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Polentadelle

[recipe name=”Polentadelle” photoid=”1386″ galleryid=”169″ rating=”4″ type=”side” servings=”3″ preptime=”5m” cooktime=”20m” cooltime=”15m”]
[ingredient name=”wasser” amount=”225″ hint=”Alternativ Brühe (Vorsicht, Brühe enthält eventuell schon Salz).”]
[ingredient name=”milch” rename=”Milch” amount=”200″ hint=”Soja-, Reis- oder Kuhmilch oder Sahne.”]
[ingredient name=”meersalz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Grobes Salz. Alternativ 0.25 TL feines Salz (abschmecken).”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”0.5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”thymian” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Kräuter der Provence, Curry oder Kreuzkümmel.” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”polenta” amount=”150″ hint=”Instant.”]
[ingredient name=”butter” amount=”25″ hint=”Alternativ Raps- oder Sonnenblumenöl.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”40″ hint=”Echter mit DOP-Siegel. Veganer ersetzen Käse mit Margarine.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”3″ hint=”Zum Ausbacken. Alternativ Rapsöl oder Butter.”]
[review]
Was ist rund, gelb und aus Mais? Polentadellen, richtiiig! Rund ist dabei nicht wirklich eine Voraussetzung, sie dürfen ebenso eckig sein. Eckig lässt sich ökonomischer ausstechen, so dass keine Teigreste übrigbleiben. Meine sind nun rund, entweder weil ich keine andere Form parat hatte oder aus Widerstand gegen den allgegewärtigen Optimierungswahn. Muss ja schließlich nicht alles perfekt sein.

Polentadellen müssen gebraten oder frittiert werden, sonst schmecken sie nicht knusprig. Und knusprig ist gut. Glaub mir, Du willst knusprig… Doch wozu eigentlich Polentadelle? Gute Frage, habe ich mich selbst schon gefragt. Wenn man die Polentadelle dünner formt, so wie ein Paddy, dann passt sie optimal auf ein Hamburgerbrötchen. In Kombination mit einem Dip sind sie ebenfalls lecker. Griechischer Yoghurt, Sour Creme, Frischkäse oder Zaziki bieten sich an. Ein Klassiker ist außerdem mit Pilzsoße. Dazu Salat (z. B. Tomaten-, Kartoffel-, Nudel- oder gemischter Salat) oder Reis mit Tomaten oder Krautsalat.

Ähnlich gut oder sogar besser: Vegadellen. Siehe außerdem Couscous-Bratlinge oder Polenta-Brei.
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[instructions]
Polenta kochen:
* Wasser, Milch und Gewürze in einen Kochtopf geben und bei hoher Herdstufe zum Kochen bringen.
* Sobald es kocht, die Herdstufe auf sehr niedrig schalten.
* Maisgrieß (Polenta) in einen konstanten Strom mit einen Schneebesen einrühren.
* Solange weiter rühren, bis die Masse andickt.
* Butter und geriebenen Parmesan unterrühren.
* Mit Gewürzen (insbesondere Salz) abschmecken.
* Tipp: Grobes Meersalz im Mörser zerkleinern, dann lässt es sich besser dosieren und verteilen.
* Tipp: Den größten Fehler, den man hier machen kann, ist mit Gewürzen geizen, dann werden die Polentadellen fad und schmecken nach nichts.
Polenta formen:
* Noch heißen Polentabrei auf ein Backpapier verteilen.
* Brei glatt streichen, so dass er etwa 2 cm hoch ist.
* 15 Minuten auskühlen lassen, bis der Brei ausgehärtet ist.
* Die Polenta in beliebige Formen ausschneiden oder aussstechen.
Polenta braten:
* Öl in einer Pfanne auf hoher Herdstufe erhitzen.
* Die Polentascheiben von beiden Seiten knusprig braten (etwa 3 bis 5 Minuten).
Warm servieren, eventuell ein Stück Butter darüber geben und mit Parmesan bestreuen.
Tipp: Zu Polentadelle passt gut Pilzsoße.
Haltbarkeit: Möglichst sofort verzehren. Wenn die ausgebackene Polenta abkühlt, wird sie etwas labrig. Sie lässt sich deswegen nicht gut aufwärmen und wenn dann im Backofen.
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Polenta-Püree mit Parmesan

[recipe name=”Polenta-Püree” photoid=”1532″ galleryid=”168″ rating=”5″ type=”side” servings=”3″ preptime=”5m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”wasser” amount=”1250″ hint=”Eventuell etwas mehr. Alternativ Brühe (Vorsicht später beim Salzen, Brühe enthält in der Regel schon einiges an Salz).”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Abschmecken.”]
[ingredient name=”polenta” amount=”240″ hint=”Instant.”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″ hint=”Alternativ Margarine, Raps- oder Sonnenblumenöl (vegan).”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”40″ hint=”Echter mit DOP-Siegel. Alternativ Margarine oder pflanzliche Sahne (vegan).”]
[ingredient name=”Zusätze (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0″ customunit=”Etwas” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”thymian” amount=”0″ customunit=”Etwas” hint=”Getr. Thymian. Alternativ Kräuter der Provence, Muskatnuss, Kurkuma, Curry oder Kreuzkümmel.” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Ich bin immer wieder begeistert, wenn aus wenig Zutaten eine so leckerer Speise wie Polenta-Püree entsteht. Stelle dir Maismehl, Wasser und Parmesan in einen warmen Kochtopf vor. Iniitiere nun mit deinen Gedanken eine Mini-Kernfusion und lasse sämtliche Atome im Topf zu einer sämigen Masse verschmelzen. Bevor sie kritisch wird, gib Salz und Butter hinzu! Schließe deine Augen bevor die Polenta wie ein neugeborener Stern in sattesten gelb erstrahlt. Davon angelockt, wird sie von einem schwarzen Loch verschluckt, wo die Polenta noch kurz herzhafte Wärme spendet und alsbald in ein behagliches Wohlgefühl erlöscht.

