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Feta-Gurken-Aufstrich

[recipe name=”Feta-Gurken-Aufstrich” photoid=”2062″ galleryid=”293″ rating=”3″ type=”spread” servings=”3″ preptime=”5m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”baguette” amount=”1″ customunit=”Stange” customfactor=”200″ hint=”Alternativ Baguettbrötchen oder einfaches Brötchen bzw. auch Brot.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Zum Beträufeln des unbelegten, ungebackenen Baguettes.”]
[ingredient name=”feta” amount=”100″ hint=”Alternativ Ziegenkäse oder Schafskäse.”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”2″ hint=”Gute Qualität.”]
[ingredient name=”zitrone” rename=”Zitronensaft” customunit=”TL” amount=”0.5″ hint=”Aus einer frisch gepressten Zitrone.””]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”gurke” amount=”1″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Zum Beträufeln des belegten Baguettes.”]
[review]
Feta-Gurken-Aufstrich ist schnell gemacht und ein leichter (Party)Snack für Zwischendurch. Eine Party ist eigentlich nicht erforderlich, man kann den Aufstrich ebenso gut zum Frühstück oder Abendbrot genießen. Frisch aufgebackenes Baguette wäre der ideale Begleiter, doch auch das muss nicht sein. Wichtig sind einzig und allein die saftigen Gurkenscheiben. Diese ergänzen den Feta nahezu perfekt, denn sie neutralisieren den sonst zu starken Salzgeschmack des Aufstrichs.

Siehe auch Hummus, Baba Ghanoush, oder Feigen-Bruschetta.
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[instructions]
Baguette backen:
* Ofen auf 180° vorheizen.
* Entweder Baguette halbieren, mit ein wenig Öl beträufeln und in den Ofen schieben.
* Oder Baguette in den Ofen schieben, halbieren und dann mit ein wenig Öl beträufeln.
* Egal für welche Methode du dich entscheidest, das Baguette solange auf mittlerer Schiene backen, bis es goldbraun ist (etwa 10 Minuten).
Feta-Aufstrich zubereiten:
* Feta, Öl, Zitronensaft und Pfeffer in eine Schüssel geben.
* Hinweis: Da Feta bereits viel Salz enthält, ist kein weiteres Salzen erforderlich.
* Mit einer Gabel den Feta gut zerstampfen.
* Anschließend alles miteinander verrühren.
* Tipp: Ein Teil der Gurke in ganz feine Stücke schneiden und ebenfalls in den Aufstrich unterrühren.
Servieren:
* Gebackenes Baguette dünn mit Feta-Aufstrich bestreichen.
* Da der Aufstrich einen sehr intensiven (salzigen) Geschmack hat, reicht schon eine kleine Menge.
* Gurke waschen und in feinere Scheiben schneiden.
* Hinweis: Die Gurken sind wichtig, weil sie den hohen Salzgeschmack neutralisieren und sich so super mit Feta ergänzen.
* Baguette mit Gurkenscheiben belegen und mit Pfeffer bestreuen.
Zeitnah servieren.
Haltbarkeit: Das fertig belegte Baguette möglichst zeitnah verzehren, d.h. am selben Tag. Der Feta-Aufstrich selbst ist luftdicht verpackt im Kühlschrank mindestens eine Woche haltbar.
[/instructions]
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Nutella

