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Alles was schmeckt

Kitchery

[recipe name=”Kitchery” photoid=”2086″ galleryid=”295″ rating=”4″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”45m”]
[ingredient name=”kokosnussoel” rename=”Kokosfett” amount=”2″ hint=”Alternativ Rapsöl, Sonnenblumenöl, Ghee, Butterschmalz oder Butter.”]
[ingredient name=”senfkoerner” amount=”1″ amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”ingwer” amount=”1″ hint=”Wer es schärfer mag, nimmt etwas mehr.”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” rename=”Kreuzkümmelpulver” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Haldi.”]
[ingredient name=”koriander” rename=”Korianderpulver” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Jeera. Alternativ Garam Masala.”]
[ingredient name=”kurkuma” rename=”Kurkumapulver” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Haldi.”]
[ingredient name=”currymild” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Das Lieblingscurry deiner Wahl. Eher mild, nicht zu scharf.”]
[ingredient name=”anis” rename=”Sternanis” customunit=”Stück” amount=”1″]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”wasser” amount=”800″]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”200″]
[ingredient name=”basmati” rename=”Milchreis” amount=”110″ hint=”Rundkorn. Alternativ auch Langkorn (z. B. Basmati).”]
[ingredient name=”linsenrot” rename=”Gelbe Mungbohnen” amount=”100″ hint=”Gibt es in Asia-Laden. Alternativ gelbe Linsen aus dem Bioladen.”]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″ hint=”Zum Schluss hinzugeben. Alternativ 1 TL Mangopulver (Amchur).”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Zum Schluss hinzugeben. Abschmecken.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ hint=”Alternativ Kokosblütenzucker oder Ahornsirup.”]
[review]
Vor kurzem habe ich Kitchery für mich entdeckt! Hierbei handelt es sich um eine indische Hauptmahlzeit aus Reis, gelben Mungbohnen (Linsen) und Currygewürzen. Kitchery ist vegan und nicht nur deshalb besonders bekannt und beliebt unter Yogis – gut, dass ich seit fast fünf Jahren Yoga praktiziere und bisher nichts davon gehört habe… Heißt das, dass ich ein schlechterer Yogi bin?? :-(
Neeeiiin, es bedeutet, ich bin ein sehr geduldiger Yogi, der seine innere Ruhe gefunden hat! Ommmmm Shanti!! :-)

Für mich ist Kitchery die indische Version von Milchreis. Darum koche ich es mit Rundkornreis und Kokosnussmilch statt klassisch mit Langkorn und ausschließlich Wasser. Das Rezept ist so abgestimmt, dass Reis und Mungbohnen zu einem lieblichen, dickflüssigen, risottoartigen Brei aufquilt, der eben an Milchreis erinnert. Dazu kommt eine milde Currymischung. Diese verleiht dem Gericht ein üppiges Gelb und einen unverwechselbaren Charakter.

Insgesamt ist Kitchery äußerst nahrhaft und beruhigt die Seele mit einem wohligen Sättigungsgefühl. Wobei es durchaus vorkommt, dass man eine absurde Menge Kitchery in rekordverdächtigt kurzer Zeit verschlingt… Doch selbst dann kommt es zu keinem Fällegefühl. Der gigantische Berg Kitchery verteilt sich einfach unbekümmert im Magen und schaukelt leicht verdaulich vor sich hin. Dort versorgt es sämtliche Chakren mit viel Energie für die nächste Yogastunde, so dass ich mich jetzt schon wieder richtig auf das nächste Chaturanga freue!

Siehe auch Risotto alle Milanese, indisches Dal, Linsen-Dip oder Balls of Cheese and Pepper.
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[instructions]
Vorbereiten:
* Ingwer schälen. Klein hacken oder reiben.
* Tipp: Man kann auch die anderen Gewürze selber mahlen: z.b. Kreuzkümmel- oder Koriandersamen.
* Alle Gewürze bis auf Salz in einer Schüssel vermengen.
* Reis und Dal waschen bzw. abbrausen.
* Tipp: Die gelben Mungbohnen kann man mit gelben Linsen ersetzen. Ich empfehle trotzdem Mungbohnen, da sie ein wenig weicher als Linsen zerkochen und damit besser zur anvisierten Konsistenz passen.
Kochanleitung:
* Fett in einem größeren Kochtopf auf mittlerer(!) Herdstufe erhitzen.
* Gewürzmischung hinzugeben, mit dem Fett verühren und für etwa 10 Sekunden anrösten. Maximal solange, bis die ersten Senfkörner hörbar anfangen aus den Topf poppen!
* Hinweis: Durch das Anrösten färben sich die Senfkörner grau und verändern ihren Geschmack: sie sind dann nicht mehr scharf sondern rauchig und nussig.
* Wichtig: Nicht zu heiß und zu lange rösten, da die Gewürze sonst verbrennen!
* Mit Wasser ablöschen.
* Kokosmilch, rohen Reis und rohe Linsen hinzugeben.
* Für 30 Minuten im offenen Kochtopf auf mittlerer Herdstufe köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
* Nach 30 Minuten die Herdstufe auf sehr niedrig reduzieren und für weitere 15 Minuten auf der Herdplatte lassen. Ab jetzt häufiger umrühren.
* Solange auf der Herdplatte lassen, bis eine cremig, dickflüssige Konsistenz erreicht ist (etwa wie die von Milchreis).
* Mit Zitronensaft, Salz und Zucker abschmecken. Eventuell etwas mehr Curry hinzugeben.
Kitchery warm servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich bequem in der Mikrowelle oder im Topf wieder aufwärmen.
[/instructions]
[/recipe]