Der Polenta-Püree bietet sich insbesondere als Beilage an. In größeren Mengen kann man sie auch als Hauptspeise oder Snack für Zwischendurch verzehren. Der Mais verleiht dem Brei eine zarte Süße, die ausgesprochen gut mit dem Salz und Käse harmoniert.

Siehe auch Cream Corn oder Polentadelle.
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[instructions]
Polenta kochen:
* Wasser und Salz (eventuell wetiere Gewürze siehe Vorschläge oben) in einen Kochtopf geben und bei hoher Herdstufe zum Kochen bringen.
* Sobald es kocht, die Herdstufe auf sehr niedrig schalten.
* Maisgrieß (Polenta) in einen konstanten Strom mit einem Schneebesen einrühren.
* Solange weiter rühren, bis die Masse andickt.
* Butter und geriebenen Parmesan einrühren.
* Tipp: Ich mag Polenta-Brei am liebsten, wenn er eine genauso cremige Konsistenz wie Risotto hat. Falls der Brei zu fest ist, rühre ich so lange warmes Wasser ein, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
* Mit Gewürzen (vor allem Salz) abschmecken.
Warm servieren, eventuell ein Stück Butter darüber geben und mit Parmesan bestreuen.
Hinweis: Kalt schmeckt nicht!
Haltbarkeit: Kann mehrere Tage abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Lässt sich gut im Topf oder in der Mikrowelle erwärmen.
[/instructions]
[/recipe]

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Spaghetti Aglio e Olio

[recipe name=”Spaghetti Aglio e Olio” photoid=”1035″ galleryid=”124″ rating=”3″ type=”pasta” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”spaghetti” amount=”500″ customunit=”g” customfactor=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”6″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”110″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Gute Qualität.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”2″ customunit=”EL”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”40″ hint=”Gute Qualität.”]
[review]
Spaghetti Aglio e Olio ist klassisches Gericht aus Italien, das mit viel Knoblauch und Olivenöl daherkommt. Obwohl verhältnismäßig viel Knoblauch zum Einsatz kommt, schmeckt es mild. Das liegt vor allem an der sanften Zubereitung. Am besten schmecken die Spagehtti frisch zubereitet, weil dann die Spaghetti im Knoblauchöl noch schön geschmeidig sind (4 Sterne). Im Kühlschrank geht diese Eigenschaft allerdings schnell verloren (mitsamt Aroma), daher die Abwertung auf 3 Sterne.

Alles in allem sind die Spaghetti Aglio e Olio ein schnelles und einfaches Rezept. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum es auf fast jeder Speisekarte zu finden ist. Die größten Fehler, die man hier machen kann, sind dass man den Knoblauch und damit das Aroma zu sehr anbrät und dass man die gekochten Spaghetti unterm Wasserhahn wäscht.
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[instructions]
Knoblauchöl zubereiten:
* Knoblauchzehen von der Schale befreien und anschließend in dünne Scheiben schneiden.
* Olivenöl in eine Pfanne (oder Kochtopf) geben und Knoblauchscheiben in eine kalte Pfanne geben.
* Pfanne auf mittelhoher Herdstufe erhöhen.
* Sobald es anfängt zu brutzeln, die Herdstufe auf (niedriger) Mittelstufe verringern.
* Knoblauch solange (langsam) in Öl bruzeln, bis es eine leichte Bräune bekommt (etwa 5 bis 10 Minuten).
* Hinweis: Die sanfte Zubereitung des Knoblauchs ist die Crux in diesem Rezept. Dies sorgt dafür, dass möglichst viel Aroma bewahrt bleibt.
Jetzt die Spaghetti nach Packungsanleitung in einen Kochtopf al dente kochen.
Zutaten vermengen:
* Sobald der Knoblauch braun ist, eine halbe Kelle vom Pasta-Wasser hinzugeben und den Herd abschalten.
* Knoblauchöl mit Salz, Pfeffer (und Chili) würzen bzw. abschmecken.
* Die gekochten Spagehtti abtropfen, eventuell in Butter schwenken und dann in den Topf mit den Knoblauchöl geben.
* Tipp: Gekochte Spagehtti niemals unterm Wasserhahn abbrausen!
* Frisch geriebenen Parmesan und gehackte Petersilie hinzugeben.
* Alles miteinander vermengen.
Spaghetti warm servieren (eventuell nochmal mit etwas Parmesan garnieren).
Haltbarkeit: Kann mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, allerdings verliert die Knoblauchsauce an Aroma und schmeck am besten frisch aus dem Topf. Am besten mit etwas Butter zusammen aufwärmen, damit die Spagehtti besser geschmeidig werden.
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[/recipe]

