Kategorien
Alles was schmeckt

Armer Ritter Benedikt

[recipe name=”Armer Ritter Benedikt” photoid=”1113″ galleryid=”133″ rating=”5″ type=”breakfast” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”30m”]
[ingredient name=”frenchtoast” amount=”6″ hint=”Siehe Rezept. Auch bekannt als Arme Ritter.”]
[ingredient name=”gouda” rename=”Käse” amount=”6″ customunit=”Scheiben” customfactor=”15″ hint=”Deftiger Käse passt gut zum Beispiel Harvarti oder Tilsiter. Alternativ Gouda oder Cheddar.”]
[ingredient name=”ei” rename=”Pochierte Eier” amount=”6″ hint=”Siehe Rezept. Gerichte mit pochierten Ei tragen häufig den Namen Benedikt.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[review]
Ritter Benedikt war von klein auf der geborene Held. Wenn es darum ging, Wasser aus den Brunnen zu heben, so war Benedikt stets der Schnellste. Denn an Kraft mangelte es ihm nicht. Benedikt war in der Lage, einen Ochzenkarren allein zu ziehen mitsamt Ochsen. In der Ritterschule bewies Benedikt großes Geschick mit dem Schwert. Benedikt verlor nie einen Kampf, noch den Kopf. Selbst bis fünf zählen vermochte Benedikt mit Bravour. Nichts stellte eine Herausforderung für ihn dar, doch kaum einer wusste um den Preis, den Benedikt mit aufopferungsvollen Training tagein tagaus auf sich nahm. Benedikt wurde von anderen als Außnahmeerscheinung wahrgenommen, ein Mann, der von allen, die keinen Neid gegen ihn hegten, verehrt wurde. Nur zählte Benedikt wenige, die ihn verehrten. Drum machte er sich eines Tages auf, sein Geburtsdorf zu verlassen. Die Entscheidung fiel zur rechten Zeit, denn noch in dieser Woche war eine Prinzessin entführt und durch einen Drachen von Thron entrissen. Ritter Benedikt besaß wenig und hatte seine sieben Sachen schnell beisammen. Mit Schwert und Rüstung machte Benedikt sich sodann auf, die Unschuldige von den schäbigen Klauen des Garstigen zu befreien.

Das Versteck der Drachenhöhle war bekannt und Unweit von seinem Heimatdorf entfernt. Benedikt schlug sich ohne Umwege durch das Moor der Untoten, wo Benedikt eine Hexe zur Rechenschaft zog, durch den Kristallwald, wo Benedikt den tausenjährigen Frieden zwischen Elfen und Feen verhandelte, durch die verlassene Eiswüste, wo Benedikt den unbekannten Yetipinguin entdeckte, durch das Meer der Tränen, wo Benedikt die Königin der Riesenseeschlangen bändigte und auf ihr über gigantische Wogen ritt, bis er schon bald die Insel des widerwärtig, geschuppten Entführers erreichte. Kaum am Strand angelangt, schlug Benedikt sich mit Schwert und glänzender Rüstung durch den Dschungel und fand das Loch, in dem der Kerkermeister hauste. Zuversicht packte Benedikt, als er sich in die Untiefen der Grotte hinab begab. Benedikt fand den Drachen und die Prinzessin bald in einen großen Raum. Sie beide saßen zusammen bei einen Teich, der in der Mitte gelegen von Sonnenstrahlen geflutet wurde. Benedikt blickte nach oben an die Decke und ihm wurde klar, er befand sich in einem Vulkan, so erloschen wie die Seele der unheiligen Echse, die er nun zur Strecke bringen werde.

