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Alles was schmeckt

Schokoladen-Mousse Tiramisu

[recipe name=”Schokoladen-Mousse Tiramisu” photoid=”1247″ galleryid=”148″ rating=”5″ type=”dessert” servings=”2″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”2h15m”]
[ingredient name=”Schokoladencreme” separator=”true”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”100″]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”wasser” rename=”Expresso” amount=”20″ hint=”Fertig gebrüht. Alternativ Kaffee.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Eicreme” separator=”true”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”zucker” amount=”20″]
[ingredient name=”rum” amount=”20″ hint=”Alternativ italienischer Masala Likörwein, Cognac oder weglassen.”]
[ingredient name=”mascarpone” amount=”30″ hint=”Alternativ Doppelrahm-Frischkäse (weniger Kalorien) oder Quark (noch weniger Kalorien).”]
[ingredient name=”Zusätzlich” separator=”true”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”180″]
[ingredient name=”backkakao” rename=”Kakaopulver” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[review]
Achtung! Bevor Du weiterliest, möchte ich Dich warnen, dass das nachfolgende Rezept nichts für Dich ist. Besonders nicht, wenn Du keine Schokolade magst. Du brauchst also nicht weiterlesen! Bis hierhin und nicht weiter. Noch da? Nun gut, sag’ nicht, ich hätte Dich nicht gewarnt. Den Rest liest Du fortan auf eigene Gefahr…

Schokoladen-Mousse Tiramisu ist Teil meiner neu entwickelten Diät, die wie der Zufall will, den Schwerpunkt auf Schokolade legt. Eigentlich ist Schokolade bei jeder Art von Diät beteiligt – in der Regel immer dann wenn sie nicht funktioniert. Schokolade hat folglich einen gewissen Ruf. Einen dunklen, aber auch zarten Ruf.

Trotzdem ist die Tiramisu-Edition hier kein Dessert für Kinder. Die Crème schmeckt so leicht und ist kaum süß, da sie das kräftige Aroma von Kakao- und Kaffeebohne vereint. Bei einer Polizeikontrolle könnte es außerdem zu unangenehmen Fragen kommen, obwohl sich der Alkoholgehalt schon längst wieder verflüchtigt hat. Aber erklär’ das mal dem Kontrolleur. Letztlich bleibt dann nur Verführung als Ausweg. Womit sich der Kreis schließt, denn keine andere Diät verführt so gut wie Mousse Tiramisu.

Viele weitere Diättipps findest Du unter Schokokuchen, Schkokopudding, Schoko-Soufflé, Molten Chocolate Cake, Schokosauce und Nutella.

PS: Das Rezept ist nicht so schwer wie es aussieht, wobei genau das das Schwierigste ist: es hübsch aussehen zu lassen. Die Zubereitung an sich wäre dagegen kinderleicht, wenn ich nicht bereits Kinder für dieses Rezept kategorisch ausgeschlossen hätte.
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[instructions]
Schokoladencreme:
* Schokolade in Stücke brechen.
* Butter, Expresso (fertig gebrüht, muss aber nicht mehr warm sein) und Schokoladestücke in eine Metallschüssel geben.
* Ein Kochtopf mit Wasser füllen und auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Die Schokolade über den Dampfbad erhitzen.
* Die Masse langsam zum Schmelzen bringen, sie soll nicht kochen!
* Mit einen Schneebesen umrühren, bis eine glänzende, dickflüssige Schokoladencreme entsteht.
* Die Creme beiseite stellen.
Eicreme:
* Rum, Zucker, Eigelb ebenfalls über ein Dampfbad bei mittelhoher Herstufe erhitzen.
* Dabei konstant mit einem Schneebesen rühren.
* Sobald die Masse andickt, ist sie gut. Nicht weiter erhitzen, kein Rührei machen!
* Mascarpone hinzugeben und einrrühren.
* Tipp: Mascarpone rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie Zimmertemperatur annimmt. Lässt sich dann wesentlich leichter einrühren.
Kombinieren:
* Schokoladencreme und Eicreme in einer Schüssel verrühren.
* Schlagsahne schlagen.
* Zunächst die Hälfte der Schlagsahne zu der Ei-Schoko-Masse geben und mit einen Spachtel oder Pfannenwender “falten”, d.h. solange die Masse vorsichtig wenden, bis die Sahne nicht mehr zu sehen ist.
* Die zweite Hälfte der Schlagsahne hinzugeben und die Masse wieder solange vorsichtig wenden, bis alles gut miteinander vermischt ist.
* Hinweis: Nicht rühren! Grobmotorische Bewegungen entziehen die Luft aus der Mousse und genau das gilt es zu vermeiden.
Abfüllen und ziehen lassen:
* Die Mousse in eine Spritztüte füllen und dekorativ in Dessertschalen verteilen.
* Die Schale mit der Mousse locker mit Plastikfolie abdecken (Mousse dabei nicht platt drücken).
* Mousse für 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
* Tipp: Das Dessert lässt sich sehr gut am Vortag zubereiten und am folgenden Tag servieren.
* Hinweis: Die Ziehzeit ist sehr wichtig, denn erst nach ein paar Stunden entfaltet sich das volle Schokoaroma und der Expressogeschmack!
* Vor dem Servieren 15 Minuten aus den Kühlschrank stellen, damit die Mousse wieder etwas Zimmertemperatur bekommt.
* Etwas Kakaopulver in ein feinmaschiges Sieb geben und damit die Mousse bestreuen.
* Optional: Vor dem Servieren nochmal Schlagsahne schlagen und die Mousse damit garnieren.
* Achtung: Niemals Schlagsahne über mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen! Schlagsahne muss frisch serviert werden.
Kühl servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank hält die Mousse gut 3 Tage, vielleicht sogar länger.
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Sylter Salatsauce

