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Bok Choy Reis (mit Sesam)

[recipe name=”Bok Choy Reis” photoid=”2097″ galleryid=”296″ rating=”4″ type=”side” servings=”2″ preptime=”15m” cooktime=”30m”]
[ingredient name=”chinakohl” rename=”Bok Choy” amount=”2″ customunit=”Stück” customfactor=”150″ hint=”Auch Pak Choi genannt. Hat beides: große Stengel und große Blätter. Ähnelt vom Geschmack Chinakohl.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”400″]
[ingredient name=”basmati” amount=”200″ hint=”Alternativ anderer Langkornreis z.B. Jasmin.”]
[ingredient name=”sojasosse” amount=”1″]
[ingredient name=”chilisauce” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Sambal Oelek oder ein wenig Chilipulver.”]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”0.5″ hint=”Möglichst aus gerösteten Sesam.”]
[ingredient name=”sesam” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″]
[review]
Bok Choy (auch Pak Choi) ist ein beliebter, kleiner Kohlkopf aus Asien (insbesondere Thailand). Geschmacklich hat er große Ähnlichkeit mit Chinakohl. Seine Stengel erinnern an Staudensellerie, seine großen Blätter an Salat. Beides macht Bok Choy zu einer knackigen Zutat, die auf vielfältige Weise einsetzbar ist – wie zum Beispiel in einer pikanten Beilage aus Basmati, Sojasauce und Sesam.

Pikant??? Aufmerksame Leser, die meine Rezepte bereits auswendig rezitieren können, horchen an dieser Stelle auf: Pikant kam bislang weniger häufig vor und wenn dann immer in Zusammenhang mit schlecht bewerteten Rezepten. Doch Bok Choy Reis ist anders. Pikant anders. Die Kombination aus salziger Sojasauce und herben Sesam paart sich so harmonisch mit den weichgekochten Basmati, als wäre es ein von Natur gegebenes Ganzes.

Die Ironie bei all der Pikanz ist, dass der namensgebende Bok Choy darin beinah untergeht. Allerdings gehört er irgendwie dazu, sonst wäre der Kosmos nicht im Gleichgewicht. Wie ein altes Fahrrad, das man eigentlich loswerden möchte, es aus lauter Liebe jedoch nicht übers Herz bringt. Herzhaft ist hier das Stichwort. Bok Choy ist die Zutat fürs Herz. Ihn wegzulassen wäre herzlos. Und welcher leidenschaftliche Koch schwört nicht auf Liebe als seine geheime Zutat?

Siehe auch Bratreis mit Tofu, Reis in Erdnusssoße (und gebratenen Tofu) oder Currygemüse (mit Tofu, Rosinen und Cashews).
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[instructions]
Rohen Reis waschen:
* Entweder Reis in ein Sieb unterm Wasserhahn abbrausen.
* Oder im Topf mit der Hand auswaschen (das Wasser mindestens dreimal mit Frischem austauschen).
Bok Choy vorbereiten:
* Blätter von den Stengeln schneiden.
* Die Stengel voneinander trennen.
* Stengel und Blätter waschen und abtropfen.
* Die Blätter erst einmal zur Seite legen. Später kurz bevor der Reis gar ist, sie zusammenrollen und in Streifen schneiden.
* Die Stengel in kleine Stücke schneiden.
Reis kochen:
* Gewaschenen Reis, Wasser und Sojasauce in einen Kochtopf verrühren.
* Hinweis: In diesem Rezept ist kein Salz erforderlich. Die Sojasauce übernimmt den Job!
* Auf hoher Herdstufe zum Kochen bringen.
* Die kleingeschnittenen Stengel unterrühren.
* Herdstufe auf niedrigste(!) Stufe reduzieren.
* Deckel auf den Topf setzen und für 18 Minuten köcheln lassen.
Reis verfeinern:
* Herd abschalten, Topf auf der Platte belassen.
* Chilisauce und Sesamöl unterrühren.
* Mit Sojasauce, Sesamöl und Chilisauce abschmecken.
* Abschließend die geschnittenen Bok Choy Blätter unterheben.
* Für 5 Minuten bei geschlossenen Deckel ziehen lassen.
Abschließend:
* Nebenbei Sesam in einer kleinen Pfanne oder Topf ohne Fett auf mittelhoher Stufe solange rösten und wenden, bis er duftet und leicht gebräunt ist. Wenn die Pfanne bereits heiß ist, geht das ziemlich schnell. Vorsicht, sonst wird es bitter!
* Ein Teil des gerösteten Sesams in den Reis unterrühren. Den Rest zum Garnieren verwenden.
Warm servieren.
Tipp: Zu Bok Choy Reis passt insbesondere Tofu, Tempeh, Seitan, Fisch oder Hühnchen.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank mindestens 3 Tage.
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Brötchen für Hamburger (Buns)

