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Alles was schmeckt

Apple Pie

[recipe name=”Apple Pie” photoid=”2110″ galleryid=”297″ rating=”3″ type=”cake” servings=”8″ preptime=”1h” cooktime=”1h” cooltime=”2h”]
[ingredient separator=”true” name=”Teig”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”285″ hint=”Plus Mehl zum Teigausrollen.”]
[ingredient name=”butter” amount=”285″]
[ingredient name=”quark20″ rename=”Quark (40%)” amount=”115″ customfactor=”1.25″]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient separator=”true” name=”Füllung”]
[ingredient name=”apfel” amount=”1500″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=’Verschiedene Sorten z. B. Granny Smith, Fuji, Elstar, Golden Delicious.’]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Frisch gepresst. Alternativ Apfelessig.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ 1 zerhackte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ optional=”true” hint=”Alternativ Brandy.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”piment” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ customunit=”Messerspitze” customfactor=”3″]
[ingredient separator=”true” name=”Bezug”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”milchfettarm” rename=”Milch” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Beliebige Milch (Soja-, Hafer-, Reis-, Kokosmilch). Alternativ Sahne.”]
[review]
Kuchenbacken ist eine heikle Angelegenheit. Ich werde nie das Gefühl los, dass der Teig ein Eigenleben führt und seine einzige Lebensaufgabe darin besteht, mich zu ärgern. Einfach so aus Bosheit. Wenn ich ganz still und aufmerksam bin, kann ich sogar sehen und hören, wie der Teig leise in sich hineinlacht. Deshalb backe ich am liebsten Käsekuchen, der kommt ohne Teig aus… Dies schränkt die Auswahl an möglichen Kuchen allerdings stark ein. Ich muss mich also erneut meinen Ängsten stellen – verdammt! Aus dem Grund markiert der Kuchen nicht nur ein weiteres Rezept sondern eine persönliche Entwicklung. Jetzt wird es endlich einmal ernst auf diesem Blog!

Um meinen Fähigkeiten gerecht zu werden, habe ich einen vermeintlich einfachen Kuchen gewählt: amerikanischen Apple Pie! “Kann ja nicht so schwer sein”, dachte ich mir. Und ja, meine Naivität ist grenzenlos… Die Äpfel sind nicht das Problem. Schälen und Kleinschneiden macht Arbeit, ist aber handhabar. Noch würzen und schon sind 80% des Kuchens fertig. Wären da nicht die letzten 20% bestehend aus extra filigranen Teig, der bei jeder winzigen Erschütterung zu zerreißen droht (mit hämischen Gelächter versteht sich). Er hat mir viel Zeit und Nerven gekostet, doch mit viel Geduld (Yoga hilft in allen Lebenslagen!) habe ich ihn irgendwann halbwegs heil in und über die Kuchenform gestölpt bekommen. Welch ein Akt!

Was bleibt, ist ein weiteres traumatisches Erlebnis in meiner Küche, welches ich nun beim regelmäßigen Treffen der anonymen Meisterküche verdauen muss. Sollte jedoch mit Persönlichkeitsentwicklung die Ausbildung neuer Neurosen gemeint sein, so kann ich bei diesem Kuchen durchaus von Erfolg sprechen. :-)

