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Alles was schmeckt

Apple Pie

[recipe name=”Apple Pie” photoid=”2110″ galleryid=”297″ rating=”3″ type=”cake” servings=”8″ preptime=”1h” cooktime=”1h” cooltime=”2h”]
[ingredient separator=”true” name=”Teig”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”285″ hint=”Plus Mehl zum Teigausrollen.”]
[ingredient name=”butter” amount=”285″]
[ingredient name=”quark20″ rename=”Quark (40%)” amount=”115″ customfactor=”1.25″]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ customunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient separator=”true” name=”Füllung”]
[ingredient name=”apfel” amount=”1500″ customunit=”g” customfactor=”1″ hint=’Verschiedene Sorten z. B. Granny Smith, Fuji, Elstar, Golden Delicious.’]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Frisch gepresst. Alternativ Apfelessig.”]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ 1 zerhackte Vanilleschote.”]
[ingredient name=”rum” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ optional=”true” hint=”Alternativ Brandy.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”100″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”30″]
[ingredient name=”zimt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”piment” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ customunit=”Messerspitze” customfactor=”3″]
[ingredient separator=”true” name=”Bezug”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”1″]
[ingredient name=”milchfettarm” rename=”Milch” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Beliebige Milch (Soja-, Hafer-, Reis-, Kokosmilch). Alternativ Sahne.”]
[review]
Kuchenbacken ist eine heikle Angelegenheit. Ich werde nie das Gefühl los, dass der Teig ein Eigenleben führt und seine einzige Lebensaufgabe darin besteht, mich zu ärgern. Einfach so aus Bosheit. Wenn ich ganz still und aufmerksam bin, kann ich sogar sehen und hören, wie der Teig leise in sich hineinlacht. Deshalb backe ich am liebsten Käsekuchen, der kommt ohne Teig aus… Dies schränkt die Auswahl an möglichen Kuchen allerdings stark ein. Ich muss mich also erneut meinen Ängsten stellen – verdammt! Aus dem Grund markiert der Kuchen nicht nur ein weiteres Rezept sondern eine persönliche Entwicklung. Jetzt wird es endlich einmal ernst auf diesem Blog!

Um meinen Fähigkeiten gerecht zu werden, habe ich einen vermeintlich einfachen Kuchen gewählt: amerikanischen Apple Pie! “Kann ja nicht so schwer sein”, dachte ich mir. Und ja, meine Naivität ist grenzenlos… Die Äpfel sind nicht das Problem. Schälen und Kleinschneiden macht Arbeit, ist aber handhabar. Noch würzen und schon sind 80% des Kuchens fertig. Wären da nicht die letzten 20% bestehend aus extra filigranen Teig, der bei jeder winzigen Erschütterung zu zerreißen droht (mit hämischen Gelächter versteht sich). Er hat mir viel Zeit und Nerven gekostet, doch mit viel Geduld (Yoga hilft in allen Lebenslagen!) habe ich ihn irgendwann halbwegs heil in und über die Kuchenform gestölpt bekommen. Welch ein Akt!

Was bleibt, ist ein weiteres traumatisches Erlebnis in meiner Küche, welches ich nun beim regelmäßigen Treffen der anonymen Meisterküche verdauen muss. Sollte jedoch mit Persönlichkeitsentwicklung die Ausbildung neuer Neurosen gemeint sein, so kann ich bei diesem Kuchen durchaus von Erfolg sprechen. :-)

Alles in Allem schmeckt mir der Apple Pie gut. Er ist erwartungsgemäß fruchtig und zu süß – amerikanisch halt. Darum habe ich den Zuckeranteil für das Rezept reduziert. Zusätzlich habe ich Kardamom ergänzt. Gehört bei Apfelspeisen einfach dazu. Trotz Anpassungen und Torturen ziehe ich letzen Endes den deutschen Apfelkuchen mit Zitronenglasur und Blätterteig vor. Das ist gewiss Geschmackssache.
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[instructions]
Hinweis: Für dieses Rezept brauchst du eine im Durchmesser 22 cm große Kuchenform (9 inches).
Teig zubereiten:
* Butter aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie auf Zimmertemperatur kommt.
* In einer großen Schüssel Mehl, Zucker und Salz vermischen.
* Butter in Stücke schneiden und mit den Händen in die Mehlmischung einkneten.
* Quark hinzugeben und mit einer Gabel oder einem Löffel einkneten.
* Den Teig in zwei gleichgroße Klumpen teilen.
* Die Klumpen jeweils zu einen Ball rollen, mit etwas Mehl bestreuen und in Plastikfolie einwickeln.
* Die eingewickelten Teigbällchen für 1 Stunde im Kühlschrank stellen (möglichst weit oben).
Apfelfüllung zubereiten:
* Zitronensaft, Vanilleextrakt und Rum in eine große Schüssel geben.
* Äpfel waschen.
* Äpfel nacheinander schälen und in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben sofort in die Schüssel mit den Zitronensaft schwenken, damit sie nicht Braun werden.
* Zucker, Mehl, Zimt, Piment, Muskatnuss und Kardamom in einer kleinen Schüssel vermischen.
* Die Gewürzmischung zu den Apfelscheiben geben und gut unterheben, so dass die Apfel gleichmäßig mit Gewürzen bedeckt sind.
Teig ausrollen:
* Ein Teigbällchen aus dem Kühlschrank nehmen und 5 bis 10 Minuten warten, damit er wieder geschmeidiger wird.
* Plastikfolie (etwa 30×30 cm) auf einen Tisch ausbreiten und großzügig mit Mehl bestreuen.
* Hinweis: Eventuell geht auch Backpapier, hab ich nicht ausprobiert.
* Das Teigbällchen auf der Plastikfolie ausrollen, so dass eine etwa eine 30 cm große, dünne Teigscheibe entsteht. Hierbei den Teig mit Mehl bestreuen, damit er nicht an der Teigrolle kleben bleibt.
Teig in die Form legen:
* Auf die Teigscheibe eine zweite Plastikfolie legen. Den Teig einmal umklappen. Ihn dann vorsichtig(!) über die Form legen, die Folie unterhalb vorsichtig entfernen, den Teig aufklappen und dann die obere Folie vorsichtig entfernen.
* Hinweis: Dies ist der schwierigste Part! Der Teig ist hauchdünn und zerreißt schnell. Geduld und Geschick sind hierbei gefordert!
* Hinweis: Falls jemand eine bessere Idee hat, den Teig in die Form zu bekommen, dann nur zu. Ich war froh, als ich es irgendwie geschafft habe! :-)
* Hinweis: Auch hier: alternativ Alufolie oder Backpapier verwenden.
* Den Teig anschließend behutsam in die Form drücken, so dass er bis zum Rand runterreicht und keine Luftlöcher zwischen Form und Teig existieren.
* Die Apfelfüllung darüber verteilen, so dass in der Mitte ein kleiner Apfelhügel entsteht.
* Das zweite Teigbällchen aus den Kühlschrank nehmen und wie nochmals wie beschrieben ausrollen und mit Folie bedecken.
* Diese Teigscheibe nun über die Äpfel auslegen, so dass er über den Rändern der Backform hinausragt.
* Hinweis: Wie gesagt, der filigrane Teig ist äußerst sensibel und fordert Geduld.
* Den Teigrand mit dem Daumen in regelmäßigen Abständen leicht eindrücken. Dabei wird der untere und obere Teig zusammengepresst und es entsteht zudem ein hübsches Muster.
* Hinweis: Ich habe die beiden Teighälften gleichmäßig zusammengerdrückt, daher habe ich kein hübsches Muster aus Abdrücken am Rand.
* Den Teig mit einem scharfen Messer von der ausgehend Mitte zum Rand einschneiden, so dass kurze Lüftungsschlitze entstehen.
Ofen auf 175°C vorheizen.
Teig backen:
* Eigelb und Milch (Sahne) verschmischen.
* Den Teig mit der Eigelbmischung bestreichen (entweder mit den Fingern oder Pinsel).
* Hinweis: Durch das Eigelb erhält der Teig beim Backen eine schöne goldbraune Farbe.
* Den Kuchen auf unterster Schiene in den Ofen stellen und für gut 80 Minuten backen.
* Ab der Hälfte der Backzeiten prüfen, ob der Kuchen ausreichend gebräunt ist. Wenn ja, dann eine Alufolie locker darüber legen, so dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Den gebackenen Apfelkuchen aus den Ofen nehmen und mindestens 1 Stunde auskühlen lassen.
Warm oder kalt servieren.
Tipp: Dazu passt Vanilleeis!
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 4 bis 5 Tage. Die Kruste behält ihre Festigkeit und weicht nicht durch.
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[/recipe]

