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Panierte Aubergine mit Tomate und Avocado

[recipe name=”Panierte Aubergine mit Tomate und Avocado” photoid=”2047″ galleryid=”292″ rating=”5″ type=”meal” servings=”2″ preptime=”15m” cooktime=”15m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”aubergine” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″ customfactor=”0.20″]
[ingredient name=”ei” amount=”1″]
[ingredient name=”paniermehl” amount=”60″ customfactor=”0.20″ hint=”Alternativ ein altbackenes Weißbrot oder Brötchen im Mixer zerkleinern.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”100″ customunit=”g” customfactor=”0.25″ hint=”Zum Frittieren.”]
[ingredient name=”tomate” amount=”2″]
[ingredient name=”avocado” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[review]
Aubergine führt ein ziemliches Schattendasein. Als Nachschattengewächs ist das nicht verwunderlich, doch gemeint ist ihre unbeliebte Rolle als Nahrungsmittel. Dabei ist Aubergine total spannend! Sie hat ein einzigartigen Geschmack. Ihre Schale ist recht bitter. Okay, das spricht nicht unbedingt für sie… Zweiter Versuch: ihr Fruchtfleisch ist trocken wie Zucchini. Hm, klingt noch immer nicht lecker… Letzer Versuch: Sobald Aubergine mit Salz und Feuer in Berührung kommt, entfaltet sie ihr volles Aroma. Ja, jetzt hab ich’s! Ihr Fruchtfleich verändert sich. Es wird butterweich und bekommt einen sehr zarten Schmelz beinahe wie Schweinefilet, zuweilen sogar schleimig, was mich immer an Tentakel vom Tintenfisch erinnert. Wer nun als Vegetarier Lust auf Filet oder Fisch bekommen hat, der greift schnell zur Aubergine.
Stelle Dir nun vor, Du umfhüllst dieses wundersame Gemüse mit einer Panade aus Mehl, Ei und Brotkrummen. Das Äußere wird knusprig fest und das innere bleibt butterweich. Durch Beigabe von Tomate und Avocado lässt sich das sogar noch steigern. Wenn Du das probiert hast und weiterhin behauptest, Aubergine sei nichts für Dich… Alles klar, ich lass’ Dich in Ruhe. Kann man nichts machen. Aber ich habe es versucht!

Als Beilage zu den panierten Auberginen passt alles Mögliche an Salaten. Wer gesättigt werden will, sollte zum Beispiel Kartoffel-, Bulgur- oder Nudelsalat dazu servieren. Eine leichte Salatbeilage wäre der Rucolasalat, der auf dem Foto abgebildet ist: 125 g Rucola, 1 EL Balsamico-Essig, 1 EL Olivenöl, 1 TL Zitronensaft, 2 Prisen Zucker, etwas Pfeffer und Salz in einer Schüssel vermischen. Optional Cherrytomaten oder grob geschnittenen Parmesan darüber verteilen.

Weitere Rezepte mit Aubergine: Veggie-Burger oder Baba Ghanous.
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[instructions]
Aubergine vorbereiten:
* Aubergine waschen und trocken tupfen.
* Den Blattkopf abschneiden.
* Links und rechts die Schale längsseits etwa 1 cm tief abschneiden.
* Aubergine längsseits in 4 gleich dicke Scheiben schneiden.
* Die Auberginenscheiben von beiden Seiten großzügig salzen.
* Für 30 Minuten ziehen lassen.
* Anschließend den ausgetretenen Saft der Aubergine mit einen Küchentuch abtupfen.
* Hinweis: Durch das Salzen verliert die Aubergine etwas an Bitterkeit.
Aubergine panieren:
* Feines Mehl auf einer größeren Fläche austreuen.
* Eigelb und Eiweiß in einer Schüssel verquirlen.
* Frage: Wenn ein Veganer weiß, wie man ohne Ei paniert, dann wäre ich über diese Information sehr dankbar.
* Paniermehl auf einer größeren Fläche ausstreuen.
* Tipp: Statt fertiges Paniermehl kann man auch ein altbackenes Brötchen oder Brot verwenden und im Mixer zu Semmelmehl verarbeiten.
* Auberginenscheiben jetzt nacheinander von Beiden Seiten erst in Mehl wälzen, dann im verquirlten Ei und zum Schluss in dem Paniermehl.
Panierte Aubergine braten:
* Viel Öl (mindestens 1 cm hoch) in eine Pfanne auf hoher Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Öl heiß ist, die Auberginenscheiben hineinlegen und jeweils 4-5 Minuten von beiden Seiten goldbraun braten.
Servieren:
* Tomate in Scheiben schneiden, etwas salzen.
* Aubergine mit Tomaten- und Avocadoscheiben belegen.
* Abschließend mit Pfeffer bestreuen.
Haltbarkeit: Möglichst sofort servieren. Im Kühlschrank hält die panierte Aubergine maximal 2 Tage, allerdings ist die Panade dann nicht länger knusprig.
[/instructions]
[/recipe]

