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Apple Pie

[recipe name=”Apple Pie” photoid=”2110″ galleryid=”297″ rating=”3″ type=”cake” servings=”8″ preptime=”1h” cooktime=”1h” cooltime=”2h”]
[ingredient separator=”true” name=”Teig”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”285″ hint=”Plus Mehl zum Teigausrollen.”]
[ingredient name=”butter” amount=”285″]
[ingredient name=”quark20″ rename=”Quark (40%)” amount=”115″ customfactor=”1.25″]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient separator=”true” name=”Füllung”]
[ingredient name=”apfel” amount=”1500″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=’Verschiedene Sorten z. B. Granny Smith, Fuji, Elstar, Golden Delicious.’]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Frisch gepresst. Alternativ Apfelessig.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ 1 zerhackte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ optional=”true” hint=”Alternativ Brandy.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”piment” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ customunit=”Messerspitze” customfactor=”3″]
[ingredient separator=”true” name=”Bezug”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”milchfettarm” rename=”Milch” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Beliebige Milch (Soja-, Hafer-, Reis-, Kokosmilch). Alternativ Sahne.”]
[review]
Kuchenbacken ist eine heikle Angelegenheit. Ich werde nie das Gefühl los, dass der Teig ein Eigenleben führt und seine einzige Lebensaufgabe darin besteht, mich zu ärgern. Einfach so aus Bosheit. Wenn ich ganz still und aufmerksam bin, kann ich sogar sehen und hören, wie der Teig leise in sich hineinlacht. Deshalb backe ich am liebsten Käsekuchen, der kommt ohne Teig aus… Dies schränkt die Auswahl an möglichen Kuchen allerdings stark ein. Ich muss mich also erneut meinen Ängsten stellen – verdammt! Aus dem Grund markiert der Kuchen nicht nur ein weiteres Rezept sondern eine persönliche Entwicklung. Jetzt wird es endlich einmal ernst auf diesem Blog!

Um meinen Fähigkeiten gerecht zu werden, habe ich einen vermeintlich einfachen Kuchen gewählt: amerikanischen Apple Pie! “Kann ja nicht so schwer sein”, dachte ich mir. Und ja, meine Naivität ist grenzenlos… Die Äpfel sind nicht das Problem. Schälen und Kleinschneiden macht Arbeit, ist aber handhabar. Noch würzen und schon sind 80% des Kuchens fertig. Wären da nicht die letzten 20% bestehend aus extra filigranen Teig, der bei jeder winzigen Erschütterung zu zerreißen droht (mit hämischen Gelächter versteht sich). Er hat mir viel Zeit und Nerven gekostet, doch mit viel Geduld (Yoga hilft in allen Lebenslagen!) habe ich ihn irgendwann halbwegs heil in und über die Kuchenform gestölpt bekommen. Welch ein Akt!

Was bleibt, ist ein weiteres traumatisches Erlebnis in meiner Küche, welches ich nun beim regelmäßigen Treffen der anonymen Meisterküche verdauen muss. Sollte jedoch mit Persönlichkeitsentwicklung die Ausbildung neuer Neurosen gemeint sein, so kann ich bei diesem Kuchen durchaus von Erfolg sprechen. :-)

Alles in Allem schmeckt mir der Apple Pie gut. Er ist erwartungsgemäß fruchtig und zu süß – amerikanisch halt. Darum habe ich den Zuckeranteil für das Rezept reduziert. Zusätzlich habe ich Kardamom ergänzt. Gehört bei Apfelspeisen einfach dazu. Trotz Anpassungen und Torturen ziehe ich letzen Endes den deutschen Apfelkuchen mit Zitronenglasur und Blätterteig vor. Das ist gewiss Geschmackssache.
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[instructions]
Hinweis: Für dieses Rezept brauchst du eine im Durchmesser 22 cm große Kuchenform (9 inches).
Teig zubereiten:
* Butter aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie auf Zimmertemperatur kommt.
* In einer großen Schüssel Mehl, Zucker und Salz vermischen.
* Butter in Stücke schneiden und mit den Händen in die Mehlmischung einkneten.
* Quark hinzugeben und mit einer Gabel oder einem Löffel einkneten.
* Den Teig in zwei gleichgroße Klumpen teilen.
* Die Klumpen jeweils zu einen Ball rollen, mit etwas Mehl bestreuen und in Plastikfolie einwickeln.
* Die eingewickelten Teigbällchen für 1 Stunde im Kühlschrank stellen (möglichst weit oben).
Apfelfüllung zubereiten:
* Zitronensaft, Vanilleextrakt und Rum in eine große Schüssel geben.
* Äpfel waschen.
* Äpfel nacheinander schälen und in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben sofort in die Schüssel mit den Zitronensaft schwenken, damit sie nicht Braun werden.
* Zucker, Mehl, Zimt, Piment, Muskatnuss und Kardamom in einer kleinen Schüssel vermischen.
* Die Gewürzmischung zu den Apfelscheiben geben und gut unterheben, so dass die Apfel gleichmäßig mit Gewürzen bedeckt sind.
Teig ausrollen:
* Ein Teigbällchen aus dem Kühlschrank nehmen und 5 bis 10 Minuten warten, damit er wieder geschmeidiger wird.
* Plastikfolie (etwa 30×30 cm) auf einen Tisch ausbreiten und großzügig mit Mehl bestreuen.
* Hinweis: Eventuell geht auch Backpapier, hab ich nicht ausprobiert.
* Das Teigbällchen auf der Plastikfolie ausrollen, so dass eine etwa eine 30 cm große, dünne Teigscheibe entsteht. Hierbei den Teig mit Mehl bestreuen, damit er nicht an der Teigrolle kleben bleibt.
Teig in die Form legen:
* Auf die Teigscheibe eine zweite Plastikfolie legen. Den Teig einmal umklappen. Ihn dann vorsichtig(!) über die Form legen, die Folie unterhalb vorsichtig entfernen, den Teig aufklappen und dann die obere Folie vorsichtig entfernen.
* Hinweis: Dies ist der schwierigste Part! Der Teig ist hauchdünn und zerreißt schnell. Geduld und Geschick sind hierbei gefordert!
* Hinweis: Falls jemand eine bessere Idee hat, den Teig in die Form zu bekommen, dann nur zu. Ich war froh, als ich es irgendwie geschafft habe! :-)
* Hinweis: Auch hier: alternativ Alufolie oder Backpapier verwenden.
* Den Teig anschließend behutsam in die Form drücken, so dass er bis zum Rand runterreicht und keine Luftlöcher zwischen Form und Teig existieren.
* Die Apfelfüllung darüber verteilen, so dass in der Mitte ein kleiner Apfelhügel entsteht.
* Das zweite Teigbällchen aus den Kühlschrank nehmen und wie nochmals wie beschrieben ausrollen und mit Folie bedecken.
* Diese Teigscheibe nun über die Äpfel auslegen, so dass er über den Rändern der Backform hinausragt.
* Hinweis: Wie gesagt, der filigrane Teig ist äußerst sensibel und fordert Geduld.
* Den Teigrand mit dem Daumen in regelmäßigen Abständen leicht eindrücken. Dabei wird der untere und obere Teig zusammengepresst und es entsteht zudem ein hübsches Muster.
* Hinweis: Ich habe die beiden Teighälften gleichmäßig zusammengerdrückt, daher habe ich kein hübsches Muster aus Abdrücken am Rand.
* Den Teig mit einem scharfen Messer von der ausgehend Mitte zum Rand einschneiden, so dass kurze Lüftungsschlitze entstehen.
Ofen auf 175°C vorheizen.
Teig backen:
* Eigelb und Milch (Sahne) verschmischen.
* Den Teig mit der Eigelbmischung bestreichen (entweder mit den Fingern oder Pinsel).
* Hinweis: Durch das Eigelb erhält der Teig beim Backen eine schöne goldbraune Farbe.
* Den Kuchen auf unterster Schiene in den Ofen stellen und für gut 80 Minuten backen.
* Ab der Hälfte der Backzeiten prüfen, ob der Kuchen ausreichend gebräunt ist. Wenn ja, dann eine Alufolie locker darüber legen, so dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Den gebackenen Apfelkuchen aus den Ofen nehmen und mindestens 1 Stunde auskühlen lassen.
Warm oder kalt servieren.
Tipp: Dazu passt Vanilleeis!
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 4 bis 5 Tage. Die Kruste behält ihre Festigkeit und weicht nicht durch.
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Gebackene rote Beete mit Ziegenkäse und Walnüssen