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Alles was schmeckt

Polentadelle

[recipe name=”Polentadelle” photoid=”1386″ galleryid=”169″ rating=”4″ type=”side” servings=”3″ preptime=”5m” cooktime=”20m” cooltime=”15m”]
[ingredient name=”wasser” amount=”225″ hint=”Alternativ Brühe (Vorsicht, Brühe enthält eventuell schon Salz).”]
[ingredient name=”milch” rename=”Milch” amount=”200″ hint=”Soja-, Reis- oder Kuhmilch oder Sahne.”]
[ingredient name=”meersalz” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Grobes Salz. Alternativ 0.25 TL feines Salz (abschmecken).”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”0.5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”thymian” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Alternativ Kräuter der Provence, Curry oder Kreuzkümmel.” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”polenta” amount=”150″ hint=”Instant.”]
[ingredient name=”butter” amount=”25″ hint=”Alternativ Raps- oder Sonnenblumenöl.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”40″ hint=”Echter mit DOP-Siegel. Veganer ersetzen Käse mit Margarine.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”3″ hint=”Zum Ausbacken. Alternativ Rapsöl oder Butter.”]
[review]
Was ist rund, gelb und aus Mais? Polentadellen, richtiiig! Rund ist dabei nicht wirklich eine Voraussetzung, sie dürfen ebenso eckig sein. Eckig lässt sich ökonomischer ausstechen, so dass keine Teigreste übrigbleiben. Meine sind nun rund, entweder weil ich keine andere Form parat hatte oder aus Widerstand gegen den allgegewärtigen Optimierungswahn. Muss ja schließlich nicht alles perfekt sein.

Polentadellen müssen gebraten oder frittiert werden, sonst schmecken sie nicht knusprig. Und knusprig ist gut. Glaub mir, Du willst knusprig… Doch wozu eigentlich Polentadelle? Gute Frage, habe ich mich selbst schon gefragt. Wenn man die Polentadelle dünner formt, so wie ein Paddy, dann passt sie optimal auf ein Hamburgerbrötchen. In Kombination mit einem Dip sind sie ebenfalls lecker. Griechischer Yoghurt, Sour Creme, Frischkäse oder Zaziki bieten sich an. Ein Klassiker ist außerdem mit Pilzsoße. Dazu Salat (z. B. Tomaten-, Kartoffel-, Nudel- oder gemischter Salat) oder Reis mit Tomaten oder Krautsalat.

Ähnlich gut oder sogar besser: Vegadellen. Siehe außerdem Couscous-Bratlinge oder Polenta-Brei.
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[instructions]
Polenta kochen:
* Wasser, Milch und Gewürze in einen Kochtopf geben und bei hoher Herdstufe zum Kochen bringen.
* Sobald es kocht, die Herdstufe auf sehr niedrig schalten.
* Maisgrieß (Polenta) in einen konstanten Strom mit einen Schneebesen einrühren.
* Solange weiter rühren, bis die Masse andickt.
* Butter und geriebenen Parmesan unterrühren.
* Mit Gewürzen (insbesondere Salz) abschmecken.
* Tipp: Grobes Meersalz im Mörser zerkleinern, dann lässt es sich besser dosieren und verteilen.
* Tipp: Den größten Fehler, den man hier machen kann, ist mit Gewürzen geizen, dann werden die Polentadellen fad und schmecken nach nichts.
Polenta formen:
* Noch heißen Polentabrei auf ein Backpapier verteilen.
* Brei glatt streichen, so dass er etwa 2 cm hoch ist.
* 15 Minuten auskühlen lassen, bis der Brei ausgehärtet ist.
* Die Polenta in beliebige Formen ausschneiden oder aussstechen.
Polenta braten:
* Öl in einer Pfanne auf hoher Herdstufe erhitzen.
* Die Polentascheiben von beiden Seiten knusprig braten (etwa 3 bis 5 Minuten).
Warm servieren, eventuell ein Stück Butter darüber geben und mit Parmesan bestreuen.
Tipp: Zu Polentadelle passt gut Pilzsoße.
Haltbarkeit: Möglichst sofort verzehren. Wenn die ausgebackene Polenta abkühlt, wird sie etwas labrig. Sie lässt sich deswegen nicht gut aufwärmen und wenn dann im Backofen.
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Cream Corn

