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Nüsse rösten

[recipe name=”Nüsse rösten” photoid=”793″ galleryid=”93″ rating=”0″ type=”snack” servings=”17″ preptime=”5m” cooktime=”25m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”erdnuss” rename=”Nüsse” amount=”400″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Dies ist eine Übersicht, wie lange man unterschiedliche Nusssorten am besten im Ofen rösten sollte.
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[instructions]
Ganze Nüsse, Kerne oder eingeweichte Bohnen auf einem Backblech mit Backpapier gleichmäßig verteilen.
Hinweis: Ohne Backpapier kann es passieren, dass die Nüsse auf den heißen Blech anbrennen.
Hinweis: Solange man die Nüsse gleichmäßig auf dem Backblech verteilen kann, spielt die Menge keine Rolle.
Backblech in den Ofen schieben.
Wichtig: Je nach Ofen werden die Nüsse auf obere, mittlerer oder unterer Schiene unterschiedlich stark geröstet.
Die Nüsse solange im Ofen rösten, bis die Nüsse goldbraun sind (nicht dunkelbraun!). Siehe Backzeiten unten.
Optional: Für gesalzene Nüsse die geröstete Nüsse in einer Schüssel oder Tüte mit Salz (oder anderen Gewürzen) vermischen.
Etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
Luftdicht in ein Behälter verschließend und schattig im Schrank lagern.
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Hinweis:

Je länger Nüsse geröstet werden, desto aromatischer – aber auch bitterer und trockener – werden sie. Zu lang geröstete Nüsse schmecken unangenehm bitter.
(Bohnen hingegen nicht, die werden lediglich trocken und hart. Dies gilt auch für Kokosraspel.)
Und noch etwas: Wenn bei Nüssen von geschält bzw. ungeschält die Rede ist, dann ist die dünne braune Schale um den Nusskern gemeint, nicht die Schale, die geknackt werden muss!

Backzeiten mit Umluft auf unterster Schiene (unvorgeheizter Ofen):
  • Erdnüsse (geschält, blanchiert): 17 – 18 Minuten bei 120° C
  • Mandeln (ungeschält): 16 Minuten bei 120° C
  • Cashewbruch: 10 Minuten bei 120° C
Backzeiten ohne Umluft auf mittlerer Schiene (vorgheizter Ofen):
  • Erdnüsse (geschält, blanchiert): 20 – 25 Minuten bei 150° C
  • Mandeln (ungeschält): 20 – 25 Minuten bei 150° C
  • Haselnüsse (ungeschält): 20 – 25 Minuten bei 150° C
  • Cashewkerne: 15 – 20 Minuten bei 150° C
  • Paranüsse (mit Schale): 15 – 20 Minuten bei 150° C
  • Macadamia: 15 – 20 Minuten bei 150° C
  • Walnüsse: 6 – 9 Minuten bei 150° C
  • Pecannüsse: 6 – 9 Minuten bei 150° C
  • Sonnenblumenkerne: 6 – 9 Minuten bei 150° C
  • Pinienkerne: 6 – 8 Minuten bei 150° C
  • Sesam: 10 – 14 Minuten bei 150° C
  • Kichererbsen (eingeweicht): 30 – 45 Minuten bei 200° C
  • Sojabohnen (eingeweicht, blanchiert): 20 – 25 Minuten bei 180° C
Rösten in der Pfanne:

Man kann Nüsse auch in der Pfanne rösten. Allerdings finde ich das aufwendiger, weil man sie ständig wenden muss und es auch schwierig ist, sie von allen Seiten gleichmäßig zu bräunen. Zudem kann es hier schneller passieren, dass die Nüsse anbrennen und bitter werden, wenn man nicht aufpasst.
Am besten ist das Rösten in der Pfanne mit kleinen Mengen und kleinen Nusskernen bzw. Samen wie zum Beispiel Pinienkerne, Sesam, Sonnenblumenkerne oder klein gehackten Nüssen.