[recipe name=”Sylter Salatsauce” photoid=”307″ galleryid=”22″ rating=”5″ type=”dressing” servings=”21″ preptime=”30m” cooktime=”30m” cooltime=”48h”]
[ingredient name=”Fermentationsfond” separator=”true”]
[ingredient name=”wasser” amount=”125″ customunit=”g” hint=”Kalt.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”62.5″ customunit=”g” customfactor=”1″]
[ingredient name=”essigessenz” amount=”15″ customunit=”g” customfactor=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”12.5″]
[ingredient name=”zucker” amount=”62.5″]
[ingredient name=”pfefferweiss” amount=”3″ customunit=”Körner” hint=”Alternativ etwas gemahlenen Pfeffer.”]
[ingredient name=”Aufkochen” separator=”true”]
[ingredient name=”tortenguss” amount=”18″ hint=”Verdickungsmittel mit Carrageen z. B. von Dr. Oetker (entspricht eineinhalb Packungen).”]
[ingredient name=”wasser” customunit=”g” amount=”250″]
[ingredient name=”Mixen” separator=”true”]
[ingredient name=”ei” amount=”1″ hint=”Veganer lassen es weg.”]
[ingredient name=”sonnenblumenoel” amount=”250″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=”Raffiniert. Alternativ neutrales Pflanzenöl wie z. B. Rapsöl, Keimöl oder Distelöl.”]
[review]
Das Rezept “Die Nordfrische” stammt von Classic Restaurant Stampe (mein Lieblingssalatdressing)! Sylter Salatsauce schmeckt einfach genial: cremig, süßlich, säuerlich und frisch. Sie passt zu allen Salaten, besonders zu Gemischten mit Gemüse und Bohnen wie mein geliebter Spezialsalat.

Die Zubereitung ist im Grunde einfach und schnell, wäre da nicht die lange Ziehzeit von 2 Tagen für den Fermentationsfond. Ich werde nochmals testen, ob es einen Unterschied macht, wenn man diesen Schritt weglässt und alles sofort mixt. Im Vergleich zum Ausgangsrezept habe ich die Mengenangaben um drei Viertel verringert, so dass jetzt ungefähr 1 Liter dabei herauskommt. Wenn man das Ei weglässt, ist der Dressing für Veganer geeignet – ohne Ei sollte es keinen nennenswerten Unterschied machen. Aufgrund der langen Haltbarkeit eignet sich die Salatsauce auch gut als Geschenk.

Nachtrag: Anders als von mir gedacht, handelt es sich bei dem Rezept von Restaurant Stampe um das Original. Die Sylter Salatfrische aus den Supermarkt wurde auf Basis der Nordfrische industrietauglich gemacht: “Der Hersteller der Sylter Salatfrische war Lehrling im Hause Stampe. Er hat das Rezept lediglich industrietauglich gemacht.”