Alles in Allem schmeckt mir der Apple Pie gut. Er ist erwartungsgemäß fruchtig und zu süß – amerikanisch halt. Darum habe ich den Zuckeranteil für das Rezept reduziert. Zusätzlich habe ich Kardamom ergänzt. Gehört bei Apfelspeisen einfach dazu. Trotz Anpassungen und Torturen ziehe ich letzen Endes den deutschen Apfelkuchen mit Zitronenglasur und Blätterteig vor. Das ist gewiss Geschmackssache.
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[instructions]
Hinweis: Für dieses Rezept brauchst du eine im Durchmesser 22 cm große Kuchenform (9 inches).
Teig zubereiten:
* Butter aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie auf Zimmertemperatur kommt.
* In einer großen Schüssel Mehl, Zucker und Salz vermischen.
* Butter in Stücke schneiden und mit den Händen in die Mehlmischung einkneten.
* Quark hinzugeben und mit einer Gabel oder einem Löffel einkneten.
* Den Teig in zwei gleichgroße Klumpen teilen.
* Die Klumpen jeweils zu einen Ball rollen, mit etwas Mehl bestreuen und in Plastikfolie einwickeln.
* Die eingewickelten Teigbällchen für 1 Stunde im Kühlschrank stellen (möglichst weit oben).
Apfelfüllung zubereiten:
* Zitronensaft, Vanilleextrakt und Rum in eine große Schüssel geben.
* Äpfel waschen.
* Äpfel nacheinander schälen und in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben sofort in die Schüssel mit den Zitronensaft schwenken, damit sie nicht Braun werden.
* Zucker, Mehl, Zimt, Piment, Muskatnuss und Kardamom in einer kleinen Schüssel vermischen.
* Die Gewürzmischung zu den Apfelscheiben geben und gut unterheben, so dass die Apfel gleichmäßig mit Gewürzen bedeckt sind.
Teig ausrollen:
* Ein Teigbällchen aus dem Kühlschrank nehmen und 5 bis 10 Minuten warten, damit er wieder geschmeidiger wird.
* Plastikfolie (etwa 30×30 cm) auf einen Tisch ausbreiten und großzügig mit Mehl bestreuen.
* Hinweis: Eventuell geht auch Backpapier, hab ich nicht ausprobiert.
* Das Teigbällchen auf der Plastikfolie ausrollen, so dass eine etwa eine 30 cm große, dünne Teigscheibe entsteht. Hierbei den Teig mit Mehl bestreuen, damit er nicht an der Teigrolle kleben bleibt.
Teig in die Form legen:
* Auf die Teigscheibe eine zweite Plastikfolie legen. Den Teig einmal umklappen. Ihn dann vorsichtig(!) über die Form legen, die Folie unterhalb vorsichtig entfernen, den Teig aufklappen und dann die obere Folie vorsichtig entfernen.
* Hinweis: Dies ist der schwierigste Part! Der Teig ist hauchdünn und zerreißt schnell. Geduld und Geschick sind hierbei gefordert!
* Hinweis: Falls jemand eine bessere Idee hat, den Teig in die Form zu bekommen, dann nur zu. Ich war froh, als ich es irgendwie geschafft habe! :-)
* Hinweis: Auch hier: alternativ Alufolie oder Backpapier verwenden.
* Den Teig anschließend behutsam in die Form drücken, so dass er bis zum Rand runterreicht und keine Luftlöcher zwischen Form und Teig existieren.
* Die Apfelfüllung darüber verteilen, so dass in der Mitte ein kleiner Apfelhügel entsteht.
* Das zweite Teigbällchen aus den Kühlschrank nehmen und wie nochmals wie beschrieben ausrollen und mit Folie bedecken.
* Diese Teigscheibe nun über die Äpfel auslegen, so dass er über den Rändern der Backform hinausragt.
* Hinweis: Wie gesagt, der filigrane Teig ist äußerst sensibel und fordert Geduld.
* Den Teigrand mit dem Daumen in regelmäßigen Abständen leicht eindrücken. Dabei wird der untere und obere Teig zusammengepresst und es entsteht zudem ein hübsches Muster.
* Hinweis: Ich habe die beiden Teighälften gleichmäßig zusammengerdrückt, daher habe ich kein hübsches Muster aus Abdrücken am Rand.
* Den Teig mit einem scharfen Messer von der ausgehend Mitte zum Rand einschneiden, so dass kurze Lüftungsschlitze entstehen.
Ofen auf 175°C vorheizen.
Teig backen:
* Eigelb und Milch (Sahne) verschmischen.
* Den Teig mit der Eigelbmischung bestreichen (entweder mit den Fingern oder Pinsel).
* Hinweis: Durch das Eigelb erhält der Teig beim Backen eine schöne goldbraune Farbe.
* Den Kuchen auf unterster Schiene in den Ofen stellen und für gut 80 Minuten backen.
* Ab der Hälfte der Backzeiten prüfen, ob der Kuchen ausreichend gebräunt ist. Wenn ja, dann eine Alufolie locker darüber legen, so dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Den gebackenen Apfelkuchen aus den Ofen nehmen und mindestens 1 Stunde auskühlen lassen.
Warm oder kalt servieren.
Tipp: Dazu passt Vanilleeis!
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 4 bis 5 Tage. Die Kruste behält ihre Festigkeit und weicht nicht durch.
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[/recipe]

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Alles was schmeckt

Schokokuchen

[recipe name=”Schokokuchen” photoid=”963″ galleryid=”115″ rating=”5″ type=”cake” servings=”16″ preptime=”20m” cooktime=”60m” cooltime=”30m”]
[ingredient separator=”true” name=”Teig”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”230″]
[ingredient name=”zucker” amount=”350″ hint=”Wer es weniger süß mag, der nimmt stattdessen: 220 g.”]
[ingredient name=”backpulver” amount=”1.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”butter” amount=”230″ hint=”Plus etwas Butter für die Form zum Einfetten. Alternativ Margarine (vegan).”]
[ingredient name=”wasser” amount=”230″]
[ingredient name=”backkakao” amount=”40″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″ hint=”Zwei große oder drei mittlere Eier. Alternativ Eiersatz z. B. VegEgg oder eingeweichte Chiasamen (vegan).”]
[ingredient name=”quark20″ amount=”120″ hint=”Alternativ Crème Fraîche, Banane (vegan) oder pflanzlicher Quark (vegan).”]
[ingredient separator=”true” name=”Glasur”]
[ingredient name=”schokolade70″ rename=”Schokolade 70% Kakao” amount=”100″ hint=”Mindestens 70% Schokoanteil.”]
[review]
Schokokuchen wie ich ihn am liebsten mag: saftig, schmierig und seeehr schokoladig! Also genau das Gegenteil von trockenen Sandkuchen, der immer nach einer extra Portion Sahne schreit, weil sonst niemand in der Lage ist, ihn anders runter zu würgen. Dieser Schokokuchen hier ist nicht so. Und aufgrund der bitteren Schokolade, schmeckt er nicht zu süß, obwohl ein kleiner Berg Zucker darin enthalten ist…

Darüber hinaus ist die Zubereitung einfach und fehlertolerant, da kein Kneten erforderlich ist. Höchstens die Ganache (Schokoglasur) könnte den einen oder anderen vor eine neue (sprachliche) Herausforderung stellen – aber keine Unüberwindbare. Ist die Ganache erst einmal ausgehärtet, kann man sofort mit dem Verzehr des Kuchens beginnen (sofern man nicht bereits satt ist – Schokolade und Teig müssen schließlich abgeschmeckt werden). Und falls doch mal etwas von der Schokobombe übrig bleiben sollte, lässt sie sich hervorragend für eine Woche im Kühlschrank aufbewahren, ohne merklich an Geschmack einzubüßen!
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[instructions]
Mehl, Zucker und Backpulver in einer großen Schüssel vermischen.
Heiße Schokolade kochen:
* Butter, Wasser, Backkakao, Salz, Vanille (optional), Zimt (optional) und Chilipulver (optional) in einen Kochtopf geben.
* Optional: Vaniallschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Schote und Mark mit in den Kochtopf geben. Die
Vanilleschote entfernen, sobald die Schokosoße in den Teig gerührt wird.

* Auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
* Regelmäßig umrühren, bis sich die Butter vollständig aufgelöst hat.
Backofen auf 180° C vorheizen.
Teig rühren (kein Kneten erforderlich!):
* Die noch warme Schokosoße aus dem Kochtopf in die Mehlzuckermischung mit einem Schneebesen einrühren.
* Tipp: Damit beim Rühren nichts überschwappt, sollte man zunächst nur die Hälfte der flüssigen Schokolade einrühren. Sobald die Schokosoße von Mehl aufgesogen ist, den Rest unterrühren.
* Die Eier – eins nach dem anderen – in den Teig einrühren.
* Zum Schluss Quark hinzugeben und solange rühren, bis der Quark im Teig verschwunden ist.
Kuchen Backen:
* Eine beliebige Kuchenform auswählen und diese mit etwas Butter einfetten.
* Tipp: Der Teig ist recht flüssig, weshalb er durch die Schlitze meiner zweiteiligen Backform geflossen ist. Ich empfehle daher eine Form, die aus “einen Guß” ist.
* Für 40-50 Minuten bei 180° C auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen backen.
* Wichtig: Die Backzeit hängt natürlich von der gewählten Kuchenform ab und muss daher eventuell angepasst werden.
* Der Kuchen ist fertig, wenn sich deutlich sichtbare Risse an der Oberfläche gebildet haben. Es dürfen sich keine Wellen bilden, wenn man an der Form rüttelt.
* Hinweis: Normalerweise sind Risse beim Kuchen äußerst unerwünscht, da unansehnlich. Hier macht es aber nichts aus wie der gebackene Kuchen aus den Ofen kommt, denn die Risse werden später mit der Schokoladenglasur wieder abgedichtet.
* Kuchen aus den Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen.
Schokolade schmelzen und überziehen:
* Einen kleinen Schmelztopf in einem größeren Kochtopf mit köchelnden Wasser hängen.
* Hinweis: Das Wasser darf den Schmelztopf nicht berühren – es ist nur wenig Wasser nötig!
* Schokolade in kleine Stücke brechen und in den Schmelztopf geben.
* Die angeschmolzene Schokolade mit einem Löffel hin und wieder umrühren.
* …bis sie sich vollständig aufgelöst hat.
* Die warme und dickflüssige Schokolade großzügig über den Kuchen streichen.
* Den Schokokuchen für mindestens 30 Minuten auskühlen lassen, so dass die Schokoglasur aushärtet.
Schokokuchen warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank gut 7 Tage. Der Schokokuchen schmeckt sogar kalt direkt aus dem Kühlschrank. Besser schmeckt’s jedoch, wenn er Zimmertemperatur hat.
[/instructions]
[/recipe]

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Clafoutis

[recipe name=”Clafoutis” photoid=”494″ galleryid=”39″ rating=”5″ type=”cake” servings=”6″ preptime=”30m” cooktime=”35m” cooltime=”20m”]
[ingredient name=”Marinade” separator=”true”]
[ingredient name=”kirsche” amount=”450″]
[ingredient name=”puderzucker” amount=”30″]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Alternativ Sherry, Kirschlikör oder Kirschwasser.”]
[ingredient name=”Teig” separator=”true”]
[ingredient name=”ei” amount=”3″ hint=”Groß.”]
[ingredient name=”puderzucker” amount=”60″]
[ingredient name=”mandel” rename=”Mandelmehl” amount=”45″ hint=”Statt Fertigprodukt einfach ganze Mandeln im Mörser mahlen.”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”20″]
[ingredient name=”milch” amount=”60″ hint=”Alternativ Mandelmilch oder Sahne.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ hint=”Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Fürs Einfetten” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”rohrzucker” rename=”Brauner Zucker” amount=”1″ customfactor=”15″ customunit=”EL” hint=”Alternativ Rohrzucker oder Raffinade-Zucker.”]
[review]
Clafoutis ist ein süßer Kirschkuchen, der in Frankreich als Dessert serviert wird. Sein Teig erinnert ein wenig an Pfannkuchen und ist äußerst saftig – letzteres mag ich besonders gerne bei Kuchen. Traditionell kommen die Kirschen mit Stein in den Clafoutis, da ich mir meine teuren Zähne nicht kaputtbeißen möchte, habe ich mit dieser Tradition gebrochen. :-)

Wichtig fürs Backen ist, dass die Backform nicht zu groß ist. In meiner Backform mit 24 cm Durchmesser hat sich der Teig zu weiträumig verteilt, so dass mein Clafoutis flach wie eine Pizza wurde. Beim Schneiden hielt er nur schlecht und fiel schnell auseinander. Optimal wäre eine Backform mit 20 cm Durchmesser (maximal 22 cm).