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Spargel-Soufflé

[recipe name=”Spargel-Soufflé” photoid=”1340″ galleryid=”162″ rating=”3″ type=”souffle” servings=”6″ preptime=”30m” cooktime=”35m”]
[ingredient name=”spargel” amount=”250″ hint=”Weiß oder grün. Grüner Spargel muss nicht extra geschält werden.”]
[ingredient name=”butter” amount=”20″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”20″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.33″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.25″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”0.5″]
[ingredient name=”milch” amount=”200″ hint=”Alternativ Reis- oder Sojamilch.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”40″ hint=”Echter Parmesan mit DOP-Siegel. Alternativ Gouda oder Cheddar.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”5″ hint=”Für die Förmchen zum Einfetten.”]
[ingredient name=”paniermehl” amount=”5″ hint=”Für die Förmchen zum Bestreuen.”]
[review]
Spargel-Soufflé ist ein luftige Vorspeise. Um ehrlich zu sein, haut mich das Gericht nicht so von Hocker, wie zum Beispiel Schoko-Soufflé oder Apfel-Cheddar-Soufflé. Etwas enttäuscht bin ich außerdem darüber, dass der Spargelgeschmack nicht so richtig gut durchkommt, da ist mir der Spargel schon fast zu schade. Statt Spargel würde ich beim nächsten Mal zu anderen Gemüse wie Brokoli oder Blumenkohl greifen. Wenn schon grüner Spargel dann lieber auf Blätterteig.
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[instructions]
Spargel vorbereiten:
* Spargel waschen und abtropfen. Weißen Spargel schälen.
* Spargelspitzen abschneiden (etwa 2 cm).
* Von den Spitzen, den Spargel in 1 cm große Stücke schneiden, bis er anfängt hölzern zu werden. Die hölzernen Enden nicht mit verwenden.
Spargel blanchieren:
* Salzwasser zum Kochen bringen.
* Spargelstücke für 2 Minuten in das kochende Wasser geben.
* Anschließend die Stücke mit einem Schöpflöffel herausfischen (oder in ein Sieb abgießen).
* Den gekochten Spargel in eine Schüssel voll mit Eiswasser geben und Beiseite stellen.
Mehlschwitze zubereiten:
* Butter in einen Topf auf mittelhoher Herdstufe zum Schmelzen geben.
* Mehl nach und nach einrühren.
* Milch hinzugeben und durchgehend umrühren, bis die Milch andickt und anfängt zu köcheln.
* Herd abschalten.
* Mit Salz, Muskatnuss, Chili und Zucker abschmecken.
Soufflé vorbereiten:
* Spargelstücke, Mehlschwitze, frein geriebenen Käse und geschälte Knoblauchzehe im Mixer geben.
* Solange mixen, bis cremige Soße entsteht.
* Eigelb und Eiweiß voneinander trennen.
* Eigelbe in die gemixte Spargelsoße einrühren.
* Eiweiß zu Eischnee schlagen.
* Zunächst eine Hälfte des Eischnees in die Soße mit einen Pfannenwender unterheben.
* Anschließend die zweite Hälfte des Eischnees in die Soße etwas vorsichtiger unterheben.
* Es ist fein, wenn noch ein paar weiße Flecken zu sehen sind.
Ofen auf 190° C vorheizen.
Abfüllen und backen:
* Förmchen mit etwas Butter oder Rapsöl einreiben. Anschließend noch mit etwas Semmelmehl bestreuen.
* Die Förmchen können ein Fassungsvermögen von 0.12 bis 0.2 Liter haben.
* Die vorgeschlagene Zutatenmenge ergibt etwa 4 bis 6 gefüllte Förmchen.
* Die Förmchen zu 3/4 mit der Spargelcreme füllen.
* Soufflés für 20 bis 25 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene backen, bis sich goldbraune Flecken bilden.
Etwas abkühlen lassen und warm servieren.
Hinweis: Nicht direkt aus dem Ofen servieren, viel zu heiß!
Hinweis: Die Soufflé fallen nach etwa 2 Minuten in sich zusammen, das ist normal!
Haltbarkeit: Im Kühlschrank mehrere Tage. Die Soufflés können am besten im vorgeheizten Ofen füür 7 bis 8 Minuten bei 200° C wieder erwärmt werden.
[/instructions]
[/recipe]

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Blini (russischer Pfannkuchen)

[recipe name=”Blini” photoid=”1316″ galleryid=”160″ rating=”4″ type=”snack” servings=”12″ preptime=”30m” cooktime=”30m” marinadetime=”1h”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”300 ” hint=”Früher wurde Buchweizenmehl verwendet.”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”500″ hint=”Alternativ Hafer-, Soja- oder Mandelmilch.”]
[ingredient name=”hefe” amount=”25″ hint=”Alternativ halb soviel Trockenhefe.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”25″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ anderer Zucker. Menge kann auch doppelt werden.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ custumunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”Quarkfüllung” separator=”true”]
[ingredient name=”magerquark” amount=”300″]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”30″ hint=”Alternativ saure Sahne.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ custumunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronenschale” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ exclude=”true” optional=”true”]
[review]
Man kann nie genug Pfannkuchenrezepte haben! Für den Fall das mal eines ausfällt, hat man immer noch eins in Reserve… Pfannkuchen ist weltweit verbreitet, so auch in Russland, dort nennt man sie Blini (oder Blintschiki). Im Vergleich zu unseren Pfannkuchen enthalten Blini zusätzlich Hefe, geschlagene Sahne und Eischnee. Dadurch haben Blini einen soufflé-artigen Charakter: sie sind dünn, trotzdem luftig, fest und knusprig zugleich. Einen ähnliche Konsistenz erreicht man sonst nur, wenn man einen Teil der Milch durch Mineralwasser ersetzt. Darüber hinaus schmecken Blini etwas “schwerer”. In Russland wird Blini traditionell mit Füllung gegessen, die Klassiker sind Fleisch- oder Quarkfüllung. Aber auch Kaviar. Oder man tunkt sie einfach in saure Sahne.

