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Alles was schmeckt

Kitchery

[recipe name=”Kitchery” photoid=”2086″ galleryid=”295″ rating=”4″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”45m”]
[ingredient name=”kokosnussoel” rename=”Kokosfett” amount=”2″ hint=”Alternativ Rapsöl, Sonnenblumenöl, Ghee, Butterschmalz oder Butter.”]
[ingredient name=”senfkoerner” amount=”1″ amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”ingwer” amount=”1″ hint=”Wer es schärfer mag, nimmt etwas mehr.”]
[ingredient name=”kreuzkuemmel” rename=”Kreuzkümmelpulver” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Haldi.”]
[ingredient name=”koriander” rename=”Korianderpulver” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Jeera. Alternativ Garam Masala.”]
[ingredient name=”kurkuma” rename=”Kurkumapulver” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Haldi.”]
[ingredient name=”currymild” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Das Lieblingscurry deiner Wahl. Eher mild, nicht zu scharf.”]
[ingredient name=”anis” rename=”Sternanis” customunit=”Stück” amount=”1″]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”wasser” amount=”800″]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”200″]
[ingredient name=”basmati” rename=”Milchreis” amount=”110″ hint=”Rundkorn. Alternativ auch Langkorn (z. B. Basmati).”]
[ingredient name=”linsenrot” rename=”Gelbe Mungbohnen” amount=”100″ hint=”Gibt es in Asia-Laden. Alternativ gelbe Linsen aus dem Bioladen.”]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″ hint=”Zum Schluss hinzugeben. Alternativ 1 TL Mangopulver (Amchur).”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Zum Schluss hinzugeben. Abschmecken.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ hint=”Alternativ Kokosblütenzucker oder Ahornsirup.”]
[review]
Vor kurzem habe ich Kitchery für mich entdeckt! Hierbei handelt es sich um eine indische Hauptmahlzeit aus Reis, gelben Mungbohnen (Linsen) und Currygewürzen. Kitchery ist vegan und nicht nur deshalb besonders bekannt und beliebt unter Yogis – gut, dass ich seit fast fünf Jahren Yoga praktiziere und bisher nichts davon gehört habe… Heißt das, dass ich ein schlechterer Yogi bin?? :-(
Neeeiiin, es bedeutet, ich bin ein sehr geduldiger Yogi, der seine innere Ruhe gefunden hat! Ommmmm Shanti!! :-)

Für mich ist Kitchery die indische Version von Milchreis. Darum koche ich es mit Rundkornreis und Kokosnussmilch statt klassisch mit Langkorn und ausschließlich Wasser. Das Rezept ist so abgestimmt, dass Reis und Mungbohnen zu einem lieblichen, dickflüssigen, risottoartigen Brei aufquilt, der eben an Milchreis erinnert. Dazu kommt eine milde Currymischung. Diese verleiht dem Gericht ein üppiges Gelb und einen unverwechselbaren Charakter.

Insgesamt ist Kitchery äußerst nahrhaft und beruhigt die Seele mit einem wohligen Sättigungsgefühl. Wobei es durchaus vorkommt, dass man eine absurde Menge Kitchery in rekordverdächtigt kurzer Zeit verschlingt… Doch selbst dann kommt es zu keinem Fällegefühl. Der gigantische Berg Kitchery verteilt sich einfach unbekümmert im Magen und schaukelt leicht verdaulich vor sich hin. Dort versorgt es sämtliche Chakren mit viel Energie für die nächste Yogastunde, so dass ich mich jetzt schon wieder richtig auf das nächste Chaturanga freue!

Siehe auch Risotto alle Milanese, indisches Dal, Linsen-Dip oder Balls of Cheese and Pepper.
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[instructions]
Vorbereiten:
* Ingwer schälen. Klein hacken oder reiben.
* Tipp: Man kann auch die anderen Gewürze selber mahlen: z.b. Kreuzkümmel- oder Koriandersamen.
* Alle Gewürze bis auf Salz in einer Schüssel vermengen.
* Reis und Dal waschen bzw. abbrausen.
* Tipp: Die gelben Mungbohnen kann man mit gelben Linsen ersetzen. Ich empfehle trotzdem Mungbohnen, da sie ein wenig weicher als Linsen zerkochen und damit besser zur anvisierten Konsistenz passen.
Kochanleitung:
* Fett in einem größeren Kochtopf auf mittlerer(!) Herdstufe erhitzen.
* Gewürzmischung hinzugeben, mit dem Fett verühren und für etwa 10 Sekunden anrösten. Maximal solange, bis die ersten Senfkörner hörbar anfangen aus den Topf poppen!
* Hinweis: Durch das Anrösten färben sich die Senfkörner grau und verändern ihren Geschmack: sie sind dann nicht mehr scharf sondern rauchig und nussig.
* Wichtig: Nicht zu heiß und zu lange rösten, da die Gewürze sonst verbrennen!
* Mit Wasser ablöschen.
* Kokosmilch, rohen Reis und rohe Linsen hinzugeben.
* Für 30 Minuten im offenen Kochtopf auf mittlerer Herdstufe köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
* Nach 30 Minuten die Herdstufe auf sehr niedrig reduzieren und für weitere 15 Minuten auf der Herdplatte lassen. Ab jetzt häufiger umrühren.
* Solange auf der Herdplatte lassen, bis eine cremig, dickflüssige Konsistenz erreicht ist (etwa wie die von Milchreis).
* Mit Zitronensaft, Salz und Zucker abschmecken. Eventuell etwas mehr Curry hinzugeben.
Kitchery warm servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich bequem in der Mikrowelle oder im Topf wieder aufwärmen.
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Karamellisierte Aprikose mit Ricotta