Weitere Salatdressings findest Du hier.
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[instructions]
Fermentationsfond zubereiten:
* Zwiebel schälen und grob hacken.
* Zwiebelstücke, Wasser, Essigessenz, Salz, Zucker und ganze Pfefferkörner in einer Schüssel vermischen.
* Schüssel mit einem Deckel verschließen und 2 Tage im Kühlschrank stellen.
* Testen: Den Schritt weglassen und ohne Wartezeit weiterarbeiten.
Tortengussgelee aufkochen:
* Tortenguss und kaltes(!) Wasser in einem kleinen Kochtopf verrühren.
* Einmal kurz auf höchster Herdstufe aufkochen, dabei regelmäßig umrühren, sonst brennt die Masse sofort an!
* Das dickflüssige Gelee in eine Schüssel abgießen und 10 Minuten auskühlen lassen.
Salatsauce mixen und abfüllen:
* Fermentationsfond, Tortengussgelee, Öl und Ei (optional) im Mixer oder mit einem Pürierstab mixen.
* Salatsauce in Gläser abfüllen und luftdicht verschließen. Nochmals 10 Minuten auskühlen lassen.
* Im Kühlschrank lagern. Sollte ungeöffnet äußerst lange haltbar sein (mindestens Monate).
Kühl verwenden. Vor Gebrauch gut schütteln.
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Paranussmus

[recipe name=”Paranussmus” photoid=”110″ rating=”4″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”20m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”paranuss” amount=”400″ hint=”Lidl verkauft Paranüsse recht günstig.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken. Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Rohrzucker (vegan). Ich bevorzuge Honig, weil es die Crème sämig macht.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”5″ customfactor=”1″ customunit=”g” optional=”true” exclude=”true” hint=”Kaltgepresst.”]
[review]
Paranussmus (ursprünglich Paranusscrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Paranüsse enthalten wie Macadamia sehr viel Fett, deshalb benötigen sie beim Mixen – wenn überhaupt – nur ganz wenig zusätzliches Öl. Die gemixten Paranüsse haben einen relativ fettigen, neutralen Geschmack. Mit Salz und Honig schmeckt der Paranussmus sehr ähnlich wie Walnussmus nur ohne herben Nachgeschmack.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Ungesalzene, ganze Paranüsse rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Paranüsse und Paranusssorte variiert die Röstzeit.
* Paranüsse im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 11 Minuten rösten.
* Paranüsse im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 15 bis 20 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Paranüsse sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Paranüsse rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Paranüsse ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Paranüsse auskühlen lassen:
* Geröstete Paranüsse aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Paranüsse mixen:
* Etwa 3/4 der Paranüsse mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Paranüsse verteilt hat.
* Die Paranüsse solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Paranussmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Paranüsse enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Paranüsse beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Paranüsse also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Paranussmasse cremig ist, die restlichen Paranüsse hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Paranussmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Paranussmus abfüllen:
* Den Paranussmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Paranussmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Paranussmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Paranussmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Paranüsse und Paranusssorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Paranüsse zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Paranüsse zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Paranüsse , von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Paranussmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Paranussmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Paranüsse auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Dulce de Leche

[recipe name=”Dulce de Leche” photoid=”182″ galleryid=”69″ rating=”5″ type=”spread” servings=”50″ preptime=”10m” cooktime=”50m”]
[ingredient name=”milch” amount=”1000″ hint=”Alternativ 400 ml Milch durch Sahne oder Kondensmilch ersetzen.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”250″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″]
[ingredient name=”natron” amount=”1″ optional=”true” hint=”Macht die Dulce dunkler und karamelliger.”]
[review]
Dieses Rezept ist für all jene, die schon immer einmal wissen wollten, wie Karamell hergestellt wird. Dulce de Leche (“Süßes aus Milch”) ist ein klebriger, cremiger Brotaufstrich und wird besonders häufig in Argentinien verzehrt. Es ähnelt sehr stark Karamell und schmeckt ähnlich wie Werthers Echte Karamellbonbons. Wer es sahniger mag, kann einen Teil der Milch durch Sahne ersetzen. Beide Varianten – mit oder ohne Sahne – schmecken sehr gut. Mit fettarmer Milch und Sojamilch funktioniert das Rezept übrigens ebenfalls. Eine weitere Variante gibt es, bei der ausschließlich gesüßte Kondensmilch geöffnet im Wasserbad gekocht wird. Als Erweiterungen kann man ein Schuss Baileys oder Cognac hinzufügen sowie Zimt, Kokosnussraspel oder gehackte Walnüsse.