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Reis in Erdnusssoße (mit gebratenen Tofu)

[recipe name=”Reis in Erdnusssoße (mit gebratenen Tofu) ” photoid=”1614″ galleryid=”210″ rating=”4″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”40m”]
[ingredient name=”basmati” amount=”200″ hint=”Rohgewicht.”]
[ingredient name=”erdnuss” amount=”200″ hint=”Geschält. Alternativ Erdnussbutter.”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”0.5″]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”1″]
[ingredient name=”sojasosse” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Hell oder dunkel.”]
[ingredient name=”limette” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Der gepresste Saft.”]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”200″]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Abschmecken: 1 bis 2 EL.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Abschmecken.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”Optional:” separator=”true”]
[ingredient name=”tofu” amount=”200″ optional=”true”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”2″ customfactor=”7″ optional=”true” hint=”Zum Braten des Tofus.”]
[ingredient name=”chilischote” amount=”1″ optional=”true” hint=”Zum Verzieren. Alternativ gehackten Koriander.”]
[review]
Meine Persönlichkeit ist wie eine halbe Erdnuss – gespalten. Wer mag trockene Erdnussflips? Du, ja? Lecker, oder?? Nein. Die krümmeln und schmecken, als ob jemand die Überreste vom Boden aufgefegt und anschließend zu diesen Flips verarbeitet hat…

Erdnüsse müssen cremig sein. Ich könnte meinem Mixer stundenlang zuschauen, wie er Erdnüsse immer feiner drischt, bis eine Creme ensteht, so fein, dass sie sich fest am Gaumen klammert wie ein Neugeborenes an seiner Mutter. Gibt man Kokosnussmilch (keine Muttermilch) hinzu, schmirgelt sich der so entstandener Erdnussdip sanft entlang durch die Speiseröhre. Pikant und spritzig wird es durch Zugabe von Limettensaft, Sojasoße und Sesamöl. Jetzt fehlt nur das zarte Fleisch von zerstückelten und gebratenen Tofutier (Pfötchen, ich werde Dich vermissen! *schnief*). Dazu mit Reis – perfekt!

Siehe auch Bratreis mit Tofu.
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[instructions]
Erdnüsse rösten:
* Ofen auf 150° C vorheizen.
* Geschälte Erdnüsse auf Backpapier und mittlerer Schiene im Ofen für 20 Minuten rösten.
Erdnussdip mixen:
* Erdnüsse (oder Erdnussbutter), Kokosnussmilch, geschälte Knoblauchzehe, Sojasauce, Limettensaft, Zucker, Chili im Mixer zu einer feinen Creme mixen.
* Tipp: Sesamöl verleiht dem Erdnussdip das gewisse Etwas.
* Mit Salz, Limettensaft und Zucker abschmecken.
* Diesen Dip kann man auch pur zu Torillas oder Baguette essen.
* Der Dip kann am Vortag vorbereitet werden.
Reis waschen und nach Packungsanleitung gar kochen (etwa 10 Minuten).
Öl in einer Pfanne auf hoher Herdstufe erhitzen. Tofu in Stücke schneiden und von allen Seiten goldbraun braten (gut 5 bis 8 Minuten).
Reis, gebratenen Tofu mit Erdnusssauce warm servieren.
Tipp: Schmeckt auch kalt, die Soße ist dann fester und nicht mehr so cremig.
Haltbarkeit: Luftdicht verschlossen für etwa 3 Tage im Kühlschrank. Lässt sich gut in der Mirkowelle aufwämren.
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[/recipe]

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Minz-Couscous-Auflauf

[recipe name=”Tomaten-Couscous-Auflauf” photoid=”1581″ galleryid=”200″ rating=”4″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”1h30m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”limabohne” amount=”100″ hint=”Rohgewicht. Gekocht etwa 250 g. Alternativ aus der Dose. Alternativ weiße Bohnen.”]
[ingredient name=”tomate” rename=”Cherrytomaten” amount=”500″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Atlernativ Strauchtomaten.”]
[ingredient name=”staudensellerie” amount=”3″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”tomate” amount=”300″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Am besten geschälte Tomaten.”]
[ingredient name=”couscous” amount=”150″ hint=”Alternativ Reis.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”300″ hint=”Für den Couscous. Alternativ Gemüsebrühe, dann weniger Salzen!”]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”3″ hint=”Alternativ Olivenöl.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Der Saft.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”300″ hint=”Alternativ Gemüsebrühe, dann weniger Salzen!”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”garammasala” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”kurkuma” amount=”0.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”minze” amount=”12″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”25″ hint=”Alternativ Hüttenkäse oder Feta. Veganer lassen es weg oder geben Olivenöl und Sesam über den fertigen Auflauf.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”25″]
[review]
Ich habe mir sagen lassen, ich soll mal wieder vernünftige Mahlzeiten posten und nicht immer nur Desserts, Aufstriche oder Getränke… Kritik zu Recht! Für die Zukunft verspreche ich Besserung und noch mehr Abwechslung!

Dieser mediterrane Couscousauflauf ist extra auf den warmen Sommer zugeschnitten. Cherrytomaten, Zitronensaft und Minze entfalten reichlich Frischegefühl im Magen. Dazu gesellen sich Couscous und faserigen Limabohnen, die ordentlich satt machen. Und schließlich überrascht Sesam bzw. Sesamöl mit einem herben Etwas, womit man zuvor nicht gerechnet hat. Ein zusätzlicher Löffel Tahina könnte das Ganze daher noch interessanter machen.