[recipe name=”Karamellisierte Aprikose mit Ricotta” photoid=”1967″ galleryid=”277″ rating=”3″ type=”snack” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”5m”]
[ingredient name=”aprikose” amount=”4″ hint=”Reif (das ist wichtig). Alternativ Pfirsich.”]
[ingredient name=”ricotta” amount=”200″ hint=”Alternativ Hüttenkäse, Mascarpone oder festen Mozzarella.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”30″ customfactor=”0.5″ hint=”Feinkörnig. Zum Wälzen.”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”20″]
[review]
Sommer, Sonne, Aprikose. Dieser saftige Happs ist genauso schnell verschwunden wie gemacht. Mir persönlich missfällt der etwas säuerliche Nachgeschmack der Aprikose. Womöglich war das Früchtchen nicht reif genug…

Und sonst? Die Kombination aus karamellisierter Frucht und cremigen Käse ist schon fast ein No-Brainer. Beides gehört einfach zu zusammen. Kann man nicht ändern. Pistazien runden das Werk optisch ab. Basilikumblätter sind optional. Irgendwie fehlt mir getoastetes Baguette – Bruschetta lässt Grüßen. Doch wie heißt es im Volksmund: “In der Not schmeckt Aprikose auch ohne Brot!”

Siehe auch Pfirsich-Bruschetta oder Feigen-Bruschetta.
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[instructions]
Ofen auf 250° C vorheizen.
Aprikosen waschen und trocken tupfen.
Aprikosen halbieren und entkernen.
Die geschnittene Seite in feinem Zucker wälzen.
Die Aprikosen auf ein Backblech verteilen (offene Seite oben, aber das muss ich wohl nicht extra sagen, oder? :-).
Backblech direkt unterm Ofengrill (oberste Schiene) schieben.
Für 3 bis 4 Minuten backen.
Aprikosen aus dem Ofen nehmen.
Jeweils einen Esslöffel Ricotta auf die Aprikosenhälften klecksen.
Tipp: Anscheinend haben fast alle Supermärkte Ricotta aus dem Sortiment genommen. Stattdessen kann man Hüttenkäse nehmen, ihn im Mixer kurz verrühren und schon hat man eine mild, cremigen, Ricotta-ähnlichen Ersatz.
Pistazien im Mörser grob zerkleinern und auf den Ricotto verteilen.
Noch warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank ein oder zwei Tage.
[/instructions]
[/recipe]

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Reis in Erdnusssoße (mit gebratenen Tofu)

[recipe name=”Reis in Erdnusssoße (mit gebratenen Tofu) ” photoid=”1614″ galleryid=”210″ rating=”4″ type=”meal” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”40m”]
[ingredient name=”basmati” amount=”200″ hint=”Rohgewicht.”]
[ingredient name=”erdnuss” amount=”200″ hint=”Geschält. Alternativ Erdnussbutter.”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”0.5″]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”1″]
[ingredient name=”sojasosse” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Hell oder dunkel.”]
[ingredient name=”limette” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Der gepresste Saft.”]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”200″]
[ingredient name=”rohrzucker” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Abschmecken: 1 bis 2 EL.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Abschmecken.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”Optional:” separator=”true”]
[ingredient name=”tofu” amount=”200″ optional=”true”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”2″ customfactor=”7″ optional=”true” hint=”Zum Braten des Tofus.”]
[ingredient name=”chilischote” amount=”1″ optional=”true” hint=”Zum Verzieren. Alternativ gehackten Koriander.”]
[review]
Meine Persönlichkeit ist wie eine halbe Erdnuss – gespalten. Wer mag trockene Erdnussflips? Du, ja? Lecker, oder?? Nein. Die krümmeln und schmecken, als ob jemand die Überreste vom Boden aufgefegt und anschließend zu diesen Flips verarbeitet hat…

Erdnüsse müssen cremig sein. Ich könnte meinem Mixer stundenlang zuschauen, wie er Erdnüsse immer feiner drischt, bis eine Creme ensteht, so fein, dass sie sich fest am Gaumen klammert wie ein Neugeborenes an seiner Mutter. Gibt man Kokosnussmilch (keine Muttermilch) hinzu, schmirgelt sich der so entstandener Erdnussdip sanft entlang durch die Speiseröhre. Pikant und spritzig wird es durch Zugabe von Limettensaft, Sojasoße und Sesamöl. Jetzt fehlt nur das zarte Fleisch von zerstückelten und gebratenen Tofutier (Pfötchen, ich werde Dich vermissen! *schnief*). Dazu mit Reis – perfekt!

Siehe auch Bratreis mit Tofu.
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[instructions]
Erdnüsse rösten:
* Ofen auf 150° C vorheizen.
* Geschälte Erdnüsse auf Backpapier und mittlerer Schiene im Ofen für 20 Minuten rösten.
Erdnussdip mixen:
* Erdnüsse (oder Erdnussbutter), Kokosnussmilch, geschälte Knoblauchzehe, Sojasauce, Limettensaft, Zucker, Chili im Mixer zu einer feinen Creme mixen.
* Tipp: Sesamöl verleiht dem Erdnussdip das gewisse Etwas.
* Mit Salz, Limettensaft und Zucker abschmecken.
* Diesen Dip kann man auch pur zu Torillas oder Baguette essen.
* Der Dip kann am Vortag vorbereitet werden.
Reis waschen und nach Packungsanleitung gar kochen (etwa 10 Minuten).
Öl in einer Pfanne auf hoher Herdstufe erhitzen. Tofu in Stücke schneiden und von allen Seiten goldbraun braten (gut 5 bis 8 Minuten).
Reis, gebratenen Tofu mit Erdnusssauce warm servieren.
Tipp: Schmeckt auch kalt, die Soße ist dann fester und nicht mehr so cremig.
Haltbarkeit: Luftdicht verschlossen für etwa 3 Tage im Kühlschrank. Lässt sich gut in der Mirkowelle aufwämren.
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[/recipe]

