliche Pfannkuchen, überrascht Farinata mit äußerst vollem Geschmack. Und das ohne Zusätze oder Belege; Pfeffer ist alles, was sie braucht. Schon erstaunlich was sich mit Wasser und Kichererbsenmehl erreichen lässt! Damit findet die goldene Küchenregel “weniger isst mehr” erneut Bestätigung. Man sollte die Regel morgens und abends zum Tischgebet machen! Da kein Ei vorkommt, erfreut Farinata sowohl Veganer als auch jeden mit Glutenphobie. Natürlich lässt sich Farinata (bei Pfannkuchen obligatorisch) mit Allerei Käse, Aufschnitt, Marmelade und Sirup stapeln, doch ich empfehle pur als Erstes zu kostproben.

Zurück zum Geschmack. Schmeckt irgendwie nicht wie Huhn – eher wie Rührei. Hinzu kommt eine würzige, leicht salzige Note. Die Kruste ist knuspriger als alles andere und mit das Beste. Das Innere schmirgelweich ähnelt dem einer Pommes. Tunlichst sollte man Farinata ofenfrisch servieren. Erkühlt weicht die Kruste auf und die Farinata schmeckt dann genauso labrig und trocken wie kalte Pommes. Dies und der Zeitaufwand verhindern eine 5-Sternebewertung. Der Schwierigkeitsgrad fällt in die Kategorie “Frischgemüse” – wer einen Herd an- und ausschalten kann, dem gelingt Farinata in 98% aller Fälle.

Siehe auch Panelle.
[/review]
[instructions]
Teig ziehen lassen:
* Kichererbsenmehl mit Wasser in einer größeren Schüssel gut vermischen.
* Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken.
* Für 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Teig verfeinern:
* Notiz: Der Teig sollte jetzt recht zähflüssig sein und es sollte sich eine ordentliche Portion Schaum gebildet haben.
* Den Schaum abschöpfen.
* Salz, fein gemahlenen Rosmarin und 3 EL Olivenöl hinzugeben und verrühren.
* Die Schüssel wieder mit einem Küchentuch abdecken.
* Nochmals für 10 Minuten ruhen lassen.
Backen:
* Ofen auf 250° C vorheizen.
* Eine ofenfeste Pfanne (mit etwa 25 cm Durchmesser) auf höchster Stufe ohne Fett erhitzen.
* Sobald die Pfanne heiß ist, 2 EL Olivenöl hinzugeben.
* Wenn sich Qualm bildet, sofort sämtlichen Teig in die Pfanne gießen.
* Nach ein paar Sekunden die Pfanne vorsichtig von Herd nehmen und in den Ofen auf mittlerer Schiene stellen.
* Farinata für 25 bis 30 Minuten backen.
Abschließend pfeffern:
* Die Pfanne (vorsicht heiß!) aus dem Ofen nehmen.
* Notiz: Die Farinata sollte von beiden Seiten schön knusprig und gut gebräunt sein.
* Mit frisch gemahlenen Pfeffer bestreuen.
Farinata in Scheiben schneiden.
Zeitnah und warm servieren.
Hinweis: Farinata kann auch kalt gegessen werden, schmeckt dann jedoch deutlich schlechter. Sobald die Farinata erkaltet, wird ihre Kruste labrig.
Haltbarkeit: Hält abgedeckt gut 2 bis 3 Tage.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Feigen-Bruschetta

[recipe name=”Pfirsich-Bruschetta” photoid=”871″ galleryid=”109″ rating=”5″ type=”snack” servings=”2″ preptime=”10m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”Für 8 Scheiben” separator=”true”]
[ingredient name=”ciabatta” amount=”200″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Frisch gebacken oder getoasted. Alternativ Baguette.”]
[ingredient name=”feige” amount=”4″ customunit=”Stück” customfactor=”45″ hint=”Reif.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”3″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”balsamicobianco” amount=”1″ customunit=”EL” hint=”Am besten möglichst dickflüssig und fruchtig.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Gute Qualität.”]
[ingredient name=”mozzarella” amount=”125″ hint=”Optimal: Mozzarella di Bufala Campana oder Burrata. Eventuell auch Ziegenkäse.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″ customunit=”Etwas.”]
[ingredient name=”meersalz” customunit=”Etwas” amount=”1″ hint=”Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”basilikum” amount=”1″ customunit=”Etwas” hint=”Frisch.”]
[review]
Dies ist eine Variation zu Pfirsich-Bruschetta. Die karamellisierten Feigen sorgen für eine schön “fleischige” Beshaffenheit, die zusammen mit Balsamicosoße, Mozzarella und Meersalz ein äußerst cremiges Geschmackserlebnis hervorruft. Alles in allem gefällt mir die Pfirsichvariante einen Tick besser, da sie noch etwas fruchtiger schmeckt – womöglich spielt hier die Wahl des Balsamicos eine entscheidene Rolle, dieser sollte möglichst dickflüssig und fruchtig sein.