Siehe auch Fenchel-Couscous-Auflauf, gebackene Limabohnen oder Tomatenbulgur.
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[instructions]
Limabohnen zubereiten:
* Tipp: Wer nicht soviel Zeit hat, der verwendet gegarrte Bohnen aus der Dose.
* Limabohnen in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und mindestens 8 Stunden einweichen.
* Frisches Wasser in einen Kochtopf zum Kochen bringen. Die Limabohnen etwa 60 bis 90 Minuten kochen, bis sie gar, also nicht mehr faserig, sind.
* Die gegarten Limabohnen in ein Sieb geben und abtropfen.
* Wichtig: Kein Salz in das Kochwasser geben! Sonst werden die Bohnen nie gar.
* Tipp: Eine Messerspitze hingegeben Natron lässt die Bohnen schneller gar werden.
Couscous zubereiten:
* Wasser bzw. Gemüsebrühe in einen großen Kochtopf zum Kochen bringen.
* Couscous in eine große Schüssel geben.
* Den Couscous mit dem kochenden Wasser übergießen, so dass er etwa 1 cm hoch mit Flüssigkeit bedeckt ist.
* Für 10 Minuten ziehen lassen.
* Nachdem der Couscous aufquellt ist, frisch gepressenten Zitronensaft und Olivenöl unterrühren.
Backofen auf 180° C vorheizen.
Gemüse vorbereiten:
* Knoblauch fein hacken.
* Tomaten und Staudensellerie waschen. Bei den Tomaten den Strunk entfernen.
* Tomaten grob und Sellerie in feine Stücke schneiden.
* Knoblauch, Tomaten und Sellerie in den fertig gekochten Couscous unterheben.
* Die gekochten Limabohnen hinzugeben.
* Minzblätter grob zerhacken und hinzugeben.
* Etwas frisch geriebenen Parmesan (oder zerkrümmelten Feta bzw. Hüttenkäse) unterrühren.
* Nochmals Wasser bzw. Gemüsebrühe hinzugeben.
* Hinweis: Der Auflauf sollte nun recht flüssig sein. Keine Sorge, der Couscous saugt im Ofen weiter Flüssigkeit auf.
* Mit Kreuzkümmel, Garam Masala, Kurkuma, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
* Tipp: Kreuzkümmel, Garam Masala und Kurkuma kann man durch fertiges Currypulver ersetzen.
Auflauf backen:
* Den Topfinhalt in eine Auflaufform umfüllen.
* Den Auflauf nochmals mit Parmesan bestreuen.
* Auf mittlerere Schiene für 20 Minuten im Ofen backen.
* Tipp: Nach 10 Minuten den Auflauf kontrollieren. Wenn er zu trocken scheint, dann 100 g heißes Wasser nachgießen.
Warm servieren. Dazu kann man Baguette oder Fladenbrot und Yoghurt oder Quark reichen.
Optional: Mit Minzblätter oder Sesam verzieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank gut 5 Tage. Lässt sich gut in der Mikrowelle und im Ofen wieder erhitzen.
[/instructions]
[/recipe]

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Ofenspargel mit Zitronensoße

[recipe name=”Ofenspargel mit Zitronensoße” photoid=”1209″ galleryid=”145″ rating=”5″ type=”meal” servings=”2″ preptime=”20m” cooktime=”50m”]
[ingredient name=”spargel” amount=”1000″ hint=”Klappt auch mit grünen Spargel. Der ist schneller durch (ca. 30 Minuten) und muss nicht geschält werden.”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Veganer nehmen Rapsöl oder Olivenöl.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”butter” amount=”80″ hint=”Veganer nehmen pflanzliche Sahne oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”3″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”3 bis 4 Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ hint=”Alternativ Zwiebelsalz.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”800″]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″ hint=”Gehackt.”]
[review]
Klassisch wird Spargel gekocht. Im Ofen gebacken gart er in seinen eigenen Sud und gibt damit kein Aroma an das Kochwasser ab. Diese Art der Zubereitung verspricht also ein besonders intensives Spargelerlebnis. Nun, so gewaltig finde ich den Unterschied nicht, aber der Glaube versetzt schließlich Berge. Allerdings dauert die Backmethode deutlich länger und sie skaliert nicht gut, wie wir Informatiker so schön sagen. Sprich: Große Mengen finden im begrenzten Ofen kein Platz, gerade weil man die Päckchen nicht aufeinanderstapeln darf. Merke: Spargelpäckchen niemals aufeinanderstapeln!

Der gebackene Spargel wird schön zart. Der Sud lässt sich wunderbar für die milde Zitronensoße weiterverwenden (das ist kein Kann sondern ein Muss!). Die Soße ist schnell gemacht und besteht hauptsächlich aus Butter – Butter passt einfach am besten zu Spargel und Kartoffeln. Veganer verwenden besser Rapsöl. Frische Petersilie peppt das Ganze weiter auf. Insgesamt ein einfaches, klassisches und leckeres Gericht.