[recipe name=”Nutella” photoid=”1166″ galleryid=”139″ rating=”5″ type=”spread” servings=”33″ preptime=”15m” cooktime=”15m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”60″]
[ingredient name=”cashewkerne” amount=”30″]
[ingredient name=”mandel” amount=”10″]
[ingredient name=”milch” amount=”200″ hint=”Vegan: Reismilch.”]
[ingredient name=”honig” amount=”20″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Vegan: Zuckersirup“]
[ingredient name=”milchpulver” amount=”30″ hint=”Gibt es bei Rewe oder Edeka in der Kaffeesahneabteilung. Vegan: Seidentofu.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”schokolade70″ rename=”Schokolade 75%” amount=”50″ hint=”Herbe Schokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil. Alternativ durch Vollmilchschokolade ersetzen.”]
[ingredient name=”vollmilchschokolade” amount=”100″ hint=”Hauptsächlich für die Süße verantwortlich, hat in der Regel um die 33% Kakaoanteil.”]
[review]
Nutella – das Hauptnahrungsmittel von Kindern und inzwischen auch wieder von mir. Mein erster Versuch ist zunächst viel zu cremig geworden und schmeckte intensiv nach Haselnuss. Doch bereits beim zweitem Versuch ist mir die recht überzeugende Rezeptur geglückt. Im Vergleich zum Original, ist meine Variante nicht so süüüß. Wer also das typische Nutella-Erlebnis haben möchte, ersetzt am besten gleich die herbe Schokolade durch milde Vollmilchschokolade. Damit erhöht sich der Zuckeranteil, der beim Original übrigens aus mindestens 50% besteht… Des Weiteren sind im Original keine Cashewkerne enthalten. Die sind hier wichtig, denn sie sorgen für eine festere Konsistenz. Ihr buttriger, süßer Geschmack führt außerdem zu einem ausgewogenen Gesamtergebnis, bei dem weder Haselnuss noch Schokolade dominiert. Der Honig sorgt übrigens nicht nur für Süße sondern vor allem für Cremigkeit. Ich rate davon ab, mehr Honig zu verwenden, weil die Creme sonst zu klebrig wird und sich damit wieder vom Original entfernt.

Ob mein Nutella gesünder ist? Nun, wir sprechen über eine Creme aus Nüssen, Milch, Schokolade und Zucker (bzw. Zucker, Schokolade, Milch und Nüsse – so müsste es auf der Packungsbeilage stehen). Nüsse sind aufgrund mehrfach gesättiger Fettsäuren sicher nicht verkehrt. Milch enthält Calcium, das ist auch nicht schlecht. Also doch gesund. Bestimmt. Das schmeckt so gut, das kann nur gesund sein! Zumindest in kleinen Mengen. Dann ist es gewiss unschädlich. Und im Vergleich zum Original verwende ich viel mehr Liebe und vielleicht etwas hochwertigere Zutaten, also keine billigen Fette oder Schokoladen. Wer es nicht so süß mag, der sollte Vollmilchschokolade durch Bitterschokolade ersetzen. Diese Maßnahme senkt den Zuckeranteil rapide, erhöht jedoch den (guten) Fettanteil.

Das Rezept ist übrigens extrem einfach und sehr schnell zubereitet. Am längsten dauert das Rösten der Nüsse im Ofen. Alternativen zu Nutella sind cremige Nusscrèmes oder Dulce de Leche.
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[instructions]
Hinweis: Die hier angegebene Zutatenmenge entspricht ein 500 g Honigglas voll mit Nutella.
Nüsse rösten:
* Backofen auf 160° C vorheizen.
* Nüsse auf einen mit Backpapier belegten Blech für 15 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen rösten.
* Geröstete Nüsse anschließen im Mixer zerkleinern.
* Hinweis: Im Idealfall die Nüsse zu Nussbutter/Mus mixen. Grobes Nussmehl ist auch in Ordnung.
* Nüsse im Mixer belassen.
Schokomischung:
* Schokolade in Stücke brechen.
* Milch, Milchpulver, Honig und Salz in einen Kochtopf kurz bei hoher Herdstufe aufkochen. Regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
* Herd abschalten.
* Schokoladenstücke hinzugeben und solange umrühren, bis die Schokolade sich aufgelöst hat.
* Die Schokomischung zu den Nüssen in den Mixer geben und alles zusammen mixen.
* Die Schokocreme in Gläser abfüllen und mit Deckel verschließen.
* Etwa 30 Minuten auskühlen lassen und anschließend im Kühlschrank stellen.
Nutella auf Brot streichen.
Optimal: 10 bis 15 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank stellen.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank mindestens 1 Monat.
[/instructions]
[/recipe]

