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Alles was schmeckt

Smoothie Supreme

[recipe name=”Smoothie Supreme” photoid=”1617″ galleryid=”211″ rating=”5″ type=”drink” servings=”2″ preptime=”15m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”himbeeretk” amount=”300″ hint=”Alternativ Erdbeeren.”]
[ingredient name=”blaubeeretk” amount=”120″]
[ingredient name=”magerjoghurt” rename=”Joghurt” amount=”150″ hint=”Tipp: griechischer Yoghurt.”]
[ingredient name=”banane” amount=”1″]
[ingredient name=”orange” amount=”1″ hint=”Der Saft.”]
[ingredient name=”milch” rename=”Milch” amount=”150″ hint=”Kuh-, Reis- oder Mandelmilch. Eventuell etwas mehr.”]
[review]
Es ist phenomenal, wie ich es bislang geschafft habe, auf Superlative zu verzichten! Bis heute. Ab heute ist alles fantastisch – so wie Smoothie Supreme.

Früher bekam ich Angstzustände, wenn ich an ein Wort wie Supreme nur dachte. Doch beim wöchentlichen Treff der anonymen Meisterköche haben mir die anderen chronisch, überarbeiteten Chefs geraten, mich meinen Dämonen in der Küche zu stellen. Damit war nicht mein Hausgeist gemeint. Zumindest hoffe ich das, denn er ist ein zuverlässiger Küchengehilfe – manchmal etwas ungeschickt, dann poltert es wieder in der Küche…

Nein, es geht ums Scheitern. Wer kennt das? Man schürt mit blumigen Worten die Erwartungen und am Ende kann das überragende Meisterwerk auf dem Teller niemanden so recht überzeugen. “Schmeckt ganz okaaay”, “Hast Du eigentlich Maggi da?”, oder “Kannst Du die Spargelsuppe nächstes Mal nicht mit Tomaten machen?”. Sätze, die so manchen Meisterkoch in tiefe Depression stürzen. Nicht mit mir!

Ab sofort ist alles perfekt. Ich habe keine Angst mehr. Der oberköstliche Smoothie Supreme ist DIE Erfrischung für herrliche Sommertage Punkt Er bezaubert das Auge mit lüsternroten Himbeeren. Sein süßer Saft stammt direkt aus den Paradies und aus sonnengereiften Orangen. Und wäre das nicht genug, so verleihen ihm saftige Blaubeeren neckische Pünktchen. Cremiger Joghurt schließlich macht den Smoothie so himmlisch weich wie eine dicke Flauschwolke, die beim letzten Festival (WACKEN!) etwas zu viel vom Grillbuffet genascht hat.

Siehe auch den einfachen, doch nicht minderen Fruchtsmoothie. Der hat weniger komplexen Geschmack, ist aufgrund weniger Zutaten einfacher zubereitet. Wer es noch viel kühler mag, der schaut sich das Rezept für Fruchtsorbet an.
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[instructions]
Tiefgekühltes Beeren in einer Mikrowelle kurz antauen, nicht auftauen!
Statt tiefgekühlt Beere können frische Beeren in Kombination mit einigen Eiswürfeln verwendet werden. Eiswürfel verwässern allerdings den Smoothie stärker.
Beeren, Yoghurt, frisch gepressent Orangensaft, Banane und Milch in einen hohen Messbecher geben.
Das Ganze mit einen Pürierstab zu einer flüssigen Creme verarbeiten.
Tipp: Eventuell weiter Milch hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Kühl servieren.
Optional: Mit Beeren, Minze, Bananscheiben oder Orangenzeste verzieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank ein oder zwei Tage.
[/instructions]
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Mango Panna Cotta

[recipe name=”Mango” photoid=”1560″ galleryid=”199″ rating=”2″ type=”dessert” servings=”8″ preptime=”20m” cooktime=”0m” cooltime=”3h”]
[ingredient name=”Kokosmixtur” separator=”true”]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”400″]
[ingredient name=”zucker” amount=”50″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Alternativ das Mark einer halb ausgekratzten Vanilleschote.”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Agaragar” amount=”1.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”Mangomixtur” separator=”true”]
[ingredient name=”mango” amount=”2″ hint=”Reif, aber nicht überreif. Alternativ Erdbeeren, Pfirsich, Pflaumen oder Beeren.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”60″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1.5″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Der Saft, alternativ von einer Limette.”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Agaragar” amount=”1.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[review]
Mango Panna Cotta sieht lecker aus, schmeckt (mir) aber nicht. Zu fad, zu neutral, zu langweilig. Zu allem Überfluss raubt es mir nachts den Schlaf, weil mir patu nichts Besseres einfällt, um es zu retten. Dabei hört sich das Rezept auf dem Papier so lecker an. Es fehlt das gewisse Etwas. Vielleicht Nüsse oder Kokosraspel? Ich frage mich zudem, warum ich dieses Früchtchen einer Mango kaum herausschmecke?