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Risotto alla Milanese

[recipe name=”Risotto alla Milanese” photoid=”951″ galleryid=”114″ rating=”4″ type=”risotto” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”40m”]
[ingredient name=”butter” amount=”45″ hint=”Alternativ 3 Esslöffel Olivenöl oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”basmati” rename=”Rundkornreis” amount=”300″ hint=”Sorten Arborio, Carnaroli oder Vialone. Zur Not Milchreis.”]
[ingredient name=”weisswein” amount=”140″]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”1000″ hint=”Alternativ Hühnerbrühe.”]
[ingredient name=”safran” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”Abschluss” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″ hint=”Alternativ Olivenoel.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ hint=”Gute Qualität. Alternativ 15 g Butter.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”50″ hint=”Alternativ pflanzliche Sahne.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”60″ hint=”Parmigiano-Reggiano mit DOP-Siegel – Italienischer Hartkäse aus Kuhmilch.”]
[review]
Dieser goldige Reis mit Safran ist ein Klassiker unter den Risottos. Durch saugstarken Rundkorn erhält Risotto seine einmalige cremige Konsistenz. Ein ganz wenig Safran hinzu und färbt sich der Reis zu einem hübschen Goldgelb. Leider kosten schon ein paar mickrige Fäden absurd viel Geld als wäres echtes Gold. Immerhin sind die restlichen Zutaten preiswert, so dass man sich diesen Luxus durchaus ohne Gewissensbisse gönnen kann.

Was den Geschmack anbelangt, so sollte auf die Wahl des Käses geachtet werden, da er die dominante Rolle in diesem Gericht spielt. Weißwein, Pfeffer und Chili sind nichtsdestotrotz wichtige Nebendarsteller. Persönlich ist mir Risotto alla Milanese ein Quäntchen zu käseabhängig. Vielleicht würde Schnittlauch dem Gericht gut tun?

Besser gefällt mir Risotto ai funghi aufgrund seiner umfassenderen Geschmacksvielfalt. Wer es käsiger und schärfer mag, der findet in Balls of Cheese and Pepper eine passende Alternative. Und Milchreisliebhaber schauen sich Kitchery an.
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[instructions]
Zwiebeln andünsten:
* Zwiebel schälen und fein hacken.
* Eine große Pfanne oder Kochtopf auf mittlerer Stufe erhitzen.
* Fett hinzugeben und zergehen lassen.
* Zwiebelstücke hinzugeben, etwa 3 Minuten schmoren. Dabei häufiger umrühren.
* Hinweis: Die Zwiebeln sollen glasig sein, also nicht zu heiß stellen und anbraten!
Weißwein einkochen:
* Risotto hinzugeben und umrühren, so dass der Reis gleichmäßig mit Fett vermengt ist.
* Mit Weißwein ablöschen.
* Tipp: Jedes Mal wenn neue Flüssigkeit hinzugeben wird, sollte man die Herdstufe für kurze Zeit erhöhen, bis sie wieder köchelt.
* Solange köcheln lassen, bis der Reis den Wein komplett aufgesogen hat.
Risotto kochen:
* 500 ml Brühe und Safran hinzugeben.
* Solange köcheln lassen, bis der Reis die Brühe komplett aufgesogen hat.
* Die restliche Brühe, Pfeffer und Chili hinzugeben.
* Hinweis: Oh nein, ich habe mich im Rezept vertan! Das ist viel, viel zu viel Flüssigkeit! Keine Panik, weiter köcheln lassen und alles wird gut!
* Solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgezogen bzw. verdampft ist.
* Auf sehr niedrige Stufe herunterschalten.
* Tipp: Sobald nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist, häufiger umrühren.
* Hinweis: Der Risotto sollte jetzt schön cremig sein.
Die schnelle Alternative – 5 Minuten im Schnellkochtopf kochen:
* Statt wie oben beschrieben kann man direkt nachdem der Weißwein zerkocht ist.
* Hierzu die Brühe (komplett), Safran, Pfeffer und Chili in einen Schnellkochtopf geben.
* Hinweis: Salz ist üblicherweise in der Brühe ausreichend vorhanden.
* Topf verschließen und 5 Minuten kochen lassen.
* Eventuell kurz auf niedriger Hitze weiter köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Risotto anreichern:
* Butter, Sahne, Olivenöl und geriebenen Parmesan unterrühren.
* Solange köcheln lassen, bis die gewünschte, cremige Konsistenz erreicht ist. Regelmäßig umrühren.
* Pfanne von der heißen Herdplatte nehmen.
* Abschmecken.
* Hinweis: Mein Lieblings-Risotto ist nur ganz wenig flüssig und sehr cremig.
* Tipp: Nicht zu lange köcheln lassen, sonst wird der Risotto zu trocken! In dem Fall etwas Flüssigkeit (z. B. Sahne oder Brühe) nachgießen.
Risotto warm servieren.
Tipp: Einen runden Dessertring (siehe Foto) auf einen Teller setzen, mit Risotto füllen. Den Ring nach oben wegziehen. Guter Risotto verteilt sich dann ganz von alleine gleichmäßig auf dem Teller.
Risotto kann kalt gegessen werden, schmeckt aber nur halb so gut, weil gerade dann die besondere Cremigkeit verloren geht.
Haltbarkeit: 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Im Kühlschrank verfestigt sich der Risotto, er wird durch Erwärmen aber wieder cremig.
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Thema Reis

