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Mandelmilch

[recipe name=”Mandelmilch” photoid=”2045″ galleryid=”0″ rating=”3″ type=”drink” servings=”5″ preptime=”10m” cooktime=”0m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”Ergibt etwa 1 Liter Mandelmilch” separator=”true”]
[ingredient name=”mandel” amount=”150″ customfactor=”0.20″ hint=”Roh, mit Schale.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”1000″]
[ingredient name=”zucker” amount=”20″ hint=”Alternativ Rohrzucker.”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” customunit=”TL” customfactor=”5″ amount=”0.5″ optional=”true” hint=”Alternativ eine echte, halbe Vanilleschote.”]
[review]
Dieses vegane Rezept für Mandelmilch ist einfach und eine gesunde Alternative zu herkömmlicher Kuhmilch. Die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, darf gestellt werden, weil mittlerweile Mandelmilch überall in den Supermärkten erhältlich ist. Preislich ist der Unterschied zwischen selbstgemacht und selbstgekauft nicht so groß. Der Geschmack ist ähnlich, die Selbstgemachte schmeckt einen Tick nussiger. Das was fehlt, sind die Zusatzstoffe, weshalb selbstgemachte Mandelmilch nur wenige Tage haltbar ist.

Siehe auch das Rezept für Reismilch, Horchata bzw. Horchata de Chufa.
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[instructions]
Mandeln einweichen:
* Mandeln in eine Schüssel geben.
* 1/4 des Wassers zum Kochen bringen und über die Mandeln gießen.
* 30 Minuten ziehen lassen.
* Hint: Alternativ Mandeln mit sämtlichen Wasser (nicht kochend) übergießen und über Nacht ziehen lassen.
Mandeln mixen und filtern:
* Die eingweichten Mandeln im Mixer auf höchster Stufe für gut eine Minute mixen.
* Ein feines Sieb über eine Schüssel setzen.
* Die gemixte Mandelflüssigkeit durch das Sieb nach und nach abgießen.
* Mit einem Löffel im Sieb rühren und so etwas nachhelfen.
* Die gefiltere Mandelmilch mit Zucker abschmecken.
* Mandelmilch in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank auskühlen lassen.
* Tipp: Im Filter bleibt eine große Portion Mandelbrei übrig. Den kann man zum Beispiel als Einlage in Haferbrei oder Pfannkuchen weiterverwenden. Gut ausgewringt und getrocknet ist es auch als grobes Backmehl verwendbar.
Kalt servieren (die Flasche vor Gebrauch kräftig schütteln, da sich nach längerer Ruhephase einige Mandelpartikel unten absetzen).
Haltbarkeit: Etwa 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Möglichst Vakuumisieren, dann wird sie länger haltbar.
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Horchata de Chufa

[recipe name=”Horchata de Chufa” photoid=”1546″ galleryid=”198″ rating=”5″ type=”drink” servings=”6″ preptime=”40m” cooktime=”20m” cooltime=”3h”]
[ingredient name=”mandel” amount=”170″ customfactor=”0.20″ hint=”Blanchieren und häuten.”]
[ingredient name=”basmati” amount=”60″ customfactor=”0.20″ hint=”Roh, Langkorn. Man kann den Reis auch durch Mandeln ersetzen.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”1200″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ hint=”Alternativ je nach Geschmack auch 2 Stangen. Zimtpulver als Alternative funktioniert nicht so gut (siehe unten).”]
[ingredient name=”zucker” amount=”65″ hint=”Alternativ Vanillezucker oder Zuckersirup.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Alternativ eine ausgekratzte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Optimal: Ceylon-Zimt.]
[review]
Dies ist die spanische Variante des eisgekühlten Erfrischungsgetränks Horchata. Das maßgebene Aroma stammt hauptsächlich von den gehäuteten Mandeln (de Chufa), Zimt und etwas Zucker. Der Geschmack ähnelt Mandelmilch, ist nur deutlich intensiver. In meiner Variante mische ich ein wenig Reis hinzu, weil er sich so gut mit den Nüssen ergänzt.

Im Vergleich zu Horchata nur aus Reis, schmeckt die de Chufa Version cremiger und nicht kreidig. Horchata de Chufa ist aufwendiger, trifft dafür eher den Massengeschmack, weil es den gängigen Latte-Getränken ähnelt.