Würzen:

Nachdem die Nüsse geröstet sind, kann man sie beliebig würzen zum Beispiel mit Chilipulver, Currypulver, Paprikapulver, Rauchsalz, Salz oder Zucker.

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Mehlbüddel

[recipe name=”Mehlbüddel” photoid=”63″ galleryid=”103″ rating=”5″ type=”meal” servings=”4″ preptime=”15m” cooktime=”2h”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”400″]
[ingredient name=”ei” amount=”4″]
[ingredient name=”butter” amount=”40″]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”300″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customfactor=”4″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”zitronenschale” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”mettenden” amount=”4″ hint=”Alternativ Schweinebauch oder Scheinebacke.”]
[ingredient name=”Kirschsoße” separator=”true”]
[ingredient name=”sauerkirschenglas” amount=”2″]
[ingredient name=”puddingpulver” amount=”2″ customfactor=”37″ customunit=”Packung” hint=”Ich nehme Vanillepudding, Schoko schmeckt vielleicht auch.”]
[ingredient name=”salz” amount=”2″]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”Schuss” customfactor=”15″ optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Mehbüddel (oder Mehlbeutel) ist eine regionale Spezialität aus Dithmarschen, den hohen Norden Deutschlands. Ich war überrascht, wie viele Varianten es gibt zum Beispiel mit Rosinen oder Senfsoße. Dies hier ist der Klassiker (also so wie ich ihn kenne) mit süßer Kirschsoße und salzigen Mettenden. Nicht wundern: die Kirschsoße passt super zu den Würsten! Und wer Kalorien sparen will oder vegetarisch isst, der lässt die Würste weg.

Nachtrag: Ich habe ein paar Tipps für die Zubereitung erhalten, deshalb stimmen einige Fotos nicht länger mit der Rezeptanweisung überein. Statt das Tuch zusammenzuknoten, sollte man es besser mit einen Faden zusammenbinden. Den Faden kann man anschließend an den Topfhenkeln befestigen, um so den Beutel in den Topf zu hängen.
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[instructions]
Rund 3 Liter Wasser in einem möglichst hohen Kochtopf zum Kochen bringen.
Mehlbüddel:
* Eiweiß und Eigelb voneinander trennen.
* Milch, verquirltes Eigelb, zerlassene Butter, Salz, Mehl und eventuell etwas Zitronenschale in einer Schüssel verrühren.
* Geschlagenes Eiweiß unterheben.
* Ein (sauberes) feuchtes, möglichst dünnes Geschirrhandtuch ausbreiten in eine Schüssel legen und zum Beutel formen.
* Den zähflüßigen Teigklumpen reingießen.
* Alle Ecken des Handtuchs über den Teig zusammenfalten und mit einer Schnur so zusammenbinden, dass der Teig eingeschlossen ist und die Tuchenden frei herumhängen.
* Achtung: Im Beutel ein wenig Platz lassen, damit der Teig sich ausbreiten kann.
* Den Beutel in den Kochtopf hängen und die Schnurenden an den Henkel des Kochtopfs knoten.
* Achtung: Der Beutel sollte den Boden möglichst nicht berühren und maximal handbreit im Wasser hängen (nicht vollständig!).
* Mehlbüddel bei mittelhoher Hitze 2 Stunden im geschlossenem Kochtopf köcheln lassen.
* 15 Minuten bevor der Mehlbüddel gar ist, die Mettenden in den Beutel hinzugeben.
* Abschließend den Beutel kurz abtropfen und aus dem Kochtopf nehmen.
Kirschsoße:
* Puddingpulver und einen Teil Kirschwassers in einer Schüssel anrühren.
* Kirschen, restliches Kirschwasser und etwas Salz in einem weiteren Kochtopf geben und aufkochen.
* Angerührtes Puddingpulver unterrühren.
* Eventuell mit Rum verfeinern. Zur Winterzeit auch Zimt.
Mehlbüddel in Scheiben schneiden, mit Mettenden und Kirschsoße warm servieren (kann auch kalt gegessen werden).
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Spaghetti Bolognese (nach italienischer Art)