[recipe name=”Cream Corn” photoid=”1589″ galleryid=”202″ rating=”4″ type=”side” servings=”3″ preptime=”10m” cooktime=”20m”]
[ingredient name=”mais” rename=”Mais” amount=”300″ hint=”Abtropfgewicht.”]
[ingredient name=”kokosnussmilch” amount=”200″ customunit=”g” hint=”Alternativ Sahne (30%) oder pflanzliche Sahne.”]
[ingredient name=”butter” amount=”20″ hint=”Alternativ Rapsöl (vegan).”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Evtl. nur 1 TL. In mexikanischen Rezepten sind häufig 2 EL(!) Zucker angegeben. Viel zu süß!”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.75″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”20″]
[ingredient name=”milchfettarm” rename=”Milch” amount=”200″ hint=”Reis-, Soja- oder Kuhmilch.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”30″ hint=”Echter mit DOP-Siegel. Veganer lassen es weg.”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″ hint=”Entweder zum Verzieren oder Unterrühren.”]
[ingredient name=”peperoni” rename=”Peperoni” amount=”1″ optional=”true” hint=”Alternativ Chilipulver. Zur Zierde oder zum Verfeinern. Die Schärfe ist ein schöner Kontrast.”]
[review]
Cream Corn (zu Deutsch Maiscreme) ist eine mexikanische Beilage aus Maiskörnern und Sahne. Statt Sahne kann man alternativ eine Kokosnuss köpfen und ihren süßlich, cremigen Saft verwenden, denn beides sind die Hauptmerkmale dieses Gerichts. Die Unterschiede zu Sahne sind aber fein, will sagen, beide Varianten sind lecker.

Falls Du auf Kalorien achtest, greifst Du stattdessen komplett zu Milch. Doch selbst mit hohen Fettanteil schmeckt die Cream äußerst leichtgewichtig, so dass gar kein schlechtes Gewissen aufkommt. Da Cream Corn so dickflüssig ist, fällt sie beinahe unter die Kategorie “Soße”. Kombiniert mit Reis oder Kartoffeln eignet sie sich durchaus als Hauptspeise. Gegrilltes ist ebenfalls ein passender Kanditat.

Insgesamt fehlt mir bei Cream Corn etwas die Komplexität. Es schmeckt, süß, sahnig und knackig. Die Beigabe von Chilischoten könnte das Gericht interessanter machen und einen effektvollen Kontrast am Gaumen hervorrufen.

Siehe auch Polenta.
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[instructions]
Mais in ein Sieb geben und unter einen Wasserhahn mit Wasser abbrausen.
Mais, Sahne, Salz, Zucker, Pfeffer und Butter in einen Topf geben.
Hinweis: Man kann den Mais mit einem Kartoffelstampfer zermalmen. Dann erhält die Creme eine suppenähnliche Konsistenz.
Auf mittelhoher Herstufe erhitzen.
Mehl und Milch in einer Schüssel verrühren.
Dann die Mehlmixtur in den Topf mit dem Mais einrühren.
Solange auf niedriger Herdstufe köcheln lassen, bis es andickt. Dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Regelmäßig umrühren.
Tipp: Solange köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Topf von Herd nehmen.
Geriebenen Parmesan unterrühren.
Frisch gehackte Petersilie entweder zur Zierde verwender oder in die Creme einrühren.
Warm servieren.
Haltbarkeit: Abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 Tage. Dickt dann ordentlich nach. Lässt sich gut im Kochtopf oder Mikrowelle wieder erwärmen.
[/instructions]
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Polenta-Püree mit Parmesan

[recipe name=”Polenta-Püree” photoid=”1532″ galleryid=”168″ rating=”5″ type=”side” servings=”3″ preptime=”5m” cooktime=”10m”]
[ingredient name=”wasser” amount=”1250″ hint=”Eventuell etwas mehr. Alternativ Brühe (Vorsicht später beim Salzen, Brühe enthält in der Regel schon einiges an Salz).”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Abschmecken.”]
[ingredient name=”polenta” amount=”240″ hint=”Instant.”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″ hint=”Alternativ Margarine, Raps- oder Sonnenblumenöl (vegan).”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”40″ hint=”Echter mit DOP-Siegel. Alternativ Margarine oder pflanzliche Sahne (vegan).”]
[ingredient name=”Zusätze (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”0″ customunit=”Etwas” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”thymian” amount=”0″ customunit=”Etwas” hint=”Getr. Thymian. Alternativ Kräuter der Provence, Muskatnuss, Kurkuma, Curry oder Kreuzkümmel.” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Ich bin immer wieder begeistert, wenn aus wenig Zutaten eine so leckerer Speise wie Polenta-Püree entsteht. Stelle dir Maismehl, Wasser und Parmesan in einen warmen Kochtopf vor. Iniitiere nun mit deinen Gedanken eine Mini-Kernfusion und lasse sämtliche Atome im Topf zu einer sämigen Masse verschmelzen. Bevor sie kritisch wird, gib Salz und Butter hinzu! Schließe deine Augen bevor die Polenta wie ein neugeborener Stern in sattesten gelb erstrahlt. Davon angelockt, wird sie von einem schwarzen Loch verschluckt, wo die Polenta noch kurz herzhafte Wärme spendet und alsbald in ein behagliches Wohlgefühl erlöscht.