[recipe name=”Gebackene rote Beete mit Ziegenkäse und Walnüssen” photoid=”1607″ galleryid=”207″ rating=”3″ type=”salad” servings=”2″ preptime=”15m” cooktime=”60m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”rotebeete” amount=”1″ hint=”Möglichst groß.”]
[ingredient name=”walnussoel” amount=”1″ hint=”Alternativ beliebiges anderes Öl.”]
[ingredient name=”ziegenkaese” amount=”100″]
[ingredient name=”meersalz” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[ingredient name=”rucola” amount=”80″ hint=”Eine Handvoll pro Portion. Alternativ weglassen und die überbackene rote Beete auf Baguette essen.”]
[ingredient name=”rotweinessig” rename=”Sherry-Essig” amount=”1.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Reisessig oder ein anderer süßlicher Essig.”]
[ingredient name=”walnuss” amount=”40″ hint=”Eine Handvoll pro Portion.”]
[review]
Nachdem die Tat vollendet war, blickte ich auf meine blutverschmierten Hände. Ihr Zittern machte es undenkbar, was soeben passiert war. Krämpfe durchdrangen meinen Körper, der den Kampf um Kontrolle verlor. Leise und zusammengekauert stammelte ich mein Mantra: was habe getan, was habe ich getan, was habe ich getan…

Das furchtbare Bild wollte nicht verschwinden, wieder und wieder sah ich es vor mir, bis mir Schwarz wurde. Ich fühlte mich elendig wie ein Chirurg in seiner ersten Semesterprüfung. Gebackene rote Beete ist wie Organtransplantation. Nicht so, dass ich es jemals gemacht hätte, doch es kommt mir so vor, als ob ich nun ein wenig darauf vorbereitet bin – man weiß ja nie… Wenn die feuerrote Beete den Ofen verlässt, glüht sie wie Herz. Der Anblick ist gleichermaßen schön wie grotesk. Und je länger ich sie anstarre, desto stärker bin ich überzeugt, ein sanftes Pulsieren wahrzunehmen. Diese vampirische Rübe ist alles andere als langweilig! Sie besitzt einen fein süßlichen Geschmack, der anziehend wirkt und besonders durch Hitze hervortritt. Ihr warmes und saftiges “Fleisch” weckt Assoziationen an eine Frucht statt an ein Gemüse. Als Vegetarier kann man Fleisch nicht näher sein als an gebackener rote Beete.

Wer Rezepte mit roter Beete im Internetwald durchforstet, wird feststellen, dass Ziegenkäse und rote Beete eine natürliche Einheit bilden – beinahe wie ein Naturgesetz. Warum das so ist? Niemand weiß. Der schmierige, herbe Käse ist ein idealer Kontrastpartner. Der ebenfalls herbe Rucola gesellt sich gern dazu und ist zuständig, dass der Teller nicht so leer ausschaut. Walnüsse sorgen für eine sonst fehlende Knusprigkeit. Essig schließlich gibt dem Salat die gewisse Spritzigkeit, die bei jedem Bissen ein Impuls hervorruft, der nach mehr verlangt.