[recipe name=”Brötchen für Hamburger” photoid=”270″ galleryid=”18″ rating=”4″ type=”buns” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”0m” cooltime=”2h”]
[ingredient name=”wasser” customunit=”g” amount=”80″ hint=”Warm.”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”40″ hint=”Warm. Alternativ Wasser oder Sojamilch. Plus etwas Milch zum Bestreichen. “]
[ingredient name=”hefe” rename=”Trockenhefe” amount=”4″ hint=”Alternativ doppelt soviel Frischhefe.”]
[ingredient name=”ei” amount=”1″ hint=”Klein.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”15″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.6″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”butter” amount=”25″ hint=”Weich.”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”225″ hint=”Eventuell etwas mehr.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”6″]
[ingredient name=”sesam” amount=”10″]
[review]
Brötchen für Hamburger (Englisch “bun”) zeichnen sich durch ihr weiches und luftiges Inneres aus. Sie schmecken zudem leicht süßlich. Typisch ist auch ihre pappartige Oberfläche. Sofern man Erfahrung mit Teig hat, ist die Zubereitung nicht arbeitsintensiv. Allerdings dauert es eine Weile, bis man in seine selbstgebackenen Hamburgerbrötchen beißen kann, weil der Teig zunächst einige Zeit ruhen muss. Sind die Hamburgerbrötchen fertig, dann kann man sie beliebig belegen und sich über leckeres “Fast Food” freuen. Die Brötchen eignen sich z. B. für Hamburger, Cheeseburger, Fischburger mit Fischstäbchen, Panelle oder Veggie-Burger.

Für Veganer ist das Rezept geeignet, sofern sie einige Zutaten abwandeln oder ersetzen: Ei durch Backpulver/Stärkemehl, Butter durch pflanzliches Öl und Kuhmilch durch Sojamilch/Wasser.
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[instructions]
Vorteig zubereiten:
* Hefe und die Hälfte des Mehls in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen vermengen.
* Sehr warmes Wasser und warme Milch (warm wie Badewasser, aber nicht heiß!) hinzugeben und gut verrühren.
* 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.
* Hinweis: Der Teig sollte jetzt flüssig und schaumig sein, ähnlich wie die Krone von frisch gezapften Bier.
Teig zubereiten:
* Butter in der Mikrowelle, im Kochtopf, Fensterbank oder über der Heizung vorsichtig zergehen lassen.
* Flüssige Butter anschließend zum Teig hinzugeben.
* Ei, Zucker und Salz ebenfalls hinzugeben und nochmals gut mit dem Schneebesen verrühren.
* Die zweite Hälfte des Mehls hinzugeben.
* Den Teig nun mit einem Mixer mit Knethaken für 5 bis 7 Minuten kneten.
* Mit einem Finger den Teig anstupsen und so auf seine Klebrigkeit überprüfen.
* Hinweis: Der Teig soll nicht am Finger festbacken, aber trotzdem noch klebrig und weich sein.
* Ist der Teig zu klebrig, dann solange zusätzlich Mehl in den Teig einkneten, bis der Teig nur noch wenig klebrig ist (aber trotzdem noch schön weich).
* Tipp: Lieber den Teig etwas zu klebrig anrühren und nachträglich Mehl hinzugeben, als den Teig mit zu viel Mehl zu trocken werden lassen.
* Ohne Mixer: Die ersten 115 g mit Schneebesen verrühren, die nächsten 115 g mit einem Rührlöffel. Abschließend den Teig mit den Händen kneten. Am besten eine Handvoll Mehl vorher auf einer Arbeitsfläche oder in einer zusätzlichen Schüssel bereitstellen (dann saut man den Mehlbeutel und die Küche nicht so ein, weil man plötzlich auf die Idee kommt, mit den klebrigen Teighänden nochmal im Schrank herumwühlen zu müssen).
* Den Teig mit den Händen zu einen Klumpen formen und mit etwas Oliven bestreichen.
* Teigklumpen in einer Schüssel geben und zudecken. Hierzu ein feuchtes Küchentuch, eine Schüssel mit Deckel, Alufolie Backpapier oder unweltunfreundliche Plastikfolie verwenden.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Teig 1 bis 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.
* Tipp: Die Schüssel mit den Teig im ausgeschalteten Ofen stellen, Ofentür anschließend geschlossen lassen.
* Tipp: Wenn der Teig in einer Schüssel ruht, sollte diese ausreichen groß sein, damit der Teig genug Platz zum Ausbreiten hat.
Teiglinge formen:
* Ein Backblech mit Backpapier bereitstellen.
* Den Teig in 4 gleichgroße Portionen teilen und jede Portion nochmal gut mit den Händen durchkneten.
* Jede Teigportion zunächst mit den Händen zu einer Kugel und dann zu handflächengroße, ein Zentimeter dicke Scheibe formen.
* Die Teiglinge auf das Backblech setzen und mit den Händen so nachformen, dass sie in der Mitte leicht nach oben gewölbt sind. Der Rand sollte beinahe Senkrecht sein, aber abgerundete Kanten aufweisen, die wiederum oben stärker sind als unten (siehe Foto).
* Tipp: Zwischen den Teiglingen 1 cm Platz lassen. Die Teiglinge gehen noch etwas auf und werden sich dann leicht an den Kanten berühren. Die Hamburgerbrötchen backen so später zusammen, so dass man sie an den Kanten auseinanderreißen muss, wodurch sie ihre typische Hamburgerbrötchenoptik erhalten.
* Tipp: Bei 4 Teiglingen, sie nach den 2-2 Muster auf dem Backblech verteilen. Bei 8 Teiglingen, sie nach den 2-1-2-1-2 Muster verteilen.
* Wichtig: Der Teig sollte glatt sein und keine Risse aufweisen, weil er sonst beim Backen aufreißt.
* Die Teiglinge mit ganz wenig Mehl bestreuen, dann erneut abdecken und für weitere 30 bis 60 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
* Hinweis: Nicht zu lange (mehrere Stunden) gehen lassen, da der Teig sonst aufgeht und auf dem Backblech “ausläuft”.
Einfrieren (optional):
* Die Teiglinge oder den Teig kann man gut einfrieren. Hierzu die Teigline einzelnd oder den ganzen Teig in Alufolie einpacken und ins Gefrierfach legen.
* Sobald man die Teiglinge verwenden will, aus den Gerierfach nehmen und 1 Stunde auftauen. Sie müssen dabei nicht abgedeckt werden.
* Teig nochmal kneten und formen.
* Tipp: Sollte der Teig durch das Auftauen sehr klebrig sein, dann mit etwas Mehl bestreuen und kneten.
* Das Einfrieren und Auftauen hat kaum Auswirkungen auf den Geschmack.