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Paranussmus

[recipe name=”Paranussmus” photoid=”110″ rating=”4″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”20m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”paranuss” amount=”400″ hint=”Lidl verkauft Paranüsse recht günstig.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken. Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Rohrzucker (vegan). Ich bevorzuge Honig, weil es die Crème sämig macht.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”5″ customfactor=”1″ customunit=”g” optional=”true” exclude=”true” hint=”Kaltgepresst.”]
[review]
Paranussmus (ursprünglich Paranusscrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Paranüsse enthalten wie Macadamia sehr viel Fett, deshalb benötigen sie beim Mixen – wenn überhaupt – nur ganz wenig zusätzliches Öl. Die gemixten Paranüsse haben einen relativ fettigen, neutralen Geschmack. Mit Salz und Honig schmeckt der Paranussmus sehr ähnlich wie Walnussmus nur ohne herben Nachgeschmack.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
[/review]
[instructions]
Ungesalzene, ganze Paranüsse rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Paranüsse und Paranusssorte variiert die Röstzeit.
* Paranüsse im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 11 Minuten rösten.
* Paranüsse im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 15 bis 20 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Paranüsse sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Paranüsse rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Paranüsse ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Paranüsse auskühlen lassen:
* Geröstete Paranüsse aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Paranüsse mixen:
* Etwa 3/4 der Paranüsse mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Paranüsse verteilt hat.
* Die Paranüsse solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Paranussmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Paranüsse enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Paranüsse beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Paranüsse also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Paranussmasse cremig ist, die restlichen Paranüsse hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Paranussmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Paranussmus abfüllen:
* Den Paranussmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Paranussmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Paranussmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Paranussmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Paranüsse und Paranusssorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Paranüsse zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Paranüsse zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Paranüsse , von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Paranussmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Paranussmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Paranüsse auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Guacamole

[recipe name=”Guacamole” photoid=”1061″ rating=”4″ type=”dip” servings=”4″ preptime=”10m” cooktime=”0m”]
[ingredient name=”avocado” amount=”1″ hint=”Siehe Sortenvergleich.”]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”0.5″ hint=”Klein.”]
[ingredient name=”limette” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Alternativ Zitrone. Unbedingt notwendig, da das Avocadofleisch sonst sehr schnell oxidiert und sich braun färbt.”]
[ingredient name=”parmesan” amount=”15″ hint=”Empfehlung! Gute Qualität und frisch gerieben. Alternativ Frischkäse.”]
[ingredient name=”chilipulver” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”Zusätze (optional)” separator=”true”]
[ingredient name=”petersilie” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Alternativ Schnittlauch oder Minze.” optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”paprikapulver” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” customunit=”Prise”]
[ingredient name=”zucker” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true” customunit=”Prise”]
[ingredient name=”tomate” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”chilischote” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”sesam” amount=”1″ optional=”true” exclude=”true”]
[ingredient name=”koriander” rename=”Korianderblätter” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Schmeckt nicht jeden.”]
[review]
Auf meiner USA-Reise habe ich diesen einfachen, aber leckeren, Dip im Burrito entdeckt. Guacamole kann als Aufstrich aufs Brot, als Dip für Nachos oder als Dressing für Salat verwendet werden. Da die Avocado aus vergleichsweise viel Fett besteht, ist kein Öl oder Majonaise zusätzlich erforderlich. Man kann natürlich trotzdem die Guacamole mit Sahne, Olivenöl, Joghurt oder Quark verfeinern. Mein Tipp: Ein großer Esslöffel Frischkäse. Darüber hinaus können beliebige Gewürze hinzugefügt werden wie zum Beispiel Basilikum, Knoblauch, Paprikapulver, Kreuzkümmel oder Koriander. Insgesamt ist Guacamole also ein sehr vielseitiger Dip.
[/review]
[instructions]
Gepressten Limettensaft in eine Schüssel geben.
Reife Avocados längsseits aufschneiden und den Kern entfernen.
Die Avocado ist reif, wenn beim Schütteln der Kern zu hören ist und die Schale auf Druck gut nachgibt.
Das Fleisch Avocados mit einem Löffel auskratzen, ebenfalls in die Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken.
Zwiebelstücke in feine Würfel schneiden und in die Avocadocreme unterrühren.
Frisch geriebenen Parmesan unterrühren (alternativ Frischkäse).
Mit Salz, Pfeffer, Chili (und eventuell weiteren Gewürzen) abschmecken.
Eventuell frische Kräuter klein hacken und unterheben.
Kalt servieren.
Halbarkeit: Luftdicht(!) verschlossen im Kühlschrank für 3 bis 4 Tage.
[/instructions]
[/recipe]