Als wäre das nicht genug, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass mir die Zubereitung missglückt ist. Vielleicht schmeckt mir die Mango Panna Cotta deswegen nicht. ;-) Ich habe zuviel Zeit mit der Mango verbracht. Währenddessen ist die Kokosmixtur auskühlt und eifersüchtig geworden. Sie wollte dann nichts mehr mit der Mango zu tun haben. Dabei habe ich mir ein harmonisches Miteinander gewünscht, bei dem sich alle lustvoll miteinander vermischen. Stattdessen haben die Beiden nun klare Grenzen gezogen und zwei separate Schichten gebildet, die nicht aneinander haften bleiben. Trotz der Trennung herrscht zwischen ihnen Respekt – habe ich mir sagen lassen…

Zu meiner Verteidigung kann ich immerhin hervorbringen, dass dies mein erstes Gelatinerezept ist. Als Gelatineersatz habe ich Agar Agar ausprobiert. Hierbei handelt es sich um ein weißes Pulver, das aus Algen (hoffentlich nicht aus Fukushima) gewonnnn wird. Funktioniert voll gut – schon fast zu gut. Wenn man das Pulver mit Wasser vermischt, riecht es sogar intensiv nach Meer! Soweit alles ganz nett, wäre da nicht das Endresultat.

Eureka, Ich habs! Mit viiiel Vanillesauce kommt die Mango Panna Cotta total gut! :-)
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[instructions]
Kokosmixtur:
* Kokosnussmilch und Zucker in einen kleinen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe zum Kochen bringen.
* Etwa 3 Minuten köcheln lassen.
* In einer kleinen Schüssel Vanilleextrakt und etwas laufwarmes Wasser (~50 ml) mit Agar Agar verrühren.
* Die Agar Agar Lösung in die Kokosmilch einrühren.
* 2 Minuten köcheln lassen, dabei durchgehend umrühren.
* Hinweis: Die Flüssigkeit wird allmählich fester und fester. Wenn man nicht konstant rührt, besteht die Gefahr, dass sie anbrennt.
* Herd abschalten und für 2 weitere Minuten rühren.
* Die Kokosmixtur in eine Form (mindestens 18 x 18 cm) füllen.
* 20 bis 25 Minuten auskühlen lassen.
* Wichtig: Timing ist in diesen Rezept wichtig. Man sollte sich bei der folgenden Mangomixtur nicht zuviel Zeit nehmen!
Mangomixtur:
* Mango waschen, schälen, entkernen.
* Das Mangofruchfleisch grob in Stücke schneiden und dann pürieren oder mixen.
* Das pürierte Mangofleisch mit Zucker und Zitronensaft in einen kleinen Kochtopf geben.
* Auf mittlerer Herdstufe zum Köcheln bringen.
* In einer kleinen Schüssel etwas laufwarmes Wasser (~50 ml) mit Agar Agar verrühren.
* Die Agar Agar Lösung in den Mangopüree einrühren.
* 2 Minuten köcheln lassen, dabei durchgehend umrühren.
* Hinweis: Auch hier gilt: die Flüssigkeit wird allmählich fester und brennt schnell an, wenn man sie nicht umrührt.
* Herd abschalten und für 2 weitere Minuten rühren.
Kombinieren:
* Die noch heiße Mangomixtur über die Kokosmixtur verteilen.
* Hinweis: Die Kokosmixtur sollte so gerade eben fest sein. Wenn sie bereits zu sehr auskühlt ist, dann vermischt sie sich nicht mit der Mangomixtur und beide Mixturen bleiben nicht aneinander haften.
* Für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank stellen.
Kühl servieren (am besten 10 Minuten vorher aus dem Kühlschrank stellen).
Haltbarkeit: Abgedeckt gut 1 Woche im Kühlschrank.
[/instructions]
[/recipe]