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Cream Corn

[recipe name=”Cream Corn” photoid=”1589″ galleryid=”202″ rating=”4″ type=”side” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”20m”]
[ingredient name=”mais” rename=”Mais” amount=”300″ hint=”Abtropfgewicht.”]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”200″ customunit=”g” hint=”Alternativ Sahne (30%) oder pflanzliche Sahne.”]
[ingredient name=”butter” amount=”20″ hint=”Alternativ Rapsöl (vegan).”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Evtl. nur 1 TL. In mexikanischen Rezepten sind häufig 2 EL(!) Zucker angegeben. Viel zu süß!”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.75″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”20″]
[ingredient name=”milchfettarm” rename=”Milch” amount=”200″ hint=”Reis-, Soja- oder Kuhmilch.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”30″ hint=”Echter mit DOP-Siegel. Veganer lassen es weg.”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″ hint=”Entweder zum Verzieren oder Unterrühren.”]
[ingredient name=”peperoni” rename=”Peperoni” amount=”1″ optional=”true” hint=”Alternativ Chilipulver. Zur Zierde oder zum Verfeinern. Die Schärfe ist ein schöner Kontrast.”]
[review]
Cream Corn (zu Deutsch Maiscreme) ist eine mexikanische Beilage aus Maiskörnern und Sahne. Statt Sahne kann man alternativ eine Kokosnuss köpfen und ihren süßlich, cremigen Saft verwenden, denn beides sind die Hauptmerkmale dieses Gerichts. Die Unterschiede zu Sahne sind aber fein, will sagen, beide Varianten sind lecker.

Falls Du auf Kalorien achtest, greifst Du stattdessen komplett zu Milch. Doch selbst mit hohen Fettanteil schmeckt die Cream äußerst leichtgewichtig, so dass gar kein schlechtes Gewissen aufkommt. Da Cream Corn so dickflüssig ist, fällt sie beinahe unter die Kategorie “Soße”. Kombiniert mit Reis oder Kartoffeln eignet sie sich durchaus als Hauptspeise. Gegrilltes ist ebenfalls ein passender Kanditat.

Insgesamt fehlt mir bei Cream Corn etwas die Komplexität. Es schmeckt, süß, sahnig und knackig. Die Beigabe von Chilischoten könnte das Gericht interessanter machen und einen effektvollen Kontrast am Gaumen hervorrufen.

Siehe auch Polenta.
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[instructions]
Mais in ein Sieb geben und unter einen Wasserhahn mit Wasser abbrausen.
Mais, Sahne, Salz, Zucker, Pfeffer und Butter in einen Topf geben.
Hinweis: Man kann den Mais mit einem Kartoffelstampfer zermalmen. Dann erhält die Creme eine suppenähnliche Konsistenz.
Auf mittelhoher Herstufe erhitzen.
Mehl und Milch in einer Schüssel verrühren.
Dann die Mehlmixtur in den Topf mit dem Mais einrühren.
Solange auf niedriger Herdstufe köcheln lassen, bis es andickt. Dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Regelmäßig umrühren.
Tipp: Solange köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Topf von Herd nehmen.
Geriebenen Parmesan unterrühren.
Frisch gehackte Petersilie entweder zur Zierde verwender oder in die Creme einrühren.
Warm servieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage. Dickt dann ordentlich nach. Lässt sich gut im Kochtopf oder Mikrowelle wieder erwärmen.
[/instructions]
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Schokoladen-Mousse Tiramisu

[recipe name=”Schokoladen-Mousse Tiramisu” photoid=”1247″ galleryid=”148″ rating=”5″ type=”dessert” servings=”2″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”2h15m”]
[ingredient name=”Schokoladencreme” separator=”true”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”100″]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”wasser” rename=”Expresso” amount=”20″ hint=”Fertig gebrüht. Alternativ Kaffee.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Eicreme” separator=”true”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”zucker” amount=”20″]
[ingredient name=”rum” amount=”20″ hint=”Alternativ italienischer Masala Likörwein, Cognac oder weglassen.”]
[ingredient name=”mascarpone” amount=”30″ hint=”Alternativ Doppelrahm-Frischkäse (weniger Kalorien) oder Quark (noch weniger Kalorien).”]
[ingredient name=”Zusätzlich” separator=”true”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”180″]
[ingredient name=”backkakao” rename=”Kakaopulver” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[review]
Achtung! Bevor Du weiterliest, möchte ich Dich warnen, dass das nachfolgende Rezept nichts für Dich ist. Besonders nicht, wenn Du keine Schokolade magst. Du brauchst also nicht weiterlesen! Bis hierhin und nicht weiter. Noch da? Nun gut, sag’ nicht, ich hätte Dich nicht gewarnt. Den Rest liest Du fortan auf eigene Gefahr…

Schokoladen-Mousse Tiramisu ist Teil meiner neu entwickelten Diät, die wie der Zufall will, den Schwerpunkt auf Schokolade legt. Eigentlich ist Schokolade bei jeder Art von Diät beteiligt – in der Regel immer dann wenn sie nicht funktioniert. Schokolade hat folglich einen gewissen Ruf. Einen dunklen, aber auch zarten Ruf.

Trotzdem ist die Tiramisu-Edition hier kein Dessert für Kinder. Die Crème schmeckt so leicht und ist kaum süß, da sie das kräftige Aroma von Kakao- und Kaffeebohne vereint. Bei einer Polizeikontrolle könnte es außerdem zu unangenehmen Fragen kommen, obwohl sich der Alkoholgehalt schon längst wieder verflüchtigt hat. Aber erklär’ das mal dem Kontrolleur. Letztlich bleibt dann nur Verführung als Ausweg. Womit sich der Kreis schließt, denn keine andere Diät verführt so gut wie Mousse Tiramisu.