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Alles was schmeckt

Mandelmus

[recipe name=”Mandelmus” photoid=”94″ galleryid=”90″ rating=”5″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”12m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”mandel” amount=”400″ hint=”Mandelkerne mit brauner Schale und ungesalzen.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”12″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”12g für europäische bzw. 20g für kalifornische Mandeln. Alternativ Mandelöl oder Sonnenblumenöl.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Hickory-Rauchsalz. Normales Salz schmeckt auch sehr gut, doch Rauchsalz ist das i-Tüpfelchen.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Ahornsirup, Zuckersirup oder Rohrzucker (vegan).”]
[review]
Mandelmus (oder Mandelcrème) ist ein süß-salziger Brotaufstrich. Mandelmus habe ich als Alternative zu Erdnussbutter erfunden (ja, ich habs erfunden!). Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsrezepten!

Als besonderes Schmankerl mixe ich die gerösteten Mandeln mit Rauchsalz (mit Hickory-Holz geräuchert). Der Mus erhält damit das Aroma von gebrannten und geräucherten Mandeln. Mit Honig ergibt sich ein süßer, salziger und sämiger Aufstrich, der sogar am Gaumen klebt!! Aufs Brötchen, Brot oder auch als Dip für Cracker schmeckt Mandelmus fantastisch!

Haltbar ist der Mandelmus ebenfalls. Damit ist er prädestiniert, im Glas verschenkt zu werden, sofern man sich überwinden kann, ihn rauszurücken und nicht selber zu verschlingen. :-)

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
[/review]
[instructions]
Ungesalzene, ganze Mandeln mit brauner Schale rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Mandeln und Mandelsorte variiert die Röstzeit.
* Europäische Mandeln im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 16 Minuten rösten.
* Kalifornische Mandeln im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 20 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Mandeln sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Mandeln rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Mandeln ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Mandeln auskühlen lassen:
* Geröstete Mandeln aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Mandeln mixen:
* Etwa 3/4 der Mandeln mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Mandeln verteilt hat.
* Erinnerung: Für europäische Mandel 12g Öl. Für kalifornische Mandel 20g Öl.
* Die Mandeln solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Mandelmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Mandeln enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Mandeln beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Mandeln also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Mandelmasse cremig ist, die restlichen Mandeln hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Mandelmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Mandelmus abfüllen:
* Den Mandelmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Mandelmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Mandelmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Mandelmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Mandeln und Mandelsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Mandeln zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Mandeln zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
  • Europäische Mandeln aus dem Bio-Markt sind größer, fetthaltiger und bitterer als Kalifornische. Für die europäischen Mandeln benötigt man weniger Öl.
    Siehe hierzu Video-Tipp zum Thema kalifornischen Mandeln.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Mandeln, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Mandelnmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Mandelnmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Mandeln auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Alles was schmeckt

Pistazienmus

[recipe name=”Pistazienmus” photoid=”108″ rating=”4″ type=”spread” servings=”27″ preptime=”2h30m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”400″ hint=”Ungesalzene!!! Gesalzene Pisatzien sind oft zu salzig. Menge bezieht sich auf das Gewicht der geschälten Nüsse.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”15″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Kaltgepresst.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[review]
Pistazienmus (ursprünglich Pistaziencrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Pistazien enthalten wie Cashewkerne natürlich Zucker, daher ist zusätzliches Süßen nicht unbedingt erforderlich. Das eigenhändige Schälen der Pistazien ist sehr aufwendig – das kann man gut nebenbei beim Fernsehen machen… Nur die Ausbeute ist mickrig: 250 g ungeschälte Pistazien ergeben weniger als 125 g Pistazienmus… Immerhin entschädigt die Farbe des Pisatzienmus ein wenig: dieses Grün ist einmalig!

Ich muss außerdem testen, wie gut sich geschälte Pistazien rösten lassen. Insgesamt ist mir Pistazienmus bereits (ungesüßt) ein wenig zu süß. Ein Spritzer Zitronensaft passt daher sehr gut. Eine weitere passende Ergänzungen ist herbe Schokolade.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Pistazien rösten. Beispiel:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Pistazien und Pistaziensorte variiert die Röstzeit.
* Geschälte Pistazien im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 5 bis 10 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Pistazien sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Pistazien rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Pistazien ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Pistazien auskühlen lassen:
* Geröstete Pistazien aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Pistazien mixen:
* Etwa 3/4 der Pistazien mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Pistazien verteilt hat.
* Die Pistazien solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Pistazienmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Pistazien enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Pistazien beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Pistazien also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Pistazienmasse cremig ist, die restlichen Pistazien hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Pistazienmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Pistazienmus abfüllen:
* Den Pistazienmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Pistazienmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Pistazienmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Pistazienmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Pistazien und Pistaziensorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Pistazien zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Pistazien zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Pistazien, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Pistazienmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Pistazienmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Pistazien auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Alles was schmeckt