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Mango-Apfel-Vanille-Marmelade

[recipe name=”Mango-Apfel-Vanille-Marmelade” photoid=”816″ galleryid=”97″ rating=”4″ type=”jam” servings=”27″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Für ein Glas (450 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”mango” amount=”1″ hint=”reif”]
[ingredient name=”apfel” amount=”1″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”200″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Den gepressten Saft.”]
[review]
Nachdem mir Mango-Banane-Marmelade zu süß war, habe ich nun einen zweiten Versuch gestartet und dieses Mal statt Bananen einen süß-säuerlichen Apfel verwendet. Das Ergebnis ist weniger süß und gefällt mir viel besser. Die Marmelade ist zudem ein Hingucker, die schwarzen Pünktchen im gelben Gelee bilden einen hübschen Kontrast.
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[instructions]
Vorbereitung:
* Mango schälen und das Fruchtfleisch mit einem Messer von Kern trennen.
* Tipp: Die Mango sollte wirklich reif sein, d. h. man kann sie mit dem Daumen leicht eindrücken. Je unreifer, desto säuerlicher der Geschmack.
* Apfel entkernen und in grobe Stücke schneiden.
* Mangofruchtfleisch und Apfelstücke in einen kleinen Kochtopf geben, wiegen und entsprechend Gelierzucker hinzugeben.
* Vanilleschote längsseits aufschlitzen und das Vanillemark mit der stumpfen Messerseite herauskratzen.
* Vanilleschote, Vanillemark und Zitronensaft in den Topf hinzugeben.
* Tipp: Zusätzlich etwas geriebene Zitronenschale hinzugeben.
Kochen:
* Auf höchster Herdstufe aufkochen, dabei gelegentlich umrühren.
* Sobald es kocht, auf niedrige Herdstufe herunterschalten und etwa 5 Minuten köcheln lassen.
* Ab der vierten Minuten die Vanilleschote entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Pürerstab pürieren, bis eine dicke Sauce entsteht.
* Die Fruchtmasse anschließend schleunigst in Marmeladengläser abfüllen und mit einem Deckel verschließen.
* Hinweis: Ein 450 g Glas sollte genau passen, hängt von der Größe der Mango ab.
Optional: Gläser 10 bis 15 Minuten auf den Kopf stellen – das hat man früher gemacht, um Bakterien im Deckel abzutöten.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Ungeöffnet ist die Marmelade sehr lange haltbar. Geöffnet sollte sie im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb von etwa ein Monat verzehrt werden.
[/instructions]
[/recipe]

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Pflaumen-Marmelade

[recipe name=”Pflaumen-Marmelade” photoid=”977″ galleryid=”118″ rating=”5″ type=”jam” servings=”34″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Menge entspricht einem großen Marmeladenglas (450 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”pflaume” amount=”500″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Etwa 15 Stück. Alternativ Pflaumen.”]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”165″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Alternativ Limette. Damit bleibt die Farbe länger erhalten.”]
[ingredient name=”nelke” amount=”2″ customunit=”Stück”]
[ingredient name=”wacholderbeere” amount=”2″]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″]
[review]
Diese Marmelade gefällt mir persönlich sehr gut. Sie ist fruchtig, besitzt eine ausgewogene Süße und zudem noch ein gewisses Etwas durch die Gewürze. Siehe auch die herbstliche Rumzwetschgen-Marmelade.
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[instructions]
Pflaumen waschen, entkernen und grob kleinschneiden.
Nelken und Wacholderbeeren im Mörser mahlen.
Pflaumenstücke, Nelkengewürz, Wacholdergewürz, Zitronensaft und Gelierzucker in einen Kochtopf geben.
Auf höchster Herdstufe aufkochen und dann auf niedriger Herdstufe köcheln lassen.
5 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Nach der vierten Minute die Marmelade mit einem Pürierstab pürieren.
Heiße Masse schleunigst in Marmeladengläser abfüllen und Deckel zuschrauben.
Optional: Glas 15 Minuten auf den Kopf stellen, damit die bösen Bakterien im Deckel sterben – das hat man früher so gemacht.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
[/instructions]
[/recipe]