Der Polenta-Püree bietet sich insbesondere als Beilage an. In größeren Mengen kann man sie auch als Hauptspeise oder Snack für Zwischendurch verzehren. Der Mais verleiht dem Brei eine zarte Süße, die ausgesprochen gut mit dem Salz und Käse harmoniert.

Siehe auch Cream Corn oder Polentadelle.
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[instructions]
Polenta kochen:
* Wasser und Salz (eventuell wetiere Gewürze siehe Vorschläge oben) in einen Kochtopf geben und bei hoher Herdstufe zum Kochen bringen.
* Sobald es kocht, die Herdstufe auf sehr niedrig schalten.
* Maisgrieß (Polenta) in einen konstanten Strom mit einem Schneebesen einrühren.
* Solange weiter rühren, bis die Masse andickt.
* Butter und geriebenen Parmesan einrühren.
* Tipp: Ich mag Polenta-Brei am liebsten, wenn er eine genauso cremige Konsistenz wie Risotto hat. Falls der Brei zu fest ist, rühre ich so lange warmes Wasser ein, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
* Mit Gewürzen (vor allem Salz) abschmecken.
Warm servieren, eventuell ein Stück Butter darüber geben und mit Parmesan bestreuen.
Hinweis: Kalt schmeckt nicht!
Haltbarkeit: Kann mehrere Tage abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Lässt sich gut im Topf oder in der Mikrowelle erwärmen.
[/instructions]
[/recipe]

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Spargel-Soufflé

[recipe name=”Spargel-Soufflé” photoid=”1340″ galleryid=”162″ rating=”3″ type=”souffle” servings=”6″ preptime=”30m” cooktime=”35m”]
[ingredient name=”spargel” amount=”250″ hint=”Weiß oder grün. Grüner Spargel muss nicht extra geschält werden.”]
[ingredient name=”butter” amount=”20″]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”20″]
[ingredient name=”salz” amount=”0.33″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”0.25″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”0.5″]
[ingredient name=”milch” amount=”200″ hint=”Alternativ Reis- oder Sojamilch.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”40″ hint=”Echter Parmesan mit DOP-Siegel. Alternativ Gouda oder Cheddar.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”5″ hint=”Für die Förmchen zum Einfetten.”]
[ingredient name=”paniermehl” amount=”5″ hint=”Für die Förmchen zum Bestreuen.”]
[review]
Spargel-Soufflé ist ein luftige Vorspeise. Um ehrlich zu sein, haut mich das Gericht nicht so von Hocker, wie zum Beispiel Schoko-Soufflé oder Apfel-Cheddar-Soufflé. Etwas enttäuscht bin ich außerdem darüber, dass der Spargelgeschmack nicht so richtig gut durchkommt, da ist mir der Spargel schon fast zu schade. Statt Spargel würde ich beim nächsten Mal zu anderen Gemüse wie Brokoli oder Blumenkohl greifen. Wenn schon grüner Spargel dann lieber auf Blätterteig.
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[instructions]
Spargel vorbereiten:
* Spargel waschen und abtropfen. Weißen Spargel schälen.
* Spargelspitzen abschneiden (etwa 2 cm).
* Von den Spitzen, den Spargel in 1 cm große Stücke schneiden, bis er anfängt hölzern zu werden. Die hölzernen Enden nicht mit verwenden.
Spargel blanchieren:
* Salzwasser zum Kochen bringen.
* Spargelstücke für 2 Minuten in das kochende Wasser geben.
* Anschließend die Stücke mit einem Schöpflöffel herausfischen (oder in ein Sieb abgießen).
* Den gekochten Spargel in eine Schüssel voll mit Eiswasser geben und Beiseite stellen.
Mehlschwitze zubereiten:
* Butter in einen Topf auf mittelhoher Herdstufe zum Schmelzen geben.
* Mehl nach und nach einrühren.
* Milch hinzugeben und durchgehend umrühren, bis die Milch andickt und anfängt zu köcheln.
* Herd abschalten.
* Mit Salz, Muskatnuss, Chili und Zucker abschmecken.
Soufflé vorbereiten:
* Spargelstücke, Mehlschwitze, frein geriebenen Käse und geschälte Knoblauchzehe im Mixer geben.
* Solange mixen, bis cremige Soße entsteht.
* Eigelb und Eiweiß voneinander trennen.
* Eigelbe in die gemixte Spargelsoße einrühren.
* Eiweiß zu Eischnee schlagen.
* Zunächst eine Hälfte des Eischnees in die Soße mit einen Pfannenwender unterheben.
* Anschließend die zweite Hälfte des Eischnees in die Soße etwas vorsichtiger unterheben.
* Es ist fein, wenn noch ein paar weiße Flecken zu sehen sind.
Ofen auf 190° C vorheizen.
Abfüllen und backen:
* Förmchen mit etwas Butter oder Rapsöl einreiben. Anschließend noch mit etwas Semmelmehl bestreuen.
* Die Förmchen können ein Fassungsvermögen von 0.12 bis 0.2 Liter haben.
* Die vorgeschlagene Zutatenmenge ergibt etwa 4 bis 6 gefüllte Förmchen.
* Die Förmchen zu 3/4 mit der Spargelcreme füllen.
* Soufflés für 20 bis 25 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene backen, bis sich goldbraune Flecken bilden.
Etwas abkühlen lassen und warm servieren.
Hinweis: Nicht direkt aus dem Ofen servieren, viel zu heiß!
Hinweis: Die Soufflé fallen nach etwa 2 Minuten in sich zusammen, das ist normal!
Haltbarkeit: Im Kühlschrank mehrere Tage. Die Soufflés können am besten im vorgeheizten Ofen füür 7 bis 8 Minuten bei 200° C wieder erwärmt werden.
[/instructions]
[/recipe]

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Blini (russischer Pfannkuchen)