Große Ähnlichkeit besteht zu polnischen Naleśniki, die im Vergleich wesentlich dünner sind und vorzugsweise mit Quarkfüllung gegessen werden. Alternativ siehe auch meinen Dauerliebling, den finnischen Ofenpfannkuchen.
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[instructions]
Teig (für etwa 12 Pfannkuchen) vorbereiten:
* Die Hälfte des Mehles mit der Milch und Hefe in einer großen Schüssel verrühren.
* Anschließend mit einem Küchentuch zudecken und bei Zimmertemperatur ruhen lassen (optimal wären 30 Minuten).
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelb und zerlassenen Butter mit Zucker und Salz verrühren.
* Eiweiß zu Eischnee schlagen.
* Sahne steif schlagen (nicht zu doll, nur so dass sie gerade eben steif ist).
* Eischnee in die geschlagene Sahne unterheben.
* Das restliche Mehl in die Mehl-Milch-Mischung unterrühren.
* Die Eigelbmischung hinzugeben und verrühren.
* Zum Schluss die Sahne-Eischnee-Mischung unterheben. Man muss hierbei nicht übervorsichtig sein, wir machen kein Soufflé.
* Hinweis: Der Teig sollte jetzt äußerst dickflüssig sein.
* Den Teig wieder mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
* Hinweis: Traditionell lässt man ihn 5 bis 6 Stunden ziehen, damit der Teig richtig schon dick wird.
Pfannkuchen ausbacken:
* Für jeden Pfannkuchen etwas Öl in einer Pfanne mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Fett heiß ist, den Teig mit einer Kelle in die Pfanne einschenken, den Teig mit einem Esslöffel dünn verteilen.
* Pfannkuchen zunächst etwa 2 Minuten goldbraun ausbacken, danach wenden und nochmal 3 bis 4 Minuten backen.
* Fertige Pfannkuchen auf einen Teller stapeln und im Ofen bei niedriger Temperatur (50° C) warm halten.
* Tipp: Mit zwei Pfannen geht das Ausbacken gleich doppelt so schnell!
Quarkfüllung:
* Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.
* Jeweils ein Esslöffel pro Pfannkuchen verwenden.
Blini mit der Füllung zusammenfalten und warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich schlecht wieder aufwärmen, am besten im Ofen oder kurz in der Mikrowelle (nicht zu stark erhitzen).
[/instructions]
[/recipe]

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Bananenbrot

[recipe name=”Bananenbrot” photoid=”1152″ galleryid=”137″ rating=”4″ type=”bread” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”1h10m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”banane” amount=”3″ hint=”Mittelgroß, reif mit braunen Stellen.”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”250″]
[ingredient name=”backpulver” amount=”10″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Alternativ 1 TL Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”milch” amount=”1″ customunit”EL” customfactor=”15″ hint=”Alternativ Mandelmilch, pflanzliche Milch oder Wasser.”]
[ingredient name=”walnuss” amount=”100″]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”40″]
[ingredient name=”butter” amount=”5″ hint=”Zum Einfetten der Form. Alternativ pflanzliches Öl.”]
[review]
Dieses Rezept ist misslungen. Das waren mein erster Gedanke, als ich das Bananenbrot in den Backofen schob. Meine normale “Brotbackform” war viel zu groß, also musste ich schnell nach Ersatz suchen. Meine Wahl fiel auf eine kleine Auflaufform, die für Brotbacken eigentlich viel zu klein ist. Beim Backen hat sich der Teig dann erwartungsgemäß über den Rand aus der Form verabschiedet. Nichtsdestotrotz wurde er schnell fest und der verbliebende Teig konnte durchbacken. Das gebackene Brot mit phenomenal glänzender Kruste habe ich noch warm probiert, was ein großer Fehler war. Warmes Bananenbrot schmeckt nicht! Ich habe nie zuvor Bananenbrot gegessen, meine Erwartung war ein leicht saftig, süßliches Brot. Stattdessen bekam ich ein nicht süßes Bananenbrot ohne Bananengeschmack. Enttäuscht habe ich es beiseitegestellt. Am nächsten Tag dann nochmal probiert in der Hoffnung, das alles nur ein böser Traum war. Und tatsächlich, plötzlich schmeckte es wunderbar bananig süß! Über Nacht hat sich das feine Aroma gebildet, wie ich es mir vorgestellt habe. Bananenbrot muss also richtig ausgekühlt sein. Die Walnüsse und Schokolade sind eine natürliche Ergänzung zu den Bananen und runden das Gesamterlebnis ab. Ein Küchen-Happy-End wie es im Kochbuche stehen könnte!
[/review]
[instructions]
Bananenmischung:
* In einer großen Schüssel Zucker und Butter mit einen Pfannenheber oder Spachtel vermengen.
* Tipp: Butter rechtzeigig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich ist.
* Bananen schälen und mit einer Gabel zermatschen.
* Die zermatschen Bananen in die Butter-Zuckermischung unterheben.
* Erst ein Ei einrühren, dann das Zweite.
* Milch und optional Vanille hinzugeben.
* Walnüsse in einen Küchentuch oder im Mörser zerkleinern und ebenfalls hinzugeben.
* Schokolade in kleine Stücke brechen, hinzugeben und alles gut verrühren.
* Hinweis: Der Schokoanteil ist nicht besonders groß. Genug, um den Brot eine weitere Geschmacksfacette zu verleihen, aber nicht genug, um als Bananenschokobrot durchzugehen.
Teig:
* In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermengen.
* Die Mehlmischung in die Bananenmischung unterheben.
* Hinweis: Der Teig muss noch besonders stark gerührt werden. Wenn das Mehl so gerade eben verschwunden ist, dann ist er schon gut. Selbst wenn noch kleine Mehlspuren zu sehen sind, ist er in Ordnung.
Backen:
* Backofen auf 160° vorheizen.
* Eine geeignete Backform leicht einfetten.
* Hinweis: Königskuchenform ca. 20 x 10 cm groß (loaf pan 8 x 4 x 3 inches).
* Den Teig einfüllen und die Form etwas schütteln, damit sich alles gleichmäßig verteilt.
* Für 70 Minuten auf mittlerer Schiene im Backofen backen.
Auskühlen:
* Brot aus dem Backofen nehmen.
* Mindestens 1 Stunde auskühlen lassen!
* Hinweis: Solange das Bananenbrot nicht ausgekühlt ist, schmeckt es nicht und besitzt kein Aroma.
Kalt servieren.
Tipp: Passt gut zu Kaffee (anstatt Kekse).
Haltbarkeit: Im Gegensatz zu normalen Brot, kann man Bananenbrot im Kühlschrank aufbewahren. Hält darin abgedeckt etwa 5 Tage.
[/instructions]
[/recipe]