Siehe auch Reismilch oder Melon-Juice.
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[instructions]
Den rohen Reis waschen:
* Den Reis im Sieb unterm Wasserhahn ausspülen.
* Besser: Reis in eine Schüssel mit einer größeren Menge kaltem Wasser geben. Eine Hand in kreisenden Bewegungen durch den Reis gleiten lassen, bis das Wasser trüb ist. Das trübe Wasser durch ein feines Sieb wegkippen. Diesen Vorgang eventuell mehrmals wiederholen.
Mandeln blanchieren / schälen (dies ist der aufwendigster Teil):
* Backofen auf 150° vorheizen.
* Wasser in einen kleinen Kochtopf zum Kochen bringen.
* Mandeln ins Wasser werfen und 60 bis 90 Sekunden kochen.
* Anschließend in ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen.
* Nüsse auf mittlerer Schiene auf einen Backblech mit Backpapier für 10 bis 15 Minuten backen, so dass sie trocken sind und ganz eben gebräunt.
Mixen und ziehen lassen:
* Gewaschenen Reis und 700 g Wasser im Mixer auf höchster Stufe für gut 1 Minute mixen.
* Die blanchierten und angerösteten Mandeln mit Zimtstange in die gemixte Reisflüssigkeit geben.
* Hinweis: Die Zimtstange lässt sich schlecht durch Zimtpulver ersetzen. Zimtpulver löst sich schnell von kühlen Wasser und sammelt sich an der Oberfläche. Außerdem verliert die Horchata ihr schönes Weiß, wenn zuviel Zimtpulver enthalten ist.
* Abgedeckt mindestens 3 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
* Optimal über Nacht (10 bis 12 Stunden).
Filtern:
* Die restlichen 500 g Wasser hinzugeben.
* Jetzt alles zusammen gut durchmixen.
* Tipp: Ich würde die Zimtstange entfernen und nicht mitmixen. Ist aber jedem freigestellt, je nachdem wie intensiv man den Zimtgeschmack haben möchte – nachwürzen lässt sich immer noch.
* Ein sauberes, feines Küchentuch in ein grobmaschiges Sieb legen. Die Mixtur nochmal gut umrühren und dann durch das Tuch filtern, so dass die nicht-flüssigen Reisrückstände und Zimtstangen im Tuch zurückbleiben. Die Zimtstange entfernen und das Tuch dann gut auswringen.
* Vorsicht: Nicht zu fest auswringen, sonst platzt das Tuch und die Mandelsoße verteilt sich in der gesamten Küche inklusive auf der zum Trocknen aufgehängten Wäsche – ich spreche da aus Erfahrung! ;-)
* Tipp: Kaffeefilter funktionieren nicht so gut, sie sind zu fein.
* Tipp: Die Rückstände kann man z. B. für gefüllte Paprika, zum Backen oder zum Soßenbinden wiederverwerten!
Verfeinern:
* Zucker und eventuell Vanilleextrakt einrühren.
* Je nach Geschmack mehr Zucker hinzugeben und eventuell noch eine Prise Zimtpulver.
Kalt mit Eiswürfel(!) servieren. Den Rest in Flaschen abfüllen.
Optional: Mit Zimtstange oder Zimtpulver verzieren.
Hinweis: Vor Gebrauch gut schütteln oder umrühren! Wenn die Horchata länger steht, löst sich das feine Mandelmehl von Wasser.
Haltbarkeit: Luftdicht verschlossen 3 Tage im Kühlschrank. Wahrscheinlich sogar länger.
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[/recipe]

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Nutella

[recipe name=”Nutella” photoid=”1166″ galleryid=”139″ rating=”5″ type=”spread” servings=”33″ preptime=”15m” cooktime=”15m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”60″]
[ingredient name=”cashewkerne” amount=”30″]
[ingredient name=”mandel” amount=”10″]
[ingredient name=”milch” amount=”200″ hint=”Vegan: Reismilch.”]
[ingredient name=”honig” amount=”20″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Vegan: Zuckersirup“]
[ingredient name=”milchpulver” amount=”30″ hint=”Gibt es bei Rewe oder Edeka in der Kaffeesahneabteilung. Vegan: Seidentofu.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”schokolade70″ rename=”Schokolade 75%” amount=”50″ hint=”Herbe Schokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil. Alternativ durch Vollmilchschokolade ersetzen.”]
[ingredient name=”vollmilchschokolade” amount=”100″ hint=”Hauptsächlich für die Süße verantwortlich, hat in der Regel um die 33% Kakaoanteil.”]
[review]
Nutella – das Hauptnahrungsmittel von Kindern und inzwischen auch wieder von mir. Mein erster Versuch ist zunächst viel zu cremig geworden und schmeckte intensiv nach Haselnuss. Doch bereits beim zweitem Versuch ist mir die recht überzeugende Rezeptur geglückt. Im Vergleich zum Original, ist meine Variante nicht so süüüß. Wer also das typische Nutella-Erlebnis haben möchte, ersetzt am besten gleich die herbe Schokolade durch milde Vollmilchschokolade. Damit erhöht sich der Zuckeranteil, der beim Original übrigens aus mindestens 50% besteht… Des Weiteren sind im Original keine Cashewkerne enthalten. Die sind hier wichtig, denn sie sorgen für eine festere Konsistenz. Ihr buttriger, süßer Geschmack führt außerdem zu einem ausgewogenen Gesamtergebnis, bei dem weder Haselnuss noch Schokolade dominiert. Der Honig sorgt übrigens nicht nur für Süße sondern vor allem für Cremigkeit. Ich rate davon ab, mehr Honig zu verwenden, weil die Creme sonst zu klebrig wird und sich damit wieder vom Original entfernt.

Ob mein Nutella gesünder ist? Nun, wir sprechen über eine Creme aus Nüssen, Milch, Schokolade und Zucker (bzw. Zucker, Schokolade, Milch und Nüsse – so müsste es auf der Packungsbeilage stehen). Nüsse sind aufgrund mehrfach gesättiger Fettsäuren sicher nicht verkehrt. Milch enthält Calcium, das ist auch nicht schlecht. Also doch gesund. Bestimmt. Das schmeckt so gut, das kann nur gesund sein! Zumindest in kleinen Mengen. Dann ist es gewiss unschädlich. Und im Vergleich zum Original verwende ich viel mehr Liebe und vielleicht etwas hochwertigere Zutaten, also keine billigen Fette oder Schokoladen. Wer es nicht so süß mag, der sollte Vollmilchschokolade durch Bitterschokolade ersetzen. Diese Maßnahme senkt den Zuckeranteil rapide, erhöht jedoch den (guten) Fettanteil.