Brötchen backen:
* Backofen auf 180° C vorheizen.
* Teiglinge mit etwas Milch (und/oder Eigelb) bestreichen und anschließend Sesam drüber streuen.
* Hinweis: Die Milch sorgt dafür, dass der Sesam auf dem Teig hält und die Brötchen besser braun werden.
* Hinweis: Hamburgerbrötchen ohne Sesam sind keine Hamburgerbrötchen.
* Teiglinge dann auf mittlerer Schiene für etwa 15 Minuten im Ofen backen – oder solange bis sie großartig aussehen und der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist.
* Die Brötchen aus den Ofen nehmen und kurz auskühlen lassen.
Brötchen in zwei Hälfen schneiden, nach Belieben belegen und beide Hälften wieder zusammenklappen.
Haltbarkeit: Brötchen noch am selben Tag verzehren, da sie sehr schnell austrocknen und ihre Weichheit verlieren.
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[/recipe]

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Kohsam

[recipe name=”Kohsam” photoid=”276″ galleryid=”25″ rating=”3″ type=”stew” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”30m”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″ hint=”Alternativ Butterschmalz oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”weisskohl” amount=”500″]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”750″]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”150″ hint=”Siehe auch Rezept.”]
[ingredient name=”Gewürze” separator=”true”]
[ingredient name=”chilischote” amount=”1″ hint=”Alternativ etwas Chilipulver.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Gehäuft. Um den herben Geschmack der Sesampaste entgegenzuwirken.”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”koriander” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.33″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”Abschluss” separator=”true”]
[ingredient name=”sesampaste” amount=”100″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”magerjoghurt” amount=”100″ hint=”Veganer verwenden pflanzlichen Joghurt.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″]
[ingredient name=”sesam” amount=”10″ hint=”Zur Zierde.”]
[review]
Kohsam (Kohl + Sesam) ist ein Eintopf mit Kohl, Kartoffeln und Sesampaste. Ich hatte mir ursprünglich erhofft, dass man die Sesampaste herausschmeckt, dies ist leider kaum der Fall. Schade. Insgesamt ist das Rezept in Ordnung, aber auch kein Hit. Es fehlt das gewisse Etwas. Eventuell Minze als Kräuter hinzufügen? Ich habe stattdessen frische Korianderblätter ausprobiert, würde ich aber nicht wieder machen.