[recipe name=”Spaghetti Bolognese” photoid=”201″ galleryid=”247″ rating=”2″ type=”meal” servings=”4″ preptime=”15m” cooktime=”2h30m”]
[ingredient name=”Soffritto” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”85″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Damit die Butter nicht verbrennt.”]
[ingredient name=”sellerie” amount=”2″ customfactor=”20″ customunit=”Stangen” hint=”Staudensellerie.”]
[ingredient name=”moehre” amount=”2″]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″ hint=”Groß.”]
[ingredient name=”Bolognese” separator=”true”]
[ingredient name=”rinderhack” amount=”700″]
[ingredient name=”tomate” amount=”400″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Am besten süßliche "San Marzano" Eiertomaten.”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”300″ hint=”Je nach gewünschter Soßenmenge 200 bis 400 ml Milch.”]
[ingredient name=”portwein” amount=”1″ customfactor=”20″ customunit=”Schuss” hint=”Alternativ Weißwein.”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”2″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”0.5″ customfactor=”4″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”0.5″ customfactor=”4″ customunit=”TL” hint=”Nur das Pulver. Alternativ Hühnerbrühe.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″ customfactor=”4″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”meersalz” amount=”1″ customfactor=”4″ customunit=”TL” hint=”Alternativ normales Salz.”]
[ingredient name=”Nudeln” separator=”true”]
[ingredient name=”spaghetti” amount=”400″]
[review]
Dies ist Spaghetti Bolognese nach originalen italienischen Rezept. Im Vergleich zur deutschen Art ist die Bolognese viel mehr eine reine Hacksoße und viel weniger eine Tomatensoße. Auch die typischen Gewürze wie Oregano oder Basilikum fehlen. Insgesamt ist mir die Soße zu zeitaufwendig, viel zu fettig und vergleichsweise fad, das Hack dominiert den Geschmack am stärksten. Wahrscheinlich bin ich zu sehr die deutsche Art gewohnt, die wesentlich tomatiger ist.
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[instructions]
Soffritto:
* Butter und Olivenöl in einen großen Kochtopf geben.
* Butter bei mittlerer Herdstufe zum schmelzen bringen.
* Zwiebeln, Möhren und Staudensellerie waschen, eventuell schälen und ganz fein hacken.
* Sobald sich die Butter verflüssigt hat, auf kleinste Herdstufe runterschalten.
* Zwiebeln, Möhren und Staudensellerie 30 Minuten im geschlossenem Kochtopf garen (nicht braten).
Bolognese:
* Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden (wenn keine San Marzano vorhanden sind, dann etwas Zucker dazugeben).
* Eine große Pfanne auf höchster Herdstufe (ohne Fett) erhitzen.
* Rinderhackfleisch in der Pfanne scharf anbraten, bis es komplett durch ist (dauert etwa 10 bis 15 Minuten).
* Mit Wein ablöschen und das Angebackene vom Boden lösen.
* Kurz aufkochen.
* Milch unterrühren.
* Kurz aufkochen.
* Tomaten unterrühren.
* Kurz aufkochen.
* Kompletten Pfanneninhalt in den Kochtopf mit dem Soffritto unterrühren.
* Gepressten Knoblauch und Chili unterrühren.
* Mindestens 2 Stunden bei geschlossenen Deckel auf niedriger Herdstufe köcheln.
* Optional: Ideal wären 5 Stunden köcheln (je länger, desto besser). Danach abkühlen lassen und nochmals 1 Stunde langsam aufwärmen.
* Mit Pfeffer, Salz und Brühe abschmecken.
Nudeln nach Anleitung bissfest kochen, anschließend abgießen.
Nudeln mit Bolognese heiß servieren.
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