Neben verschiedenen Nusscremes und Marmelade gehört die Dulce zu meinem Lieblingsaufstrich auf Brötchen oder Ofenpfannkuchen.

Darüber hinaus eignet sich Dulce de Leche als Zutat zum Backen (z. B. Muffins). Allerdings habe ich festgestellt, dass der Geschmack von Dulce sehr fein ist und durch andere Zutaten schnell übertüncht wird. Die Dulce sollte daher möglichst nicht mit anderen Zutaten vermischt werden, also möglichst pur verwendet werden, zum Beispiel als Überguss oder als flüssige Einlage wie hier im Milk-Shake.
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[instructions]
Hinweis: Die angegebene Kochzeit variiert je nach Menge, für 500 ml Milch mit 125 g Zucker braucht man zum Beispiel nur 40 Minuten Kochzeit.
Vanilleschote längsseits aufschlitzen.
Alle Zutaten in einen Topf geben.
Tipp: Für sehr helle Dulce de Leche: Die Hälfte des Zuckers am Anfang und die andere Hälfte nach 25 Minuten in die Milch unterrühren.
Milch unter häufigeren rühren bei mittelhoher Herdstufe langsam zum Kochen bringen.
Tipp: Gerade anfangs und am Schluss häufiger umrühren, damit die Milch nicht im Topf anbrennt.
weiterhin die mittelhohe Herdstufe beihalten, auch wenn die Milch bereits kocht.
Optional: Eine Messerspitze Natron hinzufügen, die Dulce wird dadurch dunkler und karamelliger. Achtung: Die Milch kocht anschließend auf!
Hinweis: Durch Hinzufügen von Natron verlängert sich die Kochzeit (10 bis 20 Minuten).
Mindestens 50 Minuten sprudelnd ohne Deckel köcheln lassen, hin und wieder umrühren.
Ab der 40ten Minute wandelt sich die Milch langsam in ein dickflüssiges, dunkles Karamell.
Achtung: Mitunter passiert es, dass die Milch jetzt noch einmal aufschäumt und überkocht.
Jetzt wieder öfters umrühren und die Herstufe immer weiter reduzieren.
Achtung: Sobald die Milch zu blubbern anfängt, heißt es aufpassen und die Herdstufe herunterschalten, damit die Milch nicht anbrennt!
Allmählich die Vanilleschote mit einer Gabel herausfischen.
Solange weiter köcheln und rühren, bis die gewünschte Konsistenz und Farbe erreicht ist (helles Beige).
Hinweis: Je länger man es köcheln lässt, desto fester und dunkler (karamelliger) wird es.
Tipp: Die Dulce nicht zu lange bzw. zu fest kochen, da sie sich dann schlecht als Aufstrich eignet und eher einen großen, festen Karamellbonbon ähnelt.
Dulce de Leche in ein luftdichtes (ca 450g) Gefäß (z. B. Marmeladenglas) abfüllen und auskühlen lassen.
Im Kühlschrank aufbewahren.
Haltbarkeit: Hält selbst geöffnet mehrere Monate, vielleicht sogar länger.
[/instructions]
[/recipe]