Ein ähnliches Rezept ist Schmorkohl, das ich wärmsten empfehlen kann.
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[instructions]
Gemüse vorbereiten:
* Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken.
* Chilischote waschen und in kleine Streifen schneiden.
* Weißkohl waschen, vom Strunk befreien, und in kleine Streifen schneiden.
* Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden
Gemüse schmoren:
* Fett in einem großen Kochtopf auf hoher Herdstufe erhitzen.
* Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und unter Rühren ein paar Minuten anschwitzen (nicht braun braten).
* Kohlstreifen hinzugeben und gut durchrühren.
* Kartoffelstücke unterheben.
* Mit Gemüsebrühe ablöschen.
* Mit Koriander, Kreuzkümmel, Zucker, Salz und Pfeffer würzen, Chili hinzufügen und nochmals gut durchrühren.
* Auf niedrige Herdstufe herunterschalten und bei geschlossenem Deckel 20 bis 25 Minuten schmoren lassen.
Eintopf anreichern:
* Topf von Herdplatte nehmen.
* Sesampaste und Sahne unterrühren.
* Mit Gewürzen (vor allem Salz) nochmals abschmecken.
Sesamkohl warm servieren (und eventuell mit gerösteten Sesam garnieren).
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Sesampaste (Tahina)

[recipe name=”Sesampaste (Tahina)” photoid=”252″ galleryid=”26″ rating=”4″ type=”ingredient” servings=”15″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”sesam” rename=”Sesam (geschält)” amount=”100″]
[ingredient name=”sesam” rename=”Sesam (ungeschält)” amount=”100″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”25″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Kaltgepresst, mild, gute Qualität.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[review]
Sesampaste (auch Tahina oder Tahini) wird häufig als Zutat im arabischen Raum verwendet, häufig als Grundlage für Suppen, Saucen oder Dips. Klassische Rezepte sind Hummus, Baba Ghanoush oder Halva. Sesampaste wird oft mit folgenden Zutaten kombiniert: Auberginen, Curry, Honig, Knoblauch, Kichererbsen, Pfeffer, Salz, Tomaten, Olivenöl, oder Zitronensaft. Ich könnte mir zudem vorstellen, dass die Sesampaste zu Fisch passt.

Wichtig ist bei diesem Rezept die Wahl der Zutaten. Damit die Sesampaste nicht zu bitter wird, sollte sie mindestens zur Hälfte aus geschälten Sesam bestehen. Ungeschälte Sesam enthalten zwar mehr Vitamine, sind dafür aber wesentlich bitterer. Sie machen die Paste zudem dunkler. Darüber hinaus sollte kein zu scharfes Olivenöl verwendet werden sondern ein mildes, andernfalls dominiert der Geschmack des Olivenöls zu stark in der fertigen Sesampaste.

Man kann Sesampaste auch als Brotaufstrich verwenden, häufig wird sie dann zusätzlich mit Honig gesüßt. Siehe diesbezüglich das Rezept für Sesamcrème. Im Vergleich zur Sesamcrème, enthält die Sesampaste viel zusätzliches Öl. Das führt dazu, dass sich Öl und Sesam mit der Zeit voneinander absetzen. Man sollte daher vor jeden Gebrauch die Sesampaste gut durchrühren.
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[instructions]
Sesam 10 bis 12 Minuten im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier bei 150°C rösten.
Tipp: Je länger der Sesam röstet, desto intensiver aber auch herber werden sie.
Alternativ kann der Sesam im Topf oder in der Pfanne (ohne Fett) geröstet werden.
Gerösteten Sesam aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten im offenen Blech auskühlen lassen.
Ausgekühlten Sesam mit Öl im Mixer für 2 bis 5 Minuten bearbeiten, bis eine cremige Masse entsteht.
Hinweis: Die Dauer fürs Mixen hängt stark von der Qualität des Mixers ab.
Alternativ kann man Sesam und Öl traditionell im Mörser zermahlen.
Sesampaste in ein Glasbehälter abfüllen und luftdicht verschließen.
Im Schrank oder Kühlschrank aufbewahren (letztes sollte sich positiv auf die Haltbarkeit auswirken).
Die Haltbarkeit sollte ähnlich hoch sein wie bei sonstigen Speiseölen.
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[/recipe]

