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Nutella

[recipe name=”Nutella” photoid=”1166″ galleryid=”139″ rating=”5″ type=”spread” servings=”33″ preptime=”15m” cooktime=”15m” cooltime=”30m”]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”60″]
[ingredient name=”cashewkerne” amount=”30″]
[ingredient name=”mandel” amount=”10″]
[ingredient name=”milch” amount=”200″ hint=”Vegan: Reismilch.”]
[ingredient name=”honig” amount=”20″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Vegan: Zuckersirup“]
[ingredient name=”milchpulver” amount=”30″ hint=”Gibt es bei Rewe oder Edeka in der Kaffeesahneabteilung. Vegan: Seidentofu.”]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[ingredient name=”schokolade70″ rename=”Schokolade 75%” amount=”50″ hint=”Herbe Schokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil. Alternativ durch Vollmilchschokolade ersetzen.”]
[ingredient name=”vollmilchschokolade” amount=”100″ hint=”Hauptsächlich für die Süße verantwortlich, hat in der Regel um die 33% Kakaoanteil.”]
[review]
Nutella – das Hauptnahrungsmittel von Kindern und inzwischen auch wieder von mir. Mein erster Versuch ist zunächst viel zu cremig geworden und schmeckte intensiv nach Haselnuss. Doch bereits beim zweitem Versuch ist mir die recht überzeugende Rezeptur geglückt. Im Vergleich zum Original, ist meine Variante nicht so süüüß. Wer also das typische Nutella-Erlebnis haben möchte, ersetzt am besten gleich die herbe Schokolade durch milde Vollmilchschokolade. Damit erhöht sich der Zuckeranteil, der beim Original übrigens aus mindestens 50% besteht… Des Weiteren sind im Original keine Cashewkerne enthalten. Die sind hier wichtig, denn sie sorgen für eine festere Konsistenz. Ihr buttriger, süßer Geschmack führt außerdem zu einem ausgewogenen Gesamtergebnis, bei dem weder Haselnuss noch Schokolade dominiert. Der Honig sorgt übrigens nicht nur für Süße sondern vor allem für Cremigkeit. Ich rate davon ab, mehr Honig zu verwenden, weil die Creme sonst zu klebrig wird und sich damit wieder vom Original entfernt.

Ob mein Nutella gesünder ist? Nun, wir sprechen über eine Creme aus Nüssen, Milch, Schokolade und Zucker (bzw. Zucker, Schokolade, Milch und Nüsse – so müsste es auf der Packungsbeilage stehen). Nüsse sind aufgrund mehrfach gesättiger Fettsäuren sicher nicht verkehrt. Milch enthält Calcium, das ist auch nicht schlecht. Also doch gesund. Bestimmt. Das schmeckt so gut, das kann nur gesund sein! Zumindest in kleinen Mengen. Dann ist es gewiss unschädlich. Und im Vergleich zum Original verwende ich viel mehr Liebe und vielleicht etwas hochwertigere Zutaten, also keine billigen Fette oder Schokoladen. Wer es nicht so süß mag, der sollte Vollmilchschokolade durch Bitterschokolade ersetzen. Diese Maßnahme senkt den Zuckeranteil rapide, erhöht jedoch den (guten) Fettanteil.

Das Rezept ist übrigens extrem einfach und sehr schnell zubereitet. Am längsten dauert das Rösten der Nüsse im Ofen. Alternativen zu Nutella sind cremige Nusscrèmes oder Dulce de Leche.
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[instructions]
Hinweis: Die hier angegebene Zutatenmenge entspricht ein 500 g Honigglas voll mit Nutella.
Nüsse rösten:
* Backofen auf 160° C vorheizen.
* Nüsse auf einen mit Backpapier belegten Blech für 15 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen rösten.
* Geröstete Nüsse anschließen im Mixer zerkleinern.
* Hinweis: Im Idealfall die Nüsse zu Nussbutter/Mus mixen. Grobes Nussmehl ist auch in Ordnung.
* Nüsse im Mixer belassen.
Schokomischung:
* Schokolade in Stücke brechen.
* Milch, Milchpulver, Honig und Salz in einen Kochtopf kurz bei hoher Herdstufe aufkochen. Regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt.
* Herd abschalten.
* Schokoladenstücke hinzugeben und solange umrühren, bis die Schokolade sich aufgelöst hat.
* Die Schokomischung zu den Nüssen in den Mixer geben und alles zusammen mixen.
* Die Schokocreme in Gläser abfüllen und mit Deckel verschließen.
* Etwa 30 Minuten auskühlen lassen und anschließend im Kühlschrank stellen.
Nutella auf Brot streichen.
Optimal: 10 bis 15 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank stellen.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank mindestens 1 Monat.
[/instructions]
[/recipe]