Rundkornreis gibt es in verschiedenen Sorten: Arborio, Carnaroli oder Vialone. Sie stammen alle aus Italien. Günstiger ist Milchreis-Reis, mit dem das Rezept auch funktionieren sollte. Langkornreis geht auf jeden Fall gar nicht!

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Farinata

[recipe name=”Farinata” photoid=”882″ galleryid=”110″ rating=”4″ type=”pancake” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”30m” cooltime=”2h10m”]
[ingredient name=”wasser” amount=”450″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Lauwarm.”]
[ingredient name=”kichererbsen” rename=”Kichererbsenmehl” amount=”250″ hint=”Auch unter den schönen Garbanzo-Mehl bekannt. Erhältlich im Asia-Laden.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”rosmarin” amount=”0.5″ customunit=”TL” hint=”Fein gemahlen. Alternativ Kräuter der Provence oder Kreuzkümmel.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”3″ hint=”Gute Qualität. Für den Teig.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″ hint=”Für die Pfanne.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″ customunit=”Etwas” hint=”Schwarz, frisch gemahlen.”]
[review]
Farinata ist ein im Ofen gebackener Pfannkuchen. Anders als herkömmliche Pfannkuchen, überrascht Farinata mit äußerst vollem Geschmack. Und das ohne Zusätze oder Belege; Pfeffer ist alles, was sie braucht. Schon erstaunlich was sich mit Wasser und Kichererbsenmehl erreichen lässt! Damit findet die goldene Küchenregel “weniger isst mehr” erneut Bestätigung. Man sollte die Regel morgens und abends zum Tischgebet machen! Da kein Ei vorkommt, erfreut Farinata sowohl Veganer als auch jeden mit Glutenphobie. Natürlich lässt sich Farinata (bei Pfannkuchen obligatorisch) mit Allerei Käse, Aufschnitt, Marmelade und Sirup stapeln, doch ich empfehle pur als Erstes zu kostproben.

Zurück zum Geschmack. Schmeckt irgendwie nicht wie Huhn – eher wie Rührei. Hinzu kommt eine würzige, leicht salzige Note. Die Kruste ist knuspriger als alles andere und mit das Beste. Das Innere schmirgelweich ähnelt dem einer Pommes. Tunlichst sollte man Farinata ofenfrisch servieren. Erkühlt weicht die Kruste auf und die Farinata schmeckt dann genauso labrig und trocken wie kalte Pommes. Dies und der Zeitaufwand verhindern eine 5-Sternebewertung. Der Schwierigkeitsgrad fällt in die Kategorie “Frischgemüse” – wer einen Herd an- und ausschalten kann, dem gelingt Farinata in 98% aller Fälle.

Siehe auch Panelle.
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[instructions]
Teig ziehen lassen:
* Kichererbsenmehl mit Wasser in einer größeren Schüssel gut vermischen.
* Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken.
* Für 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Teig verfeinern:
* Notiz: Der Teig sollte jetzt recht zähflüssig sein und es sollte sich eine ordentliche Portion Schaum gebildet haben.
* Den Schaum abschöpfen.
* Salz, fein gemahlenen Rosmarin und 3 EL Olivenöl hinzugeben und verrühren.
* Die Schüssel wieder mit einem Küchentuch abdecken.
* Nochmals für 10 Minuten ruhen lassen.
Backen:
* Ofen auf 250° C vorheizen.
* Eine ofenfeste Pfanne (mit etwa 25 cm Durchmesser) auf höchster Stufe ohne Fett erhitzen.
* Sobald die Pfanne heiß ist, 2 EL Olivenöl hinzugeben.
* Wenn sich Qualm bildet, sofort sämtlichen Teig in die Pfanne gießen.
* Nach ein paar Sekunden die Pfanne vorsichtig von Herd nehmen und in den Ofen auf mittlerer Schiene stellen.
* Farinata für 25 bis 30 Minuten backen.
Abschließend pfeffern:
* Die Pfanne (vorsicht heiß!) aus dem Ofen nehmen.
* Notiz: Die Farinata sollte von beiden Seiten schön knusprig und gut gebräunt sein.
* Mit frisch gemahlenen Pfeffer bestreuen.
Farinata in Scheiben schneiden.
Zeitnah und warm servieren.
Hinweis: Farinata kann auch kalt gegessen werden, schmeckt dann jedoch deutlich schlechter. Sobald die Farinata erkaltet, wird ihre Kruste labrig.
Haltbarkeit: Hält abgedeckt gut 2 bis 3 Tage.
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[/recipe]