Tipps fürs Mixen:
  • Es ist einfacher, den Sesam nach und nach zu mixen statt alles auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Sesam-Masse anfangs mehrmals von der Wand geklopft werden. Etwas Geduld ist erforderlich.
  • Sollte die Sesammasse partout nicht flüssig werden, etwas Öl nachgießen.
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Knuspermüsli

[recipe name=”Knuspermüsli” photoid=”695″ galleryid=”75″ rating=”5″ type=”cereal” servings=”8″ preptime=”10m” cooktime=”35m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”erdnussoel” amount=”60″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Alternativ Mandelöl oder ansonsten Rapsöl.”]
[ingredient name=”ahornsirup” amount=”90″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Alternativ Honig (nicht vegan).”]
[ingredient name=”haferflocken” amount=”250″ hint=”Kernige. Auch Dinkelflocken passen wegen ihres knusprigen Geschmacks sehr gut. Siehe Einkaufstipps.”]
[ingredient name=”erdnuss” amount=”50″]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”50″]
[ingredient name=”mandel” amount=”50″]
[ingredient name=”sonnenblumenkerne” amount=”20″]
[ingredient name=”sesam” amount=”15″]
[ingredient name=”kokosnussraspel” amount=”15″]
[ingredient name=”zimt” amount=”2″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”sojamilchbio” amount=”800″ hint=”Alternativ Kuhmilch, Mandelmilch, Magerjoghurt oder mit Wasser verdünnter Magerquark.”]
[review]
Dieser Knuspermüsli ist eine Variation zum Knusperschokomüli ganz ohne Schokolade dafür mit Ahornsirup (oder Honig). Bei der Nussmischung kann man auch hier beliebig variieren, Anregungen hierzu gibt ganz unten. Die Zubereitung ist nicht schwierig und ergibt gut 8 Portionen. Weil der Müsli sehr lange haltbar ist, eignet er sich zudem als Geschenk.

Der Knuspermüsli schmeckt süßlich (8 g Zucker), hat aber einen wesentlich geringeren Zuckeranteil als Müsli aus den Supermarkt (~20 g) – von Zusatzstoffen mal ganz zu schweigen. Die Haferflocken liefern viele sättigende Ballaststoffe und die Nüsse gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Haferflocken und Nüsse sorgen allerdings auch für eine ordentliche Portion Kalorien.

Wem das hier alles zu knusprig und trocken ist, dem seien die fruchtigen Müslis wie Müslibrei oder Müsli nach Bircher-Benner-Art ans Herz (bzw. in den Magen) gelegt.
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[instructions]
Ofen auf 150°C vorheizen.
Öl und Sirup (oder Honig) in einen größeren Kochtopf geben und auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
Nüsse zerkleinern, aber nicht mahlen.
Haferflocken und Nüsse in einer Schüssel vermischen.
Optional: Eventuell etwas Zimt hinzugeben.
Sobald das Sirup-Öl heiß ist, die Haferflocken-Nuss-Mischung in den Topf hinzugeben und gut verrühren, aber nicht braten!
Die Mischung auf einen Backblech mit Backpapier gleichmäßig verteilen.
Auf mittlerer Schiene für 30 Minuten im Backofen rösten.
Tipp: Nicht zu lange rösten, da die Nüsse sonst bitter werden und zudem austrocknen.
Aus den Ofen nehmen und etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
Falls Schokoraspel erwünscht sind, diese in den abgekühlten Müsli untermischen.
Müsli in einem Behälter luftdicht verschließen.
1 Portion mit 75 g Müsli und 100 ml Milch (oder Joghurt) servieren.
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[/recipe]

Tipp:

Eigentlich wäre es besser, kleine oder weiche Nüsse wie Sesam, Kokosraspel oder Walnüsse erst später unterzumischen. Sie werden bitter oder trocken, wenn sie zu lange im Ofen backen – üblicherweise reichen bereits 7 bis 8 Minuten. Bei diesem Rezept kann man sie allerdings von Anfang an dazugeben, solange sie nicht in zu großer Menge verwendet werden – die restlichen Nüsse, Öl und Sirup schützen die kleinen Samen vor zuviel Hitze. Dünne Nüsse wie Mandelblättchen oder Kokoschips sollten hingegen erst später (oder separat) hinzugefügt werden und maximal 5 Minuten im Backofen rösten, da sie sonst richtig verbrennen.

Eine Liste mit den genauen Backzeiten zum Rösten einzelner Nusssorten befindet sich hier.

