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Alles was schmeckt

Apple Pie

[recipe name=”Apple Pie” photoid=”2110″ galleryid=”297″ rating=”3″ type=”cake” servings=”8″ preptime=”1h” cooktime=”1h” cooltime=”2h”]
[ingredient separator=”true” name=”Teig”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”285″ hint=”Plus Mehl zum Teigausrollen.”]
[ingredient name=”butter” amount=”285″]
[ingredient name=”quark20″ rename=”Quark (40%)” amount=”115″ customfactor=”1.25″]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient separator=”true” name=”Füllung”]
[ingredient name=”apfel” amount=”1500″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=’Verschiedene Sorten z. B. Granny Smith, Fuji, Elstar, Golden Delicious.’]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Frisch gepresst. Alternativ Apfelessig.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ 1 zerhackte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ optional=”true” hint=”Alternativ Brandy.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”piment” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ customunit=”Messerspitze” customfactor=”3″]
[ingredient separator=”true” name=”Bezug”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”milchfettarm” rename=”Milch” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Beliebige Milch (Soja-, Hafer-, Reis-, Kokosmilch). Alternativ Sahne.”]
[review]
Kuchenbacken ist eine heikle Angelegenheit. Ich werde nie das Gefühl los, dass der Teig ein Eigenleben führt und seine einzige Lebensaufgabe darin besteht, mich zu ärgern. Einfach so aus Bosheit. Wenn ich ganz still und aufmerksam bin, kann ich sogar sehen und hören, wie der Teig leise in sich hineinlacht. Deshalb backe ich am liebsten Käsekuchen, der kommt ohne Teig aus… Dies schränkt die Auswahl an möglichen Kuchen allerdings stark ein. Ich muss mich also erneut meinen Ängsten stellen – verdammt! Aus dem Grund markiert der Kuchen nicht nur ein weiteres Rezept sondern eine persönliche Entwicklung. Jetzt wird es endlich einmal ernst auf diesem Blog!

Um meinen Fähigkeiten gerecht zu werden, habe ich einen vermeintlich einfachen Kuchen gewählt: amerikanischen Apple Pie! “Kann ja nicht so schwer sein”, dachte ich mir. Und ja, meine Naivität ist grenzenlos… Die Äpfel sind nicht das Problem. Schälen und Kleinschneiden macht Arbeit, ist aber handhabar. Noch würzen und schon sind 80% des Kuchens fertig. Wären da nicht die letzten 20% bestehend aus extra filigranen Teig, der bei jeder winzigen Erschütterung zu zerreißen droht (mit hämischen Gelächter versteht sich). Er hat mir viel Zeit und Nerven gekostet, doch mit viel Geduld (Yoga hilft in allen Lebenslagen!) habe ich ihn irgendwann halbwegs heil in und über die Kuchenform gestölpt bekommen. Welch ein Akt!

Was bleibt, ist ein weiteres traumatisches Erlebnis in meiner Küche, welches ich nun beim regelmäßigen Treffen der anonymen Meisterküche verdauen muss. Sollte jedoch mit Persönlichkeitsentwicklung die Ausbildung neuer Neurosen gemeint sein, so kann ich bei diesem Kuchen durchaus von Erfolg sprechen. :-)

Alles in Allem schmeckt mir der Apple Pie gut. Er ist erwartungsgemäß fruchtig und zu süß – amerikanisch halt. Darum habe ich den Zuckeranteil für das Rezept reduziert. Zusätzlich habe ich Kardamom ergänzt. Gehört bei Apfelspeisen einfach dazu. Trotz Anpassungen und Torturen ziehe ich letzen Endes den deutschen Apfelkuchen mit Zitronenglasur und Blätterteig vor. Das ist gewiss Geschmackssache.
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[instructions]
Hinweis: Für dieses Rezept brauchst du eine im Durchmesser 22 cm große Kuchenform (9 inches).
Teig zubereiten:
* Butter aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie auf Zimmertemperatur kommt.
* In einer großen Schüssel Mehl, Zucker und Salz vermischen.
* Butter in Stücke schneiden und mit den Händen in die Mehlmischung einkneten.
* Quark hinzugeben und mit einer Gabel oder einem Löffel einkneten.
* Den Teig in zwei gleichgroße Klumpen teilen.
* Die Klumpen jeweils zu einen Ball rollen, mit etwas Mehl bestreuen und in Plastikfolie einwickeln.
* Die eingewickelten Teigbällchen für 1 Stunde im Kühlschrank stellen (möglichst weit oben).
Apfelfüllung zubereiten:
* Zitronensaft, Vanilleextrakt und Rum in eine große Schüssel geben.
* Äpfel waschen.
* Äpfel nacheinander schälen und in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben sofort in die Schüssel mit den Zitronensaft schwenken, damit sie nicht Braun werden.
* Zucker, Mehl, Zimt, Piment, Muskatnuss und Kardamom in einer kleinen Schüssel vermischen.
* Die Gewürzmischung zu den Apfelscheiben geben und gut unterheben, so dass die Apfel gleichmäßig mit Gewürzen bedeckt sind.
Teig ausrollen:
* Ein Teigbällchen aus dem Kühlschrank nehmen und 5 bis 10 Minuten warten, damit er wieder geschmeidiger wird.
* Plastikfolie (etwa 30×30 cm) auf einen Tisch ausbreiten und großzügig mit Mehl bestreuen.
* Hinweis: Eventuell geht auch Backpapier, hab ich nicht ausprobiert.
* Das Teigbällchen auf der Plastikfolie ausrollen, so dass eine etwa eine 30 cm große, dünne Teigscheibe entsteht. Hierbei den Teig mit Mehl bestreuen, damit er nicht an der Teigrolle kleben bleibt.
Teig in die Form legen:
* Auf die Teigscheibe eine zweite Plastikfolie legen. Den Teig einmal umklappen. Ihn dann vorsichtig(!) über die Form legen, die Folie unterhalb vorsichtig entfernen, den Teig aufklappen und dann die obere Folie vorsichtig entfernen.
* Hinweis: Dies ist der schwierigste Part! Der Teig ist hauchdünn und zerreißt schnell. Geduld und Geschick sind hierbei gefordert!
* Hinweis: Falls jemand eine bessere Idee hat, den Teig in die Form zu bekommen, dann nur zu. Ich war froh, als ich es irgendwie geschafft habe! :-)
* Hinweis: Auch hier: alternativ Alufolie oder Backpapier verwenden.
* Den Teig anschließend behutsam in die Form drücken, so dass er bis zum Rand runterreicht und keine Luftlöcher zwischen Form und Teig existieren.
* Die Apfelfüllung darüber verteilen, so dass in der Mitte ein kleiner Apfelhügel entsteht.
* Das zweite Teigbällchen aus den Kühlschrank nehmen und wie nochmals wie beschrieben ausrollen und mit Folie bedecken.
* Diese Teigscheibe nun über die Äpfel auslegen, so dass er über den Rändern der Backform hinausragt.
* Hinweis: Wie gesagt, der filigrane Teig ist äußerst sensibel und fordert Geduld.
* Den Teigrand mit dem Daumen in regelmäßigen Abständen leicht eindrücken. Dabei wird der untere und obere Teig zusammengepresst und es entsteht zudem ein hübsches Muster.
* Hinweis: Ich habe die beiden Teighälften gleichmäßig zusammengerdrückt, daher habe ich kein hübsches Muster aus Abdrücken am Rand.
* Den Teig mit einem scharfen Messer von der ausgehend Mitte zum Rand einschneiden, so dass kurze Lüftungsschlitze entstehen.
Ofen auf 175°C vorheizen.
Teig backen:
* Eigelb und Milch (Sahne) verschmischen.
* Den Teig mit der Eigelbmischung bestreichen (entweder mit den Fingern oder Pinsel).
* Hinweis: Durch das Eigelb erhält der Teig beim Backen eine schöne goldbraune Farbe.
* Den Kuchen auf unterster Schiene in den Ofen stellen und für gut 80 Minuten backen.
* Ab der Hälfte der Backzeiten prüfen, ob der Kuchen ausreichend gebräunt ist. Wenn ja, dann eine Alufolie locker darüber legen, so dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Den gebackenen Apfelkuchen aus den Ofen nehmen und mindestens 1 Stunde auskühlen lassen.
Warm oder kalt servieren.
Tipp: Dazu passt Vanilleeis!
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 4 bis 5 Tage. Die Kruste behält ihre Festigkeit und weicht nicht durch.
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[/recipe]