Viele weitere Diättipps findest Du unter Schokokuchen, Schkokopudding, Schoko-Soufflé, Molten Chocolate Cake, Schokosauce und Nutella.

PS: Das Rezept ist nicht so schwer wie es aussieht, wobei genau das das Schwierigste ist: es hübsch aussehen zu lassen. Die Zubereitung an sich wäre dagegen kinderleicht, wenn ich nicht bereits Kinder für dieses Rezept kategorisch ausgeschlossen hätte.
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[instructions]
Schokoladencreme:
* Schokolade in Stücke brechen.
* Butter, Expresso (fertig gebrüht, muss aber nicht mehr warm sein) und Schokoladestücke in eine Metallschüssel geben.
* Ein Kochtopf mit Wasser füllen und auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Die Schokolade über den Dampfbad erhitzen.
* Die Masse langsam zum Schmelzen bringen, sie soll nicht kochen!
* Mit einen Schneebesen umrühren, bis eine glänzende, dickflüssige Schokoladencreme entsteht.
* Die Creme beiseite stellen.
Eicreme:
* Rum, Zucker, Eigelb ebenfalls über ein Dampfbad bei mittelhoher Herstufe erhitzen.
* Dabei konstant mit einem Schneebesen rühren.
* Sobald die Masse andickt, ist sie gut. Nicht weiter erhitzen, kein Rührei machen!
* Mascarpone hinzugeben und einrrühren.
* Tipp: Mascarpone rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie Zimmertemperatur annimmt. Lässt sich dann wesentlich leichter einrühren.
Kombinieren:
* Schokoladencreme und Eicreme in einer Schüssel verrühren.
* Schlagsahne schlagen.
* Zunächst die Hälfte der Schlagsahne zu der Ei-Schoko-Masse geben und mit einen Spachtel oder Pfannenwender “falten”, d.h. solange die Masse vorsichtig wenden, bis die Sahne nicht mehr zu sehen ist.
* Die zweite Hälfte der Schlagsahne hinzugeben und die Masse wieder solange vorsichtig wenden, bis alles gut miteinander vermischt ist.
* Hinweis: Nicht rühren! Grobmotorische Bewegungen entziehen die Luft aus der Mousse und genau das gilt es zu vermeiden.
Abfüllen und ziehen lassen:
* Die Mousse in eine Spritztüte füllen und dekorativ in Dessertschalen verteilen.
* Die Schale mit der Mousse locker mit Plastikfolie abdecken (Mousse dabei nicht platt drücken).
* Mousse für 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
* Tipp: Das Dessert lässt sich sehr gut am Vortag zubereiten und am folgenden Tag servieren.
* Hinweis: Die Ziehzeit ist sehr wichtig, denn erst nach ein paar Stunden entfaltet sich das volle Schokoaroma und der Expressogeschmack!
* Vor dem Servieren 15 Minuten aus den Kühlschrank stellen, damit die Mousse wieder etwas Zimmertemperatur bekommt.
* Etwas Kakaopulver in ein feinmaschiges Sieb geben und damit die Mousse bestreuen.
* Optional: Vor dem Servieren nochmal Schlagsahne schlagen und die Mousse damit garnieren.
* Achtung: Niemals Schlagsahne über mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen! Schlagsahne muss frisch serviert werden.
Kühl servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank hält die Mousse gut 3 Tage, vielleicht sogar länger.
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Grüne Spargelcremesuppe

[recipe name=”Grüne Spargelcremesuppe” photoid=”1203″ galleryid=”144″ rating=”3″ type=”soup” servings=”3″ preptime=”15m” cooktime=”35m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″ hint=”Veganer nehmen Rapsöl.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″ hint=”Groß.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”wasser” amount=”1300″ hint=”Alternativ Brühe, dann nachfolgendes Salz, Liebstöckel und Kräuter der Provence weglassen.”]
[ingredient name=”liebstoeckel” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kraeuterderprovence” amount=”1″ customunit=”TL” customcator=”5″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customcator=”5″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″ hint=”Veganer nehmen pflanzliche Sahne.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”Garnitur” separator=”true”]
[ingredient name=”cremefraiche” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Gehäuft.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0″ customunit=”Etwas” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Grüner Spargel wächst im Gegensatz zu weißen Spargel an der Sonne und enthält daher etwas mehr Nährstoffe. Viele halten grünen Spargel aromatischer, ich persönlich finde den Unterschied gering. Grüner Spargel ist vor allem praktisch, weil man ihn nicht schälen muss und er schneller gar ist. Die grüne Spargelcremesuppe ist recht dickflüssig und schmeckt lieblich nach Spargel. Persönlich mag ich dazu gerne ein wenig geriebene Muskatnuss. Das Rezept lässt sich zudem leicht für Veganer anpassen.

Noch ein Hinweis: Den grünen Spargel nicht überkochen, sonst verliert er seine hellgrüne Farbe. Stattdessen erhält man dann, so wie ich, ein dunkles Sumpfgrün. :-)