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Frischkäse

[recipe name=”Frischkäse” photoid=”1044″ galleryid=”125″ rating=”4″ type=”dip” servings=”8″ preptime=”15m” cooktime=”0m” cooltime=”48h”]
[ingredient name=”joghurt35″ amount=”1000″ hint=”Alternativ griechischer Joghurt”]
[ingredient name=”salz” customunit=”TL” customfactor=”5″ amount=”0.25″]
[review]
Selbstgemachter Frischkäse ist super einfach gemacht, man braucht nur ein paar Tage Zeit. Das Resultat schmeckt genauso wie Frischkäse, den man aus dem Supermarkt kennt. Fragt sich also, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt? Eigentlich nicht. Einziger dicker Pluspunkt ist die genial genobbte Oberfläche, das schaut schon ziemlich genial aus. Zudem kann man ihn beliebig mit Kräutern, Gewürzen und Früchten nach eigenen Gutdünken anpassen. Walnuss/Honig-Kombo ist kaum zu toppen!
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[instructions]
Joghurt entflüssigen:
* Joghurt in ein Küchentuch geben, das Küchentuch zusammenbinden und in ein Gefäß hängen.
* Tipp: Das Gefäß muss hoch genug sein, damit die Flüssigkeit aus den Joghurt richtig abtropfen kann, ohne dass der Joghurt Kontakt mit der Flüssigkeit bekommt.
* Das Ganze in den Kühlschrank stellen.
* Hin und wieder den Füllstand des Gefäßes überprüfen und eventuell die aufgefangene Flüssigkeit abgießen.
Joghurt festdrücken:
* Nach 24 Stunden die halbfeste Joghurtcreme aus den Tuch nehmen und in eine Schüssel geben.
* Mit Salz verrühren.
* Jetzt kann man beliebige Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Bärlauch), Kräuter (z. B. Chili, Paprikapulver) oder Fruchtiges (z. B. Ananas, Blaubeeren) unterrühren.
* Eine möglichst passende Schüssel wählen, ein Küchentuch darin aufspannen und die Joghurtcreme darin gut verteilen, so dass der Joghurt die komplette Schüssel ausfüllt.
* Das aufgespannte Tuch jetzt über der Joghurtcreme legen und eine zurechtgeschnittene Pappe darüberlegen.
* Abschließend einen schweren Gegenstand (z. B. Mörser) daraufstellen.
* Das Ganze geht wieder zurück in den Kühlschrank für 24 bis 48 Stunden.
* Hinweis: Durch das Gewicht wird die Restflüssigkeit ausgepresst und vom Küchentuch aufgesogen. Dadurch wird der Frischkäse schön fest, aber bleibt weiterhin cremig.
Servieren:
* Den Frischkäse aus der Schüssel klopfen und vorsichtig aus dem Küchentuch entferen, damit die hübsche Oberfläche nich beschädigt wird.
* Kalt servieren.
* Tipp: Puren Frischkäse (Joghurt + Salz) kann lässt sich ausgezeichnet mit Nüssen und Honig kombinieren.
Halbarbkeit: Luftdicht verschlossen für etwa 4 bis 5 Tage im Kühlschrank.
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Müsli nach Jamie Oliver (Pukkolla)