Die Prinzessin erblickte Benedikt und schrak auf: “Wer seid ihr?”. Als Benedikt ihrer Schönheit gewahr wurde, machte sein Herz einen Sprung. Ist die Prinzessin erst von Benedikt gerettet, werde er ihr den Antrag machen und sie würde ihn vor lauter Glück, gerettet zu sein, heiraten und ihm sieben kleine Ritter schenken. “HALLOO?”. Tief aus dem Träumen gerissen, antwortete Benedikt vorfreudig: “Ich bin Ritter Benedikt. Ich bin gekommen, Euch, oh holde Schönheit, aus den Klauen der hässlichen Bestie zu befreien!”. Die Prinzessin starrte Benedikt einfach nur an. Dann sprach sie: “Och, nicht schon wieder!”. “Warum begreift eure Zunft nicht, dass ich nicht gerettet werden möchte?”. Benedikt war verdutzt und hielt kurz inne, dem vermeintlichen Biest endlich den Kopf abzuschlagen: “Was?”. Genervt erklärte die Prinzessin: “Der Drache hat mich gerettet! Ich hätte sonst diesen schleimigen Prinz von Karl heiraten müssen. Doch nun lebe ich hier glücklich zusammen mit meiner wahren Liebe!”. Benedikt brauchte eine Weile, um die Worte zu verdauen. Was sollte Benedikt tun? Eine Prinzessin, die nicht von ihm gerettet werden wollte, war eine Sache. Aber eine Prinzessin, die nicht ihn sondern diese gigantische Schuppenflechte heiraten wollte, die lieber in dieser Grotte hauste und Dracheneier gebar statt mit ihm kleine Ritter zu machen… Wut gemischt mit Eifersucht quoll in Benedikt. Das hatte er sich anders vorgestellt. Benedikt war stets tolerant, soweit es seine christliche Erziehung erlaubte, doch Liebe mit einem Drachen war hinter all seiner Vorstellungskraft. Benedikt musste diesen verruchten Treiben eine Ende setzen, bevor noch andere Prinzessinnen auf den verbotenen Gedanken der Nachahmung kommen! Es ging nicht länger um Ruhm, nein, es ging nun um die Verteidigung dessen, was Rechtens war, wofür Benedikt als Ritter stand! Wenn nicht jetzt, dann noch heute! Erfüllt mit Sporn der Rechtschaffenheit holte Benedikt sein mächtiges Schwert aus zum Schlag in Richtung des zum Tode verurteilten Getiers. Jenes Geschöpf erwachte da aus seinen Schlaf aufgrund des ungewohnten Lärms. Schlaftrunken neigte das Wesen den Kopf zum Gähnen, öffnete das Maul und speite einen Feuerball just in Richtung aus der Benedikt seinen Ansturm entfachte. Kurz darauf war es still um Benedikt geworden. Sehr still.
[/review]
[instructions]
French Toast (Arme Ritter) zubereiten:
* Eier, Sahne (Milch), Zucker, Chili, Zimt und Piment in einer Schüssel vermischen.
* Brot in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
* Die Brotscheiben beidseitig in der Eimischung eintunken, bis das Brot die Flüssigkeit gut aufgesaugt hat.
Ausbacken:
* Backofen auf 190° C vorheizen.
* Fett in einer Pfanne auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Brotscheiben von beiden Seiten leicht goldbraun ausbacken (etwa 2 bis 3 Minuten von jeder Seite).
* Das Brot mit Käse belegen und auf ein Backblech verteilen.
* Tipp: Zusätzlich kann man gebratene Schinken- oder Speckscheiben hinzufügen oder auch Lachs- oder Avocadoscheiben.
* Nochmals im Backofen auf mittlerer Schiene für 20 Minuten backen.
Pochierte Eier kochen.
Belegen:
* Die im Ofen gebackenen French Toasts mit den pochierten Eiern belegen.
* Etwas Salz und Chili darüber streuen.
* Hinweis: “Eggs Benedict” setzt den Ganzen noch zusätzlich Béchamelsauce oben drauf!
Warm servieren.
Haltbarkeit: Sollte möglichst sofort gegessen werden. Kann ein Tag im Kühlschrank aufbewahren werden, lässt sich allerdings nur schlecht aufwärmen (vorsichtig und langsam). Das Brot verliert dabei stark an Knusprigkeit.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
Alles was schmeckt

Paneer

[recipe name=”Paneer” photoid=”462″ galleryid=”34″ rating=”4″ type=”ingredient” servings=”3″ preptime=”05m” cooktime=”15m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”milch” amount=”1900″ customfactor=”0.3″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”60″ customfactor=”0.3″ customunit=”ml” customfactor=”1″ hint=”Eventuell etwas mehr.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”120″ customfactor=”0.3″ customunit=”ml” customfactor=”1″ hint=”Heiß.”]
[review]
Paneer (oder auch Panir) ist ein ungesalzener, indischer Frischkäse aus Milch. Er wird in Indien sowohl für Hauptspeisen (z. B. Navratan Korma oder Palak Paneer) als auch als für Desserts verwendet. Seine äußerst feste Konsistenz ähnelt der von festen Tofu. Paneer ist der einzige Käse, den ich kenne, der nicht zerkocht. Er schmeckt ähnlich wie Tofu, also beinahe neutral, dafür fester und dezent säuerlich. Hätte ich die Wahl, würde ich Paneer gegenüber Tofu vorziehen.