Das Rezept ist übrigens extrem einfach und sehr schnell zubereitet. Am längsten dauert das Rösten der Nüsse im Ofen. Alternativen zu Nutella sind cremige Nusscrèmes oder Dulce de Leche.
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[instructions]
Hinweis: Die hier angegebene Zutatenmenge entspricht ein 500 g Honigglas voll mit Nutella.
Nüsse rösten:
* Backofen auf 160° C vorheizen.
* Nüsse auf einen mit Backpapier belegten Blech für 15 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen rösten.
* Geröstete Nüsse anschließen im Mixer zerkleinern.
* Hinweis: Im Idealfall die Nüsse zu Nussbutter/Mus mixen. Grobes Nussmehl ist auch in Ordnung.
* Nüsse im Mixer belassen.
Schokomischung:
* Schokolade in Stücke brechen.
* Milch, Milchpulver, Honig und Salz in einen Kochtopf kurz bei hoher Herdstufe aufkochen. Regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
* Herd abschalten.
* Schokoladenstücke hinzugeben und solange umrühren, bis die Schokolade sich aufgelöst hat.
* Die Schokomischung zu den Nüssen in den Mixer geben und alles zusammen mixen.
* Die Schokocreme in Gläser abfüllen und mit Deckel verschließen.
* Etwa 30 Minuten auskühlen lassen und anschließend im Kühlschrank stellen.
Nutella auf Brot streichen.
Optimal: 10 bis 15 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank stellen.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank mindestens 1 Monat.
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Marzipanbrot

[recipe name=”Marzipanbrot” photoid=”1045″ galleryid=”119″ rating=”5″ type=”marzipan” servings=”5″ preptime=”1h30m” cooktime=”10m” cooltime=”48h”]
[ingredient name=”mandel” rename=”Bittermandel” amount=”2″ customunit=”Stück” hint=”1 bis 2. Gibt es im Reformhaus.”]
[ingredient name=”mandel” amount=”300″]
[ingredient name=”Zuckersirup” separator=”true”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ customfactor=”0.2″]
[ingredient name=”zucker” rename=”Dextrose” amount=”50″ customfactor=”0.2″ hint=”Alternativ Glucose.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”50″ customfactor=”0.2″]
[ingredient name=”Glasur” separator=”true”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”80″ hint=”Je höher der Schokoanteil, desto weniger süß wird das Marzipan.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”60″ hint=”Alternativ Konditorsahne (35%) oder ein gehäufter Esslöffel Kokosnussöl.”]
[review]
Geschmeidiges Marzipan hinzubekommen, ist nicht einfach. Die kurze Zutatenliste ist zwar schön überschaubar, sie verschweigt jedoch, wie viele Einzelschritte da zusammenkommen. So muss man zunächst Bittermandel entgiften, Mandeln kochen, schälen und trocknenm Zuckersirup richtig zubereiten, so dass sich keine Kristalle bilden, Marzipanrohmasse kneten und formen, Schokoladenglasur zubereiten und auftragen… Puh!

Und darüber hinaus gibt es einiges zu beachten: So ist Dextrose eine sehr wichtige Zutat, damit sich im Marzipan keine Kristalle bilden. Das hat irgendwas mit Chemie zu tun und funktioniert tatsächlich. Möglichst feines Mandelmehl herzustellen, ist ebenfalls heikel, weil die Mandeln möglichst schonend verkleinert werden müssen, so dass sie nicht vorzeitig verkleben, und trotzdem fein genug werden, damit das Marzipan nicht zu grobkörnig wird. Und schließlich bin ich mit dem Aussehen der Schokoglasur noch nicht zufrieden: Ich möchte die Braunen Streifen loswerden und hätte lieber ein schön glänzendes Schwarz. Entweder muss ich noch weiter üben oder die Rezeptur anpassen. Nichtsdestotrotz ist das Auftragen der Schokoglasur mit Abstand der schönste Arbeitsschritt. :-)

Das Formen der Marzipanrohmasse macht ebenfalls viel Spaß. Hier kann man sich ganz frei und dreidimensional austoben. Je kugeliger die Form ist, desto besser wirkt sich das auf die Stabilität des Marzipanbrotes aus. Gerade wenn man das Marzipan verschenken will, sollte Stabilität bedacht werden.