[recipe name=”Blini” photoid=”1316″ galleryid=”160″ rating=”4″ type=”snack” servings=”12″ preptime=”30m” cooktime=”30m” marinadetime=”1h”]
[ingredient name=”weizenmehl” amount=”300 ” hint=”Früher wurde Buchweizenmehl verwendet.”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”500″ hint=”Alternativ Hafer-, Soja- oder Mandelmilch.”]
[ingredient name=”hefe” amount=”25″ hint=”Alternativ halb soviel Trockenhefe.”]
[ingredient name=”ei” amount=”2″]
[ingredient name=”butter” amount=”25″ hint=”Siehe Rezept. Alternativ anderer Zucker. Menge kann auch doppelt werden.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ custumunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”Quarkfüllung” separator=”true”]
[ingredient name=”magerquark” amount=”300″]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”30″ hint=”Alternativ saure Sahne.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”2″ custumunit=”EL” customfactor=”10″]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronenschale” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”vanilleextrakt” amount=”0.5″ customunit=”TL” customfactor=”5″ exclude=”true” optional=”true”]
[review]
Man kann nie genug Pfannkuchenrezepte haben! Für den Fall das mal eines ausfällt, hat man immer noch eins in Reserve… Pfannkuchen ist weltweit verbreitet, so auch in Russland, dort nennt man sie Blini (oder Blintschiki). Im Vergleich zu unseren Pfannkuchen enthalten Blini zusätzlich Hefe, geschlagene Sahne und Eischnee. Dadurch haben Blini einen soufflé-artigen Charakter: sie sind dünn, trotzdem luftig, fest und knusprig zugleich. Einen ähnliche Konsistenz erreicht man sonst nur, wenn man einen Teil der Milch durch Mineralwasser ersetzt. Darüber hinaus schmecken Blini etwas “schwerer”. In Russland wird Blini traditionell mit Füllung gegessen, die Klassiker sind Fleisch- oder Quarkfüllung. Aber auch Kaviar. Oder man tunkt sie einfach in saure Sahne.

Große Ähnlichkeit besteht zu polnischen Naleśniki, die im Vergleich wesentlich dünner sind und vorzugsweise mit Quarkfüllung gegessen werden. Alternativ siehe auch meinen Dauerliebling, den finnischen Ofenpfannkuchen.
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[instructions]
Teig (für etwa 12 Pfannkuchen) vorbereiten:
* Die Hälfte des Mehles mit der Milch und Hefe in einer großen Schüssel verrühren.
* Anschließend mit einem Küchentuch zudecken und bei Zimmertemperatur ruhen lassen (optimal wären 30 Minuten).
* Eigelb von Eiweiß trennen.
* Eigelb und zerlassenen Butter mit Zucker und Salz verrühren.
* Eiweiß zu Eischnee schlagen.
* Sahne steif schlagen (nicht zu doll, nur so dass sie gerade eben steif ist).
* Eischnee in die geschlagene Sahne unterheben.
* Das restliche Mehl in die Mehl-Milch-Mischung unterrühren.
* Die Eigelbmischung hinzugeben und verrühren.
* Zum Schluss die Sahne-Eischnee-Mischung unterheben. Man muss hierbei nicht übervorsichtig sein, wir machen kein Soufflé.
* Hinweis: Der Teig sollte jetzt äußerst dickflüssig sein.
* Den Teig wieder mit einem Küchentuch abdecken und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
* Hinweis: Traditionell lässt man ihn 5 bis 6 Stunden ziehen, damit der Teig richtig schon dick wird.
Pfannkuchen ausbacken:
* Für jeden Pfannkuchen etwas Öl in einer Pfanne mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Sobald das Fett heiß ist, den Teig mit einer Kelle in die Pfanne einschenken, den Teig mit einem Esslöffel dünn verteilen.
* Pfannkuchen zunächst etwa 2 Minuten goldbraun ausbacken, danach wenden und nochmal 3 bis 4 Minuten backen.
* Fertige Pfannkuchen auf einen Teller stapeln und im Ofen bei niedriger Temperatur (50° C) warm halten.
* Tipp: Mit zwei Pfannen geht das Ausbacken gleich doppelt so schnell!
Quarkfüllung:
* Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.
* Jeweils ein Esslöffel pro Pfannkuchen verwenden.
Blini mit der Füllung zusammenfalten und warm oder kalt servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank gut 3 Tage. Lässt sich schlecht wieder aufwärmen, am besten im Ofen oder kurz in der Mikrowelle (nicht zu stark erhitzen).
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Alles was schmeckt

Schokoladen-Mousse Tiramisu

[recipe name=”Schokoladen-Mousse Tiramisu” photoid=”1247″ galleryid=”148″ rating=”5″ type=”dessert” servings=”2″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”2h15m”]
[ingredient name=”Schokoladencreme” separator=”true”]
[ingredient name=”schokolade70″ amount=”100″]
[ingredient name=”butter” amount=”15″]
[ingredient name=”wasser” rename=”Expresso” amount=”20″ hint=”Fertig gebrüht. Alternativ Kaffee.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Eicreme” separator=”true”]
[ingredient name=”eigelb” amount=”2″]
[ingredient name=”zucker” amount=”20″]
[ingredient name=”rum” amount=”20″ hint=”Alternativ italienischer Masala Likörwein, Cognac oder weglassen.”]
[ingredient name=”mascarpone” amount=”30″ hint=”Alternativ Doppelrahm-Frischkäse (weniger Kalorien) oder Quark (noch weniger Kalorien).”]
[ingredient name=”Zusätzlich” separator=”true”]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”180″]
[ingredient name=”backkakao” rename=”Kakaopulver” amount=”0″ customunit=”Etwas”]
[review]
Achtung! Bevor Du weiterliest, möchte ich Dich warnen, dass das nachfolgende Rezept nichts für Dich ist. Besonders nicht, wenn Du keine Schokolade magst. Du brauchst also nicht weiterlesen! Bis hierhin und nicht weiter. Noch da? Nun gut, sag’ nicht, ich hätte Dich nicht gewarnt. Den Rest liest Du fortan auf eigene Gefahr…

Schokoladen-Mousse Tiramisu ist Teil meiner neu entwickelten Diät, die wie der Zufall will, den Schwerpunkt auf Schokolade legt. Eigentlich ist Schokolade bei jeder Art von Diät beteiligt – in der Regel immer dann wenn sie nicht funktioniert. Schokolade hat folglich einen gewissen Ruf. Einen dunklen, aber auch zarten Ruf.