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Schoko-Soufflé

[recipe name=”Schoko-Soufflé” photoid=”1143″ galleryid=”135″ rating=”4″ type=”dessert” servings=”3″ preptime=”35m” cooktime=”20m”]
[ingredient name=”butter” amount=”15″ hint=”Zum Einfetten.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”10″ hint=”Für die Förmchen.”]
[ingredient name=”milch” amount=”100″]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”speisestaerke” amount=”2″ hint=”Ein gestrichener Teelöffel.”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”115″]
[ingredient name=”zucker” amount=”30″]
[ingredient name=”kakaopulver” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[ingredient name=”vanilleeis” amount=”3″ customunit=”Kugeln” customfactor=”40″ hint=”Tipp! Alternativ Pistazieneis.” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Nachdem mir mein erstes Soufflé geglückt ist, war der nächste Schritt unausweichlich… Schoko-Soufflé! Eine Nachspeise, nicht zu süß und luftig genug, um kein schlechtes Gewissen hervorzurufen. Aber machen wir uns nichts vor: diese Schokosünde verführt. Das Innere besteht aus einer feinen Schokoladencreme, die viele kleine Luftpolster umschließt. Die Oberfläche wiederum überrascht mit einer hauchdünnen Kruste. Das Soufflé ist heiß, sollte jedoch warm verzehrt werden, am besten mit einer kleinen Kugel Eis gekrönt. Die schmilzt langsam davon, bis sie, wie ich, hin und weg ist.
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[instructions]
Backförmchen vorbereiten:
* 3 Backförmchen mit jeweils 5 g Butter großzügig einfetten.
* Etwas Zucker hineingeben und die Förmchen schwenken, so dass die Butter überall leicht mit Zucker bedeckt ist.
* Im Kühlschrank stellen.
* Hinweis: Ich verwende die von Le Creuset: Durchmesser 8 cm – Inhalt: 0,12l).
Schokolade kochen:
* Schokolade in Stücke brechen und langsam erhitzen bzw. schmelzen, bis sie flüssig ist.
* Entweder über ein Dampfbad oder langsam in der Mirkowelle.
Soufflé-Teig:
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelb und Stärke in einer Schüssel vermischen.
* Milch auf mittlerer Herdstufe zum Kochen bringen.
* Zunächst eine Hälfte der Milch in die Schüssel mit Eigelb/Stärke einrühren, danach die zweite Hälfte.
* Die Milchmixture zurück in den Topf füllen und bei mittlerer Hitze solange rühren, bis eine dicke Soße entsteht.
* Den Topf von Herd nehmen und die geschmolzene Schokolade einrühren.
* Es sollte eine recht feste Schokomasse entstehen.
Ofen auf 200° C vorheizen.
Eiweiß schlagen:
* Eiweiß in einer separaten Schüssel mit einem Schneebesen (beides möglichst kühl) zu Eischnee schlagen.
* Den Zucker dabei nach und nach hinzugeben.
* Eine Hälfte des Eischnees in die Schokomixture rühren, bis kein Weiß mehr zu sehen ist.
* Die erste Hälfte ist dazu da, die Schokolade aufzulockern.
* Nun die zweite Hälfte des Eischnees vorsichtig mit einem Pfannenheber unterheben (falten), bis kein Weiß mehr zu sehen ist.
* Die eingefetteten Förmchen bis zu 3/4 mit der Schokofüllung füllen.
* Die Förmchen etwas rütteln, so dass sich die Füllung gut verteilt.
Backen:
* Die Schoko-Soufflés auf mittlerer Schiene für 12 bis 15 Minuten backen.
* Hinweis: Auf keinen Fall den Ofen zwischendurch öffnen!
* Aus den Ofen nehmen, mit Kakaopulver bestreuen und etwas auskühlen lassen.
Warm und zeitnah servieren.
Tipp: Nicht heiß servieren! Das Aroma entfaltet sich erst, wenn das Soufflé etwas abgekühlt ist.
Hinweis: Die Soufflés gehen in Ofen schön auf. Sobald sie den Ofen verlassen, beginnt der Zerfall. Das dauert etwa 5 Minuten..
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 5 Tage. Lassen sich nicht wirklich gut erwärmen und schmecken dann auch nicht mehr luftig.
[/instructions]
[/recipe]

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Armer Ritter Benedikt

[recipe name=”Armer Ritter Benedikt” photoid=”1113″ galleryid=”133″ rating=”5″ type=”breakfast” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”30m”]
[ingredient name=”frenchtoast” amount=”6″ hint=”Siehe Rezept. Auch bekannt als Arme Ritter.”]
[ingredient name=”gouda” rename=”Käse” amount=”6″ customunit=”Scheiben” customfactor=”15″ hint=”Deftiger Käse passt gut zum Beispiel Harvarti oder Tilsiter. Alternativ Gouda oder Cheddar.”]
[ingredient name=”ei” rename=”Pochierte Eier” amount=”6″ hint=”Siehe Rezept. Gerichte mit pochierten Ei tragen häufig den Namen Benedikt.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[review]
Ritter Benedikt war von klein auf der geborene Held. Wenn es darum ging, Wasser aus den Brunnen zu heben, so war Benedikt stets der Schnellste. Denn an Kraft mangelte es ihm nicht. Benedikt war in der Lage, einen Ochzenkarren allein zu ziehen mitsamt Ochsen. In der Ritterschule bewies Benedikt großes Geschick mit dem Schwert. Benedikt verlor nie einen Kampf, noch den Kopf. Selbst bis fünf zählen vermochte Benedikt mit Bravour. Nichts stellte eine Herausforderung für ihn dar, doch kaum einer wusste um den Preis, den Benedikt mit aufopferungsvollen Training tagein tagaus auf sich nahm. Benedikt wurde von anderen als Außnahmeerscheinung wahrgenommen, ein Mann, der von allen, die keinen Neid gegen ihn hegten, verehrt wurde. Nur zählte Benedikt wenige, die ihn verehrten. Drum machte er sich eines Tages auf, sein Geburtsdorf zu verlassen. Die Entscheidung fiel zur rechten Zeit, denn noch in dieser Woche war eine Prinzessin entführt und durch einen Drachen von Thron entrissen. Ritter Benedikt besaß wenig und hatte seine sieben Sachen schnell beisammen. Mit Schwert und Rüstung machte Benedikt sich sodann auf, die Unschuldige von den schäbigen Klauen des Garstigen zu befreien.