Anregungen:

Nüsse kann man beliebig ersetzen oder ergänzen.
Cashewkerne, Erdnüsse, Haselnüsse, Kokosnussraspel, Kürbiskerne, Leinsamen, Mandeln, Paranüsse, Pecannüsse, Pistazien, Sesam, Sojakerne, Sonnenblumenkerne, Walnüsse

Große Trockenfrüchte am besten mit Öl im Mixer zerkleinern und 5 Minuten mit dem Müsli im Ofen backen:
Aprikosen (getrocknet), Datteln (getrocknet), Feigen (getrocknet), Mango (getrocknet), Pflaumen (getrocknet)

Kleine Trockenfrüchte einfach mit in den fertigen Müsli geben:
Bananen (getrocknet), Cranberries (getrocknet), Rosinen (getrocknet)

Frische Früchte werden klein geschnitten und in den fertigen Müsli gegeben:
Äpfel, Aprikosen, Bananen, Birnen, Cranberries, Erdbeeren, Feigen, Himbeeren, Kirschen, Mango, Pflaumen

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Tofu-Schnitzel mit Tomaten-Bulgur

[recipe name=”Tofu-Schnitzel mit Tomaten-Bulgur” photoid=”83″ galleryid=”272″ rating=”3″ type=”meal” servings=”4″ preptime=”45m” cooktime=”15m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”tofu” amount=”500″]
[ingredient name=”ei” amount=”1″ hint=”Die einzig nicht-vegane Zutat.”]
[ingredient name=”paniermehl” amount=”50″ hint=”Alternativ etwa 80 g Sesam, ist dann allerdings kalorien- und fettreicher.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”2″ hint=”Alternativ Nuss-, Sesam- oder Olivenöl. Eventuell etwas mehr.”]
[ingredient name=”Marinade” separator=”true”]
[ingredient name=”mirin” amount=”3″ customunit=”EL” hint=”Süßlicher Reiswein. Alternativ Sherry.” customfactor=”4″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”3″ customfactor=”4″ hint=”Alternativ Nuss-, Sesam- oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”sojasosse” amount=”3″ hint=”Entweder hell, dunkel oder gemischt.” customfactor=”4″]
[ingredient name=”chilisauce” amount=”1″ customfactor=”4″ hint=”Alternativ Tabasco oder Chilipulver.”]
[ingredient name=”schalotte” amount=”2″ customfactor=”4″ hint=”Alternativ Lauchzwiebeln oder Zwiebeln.”]
[ingredient name=”ingwer” amount=”2″ customfactor=”2″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″ customfactor=”4″]
[ingredient name=”Beilage” separator=”true”]
[ingredient name=”bulgur” amount=”200″ hint=”Alternativ Couscous oder Reis.”]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”500″]
[ingredient name=”currymild” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”paprikapulver” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”tomate” amount=”4″]
[ingredient name=”petersilie” amount=”2″ customfactor=”8″ customunit=”EL”]
[review]
Obwohl ich Sojasachen gerne mag, überzeugt mich Tofu bisher nicht so. Ich erwarte ja nicht, dass Tofu genauso wie Fleisch schmeckt, mich stört jedoch diese wabbelige Puddingkonsistenz. Bei Eintöpfen mit Tofuwürfeln finde ich das nicht weiter schlimm, doch gerade bei großen Tofustücken wie hier lässt sich das nicht mehr wegdiskutieren. Wenn man nicht vorsichtig damit umgeht, kann es schnell passieren, dass das Tofustück durchbricht. Nichtsdestotrotz ist das Tofu-Schnitzel geschmacklich ganz in Ordnung, aber insgesamt auch etwas aufwendig.
Meine improvisierte Bulgurbeilage gefällt mir ganz gut, die ist zudem schnell gemacht und kann vielfältig variiert werden.
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[instructions]
Marinade:
* Chilisauce, Ingwer, Knoblauch, Mirin, Schalotten, Sojasauce, und Öl vermischen.
* Tofu in Scheiben schneiden und in die Marinade einlegen
* Einlegen lieber in einer flachen Schüssel statt in einer Tüte *schäm*, ist unweltfreundlicher.
* Mindestens 30 Minuten ziehen lassen, am besten 8 Stunden über Nacht.
Beilage:
* Bulgur mit kaltem Wasser abbrausen.
* Bulgur, Curry-, Paprikapulver und Gemüsebrühe in einem Kochtopf kurz aufkochen.
* 7 Minuten bei offenen Kochtopf köcheln lassen.
* Währrenddessen Tomaten waschen und in Stücke schneiden.
* Tomaten und Petersilie in den Bulgur unterrühren.
* Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tofu-Schnitzel:
* Öl in einer Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen.
* Ei verquirlen.
* Marinadenstücke vorsichtig von den Tofuscheiben runterwischen.
* Tofuscheiben in den verquirlten Ei wenden und dann in Paniermehl (oder Sesam) wälzen.
* Tofuscheiben in die Pfanne legen und beidseitig etwa 4-5 Minuten braten. Herdstufe dabei eventuell etwas erhöhen.
* Tipp: Nicht zu scharf anbraten! Besonders Sesam brennt sofort an und schmeckt dann nicht mehr.
Tofuscheibe warm mit Tomaten-Bulgur (warm oder kalt) und nach Belieben Ketchup servieren.
[/instructions]
[/recipe]