Cashewmus

[recipe name=”Cashewmus” photoid=”214″ rating=”5″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”cashewkerne” amount=”400″ hint=”Ungesalzen! Gesalzene Nüsse sind oft zu salzig.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”25″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Kaltgepresst. Eventuell 5 g mehr.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.33″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.5″ customunit=”Schote” optional=”true” exclude=”true” hint=”Nur das herausgekratzte Vanillemark.”]
[review]
Cashewmus (ursprünglich Cashewcrème) ist ein süß-salziger Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Der Cashewmus muss nicht einmal gesüßt werden, da Cashews bereits von sich aus süßlich schmecken. Der Cashewmus hat ein butterartigen Geschmack und erinnert stark an Butterkekse. Er gehört neben Mandelmus und Erdnussbutter zu meinen Lieblingsnussmusen.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
[/review]
[instructions]
Cashews rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Cashews und Cashewsorte variiert die Röstzeit.
* Cashewbruch im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 10 Minuten rösten.
* Ganze Cashewkerne im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 17 bis 19 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Cashews sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Cashews rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Cashews ist fast immer mehr Salz und Öl erforderlich.
Nüsse auskühlen lassen:
* Geröstete Cashews aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Cashews mixen:
* Etwa 3/4 der Cashews mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Cashews verteilt hat.
* Die Cashews solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Cashewsmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Cashews enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Cashews beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Cashews also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Cashewsmasse cremig ist, die restlichen Cashews hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Cashewsmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz abschmecken.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Cashewsmus abfüllen:
* Den Cashewsmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Cashewsmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Cashewsmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Cashewsmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Cashews und Cashewsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Cashews zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Cashews zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
  • Cashewbruch aus dem Bio-Markt sind zerhackt und damit kleiner als ganze Cashewkerne. Für Cashewbruch benötigt man weniger Röstzeit im Ofen.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Cashews und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Cashewmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Cashewmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus Cashewmasse erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Cashews auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Alles was schmeckt

Macadamiamus

[recipe name=”Macadamiamus” photoid=”113″ rating=”4″ type=”spread” servings=”27″ preptime=”35m” cooktime=”20m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”macadamia” amount=”400″ hint=”Gibt es nur gesalzen zu kaufen. Das Salz sollte unbedingt abgewaschen werden.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Rohrzucker (vegan). Ich bevorzuge Honig, weil es die Crème sämig macht.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”5″ customfactor=”1″ customunit=”g” optional=”true” exclude=”true” hint=”Kaltgepresst.”]
[review]
Macadamiamus (ursprünglich Macadamiacrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Leider gibt es Macademianüsse nur gesalzen zu kaufen, als Mus gemixt wird es zu salzig. Das Salz muss also unbedigt vor dem Rösten abgewaschen werden. Macadamia enthalten neben Paranüssen am meisten Fett, weshalb wenn überhaupt kein weiteres Öl zum Mixen erforderlich ist. Zusätzlich kann man die Macademiamus am Ende mit Sahne, Vanille oder Schokolade verfeinern, das ergibt dann eine sehr feiner, lieblicher Nussmus.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
[/review]
[instructions]
Das Salz von den Macadamia unterm Wasserhahn abwaschen.
Macadamia rösten. Beispiel:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Macadamia und Macadamia sorte variiert die Röstzeit.
* Macadamia im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 15 bis 20 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Macadamia sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Macadamia rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Macadamia ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Macadamia auskühlen lassen:
* Geröstete Macadamia aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Macadamia mixen:
* Etwa 3/4 der Macadamia mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Macadamia verteilt hat.
* Die Macadamia solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Macadamiamasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Macadamia enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Macadamia beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Macadamia also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Macadamiamasse cremig ist, die restlichen Macadamia hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Macadamiamasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Macadamiamus abfüllen:
* Den Macadamiamus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Macadamiamus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Macadamiamus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Macadamiamus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Macadamia und Macadamiasorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Macadamia zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Macadamia zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Macadamia, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Macadamianmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Macadamianmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Macadamia auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Alles was schmeckt