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Alles was schmeckt

Blini (russischer Pfannkuchen)

[recipe name=”Blini” photoid=”1316″ galleryid=”160″ rating=”4″ type=”snack” servings=”12″ preptime=”30m” cooktime=”30m” marinadetime=”1h”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”300 ” hint=”Früher wurde Buchweizenmehl verwendet.”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”500″ hint=”Alternativ Hafer-, Soja- oder Mandelmilch.”]
[ingredient name=”hefe” amount=”25″ hint=”Alternativ halb soviel Trockenhefe.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”25″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ anderer Zucker. Menge kann auch doppelt werden.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ custumunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”Quarkfüllung” separator=”true”]
[ingredient name=”magerquark” amount=”300″]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”30″ hint=”Alternativ saure Sahne.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ custumunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronenschale” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ exclude=”true” optional=”true”]
[review]
Man kann nie genug Pfannkuchenrezepte haben! Für den Fall das mal eines ausfällt, hat man immer noch eins in Reserve… Pfannkuchen ist weltweit verbreitet, so auch in Russland, dort nennt man sie Blini (oder Blintschiki). Im Vergleich zu unseren Pfannkuchen enthalten Blini zusätzlich Hefe, geschlagene Sahne und Eischnee. Dadurch haben Blini einen soufflé-artigen Charakter: sie sind dünn, trotzdem luftig, fest und knusprig zugleich. Einen ähnliche Konsistenz erreicht man sonst nur, wenn man einen Teil der Milch durch Mineralwasser ersetzt. Darüber hinaus schmecken Blini etwas “schwerer”. In Russland wird Blini traditionell mit Füllung gegessen, die Klassiker sind Fleisch- oder Quarkfüllung. Aber auch Kaviar. Oder man tunkt sie einfach in saure Sahne.

Große Ähnlichkeit besteht zu polnischen Naleśniki, die im Vergleich wesentlich dünner sind und vorzugsweise mit Quarkfüllung gegessen werden. Alternativ siehe auch meinen Dauerliebling, den finnischen Ofenpfannkuchen.
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[instructions]
Teig (für etwa 12 Pfannkuchen) vorbereiten:
* Die Hälfte des Mehles mit der Milch und Hefe in einer großen Schüssel verrühren.
* Anschließend mit einem Küchentuch zudecken und bei Zimmertemperatur ruhen lassen (optimal wären 30 Minuten).
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelb und zerlassenen Butter mit Zucker und Salz verrühren.
* Eiweiß zu Eischnee schlagen.
* Sahne steif schlagen (nicht zu doll, nur so dass sie gerade eben steif ist).
* Eischnee in die geschlagene Sahne unterheben.
* Das restliche Mehl in die Mehl-Milch-Mischung unterrühren.
* Die Eigelbmischung hinzugeben und verrühren.
* Zum Schluss die Sahne-Eischnee-Mischung unterheben. Man muss hierbei nicht übervorsichtig sein, wir machen kein Soufflé.
* Hinweis: Der Teig sollte jetzt äußerst dickflüssig sein.
* Den Teig wieder mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
* Hinweis: Traditionell lässt man ihn 5 bis 6 Stunden ziehen, damit der Teig richtig schon dick wird.
Pfannkuchen ausbacken:
* Für jeden Pfannkuchen etwas Öl in einer Pfanne mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Fett heiß ist, den Teig mit einer Kelle in die Pfanne einschenken, den Teig mit einem Esslöffel dünn verteilen.
* Pfannkuchen zunächst etwa 2 Minuten goldbraun ausbacken, danach wenden und nochmal 3 bis 4 Minuten backen.
* Fertige Pfannkuchen auf einen Teller stapeln und im Ofen bei niedriger Temperatur (50° C) warm halten.
* Tipp: Mit zwei Pfannen geht das Ausbacken gleich doppelt so schnell!
Quarkfüllung:
* Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.
* Jeweils ein Esslöffel pro Pfannkuchen verwenden.
Blini mit der Füllung zusammenfalten und warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich schlecht wieder aufwärmen, am besten im Ofen oder kurz in der Mikrowelle (nicht zu stark erhitzen).
[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Schokoladen-Mousse Tiramisu

[recipe name=”Schokoladen-Mousse Tiramisu” photoid=”1247″ galleryid=”148″ rating=”5″ type=”dessert” servings=”2″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”2h15m”]
[ingredient name=”Schokoladencreme” separator=”true”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”100″]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”wasser” rename=”Expresso” amount=”20″ hint=”Fertig gebrüht. Alternativ Kaffee.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Eicreme” separator=”true”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”zucker” amount=”20″]
[ingredient name=”rum” amount=”20″ hint=”Alternativ italienischer Masala Likörwein, Cognac oder weglassen.”]
[ingredient name=”mascarpone” amount=”30″ hint=”Alternativ Doppelrahm-Frischkäse (weniger Kalorien) oder Quark (noch weniger Kalorien).”]
[ingredient name=”Zusätzlich” separator=”true”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”180″]
[ingredient name=”backkakao” rename=”Kakaopulver” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[review]
Achtung! Bevor Du weiterliest, möchte ich Dich warnen, dass das nachfolgende Rezept nichts für Dich ist. Besonders nicht, wenn Du keine Schokolade magst. Du brauchst also nicht weiterlesen! Bis hierhin und nicht weiter. Noch da? Nun gut, sag’ nicht, ich hätte Dich nicht gewarnt. Den Rest liest Du fortan auf eigene Gefahr…

Schokoladen-Mousse Tiramisu ist Teil meiner neu entwickelten Diät, die wie der Zufall will, den Schwerpunkt auf Schokolade legt. Eigentlich ist Schokolade bei jeder Art von Diät beteiligt – in der Regel immer dann wenn sie nicht funktioniert. Schokolade hat folglich einen gewissen Ruf. Einen dunklen, aber auch zarten Ruf.