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Feigen-Bruschetta

[recipe name=”Pfirsich-Bruschetta” photoid=”871″ galleryid=”109″ rating=”5″ type=”snack” servings=”2″ preptime=”10m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”Für 8 Scheiben” separator=”true”]
[ingredient name=”ciabatta” amount=”200″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Frisch gebacken oder getoasted. Alternativ Baguette.”]
[ingredient name=”feige” amount=”4″ customunit=”Stück” customfactor=”45″ hint=”Reif.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”3″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”balsamicobianco” amount=”1″ customunit=”EL” hint=”Am besten möglichst dickflüssig und fruchtig.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Gute Qualität.”]
[ingredient name=”mozzarella” amount=”125″ hint=”Optimal: Mozzarella di Bufala Campana oder Burrata. Eventuell auch Ziegenkäse.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″ customunit=”Etwas.”]
[ingredient name=”meersalz” customunit=”Etwas” amount=”1″ hint=”Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”basilikum” amount=”1″ customunit=”Etwas” hint=”Frisch.”]
[review]
Dies ist eine Variation zu Pfirsich-Bruschetta. Die karamellisierten Feigen sorgen für eine schön “fleischige” Beshaffenheit, die zusammen mit Balsamicosoße, Mozzarella und Meersalz ein äußerst cremiges Geschmackserlebnis hervorruft. Alles in allem gefällt mir die Pfirsichvariante einen Tick besser, da sie noch etwas fruchtiger schmeckt – womöglich spielt hier die Wahl des Balsamicos eine entscheidene Rolle, dieser sollte möglichst dickflüssig und fruchtig sein.

Siehe auch gebackene Feigen mit Frischkäse und Walnuss.
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[instructions]
Ciabatta backen:
* Ciabatta in Scheiben schneiden.
* Anschließend die Scheiben für ungefähr 15 Minuten bei 180° C im Ofen auf mittlerer Schiene backen.
* Tipp: Alternativ kann man sie auch toasten oder grillen.
* Solange backen, bis die Scheiben knusprig und goldbraun sind (aber nicht zu knusprig!).
* Die Scheiben anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln.
Feigen zurechtschneiden:
* Feigen waschen, gut abtropfen und halbieren.
* Feigenhälften mit der offenen Seite nach oben in den Ofen direkt unterm Grill für etwa 5 Minuten bei 150° C backen/grillen.
Feigen karamellisieren:
* Auf Alufolie einer feuerfesten Unterlage die gebackenen Feigenhälften verteilen (oder eine andere schwer brennbare Unterlage).
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Feigen großzügig mit Zucker bestreuen.
* Den Zucker mit einem Brenner karamellisieren.
* Hinweis: Der Zucker wird erst hart, wie bei Crème brûlée, aber verflüssigt sich nach einer Minute wieder.
Brot belegen:
* Die gebackenen Scheiben mit Käse bestreichen.
* Kräuter und eventuell wenig Salz darüber streuen.
* Optional: Meersalz vorher im Mörser zerkleinern.
* Brot auf einen Teller verteilen, die karmamellisierte Feigen an den Seiten anrichten.
Soße anrühren:
* Balsamico (möglichst dickflüssig), Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen.
* Die Soße über den Käse und die Feigen tröpfeln.
* Abschließend frische Basilikumblätter verteilen.
Feigen-Bruschetta noch warm servieren, schmeckt auch kalt.
Haltbarkeit: Möglichst rasch verzehren, am besten am selben Tag. Das Brot suppt sonst irgendwann durch und wird pampig.
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Kategorien
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Aioli

[recipe name=”Aioli” photoid=”803″ rating=”5″ galleryid=”95″ type=”dip” servings=”12″ preptime=”5m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”2″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”mayonnaise” amount=”110″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Nur der Saft.”]
[ingredient name=”estragon” amount=”3″ customunit=”Stengel” optional=”true” exclude=”true” hint=”Frisch, nur die Blätter.”]
[review]
Aioli ist eigentlich nichts anderes als Knoblauchmayonnaise, Aioli klingt nur wesentlich schöner. Sie empfiehlt sich für all jene, die von schnulzigen Vampirgeschichten übersättigt sind. Denn der Dip ist einfach und genial: egal was, Aioli passt zu allem, ob Fisch, Fleisch oder Gemüse. Auch Salate, Brot und Chips lassen sich damit bedenkenlos verfeinern. Das intensive Aroma von zerstoßenen Knoblauch ist jedoch nicht jedermanns Sache – sorgt er doch besonders bei Arbeitskollegen für Naserümpfen. Und wo wir wieder bei schnulzigen Vampirgeschichten sind, kann man doch ganz froh sein, nicht unsterblich zu sein, denn Vampire sind alles andere als Feinschmecker…
[/review]
[instructions]
Knoblauch schälen und grob in Stücke schneiden.
Knoblauchstücke mit etwas Salz im Mörser zu einer Paste zerstoßen.
Tipp: Eine Prise Salz sorgt für zusätzlich Reibung und hilft beim mörsern.
Tipp: Wer kein Mörser hat, kann den Knoblauch auch mit der flachen Seite eines größeren Messers stampfen.
Wichtig: Der Knoblauch muss gestampft werden, damit wirklich alle Aromen freigesetzt werden. Mixer sind tabu!
Zusätzlich kann man Estragonblätter hinzugeben.
Hinweis: Estragon schmeckt pur nach Pfefferminz und errinnert stark an Medizin. In der fertigen Aioli schmeckt man davon nur einen Hauch. Estragon verfeinert die Aioli, wodurch sie zusätzlich an Tiefe gewinnt.
Sobald Knoblauch (und Kräuter) zerstoßen sind, Mayonnaise und Zitronensaft hinzugeben und alles gut miteinander verühren.
Die fertige Aioli in ein Glas füllen und verschließen.
Kühl servieren.
Im Kühlschrank hält die Aioli genauso lange wie Mayonnaise. Selbstgemachte Mayonnaise mit rohem Ei sollte man allerdings nicht zu lange stehen lassen.
[/instructions]
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Pfirsich-Bruschetta

