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Naan

[recipe name=”Naan-Brot” photoid=”232″ galleryid=”36″ rating=”4″ type=”bread” servings=”6″ preptime=”15m” cooktime=”10m” cooltime=”4h”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”250″ hint=”Plus etwas Mehl für die Arbeitsfläche.”]
[ingredient name=”hefe” rename=”Trockenhefe” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Backpulver oder doppelt soviel Frischhefe.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”natron” amount=”1″ customunit=”Messerspitze”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″ hint=”Alternativ Rapsöl. Plus etwas Öl zum Einreiben des Teigs.”]
[ingredient name=”magerjoghurt” amount=”50″ customunit=”g” hint=”Veganer verwenden Sojajoghurt.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”100″ hint=”Lauwarm. Wahrscheinlich etwas mehr.”]
[ingredient name=”Glasur” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”20″ hint=”Alterativ Ghee oder Butterschmalz. Vegan: Raps- oder Olivenöl.”]
[review]
Naan ist ein Fladenbrot, das besonders häufig im asiatischen Raum als Beilage gereicht wird. Naan passt ausgezeichnet zu Curry-Gerichten. Darüber hinaus kann man Naan wie Döner befüllen oder mit Käse und Kräutern überbacken.

Dieses Rezept hier verwendet Sauerteig und enthält daher teilweise Joghurt. Der Teig muss erst eine ganze Weile gehen, bevor er dann zu flachen Ovalen ausgerollt wird. Im Ofen wird er anschließend bei sehr hoher Hitze für kurze Zeit gebacken. Aufgrund der Hefe und des Natrons geht der Teig stark auf und es bildet sich häufig ein Luftpolster, das beide Brotseiten im Inneren voneinander trennt. Insgesamt ist der gebackene Teig von Naan, ähnlich wie Baguette, fester und saftiger als der von türkischen Fladenbrot, was mir persönlich besser gefällt.

Abgesehen von den 4 Stunden Wartezeit, hält sich der Aufwand in Grenzen. Aufrund der sehr kurzen Backzeit macht es Spaß, den Teig beim Backen zuzusehen. Weiterhin lässt sich die Arbeit aufteilen, indem der Teig am Vortag vorbereitet und erst am Folgetag ausgebacken wird.
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[instructions]
Sauerteig zubereiten:
* Hefe ins lauwarme Wasser geben und etwa 10 Minuten ziehen lassen, bis sie sich aufgelöst hat.
* Mehl, Salz, Zucker und Natron in einer großen Schüssel vermengen.
* Öl und Joghurt mit der Hand ins Mehl einrühren, so dass ein krümeliger Teig entsteht.
* Schließlich solange Hefewasser hinzugeben und einkneten, bis ein feucht-weicher, nicht klebriger Teig entsteht.
* Abschließend die Hände mit etwas Öl beräufeln und das Teigäußere damit einreiben, so dass er schön glänzt.
* Den Teig in einer großen Schüssel mit einem Deckel verschließen oder mit einem feuchten Küchentuch abdecken.
* Abgedeckten Teig 3 bis 4 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Alternativ auch über Nacht.
* Hinweis: Der Teig wächst um das Doppelte seiner ursprünglichen Größe an.
Ofen auf 250° C vorheizen. Optimal mit Pizzastein.
Naan formen:
* Den gegangenen Teig nochmal durchkneten und in etwa 6 gleichgroße Portionen teilen.
* Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und jede Teigportion darauf in flache Ovale ausrollen (etwa 2 mm dick).
* Tipp: Teig mit etwas Mehl bestäuben, um das Ausrollen zu erleichtern.
Naan backen:
* Die Teigovale für 2 bis 4 Minuten auf vorgeheizten Backblech oder Pizzastein goldbraun backen (mittlere Schiene, ohne Backpapier).
* Tipp: Das Bräunen der Brote im Ofen lässt sich gut beobachten, wodurch auch gut ersichtlich ist, wann sie fertig sind.
* Hinweis: Normalerweise ist nicht genug Platz im Ofen, um alle Brote auf einmal zu backen. Man muss dann erst 2 bis 3 Brote backen und anschließend die nächsten. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Backzeit bei jeden weiteren Backvorgang länger ausfällt, da der Ofen sich immer weiter abkühlt. Entweder man backt die Brote dann länger oder man legt kleine Pausen ein, in denen der Ofen sich wieder auf 250° C aufheizt.
Die gebackene Naan-Brote aus den Ofen nehmen und mit ein wenig zerlassener Butter bestreichen.
Warm oder kalt servieren.
Naan am besten luftdicht in einer verschließbaren (Tupper)Schüssel aufbewahren. Hält gut 3 Tage.
Tipp: Naan kurz vorm Servieren mit etwas Wasser beträufeln und im Ofen wieder kurz aufwärmen.
Tipp: Backwaren sollten generell nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, sonst altern sie um so schneller.
[/instructions]
[/recipe]