Trotzdem ist die Tiramisu-Edition hier kein Dessert für Kinder. Die Crème schmeckt so leicht und ist kaum süß, da sie das kräftige Aroma von Kakao- und Kaffeebohne vereint. Bei einer Polizeikontrolle könnte es außerdem zu unangenehmen Fragen kommen, obwohl sich der Alkoholgehalt schon längst wieder verflüchtigt hat. Aber erklär’ das mal dem Kontrolleur. Letztlich bleibt dann nur Verführung als Ausweg. Womit sich der Kreis schließt, denn keine andere Diät verführt so gut wie Mousse Tiramisu.

Viele weitere Diättipps findest Du unter Schokokuchen, Schkokopudding, Schoko-Soufflé, Molten Chocolate Cake, Schokosauce und Nutella.

PS: Das Rezept ist nicht so schwer wie es aussieht, wobei genau das das Schwierigste ist: es hübsch aussehen zu lassen. Die Zubereitung an sich wäre dagegen kinderleicht, wenn ich nicht bereits Kinder für dieses Rezept kategorisch ausgeschlossen hätte.
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[instructions]
Schokoladencreme:
* Schokolade in Stücke brechen.
* Butter, Expresso (fertig gebrüht, muss aber nicht mehr warm sein) und Schokoladestücke in eine Metallschüssel geben.
* Ein Kochtopf mit Wasser füllen und auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Die Schokolade über den Dampfbad erhitzen.
* Die Masse langsam zum Schmelzen bringen, sie soll nicht kochen!
* Mit einen Schneebesen umrühren, bis eine glänzende, dickflüssige Schokoladencreme entsteht.
* Die Creme beiseite stellen.
Eicreme:
* Rum, Zucker, Eigelb ebenfalls über ein Dampfbad bei mittelhoher Herstufe erhitzen.
* Dabei konstant mit einem Schneebesen rühren.
* Sobald die Masse andickt, ist sie gut. Nicht weiter erhitzen, kein Rührei machen!
* Mascarpone hinzugeben und einrrühren.
* Tipp: Mascarpone rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie Zimmertemperatur annimmt. Lässt sich dann wesentlich leichter einrühren.
Kombinieren:
* Schokoladencreme und Eicreme in einer Schüssel verrühren.
* Schlagsahne schlagen.
* Zunächst die Hälfte der Schlagsahne zu der Ei-Schoko-Masse geben und mit einen Spachtel oder Pfannenwender “falten”, d.h. solange die Masse vorsichtig wenden, bis die Sahne nicht mehr zu sehen ist.
* Die zweite Hälfte der Schlagsahne hinzugeben und die Masse wieder solange vorsichtig wenden, bis alles gut miteinander vermischt ist.
* Hinweis: Nicht rühren! Grobmotorische Bewegungen entziehen die Luft aus der Mousse und genau das gilt es zu vermeiden.
Abfüllen und ziehen lassen:
* Die Mousse in eine Spritztüte füllen und dekorativ in Dessertschalen verteilen.
* Die Schale mit der Mousse locker mit Plastikfolie abdecken (Mousse dabei nicht platt drücken).
* Mousse für 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
* Tipp: Das Dessert lässt sich sehr gut am Vortag zubereiten und am folgenden Tag servieren.
* Hinweis: Die Ziehzeit ist sehr wichtig, denn erst nach ein paar Stunden entfaltet sich das volle Schokoaroma und der Expressogeschmack!
* Vor dem Servieren 15 Minuten aus den Kühlschrank stellen, damit die Mousse wieder etwas Zimmertemperatur bekommt.
* Etwas Kakaopulver in ein feinmaschiges Sieb geben und damit die Mousse bestreuen.
* Optional: Vor dem Servieren nochmal Schlagsahne schlagen und die Mousse damit garnieren.
* Achtung: Niemals Schlagsahne über mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen! Schlagsahne muss frisch serviert werden.
Kühl servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank hält die Mousse gut 3 Tage, vielleicht sogar länger.
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[/recipe]

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Kürbisbrûlée

[recipe name=”Kürbisbrûlée” photoid=”1223″ galleryid=”147″ rating=”4″ type=”dessert” servings=”3″ preptime=”15m” cooktime=”40m” cooltime=”15m”]
[ingredient name=”kuerbis” rename=”Kürbismus” amount=”120″ hint=”Siehe Rezept.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”120″ hint=”Alternativ die Hälfte durch Crème Fraîche ersetzen.”]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”50″]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”rum” rename=”Grand Manier” amount=”1″ customunit=”TL” customactor=”5″ hint=”Die gelbe Flasche. Alternativ Vanilleextrakt, Vanillemark, Rum, Zitronenschale, Orangenschale oder weglassen.”]
[ingredient name=”piment” amount=”0.33″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″ customunit=”Messerspitze”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ customunit=”Messerspitze”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”3″ customunit=”TL” customactor=”5″ hint=”Zum Anbrennen. Feiner Zucker ist dazu besser geeignet.”]
[review]
Kürbisbrûlée ist das perfekte Dessert für die kalten Herbsttage. Wie, wir haben April?? Hm, ob Herbst oder April, der schönste Moment ist auf alle Fälle immer dann, wenn der Löffel die karamelliserte Oberfläche durchbricht und dabei deutlich ein lautes Knacken ertönt. Unter der Karamellschicht verbirgt sich die süßliche Creme aus Sahne und leicht gewürzten Kürbis. Zusammen mit dem knusprigen Karamellsplittern bildet Kürbisbrûlée eines jener Desserts, die über das schlechte Osterwetter hinwegtrösten.

Übrigens habe ich bei diesem Rezept zwei Backvarianten ausprobiert. Einmal mit und einmal ohne Wasserbad. Das Ergebnis ohne Wasserbad gefällt mir wesentlich besser, weil die Creme fester wird. Mit Wasserbad wird mir die Creme zu puddinghaft.