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Guacamole

[recipe name=”Guacamole” photoid=”1061″ rating=”4″ type=”dip” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”avocado” amount=”1″ hint=”Siehe Sortenvergleich.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”0.5″ hint=”Klein.”]
[ingredient name=”limette” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Alternativ Zitrone. Unbedingt notwendig, da das Avocadofleisch sonst sehr schnell oxidiert und sich braun färbt.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”15″ hint=”Empfehlung! Gute Qualität und frisch gerieben. Alternativ Frischkäse.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Zusätze (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Alternativ Schnittlauch oder Minze.” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”paprikapulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” customunit=”Prise”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” customunit=”Prise”]
[ingredient name=”tomate” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”chilischote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”sesam” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”koriander” rename=”Korianderblätter” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Schmeckt nicht jeden.”]
[review]
Auf meiner USA-Reise habe ich diesen einfachen, aber leckeren, Dip im Burrito entdeckt. Guacamole kann als Aufstrich aufs Brot, als Dip für Nachos oder als Dressing für Salat verwendet werden. Da die Avocado aus vergleichsweise viel Fett besteht, ist kein Öl oder Majonaise zusätzlich erforderlich. Man kann natürlich trotzdem die Guacamole mit Sahne, Olivenöl, Joghurt oder Quark verfeinern. Mein Tipp: Ein großer Esslöffel Frischkäse. Darüber hinaus können beliebige Gewürze hinzugefügt werden wie zum Beispiel Basilikum, Knoblauch, Paprikapulver, Kreuzkümmel oder Koriander. Insgesamt ist Guacamole also ein sehr vielseitiger Dip.
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[instructions]
Gepressten Limettensaft in eine Schüssel geben.
Reife Avocados längsseits aufschneiden und den Kern entfernen.
Die Avocado ist reif, wenn beim Schütteln der Kern zu hören ist und die Schale auf Druck gut nachgibt.
Das Fleisch Avocados mit einem Löffel auskratzen, ebenfalls in die Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken.
Zwiebelstücke in feine Würfel schneiden und in die Avocadocreme unterrühren.
Frisch geriebenen Parmesan unterrühren (alternativ Frischkäse).
Mit Salz, Pfeffer, Chili (und eventuell weiteren Gewürzen) abschmecken.
Eventuell frische Kräuter klein hacken und unterheben.
Kalt servieren.
Halbarkeit: Luftdicht(!) verschlossen im Kühlschrank für 3 bis 4 Tage.
[/instructions]
[/recipe]

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Mandelmus

[recipe name=”Mandelmus” photoid=”94″ galleryid=”90″ rating=”5″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”12m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”mandel” amount=”400″ hint=”Mandelkerne mit brauner Schale und ungesalzen.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”12″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”12g für europäische bzw. 20g für kalifornische Mandeln. Alternativ Mandelöl oder Sonnenblumenöl.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Hickory-Rauchsalz. Normales Salz schmeckt auch sehr gut, doch Rauchsalz ist das i-Tüpfelchen.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Ahornsirup, Zuckersirup oder Rohrzucker (vegan).”]
[review]
Mandelmus (oder Mandelcrème) ist ein süß-salziger Brotaufstrich. Mandelmus habe ich als Alternative zu Erdnussbutter erfunden (ja, ich habs erfunden!). Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsrezepten!

Als besonderes Schmankerl mixe ich die gerösteten Mandeln mit Rauchsalz (mit Hickory-Holz geräuchert). Der Mus erhält damit das Aroma von gebrannten und geräucherten Mandeln. Mit Honig ergibt sich ein süßer, salziger und sämiger Aufstrich, der sogar am Gaumen klebt!! Aufs Brötchen, Brot oder auch als Dip für Cracker schmeckt Mandelmus fantastisch!

Haltbar ist der Mandelmus ebenfalls. Damit ist er prädestiniert, im Glas verschenkt zu werden, sofern man sich überwinden kann, ihn rauszurücken und nicht selber zu verschlingen. :-)

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Ungesalzene, ganze Mandeln mit brauner Schale rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Mandeln und Mandelsorte variiert die Röstzeit.
* Europäische Mandeln im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 16 Minuten rösten.
* Kalifornische Mandeln im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 20 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Mandeln sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Mandeln rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Mandeln ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Mandeln auskühlen lassen:
* Geröstete Mandeln aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Mandeln mixen:
* Etwa 3/4 der Mandeln mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Mandeln verteilt hat.
* Erinnerung: Für europäische Mandel 12g Öl. Für kalifornische Mandel 20g Öl.
* Die Mandeln solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Mandelmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Mandeln enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Mandeln beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Mandeln also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Mandelmasse cremig ist, die restlichen Mandeln hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Mandelmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Mandelmus abfüllen:
* Den Mandelmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Mandelmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Mandelmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Mandelmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Mandeln und Mandelsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Mandeln zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Mandeln zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
  • Europäische Mandeln aus dem Bio-Markt sind größer, fetthaltiger und bitterer als Kalifornische. Für die europäischen Mandeln benötigt man weniger Öl.
    Siehe hierzu Video-Tipp zum Thema kalifornischen Mandeln.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Mandeln, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Mandelnmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Mandelnmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Mandeln auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Alles was schmeckt