Statt als Salat kannst du dieses Rezept ohne Rucola zubereiten und die übergebackene rote Beete direkt auf frischen Baguette genießen. Schmeckt sogar besser. :-) Wer es fruchtiger mag, schaut beim Pfirsichsalat vorbei. Der herbe Rucolasalat könnte ebenfalls für dich von Interesse sein.
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[instructions]
Vorbacken:
* Backofen auf 190° C vorheizen.
* Rote Beete waschen und mit einen Küchentuch trocken tupfen.
* Die Rote Beete auf Alufolie Backpapier setzen und auf mittlerer Schiene im Backofen für 45 Minuten backen.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Mit einen Spieß in die rote Beete pieksen, um zu prüfen, ob sie gar ist. Der Spieß sollte sich mit Leichtigkeit hinein- und hinausschieben lassen.
* Nachdem der Bete eingeheißt wurde, sie aus den Backofen nehmen und auskühlen lassen.
* Tipp: Rote Beete in Alufolie einwickeln und am nächsten Tag weitermachen.
* Rote Beete mit einen Küchenmesser schälen.
* Hinweis: Die nackt geschälte rote Beete hat etwas grotesk Schönes an sich. Sie sieht aus wie ein Organ…
Überbacken:
* Backofen auf 200° vorheizen.
* Walnussöl in einer Backform verteilen.
* Rote Beete in Scheiben und/oder Stücke schneiden. Egal wie, hauptsache mundgerecht!
* Die Rote Beete in der Backform verteilen.
* Mit reichlich Ziegenkäse belegen. Den weichen Ziegenkäse einfach mit den Händen in kleine Stücke reißen.
* Salz und Pfeffer darüber streuen.
* Für 15 Minuten auf mittlerer Schiene in den Backofen geben.
* Nach 10 Minuten die Walnüsse ebenfalls mit in den Ofen geben und somit leicht anrösten.
* Optional: Walnüsse in einer Pfanne ohne zusätzliches Öl/Fett anrösten.
Rucola vorbereiten:
* Rucola waschen und abtropfen.
* Optional: Rucola für 60 Sekunden in kaltes Eiswasser geben.
* Optional: Ich schneide den Rucola anschließend gerne klein, weil er sich so leichter essen lässt.
* Tipp: Die überbackene Rote Beete schmeckt auch ohne Rucola super auf Baguette.
* Rucola portionsweise auf einem Teller verteilen.
Anrichten:
* Die überbackene Rote über den Rucola verteilen.
* Tipp: Die rote Beete mit einem Pfannenwender aus der Auflaufform heben, so dass der Käse nicht zu stark in Kontakt mit der Beete kommt. Ansonsten färbt sich der Käse rot, was beim Servieren nicht mehr sooo toll aussieht.
* Mit etwas Essig beträufeln.
* Walnüsse in einen Mörser zerkleinern und abschließend über den Salat verteilen.
Beim Servieren darf die rote Beete noch lauwarm vom Backen sein. Kalt schmeckt auch.
Haltbarkeit: Die überbackene rote Beete kann man gut zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wenn man sie erst kurz vorm Servieren mit den Rucola kombiniert, dann wird der Salat nicht pampig.
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[/recipe]

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Minz-Couscous-Auflauf

[recipe name=”Tomaten-Couscous-Auflauf” photoid=”1581″ galleryid=”200″ rating=”4″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”1h30m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”limabohne” amount=”100″ hint=”Rohgewicht. Gekocht etwa 250 g. Alternativ aus der Dose. Alternativ weiße Bohnen.”]
[ingredient name=”tomate” rename=”Cherrytomaten” amount=”500″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Atlernativ Strauchtomaten.”]
[ingredient name=”staudensellerie” amount=”3″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”tomate” amount=”300″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Am besten geschälte Tomaten.”]
[ingredient name=”couscous” amount=”150″ hint=”Alternativ Reis.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”300″ hint=”Für den Couscous. Alternativ Gemüsebrühe, dann weniger Salzen!”]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”3″ hint=”Alternativ Olivenöl.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Der Saft.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”300″ hint=”Alternativ Gemüsebrühe, dann weniger Salzen!”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”garammasala” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”kurkuma” amount=”0.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”minze” amount=”12″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”25″ hint=”Alternativ Hüttenkäse oder Feta. Veganer lassen es weg oder geben Olivenöl und Sesam über den fertigen Auflauf.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”25″]
[review]
Ich habe mir sagen lassen, ich soll mal wieder vernünftige Mahlzeiten posten und nicht immer nur Desserts, Aufstriche oder Getränke… Kritik zu Recht! Für die Zukunft verspreche ich Besserung und noch mehr Abwechslung!

Dieser mediterrane Couscousauflauf ist extra auf den warmen Sommer zugeschnitten. Cherrytomaten, Zitronensaft und Minze entfalten reichlich Frischegefühl im Magen. Dazu gesellen sich Couscous und faserigen Limabohnen, die ordentlich satt machen. Und schließlich überrascht Sesam bzw. Sesamöl mit einem herben Etwas, womit man zuvor nicht gerechnet hat. Ein zusätzlicher Löffel Tahina könnte das Ganze daher noch interessanter machen.