Siehe auch Spargel mit Sauce Hollandaise, Spargel auf Blätterteig oder Spargelcremesuppe.
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[instructions]
Ofen auf 200° C vorheizen.
Kartoffeln kochen:
* Kartoffeln waschen.
* 125 ml gesalzenes Wasser zum Kochen bringen (optional noch eine Prise Kümmel hinzu).
* Die ungeschälten Kartoffeln je nach Größe für 40 bis 50 Minuten bei mittlerer Herdstufe und geschlossenem Deckel köcheln lassen.
* Mit einer Gabel anpicksen und prüfen, ob die Kartoffeln von Innen gar sind.
* Kartoffeln aus den Topf nehmen und ein paar Minuten auskühlen lassen.
* Die noch warmen Kartoffeln schälen.
Spargel einpacken und backen:
* Spargel waschen und schälen.
* Hinweis: Frischer Spargel quietsch, wenn man ihn aneinanderreibt. Außerdem sind seine Spitzen geschlossen und man kann ihn glatt durchbrechen.
* Jeweils 2 Bögen Alumuniumfolie Backpapier ausschneiden und beide übereinanderlegen.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Darauf jeweils 500 g Spargel stapeln (dicke Stangen zuerst, darüber die Dünnen).
* Tipp: Alternativ den Spargel in eine kleine Auflaufform legen und die Form mit Alufolie abdecken.
* Wichtig: Die Päckchen nicht mit zu viel Spargel überladen, sonst werden nicht alle Stangen gleichmäßig gar.
* Ein paar Butterflocken auf den Spargel verteilen.
* Etwas Salz darüber streuen.
* Erst die innere Aluminumfolie über den Spargel zusammenfalten, dann die Äußere.
* Das Päckchen auf mittlerer Schiene im Ofen für 40 bis 45 Minuten backen.
Zitronensoße:
* Butter in einen kleinen Topf auf mittlerer Herdstufe zergehen lassen.
* Sobald der Spargel fertig gebacken ist, den Sud aus der Folie in die Soße gießen.
* Zitronensaft hinzugeben.
* Mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.
Anrichten:
* Spargel und Kartoffeln auf einen Teller verteilen.
* Kartoffeln eventuell noch etwas salzen.
* Soße großzügig über Spargel und Kartoffeln gießen.
* Frisch gehackte Petersilie darüber streuen.
Warm servieren (man kann es zur Not auch kalt essen).
Haltbarkeit: Etwa 3 Tage im Kühlschrank. Lässt sich recht gut in der Mikrowelle aufwärmen. Am besten ein ganz bisschen Wasser hinzugeben, damit der Spargel nicht beim Erhitzen nicht austrocknet.
[/instructions]
[/recipe]

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Armer Ritter Benedikt

[recipe name=”Armer Ritter Benedikt” photoid=”1113″ galleryid=”133″ rating=”5″ type=”breakfast” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”30m”]
[ingredient name=”frenchtoast” amount=”6″ hint=”Siehe Rezept. Auch bekannt als Arme Ritter.”]
[ingredient name=”gouda” rename=”Käse” amount=”6″ customunit=”Scheiben” customfactor=”15″ hint=”Deftiger Käse passt gut zum Beispiel Harvarti oder Tilsiter. Alternativ Gouda oder Cheddar.”]
[ingredient name=”ei” rename=”Pochierte Eier” amount=”6″ hint=”Siehe Rezept. Gerichte mit pochierten Ei tragen häufig den Namen Benedikt.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[review]
Ritter Benedikt war von klein auf der geborene Held. Wenn es darum ging, Wasser aus den Brunnen zu heben, so war Benedikt stets der Schnellste. Denn an Kraft mangelte es ihm nicht. Benedikt war in der Lage, einen Ochzenkarren allein zu ziehen mitsamt Ochsen. In der Ritterschule bewies Benedikt großes Geschick mit dem Schwert. Benedikt verlor nie einen Kampf, noch den Kopf. Selbst bis fünf zählen vermochte Benedikt mit Bravour. Nichts stellte eine Herausforderung für ihn dar, doch kaum einer wusste um den Preis, den Benedikt mit aufopferungsvollen Training tagein tagaus auf sich nahm. Benedikt wurde von anderen als Außnahmeerscheinung wahrgenommen, ein Mann, der von allen, die keinen Neid gegen ihn hegten, verehrt wurde. Nur zählte Benedikt wenige, die ihn verehrten. Drum machte er sich eines Tages auf, sein Geburtsdorf zu verlassen. Die Entscheidung fiel zur rechten Zeit, denn noch in dieser Woche war eine Prinzessin entführt und durch einen Drachen von Thron entrissen. Ritter Benedikt besaß wenig und hatte seine sieben Sachen schnell beisammen. Mit Schwert und Rüstung machte Benedikt sich sodann auf, die Unschuldige von den schäbigen Klauen des Garstigen zu befreien.

Das Versteck der Drachenhöhle war bekannt und Unweit von seinem Heimatdorf entfernt. Benedikt schlug sich ohne Umwege durch das Moor der Untoten, wo Benedikt eine Hexe zur Rechenschaft zog, durch den Kristallwald, wo Benedikt den tausenjährigen Frieden zwischen Elfen und Feen verhandelte, durch die verlassene Eiswüste, wo Benedikt den unbekannten Yetipinguin entdeckte, durch das Meer der Tränen, wo Benedikt die Königin der Riesenseeschlangen bändigte und auf ihr über gigantische Wogen ritt, bis er schon bald die Insel des widerwärtig, geschuppten Entführers erreichte. Kaum am Strand angelangt, schlug Benedikt sich mit Schwert und glänzender Rüstung durch den Dschungel und fand das Loch, in dem der Kerkermeister hauste. Zuversicht packte Benedikt, als er sich in die Untiefen der Grotte hinab begab. Benedikt fand den Drachen und die Prinzessin bald in einen großen Raum. Sie beide saßen zusammen bei einen Teich, der in der Mitte gelegen von Sonnenstrahlen geflutet wurde. Benedikt blickte nach oben an die Decke und ihm wurde klar, er befand sich in einem Vulkan, so erloschen wie die Seele der unheiligen Echse, die er nun zur Strecke bringen werde.