Siehe auch gebackene Feigen mit Frischkäse und Walnuss.
[/review]
[instructions]
Ciabatta backen:
* Ciabatta in Scheiben schneiden.
* Anschließend die Scheiben für ungefähr 15 Minuten bei 180° C im Ofen auf mittlerer Schiene backen.
* Tipp: Alternativ kann man sie auch toasten oder grillen.
* Solange backen, bis die Scheiben knusprig und goldbraun sind (aber nicht zu knusprig!).
* Die Scheiben anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln.
Feigen zurechtschneiden:
* Feigen waschen, gut abtropfen und halbieren.
* Feigenhälften mit der offenen Seite nach oben in den Ofen direkt unterm Grill für etwa 5 Minuten bei 150° C backen/grillen.
Feigen karamellisieren:
* Auf Alufolie einer feuerfesten Unterlage die gebackenen Feigenhälften verteilen (oder eine andere schwer brennbare Unterlage).
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Feigen großzügig mit Zucker bestreuen.
* Den Zucker mit einem Brenner karamellisieren.
* Hinweis: Der Zucker wird erst hart, wie bei Crème brûlée, aber verflüssigt sich nach einer Minute wieder.
Brot belegen:
* Die gebackenen Scheiben mit Käse bestreichen.
* Kräuter und eventuell wenig Salz darüber streuen.
* Optional: Meersalz vorher im Mörser zerkleinern.
* Brot auf einen Teller verteilen, die karmamellisierte Feigen an den Seiten anrichten.
Soße anrühren:
* Balsamico (möglichst dickflüssig), Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen.
* Die Soße über den Käse und die Feigen tröpfeln.
* Abschließend frische Basilikumblätter verteilen.
Feigen-Bruschetta noch warm servieren, schmeckt auch kalt.
Haltbarkeit: Möglichst rasch verzehren, am besten am selben Tag. Das Brot suppt sonst irgendwann durch und wird pampig.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Pfirsich-Bruschetta

[recipe name=”Pfirsich-Bruschetta” photoid=”744″ galleryid=”80″ rating=”5″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”Ergibt etwa 12 Scheiben” separator=”true”]
[ingredient name=”ciabatta” amount=”1″ hint=”Frisch gebacken oder getoasted.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″]
[ingredient name=”pfirsich” amount=”1″ hint=”Reif.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”mozzarella” amount=”180″ hint=”Optimal: Mozzarella di Bufala Campana oder Burrata. Eventuell auch Ziegenkäse.”]
[ingredient name=”kraeuterderprovence” amount=”1″ customunit=”Etwas” hint=”Alternativ Thymian.”]
[ingredient name=”meersalz” optional=”true” exclude=”true” customunit=”Etwas” amount=”1″ hint=”Alternativ herkömmliches Salz.”]
[review]
Karamellisiertes Pfirsich-Bruschetta oder mit anderen Worten: der beste Sommersnack, den ich dieses Jahr hatte! Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich am liebsten mag… Da sind zum einen die fruchtigsüßen, karamellisierten Pfirsiche oder der cremige Käse mit Kräutern oder das knusprige Ciabattabrot mit Olivenöl. Huch, sind das alle Zutaten? Ja! Und zusammen ergeben sie ein wahres Geschmackserlebnis, dass sämtliche Geschmacksknospen im Munde vollkommen ausreizt. Optisch sticht vor allem der Pfirsich hervor, dessen Fruchtfleisch extrem kraftvoll glänzt und sich zudem schön mit roten und den schwarz-braunen Tönen vermischt. Darüber hinaus ist das Rezept sehr einfach und sehr schnell gemacht. Also wer ein Rezept für den Sommer sucht, sollte dieses Antipasto dringend probieren, solange es noch Pfirsiche gibt! Und falls nicht, halt Ausschau nach Feigen
[/review]
[instructions]
Ciabatta backen:
* Ciabatta in Scheiben schneiden.
* Anschließend die Scheiben für ungefähr 15 Minuten bei 180° C im Ofen auf mittlerer Schiene backen.
* Tipp: Alternativ kann man sie auch toasten oder grillen.
* Solange backen, bis die Scheiben knusprig und goldbraun sind.
* Die Scheiben anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln.
Pfirsich zurechtschneiden:
* Pfirsich waschen und gut abtropfen.
* Pfirsich halbieren, den Kern entfernen und in kleinere Scheiben schneiden.
* Tipp: Der Pfirsich muss wirklich reif sein, aber nicht überreif! Dass heißt, man muss den Pfirsich mit dem Daumen leicht eindrücken können. Das Fruchtfleisch sollte schon ein wenig faserig sein und der Kern sollte sich leicht entfernen lassen.
Pfirisch karamellisieren:
* Auf Alufolie einer feuerfesten Arbeitsfläche und die Pfirischscheiben darauf verteilen (oder eine andere schwer brennbare Unterlage).
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Pfirsich großzügig mit Zucker bestreuen.
* Den Zucker mit einem Brenner karamellisieren.
* Hinweis: Der Zucker wird erst hart, wie bei Crème brûlée, aber verflüssigt sich nach einer Minute wieder.
Brot belegen:
* Die gebackenen Scheiben mit Käse bestreichen.
* Kräuter und eventuell wenig Salz darüber streuen.
* Optional: Meersalz vorher im Mörser zerkleinern.
* Die karmamellisierte Pfirischscheibe darüber legen.
Pfirsich Bruschetta noch warm servieren, schmeckt aber auch kalt.
Haltbarkeit: Möglichst zeitnah verzehren, d.h. am selben Tag. Das Brot suppt irgendwann durch und wird matschig.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Pfannkuchen Birne Helene