Mir gefällt die weiße Spargelcremesuppe nach wie vor wesentlich besser, liegt wahrscheinlich an der anderen Rezeptur. Mein Lieblingsrezept mit grünen Spargel bleibt nach wie vor Spargel auf Blätterteig.
[/review]
[instructions]
Zwiebel anschwitzen:
* Butter in einen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe zergehen lassen.
* Zwiebel schälen und klein hacken.
* Zwiebelstücke in der Butter für 10 Minuten anschwitzen. Ab und an umrühren.
Brühe köcheln:
* Mit Wasser ablöschen, Liebstöckel, Kräuter der Provence und Salz hinzugeben (alternativ Brühe verwenden).
* Auf höchster Stufe aufkochen. Auf mittelhoher Herstufe reduzieren und 15 Minuten köcheln lassen.
Spargel kochen:
* Spargel waschen.
* Tipp: Der grüne Spargel muss nicht geschält werden.
* Hinweis: Frischer Spargel sollte quietschen, wenn man ihn aneinanderreibt. Die Spitzen sollten geschlossen sein. Und man sollte ihn glatt durchbrechen können.
* Die Spitzen abschneiden. Den Spargel in etwa 1 cm große Stücke schneiden.
* Tipp: Das dickere Ende in etwas kleinere Stücke schneiden, damit alle etwa gleichzeitig gar werden.
* Spargel in die Brühe geben.
* Auf hoher Herdstufe aufkochen, dann auf mittlerer Herdstufe herunterschalten.
* Spargel für 8 bis 10 Minuten köcheln lassen.
Spargel pürieren:
* Hinweis: Sobald der Spargel sich mit einer Gabel an der Topfwand zerdrücken lässt, ist er gar und kann püriert werden. Der Test muss mit den dickeren Stücken durchgeführt werden!
* Entweder 3 Minuten mit einen Pürierstab mixen, bis eine feine Creme entsteht.
* Oder im Standmixer eine Minute bei höchster Stufe mixen.
* Tipp: Die Standmixervariante liefert das feinere Ergebnis, allerdings muss man ihn anschließend saubermachen.
Suppe abschmecken:
* Sahne unterrühren.
* Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chilipulver und Muskatnuss abschmecken.
Garnieren (optional):
* Crème Fraîche in einer kleinen Schüssel mit etwas Zitronensaft vermischen.
* Solange Zitronensaft hinzugeben, bis eine dickflüssige Creme entsteht.
* Etwa 1 TL Zitronencreme auf die angerichtete Spargelsuppe tröpfeln lassen.
* Mit einen Bambusstab die Creme verteilen und Muster in die Suppe malen.
Warm servieren (kalt schmeckt sie nicht gut).
Haltbarkeit: Kann im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahrt werden. Lässt sich gut wieder erwärmen.
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Frischkäse

[recipe name=”Frischkäse” photoid=”1044″ galleryid=”125″ rating=”4″ type=”dip” servings=”8″ preptime=”15m” cooktime=”0m” cooltime=”48h”]
[ingredient name=”joghurt35″ amount=”1000″ hint=”Alternativ griechischer Joghurt”]
[ingredient name=”salz” customunit=”TL” customfactor=”5″ amount=”0.25″]
[review]
Selbstgemachter Frischkäse ist super einfach gemacht, man braucht nur ein paar Tage Zeit. Das Resultat schmeckt genauso wie Frischkäse, den man aus dem Supermarkt kennt. Fragt sich also, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt? Eigentlich nicht. Einziger dicker Pluspunkt ist die genial genobbte Oberfläche, das schaut schon ziemlich genial aus. Zudem kann man ihn beliebig mit Kräutern, Gewürzen und Früchten nach eigenen Gutdünken anpassen. Walnuss/Honig-Kombo ist kaum zu toppen!
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[instructions]
Joghurt entflüssigen:
* Joghurt in ein Küchentuch geben, das Küchentuch zusammenbinden und in ein Gefäß hängen.
* Tipp: Das Gefäß muss hoch genug sein, damit die Flüssigkeit aus den Joghurt richtig abtropfen kann, ohne dass der Joghurt Kontakt mit der Flüssigkeit bekommt.
* Das Ganze in den Kühlschrank stellen.
* Hin und wieder den Füllstand des Gefäßes überprüfen und eventuell die aufgefangene Flüssigkeit abgießen.
Joghurt festdrücken:
* Nach 24 Stunden die halbfeste Joghurtcreme aus den Tuch nehmen und in eine Schüssel geben.
* Mit Salz verrühren.
* Jetzt kann man beliebige Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Bärlauch), Kräuter (z. B. Chili, Paprikapulver) oder Fruchtiges (z. B. Ananas, Blaubeeren) unterrühren.
* Eine möglichst passende Schüssel wählen, ein Küchentuch darin aufspannen und die Joghurtcreme darin gut verteilen, so dass der Joghurt die komplette Schüssel ausfüllt.
* Das aufgespannte Tuch jetzt über der Joghurtcreme legen und eine zurechtgeschnittene Pappe darüberlegen.
* Abschließend einen schweren Gegenstand (z. B. Mörser) daraufstellen.
* Das Ganze geht wieder zurück in den Kühlschrank für 24 bis 48 Stunden.
* Hinweis: Durch das Gewicht wird die Restflüssigkeit ausgepresst und vom Küchentuch aufgesogen. Dadurch wird der Frischkäse schön fest, aber bleibt weiterhin cremig.
Servieren:
* Den Frischkäse aus der Schüssel klopfen und vorsichtig aus dem Küchentuch entferen, damit die hübsche Oberfläche nich beschädigt wird.
* Kalt servieren.
* Tipp: Puren Frischkäse (Joghurt + Salz) kann lässt sich ausgezeichnet mit Nüssen und Honig kombinieren.
Halbarbkeit: Luftdicht verschlossen für etwa 4 bis 5 Tage im Kühlschrank.
[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Schokokuchen