Siehe auch Crème Caramel oder Pastéis de Nata.
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[instructions]
Backofen auf 165° C vorheizen.
Creme zubereiten:
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelb mit Zucker in einer mittelgroßen Schüssel verrühren.
* Kürbismus, Sahne, Piment, geriebene Muskatnus, Zimt, Salz und Grand Manier hinzugeben.
* Alles gut verrühren.
Creme backen:
* Die Creme in kleine Backförmchen verteilen. Nur zu 3/4 füllen!
* Hinweis: Die Backförmchen haben einen Durchmesser von 8 cm und fassen einen Inhalt von 0,12 Liter.
* Für 40 bis 45 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen.
* Hinweis: Wenn man die Backförmchen zusätzlich in ein Wasserbad stellt, wird das Ergebnis später weniger fest udn ähnelt ehr einen Pudding.
Das Beste zum Schluss:
* Die Förmchen aus den Backofen nehmen und mindestens 15 Minuten auskühlen lassen.
* Jeweils 1 TL über die Creme streuen und mit einen Brenner den Zucker zu einer festen Karamelloberfläche verbrennen.
* Tipp: Keine Sorge wenn es schwarz wird. Das ist kein Fehler sondern das Markenzeichen von Brûlée.
Am besten noch warm servieren, schmeckt aber auch kalt.
Tipp: Das Karamelisieren der Oberfläche sollte aber direkt vorm Servieren stattfinden, weil der Karamell sich mit der Zeit wieder verflüssigt.
Haltbarkeit: Im Gefrierschrank hält der Mus gut 2 Monate.
[/instructions]
[/recipe]

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Crème Caramel

[recipe name=”Crème Caramel” photoid=”906″ galleryid=”112″ rating=”5″ type=”dessert” servings=”4″ preptime=”15m” cooktime=”1h” cooltime=”15m”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ customfactor=”0.70″ hint=”Für den Karamell.”]
[ingredient name=”ei” amount=”1″ hint=”Die Eier sollten möglichst Zimmertemperatur haben.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”3″]
[ingredient name=”zucker” amount=”50″ hint=”Für die Füllung.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” rename=”Grand Marnier” amount=”0.5″ customunit=”TL” hint=”Alternativ anderer Organenlikör oder geriebene Organenschale mit Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”cremefraiche” amount=”120″]
[ingredient name=”milch” amount=”120″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.25″ optional=”true” hint=”Das Mark.”]
[review]
Crème Caramel ist ein flauschiger Pudding mit zähflüssigem Karamellüberzug. Er ist nah verwandt mit Crème Brûlée, nur ist der Karamell hier nicht knusperhart sondern butterweich. Wie unschwer vorzustellen, schmeckt cremiger Pudding mit flüssigen Karamell äußerst lecker. :-) Persönlich würde ich jedoch Zitronengeschmack gegenüber Orange vorziehen.

Optisch macht das Dessert einiges her und täuscht Aufwand vor. Dabei ist die Zubereitung nicht nur etwas für Sterneköche. Wichtig ist die richtige Zutatenmenge. Da vorherige Chefs dieses Problem bereits gelöst haben, ist schon einiges geschafft, bevor man überhaupt begonnen hat. Knifflig bleibt die Zubereitung des Karamells. Wenn man da nicht aufpasst und ihn überkocht, wird er bitter. Und niemand mag bitteren Karamell auf seinen süßen Pudding…

Ist der Karamell jedoch gelungen, muss er schleunigst in kleine Dessertförmchen gegossen werden. Dort fühlt er sich ganz geborgen und härtet ratzfatz aus. Über diesen Karamellkern gießt man eine flüssige Puddingcrème. Beides zusammen wird im Wasserbad gebacken. Das Wasserbad ist wichtig, damit sich die Temperatur gleichmäßig verteilt. Fertig gebacken, lässt man die Puddingcrème in den warmen Förmchen auskühlen. Das Auskühlen sollte man langsam tun, damit der Pudding keine Brüche – Käsekuchen lässt grüßen – durch zu schnellen Temperaturwechsel bekommt. Fertig ausgekühlt, stellt man das Dessertförmchen auf den Kopf und wackelt solange, bis der Pudding mitsamt Karamellüberzug herausflutscht.

Und wer Freunde, Familie oder Fremde aus dem Internet beeindrucken möchte (nicht dass ich das nötig hätte), kann darüber hinaus den übrig gebliebenen Karamellrest in der Mikrowelle erhitzen, bis er flüssig ist. Dann langsam abgießen und damit kreativ auf einem Teller malen. Kurz abwarten, bis ein kostbare Bernstein entstanden ist und ihn als krönenden Abschluss in die Puddingcrème stecken. Wahrlich eine königliche Nachspeise!

Siehe auch Kürbisbrûlée oder Pastéis de Nata.
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[instructions]
Backofen auf 165° C vorheizen.
Förmchen vorbereiten:
* 4 Dessertförmchen mit etwas Öl einreiben.
* Förmchenmaße: rund, 8 cm Durchmesser mit 0,12l Fassungsvermögen. Die Form kann auch anders sein, solange sie ungefähr dasselbe Fassungsvermögen hat.
Karamell kochen:
* Zucker in einen Kochtopf geben und langsam auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Der Zucker sollte allmählich flüssig werden, wenn nicht, die Herstufe vorsichtig erhöhen.
* Sobald der Zucker anfängt, flüssig zu werden, den Karamell immer in Bewegung halten, entweder durch regelmäßig Topfschwenken oder Umrühren.
* Hinweis: Auf keinen Fall den Finger reinstecken, das Zeug ist brühend heiß!
* Sobald der Zucker vollständig geschmolzen ist, den flüssigen Karamell schleunigst in die Förmchen gießen und gleichmäßig verteilen.
* Hinweis: Ohne Hitze härtet der Karamell schnell wieder aus.
Crème zubereiten:
* 1 ganzes Ei und 3 Eigelbe mit Zucker und Salz in einer Schüssel verrühren.
* Tipp: Die Eier sollten Zimmertemperatur haben.
* Grand Manier (alternativ geriebene Orangenschale und Vanilleextrakt/Cognac), Creme Fraiche und Milch hinzugeben.
* Optional: Das Mark aus einer geviertelten Vanilleschote herauskratzen und ebenfalls hinzugeben.
* Tipp: Statt Orange alternativ Zitrone verwenden.
* Gut verrühren.
* Die Füllung über den Karamell in die Förmchen gießen und gleichmäßig aufteilen.
Backen:
* Die Förmchen in ein Backblech mit heißem Wasser setzen.
* Das Backblech auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben.
* Für 45 bis 50 Minuten backen.
* Ab der 45ten Minuten den Wackeltest machen: Ein heißes Förmchen im Ofen kurz schütteln. Wenn die Crème zu sehr wie Wackelpudding wackelt und unter der Haut flüssig wirkt, muss sie noch weiterbacken.
Auskühlen und anrichten:
* Die Förmchen aus den Wasserbad nehmen.
* Mit einem Messer vorsichtig an den Förmchenrand entlangschneiden und so den Pudding vom Förmchen lösen.
* 10 bis 15 Minuten auskühlen lassen.
* Tipp: Das langsame Auskühlen in den Förmchen ist notwendig, damit der Pudding keine Brüche bekommt.
* Einen Teller falschrum auf die Förmchenöffnung stellen, dann beides zusammen umdrehen. Der Teller sollte jetzt unten und richtig herum sein. Das Förmchen mit der Öffnung unten auf ihn stehen.
* Nun das Förmchen solange schütteln, bis die Puddingcrème mitsamt Karamell herausploppt.
Optional: Karamellkrone formen:
* Das geleerte Förmchen mit den Karamellüberresten in der Mikrowelle kurz und bei niedriger Stufe erhitzen, bis es wieder flüssig ist.
* Den flüssigen Karamell über einen Teller gießen und damit beliebige Kunstwerke zeichnen.
* Die Karamellzeichnung kühlt schnell aus und wird hart. Sie kann nun in das Dessert gesteckt werden.