Siehe auch Fenchel-Couscous-Auflauf, gebackene Limabohnen oder Tomatenbulgur.
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[instructions]
Limabohnen zubereiten:
* Tipp: Wer nicht soviel Zeit hat, der verwendet gegarrte Bohnen aus der Dose.
* Limabohnen in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und mindestens 8 Stunden einweichen.
* Frisches Wasser in einen Kochtopf zum Kochen bringen. Die Limabohnen etwa 60 bis 90 Minuten kochen, bis sie gar, also nicht mehr faserig, sind.
* Die gegarten Limabohnen in ein Sieb geben und abtropfen.
* Wichtig: Kein Salz in das Kochwasser geben! Sonst werden die Bohnen nie gar.
* Tipp: Eine Messerspitze hingegeben Natron lässt die Bohnen schneller gar werden.
Couscous zubereiten:
* Wasser bzw. Gemüsebrühe in einen großen Kochtopf zum Kochen bringen.
* Couscous in eine große Schüssel geben.
* Den Couscous mit dem kochenden Wasser übergießen, so dass er etwa 1 cm hoch mit Flüssigkeit bedeckt ist.
* Für 10 Minuten ziehen lassen.
* Nachdem der Couscous aufquellt ist, frisch gepressenten Zitronensaft und Olivenöl unterrühren.
Backofen auf 180° C vorheizen.
Gemüse vorbereiten:
* Knoblauch fein hacken.
* Tomaten und Staudensellerie waschen. Bei den Tomaten den Strunk entfernen.
* Tomaten grob und Sellerie in feine Stücke schneiden.
* Knoblauch, Tomaten und Sellerie in den fertig gekochten Couscous unterheben.
* Die gekochten Limabohnen hinzugeben.
* Minzblätter grob zerhacken und hinzugeben.
* Etwas frisch geriebenen Parmesan (oder zerkrümmelten Feta bzw. Hüttenkäse) unterrühren.
* Nochmals Wasser bzw. Gemüsebrühe hinzugeben.
* Hinweis: Der Auflauf sollte nun recht flüssig sein. Keine Sorge, der Couscous saugt im Ofen weiter Flüssigkeit auf.
* Mit Kreuzkümmel, Garam Masala, Kurkuma, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
* Tipp: Kreuzkümmel, Garam Masala und Kurkuma kann man durch fertiges Currypulver ersetzen.
Auflauf backen:
* Den Topfinhalt in eine Auflaufform umfüllen.
* Den Auflauf nochmals mit Parmesan bestreuen.
* Auf mittlerere Schiene für 20 Minuten im Ofen backen.
* Tipp: Nach 10 Minuten den Auflauf kontrollieren. Wenn er zu trocken scheint, dann 100 g heißes Wasser nachgießen.
Warm servieren. Dazu kann man Baguette oder Fladenbrot und Yoghurt oder Quark reichen.
Optional: Mit Minzblätter oder Sesam verzieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank gut 5 Tage. Lässt sich gut in der Mikrowelle und im Ofen wieder erhitzen.
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Alles was schmeckt

Spargel-Soufflé

[recipe name=”Spargel-Soufflé” photoid=”1340″ galleryid=”162″ rating=”3″ type=”souffle” servings=”6″ preptime=”30m” cooktime=”35m”]
[ingredient name=”spargel” amount=”250″ hint=”Weiß oder grün. Grüner Spargel muss nicht extra geschält werden.”]
[ingredient name=”butter” amount=”20″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”20″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.33″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.25″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”0.5″]
[ingredient name=”milch” amount=”200″ hint=”Alternativ Reis- oder Sojamilch.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”40″ hint=”Echter Parmesan mit DOP-Siegel. Alternativ Gouda oder Cheddar.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”5″ hint=”Für die Förmchen zum Einfetten.”]
[ingredient name=”paniermehl” amount=”5″ hint=”Für die Förmchen zum Bestreuen.”]
[review]
Spargel-Soufflé ist ein luftige Vorspeise. Um ehrlich zu sein, haut mich das Gericht nicht so von Hocker, wie zum Beispiel Schoko-Soufflé oder Apfel-Cheddar-Soufflé. Etwas enttäuscht bin ich außerdem darüber, dass der Spargelgeschmack nicht so richtig gut durchkommt, da ist mir der Spargel schon fast zu schade. Statt Spargel würde ich beim nächsten Mal zu anderen Gemüse wie Brokoli oder Blumenkohl greifen. Wenn schon grüner Spargel dann lieber auf Blätterteig.
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[instructions]
Spargel vorbereiten:
* Spargel waschen und abtropfen. Weißen Spargel schälen.
* Spargelspitzen abschneiden (etwa 2 cm).
* Von den Spitzen, den Spargel in 1 cm große Stücke schneiden, bis er anfängt hölzern zu werden. Die hölzernen Enden nicht mit verwenden.
Spargel blanchieren:
* Salzwasser zum Kochen bringen.
* Spargelstücke für 2 Minuten in das kochende Wasser geben.
* Anschließend die Stücke mit einem Schöpflöffel herausfischen (oder in ein Sieb abgießen).
* Den gekochten Spargel in eine Schüssel voll mit Eiswasser geben und Beiseite stellen.
Mehlschwitze zubereiten:
* Butter in einen Topf auf mittelhoher Herdstufe zum Schmelzen geben.
* Mehl nach und nach einrühren.
* Milch hinzugeben und durchgehend umrühren, bis die Milch andickt und anfängt zu köcheln.
* Herd abschalten.
* Mit Salz, Muskatnuss, Chili und Zucker abschmecken.
Soufflé vorbereiten:
* Spargelstücke, Mehlschwitze, frein geriebenen Käse und geschälte Knoblauchzehe im Mixer geben.
* Solange mixen, bis cremige Soße entsteht.
* Eigelb und Eiweiß voneinander trennen.
* Eigelbe in die gemixte Spargelsoße einrühren.
* Eiweiß zu Eischnee schlagen.
* Zunächst eine Hälfte des Eischnees in die Soße mit einen Pfannenwender unterheben.
* Anschließend die zweite Hälfte des Eischnees in die Soße etwas vorsichtiger unterheben.
* Es ist fein, wenn noch ein paar weiße Flecken zu sehen sind.
Ofen auf 190° C vorheizen.
Abfüllen und backen:
* Förmchen mit etwas Butter oder Rapsöl einreiben. Anschließend noch mit etwas Semmelmehl bestreuen.
* Die Förmchen können ein Fassungsvermögen von 0.12 bis 0.2 Liter haben.
* Die vorgeschlagene Zutatenmenge ergibt etwa 4 bis 6 gefüllte Förmchen.
* Die Förmchen zu 3/4 mit der Spargelcreme füllen.
* Soufflés für 20 bis 25 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene backen, bis sich goldbraune Flecken bilden.
Etwas abkühlen lassen und warm servieren.
Hinweis: Nicht direkt aus dem Ofen servieren, viel zu heiß!
Hinweis: Die Soufflé fallen nach etwa 2 Minuten in sich zusammen, das ist normal!
Haltbarkeit: Im Kühlschrank mehrere Tage. Die Soufflés können am besten im vorgeheizten Ofen füür 7 bis 8 Minuten bei 200° C wieder erwärmt werden.
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[/recipe]