Das Versteck der Drachenhöhle war bekannt und Unweit von seinem Heimatdorf entfernt. Benedikt schlug sich ohne Umwege durch das Moor der Untoten, wo Benedikt eine Hexe zur Rechenschaft zog, durch den Kristallwald, wo Benedikt den tausenjährigen Frieden zwischen Elfen und Feen verhandelte, durch die verlassene Eiswüste, wo Benedikt den unbekannten Yetipinguin entdeckte, durch das Meer der Tränen, wo Benedikt die Königin der Riesenseeschlangen bändigte und auf ihr über gigantische Wogen ritt, bis er schon bald die Insel des widerwärtig, geschuppten Entführers erreichte. Kaum am Strand angelangt, schlug Benedikt sich mit Schwert und glänzender Rüstung durch den Dschungel und fand das Loch, in dem der Kerkermeister hauste. Zuversicht packte Benedikt, als er sich in die Untiefen der Grotte hinab begab. Benedikt fand den Drachen und die Prinzessin bald in einen großen Raum. Sie beide saßen zusammen bei einen Teich, der in der Mitte gelegen von Sonnenstrahlen geflutet wurde. Benedikt blickte nach oben an die Decke und ihm wurde klar, er befand sich in einem Vulkan, so erloschen wie die Seele der unheiligen Echse, die er nun zur Strecke bringen werde.

Die Prinzessin erblickte Benedikt und schrak auf: “Wer seid ihr?”. Als Benedikt ihrer Schönheit gewahr wurde, machte sein Herz einen Sprung. Ist die Prinzessin erst von Benedikt gerettet, werde er ihr den Antrag machen und sie würde ihn vor lauter Glück, gerettet zu sein, heiraten und ihm sieben kleine Ritter schenken. “HALLOO?”. Tief aus dem Träumen gerissen, antwortete Benedikt vorfreudig: “Ich bin Ritter Benedikt. Ich bin gekommen, Euch, oh holde Schönheit, aus den Klauen der hässlichen Bestie zu befreien!”. Die Prinzessin starrte Benedikt einfach nur an. Dann sprach sie: “Och, nicht schon wieder!”. “Warum begreift eure Zunft nicht, dass ich nicht gerettet werden möchte?”. Benedikt war verdutzt und hielt kurz inne, dem vermeintlichen Biest endlich den Kopf abzuschlagen: “Was?”. Genervt erklärte die Prinzessin: “Der Drache hat mich gerettet! Ich hätte sonst diesen schleimigen Prinz von Karl heiraten müssen. Doch nun lebe ich hier glücklich zusammen mit meiner wahren Liebe!”. Benedikt brauchte eine Weile, um die Worte zu verdauen. Was sollte Benedikt tun? Eine Prinzessin, die nicht von ihm gerettet werden wollte, war eine Sache. Aber eine Prinzessin, die nicht ihn sondern diese gigantische Schuppenflechte heiraten wollte, die lieber in dieser Grotte hauste und Dracheneier gebar statt mit ihm kleine Ritter zu machen… Wut gemischt mit Eifersucht quoll in Benedikt. Das hatte er sich anders vorgestellt. Benedikt war stets tolerant, soweit es seine christliche Erziehung erlaubte, doch Liebe mit einem Drachen war hinter all seiner Vorstellungskraft. Benedikt musste diesen verruchten Treiben eine Ende setzen, bevor noch andere Prinzessinnen auf den verbotenen Gedanken der Nachahmung kommen! Es ging nicht länger um Ruhm, nein, es ging nun um die Verteidigung dessen, was Rechtens war, wofür Benedikt als Ritter stand! Wenn nicht jetzt, dann noch heute! Erfüllt mit Sporn der Rechtschaffenheit holte Benedikt sein mächtiges Schwert aus zum Schlag in Richtung des zum Tode verurteilten Getiers. Jenes Geschöpf erwachte da aus seinen Schlaf aufgrund des ungewohnten Lärms. Schlaftrunken neigte das Wesen den Kopf zum Gähnen, öffnete das Maul und speite einen Feuerball just in Richtung aus der Benedikt seinen Ansturm entfachte. Kurz darauf war es still um Benedikt geworden. Sehr still.
[/review]
[instructions]
French Toast (Arme Ritter) zubereiten:
* Eier, Sahne (Milch), Zucker, Chili, Zimt und Piment in einer Schüssel vermischen.
* Brot in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
* Die Brotscheiben beidseitig in der Eimischung eintunken, bis das Brot die Flüssigkeit gut aufgesaugt hat.
Ausbacken:
* Backofen auf 190° C vorheizen.
* Fett in einer Pfanne auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Brotscheiben von beiden Seiten leicht goldbraun ausbacken (etwa 2 bis 3 Minuten von jeder Seite).
* Das Brot mit Käse belegen und auf ein Backblech verteilen.
* Tipp: Zusätzlich kann man gebratene Schinken- oder Speckscheiben hinzufügen oder auch Lachs- oder Avocadoscheiben.
* Nochmals im Backofen auf mittlerer Schiene für 20 Minuten backen.
Pochierte Eier kochen.
Belegen:
* Die im Ofen gebackenen French Toasts mit den pochierten Eiern belegen.
* Etwas Salz und Chili darüber streuen.
* Hinweis: “Eggs Benedict” setzt den Ganzen noch zusätzlich Béchamelsauce oben drauf!
Warm servieren.
Haltbarkeit: Sollte möglichst sofort gegessen werden. Kann ein Tag im Kühlschrank aufbewahren werden, lässt sich allerdings nur schlecht aufwärmen (vorsichtig und langsam). Das Brot verliert dabei stark an Knusprigkeit.
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
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Pochierte Eier