Die Prinzessin erblickte Benedikt und schrak auf: “Wer seid ihr?”. Als Benedikt ihrer Schönheit gewahr wurde, machte sein Herz einen Sprung. Ist die Prinzessin erst von Benedikt gerettet, werde er ihr den Antrag machen und sie würde ihn vor lauter Glück, gerettet zu sein, heiraten und ihm sieben kleine Ritter schenken. “HALLOO?”. Tief aus dem Träumen gerissen, antwortete Benedikt vorfreudig: “Ich bin Ritter Benedikt. Ich bin gekommen, Euch, oh holde Schönheit, aus den Klauen der hässlichen Bestie zu befreien!”. Die Prinzessin starrte Benedikt einfach nur an. Dann sprach sie: “Och, nicht schon wieder!”. “Warum begreift eure Zunft nicht, dass ich nicht gerettet werden möchte?”. Benedikt war verdutzt und hielt kurz inne, dem vermeintlichen Biest endlich den Kopf abzuschlagen: “Was?”. Genervt erklärte die Prinzessin: “Der Drache hat mich gerettet! Ich hätte sonst diesen schleimigen Prinz von Karl heiraten müssen. Doch nun lebe ich hier glücklich zusammen mit meiner wahren Liebe!”. Benedikt brauchte eine Weile, um die Worte zu verdauen. Was sollte Benedikt tun? Eine Prinzessin, die nicht von ihm gerettet werden wollte, war eine Sache. Aber eine Prinzessin, die nicht ihn sondern diese gigantische Schuppenflechte heiraten wollte, die lieber in dieser Grotte hauste und Dracheneier gebar statt mit ihm kleine Ritter zu machen… Wut gemischt mit Eifersucht quoll in Benedikt. Das hatte er sich anders vorgestellt. Benedikt war stets tolerant, soweit es seine christliche Erziehung erlaubte, doch Liebe mit einem Drachen war hinter all seiner Vorstellungskraft. Benedikt musste diesen verruchten Treiben eine Ende setzen, bevor noch andere Prinzessinnen auf den verbotenen Gedanken der Nachahmung kommen! Es ging nicht länger um Ruhm, nein, es ging nun um die Verteidigung dessen, was Rechtens war, wofür Benedikt als Ritter stand! Wenn nicht jetzt, dann noch heute! Erfüllt mit Sporn der Rechtschaffenheit holte Benedikt sein mächtiges Schwert aus zum Schlag in Richtung des zum Tode verurteilten Getiers. Jenes Geschöpf erwachte da aus seinen Schlaf aufgrund des ungewohnten Lärms. Schlaftrunken neigte das Wesen den Kopf zum Gähnen, öffnete das Maul und speite einen Feuerball just in Richtung aus der Benedikt seinen Ansturm entfachte. Kurz darauf war es still um Benedikt geworden. Sehr still.
[/review]
[instructions]
French Toast (Arme Ritter) zubereiten:
* Eier, Sahne (Milch), Zucker, Chili, Zimt und Piment in einer Schüssel vermischen.
* Brot in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
* Die Brotscheiben beidseitig in der Eimischung eintunken, bis das Brot die Flüssigkeit gut aufgesaugt hat.
Ausbacken:
* Backofen auf 190° C vorheizen.
* Fett in einer Pfanne auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Brotscheiben von beiden Seiten leicht goldbraun ausbacken (etwa 2 bis 3 Minuten von jeder Seite).
* Das Brot mit Käse belegen und auf ein Backblech verteilen.
* Tipp: Zusätzlich kann man gebratene Schinken- oder Speckscheiben hinzufügen oder auch Lachs- oder Avocadoscheiben.
* Nochmals im Backofen auf mittlerer Schiene für 20 Minuten backen.
Pochierte Eier kochen.
Belegen:
* Die im Ofen gebackenen French Toasts mit den pochierten Eiern belegen.
* Etwas Salz und Chili darüber streuen.
* Hinweis: “Eggs Benedict” setzt den Ganzen noch zusätzlich Béchamelsauce oben drauf!
Warm servieren.
Haltbarkeit: Sollte möglichst sofort gegessen werden. Kann ein Tag im Kühlschrank aufbewahren werden, lässt sich allerdings nur schlecht aufwärmen (vorsichtig und langsam). Das Brot verliert dabei stark an Knusprigkeit.
[/instructions]
[/recipe]