[recipe name=”Pfannkuchen Birne Helene” photoid=”291″ galleryid=”7″ rating=”4″ type=”snack” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”30m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”pfannkuchendick” amount=”3″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”Birne Helene” separator=”true”]
[ingredient name=”birne” amount=”3″]
[ingredient name=”weisswein” amount=”300″ customfactor=”0.25″]
[ingredient name=”zucker” amount=”80″ customfactor=”0.25″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”anis” rename=”Sternanis” customfactor=”0.25″ customunit=”Stück” amount=”2″ hint=”Alternativ etwas Anispulver. Oder 2 Zimtstangen bzw. etwas Zimtpulver.”]
[ingredient name=”Schokoladensauce (siehe auch Schokosauce nach Tim Mälzer)” separator=”true”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”80″]
[ingredient name=”milch” amount=”100″ hint=”Alternativ fettarme Milch, Soja-, Hafer- oder Mandelmilch. Wasser geht auch.”]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Wer die Schokosauce nicht herb mag, fügt etwas Zucker hinzu. Alternativ herkömmlicher Zucker.”]
[review]
Birne Helene kommt aus der französischen Küche. Es handelt sich um geschälte Birnen, die in Weißwein und Zucker weich gekocht werden. Die Kombination aus Birne und Weißwein ist sehr lecker. Normalerweise serviert man Birne Helene auf Vanilleeis, dazu wird Schokoladensauce gereicht. Auf Pfannkuchen macht sich die Helene aber mindestens genauso gut. Gourmets garnieren das Gericht zusätzlich mit kandierten Veilchen. Ferner könnte ich mir das Rezept ebenso gut mit weißer Schokoladensauce vorstellen.
[/review]
[instructions]
Den Pfannkuchenteig vorbereiten und ruhen lassen.
Birnen kochen:
* Birnen waschen, schälen, entkernen und vierteln.
* In einem kleinen Topf mit Weißwein, Sternanis und Zucker aufkochen.
* Auf niedrige Herdstufe herunterschalten und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis sie leicht weich sind.
* Zwischendurch mit einer Gabel testen, ob die Birnen bereits weich und damit fertig sind.
Nebenbei die Pfannkuchen ausbacken.
Schokoladensoße zubereiten:
* Milch in einen weiteren kleinen Kochtopf auf mittlerer Herdstufe erwärmen (nicht aufkochen, brennt sonst nur an).
* Die Schokolade in grobe Stücke teilen und in die kochende Milch geben.
* Auf niedrigste Herdstufe herunterschalten.
* Solange rühren, bis sich alle Schokoladenstücke aufgelöst haben.
Die gekochten Birnen aus den Kochtopf schöpfen und abtropfen.
Pfannkuchen mit Birnen und Schokoladensoße garnieren.
Am besten warm servieren.
Haltbarkeit: Die Pfannkuchen halten im Kühlschrank gut 3 Tage. Die gekochten Birnen in der Schokosauce schwenken und dann ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Alles zusammen kann in der Mikrowelle wieder erwärmt werden, aber nicht zu stark, da sonst die Schokosauce gerinnt.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Dicke Pfannkuchen