Insgesamt ist die Herstellung von Edelmarzipan sehr zeitaufwendig. Süßes Marzipan ist einfacher, denn es besteht aus lediglich 50% Marzipanrohmasse und 50% Zucker, das beides einfach verknetet wird. Edelmarzipan hat hingegen einen größeren Mandelanteil (mindestens 70%) und einen deutlich feineren Geschmack. Zugegeben: Selbstgemachtes Edelmarzipan so gut wie z. B. Lübecker Edelmarzipan hinzubekommen, ist nicht einfach und es schmeckt nicht wirklich besser. Aber wer hat schon jemals selbstgemachtes Marzipan gegessen oder Geschenk bekommen? Das hat seinen ganz eigenen Wert.
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[instructions]
Bittermandel vorbereiten:
* 1 oder 2 Bittermandeln in ein kleines Gefäß mit kalten Wasser geben.
* Tipp: Ich persönlich favorisiere 2 Bittermandeln, die geben dem Marzipan später eine schöne Bitternote. Bei nur 1 Bittermandel macht sich das Bitteraroma kaum bemerkbar.
* Tipp: Die Bittermandeln auf keinen Fall mit den anderen Mandeln erhitzen! Durch Wärme werden die Giftstoffe auch abgetötet, aber es geht auch sämtliches Aroma der Bittermandel verloren (sie wird dadurch quasi zu einer ganz gewöhnlichen Mandel).
* Tipp: Man kann die Bittermandel auch weglassen, allerdings fehlt dem Marzipan später das gewisse Etwas.
* Hinweis: Die im Supermarkt erhältlichen “Kalifornische Mandeln” enthalten so gut wie keine Blausäure mehr und damit auch am wenigsten Komplexität im Geschmack. Biomandeln enthalten oftmals einen gewissen Anteil an Bittermandeln, dieser schwankt jedoch stark.
* Bittermandeln für 12 Stunden einweichen.
* Die Schale der eingeweichten Bittermandeln mit einem Messer abschraben.
* Das alte Einweichwasser durch frisches Wasser auswechseln.
* Die geschälten Bittermandeln nochmals für 12 Stunden im Wasser ziehen lassen.
* Ziel dieser Prozedur ist es, die giftige Blausäure schonend aus den Bittermandeln zu entziehen, ohne zuviel Aroma einzubüßen.
Mandeln vorbereiten (parallel zu Bittermandeln):
* Ausreichend Wasser in einen kleinen Kochtopf zum Kochen bringen.
* Sobald das Wasser kocht, die Mandeln für 90 Sekunden hineingeben.
* Die Mandel in einen Sieb geben und mit kaltem Wasser abbrausen, um den Garprozess zu stoppen.
* Anschließend die Mandeln abtropfen und im Sieb lassen, damit sich keine Pfütze bildet, in der die Mandeln dann schwimmen.
* Mandeln nun einzelnd schälen. Hierzu die Mandel zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen. Sie dann leicht drücken und gleichzeitig rotieren, bis der Mandelkern herausgeschossen kommt.
* Die ersten 20 Mandeln erfordern etwas Übung, ab wird man immer zielsicherer. :-)
* Sobald alle Mandeln geschält sind (dauert etwa 40 Minuten), sie in ein sauberes, trockenes Küchentuch verteilen.
* Die noch feuchten, geschälten Mandeln nun für mindestens 12 Stunden (besser 24) bei Raumtemperatur trocknen lassen.
* Tipp: Die Mandeln müssen möglichst schonend trocknen, damit sie nicht zu sehr austrocknen oder Aroma verlieren. Trocknen im Ofen ist daher zu riskant, das Marzipan erinnert dann eher an Erdnussbutter.
Zuckersirup kochen:
* Zucker und Dextrose (oder Glucose) miteinander vermengen.
* Hinweis: Die Dextrose oder Glucose sorgt dafür, dass der Zuckersirup im Marzipan nicht kristallisiert. Verwendet man stattdessen ausschließlich Kristallzucker, würden sich im Marzipan knusprige Zuckerkristalle bilden, die im Marzipan unerwünscht sind.
* Beides in einen kleinen Kochtopf geben.
* Wasser einrühren.
* Auf hoher Herdstufe aufkochen.
* Sobald die Flüssigkeit kocht, den Topf von Herd nehmen.
* Den Zuckersirup gut 15 bis 20 Minuten auskühlen lassen.
* Hinweis: Durch die Dextrose wird der Zuckersirup trüb, das macht für den Marzipan aber keinen Unterschied.
* Tipp: In einigen Rezepten wird Honig statt Zucker(sirup) verwendet. Ich habe es nicht ausprobiert, befürchte aber, dass der Honig zu dominiant im Marzipan hervorstechen könnte.
Mandelmehl zubereiten:
* Bittermandeln aus den Wasser nehmen und abtrocknen.
* Die getrockneten Mandeln und Bittermandeln in einen Mixer geben und bei sehr langsamer Stufe zu möglichst feinem Mandelmehl verarbeiten.
* Tipp: Nicht zu schnell oder heiß Mixen, sonst verklebt bereits ein Teil der Mandel während der Rest sich dann nur noch schlecht verkleinern lässt.
* Tipp: Statt im Mixer lassen sich die Mandeln besser in einer Kaffeemühle zu feinem Mehl verarbeiten.
* Tipp: Je feinkörniger das Mandelmehl, desto besser!
Marzipanrohmasse kneten:
* Das Mandelmehl in eine große Schüssel geben.
* Für Edelmarzipan etwa 80 g bis 110 g des zähflüssigen Zuckersirups in das Mandelmehl geben.
* Hinweis: Die Rohmasse schmeckt nun recht süß, das gleicht der Bitterschokoladenüberzug später wieder aus.
* Hinweis: Wer reine Marzipanrohmasse herstellen möchte, sollte nur etwa 65 g des zähflüssigen Zuckersirups hinzugeben, sonst wird die Rohmasse zu süß.
* Hinweis: Je mehr Sirup, desto Süßer das Marzipan. Sirup macht das Marzipan feiner, als reiner Zucker, aber auch weniger süß.
* Hinweis: Der Schokoüberzug (siehe unten) neutralisiert die Süße der Marzipanrohmasse kräftig. Dies muss man berücksichtigen.
* Hinweis: Zusätzlich kann man etwas Rosenwasser hinzugeben, muss man aber nicht.
* Hinweis: Bittermandelaroma aus dem Supermarkt riecht zwar super intensiv nach Mandeln, ist mir aber zu künstlich und damit verzichtbar.
* Mandelmehl und Zuckersirup mit den Händen für mehrere Minuten kneten, bis eine leicht klebrige, feine Rohmasse entsteht.
* Hinweis: Die Marzipanrohmasse ist sehr weich und geschmeidig. Wenn man ein größeres Stück herausreißt, sollte dieses zunächst wieder von Hand nachgeknetet werden, damit es wieder geschmeidig wird.
Marzipan formen:
* Das Marzipanrohmasse nehmen und auf Backpapier beliebig formen.
* Tipp: Möglichst keine zu großflächige, dünnen Form wählen, weil das Marzipan sonst zu instabil wird und später schnell brechen kann.
Schokoglasur (Ganache) zubereiten:
* Schokolade in möglichst kleine Stücke brechen.
* Die Schokostücke in eine kleine Schüssel geben.
* Sahne in einen kleinen Kochtopf kurz aufkochen.
* Die heiße Sahne über die Schokostücke gießen, die Schüssel etwas antippen, so dass sich die Schokolade gut in der Sahne verteilt.
* Tipp: Statt Sahne hat sich Kokosnussöl verwenden. Hierzu Schokostücke mit Kokosnussöl in einer Metallschüssel über einen heißen Wasserbad schmelzen. Kokosnussöl hat sich als gute (und vegane) Alternative herausgestellt, da es zum einen die Verarbeitung erleichtert und zum anderen fehlertoleranter beim Auftragen der Schokoglasur ist. Wenn man die Schokoglasur nicht schnell genug und schön glatt streicht, dann wird die Schokooberfläche oftmals matt und verliert ihren Glanz. Mit Kokosnussöl passiert das nicht so schnell. Nachteil ist allerdings, dass die Glasur bereits bereits bei moderaten Temperatur (etwas über Zimmertemperatur) zu schmelzen beginnt und ein wenig schmierig wird.
* Hinweis: Hier muss ich noch verfeinern. Durch den herben Schokoüberzug schmeckt das Marzipanbrot etwas zu wenig süßlich. Vielleicht einfach etwas Vanillezucker hinzugeben?
* 1 bis 2 Minuten warten.
* Mit einem Schneebesen die Sahne und Schokolade verrühren.
* Jetzt kommt der beste Teil: Die Schokomasse mit dem Finger großzügig über das vorgeformte Marzipan verteilen (erst einmal nur die Oberseite).
* Tipp: Man kann auch in zwei Schritten vorgehen: Erst das Marzipan mit einer dünnen Grundglasur bestreichen und sobald die etwas getrocknet ist, eine zweite Schicht Schokolade darüber streichen.
* Hinweis: Um unschöne hellbraune Streifen auf der Glasur zu vermeiden, sollte man sich mit dem Bestreichen nicht zu viel Zeit lassen. Je mehr die Schokolade auskühlt, desto weniger sollte man sie noch bearbeiten.
* Hinweis: Die angegebene Menge an Schokolade ist wesentlich größer als man fürs Marzipanbrot braucht.
* Schokoladenglasur für mehrere Stunden oder über Nacht an einen nicht zu warmen Ort aushärten lassen.
* Die Schoko-Sahnemischung solange im Kühlschrank aufbewahren.
* Sobald die Schokoladenglasur auf dem Marzipan ausgehärtet ist, das Marzipan umdrehen und diese Seite ebenfalls mit Schokolade bestreichen.
* Hierzu die Schoko-Sahnemischung im Kochtopf oder Mirkowelle vorsichtig erwärmen, bis sie wieder flüssig ist.
* Schokoladenglasur wieder für mehrere Stunden oder über Nacht an einen nicht zu warmen Ort aushärten lassen.
Das Marzipanbrot kann jetzt serviert werden.
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Mandel-Kirschmarmelade