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Feigen-Marmelade

[recipe name=”Feigen-Marmelade” photoid=”968″ galleryid=”116″ rating=”2″ type=”jam” servings=”15″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Für ein Glas (450 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”feige” amount=”4″ customfactor=”50″]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”70″]
[ingredient name=”balsamicobianco” amount=”2″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″]
[ingredient name=”mohngemahlen” amount=”1″ amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Gestrichener Teelöffel.” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Den gepressten Saft.”]
[review]
Kleines Experiment mit Feigen für eine ungewöhnliche Marmelade mit Öl und Balsamico. Das Ergebnis verbesserungswürdig. Ich hatte gehofft, dass durch den Balsamico eine fruchtigere Note hervorkommt, jedoch lässt sich Fruchtiges kaum herauszuschmecken. Vielleicht habe ich den falschen Balsamico verwendet. Weißwein mit einkochen, wäre eine weitere Idee, um die Fruchtnote zu erhöhen. Trotz allem ist pürierte Feige als Marmelade recht ansehnlich.
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[instructions]
Vorbereitung:
* Feigen grob in Stücke schneiden.
* Feigen in einen kleinen Kochtopf geben, wiegen und entsprechend Gelierzucker hinzugeben.
* Zitronensaft, Balsamico, Olivenöl und Mohn (optional) hinzugeben.
Kochen:
* Auf höchster Herdstufe aufkochen, dabei gelegentlich umrühren.
* Sobald es kocht, auf niedrige Herdstufe herunterschalten und etwa 5 Minuten köcheln lassen.
* Ab der vierten Minuten die Vanilleschote entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Pürerstab pürieren, bis eine dicke Sauce entsteht.
* Die Fruchtmasse anschließend schleunigst in Marmeladengläser abfüllen und mit einem Deckel verschließen.
* Hinweis: Ein 450 g Glas sollte genau passen, hängt von der Größe der Mango ab.
Optional: Gläser 10 bis 15 Minuten auf den Kopf stellen – das hat man früher gemacht, um Bakterien im Deckel abzutöten.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Ungeöffnet ist die Marmelade sehr lange haltbar. Geöffnet sollte sie im Kühlschrank aufbewahrt werden und innerhalb von etwa ein Monat verzehrt werden.
[/instructions]
[/recipe]

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Stachelbeermarmelade

[recipe name=”Stachelbeermarmelade” photoid=”727″ galleryid=”78″ rating=”4″ type=”jam” servings=”18″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Menge entspricht eineinhalb Marmeladengläser (250 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”stachelbeere” amount=”270″]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”90″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Gepresst, der Saft. Alternativ Limette.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ hint=”Das Vanillemark. Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”30″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Zum Verfeinern und entsäuern.”]
[review]
Die im Sommer reifen Stachelbeeren sind richtig säuerliche Beerenfrüchte, ähnlich wie Kiwis, nur haben sie nicht so festes Fruchtfleisch, dafür eine robust elastische Schale, die, wenn sie zu sehr unter Druck gerät, eine schöne Sauerei in der Küche hinterlässt… Es gibt Stachelbeeren in grün bis rot, wobei grün vermutlich für giftig-sauer steht, weshalb ich lieber zu den Roten gegriffen habe. Aufgrund ihrer Säuerlichkeit sind Stachelbeeren vor allem recht erfrischend. Ich kenne zumindest niemanden, den der pure Biss in eine Stachelbeere kalt lässt und nicht die Wangen färbt. Vanille ergänzt sich ausgesprochen gut, gerade weil es die Säure ein wenig abmildert. Sahne kann die Marmelade weiter verfeinern und mildern – empfehlenswert für all diejenigen, denen die Marmelade sonst zu intensiv ist. Eventuell könnte man auch ganz vegan Banane ausprobieren.

Abgesehen von der intensiven Geschmacksexplosion im Munde, ist die Stachelbeermarmelade hübsch anzuschauen. Freundlich hell leuchtet ihr Blutorange und im Inneren tummeln sich kleine Kernchen, die zusammen eine nicht langweilige Textur bilden. Ein ähnlicher Hingucker und ebenso fruchtig ist übrigens die Ananas-Kiwi-Marmelade.
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[instructions]
Stachelbeeren waschen, abtropfen und von den Stilen befreien.
Vanilleschote längsseits aufschlitzen und das Mark mit der stumpfen Seite eines Messers (oder Löffel) herauskratzen.
Die Beeren, mit Vanillemark, gepressten Zitronensaft und Gelierzucker in einen Kochtopf geben.
Auf höchster Herdstufe aufkochen, dabei die Stachelbeeren mit einem Kochlöffel kaputtdrücken, so dass der Saft entweicht.
4 bis 5 Minuten auf niedriger Herdstufe köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Mit einem Pürierstab die Beeren fein mixen.
Die heiße Masse dann schleunigst in ein kleines Marmeladengläser (hier: 250 ml Mayonnaiseglas) abfüllen und Deckel zuschrauben.
Optional: Glas 15 Minuten auf den Kopf stellen.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Marmelade ist ungeöffnet extrem lange haltbar (1 Jahr und länger). Bereits einmal geöffnet kann man sie locker ein Monat im Kühlschrank aufbewahren.
[/instructions]
[/recipe]