Trotzdem ist die Tiramisu-Edition hier kein Dessert für Kinder. Die Crème schmeckt so leicht und ist kaum süß, da sie das kräftige Aroma von Kakao- und Kaffeebohne vereint. Bei einer Polizeikontrolle könnte es außerdem zu unangenehmen Fragen kommen, obwohl sich der Alkoholgehalt schon längst wieder verflüchtigt hat. Aber erklär’ das mal dem Kontrolleur. Letztlich bleibt dann nur Verführung als Ausweg. Womit sich der Kreis schließt, denn keine andere Diät verführt so gut wie Mousse Tiramisu.

Viele weitere Diättipps findest Du unter Schokokuchen, Schkokopudding, Schoko-Soufflé, Molten Chocolate Cake, Schokosauce und Nutella.

PS: Das Rezept ist nicht so schwer wie es aussieht, wobei genau das das Schwierigste ist: es hübsch aussehen zu lassen. Die Zubereitung an sich wäre dagegen kinderleicht, wenn ich nicht bereits Kinder für dieses Rezept kategorisch ausgeschlossen hätte.
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[instructions]
Schokoladencreme:
* Schokolade in Stücke brechen.
* Butter, Expresso (fertig gebrüht, muss aber nicht mehr warm sein) und Schokoladestücke in eine Metallschüssel geben.
* Ein Kochtopf mit Wasser füllen und auf mittelhoher Herdstufe erhitzen.
* Die Schokolade über den Dampfbad erhitzen.
* Die Masse langsam zum Schmelzen bringen, sie soll nicht kochen!
* Mit einen Schneebesen umrühren, bis eine glänzende, dickflüssige Schokoladencreme entsteht.
* Die Creme beiseite stellen.
Eicreme:
* Rum, Zucker, Eigelb ebenfalls über ein Dampfbad bei mittelhoher Herstufe erhitzen.
* Dabei konstant mit einem Schneebesen rühren.
* Sobald die Masse andickt, ist sie gut. Nicht weiter erhitzen, kein Rührei machen!
* Mascarpone hinzugeben und einrrühren.
* Tipp: Mascarpone rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie Zimmertemperatur annimmt. Lässt sich dann wesentlich leichter einrühren.
Kombinieren:
* Schokoladencreme und Eicreme in einer Schüssel verrühren.
* Schlagsahne schlagen.
* Zunächst die Hälfte der Schlagsahne zu der Ei-Schoko-Masse geben und mit einen Spachtel oder Pfannenwender “falten”, d.h. solange die Masse vorsichtig wenden, bis die Sahne nicht mehr zu sehen ist.
* Die zweite Hälfte der Schlagsahne hinzugeben und die Masse wieder solange vorsichtig wenden, bis alles gut miteinander vermischt ist.
* Hinweis: Nicht rühren! Grobmotorische Bewegungen entziehen die Luft aus der Mousse und genau das gilt es zu vermeiden.
Abfüllen und ziehen lassen:
* Die Mousse in eine Spritztüte füllen und dekorativ in Dessertschalen verteilen.
* Die Schale mit der Mousse locker mit Plastikfolie abdecken (Mousse dabei nicht platt drücken).
* Mousse für 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
* Tipp: Das Dessert lässt sich sehr gut am Vortag zubereiten und am folgenden Tag servieren.
* Hinweis: Die Ziehzeit ist sehr wichtig, denn erst nach ein paar Stunden entfaltet sich das volle Schokoaroma und der Expressogeschmack!
* Vor dem Servieren 15 Minuten aus den Kühlschrank stellen, damit die Mousse wieder etwas Zimmertemperatur bekommt.
* Etwas Kakaopulver in ein feinmaschiges Sieb geben und damit die Mousse bestreuen.
* Optional: Vor dem Servieren nochmal Schlagsahne schlagen und die Mousse damit garnieren.
* Achtung: Niemals Schlagsahne über mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen! Schlagsahne muss frisch serviert werden.
Kühl servieren.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank hält die Mousse gut 3 Tage, vielleicht sogar länger.
[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Ofenspargel mit Zitronensoße

[recipe name=”Ofenspargel mit Zitronensoße” photoid=”1209″ galleryid=”145″ rating=”5″ type=”meal” servings=”2″ preptime=”20m” cooktime=”50m”]
[ingredient name=”spargel” amount=”1000″ hint=”Klappt auch mit grünen Spargel. Der ist schneller durch (ca. 30 Minuten) und muss nicht geschält werden.”]
[ingredient name=”butter” amount=”10″ hint=”Veganer nehmen Rapsöl oder Olivenöl.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”butter” amount=”80″ hint=”Veganer nehmen pflanzliche Sahne oder Rapsöl.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”3″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”3 bis 4 Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft.”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ hint=”Alternativ Zwiebelsalz.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”kartoffel” amount=”800″]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”5″ hint=”Gehackt.”]
[review]
Klassisch wird Spargel gekocht. Im Ofen gebacken gart er in seinen eigenen Sud und gibt damit kein Aroma an das Kochwasser ab. Diese Art der Zubereitung verspricht also ein besonders intensives Spargelerlebnis. Nun, so gewaltig finde ich den Unterschied nicht, aber der Glaube versetzt schließlich Berge. Allerdings dauert die Backmethode deutlich länger und sie skaliert nicht gut, wie wir Informatiker so schön sagen. Sprich: Große Mengen finden im begrenzten Ofen kein Platz, gerade weil man die Päckchen nicht aufeinanderstapeln darf. Merke: Spargelpäckchen niemals aufeinanderstapeln!

Der gebackene Spargel wird schön zart. Der Sud lässt sich wunderbar für die milde Zitronensoße weiterverwenden (das ist kein Kann sondern ein Muss!). Die Soße ist schnell gemacht und besteht hauptsächlich aus Butter – Butter passt einfach am besten zu Spargel und Kartoffeln. Veganer verwenden besser Rapsöl. Frische Petersilie peppt das Ganze weiter auf. Insgesamt ein einfaches, klassisches und leckeres Gericht.