[recipe name=”Mandel-Kirschmarmelade” photoid=”527″ galleryid=”45″ rating=”3″ type=”jam” servings=”37″ preptime=”20m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Menge entspricht eineinhalb Marmeladengläser (450 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”kirsche” amount=”500″]
[ingredient name=”rum” rename=”Kirschlikör” amount=”15″ hint=”Zum Beispiel Maraschinolikör oder auch Kirschwasser.”]
[ingredient name=”mandel” amount=”30″]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”175″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Gepresst, der Saft. Alternativ Limette.”]
[review]
Sommerzeit, Kirschenzeit. Ursprünglich habe ich mir wesentlich mehr von dieser Mandel-Kirschmarmelade versprochen. Bei der Kombination von Mandeln und Kirschen kann man eigentlich nichts verkehrt machen, aber irgendwie verliert die Kirschmarmelade durch Mandeln sehr an Fruchtgeschmack. Ich habe daher das Rezept im Nachhinein angepasst und den Mandelanteil um die Hälfte reduziert. Außerdem habe ich mehr Zucker und Zitronensaft hinzugefügt, um einen frischeren Fruchtgeschmack zu erreichen. Rum habe ich durch süßen Likör ersetzt. Die Änderungen muss ich irgendwann noch einmal testen.
[/review]
[instructions]
Optional: Mandeln auf 150° für 20 Minuten im Ofen rösten.
Kirschen waschen und eventuell entkernen (frische Kirschen zur Sommerzeit).
Kirschen und Mandeln im Mixer zerkleinern.
Den Kirschmus, Likör, gepressten Zitronensaft und Gelierzucker in einen Kochtopf geben.
Auf höchster Herdstufe aufkochen.
4 bis 5 Minuten auf niedriger Herdstufe köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Heiße Masse schleunigst in Marmeladengläser abfüllen und Deckel zuschrauben.
Optional: Glas 15 Minuten auf den Kopf stellen.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Marmelade ist ungeöffnet extrem lange haltbar (1 Jahr und länger). Bereits einmal geöffnet kann man sie locker ein Monat im Kühlschrank aufbewahren.
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[/recipe]