[recipe name=”Pfirsich-Bruschetta” photoid=”744″ galleryid=”80″ rating=”5″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”Ergibt etwa 12 Scheiben” separator=”true”]
[ingredient name=”ciabatta” amount=”1″ hint=”Frisch gebacken oder getoasted.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″]
[ingredient name=”pfirsich” amount=”1″ hint=”Reif.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”mozzarella” amount=”180″ hint=”Optimal: Mozzarella di Bufala Campana oder Burrata. Eventuell auch Ziegenkäse.”]
[ingredient name=”kraeuterderprovence” amount=”1″ customunit=”Etwas” hint=”Alternativ Thymian.”]
[ingredient name=”meersalz” optional=”true” exclude=”true” customunit=”Etwas” amount=”1″ hint=”Alternativ herkömmliches Salz.”]
[review]
Karamellisiertes Pfirsich-Bruschetta oder mit anderen Worten: der beste Sommersnack, den ich dieses Jahr hatte! Ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich am liebsten mag… Da sind zum einen die fruchtigsüßen, karamellisierten Pfirsiche oder der cremige Käse mit Kräutern oder das knusprige Ciabattabrot mit Olivenöl. Huch, sind das alle Zutaten? Ja! Und zusammen ergeben sie ein wahres Geschmackserlebnis, dass sämtliche Geschmacksknospen im Munde vollkommen ausreizt. Optisch sticht vor allem der Pfirsich hervor, dessen Fruchtfleisch extrem kraftvoll glänzt und sich zudem schön mit roten und den schwarz-braunen Tönen vermischt. Darüber hinaus ist das Rezept sehr einfach und sehr schnell gemacht. Also wer ein Rezept für den Sommer sucht, sollte dieses Antipasto dringend probieren, solange es noch Pfirsiche gibt! Und falls nicht, halt Ausschau nach Feigen
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[instructions]
Ciabatta backen:
* Ciabatta in Scheiben schneiden.
* Anschließend die Scheiben für ungefähr 15 Minuten bei 180° C im Ofen auf mittlerer Schiene backen.
* Tipp: Alternativ kann man sie auch toasten oder grillen.
* Solange backen, bis die Scheiben knusprig und goldbraun sind.
* Die Scheiben anschließend mit etwas Olivenöl beträufeln.
Pfirsich zurechtschneiden:
* Pfirsich waschen und gut abtropfen.
* Pfirsich halbieren, den Kern entfernen und in kleinere Scheiben schneiden.
* Tipp: Der Pfirsich muss wirklich reif sein, aber nicht überreif! Dass heißt, man muss den Pfirsich mit dem Daumen leicht eindrücken können. Das Fruchtfleisch sollte schon ein wenig faserig sein und der Kern sollte sich leicht entfernen lassen.
Pfirisch karamellisieren:
* Auf Alufolie einer feuerfesten Arbeitsfläche und die Pfirischscheiben darauf verteilen (oder eine andere schwer brennbare Unterlage).
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Pfirsich großzügig mit Zucker bestreuen.
* Den Zucker mit einem Brenner karamellisieren.
* Hinweis: Der Zucker wird erst hart, wie bei Crème brûlée, aber verflüssigt sich nach einer Minute wieder.
Brot belegen:
* Die gebackenen Scheiben mit Käse bestreichen.
* Kräuter und eventuell wenig Salz darüber streuen.
* Optional: Meersalz vorher im Mörser zerkleinern.
* Die karmamellisierte Pfirischscheibe darüber legen.
Pfirsich Bruschetta noch warm servieren, schmeckt aber auch kalt.
Haltbarkeit: Möglichst zeitnah verzehren, d.h. am selben Tag. Das Brot suppt irgendwann durch und wird matschig.
[/instructions]
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Kategorien
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Goldnudeln™