Siehe auch Spargel mit Sauce Hollandaise, Spargel auf Blätterteig oder Spargelcremesuppe.
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[instructions]
Ofen auf 200° C vorheizen.
Kartoffeln kochen:
* Kartoffeln waschen.
* 125 ml gesalzenes Wasser zum Kochen bringen (optional noch eine Prise Kümmel hinzu).
* Die ungeschälten Kartoffeln je nach Größe für 40 bis 50 Minuten bei mittlerer Herdstufe und geschlossenem Deckel köcheln lassen.
* Mit einer Gabel anpicksen und prüfen, ob die Kartoffeln von Innen gar sind.
* Kartoffeln aus den Topf nehmen und ein paar Minuten auskühlen lassen.
* Die noch warmen Kartoffeln schälen.
Spargel einpacken und backen:
* Spargel waschen und schälen.
* Hinweis: Frischer Spargel quietsch, wenn man ihn aneinanderreibt. Außerdem sind seine Spitzen geschlossen und man kann ihn glatt durchbrechen.
* Jeweils 2 Bögen Alumuniumfolie Backpapier ausschneiden und beide übereinanderlegen.
* Hinweis: Vorsicht vor Alufolie und Lebensmitteln.
* Darauf jeweils 500 g Spargel stapeln (dicke Stangen zuerst, darüber die Dünnen).
* Tipp: Alternativ den Spargel in eine kleine Auflaufform legen und die Form mit Alufolie abdecken.
* Wichtig: Die Päckchen nicht mit zu viel Spargel überladen, sonst werden nicht alle Stangen gleichmäßig gar.
* Ein paar Butterflocken auf den Spargel verteilen.
* Etwas Salz darüber streuen.
* Erst die innere Aluminumfolie über den Spargel zusammenfalten, dann die Äußere.
* Das Päckchen auf mittlerer Schiene im Ofen für 40 bis 45 Minuten backen.
Zitronensoße:
* Butter in einen kleinen Topf auf mittlerer Herdstufe zergehen lassen.
* Sobald der Spargel fertig gebacken ist, den Sud aus der Folie in die Soße gießen.
* Zitronensaft hinzugeben.
* Mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.
Anrichten:
* Spargel und Kartoffeln auf einen Teller verteilen.
* Kartoffeln eventuell noch etwas salzen.
* Soße großzügig über Spargel und Kartoffeln gießen.
* Frisch gehackte Petersilie darüber streuen.
Warm servieren (man kann es zur Not auch kalt essen).
Haltbarkeit: Etwa 3 Tage im Kühlschrank. Lässt sich recht gut in der Mikrowelle aufwärmen. Am besten ein ganz bisschen Wasser hinzugeben, damit der Spargel nicht beim Erhitzen nicht austrocknet.
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[/recipe]

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Alles was schmeckt

Grüne Spargelcremesuppe

[recipe name=”Grüne Spargelcremesuppe” photoid=”1203″ galleryid=”144″ rating=”3″ type=”soup” servings=”3″ preptime=”15m” cooktime=”35m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″ hint=”Veganer nehmen Rapsöl.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″ hint=”Groß.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”wasser” amount=”1300″ hint=”Alternativ Brühe, dann nachfolgendes Salz, Liebstöckel und Kräuter der Provence weglassen.”]
[ingredient name=”liebstoeckel” amount=”0.25″ customunit=”TL” customfactor=”5″]
[ingredient name=”kraeuterderprovence” amount=”1″ customunit=”TL” customcator=”5″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″ customunit=”TL” customcator=”5″]
[ingredient name=”schlagsahne” amount=”100″ hint=”Veganer nehmen pflanzliche Sahne.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″]
[ingredient name=”Garnitur” separator=”true”]
[ingredient name=”cremefraiche” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” optional=”true” exclude=”true” hint=”Gehäuft.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0″ customunit=”Etwas” optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Grüner Spargel wächst im Gegensatz zu weißen Spargel an der Sonne und enthält daher etwas mehr Nährstoffe. Viele halten grünen Spargel aromatischer, ich persönlich finde den Unterschied gering. Grüner Spargel ist vor allem praktisch, weil man ihn nicht schälen muss und er schneller gar ist. Die grüne Spargelcremesuppe ist recht dickflüssig und schmeckt lieblich nach Spargel. Persönlich mag ich dazu gerne ein wenig geriebene Muskatnuss. Das Rezept lässt sich zudem leicht für Veganer anpassen.

Noch ein Hinweis: Den grünen Spargel nicht überkochen, sonst verliert er seine hellgrüne Farbe. Stattdessen erhält man dann, so wie ich, ein dunkles Sumpfgrün. :-)