Kühl servieren, warm schmeckt nicht.
Tipp: Crème Caramel kann am Vortag zubereitet werden. Die Nacht über abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank abgedeckt etwa 2 bis 3 Tage.
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[/recipe]

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Grüner Kaktussalat

[recipe name=”Grüner Kaktussalat” photoid=”823″ galleryid=”98″ rating=”4″ type=”salad” servings=”2″ preptime=”20m” cooktime=”5m”]
[ingredient name=”kaktusfeige” amount=”4″ hint=”Alternativ 400 g Melone.”]
[ingredient name=”gurke” amount=”1″]
[ingredient name=”kirschtomate” amount=”200″]
[ingredient name=”salat” amount=”100″ hint=”Frisch. Blattsalat, Mangolld oder Spinat. Eventuell auch Rucola.”]
[ingredient name=”meersalz” amount=”1″ hint=”Abschmecken. Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”Dressing” separator=”true”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”30″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Menge in etwa. Gute Qualität, eher mild und nicht zu scharf.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”honig” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”meersalz” amount=”1″]
[ingredient name=”Topping” separator=”true”]
[ingredient name=”sonnenblumenkerne” amount=”10″]
[ingredient name=”kuerbiskern” amount=”10″]
[review]
Auf meiner letzten Expedition im Großstadtjungel habe ich Kaktusfeigen entdeckt! Dieses seltene Exemplar einer Frucht musste ich sofort näher untersuchen. Also vorsichtig rangetastet, und festgestellt, dass ihre Schale schwarz gepunktet, weich und gar nicht stachelig ist. Ich konnte mich also gefahrlos an die Sezierung wagen. Das Innere offenbarte mir saftiges Fruchfleisch, das mal rötlich, mal grünlich daherkam je nach Reifegrad. Kaktusfeige und herkömmliche Feigen ähneln hier einander. Auch reichlich Kerne konnte ich feststellen, die kaum mit Zähnen zu zerbrechen sind – aufgrund von Kürzungen musste ich die Selbstverkostung persönlich vornehmen, da es meinem letzen Versuchskaninchen nicht so gut ergangen ist… Und Überraschung, Kaktusfeige schmeckt wie süße Melone! Das trifft sich ungeheuer gut, denn ich habe keine Lust mehr auf diese säuerlichen Essig-Salate sondern auf grün-fruchtige Kaktussalate! Wie für Melone typisch, hat auch Kaktussalat einen erfrischend leichten Charakter. Und der dickflüssige Honig-Öl-Dressing unterstützt diesen wo es nur kann. Einziger Knackpunkt sind die Kerne der Kaktusfeige, denn nahezu unzerbrechlich sind sie gewiss kein Freund von Zahnersatz.

Ähnlich aber viel saftiger ist übrigens der Tomaten-Melonen-Salat.
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[instructions]
Dressing zubereiten:
* Eigelb von Eiweiß trennen und Eigelb in eine kleine Schüssel geben.
* Tipp: Veganer ersetzen das Eigelb durch ein pflanzliches Verdickungsmittel und Honig durch pflanzlichen Sirup.
* Unter rühren mit einem Schneebesen, das Eigelb pö a pö mit Öl andicken.
* Zitronensaft, Honig und eine Prise Salz in den angedickten Eigelb-Öl unterrühren.
* Eine Knoblauchzehe andrücken oder geschält und sehr grob zerkleinert in den Dressing geben.
* Dressing im obersten Kühlschrankfach ziehen lassen.
Sonnenblumen- und Kürbiskerne in kleiner Pfanne ohne Fett etwa 5 Minuten bei mittlerer Herdstufe anrösten, dabei gelegentlich wenden.
Salat vorbereiten:
* Gurke waschen, in Stücke schneiden und die Stücke mit Salz würzen.
* Tomaten waschen und halbieren.
* Kaktusfeigen mit einem Messer schälen und in Stücke schneiden.
* Salatblätter waschen, gut abtropen und eventuell klein zupfen.
Salat vermengen:
* Dressing aus dem Kühlschrank nehmen und den Knoblauch daraus entfernen.
* Alle Zutaten (Dressing, Kerne, Kaktus und Gemüse) in einer großen Schüssel vermengen.
* Mit Salz abschmecken.
Frisch servieren.
Haltbarkeit: Möglichst am selben Tag servieren. Der Salat ist bereits am Folgetag pampig.
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Erdbeer-Polenta mit Karamell

[recipe name=”Erdbeer-Polenta” photoid=”718″ galleryid=”77″ rating=”3″ type=”dessert” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”Polenta (Grießbrei)” separator=”true”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”250″]
[ingredient name=”griess” amount=”35″ hint=”Weichweizengrieß.”]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”1 bis 2 Teelöffel. Alternativ anderer lieblicher (Wein)Essig.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.5″ hint=”Alternativ 0.5 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.5″ hint=”Plus etwas geriebene Schale. Unbehandelt.”]
[ingredient name=”Marinierte Erdbeeren” separator=”true”]
[ingredient name=”erdbeere” amount=”500″ hint=”Frisch.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”25″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”2.5″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Der Saft einer halben Zitronen.”]
[ingredient name=”Karamellsirup” separator=”true”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ customfactor=”0.25″]
[ingredient name=”wasser” amount=”70″]
[ingredient name=”balsamicobianco” amount=”1″ optional=”true”]
[ingredient name=”wasser” rename=”Eiswasser” exclude=”true” amount=”1″ customunit=”L”]
[ingredient name=”Garnitur (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”erdbeere” amount=”4″ customunit=”Stück” hint=”Frisch, ganz, gewaschen und getrocknet.”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”15″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Gesalzen, geröstet und ohne Schale.”]
[review]
Polenta? Das hört sich ziemlich extravagant an, dabei handelt es sich lediglich um das italienische Wort für Grießbrei. Die Erdbeer-Polenta mit Karamell ist folglich ein kaltes, fruchtiges und sehr süßes Sommer-Dessert. Sie besteht im Grunde aus drei leckeren Einzelrezepten: die eingangs erwähnte Polenta (Grießbrei), gezuckerte Erdbeeren und Karamellsirup.

Meine Vorfreude bestand also nicht grundlos, denn Drei mal lecker, müsse schließlich die Vollendung kulinarischer Kochkunst ergeben. Leider nein. Irgendwo in meiner Zutatengleichung habe ich eine Unstimmigkeit übersehen, was nicht verwundert, hatte ich doch bereits in der Schule Probleme, Äpfel und Birnen zu multiplizieren. Dieses Rezept scheint mir ein geeigneter Kandidat für die Kategorie “weniger ist manchmal deutlich mehr als weniger oder nicht” zu sein. Zwar will die Erdbeer-Polenta gefallen, speziell der deutlich präsente Zitronengeschmack. Nichtsdestotrotz beschleicht mich beim Grießbrei dasselbe Gefühl wie bei einem uneingeladenen Gast: wenn er schon einmal da ist, dann kann man ihn auch mitessen, Vanilleeis wäre aber womöglich die willkommendere und einfachere Alternative gewesen.