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Knuspermüsli

[recipe name=”Knuspermüsli” photoid=”695″ galleryid=”75″ rating=”5″ type=”cereal” servings=”8″ preptime=”10m” cooktime=”35m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”erdnussoel” amount=”60″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Alternativ Mandelöl oder ansonsten Rapsöl.”]
[ingredient name=”ahornsirup” amount=”90″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Alternativ Honig (nicht vegan).”]
[ingredient name=”haferflocken” amount=”250″ hint=”Kernige. Auch Dinkelflocken passen wegen ihres knusprigen Geschmacks sehr gut. Siehe Einkaufstipps.”]
[ingredient name=”erdnuss” amount=”50″]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”50″]
[ingredient name=”mandel” amount=”50″]
[ingredient name=”sonnenblumenkerne” amount=”20″]
[ingredient name=”sesam” amount=”15″]
[ingredient name=”kokosnussraspel” amount=”15″]
[ingredient name=”zimt” amount=”2″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”sojamilchbio” amount=”800″ hint=”Alternativ Kuhmilch, Mandelmilch, Magerjoghurt oder mit Wasser verdünnter Magerquark.”]
[review]
Dieser Knuspermüsli ist eine Variation zum Knusperschokomüli ganz ohne Schokolade dafür mit Ahornsirup (oder Honig). Bei der Nussmischung kann man auch hier beliebig variieren, Anregungen hierzu gibt ganz unten. Die Zubereitung ist nicht schwierig und ergibt gut 8 Portionen. Weil der Müsli sehr lange haltbar ist, eignet er sich zudem als Geschenk.

Der Knuspermüsli schmeckt süßlich (8 g Zucker), hat aber einen wesentlich geringeren Zuckeranteil als Müsli aus den Supermarkt (~20 g) – von Zusatzstoffen mal ganz zu schweigen. Die Haferflocken liefern viele sättigende Ballaststoffe und die Nüsse gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Haferflocken und Nüsse sorgen allerdings auch für eine ordentliche Portion Kalorien.

Wem das hier alles zu knusprig und trocken ist, dem seien die fruchtigen Müslis wie Müslibrei oder Müsli nach Bircher-Benner-Art ans Herz (bzw. in den Magen) gelegt.
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[instructions]
Ofen auf 150°C vorheizen.
Öl und Sirup (oder Honig) in einen größeren Kochtopf geben und auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
Nüsse zerkleinern, aber nicht mahlen.
Haferflocken und Nüsse in einer Schüssel vermischen.
Optional: Eventuell etwas Zimt hinzugeben.
Sobald das Sirup-Öl heiß ist, die Haferflocken-Nuss-Mischung in den Topf hinzugeben und gut verrühren, aber nicht braten!
Die Mischung auf einen Backblech mit Backpapier gleichmäßig verteilen.
Auf mittlerer Schiene für 30 Minuten im Backofen rösten.
Tipp: Nicht zu lange rösten, da die Nüsse sonst bitter werden und zudem austrocknen.
Aus den Ofen nehmen und etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
Falls Schokoraspel erwünscht sind, diese in den abgekühlten Müsli untermischen.
Müsli in einem Behälter luftdicht verschließen.
1 Portion mit 75 g Müsli und 100 ml Milch (oder Joghurt) servieren.
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[/recipe]

Tipp:

Eigentlich wäre es besser, kleine oder weiche Nüsse wie Sesam, Kokosraspel oder Walnüsse erst später unterzumischen. Sie werden bitter oder trocken, wenn sie zu lange im Ofen backen – üblicherweise reichen bereits 7 bis 8 Minuten. Bei diesem Rezept kann man sie allerdings von Anfang an dazugeben, solange sie nicht in zu großer Menge verwendet werden – die restlichen Nüsse, Öl und Sirup schützen die kleinen Samen vor zuviel Hitze. Dünne Nüsse wie Mandelblättchen oder Kokoschips sollten hingegen erst später (oder separat) hinzugefügt werden und maximal 5 Minuten im Backofen rösten, da sie sonst richtig verbrennen.

Eine Liste mit den genauen Backzeiten zum Rösten einzelner Nusssorten befindet sich hier.

Anregungen:

Nüsse kann man beliebig ersetzen oder ergänzen.
Cashewkerne, Erdnüsse, Haselnüsse, Kokosnussraspel, Kürbiskerne, Leinsamen, Mandeln, Paranüsse, Pecannüsse, Pistazien, Sesam, Sojakerne, Sonnenblumenkerne, Walnüsse

Große Trockenfrüchte am besten mit Öl im Mixer zerkleinern und 5 Minuten mit dem Müsli im Ofen backen:
Aprikosen (getrocknet), Datteln (getrocknet), Feigen (getrocknet), Mango (getrocknet), Pflaumen (getrocknet)

Kleine Trockenfrüchte einfach mit in den fertigen Müsli geben:
Bananen (getrocknet), Cranberries (getrocknet), Rosinen (getrocknet)

Frische Früchte werden klein geschnitten und in den fertigen Müsli gegeben:
Äpfel, Aprikosen, Bananen, Birnen, Cranberries, Erdbeeren, Feigen, Himbeeren, Kirschen, Mango, Pflaumen

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Alles was schmeckt

Mandelmus

[recipe name=”Mandelmus” photoid=”94″ galleryid=”90″ rating=”5″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”12m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”mandel” amount=”400″ hint=”Mandelkerne mit brauner Schale und ungesalzen.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”12″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”12g für europäische bzw. 20g für kalifornische Mandeln. Alternativ Mandelöl oder Sonnenblumenöl.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Hickory-Rauchsalz. Normales Salz schmeckt auch sehr gut, doch Rauchsalz ist das i-Tüpfelchen.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Ahornsirup, Zuckersirup oder Rohrzucker (vegan).”]
[review]
Mandelmus (oder Mandelcrème) ist ein süß-salziger Brotaufstrich. Mandelmus habe ich als Alternative zu Erdnussbutter erfunden (ja, ich habs erfunden!). Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsrezepten!