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Blini (russischer Pfannkuchen)

[recipe name=”Blini” photoid=”1316″ galleryid=”160″ rating=”4″ type=”snack” servings=”12″ preptime=”30m” cooktime=”30m” marinadetime=”1h”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”300 ” hint=”Früher wurde Buchweizenmehl verwendet.”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”500″ hint=”Alternativ Hafer-, Soja- oder Mandelmilch.”]
[ingredient name=”hefe” amount=”25″ hint=”Alternativ halb soviel Trockenhefe.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”25″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ anderer Zucker. Menge kann auch doppelt werden.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ custumunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”Quarkfüllung” separator=”true”]
[ingredient name=”magerquark” amount=”300″]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”30″ hint=”Alternativ saure Sahne.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ custumunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronenschale” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ exclude=”true” optional=”true”]
[review]
Man kann nie genug Pfannkuchenrezepte haben! Für den Fall das mal eines ausfällt, hat man immer noch eins in Reserve… Pfannkuchen ist weltweit verbreitet, so auch in Russland, dort nennt man sie Blini (oder Blintschiki). Im Vergleich zu unseren Pfannkuchen enthalten Blini zusätzlich Hefe, geschlagene Sahne und Eischnee. Dadurch haben Blini einen soufflé-artigen Charakter: sie sind dünn, trotzdem luftig, fest und knusprig zugleich. Einen ähnliche Konsistenz erreicht man sonst nur, wenn man einen Teil der Milch durch Mineralwasser ersetzt. Darüber hinaus schmecken Blini etwas “schwerer”. In Russland wird Blini traditionell mit Füllung gegessen, die Klassiker sind Fleisch- oder Quarkfüllung. Aber auch Kaviar. Oder man tunkt sie einfach in saure Sahne.

Große Ähnlichkeit besteht zu polnischen Naleśniki, die im Vergleich wesentlich dünner sind und vorzugsweise mit Quarkfüllung gegessen werden. Alternativ siehe auch meinen Dauerliebling, den finnischen Ofenpfannkuchen.
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[instructions]
Teig (für etwa 12 Pfannkuchen) vorbereiten:
* Die Hälfte des Mehles mit der Milch und Hefe in einer großen Schüssel verrühren.
* Anschließend mit einem Küchentuch zudecken und bei Zimmertemperatur ruhen lassen (optimal wären 30 Minuten).
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelb und zerlassenen Butter mit Zucker und Salz verrühren.
* Eiweiß zu Eischnee schlagen.
* Sahne steif schlagen (nicht zu doll, nur so dass sie gerade eben steif ist).
* Eischnee in die geschlagene Sahne unterheben.
* Das restliche Mehl in die Mehl-Milch-Mischung unterrühren.
* Die Eigelbmischung hinzugeben und verrühren.
* Zum Schluss die Sahne-Eischnee-Mischung unterheben. Man muss hierbei nicht übervorsichtig sein, wir machen kein Soufflé.
* Hinweis: Der Teig sollte jetzt äußerst dickflüssig sein.
* Den Teig wieder mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
* Hinweis: Traditionell lässt man ihn 5 bis 6 Stunden ziehen, damit der Teig richtig schon dick wird.
Pfannkuchen ausbacken:
* Für jeden Pfannkuchen etwas Öl in einer Pfanne mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Fett heiß ist, den Teig mit einer Kelle in die Pfanne einschenken, den Teig mit einem Esslöffel dünn verteilen.
* Pfannkuchen zunächst etwa 2 Minuten goldbraun ausbacken, danach wenden und nochmal 3 bis 4 Minuten backen.
* Fertige Pfannkuchen auf einen Teller stapeln und im Ofen bei niedriger Temperatur (50° C) warm halten.
* Tipp: Mit zwei Pfannen geht das Ausbacken gleich doppelt so schnell!
Quarkfüllung:
* Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.
* Jeweils ein Esslöffel pro Pfannkuchen verwenden.
Blini mit der Füllung zusammenfalten und warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich schlecht wieder aufwärmen, am besten im Ofen oder kurz in der Mikrowelle (nicht zu stark erhitzen).
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Kürbisbrûlée

[recipe name=”Kürbisbrûlée” photoid=”1223″ galleryid=”147″ rating=”4″ type=”dessert” servings=”3″ preptime=”15m” cooktime=”40m” cooltime=”15m”]
[ingredient name=”kuerbis” rename=”Kürbismus” amount=”120″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”120″ hint=”Alternativ die Hälfte durch Crème Fraîche ersetzen.”]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”50″]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”rum” rename=”Grand Manier” amount=”1″ customunit=”TL” customactor=”5″ hint=”Die gelbe Flasche. Alternativ Vanilleextrakt, Vanillemark, Rum, Zitronenschale, Orangenschale oder weglassen.”]
[ingredient name=”piment” amount=”0.33″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″ customunit=”Messerspitze”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ customunit=”Messerspitze”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”3″ customunit=”TL” customactor=”5″ hint=”Zum Anbrennen. Feiner Zucker ist dazu besser geeignet.”]
[review]
Kürbisbrûlée ist das perfekte Dessert für die kalten Herbsttage. Wie, wir haben April?? Hm, ob Herbst oder April, der schönste Moment ist auf alle Fälle immer dann, wenn der Löffel die karamelliserte Oberfläche durchbricht und dabei deutlich ein lautes Knacken ertönt. Unter der Karamellschicht verbirgt sich die süßliche Creme aus Sahne und leicht gewürzten Kürbis. Zusammen mit dem knusprigen Karamellsplittern bildet Kürbisbrûlée eines jener Desserts, die über das schlechte Osterwetter hinwegtrösten.