Erfreut hat mich übrigens, dass die grünen Pistazien nicht nur optisch zu den Erdbeeren passen, sondern sich auch geschmacklich vertragen. Dennoch gilt für Pistazien: kein Muss, nur Kann. Für mich war vor allem die hübsche Kombination ausschlaggebend.

Was das Fotografieren betrifft, da war ich leider zu langsam. Denn die Erdbeer-Polenta mit Karamell sieht genau dann am besten aus, wenn der dickflüssige Karamellsirup den Grießberg herabgleitet und sich dabei sanft am Glas anschmiegt. Allerdings zerläuft der süße Traum von Karamell viel zu schnell, so dass er bereits nach wenigen Minuten aus dem Auge und damit aus den Sinn ist. Innovativ finde ich übrigens die Idee, etwas Balsamico Bianco in den Karamellsirup unterzumischen. Eine hervorragende Idee, die dem Karamell eine dezent fruchtigsaure Note verleiht!
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[instructions]
Polenta zubereiten:
* Milch in einen kleinen Kochtopf auf hoher Herdstufe aufkochen.
* Herd abschalten.
* Grieß mit einem Schneebesen nach und nach einrühren.
* Sobald die Milch langsam fest wird, den Topf von Herd nehmen.
* Zucker, etwas fein geriebene Zitronenschale, Mark einer Vanilleschote und Eigelb unterrühren.
* Den Grieß in eine Schüssel umfüllen, auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren marinieren:
* Erdbeeren waschen, abtropfen, das Blatt mit Stil entfernen und in Viertel schneiden.
* Erdbeerstücke in eine Schüssel geben.
* Zitronensaft auspressen und mit Zucker in die Erdbeeren verrühren.
* Erdbeeren für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Karamellsirup zubereiten:
* Zucker auf hoher Herdstufe in einen kleinen Kochtopf zergehen lassen, dabei regelmäßig umrühren.
* Sobald der Zucker geschmolzen und flüssig ist, den Herd abschalten und vorsichtig das Wasser unterrühren.
* Vorsicht: Dabei steigt sehr heißer Wasserdampf auf!
* Eventuell Balsamico hinzugeben.
* Etwa 1 bis 2 Minuten köcheln lassen.
* Eisbad vorbereiten: Etwa 1 Liter kaltes Wasser mit Eiswürfel in eine große Schüssel füllen.
* Den Karamellsirup in eine kleinere Schüssel umfüllen und diese in das Eisbad stellen.
* Nach etwa 5 Minuten ist der Karamellsirup servierbereit.
Eine Portion Erdbeer-Polenta anrichten:
* Eine Servierschüssel, am besten aus durchsichtigen Glas, nehmen und dieses zunächst mit Erbeeren und etwas von Erdbeersaft befüllen.
* Anschließend den Polenta-Grieß in einen Spritzbeutel geben und damit den Grieß über die Erdbeeren verteilen.
* 1 bis 2 Esslöffel Karmellsirup über den Gries verteilen.
* Hinweis: Dies ist nur ein Bruchteil von dem zubereiteten Karamellsirup, also nicht wundern, wenn eine Menge Sirup übrig bleibt.
* Optional: Ein paar Pistazien schälen und ebenfalls über den Grieß verteilen.
* Eine gewaschene, ganze Erdbeere auf die Spitze setzen.
Kalt servieren.
Haltbarkeit: Der Grieß hält gut eine Woche im Kühlschrank. Die marinierten Erdbeeren sollte man am selben Tag servieren, sonst werden sie zu maschig. Karamellsirup ist beinahe ewig haltbar.
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Pastéis de Nata

[recipe name=”Pastéis de Nata” photoid=”289″ galleryid=”23″ rating=”4″ type=”pastry” servings=”10″ preptime=”25m” cooktime=”35m” cooltime=”60m”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Zum Einfetten.”]
[ingredient name=”blaetterteig” amount=”450″ hint=”Vorzugsweise aus Butter – gibt es z. B. bei Edeka.”]
[ingredient name=”milch” amount=”400″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”200″]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Gehäuft.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”6″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.25″ customfactor=”0.5″ hint=”Unbehandelt, nur die Schale. Alternativ Orangenschale.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ customfactor=”0.5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ hint=”Alternativ Vanillezucker.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”zimtstange” amount=”1″ customfactor=”0.5″ hint=”Alternativ 2 Prisen Zimtpulver.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”8″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ beliebiger Zucker. Fürs Karamellisieren.”]
[review]
Pastéis de Nata (auch: Pastéis de Belém oder kurz Nata) sind portugiesische Törtchen aus süßen Pudding in Blätterteig. Nicht von der langen Anleitung abschrecken lassen – Natas selbst zu machen, ist nicht schwierig, erfordert nur hier und da etwas Übung.

Den Blätterteig habe ich allerdings nicht selbstgemacht, weil das sehr zeitaufwendig ist. Stattdessen habe ich tiefgekühlten Blätterteig aus Butter verwendet. Den Teig in die Muffinförmchen einzusetzen, ist nicht ganz einfach, sollte jedoch spätestens beim dritten Versuch ohne Risse klappen. Beim Pudding muss man darauf achten, dass er nicht anbrennt, daher regelmäßig umrühren und nicht zu stark erhitzen. Was ich schwierig finde, ist das Karamellisieren des Zuckers mit einem Gasbrenner. Mir sind dabei einige Natas verbrannt, das muss ich noch üben.

Nicht nur Natas sind mir verbrannt sondern auch meine Zunge. Die viele Wartezeit, bedingt durch Auskühlen oder Auftauen, ist schon nervig. Besonders das Auskühlen der fertigen Natas wird zur Geduldsprobe, weil man unbedingt probieren will. Ich war natürlich ungeduldig und musste dann feststellen, dass die Natas im Inneren einfach nur heiß sind. *autsch*

Insgesamt bin ich ganz zufrieden, obwohl ich im Nachhinein zwei Änderungen vornehmen würde, die ich bereits im Rezept notiert habe:
1. Weniger Zitronenschale. Ich habe die Schale einer ganzen Zitrone genommen, das schmeckt zu zitronig.
2. Statt Rohrzucker zum Karamellisieren würde ich nächstes Mal feinen weißen Zucker verwenden, vielleicht klappt das damit besser.
3. Kleinere Natas. Ich kenne Natas eigentlich so, dass sie relativ flach sind, meine sind hingegen fast genauso hoch wie breit. Hierzu würde ich statt 12 cm Durchmesser eher Teiglinge mit 11 cm empfehlen. Die kleineren Teiglinge werden dann die Muffinform nicht komplett ausfüllen. Dadurch wird sich auch die Anzahl der Natas erhöhen, wahrscheinlich auf 12 Stück.