Am besten man backt Clafoutis im Sommer, wenn es frische Kirschen gibt. Alternativ zu Kirschen kommen ebenso Aprikose, Äpfel, pochierte Birnen, (Back)Pflaumen, Pfirsich, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren oder Cranberries in Frage (wird dann Flaugnarde genannt). Größere Früchte sollte man jedoch in etwa kirschgroße Stücke schneiden. Erdbeeren hingegen sind zu wässrig und lassen sich schlecht im Teig backen.
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[instructions]
Kirschen marinieren:
* Zunächst die Kirschen waschen, anschließend entsteinen.
* Mit den Händen entsteinen: Einfach den Fingernagel reindrücken und den Kern herauspulen.
* Tipp: Alternativ kann auch entsteinte, tiefgekühlte Kirschen nehmen. Geht dann wesentlich schneller, allerdings sind die Kirschen weniger aromatisch.
* Die entsteinten Kirschen in einer Schüssel mit Puderzucker und etwas Rum schwenken. Für mindestens 15 Minuten beiseitestellen.
Backofen auf 190° C vorheizen.
Teig anrühren:
* Vanilleschote längsseits aufschlitzen und das Mark mit der stumpfen Messerseite herauskratzen.
* Optional: Ganze Mandeln für 15 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene bei 150° C leicht anrösten. Anschließend im Mörser fein zermahlen.
* Zutaten nach und nach wie folgt in einer Schüssel verrühren: Vanillemark, Eier, Puderzucker, Mandelmehl, Weizenmehl, Milch und Salz.
Backform vorbereiten:
* Eine Backform mit 20 cm Durchmesser (maximal 22 cm) mit Butter einreiben.
* Alternativ hohe Pfanne, Quiche- oder Auflaufform. Hauptsache die Form ist nicht zu groß!
* Zucker hinzugeben und ordentlich in der Form schwenken, so dass er sich gleichmäßig verteilt. Den überschüssigen Zucker, der nicht haften bleibt, wieder herausschütten.
* Tipp: Braunen Zucker zuvor im Mörser feiner mahlen, meistens ist der ja recht klumpig.
* Hinweis: Durch das Zuckern der Butter, karamelliert die Kuchenkante.
* Zunächst die Hälfte des Teigs in die Backform gießen. Dann die marinierten Kirschen hinzugeben und gleichmäßig verteilen. Abschließend den restlichen Teig hinzugießen.
* Tipp: Wenn man möchte, dass die Kirschen etwas Abstand zum Boden behalten: Hierzu zunächst soviel Teig in die Form gießen, bis er ungefähr 1 cm hoch ist. Das Ganze dann für 12 Minuten im Ofen backen. Anschließend die Form wieder aus den Ofen nehmen. Der Teigboden sollte relativ fest sein. Jetzt wie im vorherigen Schritt beschrieben Teig und Kirschen hinzugeben.
Backen:
* Backform in den Ofen auf mittlerer Schiene schieben und für 35 (bis 40) Minuten.
* Clafoutis aus den Ofen nehmen und 20 Minuten auskühlen lassen.
Optional: Mit ein wenig Puderzucker bestreuen (nicht zu viel, sonst wird es zu süß).
Warm servieren (schmeckt auch kalt).
[/instructions]
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Alles was schmeckt

Pastéis de Nata

[recipe name=”Pastéis de Nata” photoid=”289″ galleryid=”23″ rating=”4″ type=”pastry” servings=”10″ preptime=”25m” cooktime=”35m” cooltime=”60m”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten.”]
[ingredient name=”blaetterteig” amount=”450″ hint=”Vorzugsweise aus Butter – gibt es z. B. bei Edeka.”]
[ingredient name=”milch” amount=”400″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”200″]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Gehäuft.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”6″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.25″ customfactor=”0.5″ hint=”Unbehandelt, nur die Schale. Alternativ Orangenschale.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ customfactor=”0.5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ customfactor=”0.5″ hint=”Alternativ 2 Prisen Zimtpulver.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”8″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ beliebiger Zucker. Fürs Karamellisieren.”]
[review]
Pastéis de Nata (auch: Pastéis de Belém oder kurz Nata) sind portugiesische Törtchen aus süßen Pudding in Blätterteig. Nicht von der langen Anleitung abschrecken lassen – Natas selbst zu machen, ist nicht schwierig, erfordert nur hier und da etwas Übung.

Den Blätterteig habe ich allerdings nicht selbstgemacht, weil das sehr zeitaufwendig ist. Stattdessen habe ich tiefgekühlten Blätterteig aus Butter verwendet. Den Teig in die Muffinförmchen einzusetzen, ist nicht ganz einfach, sollte jedoch spätestens beim dritten Versuch ohne Risse klappen. Beim Pudding muss man darauf achten, dass er nicht anbrennt, daher regelmäßig umrühren und nicht zu stark erhitzen. Was ich schwierig finde, ist das Karamellisieren des Zuckers mit einem Gasbrenner. Mir sind dabei einige Natas verbrannt, das muss ich noch üben.

Nicht nur Natas sind mir verbrannt sondern auch meine Zunge. Die viele Wartezeit, bedingt durch Auskühlen oder Auftauen, ist schon nervig. Besonders das Auskühlen der fertigen Natas wird zur Geduldsprobe, weil man unbedingt probieren will. Ich war natürlich ungeduldig und musste dann feststellen, dass die Natas im Inneren einfach nur heiß sind. *autsch*

Insgesamt bin ich ganz zufrieden, obwohl ich im Nachhinein zwei Änderungen vornehmen würde, die ich bereits im Rezept notiert habe:
1. Weniger Zitronenschale. Ich habe die Schale einer ganzen Zitrone genommen, das schmeckt zu zitronig.
2. Statt Rohrzucker zum Karamellisieren würde ich nächstes Mal feinen weißen Zucker verwenden, vielleicht klappt das damit besser.
3. Kleinere Natas. Ich kenne Natas eigentlich so, dass sie relativ flach sind, meine sind hingegen fast genauso hoch wie breit. Hierzu würde ich statt 12 cm Durchmesser eher Teiglinge mit 11 cm empfehlen. Die kleineren Teiglinge werden dann die Muffinform nicht komplett ausfüllen. Dadurch wird sich auch die Anzahl der Natas erhöhen, wahrscheinlich auf 12 Stück.