[recipe name=”Schokokuchen” photoid=”963″ galleryid=”115″ rating=”5″ type=”cake” servings=”16″ preptime=”20m” cooktime=”60m” cooltime=”30m”]
[ingredient separator=”true” name=”Teig”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”230″]
[ingredient name=”zucker” amount=”350″ hint=”Wer es weniger süß mag, der nimmt stattdessen: 220 g.”]
[ingredient name=”backpulver” amount=”1.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”butter” amount=”230″ hint=”Plus etwas Butter für die Form zum Einfetten. Alternativ Margarine (vegan).”]
[ingredient name=”wasser” amount=”230″]
[ingredient name=”backkakao” amount=”40″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″ hint=”Zwei große oder drei mittlere Eier. Alternativ Eiersatz z. B. VegEgg oder eingeweichte Chiasamen (vegan).”]
[ingredient name=”quark20″ amount=”120″ hint=”Alternativ Crème Fraîche, Banane (vegan) oder pflanzlicher Quark (vegan).”]
[ingredient separator=”true” name=”Glasur”]
[ingredient name=”schokolade70″ rename=”Schokolade 70% Kakao” amount=”100″ hint=”Mindestens 70% Schokoanteil.”]
[review]
Schokokuchen wie ich ihn am liebsten mag: saftig, schmierig und seeehr schokoladig! Also genau das Gegenteil von trockenen Sandkuchen, der immer nach einer extra Portion Sahne schreit, weil sonst niemand in der Lage ist, ihn anders runter zu würgen. Dieser Schokokuchen hier ist nicht so. Und aufgrund der bitteren Schokolade, schmeckt er nicht zu süß, obwohl ein kleiner Berg Zucker darin enthalten ist…

Darüber hinaus ist die Zubereitung einfach und fehlertolerant, da kein Kneten erforderlich ist. Höchstens die Ganache (Schokoglasur) könnte den einen oder anderen vor eine neue (sprachliche) Herausforderung stellen – aber keine Unüberwindbare. Ist die Ganache erst einmal ausgehärtet, kann man sofort mit dem Verzehr des Kuchens beginnen (sofern man nicht bereits satt ist – Schokolade und Teig müssen schließlich abgeschmeckt werden). Und falls doch mal etwas von der Schokobombe übrig bleiben sollte, lässt sie sich hervorragend für eine Woche im Kühlschrank aufbewahren, ohne merklich an Geschmack einzubüßen!
[/review]
[instructions]
Mehl, Zucker und Backpulver in einer großen Schüssel vermischen.
Heiße Schokolade kochen:
* Butter, Wasser, Backkakao, Salz, Vanille (optional), Zimt (optional) und Chilipulver (optional) in einen Kochtopf geben.
* Optional: Vaniallschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Schote und Mark mit in den Kochtopf geben. Die
Vanilleschote entfernen, sobald die Schokosoße in den Teig gerührt wird.

* Auf mittlerer Herdstufe erhitzen.
* Regelmäßig umrühren, bis sich die Butter vollständig aufgelöst hat.
Backofen auf 180° C vorheizen.
Teig rühren (kein Kneten erforderlich!):
* Die noch warme Schokosoße aus dem Kochtopf in die Mehlzuckermischung mit einem Schneebesen einrühren.
* Tipp: Damit beim Rühren nichts überschwappt, sollte man zunächst nur die Hälfte der flüssigen Schokolade einrühren. Sobald die Schokosoße von Mehl aufgesogen ist, den Rest unterrühren.
* Die Eier – eins nach dem anderen – in den Teig einrühren.
* Zum Schluss Quark hinzugeben und solange rühren, bis der Quark im Teig verschwunden ist.
Kuchen Backen:
* Eine beliebige Kuchenform auswählen und diese mit etwas Butter einfetten.
* Tipp: Der Teig ist recht flüssig, weshalb er durch die Schlitze meiner zweiteiligen Backform geflossen ist. Ich empfehle daher eine Form, die aus “einen Guß” ist.
* Für 40-50 Minuten bei 180° C auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen backen.
* Wichtig: Die Backzeit hängt natürlich von der gewählten Kuchenform ab und muss daher eventuell angepasst werden.
* Der Kuchen ist fertig, wenn sich deutlich sichtbare Risse an der Oberfläche gebildet haben. Es dürfen sich keine Wellen bilden, wenn man an der Form rüttelt.
* Hinweis: Normalerweise sind Risse beim Kuchen äußerst unerwünscht, da unansehnlich. Hier macht es aber nichts aus wie der gebackene Kuchen aus den Ofen kommt, denn die Risse werden später mit der Schokoladenglasur wieder abgedichtet.
* Kuchen aus den Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen.
Schokolade schmelzen und überziehen:
* Einen kleinen Schmelztopf in einem größeren Kochtopf mit köchelnden Wasser hängen.
* Hinweis: Das Wasser darf den Schmelztopf nicht berühren – es ist nur wenig Wasser nötig!
* Schokolade in kleine Stücke brechen und in den Schmelztopf geben.
* Die angeschmolzene Schokolade mit einem Löffel hin und wieder umrühren.
* …bis sie sich vollständig aufgelöst hat.
* Die warme und dickflüssige Schokolade großzügig über den Kuchen streichen.
* Den Schokokuchen für mindestens 30 Minuten auskühlen lassen, so dass die Schokoglasur aushärtet.
Schokokuchen warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank gut 7 Tage. Der Schokokuchen schmeckt sogar kalt direkt aus dem Kühlschrank. Besser schmeckt’s jedoch, wenn er Zimmertemperatur hat.
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Alles was schmeckt

Risotto alla Milanese

[recipe name=”Risotto alla Milanese” photoid=”951″ galleryid=”114″ rating=”4″ type=”risotto” servings=”3″ preptime=”20m” cooktime=”40m”]
[ingredient name=”butter” amount=”45″ hint=”Alternativ 3 Esslöffel Olivenöl oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”basmati” rename=”Rundkornreis” amount=”300″ hint=”Sorten Arborio, Carnaroli oder Vialone. Zur Not Milchreis.”]
[ingredient name=”weisswein” amount=”140″]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”1000″ hint=”Alternativ Hühnerbrühe.”]
[ingredient name=”safran” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”Abschluss” separator=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″ hint=”Alternativ Olivenoel.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ hint=”Gute Qualität. Alternativ 15 g Butter.”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”50″ hint=”Alternativ pflanzliche Sahne.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”60″ hint=”Parmigiano-Reggiano mit DOP-Siegel – Italienischer Hartkäse aus Kuhmilch.”]
[review]
Dieser goldige Reis mit Safran ist ein Klassiker unter den Risottos. Durch saugstarken Rundkorn erhält Risotto seine einmalige cremige Konsistenz. Ein ganz wenig Safran hinzu und färbt sich der Reis zu einem hübschen Goldgelb. Leider kosten schon ein paar mickrige Fäden absurd viel Geld als wäres echtes Gold. Immerhin sind die restlichen Zutaten preiswert, so dass man sich diesen Luxus durchaus ohne Gewissensbisse gönnen kann.