[recipe name=”Müsli nach Jamie Oliver” photoid=”249″ galleryid=”28″ rating=”3″ type=”cereal” servings=”6″ preptime=”15m” cooktime=”0m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”Müslimischung” separator=”true”]
[ingredient name=”haferflocken” amount=”200″ hint=”Kernige, alternativ Mehrkornflocken. Siehe Einkaufstipps.”]
[ingredient name=”haferkleie” amount=”100″]
[ingredient name=”walnuss” amount=”50″]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”50″ hint=”Alternativ Mandeln oder Paranüsse.”]
[ingredient name=”aprikosegetrocknet” amount=”50″]
[ingredient name=”dattel” amount=”50″]
[ingredient name=”rosine” optional=”true” exclude=”true” amount=”25″ hint=”Alternativ Cranberries.”]
[ingredient name=”Zusätzlich” separator=”true”]
[ingredient name=”milchfettarm” amount=”900″ hint=”Vegan: Hafer-, Mandel-, oder Sojamilch.”]
[ingredient name=”apfel” amount=”6″ hint=”Alternativ z. B. jeweils 1 Banane oder 75 g Himbeeren.”]
[ingredient name=”zimt” amount=”6″ customunit=”Prisen” optional=”true” hint=”Alternativ Kardamon oder Lebkuchengewürz.”]
[ingredient name=”ahornsirup” amount=”6″ customunit=”TL” customfactor=”15″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Alternativ Honig.”]
[review]
Dieser fruchtige Müslibrei nach Jamie Oliver ist eine Variation des Müslis nach Bircher-Benner. Die enthaltene Haferkleie macht den Müsli schön breiig. Dazu gesellen sich knusprige Nussstücke, wobei mir die herben Walnüsse am besten gefallen, weil sie einen gekonnten Gegenpart zum sonst fruchtigen Müsli bilden. Auch die gummiartigen Trockenfrüchte sorgen dafür, dass weiterhin gekaut werden muss und der Müsli zusammen mit dem Apfel ausreihend süß ist. Darüber hinaus kann die Müslimischung auch pur ohne Einweichen und ohne Apfel verzehrt werden, dann ist jedoch Nachsüßen empfehlenswert.

Besonders die Idee, die Müslimischung auf Vorrat vorzubereiten, finde ich klasse, so muss für jede Portion lediglich Milch und Apfel hinzufügt werden.
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[instructions]
Müsli-Vorrat zubereiten:
* Aprikosen und Datteln zerhacken.
* Nüsse grob hacken, aber nicht fein mahlen.
* Nüsse, Haferflocken und Kleie in einer großen Schüssel vermengen.
* Jedes Trockenobst einzelnd klein scheiden und sofort in die Müslimischung untermischen.
* Hinweis: Gibt man stattdessen sämtliches geschnittenes Trockenobst auf einmal hinzu, ist die Chance hoch, dass es verklebt und verklumpt.
* Tipp: Zimt kann auch jetzt mit in den Müsli gemischt werden.
* Die Müslimischung in einen Behälter abfüllen und luftdicht verschließen. Schattig im Schrank aufbewahren.
Eine Müsli-Portion zum Verzehr vorbereiten:
* 85 bis 90 g der Müslimischung mit 150 g Milch in einer Schüssel vermengen.
* Ungefähr 1 Stunden (oder über Nacht im Kühlschrank stellen), so dass der trockene Müsli gut einweicht und ein Brei entsteht.
* Ungeschälten Apfel waschen, entkernen, grob raspeln und in den Müslibrei untermischen.
* Tipp: Den geraspelten Apfel möglichst schnell im Müslibrei vermischen, damit er sich nicht braun verfärbt.
* Optional: Ahornsirup, Honig, Zimt, Kardamon und/oder Lebkuchengewürz zusätzlich mit untermischen.
Müsli kühl servieren.
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Müsli nach Bircher-Benner-Art

[recipe name=”Müsli nach Bircher-Benner-Art” photoid=”223″ galleryid=”37″ rating=”5″ type=”cereal” servings=”1″ preptime=”10m” cooktime=”0m” cooltime=”1h”]
[ingredient name=”haferflocken” amount=”60″ hint=”Alternativ Mehrkornflocken. Siehe Einkaufstipps.”]
[ingredient name=”aprikosegetrocknet” amount=”1″ customunit=”Stück” customfactor=”7.5″ hint=”Alternativ getrocknete Cranberries, Feigen, Datteln oder Rosinen.”]
[ingredient name=”sojamilch” rename=”Hafermilch” amount=”150″ hint=”Alternativ: Mandelmilch oder Sojamilch. Auch gut: Joghurt verdünnt mit Milch oder Wasser. “]
[ingredient name=”apfel” amount=”1″ hint=”Alternativ auch Birne oder ein Mix aus beiden.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customfactor=”15″ customunit=”EL” hint=”Wichtige Zutat!! Alternativ Orange.”]
[ingredient name=”haselnuss” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”15″ hint=”Entspricht 15 g. Alternativ Mandeln oder Walnüsse.”]
[ingredient name=”ahornsirup” amount=”1″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Alternativ Honig, Vanillesirup oder Karamellsirup.”]
[ingredient name=”kardamompulver” amount=”1″ optional=”true”]
[ingredient name=”zimt” amount=”1″ optional=”true” hint=”Alternativ Lebkuchengewürz.”]
[ingredient name=”zucker” rename=”Kokosblütenzucker” amount=”1″ optional=”true” hint=”Optionales Topping.”]
[review]
Müsli – wer hat’s erfunden? Natürlich ein Schweizer namens Bircher-Benner. Genauer müsste man hier von Müslibrei sprechen: Die Haferflocken werden über längere Zeit in einer kalten Flüssigkeit eingeweicht (bei Haferbrei werden sie in Milch gekocht). Sobald die Haferflocken eingeweicht sind, wird geriebener Apfel, gehackte Nüsse und Zitronensaft hinzugegeben. Soweit das Grundrezept. Die wesentlichen Hauptänderungen zum ursprünglichen Rezept sind hier mehr Haferflocken und weniger Apfel. Die möglichen Variationen sind endlos; sei es beim Obst, bei Milch oder bei Nüssen. Das Obst kann man zudem durch Beeren ersetzen oder man fügt sie zusätzlich hinzu. Anregungen sind weiter unten aufgelistet.