Als besonderes Schmankerl mixe ich die gerösteten Mandeln mit Rauchsalz (mit Hickory-Holz geräuchert). Der Mus erhält damit das Aroma von gebrannten und geräucherten Mandeln. Mit Honig ergibt sich ein süßer, salziger und sämiger Aufstrich, der sogar am Gaumen klebt!! Aufs Brötchen, Brot oder auch als Dip für Cracker schmeckt Mandelmus fantastisch!

Haltbar ist der Mandelmus ebenfalls. Damit ist er prädestiniert, im Glas verschenkt zu werden, sofern man sich überwinden kann, ihn rauszurücken und nicht selber zu verschlingen. :-)

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Ungesalzene, ganze Mandeln mit brauner Schale rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Mandeln und Mandelsorte variiert die Röstzeit.
* Europäische Mandeln im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 16 Minuten rösten.
* Kalifornische Mandeln im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 20 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Mandeln sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Mandeln rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Mandeln ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Mandeln auskühlen lassen:
* Geröstete Mandeln aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Mandeln mixen:
* Etwa 3/4 der Mandeln mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Mandeln verteilt hat.
* Erinnerung: Für europäische Mandel 12g Öl. Für kalifornische Mandel 20g Öl.
* Die Mandeln solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Mandelmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Mandeln enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Mandeln beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Mandeln also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Mandelmasse cremig ist, die restlichen Mandeln hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Mandelmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Mandelmus abfüllen:
* Den Mandelmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Mandelmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Mandelmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Mandelmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
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Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Mandeln und Mandelsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Mandeln zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Mandeln zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
  • Europäische Mandeln aus dem Bio-Markt sind größer, fetthaltiger und bitterer als Kalifornische. Für die europäischen Mandeln benötigt man weniger Öl.
    Siehe hierzu Video-Tipp zum Thema kalifornischen Mandeln.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Mandeln, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Mandelnmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Mandelnmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Mandeln auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Mandelkuchen

[recipe name=”Mandelkuchen” photoid=”1277″ rating=”3″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”30m”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”150″ hint=”Alternativ Weizenvollkornmehl für mehr Ballaststoffe. Schmeckt dann aber anders.”]
[ingredient name=”mandel” amount=”100″ hint=”Alternativ Haselnüsse.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Für den Teig.”]
[ingredient name=”sojamilchbio” amount=”600″]
[ingredient name=”vanillin” amount=”3″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customfactor=”4″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten.”]
[review]
Eine Abwandlung des geliebten Ofenpfannkuchens. Leider nicht genauso gut, da der Mandelkuchen trockener und brüchiger ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich auf Butter verzichtet habe, weil ich erwartet habe, dass das Mandelfett ausreiche.
[/review]
[instructions]
Optional: Mandel auf einem Backblech verteilen und für 20 Minuten im Ofen auf 150° rösten.
Ofen auf 180° vorheizen.
Mandel mit Wasser im Mixer zerkleinern.
Mandelbrei in eine große Schüssel geben.
Geschmolzene Butter, Ei, Vanillinzucker, und Salz unterrühren.
Nach und nach das Mehl einrühren.
Ein sauberes Ofenblech (Randhöhe mindestens 2,5 cm) mit etwas Öl einfetten.
Den Teig in das eingefettete Ofenblech gießen.
Mandelkuchen für etwa 30 Minuten auf unterster Schiene im Ofen bei 180° backen.
Kuchen aus den Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen.
Kalt oder warm servieren.
[/instructions]
[/recipe]

Zusätzliche Teigeinlagen:

Banane, Birnen, Kakaopulver, Kirschen, Pflaumen, Rosinen, Zimt, Zitrone.

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Nüsse rösten

[recipe name=”Nüsse rösten” photoid=”793″ galleryid=”93″ rating=”0″ type=”snack” servings=”17″ preptime=”5m” cooktime=”25m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”erdnuss” rename=”Nüsse” amount=”400″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Dies ist eine Übersicht, wie lange man unterschiedliche Nusssorten am besten im Ofen rösten sollte.
[/review]
[instructions]
Ganze Nüsse, Kerne oder eingeweichte Bohnen auf einem Backblech mit Backpapier gleichmäßig verteilen.
Hinweis: Ohne Backpapier kann es passieren, dass die Nüsse auf den heißen Blech anbrennen.
Hinweis: Solange man die Nüsse gleichmäßig auf dem Backblech verteilen kann, spielt die Menge keine Rolle.
Backblech in den Ofen schieben.
Wichtig: Je nach Ofen werden die Nüsse auf obere, mittlerer oder unterer Schiene unterschiedlich stark geröstet.
Die Nüsse solange im Ofen rösten, bis die Nüsse goldbraun sind (nicht dunkelbraun!). Siehe Backzeiten unten.
Optional: Für gesalzene Nüsse die geröstete Nüsse in einer Schüssel oder Tüte mit Salz (oder anderen Gewürzen) vermischen.
Etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
Luftdicht in ein Behälter verschließend und schattig im Schrank lagern.
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[/recipe]

Hinweis:

Je länger Nüsse geröstet werden, desto aromatischer – aber auch bitterer und trockener – werden sie. Zu lang geröstete Nüsse schmecken unangenehm bitter.
(Bohnen hingegen nicht, die werden lediglich trocken und hart. Dies gilt auch für Kokosraspel.)
Und noch etwas: Wenn bei Nüssen von geschält bzw. ungeschält die Rede ist, dann ist die dünne braune Schale um den Nusskern gemeint, nicht die Schale, die geknackt werden muss!