Siehe auch Kürbisbrûlée oder Crème Caramel.
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[instructions]
Blätterteig formen:
* Gefrorenen Blätterteig aus den Kühlfach nehmen und 10 Minuten auftauen lassen.
* Muffinförmchen (10 Stück à 5cm Ø) mit etwas Butter einfetten.
* Blätterteig ausrollen und mit einer Tasse 10 bis 11 cm Durchmesser (ursprünglich 12 cm) runde Kreise ausstechen.
* Tipp: Falls kein passendes Gefäß vorhanden ist, dann runde Kreise mit einem Messer ausschneiden. Oder ein kleineres Gefäß verwenden, den Teig mittig in die Förmchen drücken und die fehlenden Ränder mit Teigüberresten auffüllen.
* Die Teiglinge vorsichtig in die Mitte der Muffinförmchen drücken, so dass der Teig sich geschlossen (ohne Risse) an der Förmchenwand schmiegt.
* Tipp: Das Einsetzen des Teiges erfordert eine Spur Fingerspitzengefühl. Falls der Teig reißen sollte, mit Teigüberresten flicken.
* Tipp: Den übriggebliebenen Teig zusammenkneten, in Alufolie Brotpapier einwickeln und wieder einfrieren.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Muffinförmchen zusammen mit dem Teig in den Kühlschrank stellen.
Vanillepudding zubereiten:
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelbe und Speisestärke in einen kleineren Kochtopf mit einem Schneebesen verquirlen.
* Zitrone waschen.
* Von etwa ein Viertel Zitrone (ursprünglich eine Ganze) die Schale mit einem Messer abschneiden: inklusive weißer Schale aber ohne Fruchtfleisch. Nicht reiben!
* Vanilleschote in viele kleine Stücke schneiden.
* Sahne, Milch, Zitronenschalen, Vanilleschotenstücke, Zimtstange, Zucker und Salz in den Topf mit der Eigelbstärke geben und verrühren.
* Bei mittelhoher Herdstufe lansgam zum köcheln bringen, dabei durchgehend mit einem Kochlöffel umrühren.
* Achtung: Die Milch brennt schnell im Topf an, wenn man nicht umrührt.
* Kurz bevor es anfängt zu köcheln, auf niedrige Herdstufe herunterschalten.
* Solange rühren, bis die Masse andickt und dickflüssig ist.
* Topf von Herd nehmen.
* Den Pudding durch ein grobes Sieb in eine Schüssel filtern, um die Vanilleschotenstücke, Zitronenschalen und Zimtstange zu entfernen.
* Etwa 10 Minuten auskühlen lassen, bis der Pudding lauwarm ist. Dabei häufiger umrühren, damit das Auskühlen schneller geht und sich keine Haut bildet.
Backen:
* Backofen auf 200° C vorheizen.
* Die lauwarme Puddingfüllung in die vorbereiteten Blätterteigförmchen füllen.
* Im Ofen auf mittlerer Schiene für gut 20 Minuten backen.
* Hinweis: Bei meiner Muffinform müssen die Natas 5 Minuten länger backen.
Karamellisieren:
* Jeweils einen Teelöffel Zucker über die Natas gleichmäßig verteilen (keine Häufchen machen).
* Variante A: 4 Minuten bevor die Natas im Ofen fertig gebacken sind, sie mit den Zucker bestreuen und auf oberster Schiene direkt unterm Grill wieder in den Ofen schieben. Ofen auf 250° C erhöhen.
* Variante B: Die fertig gebackenen Natas mit den Zucker bestreuen und dann mit einem Gasbrenner über einer feuerfesten Unterlage karamellisieren. Dies sollte am besten zeitnah vor dem Servieren (30 Minuten vorher) getan werden.
* Hinweis: Der Karamell ist zunächst sehr hart, innerhalb von 24 Stunden wird er (sogar im Kühlschrank) langsam flüssig.
Gebackene Natas mindestens 30 Minuten auskühlen lassen.
Entweder noch warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank aufbewahren. Sie sind etwa eine Woche haltbar. Sie sollten nicht wieder erwärmt werden. Am besten rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie beim Verzehr Zimmertemperatur haben.
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Vanillepudding

[recipe name=”Vanillepudding” photoid=”251″ galleryid=”27″ rating=”5″ type=”pudding” servings=”4″ preptime=”30m” cooktime=”20m” cooltime=”4h10m”]
[ingredient name=”milch” amount=”500″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”2″]
[ingredient name=”vanillezucker” amount=”3″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ Zucker.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″ hint=”Alternativ Milch oder Kondensmilch – weniger Fett.”]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”45″]
[ingredient name=”eigelb” amount=”3″ hint=”Oder nur 2 Eier, das Dritte ist eigentlich nur noch für zusätzliche Farbe.”]
[ingredient name=”Zugabe (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”schokoladensauce” amount=”120″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Siehe Rezept. Alternativ Erdbeeren oder Schlagsahne.”]
[review]
Neben Schokopudding, ist dieser süßliche Vanillepudding ein weiterer Klassiker unter den Desserts. Der gelbliche Farbton ist bei Vanille nicht mehr wegzudenken und wird natürlich durch das Eigelb und nicht durch die schwarze Vanille erreicht. Von der Vanilleschote stammen vielmehr die schwarzen Pünktchen, die beweisen, dass echte Vanille und keine künstlichen Aromastoffe verwendet wurden. Als Garnitur empfehle ich Erdbeeren, Erdbeersauce, Schokoladensauce oder Schlagsahne.
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[instructions]
Vanillemilch vorbereiten:
* ½ Liter Milch in eine mittelgroße Schüssel gießen.
* Vanilleschote(n) längsseits aufschlitzen und das Mark herauskratzen.
* Vanilleschote, Vanillemark, Zucker und eine Prise Salz in die Milch geben und umrühren.
* Optional: Die Vanillemilch am Vortag vorbereiten und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Vanillemilch köcheln:
* Optional: Vanillemilch durch ein feines Sieb gießen, um die schwarzen Punkte zu filtern. Ich persönlich mag die Punkte und lasse sie deshalb in der Milch. Außerdem bezeugen sie, dass echte Vanilleschoten verwendet wurden und nicht irgendwelche künstlichen Aromastoffe.
* Die Vanillemilch mit den Vanilleschoten in ein Kochtopf gießen.
* Bei mittelhoher Herdstufe langsam aufkochen.
* Regelmäßig umrühren, damit die Milch nicht am Topfboden anbrennt.
* Sobald die Vanillemilch köchelt, auf mittlerer Herdstufe herunterschalten.
* Etwa 5 Minuten köcheln lassen.
Verdickungsmittel vorbereiten:
* Eier trennen und die Eigelbe in einer Schüssel verquirlen (ich nehme hierzu den Behälter, in dem die Vanillemilch war).
* Speisestärke mit kalter Sahne in einer weiteren Schüssel mit einem Schneebesen vermengen.
Vanillemilch andicken:
* Die Vanilleschoten mit einer Gabel aus der köchelnden Vanillemilch herausfischen.
* Die Stärke-Sahne nach und nach die Vanillemilch gießen, dabei mit dem Schneebesen kräftig rühren.
* Unter Rühren 1 Minute weiter köcheln lassen.
* Den Topf vom Herd nehmen und den Herd abschalten.
* Unter Rühren langsam die verquirlten Eigelbe einrühren.
Vanillepudding abfüllen und kalt stellen:
* Die nun dickflüssige Vanillemilch in kleine Servierschüsseln abfüllen und 10 Minuten auskühlen lassen.
* Die Schüsseln für 3 bis 4 Stunden im Kühlschrank stellen.
* Optional: Die Schüsseln luftdicht mit Folie abdecken.
* Das Beste kommt zum Schluss: den Kochtopf ausschlecken! :-)
Vanillepudding kühl servieren. Optimal den Pudding 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
Optional: Dazu Erdbeeren, Schokoladensauce oder Schlagsahne reichen.
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Piroschki