Der Müsli schmeckt süßlich, fruchtig und ganz wenig säuerlich. Die gehackten Nüsse sorgen für einen angenehmen Knusperkontrast zum weichen Brei. Durch die überwiegend weiche Konsistenz ist der Müsli leicht verdaulich. Darüber hinaus enthält er eine ausgewogene Spannbreite an Nährstoffen: viele Ballaststoffe, Proteine, Kohlenhydrate, ungesättigte Fettsäuren und nicht zuviel Zucker. Wie es sich für einen Müsli gehört, ist auch dieser hier sehr kalorienreich.

Insgesamt also ein leckerer Müsli, wäre da nur nicht das Einweichen, wodurch ihm die Spontanität abhanden kommt. Am besten man bereitet ihn abends fürs Frühstück oder morgens fürs Abendbrot vor. Schneller geht es mit zarten Haferflocken, wie schnell muss ich aber noch testen.

Eine Variante mit Trockenobst ist der Müsli nach Jamie Oliver. Noch besser gefällt mir dieser fruchtige Müslibrei mit Beeren. Und wer es nur knusprig ohne Früchte mag, der sollte sich den Knuspermüsli nicht entgehen lassen.
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[instructions]
Aprikosen in kleine Stücke schneiden.
Aprikosenstücke, Haferflocken und Milch in einer Schüssel geben.
Mindestens 1 Stunde (kernige Haferflocken) oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Tipp: Zarte Haferflocken weichen schneller ein – wie schnell?
Gepressten Zitronensaft (und eventuell Orangensaft) in den Haferbrei unterrühren.
Ungeschälten Apfel waschen, entkernen, grob raspeln und in den Haferbrei untermischen.
Tipp: Geraspelten Apfel möglichst schnell vermischen, damit sie sich nicht braun färben.
Gehackte Haselnüsse, Sirup und eventuell Zimt in den Haferbrei unterheben.
Tipp: Nüsse kurz in der Pfanne anrösten!
Müsli kühl servieren.
Optional: Mit Kokosblütenzucker bestreuen.
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Anregungen:

Obst (frisch oder getrocknet): Apfel, Aprikose, Ananas, Banane, Birne, Datteln, Feigen, Papaya, Pflaume, Pfirsich, Mango, Mandarinen, Nektarinen, Orange
Beeren: Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Kirschen
Flüssigkeit: Kondensmilch, Joghurt, Quark, Hafermilch, Mandelmilch, Sojamilch, Sahne (flüssig oder geschlagen), Sahneersatz, Mascarpone, Wasser
Nüsse: Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Kürbiskerne, Kokosraspel, Sonnenblumenkerne, Sesam

Originalrezept nach Bircher-Benner:
  • 1 EL Haferflocken
  • 3 EL Wasser
  • 12 Stunden einweichen.
  • 1 EL gezuckerte Kondensmilch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL gehackte Haselnüsse oder Mandeln
  • 2 geriebene Äpfel
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Paranussmus