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Baba Ghanoush

[recipe name=”Baba Ghanoush” photoid=”40″ galleryid=”186″ rating=”5″ type=”dip” servings=”3″ preptime=”15m” cooktime=”40m” cooltime=”1h10m”]
[ingredient name=”aubergine” amount=”1″]
[ingredient name=”sesampaste” amount=”50″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”magerjoghurt” amount=”2″ customfactor=”15″ customunit=”EL” hint=”Leicht gehäufte Esslöffel. Alternativ Quark. Veganer nehmen pflanzlichen Joghurt / Quark oder Sahneersatz.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Alternativ Limette.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ hint=”Kaltgepresst, gute Qualität.”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”2″ hint=”Oder mehr.”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” amount=”0.33″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.33″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ herkömmliches Salz. Die Menge hängt davon ab, wie viel Salz bereits in der Sesampaste enthalten ist.”]
[ingredient name=”pfefferweiss” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”Garnitur (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”walnuss” amount=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Gehackte. Alternativ Sesam.”]
[ingredient name=”paprikapulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” customunit=”Prise”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” customfactor=”8″ customunit=”EL”]
[ingredient name=”Beilage” separator=”true”]
[ingredient name=”baguette” amount=”300″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Alternativ Fladenbrot.”]
[ingredient name=”salat” amount=”3″ customfactor=”2″ customunit=”Stück”]
[ingredient name=”tomate” amount=”3″]
[ingredient name=”gewuerzgurke” amount=”9″ hint=”Alternativ Dänische Gurken oder Salatgurke.”]
[review]
Baba Ghanoush ist ein syrischer Auberginenmus und heißt übersetzt soviel wie "Beleidigter Papa". Er wird entweder als Dip zu Gemüse (Appetithäppchen) oder Brot serviert. Als reinen Brotaufstrich kann man ihn ebenfalls gut essen. Den Geschmack kann ich kaum beschreiben: teils zitronig-fruchtig, teils cremig-sämig, teils dunkel-nussig. Auf alle Fälle passt er zu Baguette (Brötchen, Fladenbrot), Gemüse (Tomaten, Gurken), Schawarma oder Falafel.

Die Aubergine müsste man eigentlich im offenen Feuer grillen, um dem Gericht ein rauchiges Aroma zu verleihen. Abgesehen von der langen Backzeit im Ofen, ist die Zubereitung insgesamt sehr einfach.

Hummus ist übrigens entfernt verwandt mit Baba Ghanoush. Beide verwenden Sesampaste. Hummus besteht allerdings aus Kichererbsen statt Aubergine. Außerdem enthält Hummus noch Currygewürze.
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[instructions]
Ofen auf 250° C vorheizen.
Aubergine kurz waschen.
Mit einer Gabel ringsherum Löcher in die Haut der Aubergine stechen.
Aubergine auf ein Backgitter legen und dieses auf höchster Schiene direkt unter den Backofengrill platzieren.
Aubergine für etwa 30 bis 40 Minuten im Ofen backen, nach der Hälfte der Backzeit die Aubergine einmal wenden.
Hinweis: Die Haut sieht anschließend schrumpelig, vertrocknet und etwas verbrannt aus.
Aubergine kurz auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit kann man den Zitronensaft auspressen und Knoblauch schälen.
Die Haut von der gebackenen Aubergine abziehen.
Fruchtfleisch, Quark/Joghurt, Sesampaste, Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, Chilipulver, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Zucker pürieren oder mixen.
Tipp: Kreuzkümmelsamen in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie braun sind, dann im Mörser zu Pulver mahlen.
Den Dip in eine Servierschüssel füllen und am besten für eine Stunde zugedeckt ziehen lassen.
Optional: Mit Petersilie, Paprikapulver, Chilipulver und/oder gehackten Sesam/Walnüssen bestreuen.
Frisch aufgebackenes Baguette (oder Fladenbrot) mit Salatblättern, gewürzten Tomaten- und Gurkenscheiben belegen.
Baba Ghanoush zusammen mit dem belegten Baguette servieren.
Aufbewahren: Im Kühlschrank luftdicht aufbewahren. Sollte dann eine Woche haltbar sein.
Tipp: Den Dip vor dem Servieren rechtzeitig (10 bis 15 Minuten) aus dem Kühlschrank nehmen, damit er etwas Temperatur bekommt (zu kühl ist er weniger aromatisch).
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Hummus bi Tahina