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Sesammus

[recipe name=”Sesammus” photoid=”87″ rating=”4″ type=”spread” servings=”27″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”sesam” amount=”400″ hint=”Geschält oder ungeschält. Ungeschälter Sesam enthält mehr Vitamine, ist dafür bitterer und dunkler.”]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”20″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Kaltgepresst. Eventuell etwas mehr. Alternativ Rapsöl oder mildes Olivenöl.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken. Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Rohrzucker (vegan). Ich bevorzuge Honig, weil es die Crème sämig macht.”]
[review]
Sesammus (ursprünglich Sesamcrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Sesammus hat wie Walnussmus einen herben Nachgeschmack, der bei Sesam sogar noch intensiver ausfällt. Um den herben Geschmack abzuschwächen, sollte man einen Mix aus geschälten und ungeschälten Sesam verwenden. Darüberhinaus empfehle ich, ein paar geröstete Sesam (~50 g) ungemixt zu lassen und erst am Ende in die fertige Crème mit einem Löffel unterzurühren.

Die Sesammus ist übrigens stark verwandt mit Sesampaste (Tahini). Weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Sesam rösten. Beispiel:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Sesam und Sesamsorte variiert die Röstzeit.
* Sesam im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 10 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Sesam sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Sesam rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Sesam ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Sesam auskühlen lassen:
* Geröstete Sesam aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Sesam mixen:
* Etwa 3/4 der Sesam mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Sesam verteilt hat.
* Die Sesam solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Sesammasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Sesam enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Sesam beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Sesam also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Sesammasse cremig ist, die restlichen Sesam hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Sesammasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Sesammus abfüllen:
* Den Sesammus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Sesammus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Sesammus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Sesammus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Sesam und Sesamsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Sesam zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Sesam zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Sesam , von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Sesamnmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Sesamnmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Sesam auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Alles was schmeckt

Marokkanischer Pflaumentopf

[recipe name=”Marokkanischer Pflaumentopf” photoid=”250″ galleryid=”256″ rating=”3″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”35m”]
[ingredient name=”Tomatenbrühe” separator=”true”]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”300″]
[ingredient name=”tomate” amount=”2″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”0.5″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”2″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Pflaumenmischung” separator=”true”]
[ingredient name=”pflaumegetrocknet” amount=”140″]
[ingredient name=”rosine” amount=”50″ hint=”Alternativ durch Trockenpflaumen ersetzen.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”ingwer” amount=”1″]
[ingredient name=”kurkuma” amount=”2″]
[ingredient name=”safran” amount=”1″ optional=”true” customunit=”Prise”]
[ingredient name=”Beilage” separator=”true”]
[ingredient name=”couscous” amount=”150″ hint=”Alternativ Reis.”]
[ingredient name=”In der Pfanne braten” separator=”true”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ customfactor=”10″ customunit=”EL”]
[ingredient name=”haehnchenbrustfilet” amount=”500″]
[ingredient name=”sesam” amount=”20″ hint=”Geröstet.”]
[review]
Exotisch süßliches Gericht: Pflaumen mit Hähnchenfleisch und Couscous.
[/review]
[instructions]
Pflaumensoße:
* Tomaten Waschen und in Würfel schneiden.
* Optional: Tomaten zuvor mit heißem Wasser übergießen und häuten.
* Ingwer (und eventuell Zwiebel) klein hacken.
* Zimtstange, Tomatenstücke, Brühe, Salz und Pfeffer in einen Topf geben.
* Zugedeckt 15 Minuten köcheln.
* Trockenpflaumen, Honig, Ingwer, Rosinen, Kurkuma (und Safran) hinzugeben.
* Zugedeckt etwa weitere 15 Minuten köcheln: je länger, desto dickflüssig die Soße.
Beilage kochen:
* Couscous (oder gewaschenen Reis) nach Anleitung gar kochen.
Fleisch braten und Sesam rösten:
* Hähnchenbrustfilets mit Öl in einer Pfanne braten.
* Alternativ zu Beginn die Hähnchenbrustfilets im Topf mit Öl kurz anbraten und anschließend in der köchelnden Soße dünsten.
* Sobald die Hähnchenbrustfilets fertig sind, diese aus der Pfanne nehmen und den Sesam kurz darin rösten.
* Tipp: Sesam lassen sich auch gut in einem heißen, geschlossenen Kochtopf ohne Öl rösten.
Servieren:
* Hähnchenbrustfilet und Couscous (oder Reis) mit der Pflaumensoße übergießen und gerösteten Sesam drüber streuen.
[/instructions]
[/recipe]