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Erbsenpüree

[recipe name=”Erbsenpüree” photoid=”521″ galleryid=”43″ rating=”4″ type=”side” servings=”2″ preptime=”10m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”2″]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”erbsetk” amount=”400″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Inklusive etwas fein geriebene Schale. Alternativ Limette testen.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”wasser” amount=”50″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″ hint=”Kaltgepresst, gute Qualität.”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Frisch.”]
[review]
Erbsenpüree gehört nicht zu den hübschesten Beilagen. Nun, das mag daran liegen, dass seine giftgrüne Farbe abschreckt oder gar an sein matschiges Äußeres, welches womöglich an ehemalige Mageninhalte erinnert – der Erbsenpüree trumpft eben mit ganz vielen inneren Werten auf. Bei diesem Rezept habe ich mich von Tim Mälzer inspirieren lassen. Erbsenpüree als Beilage passt besonders zu Fisch und/oder Kartoffeln, alternativ auch zu deftigen Fleisch- oder Schnitzelgerichten.

Ein großer Pluspunkt ist seine schnelle Zubereitung – der größte Aufwand ist das Schneiden der Zwiebel und das Pressen der Zitrone. Besonders das feine Zitronenaroma möchte ich hervorheben. Gerade in Verbindung mit fruchtigen Olivenöl und süßlichen Erbsen erhält der Erbsenpüree eine markant, frische Note. Petersilie rundet das Ganze weiter ab. Die Konsistenz ist fein mehlig, aufgrund des Öls gelangt der Püree mit Leichtigkeit (zurück) in den Magen.
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[instructions]
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
Öl in einen Kochtopf auf hoher Herdstufe erhitzen.
Sobald das Öl heiß ist, Knoblauch- und Zwiebelstücke hinzugeben und für 1 bis 2 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig (nicht braun) sind.
Gefrorene Erbsen hinzugeben und unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.
Zitrone waschen, etwas Schale fein abreiben und abschließend den Saft auspressen.
Wasser, Zitronensaft und Zitronenschale zu den Erbsen hinzugeben.
Etwa für 2 Minuten weiter köcheln lassen, solange bis die Erbsen gar sind.
Kochtopf dann von Herd nehmen.
Die Erbsen pürieren oder mixen.
Sollte der Erbsenpüree zu fest sein, Wasser oder Olivenöl nachgießen.
Petersilie waschen, klein hacken und in den Püree unterheben.
Mit Pfeffer, Salz und eventuell Zitronensaft nochmals abschmecken.
Warm servieren.
Haltbarkeit: Mehrere Tage im Kühlschrank. Lässt sich gut in der Mikrowelle wieder erhitzen oder im Kochtopf.
[/instructions]
[/recipe]

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Blaubeersorbet

[recipe name=”Blaubeersorbet” photoid=”158″ rating=”4″ type=”snack” servings=”1″ preptime=”5m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”blaubeeretk” amount=”150″ hint=”Alternativ frische Blaubeeren mit ein paar Eiswürfeln.”]
[ingredient name=”banane” amount=”1″]
[ingredient name=”sojamilchbio” amount=”125″ hint=”Alternativ Hafermilch, Kuhmilch oder Mandelmilch. Auch gut: Joghurt für Blaubeer-Frozen-Joghurt.”]
[ingredient name=”haferkleie” amount=”20″]
[ingredient name=”Zusätze (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”1″ customunit=”Prise” customfactor=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Siehe Rezept. Zum Nachsüßen.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”schokostreusel” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Deko.”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Minzblätter” amount=”3″ customunit=”Blatt” customfactor=”0″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Deko.”]
[review]
Blaubeersorbet ist fruchtig, gesund und kalt. Außerdem ist es schnell und einfach gemacht. Man kann es als Nachtisch oder Snack zubereiten. Im Direktvergleich zu Himbeersorbet oder Kibasorbet fehlt mir beim Blaubeersorbet der dezent säuerliche Geschmack. Daher empfehle ich hier etwas zusätzlichen Zitronensaft.