Siehe auch Kürbisbrûlée oder Crème Caramel.
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[instructions]
Blätterteig formen:
* Gefrorenen Blätterteig aus den Kühlfach nehmen und 10 Minuten auftauen lassen.
* Muffinförmchen (10 Stück à 5cm Ø) mit etwas Butter einfetten.
* Blätterteig ausrollen und mit einer Tasse 10 bis 11 cm Durchmesser (ursprünglich 12 cm) runde Kreise ausstechen.
* Tipp: Falls kein passendes Gefäß vorhanden ist, dann runde Kreise mit einem Messer ausschneiden. Oder ein kleineres Gefäß verwenden, den Teig mittig in die Förmchen drücken und die fehlenden Ränder mit Teigüberresten auffüllen.
* Die Teiglinge vorsichtig in die Mitte der Muffinförmchen drücken, so dass der Teig sich geschlossen (ohne Risse) an der Förmchenwand schmiegt.
* Tipp: Das Einsetzen des Teiges erfordert eine Spur Fingerspitzengefühl. Falls der Teig reißen sollte, mit Teigüberresten flicken.
* Tipp: Den übriggebliebenen Teig zusammenkneten, in Alufolie Brotpapier einwickeln und wieder einfrieren.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Muffinförmchen zusammen mit dem Teig in den Kühlschrank stellen.
Vanillepudding zubereiten:
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelbe und Speisestärke in einen kleineren Kochtopf mit einem Schneebesen verquirlen.
* Zitrone waschen.
* Von etwa ein Viertel Zitrone (ursprünglich eine Ganze) die Schale mit einem Messer abschneiden: inklusive weißer Schale aber ohne Fruchtfleisch. Nicht reiben!
* Vanilleschote in viele kleine Stücke schneiden.
* Sahne, Milch, Zitronenschalen, Vanilleschotenstücke, Zimtstange, Zucker und Salz in den Topf mit der Eigelbstärke geben und verrühren.
* Bei mittelhoher Herdstufe lansgam zum köcheln bringen, dabei durchgehend mit einem Kochlöffel umrühren.
* Achtung: Die Milch brennt schnell im Topf an, wenn man nicht umrührt.
* Kurz bevor es anfängt zu köcheln, auf niedrige Herdstufe herunterschalten.
* Solange rühren, bis die Masse andickt und dickflüssig ist.
* Topf von Herd nehmen.
* Den Pudding durch ein grobes Sieb in eine Schüssel filtern, um die Vanilleschotenstücke, Zitronenschalen und Zimtstange zu entfernen.
* Etwa 10 Minuten auskühlen lassen, bis der Pudding lauwarm ist. Dabei häufiger umrühren, damit das Auskühlen schneller geht und sich keine Haut bildet.
Backen:
* Backofen auf 200° C vorheizen.
* Die lauwarme Puddingfüllung in die vorbereiteten Blätterteigförmchen füllen.
* Im Ofen auf mittlerer Schiene für gut 20 Minuten backen.
* Hinweis: Bei meiner Muffinform müssen die Natas 5 Minuten länger backen.
Karamellisieren:
* Jeweils einen Teelöffel Zucker über die Natas gleichmäßig verteilen (keine Häufchen machen).
* Variante A: 4 Minuten bevor die Natas im Ofen fertig gebacken sind, sie mit den Zucker bestreuen und auf oberster Schiene direkt unterm Grill wieder in den Ofen schieben. Ofen auf 250° C erhöhen.
* Variante B: Die fertig gebackenen Natas mit den Zucker bestreuen und dann mit einem Gasbrenner über einer feuerfesten Unterlage karamellisieren. Dies sollte am besten zeitnah vor dem Servieren (30 Minuten vorher) getan werden.
* Hinweis: Der Karamell ist zunächst sehr hart, innerhalb von 24 Stunden wird er (sogar im Kühlschrank) langsam flüssig.
Gebackene Natas mindestens 30 Minuten auskühlen lassen.
Entweder noch warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind etwa eine Woche haltbar. Sie sollten nicht wieder erwärmt werden. Am besten rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie beim Verzehr Zimmertemperatur haben.
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Alles was schmeckt

Molten Chocolate Cake

[recipe name=”Molten Chocolate Cake” photoid=”205″ galleryid=”63″ rating=”5″ type=”cake” servings=”6″ preptime=”15m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”150″]
[ingredient name=”butter” amount=”125″ hint=”Plus etwas Butter zum Einreiben der Backförmchen.”]
[ingredient name=”ei” amount=”4″]
[ingredient name=”zucker” amount=”150″]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” hint=”Alternativ das Mark einer Vanilleschote.”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”65″]
[ingredient name=”kakaopulver” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” hint=”Zur Zierde. Alternativ Himbeeren, Himbeersirup, Puderzucker oder Schokoladensoße.”]
[review]
Molten Chocolate Cake, auch bekannt als Lava Cake, ist ein Schokoladendessert. Von außen sieht er aus wie ein kleiner Kuchen. Das Besondere ist sein Innerere, das aus aus heißer, flüssiger Schokolade besteht.