Übrigens habe ich bei diesem Rezept zwei Backvarianten ausprobiert. Einmal mit und einmal ohne Wasserbad. Das Ergebnis ohne Wasserbad gefällt mir wesentlich besser, weil die Creme fester wird. Mit Wasserbad wird mir die Creme zu puddinghaft.

Siehe auch Crème Caramel oder Pastéis de Nata.
[/review]
[instructions]
Backofen auf 165° C vorheizen.
Creme zubereiten:
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelb mit Zucker in einer mittelgroßen Schüssel verrühren.
* Kürbismus, Sahne, Piment, geriebene Muskatnus, Zimt, Salz und Grand Manier hinzugeben.
* Alles gut verrühren.
Creme backen:
* Die Creme in kleine Backförmchen verteilen. Nur zu 3/4 füllen!
* Hinweis: Die Backförmchen haben einen Durchmesser von 8 cm und fassen einen Inhalt von 0,12 Liter.
* Für 40 bis 45 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen.
* Hinweis: Wenn man die Backförmchen zusätzlich in ein Wasserbad stellt, wird das Ergebnis später weniger fest udn ähnelt ehr einen Pudding.
Das Beste zum Schluss:
* Die Förmchen aus den Backofen nehmen und mindestens 15 Minuten auskühlen lassen.
* Jeweils 1 TL über die Creme streuen und mit einen Brenner den Zucker zu einer festen Karamelloberfläche verbrennen.
* Tipp: Keine Sorge wenn es schwarz wird. Das ist kein Fehler sondern das Markenzeichen von Brûlée.
Am besten noch warm servieren, schmeckt aber auch kalt.
Tipp: Das Karamelisieren der Oberfläche sollte aber direkt vorm Servieren stattfinden, weil der Karamell sich mit der Zeit wieder verflüssigt.
Haltbarkeit: Im Gefrierschrank hält der Mus gut 2 Monate.
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Kürbismus

[recipe name=”Kürbismus” photoid=”1213″ galleryid=”146″ rating=”0″ type=”ingredient” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”60m” cooltime=”5m”]
[ingredient name=”kuerbis” rename=”Hokkaido” amount=”1″ customunit=”Stück” customfactor=”1000″ hint=”Hokkaido-Kürbis hat nur eine sehr dünne Schale, daher lässt er sich gut backen und schälen.”]
[review]
Pur schmeckt mir Kürbismus überhaupt nicht. Die Farbe ist geil, aber es schmeckt eklig. Erst als Zutat in anderen Rezepten entfaltet Kürbismus seine Stärke und lässt sich vielfältigt in Kuchen oder Desserts (siehe Kürbisbrûlée) unterbringen. Auch vollwertige Mahlzeiten wie Hutspot oder Rübenmus können mit einem Schlag Kürbismus verfeinert werden.

Und wer Lust auf mehr Kürbis hat, schaut mal hier vorbei.
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[instructions]
Backofen auf 165° C vorheizen.
Kübis backen:
* Kürbis mit einen großen Brotmesser halbieren.
* Kerne mit einem Esslöffel herausschaben.
* Tipp: Die Kerne kann man rösten: Kerne gut waschen und dann bei 150 ° Grad auf mittlerer Schiene im Ofen für etwa 30 Minuten backen.
* Die beiden Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf Alufolie Backpapier setzen.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Auf ein Backblech im Ofen (mittlere Schiene) für 1 Stunde backen.
Kürbis schälen und zu Mus machen:
* Gebackenen Kürbis aus den Ofen nehmen und ein paar Minuten auskühlen lassen.
* Anschließend die Schale mit den Händen, einer Gabel oder einen Löffel abziehen.
* Das Kürbisfleisch in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder Kartoffelstampfer zu Püree stampfen.
* Den Mus entweder sofort weiterverarbeiten oder in ein verschließbares Glas abfüllen.
Haltbarkeit: Im Gefrierschrank hält der Mus gut 2 Monate.
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Alles was schmeckt

Ofenspargel mit Zitronensoße

[recipe name=”Ofenspargel mit Zitronensoße” photoid=”1209″ galleryid=”145″ rating=”5″ type=”meal” servings=”2″ preptime=”20m” cooktime=”50m”]
[ingredient name=”spargel” amount=”1000″ hint=”Klappt auch mit grünen Spargel. Der ist schneller durch (ca. 30 Minuten) und muss nicht geschält werden.”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Veganer nehmen Rapsöl oder Olivenöl.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”butter” amount=”80″ hint=”Veganer nehmen pflanzliche Sahne oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”3″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”3 bis 4 Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ hint=”Alternativ Zwiebelsalz.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”800″]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″ hint=”Gehackt.”]
[review]
Klassisch wird Spargel gekocht. Im Ofen gebacken gart er in seinen eigenen Sud und gibt damit kein Aroma an das Kochwasser ab. Diese Art der Zubereitung verspricht also ein besonders intensives Spargelerlebnis. Nun, so gewaltig finde ich den Unterschied nicht, aber der Glaube versetzt schließlich Berge. Allerdings dauert die Backmethode deutlich länger und sie skaliert nicht gut, wie wir Informatiker so schön sagen. Sprich: Große Mengen finden im begrenzten Ofen kein Platz, gerade weil man die Päckchen nicht aufeinanderstapeln darf. Merke: Spargelpäckchen niemals aufeinanderstapeln!