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Pochierte Eier

[recipe name=”Pochierte Eier” photoid=”1110″ galleryid=”132″ rating=”4″ type=”egg” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”3m”]
[ingredient name=”ei” amount=”4″ hint=”Oder auch mehr.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”2″ customunit=”L”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″]
[ingredient name=”weissweinessig” rename=”Essig” amount=”1″ hint=”Egal welche Sorte. Hilft, dass das Eiweiß schneller gerinnt.”]
[review]
Ein perfekt pochiertes Ei ist von außen fest von Eiweiß umschlossen und besteht im Inneren aus flüssigen Eigelb. Das Eigelb ist schemenhaft durch das Eiweiß erkennbar. Pochierte Eier werden in der Regel zum Frühstück serviert und können sowohl warm als auch kalt gegessen werden.
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[instructions]
Wasser, Salz und Essig in einen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe zum Köcheln bringen.
Das Wasser soll nur schwach köcheln. Es bilden sich vereinzelt Luftbläsenchen und die Oberfläche kräuselt sich etwas. Die richtige Herdstufe hängt von jeweiligen Herd ab.
Jedes Ei aufschlagen und in ein kleines Förmchen füllen.
Hinweis: Dies ist ein Trick, um die Eier schneller als Ganzes in das Kochwasser geben zu können.
Jedes einzelne Ei ruckartig in das Kochende Wasser fallen lassen.
Tipp: Je schneller man das Ei in das Wasser fallen lässt, desto weniger Eiweiß verteilt sich im Kochwasser.
Tipp: Je frischer die Eier desto weniger zerflettern sie. Es geht aber auch mit alten Eiern, nur nicht ganz so gut!
Tipp: Es empfiehlt sich immer nur 2 bis 3 Eier auf einmal zu pochieren, da man sonst den Überblick verliert, welches Ei die längste Zeit im Kochtopf verbracht hat.
Jedes Ei für etwa 3 Minuten köcheln lassen.
Die Eier mit einem Schaumlöffel aus den Wasser fischen und kurz in eiskalten Wasser abschrecken, um den Garprozess zu stoppen.
Hinweis: Pochierte Eier sollen von außen fest und von innen flüssig sein, daher nicht überkochen!
Tipp: Wenn man viele pochierte Eier zubereiten muss, empfiehlt es sich, sie zunächst in Eiswasser aufzubewahren und anschließend alle nochmal sanft zu erwärmen.
Warm servieren (schmecken auch kalt).
Haltbarkeit: In einer Schüssel mit Wasser halten die Eier im Kühlschrank gut 3 Tage. In leicht kochenden Wasser wieder erwärmen. Nicht kochen, sonst werden sie von Innen fest!
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
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Arme Ritter (French Toast)

[recipe name=”Arme Ritter (French Toast)” photoid=”1111″ galleryid=”131″ rating=”4″ type=”breakfast” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”weissbrot” rename=”Brot” amount=”6″ customunit=”Scheiben” customfactor=”80″ hint=”Egal welches außer Schwarzbrot. Kann auch altbackenes Brot sein. Mit hellen Brot schmeckt es besser.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”110″ hint=”Alternativ irgendeine Art von Milch oder Sahne.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”piment” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”butter” amount=”15″ hint=”Alternativ pflanzliches Öl.”]
[review]
Arme Ritter sind inzwischen wohl besser als French Toast bekannt, da sie in fast jeden (Hotel)Restaurant zum Frühstück angeboten werden. Im Grunde handelt es sich um ein einfaches Rezept, in dem man zunächst Brot in einer verquirrlten Ei-Sahne-Mischung tunkt und anschließend in der Pfanne ausbackt. Das Rezept eignet sich sehr gut, um altbackenes Brot zu verwerten.

Um die Ritter weiter zu verfeinern, kann man sie im Backofen weiterbacken, wodurch das Brot wie bei einem Soufflé etwas weiter aufgeht. Den armen Ritter kann man pur essen – lässt sich aber gut mit süßen oder herzhaften Aufschnitt ergänzen, wird dadurch jedoch noch kalorienreicher als es ohnehin schon ist.

Mir persönlich gefällt die Gewürzmischung aus Piment und Zimt am besten – der Duft ist traumhaft. Bezüglich Brot würde ich Baguettähnliches empfehlen. Ich habe hier Vollkornbauernbrot verwendet, womit es ebenfalls klappt, es ist allerdings nicht so saugstark, wie helleres Brot.

Dazu passt gut pochiertes Ei, siehe auch Armer Ritter Benedikt. Und die Variante “Eggs Benedict” setzt den Ganzen die Béchamelsauce auf.
[/review]
[instructions]
Brot vorbereiten:
* Eier, Sahne (Milch), Zucker, Chili, Zimt und Piment in einer Schüssel vermischen.
* Brot in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
* Die Brotscheiben beidseitig in der Eimischung eintunken, bis das Brot die Flüssigkeit gut aufgesaugt hat.
* Tipp: Die vollgesogenen Brotscheiben vorsichtig behandeln, damit sie nicht durchbrechen.
Ausbacken:
* Fett in einer Pfanne auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Brotscheiben von beiden Seiten leicht goldbraun ausbacken (etwa 2 bis 3 Minuten von jeder Seite).
* Empfehlung/optional: Brotscheiben zusätzlich im Backofen (auf 190° vorgeheizt) auf mittlerer Schiene für 20 Minuten backen.
Warm servieren.
Übrigens: Die Amerikaner schütten gerne Puderzucker oder Ahornsirup auf ihr French Toast.
Haltbarkeit: Sollte möglichst sofort gegessen werden. Lässt sich ein Tag im Kühlschrank aufbewahren. Aufwärmen geht eherschlecht (vorsichtig und langsam). Dabei verliert das Brot stark an Knusprigkeit.
[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Apfel-Cheddar-Soufflé

[recipe name=”Apfel-Cheddar-Soufflé” photoid=”1089″ galleryid=”129″ rating=”4″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”52m”]
[ingredient name=”Karamellisierter Apfel” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”apfel” amount=”1″ hint=”Sorte Granny Smith.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”Mehlschwitze” separator=”true”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″]
[ingredient name=”butter” amount=”30″]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”245″ hint=”Alternativ auch andere (Soja)Milch.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”3″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″]
[ingredient name=”Soufflé-Teig” separator=”true”]
[ingredient name=”cheddar” amount=”85″]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[review]
Soufflé ist ein luftiger Auflauf. Er kann sowohl als Vor- oder Nachspeise gereicht werden. Obwohl kalorienlastig, schmeckt Soufflé sehr leicht und findet problemlos in jedem Magen Platz eine Lücke. Richtig satt wird man davon jedoch nicht.