Schwierig bei diesem Rezept ist, die richtige Backzeit zu erwischen. Die hängt von Backofen, Backform und Füllmenge ab. Ist die Backzeit zu kurz, fällt der Kuchen in sich zusammen. Ist sie zu lang, wird das Innere zu fest. Außerdem sollte man darauf achten, dass der Kuchen etwa gleiche Dimensionen besitzt: es sollte so viel Teig in die Form gegossen werden, dass der Kuchen etwa genauso groß wie breit wird. Wenn man einen Kuchen backt, der entweder höher oder breiter ist, dann wird er instabil.

Zum Geschmack muss ich nicht viel sagen: Die süße Kombination aus geschmolzener und fester Schokolade ist phänomenal! Aber Achtung, es ist eine Kalorienbombe – die Hauptbestandteile sind Butter, Schokolade und Zucker.

Übrigens kann man zusätzlich einen Teelöffel Instant-Kaffee in den Schokoteig einrühren, um den Schokoladengeschmack weiter zu verstärken, hat dann ein Quentchen von Tiramisu. Eine Variante wäre Chilipulver in den Schokoteig hinzuzugeben.
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[instructions]
Backofen auf 230° C vorheizen.
Teig vorbereiten:
* Butter und Schokoladenstücke in eine Schüssel geben.
* Die Schüssel halbhoch in heißes Wasser (Wasserbad) setzen, bis Butter und Schokolade komplett geschmolzen sind.
* Achtung: Das Wasser darf nicht in die Schüssel gelangen!
* Tipp: Ich benutze einen Anschlagkessel und setze diesen auf einen Kochtopf mit Wasser, dass ich dann über die Herdplatte * leicht erhitze (siehe Foto).
* Tipp: Mikrowelle vermeiden! Wenn man nicht aufpasst, härtet die Schokolade aus, weil die Mikrowelle zu schnell erhitzt.
* Eier, Zucker und eventuell Vanilleextrakt in einer weiteren Schüssel mit einem Schneebesen verrühren.
* Die Eiermischung in die zerschmolzene Schokoladenbutter hineinrühren.
* Abschließend das Mehl einrühren. Der Teig schlägt jetzt kleine Bläschen.
* Tipp: Den fertigen Schokoteig kann man bis hierhin vorbereiten und für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Man muss ihn dann nur wieder per heißem Wasserbad erwärmen und verflüssigen.
Backen:
* Backförmchen mit Butter einreiben (Wichtig! Sonst flutschen die Kuchen später nicht aus der Backform!).
* Backförmchen anschließend auf ein Backblech setzen und den Schokoteig so abgießen, dass jede Form zu ½ bis maximal ⅔ gefüllt ist.
* Tipp: Optimal sind Dessertringe. Alternativ geht auch eine Muffinform (mit Papier zum späteren Herausheben).
* Die Förmchen in den Ofen auf unterer Schiene für 8 bis 10 Minuten backen.
* 9 Minuten sollte ein guter Durchschnittswert sein. Die Backdauer hängt jedoch stark von der Größe der Förmchen und deren Füllstand ab. Man kann von Außen nur schwer erkennen, wie weit die Kuchen von Innen gebacken sind. Zumindest kann man sie mit dem Finger antippen und so grob prüfen, ob sie bereits fest genug sind.
* Backförmchen aus den Ofen nehmen.
* Optional: Die Kuchen mit Kakaopulver oder Puderzucker verzieren, hierzu am besten ein feines Sieb verwenden.
* Die Kuchen vorsichtig aus der Backform auf ein Servierteller schütteln.
* Optional: Kuchen mit Kakaopulver (aus einem feinen Sieb streuen), Himbeeren oder Himbeersirup garnieren.
Molten Chocolate Cake zeitnah servieren, bevor das Innere auskühlt und aushärtet.
[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Wild Blueberry White Chocolate Cheesecake

[recipe name=”Wild Blueberry White Chocolate Cheesecake” photoid=”150″ galleryid=”134″ rating=”5″ type=”cake” servings=”12″ preptime=”60m” cooktime=”1h15m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Blaubeersauce” separator=”true”]
[ingredient name=”blaubeeretk” amount=”240″]
[ingredient name=”zucker” amount=”55″]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Gehäuft. Alternativ Vanillepuddingpulver.”]
[ingredient name=”Boden” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten der Springform.”]
[ingredient name=”butterkeksvollkorn” amount=”350″ hint=”Original: Graham Crackers.”]
[ingredient name=”butter” amount=”80″]
[ingredient name=”Cheesecake” separator=”true”]
[ingredient name=”doppelrahmfrischkaese” amount=”680″ hint=”Original: Cream Cheese, entspricht hier Doppelrahmfrischkäse (z. B. von Philadelphia).”]
[ingredient name=”kondensmilchsuess” amount=”400″ hint=”Gesüßte Kondensmilch von Milchmädchen.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”115″]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Alternativ das Mark einer halben Vanilleschote.”]
[ingredient name=”ei” amount=”3″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”3″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”Mousse” separator=”true”]
[ingredient name=”doppelrahmfrischkaese” amount=”220″]
[ingredient name=”zucker” amount=”55″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”220″ hint=”Original: Cool Whip, entspricht ‘Rama Cremefine zum Schlagen’. Empfehlung: Echte Schlagsahne.”]
[ingredient name=”schokoladeweiss” amount=”100″ hint=”Original: Almond Bark. Keine weiße Schokolade von Milka, die ist viel zu übersüßt.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”8″ hint=”Alternativ das Mark einer halben Vanilleschote.”]
[ingredient name=”Schlagsahne (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”schlagsahnesteif” amount=”1200″ hint=”Siehe Rezept.” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Auf meiner USA-Reise haben wir häufiger die leckeren Cheesecakes aus der Cheesecake Factory gegessen. Das Stück kostet dort übrigens stolze 7,- Dollar. Der größte Unterschied zum deutschen Käsekuchen ist der Fett- und Zuckergehalt. :-) Eigentlich gehört auf jedes Stück nochmal ein ordentlicher Klecks Sahne, den habe ich mir jetzt gespart, ist ohne Sahne schon füllend genug. Viele Zutaten gibt es leider nicht in Deutschland zu kaufen, daher musste ich teilweise zu anderen Zutaten ausweichen. Der Cheesecake kommt allerdings gut an das Original heran. Die meisten Zutaten würde ich normalerweise nie kaufen, gesüßte Kondensmilch zum Beispiel. Die sollte man unbedingt einmal probiert haben! Das Zeug ist der Hammer und schmeckt wie Sahnesirup…