[recipe name=”Pochierte Eier” photoid=”1110″ galleryid=”132″ rating=”4″ type=”egg” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”3m”]
[ingredient name=”ei” amount=”4″ hint=”Oder auch mehr.”]
[ingredient name=”wasser” amount=”2″ customunit=”L”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″]
[ingredient name=”weissweinessig” rename=”Essig” amount=”1″ hint=”Egal welche Sorte. Hilft, dass das Eiweiß schneller gerinnt.”]
[review]
Ein perfekt pochiertes Ei ist von außen fest von Eiweiß umschlossen und besteht im Inneren aus flüssigen Eigelb. Das Eigelb ist schemenhaft durch das Eiweiß erkennbar. Pochierte Eier werden in der Regel zum Frühstück serviert und können sowohl warm als auch kalt gegessen werden.
[/review]
[instructions]
Wasser, Salz und Essig in einen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe zum Köcheln bringen.
Das Wasser soll nur schwach köcheln. Es bilden sich vereinzelt Luftbläsenchen und die Oberfläche kräuselt sich etwas. Die richtige Herdstufe hängt von jeweiligen Herd ab.
Jedes Ei aufschlagen und in ein kleines Förmchen füllen.
Hinweis: Dies ist ein Trick, um die Eier schneller als Ganzes in das Kochwasser geben zu können.
Jedes einzelne Ei ruckartig in das Kochende Wasser fallen lassen.
Tipp: Je schneller man das Ei in das Wasser fallen lässt, desto weniger Eiweiß verteilt sich im Kochwasser.
Tipp: Je frischer die Eier desto weniger zerflettern sie. Es geht aber auch mit alten Eiern, nur nicht ganz so gut!
Tipp: Es empfiehlt sich immer nur 2 bis 3 Eier auf einmal zu pochieren, da man sonst den Überblick verliert, welches Ei die längste Zeit im Kochtopf verbracht hat.
Jedes Ei für etwa 3 Minuten köcheln lassen.
Die Eier mit einem Schaumlöffel aus den Wasser fischen und kurz in eiskalten Wasser abschrecken, um den Garprozess zu stoppen.
Hinweis: Pochierte Eier sollen von außen fest und von innen flüssig sein, daher nicht überkochen!
Tipp: Wenn man viele pochierte Eier zubereiten muss, empfiehlt es sich, sie zunächst in Eiswasser aufzubewahren und anschließend alle nochmal sanft zu erwärmen.
Warm servieren (schmecken auch kalt).
Haltbarkeit: In einer Schüssel mit Wasser halten die Eier im Kühlschrank gut 3 Tage. In leicht kochenden Wasser wieder erwärmen. Nicht kochen, sonst werden sie von Innen fest!
[/instructions]
[/recipe]

Kategorien
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Arme Ritter (French Toast)

[recipe name=”Arme Ritter (French Toast)” photoid=”1111″ galleryid=”131″ rating=”4″ type=”breakfast” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”weissbrot” rename=”Brot” amount=”6″ customunit=”Scheiben” customfactor=”80″ hint=”Egal welches außer Schwarzbrot. Kann auch altbackenes Brot sein. Mit hellen Brot schmeckt es besser.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”110″ hint=”Alternativ irgendeine Art von Milch oder Sahne.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”piment” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”butter” amount=”15″ hint=”Alternativ pflanzliches Öl.”]
[review]
Arme Ritter sind inzwischen wohl besser als French Toast bekannt, da sie in fast jeden (Hotel)Restaurant zum Frühstück angeboten werden. Im Grunde handelt es sich um ein einfaches Rezept, in dem man zunächst Brot in einer verquirrlten Ei-Sahne-Mischung tunkt und anschließend in der Pfanne ausbackt. Das Rezept eignet sich sehr gut, um altbackenes Brot zu verwerten.

Um die Ritter weiter zu verfeinern, kann man sie im Backofen weiterbacken, wodurch das Brot wie bei einem Soufflé etwas weiter aufgeht. Den armen Ritter kann man pur essen – lässt sich aber gut mit süßen oder herzhaften Aufschnitt ergänzen, wird dadurch jedoch noch kalorienreicher als es ohnehin schon ist.

Mir persönlich gefällt die Gewürzmischung aus Piment und Zimt am besten – der Duft ist traumhaft. Bezüglich Brot würde ich Baguettähnliches empfehlen. Ich habe hier Vollkornbauernbrot verwendet, womit es ebenfalls klappt, es ist allerdings nicht so saugstark, wie helleres Brot.