Die Kombination aus karamellisierten Apfel und Cheddar ist eine herzhafte Soufflé-Variante. Die Apfelstücke sind nicht zwingend erforderlich, machen das Soufflé aber interessanter. Ich könnte mir vostellen, die Apfelstücke durch karamellisierte Zwiebelstücke zu ersetzen… Was den Aufwand betrifft, so gibt es am Ende eine kleine Backpause zum Verschnaufen, vorher hat man gut zu tun. Frisch aus den Ofen sieht das aufgeblasende Soufflé unwiderstehlich aus. Dann heißt es Willensstärke bewahren und nicht sofort hineinbeißen, denn es schmeckt noch nach nichts – einfach nur heiß! Je kühler desto mehr Geschmack entwickelt das Soufflé. Mir schmeckt es direkt aus dem Kühlschrank sogar am besten! Das ist ein wenig schade, denn das Soufflé geht schnell ein, wodurch es weniger attraktiv wirkt, aber das gilt nur für die äußeren Werte.

Insgesamt stellt das Apfel-Cheddar-Soufflé eine willkommene Abwechslung dar, jedoch würde ich Pudding oder Crème als Nachspeise vorziehen.
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[instructions]
Karamellisierter Apfel:
* Apfel waschen, abtropen und schälen.
* Apfel in kleine Stücke schneiden (nicht zu große!).
* 15 g Butter in einer Pfanne oder Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe erhitzen, bis braune Stellen erscheinen.
* Apfelstücke hinzugeben und 2 Minuten unter regelmäßigen Rühren anbraten.
* Zucker hinzugeben und gut umrühren.
* Anschließend solange weiterkochen (etwa 10 bis 15 Minuten), bis die Apfelstücke bräunlich karamellisiert sind. Gelegentlich umrühren.
* Die Apfelstücke auf einen Teller füllen und auskühlen lassen.
4 Backförmchen mit etwas Butter einfetten.
Hinweis: Ich verwende die von Le Creuset: Durchmesser 8 cm – Inhalt: 0,12l).
Mehlschwitze zubereiten:
* 30 g Butter in einen Topf auf mittlerer Herdstufe zergehen lassen.
* Mehl einrühren und ein paar Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
* Herd abschalten.
* Milch, alles auf einmal(!), hineingießen und umrühren.
* Herd wieder auf mittlerer Herdstufe anschalten weiter durchgehen umrühren, bis eine dicke Soße entsteht.
* Topf von Herd nehmen.
* Salz, Pfeffer, Chili und Muskatnuss unterrühren.
* Die Mehlschwitze für ein paar Minuten auskühlen lassen.
Ofen auf 205° C vorheizen.
Soufflé-Teig:
* Mehlschwitze in eine größere Schüssel umfüllen.
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Die Eigelbe und geriebenen Käse zur Mehlschwitze hinzugeben und verrühren.
* Eiweiß in einer separaten Schüssel mit einem Schneebesen (beides möglichst kühl) zu Eischnee schlagen.
* Die Hälfte des Eischnees vorsichtig mit einem Pfannenheber in die Mehlschitze “falten” / verrühren, bis kein Weiß mehr zu sehen ist.
* Die Apfelstücke vorsichtig unterheben.
* Die zweite Hälfte des Eischnees noch vorsichtiger unterheben.
Backen:
* Soufflé-Teig in die Backförmchen füllen.
* Auf mittlerer Schiene für 22 Minuten backen.
* Hinweis: Auf keinen Fall den Ofen zwischendurch öffnen!
* Aus den Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen.
Warm servieren.
Tipp: Nicht heiß servieren! Abgekühlt schmeckent es viel aromatischer!
Hinweis: Die Soufflés gehen in Ofen schön auf. Sobald sie den Ofen verlassen, gehen sie bereits in kürzester Zeit ein. Das dauert keine 2 Minuten. Das macht geschmacklich nichts, ist optisch nicht mehr so schön. Im Restaurant werden die Soufflés deshalb unter einer Wärmehaube serviert.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lassen sich nicht wirklich gut erwärmen, schmecken aber auch kalt.
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Alles was schmeckt

Balls of Cheese and Pepper

[recipe name=”Balls of Cheese and Pepper” photoid=”775″ galleryid=”85″ rating=”4″ type=”side” servings=”3″ preptime=”15m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ hint=”Alternativ Rapsöl, Butter oder Ghee.”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”couscous” amount=”250″ hint=”Israelischer “riesen” Couscous oder Bulgur.”]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”500″]
[ingredient name=”chilischote” amount=”3″ hint=”Alternativ eine Paprika.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″]
[ingredient name=”cheddar” amount=”75″ hint=”Alternativ beliebgier Käse, zum Beispiel Gouda oder Parmesan.”]
[ingredient name=”schnittlauch” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″ hint=”Frisch. Alternativ Petersilie.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[review]
Balls of Cheese and Pepper ist ein herrlich anzuschauendes Couscous-Gericht in cremig-scharfer Käsesoße. Für Abwechslung sorgen Chili- oder Paprikaschoten. Und ja, die gigantischen Bällchen auf den Fotos sind wirklich Couscous! Und zwar Israeli Couscous (Ptitim). Der wird ebenfalls aus Weizen hergestellt und hat große Ähnlichkeit mit Pasta – sowohl von Geschmack als auch von Konsistenz. Für mich ist das Kaviar in Weiß! (oder für Arme) :-)