Schlagsahne

[recipe name=”Schlagsahne” photoid=”143″ rating=”4″ type=”cream” servings=”4″ preptime=”5m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”200″]
[ingredient name=”puderzucker” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Menge je nach Geschmack. Alternativ weißer Zucker.”]
[review]
Eigentlich bin ich kein großer Fan von Schlagsahne, aber auf Desserts, Eis, Kuchen oder Shakes ist sie manchmal ganz gut. Manch einer trinkt sie auch im Kaffee.

Siehe zum Beispiel Schokoladen-Mousse Tiramisu.
[/review]
[instructions]
Schlagsahne und Zucker in einen hohen Behälter geben.
Tipp: Je kühler der Behälter und die Sahne, desto schneller geht das Sahneschlagen.
Tipp: Geht nicht mit kleinen Mengen. Es muss eine gewisse Mindestmenge Sahne (< 100 ml) vorhanden sein.
Sahne mit einem Handmixer auf mittlerer Stufe etwa 1 bis 3 Minuten rühren, bis die Sahne steif ist.
Hinweis: Die Dauer hängt von der zu schlagenden Menge ab.
Hinweis: Nicht zu lange, sonst wird es Butter!
Kühl servieren.
Tipp: Schlagsahne immer vor dem Servieren frisch zubereiten. Nicht über einen langen Zeitraum (mehrere Stunden) im Kühlschrank aufbewahren.
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Kartoffelcremesuppe mit Pfifferlinge

[recipe name=”Kartoffelcremesuppe mit Pfifferlinge” photoid=”118″ galleryid=”290″ rating=”2″ type=”soup” servings=”4″ preptime=”25m” cooktime=”35m”]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”1000″ hint=”Mehlig kochende.”]
[ingredient name=”pfifferlinge” amount=”250″ hint=”Alternativ Champignons oder Steinpilze.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”2″]
[ingredient name=”gemuesezwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”moehre” amount=”1″]
[ingredient name=”porree” amount=”1″]
[ingredient name=”knollensellerie” amount=”1″]
[ingredient name=”lorbeerblatt” amount=”2″]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”800″]
[ingredient name=”schmand” amount=”200″ hint=”Alternativ Crème Fraîche.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”majoran” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”8″ hint=”Am besten frisch.”]
[ingredient name=”kuemmel” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Muskatnuss.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”meersalz” amount=”1″]
[review]
Die Suppe ist langweilig. Erinnert zu stark an Kartoffelbrei. Die gebratenen Pfifferlinge machen es nicht besser. Vielleicht hilft es, wenn man Sauerkraut unterrührt.
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[instructions]
Sämtliches Gemüse waschen, schälen und grob in Stücke schneiden.
Zwiebel schälen und fein hacken.
Einen großen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe erhitzen und Öl hinzugeben.
Sobald das 1 EL Öl heiß ist, die Zwiebelstücke für ein paar Minuten darin anschwitzen (nicht braten!).
Zerkleinertes Gemüse unterrühren und alles ein paar Minuten durchrühren.
Mit Brühe ablöschen.
Lorbeerblätter, Kümmel und Pfeffer unterrühren.
Suppe auf mittelhoher Herdstufe im geschlossenen Kochtopf für etwa 25 Minuten köcheln lassen.
Herd abschalten.
Lorbeerblätter aus der Suppe herausfischen.
Schmand und Zitronensaft mit dem Pürierstab in die Suppe einrühren, bis ein feiner Mus entsteht.
Gehackten Majoran hinzugeben und die Suppe nochmal mit Gewürzen abschmecken.
Vor dem Servieren:
* Pilze waschen und grob klein hacken.
* Eine Pfanne auf mittelhoher Herdstufe erhitzen und dann 1 EL Öl hinzugeben.
* Sobald das Öl heiß ist, die Pfifferlinge hinzugeben und für etwa 5 Minuten dünsten.
Gebratene Pilze in die Suppe geben und warm servieren.
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[/recipe]

Hinweis zum Aufwärmen von Pilzen:

Da ich die Suppe etwas länger aufbewahre und es nicht empfehlenswert ist, Pilze mehrmals aufzuwärmen, brate ich sie vor jeder Mahlzeit separat. Ein weiterer Grund ist der, dass Pilze am besten schmecken, wenn sie frisch gebraten sind.