Was den Geschmack anbelangt, so sollte auf die Wahl des Käses geachtet werden, da er die dominante Rolle in diesem Gericht spielt. Weißwein, Pfeffer und Chili sind nichtsdestotrotz wichtige Nebendarsteller. Persönlich ist mir Risotto alla Milanese ein Quäntchen zu käseabhängig. Vielleicht würde Schnittlauch dem Gericht gut tun?

Besser gefällt mir Risotto ai funghi aufgrund seiner umfassenderen Geschmacksvielfalt. Wer es käsiger und schärfer mag, der findet in Balls of Cheese and Pepper eine passende Alternative. Und Milchreisliebhaber schauen sich Kitchery an.
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[instructions]
Zwiebeln andünsten:
* Zwiebel schälen und fein hacken.
* Eine große Pfanne oder Kochtopf auf mittlerer Stufe erhitzen.
* Fett hinzugeben und zergehen lassen.
* Zwiebelstücke hinzugeben, etwa 3 Minuten schmoren. Dabei häufiger umrühren.
* Hinweis: Die Zwiebeln sollen glasig sein, also nicht zu heiß stellen und anbraten!
Weißwein einkochen:
* Risotto hinzugeben und umrühren, so dass der Reis gleichmäßig mit Fett vermengt ist.
* Mit Weißwein ablöschen.
* Tipp: Jedes Mal wenn neue Flüssigkeit hinzugeben wird, sollte man die Herdstufe für kurze Zeit erhöhen, bis sie wieder köchelt.
* Solange köcheln lassen, bis der Reis den Wein komplett aufgesogen hat.
Risotto kochen:
* 500 ml Brühe und Safran hinzugeben.
* Solange köcheln lassen, bis der Reis die Brühe komplett aufgesogen hat.
* Die restliche Brühe, Pfeffer und Chili hinzugeben.
* Hinweis: Oh nein, ich habe mich im Rezept vertan! Das ist viel, viel zu viel Flüssigkeit! Keine Panik, weiter köcheln lassen und alles wird gut!
* Solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgezogen bzw. verdampft ist.
* Auf sehr niedrige Stufe herunterschalten.
* Tipp: Sobald nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist, häufiger umrühren.
* Hinweis: Der Risotto sollte jetzt schön cremig sein.
Die schnelle Alternative – 5 Minuten im Schnellkochtopf kochen:
* Statt wie oben beschrieben kann man direkt nachdem der Weißwein zerkocht ist.
* Hierzu die Brühe (komplett), Safran, Pfeffer und Chili in einen Schnellkochtopf geben.
* Hinweis: Salz ist üblicherweise in der Brühe ausreichend vorhanden.
* Topf verschließen und 5 Minuten kochen lassen.
* Eventuell kurz auf niedriger Hitze weiter köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Risotto anreichern:
* Butter, Sahne, Olivenöl und geriebenen Parmesan unterrühren.
* Solange köcheln lassen, bis die gewünschte, cremige Konsistenz erreicht ist. Regelmäßig umrühren.
* Pfanne von der heißen Herdplatte nehmen.
* Abschmecken.
* Hinweis: Mein Lieblings-Risotto ist nur ganz wenig flüssig und sehr cremig.
* Tipp: Nicht zu lange köcheln lassen, sonst wird der Risotto zu trocken! In dem Fall etwas Flüssigkeit (z. B. Sahne oder Brühe) nachgießen.
Risotto warm servieren.
Tipp: Einen runden Dessertring (siehe Foto) auf einen Teller setzen, mit Risotto füllen. Den Ring nach oben wegziehen. Guter Risotto verteilt sich dann ganz von alleine gleichmäßig auf dem Teller.
Risotto kann kalt gegessen werden, schmeckt aber nur halb so gut, weil gerade dann die besondere Cremigkeit verloren geht.
Haltbarkeit: 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Im Kühlschrank verfestigt sich der Risotto, er wird durch Erwärmen aber wieder cremig.
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Thema Reis

Rundkornreis gibt es in verschiedenen Sorten: Arborio, Carnaroli oder Vialone. Sie stammen alle aus Italien. Günstiger ist Milchreis-Reis, mit dem das Rezept auch funktionieren sollte. Langkornreis geht auf jeden Fall gar nicht!

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Alles was schmeckt

Crème Caramel

[recipe name=”Crème Caramel” photoid=”906″ galleryid=”112″ rating=”5″ type=”dessert” servings=”4″ preptime=”15m” cooktime=”1h” cooltime=”15m”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″ customfactor=”0.70″ hint=”Für den Karamell.”]
[ingredient name=”ei” amount=”1″ hint=”Die Eier sollten möglichst Zimmertemperatur haben.”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”3″]
[ingredient name=”zucker” amount=”50″ hint=”Für die Füllung.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customunit=”TL”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” rename=”Grand Marnier” amount=”0.5″ customunit=”TL” hint=”Alternativ anderer Organenlikör oder geriebene Organenschale mit Vanilleextrakt.”]
[ingredient name=”cremefraiche” amount=”120″]
[ingredient name=”milch” amount=”120″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.25″ optional=”true” hint=”Das Mark.”]
[review]
Crème Caramel ist ein flauschiger Pudding mit zähflüssigem Karamellüberzug. Er ist nah verwandt mit Crème Brûlée, nur ist der Karamell hier nicht knusperhart sondern butterweich. Wie unschwer vorzustellen, schmeckt cremiger Pudding mit flüssigen Karamell äußerst lecker. :-) Persönlich würde ich jedoch Zitronengeschmack gegenüber Orange vorziehen.