Sesammus

[recipe name=”Sesammus” photoid=”87″ rating=”4″ type=”spread” servings=”27″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”sesam” amount=”400″ hint=”Geschält oder ungeschält. Ungeschälter Sesam enthält mehr Vitamine, ist dafür bitterer und dunkler.”]
[ingredient name=”sesamoel” amount=”20″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Kaltgepresst. Eventuell etwas mehr. Alternativ Rapsöl oder mildes Olivenöl.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken. Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Rohrzucker (vegan). Ich bevorzuge Honig, weil es die Crème sämig macht.”]
[review]
Sesammus (ursprünglich Sesamcrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Sesammus hat wie Walnussmus einen herben Nachgeschmack, der bei Sesam sogar noch intensiver ausfällt. Um den herben Geschmack abzuschwächen, sollte man einen Mix aus geschälten und ungeschälten Sesam verwenden. Darüberhinaus empfehle ich, ein paar geröstete Sesam (~50 g) ungemixt zu lassen und erst am Ende in die fertige Crème mit einem Löffel unterzurühren.

Die Sesammus ist übrigens stark verwandt mit Sesampaste (Tahini). Weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
[/review]
[instructions]
Sesam rösten. Beispiel:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Sesam und Sesamsorte variiert die Röstzeit.
* Sesam im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 10 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Sesam sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Sesam rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Sesam ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Sesam auskühlen lassen:
* Geröstete Sesam aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Sesam mixen:
* Etwa 3/4 der Sesam mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Sesam verteilt hat.
* Die Sesam solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Sesammasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Sesam enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Sesam beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Sesam also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Sesammasse cremig ist, die restlichen Sesam hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Sesammasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Sesammus abfüllen:
* Den Sesammus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Sesammus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Sesammus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Sesammus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Sesam und Sesamsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Sesam zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Sesam zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Sesam , von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Sesamnmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Sesamnmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Sesam auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Alles was schmeckt

Walnussmus (oder Pecanmus)

[recipe name=”Walnussmus” photoid=”221″ galleryid=”56″ rating=”4″ type=”spread” servings=”27″ preptime=”30m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”walnuss” amount=”390″ hint=”Das Gewicht gilt für die essbare Nussmasse.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”10″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Kaltgepresst. Alternativ Walnussöl oder Sonnenblumenöl.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken. Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Rohrzucker (vegan). Ich bevorzuge Honig, weil es die Crème sämig macht.”]
[review]
Walnussmus (urpsünglich Walnusscrème oder Pecancrème) ist ein süßlicher Brotaufstrich ähnlich wie Honig oder Nutella. Der Walnussmus hat einen herben Nachgeschmack, der zwar nicht so intensiv wie bei Sesammus ist, sich aber trotzdem nicht mit Zucker kaschieren lässt. Dies gibt dem Mus zwar das gewisse Etwas, ist aber sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Sehr ähnlich schmeckt übrigens die Paranussmus nur ohne den herben Nachgeschmack.

Und übrigens: Walnussmus lässt sich prima mit Schokolade verfeinern (wie bei Haselnussmus)!

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Walnüsse rösten. Beispiel:
Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Walnüsse und Walnusssorte variiert die Röstzeit.
* Kalifornische Walnüsse im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 6 bis 9 Minuten rösten.
Auch wichtig: Die Walnüsse sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
Denn: Je länger die Walnüsse rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Walnüsse ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Walnüsse auskühlen lassen:
* Geröstete Walnüsse aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Walnüsse mixen:
* Etwa 3/4 der Walnüsse mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Walnüsse verteilt hat.
* Die Walnüsse solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Walnussmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Walnüsse enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Walnüsse beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Walnüsse also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Walnussmasse cremig ist, die restlichen Walnüsse hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Walnussmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Walnussmus abfüllen:
* Den Walnussmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Walnussmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Walnussmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Walnussmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Walnüsse und Walnusssorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Walnüsse zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Walnüsse zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Walnüsse, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Walnussmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Walnussmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Walnüsse auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.