[recipe name=”Piroschki” photoid=”208″ galleryid=”62″ rating=”4″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”30m” cooktime=”50m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”Teig” separator=”true”]
[ingredient name=”milch” amount=”100″ hint=”Alternativ Schmand, Sahne, fettarme Milch, Wasser oder Sojaprodukte.”]
[ingredient name=”hefe” amount=”10″ hint=”Alternativ halb soviel Trockenhefe oder Backpulver (Letzteres für kuchenähnliche, süße Piroschki).”]
[ingredient name=”butter” amount=”15″ hint=”Alternativ 1 EL Olivenöl oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”ei” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”230″ hint=”Plus etwas Mehl für die Arbeitsfläche.”]
[ingredient name=”Füllung” separator=”true”]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”400″ hint=”Siehe alternative Füllungen in der Rezeptbeschreibung.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”1″]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”schmand” amount=”125″ hint=”Alternativ Mascarpone, Butter, Sahne, Käse, Milch oder Sojaprodukte.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”Glasieren (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”eigelb” optional=”true” amount=”1″ hint=”Zum Glasieren beim Backen im Ofen. Alternativ Kondensmilch.”]
[review]
Russische Piroschki (Deutsch: “Piroggen”) sind gefüllte Teigtaschen und ähneln äußerlich Milchbrötchen. Der gebackene Teig ist sehr luftig und saftig. Die Zubereitung ist jedoch recht aufwendig. Immerhin lassen sich die gefüllten Teigtaschen gut vorbereiten und einfrieren, so dass man sie dann jederzeit schnell ausbacken kann.

In Russland werden Piroschki als Vorspeise, Hauptspeise, Beilage oder Nachspeise serviert. Je nach Verwendungszweck, werden die Piroschki vielseitig befüllt – bis auf Fisch, ist fast alles denkbar. Herzhafte Füllungen wären zum Beispiel Hackfleisch, Rührei, Käse, Tofu, Seitan, Speck, Schinken, gekochten Kartoffeln, gekochten Bohnen, Pilzen, Tomatensauce, Kohl, Rote Bete oder Kraut. Hinzu kommen beliebige Kräuter und Gewürze. Ob man die Füllung roh oder gebraten in die Piroschki gibt, hängt von der Füllung ab: Fleisch, Tofu, Pilze, Kraut und Kohl sollte man vorher in Öl anbraten, so stellt man sicher, dass die Piroschki auch im Inneren gar werden.
Kuchenähnliche Füllungen könnten zum Beispiel Quark, Nüsse, Milchreis, Schokolade, Erdnussbutter, Dulce de leche, Marmelade, Obst oder Beeren sein. Passend dazu könnte man zusätzlich Vanillesoße oder Eierlikör servieren.

Die Piroschki werden entweder gebacken, gebraten oder frittiert. Die Art der Zubereitung beeinflusst sowohl den Geschmack (Fett- und Kaloriengehalt) als auch die Knusprigkeit. Persönlich finde ich, reicht gebacken bereits vollkommen aus. Piroschki machen durchaus süchtig, aber leider nicht wirklich satt.
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[instructions]
Hinweis: Die hier im Rezept angegebene Menge ergibt etwa 12 Stück.
Teig vorbereiten:
* Milch in einen Kochtopf lauwarm erhitzen.
* Hefe reinbröckeln und darin auflösen.
* Weiche Butter, Eier, Salz, Zucker und Mehl nacheinander reinrühren, bis eine zähe Masse entsteht.
* Teig gut durchkneten. Solange Mehl hinzugeben, bis der Teig nicht mehr klebrig ist.
* Teig für 1 Stunde zugedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen.
* Tipp: Zum Beispiel mit einem feuchten Küchentuch zudecken oder in einer geräumigen Schüssel mit Deckel verschließen.
* Hinweis: Der Teig wächst etwa auf seine doppelte Größe an.
Füllung vorbereiten:
* Gleichgroße Kartoffeln im halb geschlossenen Kochtopf mit 125 ml Salzwasser (eventuell mit etwas Kümmel) für etwa 25 Minuten garen.
* Kartoffeln mit einer Gabel anpieksen und so prüfen, ob die sie weich und gar sind.
* Das Kochwasser abgießen und die Kartoffeln auskühlen lassen.
* Zwiebel schälen und klein hacken.
* Öl in einer Pfanne oder in einen Kochtopf erhitzen.
* Sobald das Öl heiß ist, die Zwiebeln darin für ein paar Minuten glasig dünsten (nicht braun braten).
* Etwas Zucker zu den Zwiebeln geben.
* Kartoffeln schälen.
* Gekochte Kartoffeln, gedünstete Zwiebeln und Schmand zu einer festen Masse zerstampfen (mit einem Kartoffelstampfer).
* Mit Salz, Pfeffer (und eventuell Kümmel, Muskat, oder Zucker) abschmecken.
Piroschki füllen:
* Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen.
* Den Teig mit einem Nudelholz etwa ½ cm dick ausrollen.
* Mit einem Weinglas (oder Ähnliches) Kreise aus den Teig ausstechen. Die Teigreste erneut verkneten, ausrollen und ausstechen.
* Die Kreise nochmals ausrollen (nicht zu viel!) und ausreichend Füllung in die Mitte klecksen (ein ordentlich gehäufter Esslöffel).
* Den Teig von allen Seiten über die Füllung zusammenklappen und zusammendrücken, so dass eine geschlossene Brötchenform entsteht.
Tipp: Die fertig gefüllten Teigtaschen kann man jetzt auch einfrieren.
Piroschki zubereiten:
* Entweder Piroschki mit verquirlten Eigelb bestreichen und für 15 bis 20 Minuten im Backofen bei 200° auf mittlerer Schiene backen.
* Oder nacheinander in einer Pfanne mit reichlich Öl auf mittlerer Herdstufe von beiden Seiten goldbraun ausbacken (zuerst mit der Naht nach unten).
* Oder in einen Topf bzw. Friteuse mit heißen Öl frittieren.
Piroschki warm servieren (schmecken auch kalt).
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