[recipe name=”Paranussmus” photoid=”110″ rating=”4″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”20m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”paranuss” amount=”400″ hint=”Lidl verkauft Paranüsse recht günstig.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken. Alternativ herkömmliches Salz.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Rohrzucker (vegan). Ich bevorzuge Honig, weil es die Crème sämig macht.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”5″ customfactor=”1″ customunit=”g” optional=”true” exclude=”true” hint=”Kaltgepresst.”]
[review]
Paranussmus (ursprünglich Paranusscrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Paranüsse enthalten wie Macadamia sehr viel Fett, deshalb benötigen sie beim Mixen – wenn überhaupt – nur ganz wenig zusätzliches Öl. Die gemixten Paranüsse haben einen relativ fettigen, neutralen Geschmack. Mit Salz und Honig schmeckt der Paranussmus sehr ähnlich wie Walnussmus nur ohne herben Nachgeschmack.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Ungesalzene, ganze Paranüsse rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Paranüsse und Paranusssorte variiert die Röstzeit.
* Paranüsse im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 11 Minuten rösten.
* Paranüsse im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 15 bis 20 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Paranüsse sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Paranüsse rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Paranüsse ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Paranüsse auskühlen lassen:
* Geröstete Paranüsse aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Paranüsse mixen:
* Etwa 3/4 der Paranüsse mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Paranüsse verteilt hat.
* Die Paranüsse solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Paranussmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Paranüsse enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Paranüsse beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Paranüsse also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Paranussmasse cremig ist, die restlichen Paranüsse hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Paranussmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Paranussmus abfüllen:
* Den Paranussmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Paranussmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Paranussmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Paranussmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
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[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Paranüsse und Paranusssorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Paranüsse zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Paranüsse zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Paranüsse , von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Paranussmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Paranussmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Paranüsse auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Dulce de Leche

[recipe name=”Dulce de Leche” photoid=”182″ galleryid=”69″ rating=”5″ type=”spread” servings=”50″ preptime=”10m” cooktime=”50m”]
[ingredient name=”milch” amount=”1000″ hint=”Alternativ 400 ml Milch durch Sahne oder Kondensmilch ersetzen.”]
[ingredient name=”zucker” amount=”250″]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”1″]
[ingredient name=”natron” amount=”1″ optional=”true” hint=”Macht die Dulce dunkler und karamelliger.”]
[review]
Dieses Rezept ist für all jene, die schon immer einmal wissen wollten, wie Karamell hergestellt wird. Dulce de Leche (“Süßes aus Milch”) ist ein klebriger, cremiger Brotaufstrich und wird besonders häufig in Argentinien verzehrt. Es ähnelt sehr stark Karamell und schmeckt ähnlich wie Werthers Echte Karamellbonbons. Wer es sahniger mag, kann einen Teil der Milch durch Sahne ersetzen. Beide Varianten – mit oder ohne Sahne – schmecken sehr gut. Mit fettarmer Milch und Sojamilch funktioniert das Rezept übrigens ebenfalls. Eine weitere Variante gibt es, bei der ausschließlich gesüßte Kondensmilch geöffnet im Wasserbad gekocht wird. Als Erweiterungen kann man ein Schuss Baileys oder Cognac hinzufügen sowie Zimt, Kokosnussraspel oder gehackte Walnüsse.

Neben verschiedenen Nusscremes und Marmelade gehört die Dulce zu meinem Lieblingsaufstrich auf Brötchen oder Ofenpfannkuchen.