[recipe name=”Hummus bi Tahina” photoid=”244″ galleryid=”51″ rating=”5″ type=”side-dish” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”1h” cooltime=”9h”]
[ingredient name=”kichererbsen” amount=”125″ hint=”Rohgewicht. Eingeweicht wiegen sie etwa 250 g. Alternativ braune Kichererbsen.”]
[ingredient name=”sesampaste” amount=”75″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”25″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Kaltgepresst, gute Qualität.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ hint=”Alternativ Limette. Nach Originalrezept werden bis zu 3 Zitronen verwendet…”]
[ingredient name=”wasser” amount=”100″ hint=”Richtwert. Entweder das aufgefangene Kochwasser oder frisches Wasser.”]
[ingredient name=”magerjoghurt” amount=”50″ hint=”Alternativ Quark. Veganer nehmen pflanzlichen Joghurt oder Sahneersatz.”]
[ingredient name=”ananas” amount=”250″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Geheimtipp! Dann aber ohne Wasser.”]
[ingredient name=”Gewürze” separator=”true”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”4″]
[ingredient name=”koriander” amount=”2″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Alternativ geröstete und zerstoßende Samen.”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” amount=”1″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Alternativ geröstete und zerstoßende Samen.”]
[ingredient name=”garammasala” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”pfefferweiss” amount=”0.33″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kurkuma” amount=”0.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ hint=”Menge je nach Geschmack.”]
[ingredient name=”Garnitur (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Zur Deko. Alternativ Korianderblätter (wer es mag).”]
[ingredient name=”paprikapulver” amount=”1″ customunit=”Prise” optional=”true” exclude=”true” hint=”Zur Deko.”]
[ingredient name=”sesam” amount=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Zur Deko.”]
[ingredient name=”Beilage” separator=”true”]
[ingredient name=”baguette” amount=”400″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Knusprig gebacken. Alternativ Naan, Fladenbrot oder Brötchen.”]
[ingredient name=”salat” amount=”4″ customfactor=”2″ customunit=”Stück”]
[ingredient name=”tomate” amount=”4″]
[ingredient name=”gewuerzgurke” amount=”12″ hint=”Alternativ Dänische Gurken oder Salatgurke.”]
[review]
Hummus ist ein sehr würziger Curry-Dip aus Kichererbsen und Sesampaste. Hummus-Rezepte variieren sehr stark und jeder hat eine eigene Würzmischung patentiert – hier ist also experimentieren angesagt. Am Besten schmeckt mir der Dip auf Baguettebrötchen mit Tomaten und Gurken. Man kann ihn auch einfach pur als Brotaufstrich verwenden.

Siehe auch Baba Ghanoush – ein ähnliches Rezept mit Aubergine.
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[instructions]
Rohe Kichererbsen zubereiten:
* Kichererbsen am Vorabend waschen und über Nacht in Wasser einweichen.
* Am nächsten Tag (8 bis 24 Stunden später) die eingeweichten Kichererbsen abtropfen.
* Frisches Wasser zum Kochen bringen und darin die Kichererbsen 30 bis 60 Minuten köcheln lassen.
Gekochte Kichererbsen abwaschen, abtropfen und das Kochwasser auffangen.
Hummus:
* Kichererbsen, Sesampaste, mindestens 4 EL Zitronensaft, Öl, Joghurt, Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel, Garam Masala, Kurkuma, Pfeffer und Salz in eine Schüssel geben.
* Mit etwas Kochwasser pürieren. Solange Kochwasser hinzugeben, bis eine cremige (nicht flüssige) Masse entsteht.
* Geheimtipp: Frische Ananas mit hinzugeben und pürieren. Praktisch: Der Hummus erhält dann gleich seine richtige cremige Konsistenz, dann ist kein Wasser mehr notwendig.
* Solange Kichererbsenflüssigkeit nachschenken, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
* Nochmals mit Gewürzen und Zitronensaft abschmecken.
* In einer Servierschüssel umfüllen.
* Hummus mit einen Küchentuch abdecken und mindestens 1 Stunde ruhen lassen.
* Optional: Mit Paprikapulver und Petersilie dekorieren oder stattdessen gerösteten Sesam.
Servieren:
* Frisch gebackenes Baguette mit Salatblättern, Tomaten- und Gurkenscheiben belegen.
* Hummus zusammen mit dem belegten Baguette servieren.
Aufbewahrung:
* Hummus im Kühlschrank luftdicht aufbewahren. Sollte dann eine Woche haltbar sein.
* Tipp: Den Dip vor dem Servieren rechtzeitig (10 bis 15 Minuten) aus dem Kühlschrank nehmen, damit er etwas Temperatur bekommt (zu kühl ist er weniger aromatisch).
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Tipps:
  • Rohe Kichererbsensamen enthalten unverdauliche Giftstoffe, daher vor dem Verzehr unbedingt kochen! Das Kochwasser ist dann auch unbedenklich.
  • Durch Zugabe von Joghurt oder Quark lässt sich der Hummus andicken, strecken oder neutralisieren (falls zu scharf).
  • Im Kühlschrank hält der Hummus gut eine Woche.