Ich persönlich finde den Butterkeksboden mit einem halben Zentimeter zuuu dick, deshalb würde ich ihn nächstes Mal um 25% reduzieren.
Auch die Cheesecakecreme könnte einen Tick fester, mürbiger sein – etwas Käsekuchenhilfe, Puddingpulver oder Weizengries würde ich zusätzlich versuchen.
Und kleiner Hinweis am Rande: Man kann den Boden und die Mousse weglassen und das Rezept dadurch vereinfachen.
[/review]
[instructions]
Vorbereitung:
* Blaubeeren, Frischkäse, Kondensmilch und Eier rechtzeitig aus den Kühlschrank nehmen, so dass sie Zimmertemperatur annehmen.
* Schlagsahne und weiße Schokolade im Kühlschrank kühl halten.
Blaubeersauce:
* Blaubeeren, Speisestärke und Zucker im Kochtopf verrühren, aufkochen und solange köcheln lassen, bis eine schön dickflüssige Sauce entsteht.
* Die Sauce anschließend abkühlen lassen.
Boden:
* Eine Springform mit etwas Butter einfetten.
* Butterkekse zerkrümeln. Hierzu die Kekse in ein sauberes Küchentuch einwickeln und mit einem stumpfen Gegenstand bearbeiten.
* Die Butter im Kochtopf bei niedriger Herdstufe zum Schmelzen bringen.
* Geschmolzene Butter und zerkrümelte Butterkekse in einer Schüssel gut vermischen.
* Die Butterkeksmasse gleichmäßig auf den Boden der Springform drücken.
Cheesecake:
* Backofen auf 150°C vorheizen. Ein Backblech auf unterster Schiene (oder Backofenboden) stellen.
* Doppelrahmfrischkäse und Kondensmilch in einer Schüssel gut mit einem Handrührer verrühren.
* Eigelb und Eiweiß trennen.
* Eigelb, Zucker, Vanilleextrakt und gepressten Zitronensaft in die Frischkäsemasse unterrühren.
* Eiweiß in einer separaten Schüssel schaumig schlagen und vorsichtig in die Frischkäsemasse unterheben.
* Die Hälfte der Frischkäsemasse in die Springform auf den Butterkeksboden gießen, anschließend die Blaubeersauce und abschließend die andere Hälfte der Frischkäsemasse.
* Mit einem Messer vorsichtig die 3 Schichten grob miteinander verwirbeln, dabei nicht den Butterkeksboden berühren!
* Die Springform auf ein Gitterrost direkt über das Backblech im Ofen schieben.
* Eine Tasse warmes Wasser in das vorgeheizte Backblech gießen und den Ofen schnell verschließen. Vorsicht, der entstehende Dampf ist heiß!
* Für 1 Stunde und 15 Minuten backen.
* Ofen ausschalten und den Cheesecake für mindestens 2 Stunden im geschlossenen Ofen ruhen und langsam auskühlen lassen.
* Tipp: Durch das sanfte Runterkühlen im Ofen werden Brüche im Cheesecake verhindert.
Mousse:
* Den restlichen Doppelrahmfrischkäse, Vanilleextrakt und Zucker in einer Schüssel verrühren.
* Gekühlte Schlagsahne mit einem Handrührer einrühren und zu einer dickflüssigen Mousse schlagen.
* Mousse gleichmäßig über den Cheesecake verteilen.
* Mit einen Kartoffelschäler die kühle, weiße Schokolade zu kleinen Spänen raspeln.
* Die Schokospäne gleichmäßig über die Mousse verteilen und ganz leicht in die Mousse eindrücken.
Cheesecake mindestens 4 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank auf oberster Schiene auskühlen lassen.
Schlagsahne (optional):
* Kühle Schlagsahne mit Puderzucker in einer Schüssel mit einem Handrührgerät auf mittlerer Stufe für einige Minuten zu Schlagsahne rühren.
* Den Cheesecake mit Schlagsahne servieren.