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Pikanter Möhrensalat

[recipe name=”Pikanter Möhrensalat” photoid=”153″ galleryid=”238″ rating=”1″ type=”salad” servings=”2″ preptime=”25m” cooktime=”10m” marinadetime=”2h”]
[ingredient name=”moehre” amount=”500″ customfactor=”1″ customunit=”g”]
[ingredient name=”sambaloelek” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”sesam” amount=”1″ customfactor=”10″ customunit=”EL”]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”2″]
[ingredient name=”ahornsirup” amount=”2″ hint=”Alternativ Zucker.”]
[ingredient name=”weissweinessig” amount=”3″ customfactor=”10″ customunit=”EL”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Alternativ Limette.”]
[ingredient name=”lauchzwiebel” amount=”2″ customfactor=”6″ customunit=”Stück”]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”50″ hint=”Gehackte Haselnüsse. Alternativ Pinienkerne.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[review]
Das Rezept für diesen Möhrensalat fand ich zunächst vielversprechend, jedoch trifft es nicht so ganz meinen Geschmack. Da bleibe ich lieber beim süß-sauren Möhrensalat.
[/review]
[instructions]
Möhren waschen und fein raspeln.
Pfanne mit 1 EL Öl auf hoher mittlerer Stufe erhitzen.
Sesam in der Pfanne anrösten.
Möhren zugeben und 2 bis 3 Minuten dünsten.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Essig ablöschen und in einer Schüssel abkühlen lassen.
Frühlingszwiebeln fein ringeln.
Nüsse hacken (Pinienkerne anrösten).
Frühlingszwiebeln, Nüsse, Zitrone, Ahornsirup und restliches Öl unter die Möhren mischen.
2 Stunden ziehen lassen.
[/instructions]
[/recipe]

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Wasabi-Kartoffelbrei

[recipe name=”Wasabi-Kartoffelbrei” photoid=”147″ rating=”3″ type=”meal” servings=”2″ preptime=”5m” cooktime=”30m”]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”600″]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”150″]
[ingredient name=”butter” amount=”15″ hint=”Alternativ 1 EL Sesamöl.”]
[ingredient name=”wasabipaste” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”EL”]
[ingredient name=”limette” amount=”2″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”2″]
[ingredient name=”sesam” amount=”15″ hint=”In der Pfanne kurz angeröstet.”]
[review]
Boah, ist das scharf! Beim Kochen auf keinen Fall zu tief in den Kochtopf starren – dabei sind mir beinahe die Augen weggeätzt! Abgesehen davon (Punktabzug in der B-Note) schmeckt der Kartoffelbrei gut und ist mal was anderes zum herkömmlichen Kartoffelbrei. Allerdings bin ich enttäuscht von der Farbe: ich hatte mir den Kartoffelbrei giftig grün gewünscht. :-(
Den klassischen Kartoffelbrei kann man sich hier anschauen. Und den Nussigen hier.
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[instructions]
Kartoffeln waschen und schälen.
Wasser etwa 3 cm hoch in einem Kochtopf füllen und etwas salzen.
Geschälte Kartoffeln bei mittlerer Herdstufe im geschlossenem Topf für etwa 25 Minuten köcheln.
Das Wasser abgießen.
Kartoffeln, Milch, Butter (oder Sesamöl) und Limette in den Kochtopf geben.
Kartoffeln in der Milch zerstampfen und solange rühren, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Mit Wasabipaste und Salz abschmecken.
In einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer hoher Herdstufe die Sesamen anrösten, bis sie duften.
Tipp: Die Sesamen sollten nicht anbrennen (wenn sie anfangen, aus der Pfanne zu springen), sonst werden sie bitter.
Geröstete Sesamen über den Kartoffelbrei geben und warm servieren.
Tipp: Dazu passen zum Beispiel Fischstäbchen sehr gut.
[/instructions]
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