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Pistazienmus

[recipe name=”Pistazienmus” photoid=”108″ rating=”4″ type=”spread” servings=”27″ preptime=”2h30m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”400″ hint=”Ungesalzene!!! Gesalzene Pisatzien sind oft zu salzig. Menge bezieht sich auf das Gewicht der geschälten Nüsse.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”15″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Kaltgepresst.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[review]
Pistazienmus (ursprünglich Pistaziencrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Pistazien enthalten wie Cashewkerne natürlich Zucker, daher ist zusätzliches Süßen nicht unbedingt erforderlich. Das eigenhändige Schälen der Pistazien ist sehr aufwendig – das kann man gut nebenbei beim Fernsehen machen… Nur die Ausbeute ist mickrig: 250 g ungeschälte Pistazien ergeben weniger als 125 g Pistazienmus… Immerhin entschädigt die Farbe des Pisatzienmus ein wenig: dieses Grün ist einmalig!

Ich muss außerdem testen, wie gut sich geschälte Pistazien rösten lassen. Insgesamt ist mir Pistazienmus bereits (ungesüßt) ein wenig zu süß. Ein Spritzer Zitronensaft passt daher sehr gut. Eine weitere passende Ergänzungen ist herbe Schokolade.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Pistazien rösten. Beispiel:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Pistazien und Pistaziensorte variiert die Röstzeit.
* Geschälte Pistazien im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 5 bis 10 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Pistazien sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Pistazien rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Pistazien ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Pistazien auskühlen lassen:
* Geröstete Pistazien aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Pistazien mixen:
* Etwa 3/4 der Pistazien mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Pistazien verteilt hat.
* Die Pistazien solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Pistazienmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Pistazien enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Pistazien beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Pistazien also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Pistazienmasse cremig ist, die restlichen Pistazien hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Pistazienmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Pistazienmus abfüllen:
* Den Pistazienmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Pistazienmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Pistazienmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Pistazienmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
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Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Pistazien und Pistaziensorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Pistazien zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Pistazien zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Pistazien, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Pistazienmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Pistazienmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Pistazien auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Cashewmus

[recipe name=”Cashewmus” photoid=”214″ rating=”5″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”cashewkerne” amount=”400″ hint=”Ungesalzen! Gesalzene Nüsse sind oft zu salzig.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”25″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Kaltgepresst. Eventuell 5 g mehr.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.5″ customunit=”Schote” optional=”true” exclude=”true” hint=”Nur das herausgekratzte Vanillemark.”]
[review]
Cashewmus (ursprünglich Cashewcrème) ist ein süß-salziger Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Der Cashewmus muss nicht einmal gesüßt werden, da Cashews bereits von sich aus süßlich schmecken. Der Cashewmus hat ein butterartigen Geschmack und erinnert stark an Butterkekse. Er gehört neben Mandelmus und Erdnussbutter zu meinen Lieblingsnussmusen.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Cashews rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Cashews und Cashewsorte variiert die Röstzeit.
* Cashewbruch im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 10 Minuten rösten.
* Ganze Cashewkerne im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 17 bis 19 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Cashews sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Cashews rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Cashews ist fast immer mehr Salz und Öl erforderlich.
Nüsse auskühlen lassen:
* Geröstete Cashews aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Cashews mixen:
* Etwa 3/4 der Cashews mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Cashews verteilt hat.
* Die Cashews solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Cashewsmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Cashews enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Cashews beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Cashews also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Cashewsmasse cremig ist, die restlichen Cashews hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Cashewsmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz abschmecken.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Cashewsmus abfüllen:
* Den Cashewsmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Cashewsmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Cashewsmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Cashewsmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Cashews und Cashewsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Cashews zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Cashews zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
  • Cashewbruch aus dem Bio-Markt sind zerhackt und damit kleiner als ganze Cashewkerne. Für Cashewbruch benötigt man weniger Röstzeit im Ofen.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Cashews und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Cashewmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Cashewmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus Cashewmasse erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Cashews auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.