Wer es flüssiger mag, schaut sich mein Rezept für Smoothie an.
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[instructions]
Banane schälen.
Alle Zutaten in einen hohen Becher mit einem Pürierstab cremig schlagen.
Das Sorbet kalt servieren.
Optional: Mit Schokostreusel oder Minzblätter garnieren.
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[/recipe]

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Sylter Salatsauce

[recipe name=”Sylter Salatsauce” photoid=”307″ galleryid=”22″ rating=”5″ type=”dressing” servings=”21″ preptime=”30m” cooktime=”30m” cooltime=”48h”]
[ingredient name=”Fermentationsfond” separator=”true”]
[ingredient name=”wasser” amount=”125″ customunit=”g” hint=”Kalt.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”62.5″ customunit=”g” customfactor=”1″]
[ingredient name=”essigessenz” amount=”15″ customunit=”g” customfactor=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”12.5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”62.5″]
[ingredient name=”pfefferweiss” amount=”3″ customunit=”Körner” hint=”Alternativ etwas gemahlenen Pfeffer.”]
[ingredient name=”Aufkochen” separator=”true”]
[ingredient name=”tortenguss” amount=”18″ hint=”Verdickungsmittel mit Carrageen z. B. von Dr. Oetker (entspricht eineinhalb Packungen).”]
[ingredient name=”wasser” customunit=”g” amount=”250″]
[ingredient name=”Mixen” separator=”true”]
[ingredient name=”ei” amount=”1″ hint=”Veganer lassen es weg.”]
[ingredient name=”sonnenblumenoel” amount=”250″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Raffiniert. Alternativ neutrales Pflanzenöl wie z. B. Rapsöl, Keimöl oder Distelöl.”]
[review]
Das Rezept “Die Nordfrische” stammt von Classic Restaurant Stampe (mein Lieblingssalatdressing)! Sylter Salatsauce schmeckt einfach genial: cremig, süßlich, säuerlich und frisch. Sie passt zu allen Salaten, besonders zu Gemischten mit Gemüse und Bohnen wie mein geliebter Spezialsalat.

Die Zubereitung ist im Grunde einfach und schnell, wäre da nicht die lange Ziehzeit von 2 Tagen für den Fermentationsfond. Ich werde nochmals testen, ob es einen Unterschied macht, wenn man diesen Schritt weglässt und alles sofort mixt. Im Vergleich zum Ausgangsrezept habe ich die Mengenangaben um drei Viertel verringert, so dass jetzt ungefähr 1 Liter dabei herauskommt. Wenn man das Ei weglässt, ist der Dressing für Veganer geeignet – ohne Ei sollte es keinen nennenswerten Unterschied machen. Aufgrund der langen Haltbarkeit eignet sich die Salatsauce auch gut als Geschenk.

Nachtrag: Anders als von mir gedacht, handelt es sich bei dem Rezept von Restaurant Stampe um das Original. Die Sylter Salatfrische aus den Supermarkt wurde auf Basis der Nordfrische industrietauglich gemacht: “Der Hersteller der Sylter Salatfrische war Lehrling im Hause Stampe. Er hat das Rezept lediglich industrietauglich gemacht.”

Weitere Salatdressings findest Du hier.
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[instructions]
Fermentationsfond zubereiten:
* Zwiebel schälen und grob hacken.
* Zwiebelstücke, Wasser, Essigessenz, Salz, Zucker und ganze Pfefferkörner in einer Schüssel vermischen.
* Schüssel mit einem Deckel verschließen und 2 Tage im Kühlschrank stellen.
* Testen: Den Schritt weglassen und ohne Wartezeit weiterarbeiten.
Tortengussgelee aufkochen:
* Tortenguss und kaltes(!) Wasser in einem kleinen Kochtopf verrühren.
* Einmal kurz auf höchster Herdstufe aufkochen, dabei regelmäßig umrühren, sonst brennt die Masse sofort an!
* Das dickflüssige Gelee in eine Schüssel abgießen und 10 Minuten auskühlen lassen.
Salatsauce mixen und abfüllen:
* Fermentationsfond, Tortengussgelee, Öl und Ei (optional) im Mixer oder mit einem Pürierstab mixen.
* Salatsauce in Gläser abfüllen und luftdicht verschließen. Nochmals 10 Minuten auskühlen lassen.
* Im Kühlschrank lagern. Sollte ungeöffnet äußerst lange haltbar sein (mindestens Monate).
Kühl verwenden. Vor Gebrauch gut schütteln.
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Cashewdressing

