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Alles was schmeckt

Panelle

[recipe name=“Panelle“ photoid=“1347″ galleryid=“163″ rating=“4″ type=“snack“ servings=“2″ preptime=“10m“ cooktime=“20m“ cooltime=“15m“]
[ingredient name=“wasser“ amount=“375″ customunit=“g“ customfactor=“1″ hint=“Lauwarm.“]
[ingredient name=“kichererbsen“ rename=“Kichererbsenmehl“ amount=“125″ hint=“Auch unter den schönen Garbanzo-Mehl bekannt. Erhältlich im Asia-Laden.“]
[ingredient name=“meersalz“ amount=“1″ customunit=“TL“ customfactor=“5″]
[ingredient name=“pfeffer“ amount=“0.33″ customunit=“TL“ customfactor=“5″]
[ingredient name=“petersilie“ amount=“1″ customunit=“EL“ hint=“Alternativ Kräuter der Provence, Basilikum, Thymian, Curry, Kreuzkümmel…“ optional=“true“]
[ingredient name=“olivenoel“ amount=“150″ customunit=“ml“ customfactor=“0.2″ hint=“Zum Frittieren. Alternativ anderes Öl.“]
[ingredient name=“meersalz“ amount=“1″ customunit=“Etwas“ hint=“Zum Bestreuen.“]
[review]
Irgendwann, möglicherweise aber auch nie, werde ich dich bitten, mir eine kleine Gefälligkeit zu erweisen. Kaum war ich in Sizilien angekommen, hatte ich ein Problem. Als Gefälligkeit sollte ich das Lieblingsrezept des Patens zubereiten. Ein erster Test meiner Loyalität, die eng verknüpft mit meiner Lebensdauer war. Mir war sehr gelegen, den Test zu bestehen. Doch Panelle? Nie gemacht. Ich suchte also in den Gassen Palermos nach Antworten. Tief im Gebiet eines verfeindeten Clans machte ich mich auf der Suche nach dem Familienrezept. Ich beobachtete die Menschen, prüfte, wem ich vertrauen konnte. Mein Auftrag war heikel, niemand durfte Verdacht schöpfen. Vorsichtig begann ich Gespräche über dies und jenes, ohne jemals das Thema entfernt selbst anzusprechen. Nachdem ich ausreichend Vertrauen gesammelt hatte, lenkte ich das Gespräch. Schließlich gelang es mir in einer kleinen Taverna stückchenweise an alle Information zu gelangen, die ich benötigte. Panelle sei eine traditionelle Speise aus Kichererbsenmehl. Flach wie Burger Patties, würden sie zwischen Brot und Brötchen wie ein Sandwich gegessen. Von der Zubereitung und Geschmack ähneln sie Farinata oder Panisses. Mehr brauchte ich nicht zu wissen. Doch ich wähnte mich zu früh in Sicherheit. Plötzlich sprach mich einer der jüngeren Brüder an. Er war nur ein Halbstarker, hatte allerdings deutlich größere Brüder bei sich. Was ich hier mache? Warum ich so viele Fragen stelle? Man hat mich ertappt! Ohne zögern, schleuderte ich ihm meinen Stuhl ins Gesicht und stürzte aus der Taverna. Blind rannte ich um mein Leben durch verwinkelten Gassen, schlug etliche Haken, bis ich selbst nicht wusste, wo ich war. Das war knapp, doch ich hatte nun alles, um die kleine Gefälligkeit zu erweisen.
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[instructions]
Teig kochen:
* Wasser in einen Kochtopf geben.
* Mehl mit einem Schneebesen einrühren.
* Optional: Gehackte Kräuter hinzugeben.
* Salz und Pfeffer hinzugeben.
* Auf hoher Herdtstufe erhitzen, dabei konstant umrühren, bis der Teig kräftig andickt wie Kartoffelbrei oder Polenta.
Teig auskühlen:
* Den Teig auf ein Backpapier verteilen.
* Mit der Rückseite eines Löffel den Teig ebnen, so dass er überall gleichmäßig etwa 1 cm hoch ist.
* Hinweis: Dieser Schritt sollte etwas zügiger vonstattengehen, weil der Teig schnell aushärtet, wenn er auskühlt.
* Teig für 15 Minuten auskühlen lassen.
* Tipp: Die Teigscheiben können jetzt in Alufolie Brotpapier eingewickelt und zum späteren Ausbacken eingefroren werden.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
Panelle ausbacken:
* Etwa 2 bis 3 cm Öl in einen Kochtopf oder Pfanne geben.
* Öl auf hoher Herstufe erhitzen.
* Den ausgekühlten in Scheiben schneiden, die Größe ist nicht so wichtig, aber nicht zu groß z.B. 5×5 cm.
* Teigscheiben in Öl für etwa 3 bis 5 Minuten goldbraun ausbacken, hin und wieder wenden.
Panelle zeitnah und warm servieren.
Optional: Mit Salz (Fleur de Sel) bestreuen.
Hinweis: Panelle kann kalt gegessen werden, schmeckt aufgrund der labrigen Kruste deutlich schlechter.
Haltbarkeit: Hält abgedeckt gut 2 bis 3 Tage. Panelle lassen sich nicht gut wieder aufwärmen – dann am besten im Backofen.
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