Mir gefällt die weiße Spargelcremesuppe nach wie vor wesentlich besser, liegt wahrscheinlich an der anderen Rezeptur. Mein Lieblingsrezept mit grünen Spargel bleibt nach wie vor Spargel auf Blätterteig.
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[instructions]
Zwiebel anschwitzen:
* Butter in einen Kochtopf auf mittelhoher Herdstufe zergehen lassen.
* Zwiebel schälen und klein hacken.
* Zwiebelstücke in der Butter für 10 Minuten anschwitzen. Ab und an umrühren.
Brühe köcheln:
* Mit Wasser ablöschen, Liebstöckel, Kräuter der Provence und Salz hinzugeben (alternativ Brühe verwenden).
* Auf höchster Stufe aufkochen. Auf mittelhoher Herstufe reduzieren und 15 Minuten köcheln lassen.
Spargel kochen:
* Spargel waschen.
* Tipp: Der grüne Spargel muss nicht geschält werden.
* Hinweis: Frischer Spargel sollte quietschen, wenn man ihn aneinanderreibt. Die Spitzen sollten geschlossen sein. Und man sollte ihn glatt durchbrechen können.
* Die Spitzen abschneiden. Den Spargel in etwa 1 cm große Stücke schneiden.
* Tipp: Das dickere Ende in etwas kleinere Stücke schneiden, damit alle etwa gleichzeitig gar werden.
* Spargel in die Brühe geben.
* Auf hoher Herdstufe aufkochen, dann auf mittlerer Herdstufe herunterschalten.
* Spargel für 8 bis 10 Minuten köcheln lassen.
Spargel pürieren:
* Hinweis: Sobald der Spargel sich mit einer Gabel an der Topfwand zerdrücken lässt, ist er gar und kann püriert werden. Der Test muss mit den dickeren Stücken durchgeführt werden!
* Entweder 3 Minuten mit einen Pürierstab mixen, bis eine feine Creme entsteht.
* Oder im Standmixer eine Minute bei höchster Stufe mixen.
* Tipp: Die Standmixervariante liefert das feinere Ergebnis, allerdings muss man ihn anschließend saubermachen.
Suppe abschmecken:
* Sahne unterrühren.
* Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chilipulver und Muskatnuss abschmecken.
Garnieren (optional):
* Crème Fraîche in einer kleinen Schüssel mit etwas Zitronensaft vermischen.
* Solange Zitronensaft hinzugeben, bis eine dickflüssige Creme entsteht.
* Etwa 1 TL Zitronencreme auf die angerichtete Spargelsuppe tröpfeln lassen.
* Mit einen Bambusstab die Creme verteilen und Muster in die Suppe malen.
Warm servieren (kalt schmeckt sie nicht gut).
Haltbarkeit: Kann im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahrt werden. Lässt sich gut wieder erwärmen.
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Alles was schmeckt

Spargel auf Blätterteig

[recipe name=”Spargel auf Blätterteig” photoid=”1192″ galleryid=”141″ rating=”4″ type=”snack” servings=”2″ preptime=”15m” cooktime=”0m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”blaetterteig” amount=”300″ hint=”Gibt es fertig im Kühlregal.”]
[ingredient name=”spargel” amount=”10″ customunit=”Stangen” customfactor=”25″ hint=”Anzahl abhängig von der Dicke.”]
[ingredient name=”senfscharf” amount=”4″ customfactor=”10″ customunit=”EL” hint=”Empfehlung: Schwerter-Senf.”]
[ingredient name=”cremefraiche” amount=”6″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Alternativ Mayonnaise (auch vegan).”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”10″ hint=”Alternativ gemahlene Cashews oder Macadamianüsse (vegan).”]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”muskatnuss” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”butter” amount=”30″]
[ingredient name=”parmesan” amount=”10″ hint=”Alternativ gemahlene Cashews oder Macadamianüsse (vegan).”]
[review]
Spargel kannte ich bisher nur klassisch entweder gekocht mit Sauce Hollandaise oder als Suppe. Spargel auf Blätterteig wird hingegen im Ofen mit Parmesan überbacken. Dabei schmiegt sich die leicht säuerliche Soße aus Senf und Crème Fraîche hervoragend zwischen den saftigen Spargel und knusprigen Blätterteig. Ein echter Snack für zwischendurch. Leider nicht ganz ohne Kalorien, aber irgendwas gibt es ja immer auszusetzen.

Bisher habe ich noch nicht so viel mit grünen Spargel gemacht (siehe roher Spargelsalat). Der grüne Spargel muss nicht geschält werden und er braucht nicht so lange, bis er gar ist. Ich denke, dass das Rezept mit weißen Spargel ebenso funktioniert, eventuell muss er nur etwas länger vorgekocht werden.
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[instructions]
Blätterteig formen und vorbacken:
* Gefroreren Blätterteig autauen lassen oder selbst machen.
* Wichtig: Blätterteig wirklich gut auftauen, dazu rechtzeitig aus dem Kühlfach nehmen.
* Backofen auf 200° C vorheizen.
* Blätterteigplatten so zusammendrücken, dass sie ein in etwa 23 cm x 15 cm großes Rechteck bilden.
* Mit dem Finger die Kanten etwa 1 cm in Richtung Mitte rollen, so das ein etwa 0.5 cm hoher Rand entsteht.
* Jetzt ganz viele Löcher mit einer Gabel in die Blätterteigmitte pieksen.
* Für 10 bis 12 Minuten im Backofen auf mittlerer Schiene vorbacken.
* Anschließend aus den Ofen nehmen.
* Der Blätterteig ist nun in der Mitte aufgeganen. Die Mitte mit einer Gabel runterdrücken (daher die Löcher), so dass er wieder seine vormalige Form erhält.
* Blätterteig auskühlen lassen.
Spargel blanchieren:
* Spargel waschen. Weißen Spargel schälen.
* Hinweis: Frischer Spargel sollte quietschen, wenn man zwei Stangen übereinander reibt. Die Knospen sollten zudem fest verschlossen sein.
* Gut gesalzenes Wasser zum Kochen bringen.
* Spargel für 90 bis 120 Sekunden im Wasser kochen.
* Hinweis: Ich habe den Spargel nur 60 Sekunden gekocht, mir war dann etwas wenig durch, daher empfehle ich eine etwas längere Kochzeit.
* Hinweis: Weißer Spargel muss eventuell länger gekocht weren.
* Den Spargel aus den Kochtopf entnehmen und solange in ein Eisbad legen, bis er ausgekühlt ist.
* Anschließend den Spargel auf ein Küchentuch legen und trocken tupfen.
Senf-Fraîche-Creme:
* Senf, Crème Fraîche, frisch geriebenen Parmesan, Pfeffer und Chili in eine Schüssel vermischen.
* Das Innere des vorgebackenen Blätterteigs mit der Creme bestreichen.
* Die dicken Spargelenden so abschneiden, dass sie in die Blätterteigform passen.
* Zurechtgeschnittenen Spargel hineinsetzen.
* Butter in einer Schüssel zum Schmelzen bringen. Spargel und Blätterteig damit bestreichen.
* Frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.
Backen:
* Das Ganze für 10 bis 12 Minuten in den Backofen auf mittlerer Schiene ausbacken.
Warm oder kalt servieren. Schmeckt sogar kalt sehr gut.
Haltbarkeit: Kann im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahrt werden.
[/instructions]
[/recipe]