[recipe name=”Cashewdressing” photoid=”217″ rating=”3″ type=”dressing” servings=”6″ preptime=”5m” cooktime=”5m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”cashewkerne” amount=”50″ hint=”Natur: ungesalzen und ungeröstet. Vielleicht mal blanchierte Mandeln oder Erdnüsse testen.”]
[ingredient name=”sonnenblumenoel” customunit=”g” customfactor=”1″ amount=”50″ hint=”Raffiniert.”]
[ingredient name=”wasser” customunit=”g” amount=”100″ customfactor=”1″ hint=”Kalt. Vielleicht Milch?”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”25″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Nicht zuviel!”]
[ingredient name=”essigessenz” amount=”2″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”pfefferweiss” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”senfsamen” amount=”1″ optional=”true” customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Empfehlenswert! Gehäuft, gelbe Samen.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Testen.”]
[review]
Cashewdressing basiert auf Cashewsahne. Er kommt ganz ohne Ei und Mayo. Trotz dessen ist er schön cremig. Das macht den Cashewdressing sowohl haltbar als auch liebenswert für Veganer.

Der Geschmack ist säuerlich und süßlich. Die gerösteten Senfsamen sorgen nicht für Schärfe sondern für ein dezent, knuspriges Röstaroma – kann man aber auch weglassen. Der Cashewdressing passt gut zu gemischten Salaten wie zum Beispiel mein Spezialsalat. Die Zubereitung geht mit einem Mixer oder Pürierstab sehr schnell und einfach. Der Cashewdressing sollte unbedingt gekühlt serviert werden, dann ist er cremiger und schmeckt zudem besser.

Wie beim French Dressing mit Weißweinessig schwanke ich auch bei diesem Dressing zwischen 3 und 4 Sterne. Weitere Dressings gibt es hier.
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[instructions]
Cashewkerne, Öl, kaltes Wasser mit einem Mixer oder Pürierstab etwa 30 Sekunden mixen, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
Tipp: Durch zu langes Mixen kann es passieren, dass sich der Dressing aufwärmt, so dass er nicht mehr so gut schmeckt. Ihn dann einfach im Kühlschrank wieder abkühlen lassen.
Überprüfen: Alle Zutaten auf einmal pürieren. Emulgiert das Wasser und Fett dann noch?
Geschälte Zwiebel hinzugeben und diese fein pürieren.
Mit Essig, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.
Tipp: Vorsicht bei der Dosierung der Essigessenz walten lassen!
Senfsamen (optional):
* Senfsamen ohne Fett in einen kleinen Kochtopf (oder Pfanne) möglichst mit Deckel auf mittelhoher Herdtstufe erhitzen.
* Sobald die Senfsamen anfangen zu springen, den Kochtopf von Herd nehmen.
* Die gerösteten Senfsamen in den Cashewdressing unterrühren.

Den Dressing luftdicht in ein Gefäß abfüllen und im Kühlschrank (obere Schiene) aufbewahren.
Der Cashewdressing sollte vor dem ersten Gebrauch mindestens eine Stunde im Kühlschrank verbracht haben, so wird er schön cremig und schmeckt besser.
Cashewdressing kalt verwenden.
Haltbarkeit: Der Dressing enthält kaum verderbliche Lebensmittel. Zudem wirken Fett, Essig und Salz konservierend, er sollte daher lange haltbar sein.
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[/recipe]

Anmerkungen:

Gurkenwasser muss nicht unbedingt sein, verdünnt nur, gibt aber einen fein süßlichen Geschmack.
Dunkler Balsamico passt geschmacklich nicht so gut.
Kein Olivenöl verwenden, hat zuviel Eigengeschmack und hängt damit auch zu stark von der Wahl des Olivenöls ab – manche sind fruchtig, andere sind scharf.
Weißweinessig hat zu starken Eigengeschmack.
Senf erinnert zu sehr an French Dressing.