[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Mandelkuchen

[recipe name=”Mandelkuchen” photoid=”1277″ rating=”3″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”30m”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”150″ hint=”Alternativ Weizenvollkornmehl für mehr Ballaststoffe. Schmeckt dann aber anders.”]
[ingredient name=”mandel” amount=”100″ hint=”Alternativ Haselnüsse.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Für den Teig.”]
[ingredient name=”sojamilchbio” amount=”600″]
[ingredient name=”vanillin” amount=”3″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customfactor=”4″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten.”]
[review]
Eine Abwandlung des geliebten Ofenpfannkuchens. Leider nicht genauso gut, da der Mandelkuchen trockener und brüchiger ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich auf Butter verzichtet habe, weil ich erwartet habe, dass das Mandelfett ausreiche.
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[instructions]
Optional: Mandel auf einem Backblech verteilen und für 20 Minuten im Ofen auf 150° rösten.
Ofen auf 180° vorheizen.
Mandel mit Wasser im Mixer zerkleinern.
Mandelbrei in eine große Schüssel geben.
Geschmolzene Butter, Ei, Vanillinzucker, und Salz unterrühren.
Nach und nach das Mehl einrühren.
Ein sauberes Ofenblech (Randhöhe mindestens 2,5 cm) mit etwas Öl einfetten.
Den Teig in das eingefettete Ofenblech gießen.
Mandelkuchen für etwa 30 Minuten auf unterster Schiene im Ofen bei 180° backen.
Kuchen aus den Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen.
Kalt oder warm servieren.
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[/recipe]

Zusätzliche Teigeinlagen:

Banane, Birnen, Kakaopulver, Kirschen, Pflaumen, Rosinen, Zimt, Zitrone.

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Alles was schmeckt

Käsekuchen ohne Boden

[recipe name=”Käsekuchen ohne Boden” photoid=”69″ galleryid=”113″ rating=”4″ type=”cake” servings=”12″ preptime=”20m” cooktime=”50m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”butter” amount=”90″ hint=”Alternativ Margarine.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”130″ hint=”Vielleicht noch etwas weniger (120-140 g). Mit 150 g ist es bereits recht süß.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2.5″]
[ingredient name=”magerquark” amount=”1000″ hint=”Alternativ einen Teil (bis zu ½) des Quarks durch Frischkäse oder (bis zu ¼) Milch ersetzen.”]
[ingredient name=”griess” amount=”60″ hint=”Weichweizengries. Alternativ eine Packung Puddingpulver oder Käsekuchenhilfe.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”vanilleschote” optional=”true” exclude=”true” amount=”0.5″ hint=”Das ausgekratzte Mark. Alternativ weglassen.”]
[ingredient name=”eiweiss” amount=”3″]
[ingredient name=”Bestreichen” separator=”true”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”0.5″]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten der Form.”]
[review]
Zunächst war ich ziemlich empört, zu erfahren, dass in Käsekuchen nicht unbedingt kein (Frisch)Käse enthalten ist… Nachdem ich den Schock überwunden hatte, habe ich mich an dieses einfache Rezept ohne Teigboden gewagt. Der Käsekuchen ist schön saftig, locker und süß.

Mein Rezept für Cheesecake ist übrigens mit Frischkäse gebacken und nach den amerikanischen Credo “mehr Fett, mehr Zucker”: Wild Blueberry White Chocolate Cheesecake.
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[instructions]
Vorbereitung: Butter rechtzeitig aus den Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur einnimmt.
Backofen auf 170° vorheizen.
Eine Springform mit etwas Butter einfetten.
Optional: Anschließend noch etwas Zucker in der eingefetteten Springform verteilen.
Weiche Butter (vorher aus dem Kühlschrank nehmen) und Zucker mit einem Handrührer schaumig rühren.
Eigelb und Eiweiß trennen.
½ EL vom Eigelb abschöpfen und zur Seite stellen.
Eigelb, Grieß, Quark, (ausgekratztes Vanillemark) und Zitronensaft in die Butter-Zucker-Masse einrühren.
Eiweiß steif schlagen und vorsichtig in die Quarkmasse unterheben.
Quarkmasse gleichmäßig in die Springform füllen und verteilen.
Das zur Seite gestellte Eigelb mit etwas Milch verquirlen und vorsichtig mit einem Pinsel über die Quarkmasse streichen.
Käsekuchen auf mittlerer Schiene etwa 50 Minuten im Ofen backen.
Ofen abschalten, Käsekuchen aber im Ofen lassen und mindestens 1-2 Stunde darin abkühlen lassen.
Tipp: Durch das sanfte Runterkühlen im Ofen werden Brüche im Käsekuchen verhindert.
Tipp: Mit einem Messer den Käsekuchen vorsichtig vom Rand der Backform lösen, um Spannung abzubauen und so Brüche zu vermeiden.
Anschließend aus den Ofen nehmen und nochmals für 4 Stunden im Kühlschrank auf oberster Schiene auskühlen lassen.
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Mögliche Zusätze:

Aprikosen, Banane, Heidelbeeren, Himbeeren, Kirschen, Schokolade, Mandarinen, Mohn, Pflaumen, Rosinen.

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Milchreiskuchen

Milchreiskuchen
Zutaten: Sojamilch, Milchreis, getrocknete und ungeschwefelte Aprikosen, Banane, Zuckerrübensirup, Salz, Zimt.

Kalorien: 60 kcal (pro Stück)

Bewertung: 1 Stern
Lieber normalen Milchreis mit heißen Kirschen oder Zimt. Durch die Sojamilch laktosefrei und leicht verdaulich.

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Glühweinschnitten

Helle Grundsoße

Zutaten: Glühwein, Schokostreusel