Der gebackene Spargel wird schön zart. Der Sud lässt sich wunderbar für die milde Zitronensoße weiterverwenden (das ist kein Kann sondern ein Muss!). Die Soße ist schnell gemacht und besteht hauptsächlich aus Butter – Butter passt einfach am besten zu Spargel und Kartoffeln. Veganer verwenden besser Rapsöl. Frische Petersilie peppt das Ganze weiter auf. Insgesamt ein einfaches, klassisches und leckeres Gericht.

Siehe auch Spargel mit Sauce Hollandaise, Spargel auf Blätterteig oder Spargelcremesuppe.
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[instructions]
Ofen auf 200° C vorheizen.
Kartoffeln kochen:
* Kartoffeln waschen.
* 125 ml gesalzenes Wasser zum Kochen bringen (optional noch eine Prise Kümmel hinzu).
* Die ungeschälten Kartoffeln je nach Größe für 40 bis 50 Minuten bei mittlerer Herdstufe und geschlossenem Deckel köcheln lassen.
* Mit einer Gabel anpicksen und prüfen, ob die Kartoffeln von Innen gar sind.
* Kartoffeln aus den Topf nehmen und ein paar Minuten auskühlen lassen.
* Die noch warmen Kartoffeln schälen.
Spargel einpacken und backen:
* Spargel waschen und schälen.
* Hinweis: Frischer Spargel quietsch, wenn man ihn aneinanderreibt. Außerdem sind seine Spitzen geschlossen und man kann ihn glatt durchbrechen.
* Jeweils 2 Bögen Alumuniumfolie Backpapier ausschneiden und beide übereinanderlegen.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Darauf jeweils 500 g Spargel stapeln (dicke Stangen zuerst, darüber die Dünnen).
* Tipp: Alternativ den Spargel in eine kleine Auflaufform legen und die Form mit Alufolie abdecken.
* Wichtig: Die Päckchen nicht mit zu viel Spargel überladen, sonst werden nicht alle Stangen gleichmäßig gar.
* Ein paar Butterflocken auf den Spargel verteilen.
* Etwas Salz darüber streuen.
* Erst die innere Aluminumfolie über den Spargel zusammenfalten, dann die Äußere.
* Das Päckchen auf mittlerer Schiene im Ofen für 40 bis 45 Minuten backen.
Zitronensoße:
* Butter in einen kleinen Topf auf mittlerer Herdstufe zergehen lassen.
* Sobald der Spargel fertig gebacken ist, den Sud aus der Folie in die Soße gießen.
* Zitronensaft hinzugeben.
* Mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.
Anrichten:
* Spargel und Kartoffeln auf einen Teller verteilen.
* Kartoffeln eventuell noch etwas salzen.
* Soße großzügig über Spargel und Kartoffeln gießen.
* Frisch gehackte Petersilie darüber streuen.
Warm servieren (man kann es zur Not auch kalt essen).
Haltbarkeit: Etwa 3 Tage im Kühlschrank. Lässt sich recht gut in der Mikrowelle aufwärmen. Am besten ein ganz bisschen Wasser hinzugeben, damit der Spargel nicht beim Erhitzen nicht austrocknet.
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Spargel auf Blätterteig

[recipe name=”Spargel auf Blätterteig” photoid=”1192″ galleryid=”141″ rating=”4″ type=”snack” servings=”2″ preptime=”15m” cooktime=”0m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”blaetterteig” amount=”300″ hint=”Gibt es fertig im Kühlregal.”]
[ingredient name=”spargel” amount=”10″ customunit=”Stangen” customfactor=”25″ hint=”Anzahl abhängig von der Dicke.”]
[ingredient name=”senfscharf” amount=”4″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Empfehlung: Schwerter-Senf.”]
[ingredient name=”cremefraiche” amount=”6″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Alternativ Mayonnaise (auch vegan).”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”10″ hint=”Alternativ gemahlene Cashews oder Macadamianüsse (vegan).”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″]
[ingredient name=”parmesan” amount=”10″ hint=”Alternativ gemahlene Cashews oder Macadamianüsse (vegan).”]
[review]
Spargel kannte ich bisher nur klassisch entweder gekocht mit Sauce Hollandaise oder als Suppe. Spargel auf Blätterteig wird hingegen im Ofen mit Parmesan überbacken. Dabei schmiegt sich die leicht säuerliche Soße aus Senf und Crème Fraîche hervoragend zwischen den saftigen Spargel und knusprigen Blätterteig. Ein echter Snack für zwischendurch. Leider nicht ganz ohne Kalorien, aber irgendwas gibt es ja immer auszusetzen.