Backzeiten mit Umluft auf unterster Schiene (unvorgeheizter Ofen):
  • Erdnüsse (geschält, blanchiert): 17 – 18 Minuten bei 120° C
  • Mandeln (ungeschält): 16 Minuten bei 120° C
  • Cashewbruch: 10 Minuten bei 120° C
Backzeiten ohne Umluft auf mittlerer Schiene (vorgheizter Ofen):
  • Erdnüsse (geschält, blanchiert): 20 – 25 Minuten bei 150° C
  • Mandeln (ungeschält): 20 – 25 Minuten bei 150° C
  • Haselnüsse (ungeschält): 20 – 25 Minuten bei 150° C
  • Cashewkerne: 15 – 20 Minuten bei 150° C
  • Paranüsse (mit Schale): 15 – 20 Minuten bei 150° C
  • Macadamia: 15 – 20 Minuten bei 150° C
  • Walnüsse: 6 – 9 Minuten bei 150° C
  • Pecannüsse: 6 – 9 Minuten bei 150° C
  • Sonnenblumenkerne: 6 – 9 Minuten bei 150° C
  • Pinienkerne: 6 – 8 Minuten bei 150° C
  • Sesam: 10 – 14 Minuten bei 150° C
  • Kichererbsen (eingeweicht): 30 – 45 Minuten bei 200° C
  • Sojabohnen (eingeweicht, blanchiert): 20 – 25 Minuten bei 180° C
Rösten in der Pfanne:

Man kann Nüsse auch in der Pfanne rösten. Allerdings finde ich das aufwendiger, weil man sie ständig wenden muss und es auch schwierig ist, sie von allen Seiten gleichmäßig zu bräunen. Zudem kann es hier schneller passieren, dass die Nüsse anbrennen und bitter werden, wenn man nicht aufpasst.
Am besten ist das Rösten in der Pfanne mit kleinen Mengen und kleinen Nusskernen bzw. Samen wie zum Beispiel Pinienkerne, Sesam, Sonnenblumenkerne oder klein gehackten Nüssen.

Würzen:

Nachdem die Nüsse geröstet sind, kann man sie beliebig würzen zum Beispiel mit Chilipulver, Currypulver, Paprikapulver, Rauchsalz, Salz oder Zucker.

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Karibisches Ananas-Batate-Curry

[recipe name=”Karibisches Ananas-Batate-Curry” photoid=”65″ galleryid=”270″ rating=”3″ type=”meal” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”25m”]
[ingredient name=”ananas” amount=”400″ hint=”Entspricht etwa eine halbe Ananas (geschält).”]
[ingredient name=”erdnussoel” amount=”1″ hint=”Alternativ ein anderes Öl.”]
[ingredient name=”suesskartoffel” amount=”1″ hint=”Alternativ Steckrübe oder Zuckerrübe. Entspricht geschält etwa 400 g.”]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”200″]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”moehre” amount=”2″]
[ingredient name=”zucchini” amount=”2″ customfactor=”120″ customunit=”Stück”]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”400″]
[ingredient name=”mandel” amount=”25″ hint=”Mandelblättchen.”]
[ingredient name=”kokosnussraspel” amount=”15″]
[ingredient name=”currymild” customfactor=”6″ customunit=”TL” amount=”1″ hint=”Fertigmischung oder selbstgemacht aus Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma.”]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”limette” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Meine erste Süßkartoffel (Batate)! Sie ähnelt geschmacklich und sonst stark einer Steckrübe oder Zuckerrübe. Süßkartoffeln schmecken wirklich markant süß und harmoniert daher gut mit anderen süßlichen Zutaten wie zum Beispiel Ananas.

Das Curry ist insgesamt recht süß zudem fruchtig und knackig. Eine weitere süße Idee wäre es, die Ananasstücke in der Pfanne mit Zucker zu karamelisieren. Auch die sämige Kokosnussmilch passt zu Süßem und verleiht dem Gericht außerdem die Soße. Weiterhin eignet sich das Gericht als Beilage zu (gegrillter) Pute oder Hähnchen, was jedoch weniger vegan wäre.
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[instructions]
Eine große Pfanne auf hoher Herdstufe erhitzen.
Ananas schälen und grob in Würfel schneiden.
Ananaswürfel ohne Fett in der Pfanne goldbraun anbraten.
Ananaswürfel aus der Pfanne nehmen, pfeffern und zur Seite stellen.
Zwiebel fein hacken.
Süßkartoffel, Kartoffeln, Möhren und Zucchini waschen, schälen (außer Zucchini) und grob in gleichgroße Würfel schneiden.
Pfanne abspülen und mit Öl auf hoher Herdstufe erhitzen.
Sobald das Öl heiß ist, die Zwiebelstücke im heißen Öl kurz andünsten.
Süßkartoffeln, Kartoffeln und Möhren zugeben und für etwa 2 Minuten mit anbraten.
Gewürfelte Zucchini hinzugeben und andünsten.
Kokosnussmilch zugießen.
15 Minuten auf niedriger Herdstufe köcheln lassen.
Nach etwa 10 Minuten die Ananasstücke und Kokosnussraspel zugeben.
Mit Curry, Salz, Pfeffer, Zucker würzen und abschmecken.
Jede Portion mit Mandelblättchen bestreuen und warm servieren.
Optional: Mandelblättchen vorher in einer fettfreien Pfanne kurz anrösten.
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