[recipe name=”Goldnudeln” photoid=”739″ galleryid=”79″ rating=”4″ type=”pasta” servings=”4″ preptime=”15m” cooktime=”25m”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”2″]
[ingredient name=”kirschtomate” amount=”450″]
[ingredient name=”chilischote” amount=”2″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”meersalz” amount=”1″]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”400″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”kraeuterderprovence” amount=”1″ customunit=”TL” hint=”Getrocknet.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ hint=”Alternativ Chiliflocken.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”oregano” amount=”3″ customunit=”EL” hint=”Frisch. Kann ordentlich viel sein. Alternativ Majoran, Basilikum oder Schnittlauch (oder ein Mix davon).”]
[ingredient name=”nudel” amount=”500″ hint=”Am besten Penne.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”100″ hint=”Variable Menge. Parmigiano-Reggiano mit DOP-Siegel – Italienischer Hartkäse aus Kuhmilch.”]
[review]
Wie macht man eigentlich Gold? Seit Ewigkeiten versucht sich der Alchemist daran, Gold zu erschaffen. Das Geheimnis ist so unfassbar einfach, dass man sich wundern möchte, warum niemand früher auf die Rezeptur gekommen ist. Jeder kann nämlich Gold machen! Das heißt jeder, der Nudeln kochen kann. Also jeder. Denn anstatt Goldbarren erhält man Goldnudeln™. Das ist ungewöhnlich, aber zugleich praktisch, schließlich droht man nicht wie König Midas zu verhungert, denn Goldnudeln™ glänzen nicht nur genauso goldig wie sie schmecken, sondern sind auch noch al dente und somit gut verdaulich.

Bei Goldnudeln™ handelt es sich übrigens nicht um eine einfache Legierung, die lediglich die Oberfläche ziert. Nein, Goldnudeln™ werden in Goldsauce getränkt und saugen sich bis zum letzten Weizenkeim voll. Hm, eigentlich ist dieses Rezept viel zu wertvoll, um weitergegeben zu werden, daher setze ich jetzt die Segel und steuere eine verborgene Insel tief in der Karibik an, wo ich mein Schatz mitsamt Rezeptur vergraben werde.

PS: Hoffentlich werde ich nicht verklagt, weil ich mit meinen Goldnudeln™ irgendjemandens Patentgefühle verletze…
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Vorbereitungen:
* Tomaten waschen und abtropfen.
* Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden.
* Tomaten, Knoblauch, Salz und Öl in einen Kochtopf geben.
* Optional: Chilischoten waschen, entkernen, klein schneiden und mit anschwitzen.
Knoblauch anschwitzen:
* Das Öl auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
* Tomaten und Knoblauch sanft darin anschwitzen, solange bis der Knoblauch leicht gebräunt ist.
Tomatenbrühe aufkochen:
* Brühe, Pfeffer, Kräuter der Provence und Chili hinzugeben.
* Auf hoher Herdstufe aufkochen, anschließend auf niedrige Herdstufe herunterschalten.
* 10 Minuten köcheln lassen.
* Hinweis: Die Tomaten platzen dabei auf. Vorsicht, Explosionsgefahr! :-)
Nudeln kochen (gleichzeitig zu der Brühe in Schritt 3):
* Vorab Wasser in einen weiteren Kochtopf zum Kochen bringen.
* Nudeln nach Packungsbeilage kurz vor al dente zubereiten, also 1 Minute kürzer als angegeben. (je nach Nudelsort 7-9 Minuten)
* Nudeln in ein Sieb abgießen und gut abtropfen.
Tomatensauce pürieren:
* Herd abschalten.
* Oreganoblätter in die Tomatenbrühe geben.
* Tomatenbrühe mit einem Pürierstab mixen, bis eine feine Sauce entsteht.
* Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.
Nudeln vergolden:
* Gekochte Nudeln in die heiße Tomatensauce geben und für eine Minute darin schwenken.
* Fein geriebenen Parmesan unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
* Tipp: Parmesan nach und nach unterheben, damit sich keine Käseklumpen bilden.
* Tipp: Beim Käsereiben den Kochlöffeln aus dem Kochtopf nehmen, damit der Käse nicht am Löffel festklumpt.
* Hinweis: Am besten eignen sich Penne für dieses Gericht. Spiralförmige Nudeln verfallen häufig, wodurch die Pasta matschig wird.
Goldnudeln warm servieren.
Haltbarkeit: Mehrere Tage im Kühlschrank. Die Nudeln lassen sich gut in der Mikrowelle aufwärmen. Schmecken auch kalt.
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Alles was schmeckt

Erdbeer-Polenta mit Karamell

[recipe name=”Erdbeer-Polenta” photoid=”718″ galleryid=”77″ rating=”3″ type=”dessert” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”Polenta (Grießbrei)” separator=”true”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”250″]
[ingredient name=”griess” amount=”35″ hint=”Weichweizengrieß.”]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”1 bis 2 Teelöffel. Alternativ anderer lieblicher (Wein)Essig.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.5″ hint=”Alternativ 0.5 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.5″ hint=”Plus etwas geriebene Schale. Unbehandelt.”]
[ingredient name=”Marinierte Erdbeeren” separator=”true”]
[ingredient name=”erdbeere” amount=”500″ hint=”Frisch.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”25″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2.5″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Der Saft einer halben Zitronen.”]
[ingredient name=”Karamellsirup” separator=”true”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ customfactor=”0.25″]
[ingredient name=”wasser” amount=”70″]
[ingredient name=”balsamicobianco” amount=”1″ optional=”true”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Eiswasser” exclude=”true” amount=”1″ customunit=”L”]
[ingredient name=”Garnitur (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”erdbeere” amount=”4″ customunit=”Stück” hint=”Frisch, ganz, gewaschen und getrocknet.”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”15″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Gesalzen, geröstet und ohne Schale.”]
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Polenta? Das hört sich ziemlich extravagant an, dabei handelt es sich lediglich um das italienische Wort für Grießbrei. Die Erdbeer-Polenta mit Karamell ist folglich ein kaltes, fruchtiges und sehr süßes Sommer-Dessert. Sie besteht im Grunde aus drei leckeren Einzelrezepten: die eingangs erwähnte Polenta (Grießbrei), gezuckerte Erdbeeren und Karamellsirup.