Bisher habe ich noch nicht so viel mit grünen Spargel gemacht (siehe roher Spargelsalat). Der grüne Spargel muss nicht geschält werden und er braucht nicht so lange, bis er gar ist. Ich denke, dass das Rezept mit weißen Spargel ebenso funktioniert, eventuell muss er nur etwas länger vorgekocht werden.
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[instructions]
Blätterteig formen und vorbacken:
* Gefroreren Blätterteig autauen lassen oder selbst machen.
* Wichtig: Blätterteig wirklich gut auftauen, dazu rechtzeitig aus dem Kühlfach nehmen.
* Backofen auf 200° C vorheizen.
* Blätterteigplatten so zusammendrücken, dass sie ein in etwa 23 cm x 15 cm großes Rechteck bilden.
* Mit dem Finger die Kanten etwa 1 cm in Richtung Mitte rollen, so das ein etwa 0.5 cm hoher Rand entsteht.
* Jetzt ganz viele Löcher mit einer Gabel in die Blätterteigmitte pieksen.
* Für 10 bis 12 Minuten im Backofen auf mittlerer Schiene vorbacken.
* Anschließend aus den Ofen nehmen.
* Der Blätterteig ist nun in der Mitte aufgeganen. Die Mitte mit einer Gabel runterdrücken (daher die Löcher), so dass er wieder seine vormalige Form erhält.
* Blätterteig auskühlen lassen.
Spargel blanchieren:
* Spargel waschen. Weißen Spargel schälen.
* Hinweis: Frischer Spargel sollte quietschen, wenn man zwei Stangen übereinander reibt. Die Knospen sollten zudem fest verschlossen sein.
* Gut gesalzenes Wasser zum Kochen bringen.
* Spargel für 90 bis 120 Sekunden im Wasser kochen.
* Hinweis: Ich habe den Spargel nur 60 Sekunden gekocht, mir war dann etwas wenig durch, daher empfehle ich eine etwas längere Kochzeit.
* Hinweis: Weißer Spargel muss eventuell länger gekocht weren.
* Den Spargel aus den Kochtopf entnehmen und solange in ein Eisbad legen, bis er ausgekühlt ist.
* Anschließend den Spargel auf ein Küchentuch legen und trocken tupfen.
Senf-Fraîche-Creme:
* Senf, Crème Fraîche, frisch geriebenen Parmesan, Pfeffer und Chili in eine Schüssel vermischen.
* Das Innere des vorgebackenen Blätterteigs mit der Creme bestreichen.
* Die dicken Spargelenden so abschneiden, dass sie in die Blätterteigform passen.
* Zurechtgeschnittenen Spargel hineinsetzen.
* Butter in einer Schüssel zum Schmelzen bringen. Spargel und Blätterteig damit bestreichen.
* Frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.
Backen:
* Das Ganze für 10 bis 12 Minuten in den Backofen auf mittlerer Schiene ausbacken.
Warm oder kalt servieren. Schmeckt sogar kalt sehr gut.
Haltbarkeit: Kann im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahrt werden.
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Alles was schmeckt

Bananenbrot

[recipe name=”Bananenbrot” photoid=”1152″ galleryid=”137″ rating=”4″ type=”bread” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”1h10m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”banane” amount=”3″ hint=”Mittelgroß, reif mit braunen Stellen.”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”250″]
[ingredient name=”backpulver” amount=”10″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”milch” amount=”1″ customunit”EL” customfactor=”15″ hint=”Alternativ Mandelmilch, pflanzliche Milch oder Wasser.”]
[ingredient name=”walnuss” amount=”100″]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”40″]
[ingredient name=”butter” amount=”5″ hint=”Zum Einfetten der Form. Alternativ pflanzliches Öl.”]
[review]
Dieses Rezept ist misslungen. Das waren mein erster Gedanke, als ich das Bananenbrot in den Backofen schob. Meine normale “Brotbackform” war viel zu groß, also musste ich schnell nach Ersatz suchen. Meine Wahl fiel auf eine kleine Auflaufform, die für Brotbacken eigentlich viel zu klein ist. Beim Backen hat sich der Teig dann erwartungsgemäß über den Rand aus der Form verabschiedet. Nichtsdestotrotz wurde er schnell fest und der verbliebende Teig konnte durchbacken. Das gebackene Brot mit phenomenal glänzender Kruste habe ich noch warm probiert, was ein großer Fehler war. Warmes Bananenbrot schmeckt nicht! Ich habe nie zuvor Bananenbrot gegessen, meine Erwartung war ein leicht saftig, süßliches Brot. Stattdessen bekam ich ein nicht süßes Bananenbrot ohne Bananengeschmack. Enttäuscht habe ich es beiseitegestellt. Am nächsten Tag dann nochmal probiert in der Hoffnung, das alles nur ein böser Traum war. Und tatsächlich, plötzlich schmeckte es wunderbar bananig süß! Über Nacht hat sich das feine Aroma gebildet, wie ich es mir vorgestellt habe. Bananenbrot muss also richtig ausgekühlt sein. Die Walnüsse und Schokolade sind eine natürliche Ergänzung zu den Bananen und runden das Gesamterlebnis ab. Ein Küchen-Happy-End wie es im Kochbuche stehen könnte!
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[instructions]
Bananenmischung:
* In einer großen Schüssel Zucker und Butter mit einen Pfannenheber oder Spachtel vermengen.
* Tipp: Butter rechtzeigig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich ist.
* Bananen schälen und mit einer Gabel zermatschen.
* Die zermatschen Bananen in die Butter-Zuckermischung unterheben.
* Erst ein Ei einrühren, dann das Zweite.
* Milch und optional Vanille hinzugeben.
* Walnüsse in einen Küchentuch oder im Mörser zerkleinern und ebenfalls hinzugeben.
* Schokolade in kleine Stücke brechen, hinzugeben und alles gut verrühren.
* Hinweis: Der Schokoanteil ist nicht besonders groß. Genug, um den Brot eine weitere Geschmacksfacette zu verleihen, aber nicht genug, um als Bananenschokobrot durchzugehen.
Teig:
* In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermengen.
* Die Mehlmischung in die Bananenmischung unterheben.
* Hinweis: Der Teig muss noch besonders stark gerührt werden. Wenn das Mehl so gerade eben verschwunden ist, dann ist er schon gut. Selbst wenn noch kleine Mehlspuren zu sehen sind, ist er in Ordnung.
Backen:
* Backofen auf 160° vorheizen.
* Eine geeignete Backform leicht einfetten.
* Hinweis: Königskuchenform ca. 20 x 10 cm groß (loaf pan 8 x 4 x 3 inches).
* Den Teig einfüllen und die Form etwas schütteln, damit sich alles gleichmäßig verteilt.
* Für 70 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen.
Auskühlen:
* Brot aus dem Backofen nehmen.
* Mindestens 1 Stunde auskühlen lassen!
* Hinweis: Solange das Bananenbrot nicht ausgekühlt ist, schmeckt es nicht und besitzt kein Aroma.
Kalt servieren.
Tipp: Passt gut zu Kaffee (anstatt Kekse).
Haltbarkeit: Im Gegensatz zu normalen Brot, kann man Bananenbrot im Kühlschrank aufbewahren. Hält darin abgedeckt etwa 5 Tage.
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