Die Zubereitung dieses Gericht geht schneller als man die Bälle zählen kann. Kopfzerbrechen bereitet mir nur, wie ich es einordne: als Beilage ist es zu deftig, als Haupspeise zu wenig. Vielleicht ist es der perfekte Gast auf Buffet- und Grillabende?
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[instructions]
Couscous anrösten (optional):
* Fett in einen Kochtopf auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
* Knoblauch schälen und fein hacken.
* Couscous und Knoblauch im erhitzten Fett für 2 Minuten anrösten, gelegentlich umrühren.
Mit Brühe kochen:
* Brühe hinzugeben.
* Auf höchster Herdstufe aufkochen.
* Sobald die Flüssigkeit zu kochen beginnt, auf niedrige Herdstufe herunterschalten.
* Für 6 bis 7 Minuten leicht köcheln lassen.
Währenddessen Chilischoten waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
Hinweis: Die meiste Schärfe in den Schoten befindet sich in den Kernen und direkt drumherum.
Couscous verfeinern:
* Sahne und Chilistücke einrühren.
* Hinweis: Alternativ Olivenöl -> macht das Gericht schärfer. Liebliche Sahne rundet das Gericht besser ab.
* Herd abschalten.
* Geriebenen Käse einrühren.
* Hinweis: Eventuell etwas Sahne, Milch oder Wasser nachgießen, wenn der Couscous zu fest wird.
* Hinweis: Ist der Couscous hingegen zu flüssig, dann die Herdstufe erhöhen und solange köcheln lassen, bis er perfekt ist.
* Schnittlauch waschen, klein hacken und unterrühren.
* Mit Chilipulver und Pfeffer abschmecken.
Warm servieren. Kann auch gut kalt gegessen werden, warm ist aber besser.
Haltbarkeit: Mehrere Tage im Kühlschrank. In der Mikrowelle vorsichtig erhitzen und eventuell etwas Flüssigkeit hinzugeben, damit der Couscous nicht austrocknet.
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Alles was schmeckt

Pfirsich-Bruschetta

[recipe name=”Pfirsich-Bruschetta” photoid=”744″ galleryid=”80″ rating=”5″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”Ergibt etwa 12 Scheiben” separator=”true”]
[ingredient name=”ciabatta” amount=”1″ hint=”Frisch gebacken oder getoasted.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″]
[ingredient name=”pfirsich” amount=”1″ hint=”Reif.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”mozzarella” amount=”180″ hint=”Optimal: Mozzarella di Bufala Campana oder Burrata. Eventuell auch Ziegenkäse.”]
[ingredient name=”kraeuterderprovence” amount=”1″ customunit=”Etwas” hint=”Alternativ Thymian.”]
[ingredient name=”meersalz” optional=”true” exclude=”true” customunit=”Etwas” amount=”1″ hint=”Alternativ herkömmliches Salz.”]
[review]
Karamellisiertes Pfirsich-Bruschetta oder mit anderen Worten: der beste Sommersnack, den ich dieses Jahr hatte! Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich am liebsten mag… Da sind zum einen die fruchtigsüßen, karamellisierten Pfirsiche oder der cremige Käse mit Kräutern oder das knusprige Ciabattabrot mit Olivenöl. Huch, sind das alle Zutaten? Ja! Und zusammen ergeben sie ein wahres Geschmackserlebnis, dass sämtliche Geschmacksknospen im Munde vollkommen ausreizt. Optisch sticht vor allem der Pfirsich hervor, dessen Fruchtfleisch extrem kraftvoll glänzt und sich zudem schön mit roten und den schwarz-braunen Tönen vermischt. Darüber hinaus ist das Rezept sehr einfach und sehr schnell gemacht. Also wer ein Rezept für den Sommer sucht, sollte dieses Antipasto dringend probieren, solange es noch Pfirsiche gibt! Und falls nicht, halt Ausschau nach Feigen
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[instructions]
Ciabatta backen:
* Ciabatta in Scheiben schneiden.
* Anschließend die Scheiben für ungefähr 15 Minuten bei 180° C im Ofen auf mittlerer Schiene backen.
* Tipp: Alternativ kann man sie auch toasten oder grillen.
* Solange backen, bis die Scheiben knusprig und goldbraun sind.
* Die Scheiben anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln.
Pfirsich zurechtschneiden:
* Pfirsich waschen und gut abtropfen.
* Pfirsich halbieren, den Kern entfernen und in kleinere Scheiben schneiden.
* Tipp: Der Pfirsich muss wirklich reif sein, aber nicht überreif! Dass heißt, man muss den Pfirsich mit dem Daumen leicht eindrücken können. Das Fruchtfleisch sollte schon ein wenig faserig sein und der Kern sollte sich leicht entfernen lassen.
Pfirisch karamellisieren:
* Auf Alufolie einer feuerfesten Arbeitsfläche und die Pfirischscheiben darauf verteilen (oder eine andere schwer brennbare Unterlage).
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Pfirsich großzügig mit Zucker bestreuen.
* Den Zucker mit einem Brenner karamellisieren.
* Hinweis: Der Zucker wird erst hart, wie bei Crème brûlée, aber verflüssigt sich nach einer Minute wieder.
Brot belegen:
* Die gebackenen Scheiben mit Käse bestreichen.
* Kräuter und eventuell wenig Salz darüber streuen.
* Optional: Meersalz vorher im Mörser zerkleinern.
* Die karmamellisierte Pfirischscheibe darüber legen.
Pfirsich Bruschetta noch warm servieren, schmeckt aber auch kalt.
Haltbarkeit: Möglichst zeitnah verzehren, d.h. am selben Tag. Das Brot suppt irgendwann durch und wird matschig.
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