Darüber hinaus eignet sich Dulce de Leche als Zutat zum Backen (z. B. Muffins). Allerdings habe ich festgestellt, dass der Geschmack von Dulce sehr fein ist und durch andere Zutaten schnell übertüncht wird. Die Dulce sollte daher möglichst nicht mit anderen Zutaten vermischt werden, also möglichst pur verwendet werden, zum Beispiel als Überguss oder als flüssige Einlage wie hier im Milk-Shake.
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[instructions]
Hinweis: Die angegebene Kochzeit variiert je nach Menge, für 500 ml Milch mit 125 g Zucker braucht man zum Beispiel nur 40 Minuten Kochzeit.
Vanilleschote längsseits aufschlitzen.
Alle Zutaten in einen Topf geben.
Tipp: Für sehr helle Dulce de Leche: Die Hälfte des Zuckers am Anfang und die andere Hälfte nach 25 Minuten in die Milch unterrühren.
Milch unter häufigeren rühren bei mittelhoher Herdstufe langsam zum Kochen bringen.
Tipp: Gerade anfangs und am Schluss häufiger umrühren, damit die Milch nicht im Topf anbrennt.
weiterhin die mittelhohe Herdstufe beihalten, auch wenn die Milch bereits kocht.
Optional: Eine Messerspitze Natron hinzufügen, die Dulce wird dadurch dunkler und karamelliger. Achtung: Die Milch kocht anschließend auf!
Hinweis: Durch Hinzufügen von Natron verlängert sich die Kochzeit (10 bis 20 Minuten).
Mindestens 50 Minuten sprudelnd ohne Deckel köcheln lassen, hin und wieder umrühren.
Ab der 40ten Minute wandelt sich die Milch langsam in ein dickflüssiges, dunkles Karamell.
Achtung: Mitunter passiert es, dass die Milch jetzt noch einmal aufschäumt und überkocht.
Jetzt wieder öfters umrühren und die Herstufe immer weiter reduzieren.
Achtung: Sobald die Milch zu blubbern anfängt, heißt es aufpassen und die Herdstufe herunterschalten, damit die Milch nicht anbrennt!
Allmählich die Vanilleschote mit einer Gabel herausfischen.
Solange weiter köcheln und rühren, bis die gewünschte Konsistenz und Farbe erreicht ist (helles Beige).
Hinweis: Je länger man es köcheln lässt, desto fester und dunkler (karamelliger) wird es.
Tipp: Die Dulce nicht zu lange bzw. zu fest kochen, da sie sich dann schlecht als Aufstrich eignet und eher einen großen, festen Karamellbonbon ähnelt.
Dulce de Leche in ein luftdichtes (ca 450g) Gefäß (z. B. Marmeladenglas) abfüllen und auskühlen lassen.
Im Kühlschrank aufbewahren.
Haltbarkeit: Hält selbst geöffnet mehrere Monate, vielleicht sogar länger.
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Mandelmus

[recipe name=”Mandelmus” photoid=”94″ galleryid=”90″ rating=”5″ type=”spread” servings=”28″ preptime=”30m” cooktime=”12m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”mandel” amount=”400″ hint=”Mandelkerne mit brauner Schale und ungesalzen.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”12″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”12g für europäische bzw. 20g für kalifornische Mandeln. Alternativ Mandelöl oder Sonnenblumenöl.”]
[ingredient name=”rauchsalz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Hickory-Rauchsalz. Normales Salz schmeckt auch sehr gut, doch Rauchsalz ist das i-Tüpfelchen.”]
[ingredient name=”honig” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Raps- oder Blütenhonig. Alternativ Ahornsirup, Zuckersirup oder Rohrzucker (vegan).”]
[review]
Mandelmus (oder Mandelcrème) ist ein süß-salziger Brotaufstrich. Mandelmus habe ich als Alternative zu Erdnussbutter erfunden (ja, ich habs erfunden!). Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsrezepten!

Als besonderes Schmankerl mixe ich die gerösteten Mandeln mit Rauchsalz (mit Hickory-Holz geräuchert). Der Mus erhält damit das Aroma von gebrannten und geräucherten Mandeln. Mit Honig ergibt sich ein süßer, salziger und sämiger Aufstrich, der sogar am Gaumen klebt!! Aufs Brötchen, Brot oder auch als Dip für Cracker schmeckt Mandelmus fantastisch!

Haltbar ist der Mandelmus ebenfalls. Damit ist er prädestiniert, im Glas verschenkt zu werden, sofern man sich überwinden kann, ihn rauszurücken und nicht selber zu verschlingen. :-)

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Ungesalzene, ganze Mandeln mit brauner Schale rösten. Hier zwei Beispiele:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Mandeln und Mandelsorte variiert die Röstzeit.
* Europäische Mandeln im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 16 Minuten rösten.
* Kalifornische Mandeln im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 20 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Mandeln sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Mandeln rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Mandeln ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Mandeln auskühlen lassen:
* Geröstete Mandeln aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Mandeln mixen:
* Etwa 3/4 der Mandeln mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Mandeln verteilt hat.
* Erinnerung: Für europäische Mandel 12g Öl. Für kalifornische Mandel 20g Öl.
* Die Mandeln solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Mandelmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Mandeln enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Mandeln beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Mandeln also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Mandelmasse cremig ist, die restlichen Mandeln hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Mandelmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Mandelmus abfüllen:
* Den Mandelmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Mandelmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Mandelmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Mandelmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Mandeln und Mandelsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Mandeln zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Mandeln zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
  • Europäische Mandeln aus dem Bio-Markt sind größer, fetthaltiger und bitterer als Kalifornische. Für die europäischen Mandeln benötigt man weniger Öl.
    Siehe hierzu Video-Tipp zum Thema kalifornischen Mandeln.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Mandeln, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Mandelnmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Mandelnmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Mandeln auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.
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Alles was schmeckt