[recipe name=”Pfannkuchen” photoid=”292″ galleryid=”8″ rating=”4″ type=”snack” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”Pfannkuchen” separator=”true”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”250″ hint=”Alternativ Soja-, Hafer- oder Mandelmilch.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”150″]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ herkömmlicher Zucker.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”1″ hint=”Zum Einfetten der Pfanne.”]
[review]
Dieser Pfannkuchenteig ist recht zähflüssig und speziell für dicke Pfannkuchen geeignet. Er ist besser für Teigeinlagen wie zum kleine Apfel- oder Birnenstücke geeignet als der dünne Pfannkuchen. Der dicke Pfannkuchen wird nicht ganz so dick wie Pancakes. Ich verwende für den Pfannkuchenteig absichtlich nur nur wenig Zucker, weil er durch Konfitüre, Nutella, Sirup usw. noch süß genug wird.

Weitere Pfannkuchenrezepte gibt es hier.
[/review]
[instructions]
Teig vorbereiten:
* Milch, Eier, Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut verquirlen.
* Anschließend Mehl unterrühren.
* Optional: Teig 30 Minuten unter einem Küchentuch ruhen lassen. Der Teig quillt auf und wird noch dicker. Ist er zu dick, mit einen Schuss Milch verdünnen.
Pfannkuchen backen:
* Eine beschichtete Pfanne mit ein wenig Öl einreiben, hierzu ein Küchenpapier verwenden.
* Pfanne auf hoher Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Fett heiß ist, mit einer großen Schöpfkelle den Pfannkuchenteig in die Pfanne füllen, schwenken und so gleichmäßig verteilen.
* Nach etwa 1 bis 2 Minuten den Pfannkuchen wenden und nochmal etwa 1 bis 2 Minuten auf beiden Seiten goldbraun backen.
* Hinweis: Die Backzeit hängt von der Pfannengröße und der verwendeten Teigmenge ab.
* Für jeden weiteren Pfannkuchen die Pfanne wieder etwas mit Öl einreiben.
* Fertige Pfannkuchen auf einen Teller stapeln und im Ofen bei niedriger Temperatur (50° C) warm halten.
Pfannkuchen warm servieren (schmecken auch kalt). Dazu beliebige Belege reichen (siehe unten).
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich schlecht wieder aufwärmen, am besten im Ofen oder kurz in der Mikrowelle (nicht zu stark erhitzen).
[/instructions]
[/recipe]

Mögliche Belege/Soßen:

Zimt, Zucker, Puderzucker, Sirup, Blaubeersirup, Karamellsirup, Marmelade, Nutella, Apfelmus, Frischkäse, Kochschinken, Mohnfüllung, Quarkfüllung, Himbeersirup, Honig, Erdnussbutter, Vanillesauce, Vanillesirup, Himbeersoße, Kirschsoße, Schokoladensauce, Birne Helene.

Kategorien
Alles was schmeckt

Blaubeersorbet

[recipe name=”Blaubeersorbet” photoid=”158″ rating=”4″ type=”snack” servings=”1″ preptime=”5m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”blaubeeretk” amount=”150″ hint=”Alternativ frische Blaubeeren mit ein paar Eiswürfeln.”]
[ingredient name=”banane” amount=”1″]
[ingredient name=”sojamilchbio” amount=”125″ hint=”Alternativ Hafermilch, Kuhmilch oder Mandelmilch. Auch gut: Joghurt für Blaubeer-Frozen-Joghurt.”]
[ingredient name=”haferkleie” amount=”20″]
[ingredient name=”Zusätze (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”1″ customunit=”Prise” customfactor=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Siehe Rezept. Zum Nachsüßen.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”schokostreusel” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Deko.”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Minzblätter” amount=”3″ customunit=”Blatt” customfactor=”0″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Deko.”]
[review]
Blaubeersorbet ist fruchtig, gesund und kalt. Außerdem ist es schnell und einfach gemacht. Man kann es als Nachtisch oder Snack zubereiten. Im Direktvergleich zu Himbeersorbet oder Kibasorbet fehlt mir beim Blaubeersorbet der dezent säuerliche Geschmack. Daher empfehle ich hier etwas zusätzlichen Zitronensaft.

Wer es flüssiger mag, schaut sich mein Rezept für Smoothie an.
[/review]
[instructions]
Banane schälen.
Alle Zutaten in einen hohen Becher mit einem Pürierstab cremig schlagen.
Das Sorbet kalt servieren.
Optional: Mit Schokostreusel oder Minzblätter garnieren.
[/instructions]
[/recipe]