Meine Vorfreude bestand also nicht grundlos, denn Drei mal lecker, müsse schließlich die Vollendung kulinarischer Kochkunst ergeben. Leider nein. Irgendwo in meiner Zutatengleichung habe ich eine Unstimmigkeit übersehen, was nicht verwundert, hatte ich doch bereits in der Schule Probleme, Äpfel und Birnen zu multiplizieren. Dieses Rezept scheint mir ein geeigneter Kandidat für die Kategorie “weniger ist manchmal deutlich mehr als weniger oder nicht” zu sein. Zwar will die Erdbeer-Polenta gefallen, speziell der deutlich präsente Zitronengeschmack. Nichtsdestotrotz beschleicht mich beim Grießbrei dasselbe Gefühl wie bei einem uneingeladenen Gast: wenn er schon einmal da ist, dann kann man ihn auch mitessen, Vanilleeis wäre aber womöglich die willkommendere und einfachere Alternative gewesen.

Erfreut hat mich übrigens, dass die grünen Pistazien nicht nur optisch zu den Erdbeeren passen, sondern sich auch geschmacklich vertragen. Dennoch gilt für Pistazien: kein Muss, nur Kann. Für mich war vor allem die hübsche Kombination ausschlaggebend.

Was das Fotografieren betrifft, da war ich leider zu langsam. Denn die Erdbeer-Polenta mit Karamell sieht genau dann am besten aus, wenn der dickflüssige Karamellsirup den Grießberg herabgleitet und sich dabei sanft am Glas anschmiegt. Allerdings zerläuft der süße Traum von Karamell viel zu schnell, so dass er bereits nach wenigen Minuten aus dem Auge und damit aus den Sinn ist. Innovativ finde ich übrigens die Idee, etwas Balsamico Bianco in den Karamellsirup unterzumischen. Eine hervorragende Idee, die dem Karamell eine dezent fruchtigsaure Note verleiht!
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[instructions]
Polenta zubereiten:
* Milch in einen kleinen Kochtopf auf hoher Herdstufe aufkochen.
* Herd abschalten.
* Grieß mit einem Schneebesen nach und nach einrühren.
* Sobald die Milch langsam fest wird, den Topf von Herd nehmen.
* Zucker, etwas fein geriebene Zitronenschale, Mark einer Vanilleschote und Eigelb unterrühren.
* Den Grieß in eine Schüssel umfüllen, auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren marinieren:
* Erdbeeren waschen, abtropfen, das Blatt mit Stil entfernen und in Viertel schneiden.
* Erdbeerstücke in eine Schüssel geben.
* Zitronensaft auspressen und mit Zucker in die Erdbeeren verrühren.
* Erdbeeren für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Karamellsirup zubereiten:
* Zucker auf hoher Herdstufe in einen kleinen Kochtopf zergehen lassen, dabei regelmäßig umrühren.
* Sobald der Zucker geschmolzen und flüssig ist, den Herd abschalten und vorsichtig das Wasser unterrühren.
* Vorsicht: Dabei steigt sehr heißer Wasserdampf auf!
* Eventuell Balsamico hinzugeben.
* Etwa 1 bis 2 Minuten köcheln lassen.
* Eisbad vorbereiten: Etwa 1 Liter kaltes Wasser mit Eiswürfel in eine große Schüssel füllen.
* Den Karamellsirup in eine kleinere Schüssel umfüllen und diese in das Eisbad stellen.
* Nach etwa 5 Minuten ist der Karamellsirup servierbereit.
Eine Portion Erdbeer-Polenta anrichten:
* Eine Servierschüssel, am besten aus durchsichtigen Glas, nehmen und dieses zunächst mit Erbeeren und etwas von Erdbeersaft befüllen.
* Anschließend den Polenta-Grieß in einen Spritzbeutel geben und damit den Grieß über die Erdbeeren verteilen.
* 1 bis 2 Esslöffel Karmellsirup über den Gries verteilen.
* Hinweis: Dies ist nur ein Bruchteil von dem zubereiteten Karamellsirup, also nicht wundern, wenn eine Menge Sirup übrig bleibt.
* Optional: Ein paar Pistazien schälen und ebenfalls über den Grieß verteilen.
* Eine gewaschene, ganze Erdbeere auf die Spitze setzen.
Kalt servieren.
Haltbarkeit: Der Grieß hält gut eine Woche im Kühlschrank. Die marinierten Erdbeeren sollte man am selben Tag servieren, sonst werden sie zu maschig. Karamellsirup ist beinahe ewig haltbar.
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