Pfirsichmarmelade

[recipe name=”Pfirsichmarmelade” photoid=”778″ galleryid=”87″ rating=”4″ type=”jam” servings=”18″ preptime=”10m” cooktime=”10m” cooltime=”6h”]
[ingredient name=”Menge entspricht einem großen Marmeladenglas (450 g)” separator=”true”]
[ingredient name=”pfirsich” amount=”2″ hint=”Entspricht entkernt etwa 270 g.”]
[ingredient name=”gelierzucker31″ amount=”90″]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”TL” customfactor=”5″ hint=”Gepresst, der Saft. Alternativ Limette.”]
[ingredient name=”thymian” amount=”1″ customunit=”Messerspitze” customfactor=”5″ optional=”true” exclude=”true” hint=”Getrockneter Thymian. Alternativ Ingwer.”]
[ingredient name=”vanilleschote” amount=”0.5″ optional=”true” exclude=”true”]
[review]
Ein Pfirsich ist wie ein Apfel mit Teppich drauf… Dies ist wahrhaft eine außergewöhnliche Marmelade! So würzig habe ich noch nie Marmelade gegessen… Allerdings war ein ganzer Teelöffel Thymian zuviel, deshalb empfehle ich stattdessen nur die Hälfte. Durch die Thymianzweige sieht die Pfirsichmarmelade äußerst interessant aus, reicht aber nicht an die Ananas-Kiwi-Marmelade heran. Und was Kräutermarmelade angeht, so lässt sich auch Erdbeermarmelade gut mit Basilikum würzen.
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[instructions]
Pfirsiche waschen, in Stücke schneiden und entkernen.
Pfirsiche, Zitronensaft, Gelierzucker und eventuell eine Vanilleschote (ganz) in einen Kochtopf geben.
Auf höchster Herdstufe aufkochen und dann auf niedriger Herdstufe köcheln lassen.
4 bis 5 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Mit einem Pürierstab pürieren.
Heiße Masse schleunigst in Marmeladengläser abfüllen und Deckel zuschrauben.
Optional: Glas 15 Minuten auf den Kopf stellen.
Mindestens 6 Stunden auskühlen lassen.
Haltbarkeit: Im ungeöffneten Glas ist Marmelade sehr lange haltbar. Geöffnet hält sie mindestens ein Monat im Kühlschrank.
[/instructions]
[/recipe]

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Linsen-Dip

[recipe name=”Indischer Dip” photoid=”104″ galleryid=”279″ rating=”3″ type=”dip” servings=”29″ preptime=”15m” cooktime=”15m”]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”1″]
[ingredient name=”zwiebel” amount=”1″]
[ingredient name=”moehre” amount=”1″]
[ingredient name=”gemuesebrueheklar” amount=”300″]
[ingredient name=”linsenrot” amount=”150″]
[ingredient name=”olivenoel” amount=”3″ hint=”Siehe Einkaufstipps.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”1″ customunit=”EL” customfactor=”10″ hint=”Eventuell etwas mehr.”]
[ingredient name=”knoblauch” amount=”1″]
[ingredient name=”magerjoghurt” amount=”100″]
[ingredient name=”basilikum” amount=”1″]
[ingredient name=”pfeffer” amount=”1″]
[ingredient name=”salz” amount=”1″]
[review]
Dieser Kurkuma-farbige, cremige Dip schmeckt mild und leicht süßlich. Die Süße stammt vor allem aus der Möhre. Der Dip erinnert entfernt an Rübenmus, daher kann ich mir gut vorstellen, ihn auch als Hauptspeise aufzutischen. Ein ähnliches Rezept habe ich übrigens für Wirsingrouladen. Wie auch immer, den Dip am besten zu warmen Baguette servieren. Warm schmeckt er mir auch am besten, kalt hingegen nur halb so gut.
Vielleicht kann man das Rezept mit indischen Gewürzen wie Curry oder Graham Masala weiter verfeinern, muss ich noch ausprobieren.
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[instructions]
Möhre putzen und würfeln.
Zwiebel schälen und in Stücke hacken.
In einem Kochtopf 1 Esslöffel Olivenöl auf hoher Herdstufe erhitzen.
Sobald das Öl heiß ist, die Zwiebelstücke hinzugeben und für ein paar Minuten dünsten (nicht braten!).
Möhrenstücke hinzugeben und ein paar weitere Minuten dünsten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen.
Linsen mit Wasser abbrausen und anschließend in den Kochtopf hinzugeben.
Kurz aufkochen und bei niedriger Herdstufe 10 Minuten köcheln lassen.
Hinweis: Die meiste Flüssigkeit sollte dann aufgesogen sein.
Gepressten Knoblauch, Zitronensaft und restliches Olivenöl unterrühren.
Mit einem Pürierstab das Ganze zu Mus verarbeiten.
Joghurt unterrühren.
Mit Basilikum, Salz und Pfeffer abschmecken. Optional: Indische Gewürze.
Warm oder kalt servieren (ich mag ihn warm deutlich lieber).
Luftdicht lagern. Hält im Kühlschrank mindestens zwei Wochen.
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Pistazienmus