In Deutschland ist Paneer nicht weit verbreitet und deshalb schwer im Geschäft aufzutreiben. Paneer lässt sich allerdings leicht selbst herstellen, weil lediglich zwei Zutaten – Milch und Zitronensaft – erforderlich sind. Statt Kuhmilch würde Sojamilch wahrscheinlich ebenfalls funktionieren, wobei dann wohl eher Tofu herauskommt? Da Paneer große Ähnlichkeit mit Tofu hat, kann man Paneer durchaus mit Tofu ersetzen. Beides sollte frittiert werden, damit sich mehr Aroma bildet und nicht so neutral schmeckt. Veganer müssen aufgrund der Kuhmilch auf Tofu ausweichen.
[/review]
[instructions]
Gepressten Zitronensaft mit heißem Wasser vermischen und beiseitestellen.
Milch im Kochtopf auf mittelhoher aufkochen, so dass sie leicht köchelt (etwa 10 Minuten). Dabei häufig umrühren, damit die Milch nicht anbrennt.
Zitronensaft vorsichtig und nicht zu schnell in die köchelnde Milch einrühren.
Etwa 5 Minuten köcheln lassen.
Sobald sich ausreichend Molke an der Oberfläche gebildet hat, den Herd abschalten.
Die Molke in ein sauberes Küchentuch abgießen und im offen Tuch unter kalten Wasser ausspülen.
Hinweis: Durch das Ausspülen mit kalten Wasser wird der säuerliche Geschmack verringert. Zudem lässt sich die gekühlte Molke besser mit den Händen auswringen.
Das Tuch mit der Molke zusammenwickeln und gut auswringen.
Tipp: Die Molke im Tuch vorher gut massieren, damit der Paneer später nicht krümelig wird.
Paneer aus den Tuch herausnehmen und eine schwere Pfanne darauf setzen.
Das Ganze für rund 1 Stunde stehen lassen (oder 2 Stunden für festeren Paneer).
Optional: Paneer in Portionen schneiden.
Paneer luftdicht in eine Schüssel verschließen und für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Tipp: Der Paneer kann über mehrere Monate eingefroren werden.
[/instructions]
[/recipe]

Variationen:

Zu Beginn kann man Gewürze in die Milch geben und den Paneer so unterschiedliche Aromen verpassen. Zum Beispiel: Salz, Pfeffer, geröstete Kreuzkümmelsamen, gehackte Chilischoten oder gehackte Korianderblätter.

Kategorien
Alles was schmeckt

Bifteki

[recipe name=”Bifteki” photoid=”135″ galleryid=”194″ rating=”4″ type=”meal” servings=”4″ preptime=”15m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”rinderhack” amount=”400″]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”paniermehl” amount=”50″ hint=”Alternativ ein altes Weizenbrötchen.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″ optional=”true”]
[ingredient name=”schafskaese” amount=”200″ hint=”Alternativ Feta-Käse.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″]
[ingredient name=”Gewürze” separator=”true”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”oregano” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”piment” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Gehäufter Teelöffel.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”Zusätzliche Gewürze (Experimentell)” separator=”true”]
[ingredient name=”ketchup” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Experiementell.”]
[ingredient name=”senfscharf” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Experiementell.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ optional=”true” customunit=”Prise” exclude=”true” hint=”Experiementell.”]
[ingredient name=”currymild” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Experiementell.”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Experiementell.”]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Experiementell.”]
[ingredient name=”Beilage” separator=”true”]
[ingredient name=”kartoffelspalte” amount=”500″ hint=”Alternativ Reis, Krautsalat und Peperoni.”]
[ingredient name=”sourcreme” amount=”200″ hint=”Alternativ Zaziki (zu Reis, Krautsalat und Peperoni).”]
[review]
Saftige Hacksteaks mit Käsefüllung! Mir waren sie allerdings fast etwas zu fad, daher würde ich beim nächsten Mal etwas Würze wagen. Auch beim Käse habe ich etwas geknausert, da würde ich ebenfalls mehr empfehlen. Ich habe das Rezept bereits entsprechend angepasst, werde es nochmal testen und eventuell neu (5 Sterne?) bewerten.
[/review]
[instructions]
Zwiebel (und Knoblauch) in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne bei mittlerer Herdstufe anschwitzen.
Optional: Brötchen in Wasser einweichen und gut (!) auspressen.
Rinderhack, Eier, Paniermehl (oder eingeweichtes Brötchen), abgekühlte Zwiebelstücke (und Knoblauchstücke) sowie Gewürze in einer Schüssel verkneten.
Abschmecken und nachwürzen.
Mit feuchten Händen jeweils etwa 165 g der Hackmischung auf einem DIN-A4-großen Alufolie Backpapier zum Quadrat ausrollen.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
Anschließend 50 g Käse in die Mitte zerkrümmeln und die Alufolie zusammenfalten und die Ränder zusammendrücken.
Hacksteak wieder auspacken und mit den Händen in Form bringen.
Ausgepackte Hacksteaks in einer (Grill-)Pfanne auf hoher mittlerer Herdstufe von jeder Seite mindestens 3 Minuten braten.
Alternativ die Biftekis von beiden Seiten in der Pfanne scharf anbraten und anschließend im Backofen ausbacken.
Schmeckt sowohl kalt als auch warm.
[/instructions]
[/recipe]

Tipp:

Die Hacksteaks lassen sich in Alufolie eingewickelt sowohl roh als auch gebraten ausgezeichnet einfrieren.