Optisch macht das Dessert einiges her und täuscht Aufwand vor. Dabei ist die Zubereitung nicht nur etwas für Sterneköche. Wichtig ist die richtige Zutatenmenge. Da vorherige Chefs dieses Problem bereits gelöst haben, ist schon einiges geschafft, bevor man überhaupt begonnen hat. Knifflig bleibt die Zubereitung des Karamells. Wenn man da nicht aufpasst und ihn überkocht, wird er bitter. Und niemand mag bitteren Karamell auf seinen süßen Pudding…

Ist der Karamell jedoch gelungen, muss er schleunigst in kleine Dessertförmchen gegossen werden. Dort fühlt er sich ganz geborgen und härtet ratzfatz aus. Über diesen Karamellkern gießt man eine flüssige Puddingcrème. Beides zusammen wird im Wasserbad gebacken. Das Wasserbad ist wichtig, damit sich die Temperatur gleichmäßig verteilt. Fertig gebacken, lässt man die Puddingcrème in den warmen Förmchen auskühlen. Das Auskühlen sollte man langsam tun, damit der Pudding keine Brüche – Käsekuchen lässt grüßen – durch zu schnellen Temperaturwechsel bekommt. Fertig ausgekühlt, stellt man das Dessertförmchen auf den Kopf und wackelt solange, bis der Pudding mitsamt Karamellüberzug herausflutscht.

Und wer Freunde, Familie oder Fremde aus dem Internet beeindrucken möchte (nicht dass ich das nötig hätte), kann darüber hinaus den übrig gebliebenen Karamellrest in der Mikrowelle erhitzen, bis er flüssig ist. Dann langsam abgießen und damit kreativ auf einem Teller malen. Kurz abwarten, bis ein kostbare Bernstein entstanden ist und ihn als krönenden Abschluss in die Puddingcrème stecken. Wahrlich eine königliche Nachspeise!

Siehe auch Kürbisbrûlée oder Pastéis de Nata.
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[instructions]
Backofen auf 165° C vorheizen.
Förmchen vorbereiten:
* 4 Dessertförmchen mit etwas Öl einreiben.
* Förmchenmaße: rund, 8 cm Durchmesser mit 0,12l Fassungsvermögen. Die Form kann auch anders sein, solange sie ungefähr dasselbe Fassungsvermögen hat.
Karamell kochen:
* Zucker in einen Kochtopf geben und langsam auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Der Zucker sollte allmählich flüssig werden, wenn nicht, die Herstufe vorsichtig erhöhen.
* Sobald der Zucker anfängt, flüssig zu werden, den Karamell immer in Bewegung halten, entweder durch regelmäßig Topfschwenken oder Umrühren.
* Hinweis: Auf keinen Fall den Finger reinstecken, das Zeug ist brühend heiß!
* Sobald der Zucker vollständig geschmolzen ist, den flüssigen Karamell schleunigst in die Förmchen gießen und gleichmäßig verteilen.
* Hinweis: Ohne Hitze härtet der Karamell schnell wieder aus.
Crème zubereiten:
* 1 ganzes Ei und 3 Eigelbe mit Zucker und Salz in einer Schüssel verrühren.
* Tipp: Die Eier sollten Zimmertemperatur haben.
* Grand Manier (alternativ geriebene Orangenschale und Vanilleextrakt/Cognac), Creme Fraiche und Milch hinzugeben.
* Optional: Das Mark aus einer geviertelten Vanilleschote herauskratzen und ebenfalls hinzugeben.
* Tipp: Statt Orange alternativ Zitrone verwenden.
* Gut verrühren.
* Die Füllung über den Karamell in die Förmchen gießen und gleichmäßig aufteilen.
Backen:
* Die Förmchen in ein Backblech mit heißem Wasser setzen.
* Das Backblech auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben.
* Für 45 bis 50 Minuten backen.
* Ab der 45ten Minuten den Wackeltest machen: Ein heißes Förmchen im Ofen kurz schütteln. Wenn die Crème zu sehr wie Wackelpudding wackelt und unter der Haut flüssig wirkt, muss sie noch weiterbacken.
Auskühlen und anrichten:
* Die Förmchen aus den Wasserbad nehmen.
* Mit einem Messer vorsichtig an den Förmchenrand entlangschneiden und so den Pudding vom Förmchen lösen.
* 10 bis 15 Minuten auskühlen lassen.
* Tipp: Das langsame Auskühlen in den Förmchen ist notwendig, damit der Pudding keine Brüche bekommt.
* Einen Teller falschrum auf die Förmchenöffnung stellen, dann beides zusammen umdrehen. Der Teller sollte jetzt unten und richtig herum sein. Das Förmchen mit der Öffnung unten auf ihn stehen.
* Nun das Förmchen solange schütteln, bis die Puddingcrème mitsamt Karamell herausploppt.
Optional: Karamellkrone formen:
* Das geleerte Förmchen mit den Karamellüberresten in der Mikrowelle kurz und bei niedriger Stufe erhitzen, bis es wieder flüssig ist.
* Den flüssigen Karamell über einen Teller gießen und damit beliebige Kunstwerke zeichnen.
* Die Karamellzeichnung kühlt schnell aus und wird hart. Sie kann nun in das Dessert gesteckt werden.

Kühl servieren, warm schmeckt nicht.
Tipp: Crème Caramel kann am Vortag zubereitet werden. Die Nacht über abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank abgedeckt etwa 2 bis 3 Tage.
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