[recipe name=”Pistazienmus” photoid=”108″ rating=”4″ type=”spread” servings=”27″ preptime=”2h30m” cooktime=”10m” cooltime=”10m”]
[ingredient name=”pistazie” amount=”400″ hint=”Ungesalzene!!! Gesalzene Pisatzien sind oft zu salzig. Menge bezieht sich auf das Gewicht der geschälten Nüsse.”]
[ingredient name=”rapsoel” amount=”15″ customfactor=”1″ customunit=”g” hint=”Kaltgepresst.”]
[ingredient name=”salz” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL” hint=”Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken.”]
[ingredient name=”zitrone” amount=”0.5″ customfactor=”5″ customunit=”TL”]
[review]
Pistazienmus (ursprünglich Pistaziencrème) ist ein süß-salzier Brotaufstrich ähnlich wie Honig. Pistazien enthalten wie Cashewkerne natürlich Zucker, daher ist zusätzliches Süßen nicht unbedingt erforderlich. Das eigenhändige Schälen der Pistazien ist sehr aufwendig – das kann man gut nebenbei beim Fernsehen machen… Nur die Ausbeute ist mickrig: 250 g ungeschälte Pistazien ergeben weniger als 125 g Pistazienmus… Immerhin entschädigt die Farbe des Pisatzienmus ein wenig: dieses Grün ist einmalig!

Ich muss außerdem testen, wie gut sich geschälte Pistazien rösten lassen. Insgesamt ist mir Pistazienmus bereits (ungesüßt) ein wenig zu süß. Ein Spritzer Zitronensaft passt daher sehr gut. Eine weitere passende Ergänzungen ist herbe Schokolade.

Viele weitere Nussmus-Variationen findest Du hier.
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[instructions]
Pistazien rösten. Beispiel:
* Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Pistazien und Pistaziensorte variiert die Röstzeit.
* Geschälte Pistazien im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 5 bis 10 Minuten rösten.
* Auch wichtig: Die Pistazien sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
* Denn: Je länger die Pistazien rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Pistazien ist fast immer mehr Honig, Salz und Öl erforderlich.
Pistazien auskühlen lassen:
* Geröstete Pistazien aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
Pistazien mixen:
* Etwa 3/4 der Pistazien mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Pistazien verteilt hat.
* Die Pistazien solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Pistazienmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten “stampfen”.
* Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Pistazien enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins “Leere” mixt.
* Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Pistazien beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Pistazien also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
* Sobald die Pistazienmasse cremig ist, die restlichen Pistazien hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
* Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Pistazienmasse bildet.
* Dann nach Belieben mit Salz und Honig abschmecken (verschiedene Geschmacksrichtungen sind möglich: salzig, süß oder am besten süß-salzig).
* Tipp: Ich ziehe Honig zum Süßen vor, weil es den Mus am sämigsten macht und damit am Gaumen kleben lässt.
* Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
* Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
Pistazienmus abfüllen:
* Den Pistazienmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
* Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
* Pistazienmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
* Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Pistazienmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
* Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Pistazienmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
[/instructions]
[/recipe]

Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Pistazien und Pistaziensorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Pistazien zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Pistazien zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Pistazien, von der Art und Menge des Süßungsmittels (Honig ist hier besonders übel), und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Pistazienmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Pistazienmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus dünnflüssig erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Pistazien auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.