Dazu passt gut pochiertes Ei, siehe auch Armer Ritter Benedikt. Und die Variante “Eggs Benedict” setzt den Ganzen die Béchamelsauce auf.
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[instructions]
Brot vorbereiten:
* Eier, Sahne (Milch), Zucker, Chili, Zimt und Piment in einer Schüssel vermischen.
* Brot in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
* Die Brotscheiben beidseitig in der Eimischung eintunken, bis das Brot die Flüssigkeit gut aufgesaugt hat.
* Tipp: Die vollgesogenen Brotscheiben vorsichtig behandeln, damit sie nicht durchbrechen.
Ausbacken:
* Fett in einer Pfanne auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Brotscheiben von beiden Seiten leicht goldbraun ausbacken (etwa 2 bis 3 Minuten von jeder Seite).
* Empfehlung/optional: Brotscheiben zusätzlich im Backofen (auf 190° vorgeheizt) auf mittlerer Schiene für 20 Minuten backen.
Warm servieren.
Übrigens: Die Amerikaner schütten gerne Puderzucker oder Ahornsirup auf ihr French Toast.
Haltbarkeit: Sollte möglichst sofort gegessen werden. Lässt sich ein Tag im Kühlschrank aufbewahren. Aufwärmen geht eherschlecht (vorsichtig und langsam). Dabei verliert das Brot stark an Knusprigkeit.
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Alles was schmeckt

Apfel-Cheddar-Soufflé

[recipe name=”Apfel-Cheddar-Soufflé” photoid=”1089″ galleryid=”129″ rating=”4″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”20m” cooktime=”52m”]
[ingredient name=”Karamellisierter Apfel” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”apfel” amount=”1″ hint=”Sorte Granny Smith.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”Mehlschwitze” separator=”true”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″]
[ingredient name=”butter” amount=”30″]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”245″ hint=”Alternativ auch andere (Soja)Milch.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”3″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″]
[ingredient name=”Soufflé-Teig” separator=”true”]
[ingredient name=”cheddar” amount=”85″]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[review]
Soufflé ist ein luftiger Auflauf. Er kann sowohl als Vor- oder Nachspeise gereicht werden. Obwohl kalorienlastig, schmeckt Soufflé sehr leicht und findet problemlos in jedem Magen Platz eine Lücke. Richtig satt wird man davon jedoch nicht.

Die Kombination aus karamellisierten Apfel und Cheddar ist eine herzhafte Soufflé-Variante. Die Apfelstücke sind nicht zwingend erforderlich, machen das Soufflé aber interessanter. Ich könnte mir vostellen, die Apfelstücke durch karamellisierte Zwiebelstücke zu ersetzen… Was den Aufwand betrifft, so gibt es am Ende eine kleine Backpause zum Verschnaufen, vorher hat man gut zu tun. Frisch aus den Ofen sieht das aufgeblasende Soufflé unwiderstehlich aus. Dann heißt es Willensstärke bewahren und nicht sofort hineinbeißen, denn es schmeckt noch nach nichts – einfach nur heiß! Je kühler desto mehr Geschmack entwickelt das Soufflé. Mir schmeckt es direkt aus dem Kühlschrank sogar am besten! Das ist ein wenig schade, denn das Soufflé geht schnell ein, wodurch es weniger attraktiv wirkt, aber das gilt nur für die äußeren Werte.

Insgesamt stellt das Apfel-Cheddar-Soufflé eine willkommene Abwechslung dar, jedoch würde ich Pudding oder Crème als Nachspeise vorziehen.
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[instructions]
Karamellisierter Apfel:
* Apfel waschen, abtropen und schälen.
* Apfel in kleine Stücke schneiden (nicht zu große!).
* 15 g Butter in einer Pfanne oder Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe erhitzen, bis braune Stellen erscheinen.
* Apfelstücke hinzugeben und 2 Minuten unter regelmäßigen Rühren anbraten.
* Zucker hinzugeben und gut umrühren.
* Anschließend solange weiterkochen (etwa 10 bis 15 Minuten), bis die Apfelstücke bräunlich karamellisiert sind. Gelegentlich umrühren.
* Die Apfelstücke auf einen Teller füllen und auskühlen lassen.
4 Backförmchen mit etwas Butter einfetten.
Hinweis: Ich verwende die von Le Creuset: Durchmesser 8 cm – Inhalt: 0,12l).
Mehlschwitze zubereiten:
* 30 g Butter in einen Topf auf mittlerer Herdstufe zergehen lassen.
* Mehl einrühren und ein paar Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
* Herd abschalten.
* Milch, alles auf einmal(!), hineingießen und umrühren.
* Herd wieder auf mittlerer Herdstufe anschalten weiter durchgehen umrühren, bis eine dicke Soße entsteht.
* Topf von Herd nehmen.
* Salz, Pfeffer, Chili und Muskatnuss unterrühren.
* Die Mehlschwitze für ein paar Minuten auskühlen lassen.
Ofen auf 205° C vorheizen.
Soufflé-Teig:
* Mehlschwitze in eine größere Schüssel umfüllen.
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Die Eigelbe und geriebenen Käse zur Mehlschwitze hinzugeben und verrühren.
* Eiweiß in einer separaten Schüssel mit einem Schneebesen (beides möglichst kühl) zu Eischnee schlagen.
* Die Hälfte des Eischnees vorsichtig mit einem Pfannenheber in die Mehlschitze “falten” / verrühren, bis kein Weiß mehr zu sehen ist.
* Die Apfelstücke vorsichtig unterheben.
* Die zweite Hälfte des Eischnees noch vorsichtiger unterheben.
Backen:
* Soufflé-Teig in die Backförmchen füllen.
* Auf mittlerer Schiene für 22 Minuten backen.
* Hinweis: Auf keinen Fall den Ofen zwischendurch öffnen!
* Aus den Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen.
Warm servieren.
Tipp: Nicht heiß servieren! Abgekühlt schmeckent es viel aromatischer!
Hinweis: Die Soufflés gehen in Ofen schön auf. Sobald sie den Ofen verlassen, gehen sie bereits in kürzester Zeit ein. Das dauert keine 2 Minuten. Das macht geschmacklich nichts, ist optisch nicht mehr so schön. Im Restaurant werden die Soufflés deshalb unter einer Wärmehaube serviert.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lassen sich nicht wirklich gut erwärmen, schmecken aber auch kalt.
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Alles was schmeckt

Schokokuchen

[recipe name=”Schokokuchen” photoid=”963″ galleryid=”115″ rating=”5″ type=”cake” servings=”16″ preptime=”20m” cooktime=”60m” cooltime=”30m”]
[ingredient separator=”true” name=”Teig”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”230″]
[ingredient name=”zucker” amount=”350″ hint=”Wer es weniger süß mag, der nimmt stattdessen: 220 g.”]
[ingredient name=”backpulver” amount=”1.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”butter” amount=”230″ hint=”Plus etwas Butter für die Form zum Einfetten. Alternativ Margarine (vegan).”]
[ingredient name=”wasser” amount=”230″]
[ingredient name=”backkakao” amount=”40″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″ hint=”Zwei große oder drei mittlere Eier. Alternativ Eiersatz z. B. VegEgg oder eingeweichte Chiasamen (vegan).”]
[ingredient name=”quark20″ amount=”120″ hint=”Alternativ Crème Fraîche, Banane (vegan) oder pflanzlicher Quark (vegan).”]
[ingredient separator=”true” name=”Glasur”]
[ingredient name=”schokolade70″ rename=”Schokolade 70% Kakao” amount=”100″ hint=”Mindestens 70% Schokoanteil.”]
[review]
Schokokuchen wie ich ihn am liebsten mag: saftig, schmierig und seeehr schokoladig! Also genau das Gegenteil von trockenen Sandkuchen, der immer nach einer extra Portion Sahne schreit, weil sonst niemand in der Lage ist, ihn anders runter zu würgen. Dieser Schokokuchen hier ist nicht so. Und aufgrund der bitteren Schokolade, schmeckt er nicht zu süß, obwohl ein kleiner Berg Zucker darin enthalten ist…

Darüber hinaus ist die Zubereitung einfach und fehlertolerant, da kein Kneten erforderlich ist. Höchstens die Ganache (Schokoglasur) könnte den einen oder anderen vor eine neue (sprachliche) Herausforderung stellen – aber keine Unüberwindbare. Ist die Ganache erst einmal ausgehärtet, kann man sofort mit dem Verzehr des Kuchens beginnen (sofern man nicht bereits satt ist – Schokolade und Teig müssen schließlich abgeschmeckt werden). Und falls doch mal etwas von der Schokobombe übrig bleiben sollte, lässt sie sich hervorragend für eine Woche im Kühlschrank aufbewahren, ohne merklich an Geschmack einzubüßen!
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[instructions]
Mehl, Zucker und Backpulver in einer großen Schüssel vermischen.
Heiße Schokolade kochen:
* Butter, Wasser, Backkakao, Salz, Vanille (optional), Zimt (optional) und Chilipulver (optional) in einen Kochtopf geben.
* Optional: Vaniallschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Schote und Mark mit in den Kochtopf geben. Die
Vanilleschote entfernen, sobald die Schokosoße in den Teig gerührt wird.

* Auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
* Regelmäßig umrühren, bis sich die Butter vollständig aufgelöst hat.
Backofen auf 180° C vorheizen.
Teig rühren (kein Kneten erforderlich!):
* Die noch warme Schokosoße aus dem Kochtopf in die Mehlzuckermischung mit einem Schneebesen einrühren.
* Tipp: Damit beim Rühren nichts überschwappt, sollte man zunächst nur die Hälfte der flüssigen Schokolade einrühren. Sobald die Schokosoße von Mehl aufgesogen ist, den Rest unterrühren.
* Die Eier – eins nach dem anderen – in den Teig einrühren.
* Zum Schluss Quark hinzugeben und solange rühren, bis der Quark im Teig verschwunden ist.
Kuchen Backen:
* Eine beliebige Kuchenform auswählen und diese mit etwas Butter einfetten.
* Tipp: Der Teig ist recht flüssig, weshalb er durch die Schlitze meiner zweiteiligen Backform geflossen ist. Ich empfehle daher eine Form, die aus “einen Guß” ist.
* Für 40-50 Minuten bei 180° C auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen backen.
* Wichtig: Die Backzeit hängt natürlich von der gewählten Kuchenform ab und muss daher eventuell angepasst werden.
* Der Kuchen ist fertig, wenn sich deutlich sichtbare Risse an der Oberfläche gebildet haben. Es dürfen sich keine Wellen bilden, wenn man an der Form rüttelt.
* Hinweis: Normalerweise sind Risse beim Kuchen äußerst unerwünscht, da unansehnlich. Hier macht es aber nichts aus wie der gebackene Kuchen aus den Ofen kommt, denn die Risse werden später mit der Schokoladenglasur wieder abgedichtet.
* Kuchen aus den Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen.
Schokolade schmelzen und überziehen:
* Einen kleinen Schmelztopf in einem größeren Kochtopf mit köchelnden Wasser hängen.
* Hinweis: Das Wasser darf den Schmelztopf nicht berühren – es ist nur wenig Wasser nötig!
* Schokolade in kleine Stücke brechen und in den Schmelztopf geben.
* Die angeschmolzene Schokolade mit einem Löffel hin und wieder umrühren.
* …bis sie sich vollständig aufgelöst hat.
* Die warme und dickflüssige Schokolade großzügig über den Kuchen streichen.
* Den Schokokuchen für mindestens 30 Minuten auskühlen lassen, so dass die Schokoglasur aushärtet.
Schokokuchen warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank gut 7 Tage. Der Schokokuchen schmeckt sogar kalt direkt aus dem Kühlschrank. Besser schmeckt’s jedoch, wenn er Zimmertemperatur hat.
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