Cashewmus

Quelle: http://www.andrejeworutzki.de/cooking/cashewcreme/
5 Sterne
Zutaten:

Cashewkerne, Rapsöl, Salz,

Nährwerte Kalorien Fett Zucker Protein Kohlenhydrate Ballaststoffe Cholesterin Ges. Fetts. Unges. Fetts.
Pro 15 g (1 Portion) 90 kcal 7 g 2 g 3 g 4 g 0 g 0 mg 1 g 4 g
Pro 100 g 588 kcal 45 g 13 g 16 g 29 g 3 g 0 mg 9 g 29 g
Vorbereitungszeit Kochzeit Zeitaufwand insgesamt + Ziehzeit
Mengenangaben für 28 Portionen:
400 g Cashewkerne 2288 kcal Ungesalzen! Gesalzene Nüsse sind oft zu salzig.
25 g Rapsöl 219 kcal Kaltgepresst. Eventuell 5 g mehr.
0.33 TL Salz 0 kcal Nach Belieben. Aber nicht zu viel, lieber vorsichtig abschmecken.
0.5 Schote Vanilleschote 7 kcal (optional) Nur das herausgekratzte Vanillemark.
Zubereitung:
  1. Cashews rösten. Hier zwei Beispiele:
    1. Wichtig: Je nach Ofen, vorgeheizt ja/nein, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Cashews und Cashewsorte variiert die Röstzeit.
    2. Cashewbruch im unvorgeheizten Ofen auf unterster Schiene mit Backpapier und mit Umluft bei 120°C für 10 Minuten rösten.
    3. Ganze Cashewkerne im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene mit Backpapier und ohne Umluft bei 150°C für 17 bis 19 Minuten rösten.
    4. Auch wichtig: Die Cashews sollten nach dem Rösten leicht gebräunt sein, aber nicht dunkel oder gar schwarz!
    5. Denn: Je länger die Cashews rösten, desto intensiver – aber auch herber und trockener – werden sie. Für stark geröstete Cashews ist fast immer mehr Salz und Öl erforderlich.
  2. Nüsse auskühlen lassen:
    1. Geröstete Cashews aus den Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf dem offenen Blech auskühlen lassen.
  3. Cashews mixen:
    1. Etwa 3/4 der Cashews mit Öl im Mixer geben und den Behälter so lange schütteln, bis sich das Öl gut zwischen den Cashews verteilt hat.
    2. Die Cashews solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Hierbei immer wieder das Mixen unterbrechen und die Cashewsmasse mit einem Löffel komplett umrühren oder nach unten „stampfen“.
    3. Hinweis: Beim Mixen von gerösteten Cashews enstehen gerade anfangs Luftlöcher, wodurch die Messer nicht mehr greifen und man ins „Leere“ mixt.
    4. Wichtig: Den Mixbehälter regelmäßig mit der Hand berühren, um die Temperatur zu fühlen: Manche Mixer erhitzen ihren Inhalt auf höchster Stufe so stark, dass die Cashews beinahe kochen. Wenn das passiert, wird der Mus bröckelig und das soll nicht passieren!! Die Cashews also immer nur solange auf höchster Stufe mixen, dass sie nicht heiz werden (ca. 10-20 Sekunden). In dem Fall auf langsamer Stufe weitermixen oder eine kurze Pause machen zum Runterkühlen.
    5. Sobald die Cashewsmasse cremig ist, die restlichen Cashews hinzugeben und solange weitermixen, bis sie wieder cremig sind.
    6. Hinweis: Cremig bedeutet hier, dass sich irgendwann durch das Mixen ein (Wasser)Strudel in der Cashewsmasse bildet.
    7. Dann nach Belieben mit Salz abschmecken.
    8. Solange weitermixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist: leicht dickflüssig und cremig – in etwa wie Blütenhonig.
    9. Tipp: Hierzu das Mixen kurz unterbrechen und am Mixbehälter rütteln, um festzustellen, wie sich der Mus bewegt.
  4. Cashewsmus abfüllen:
    1. Den Cashewsmus in ein Gefäß abfüllen und luftdicht verschließen. Es passt z. B. perfekt in ein 500 g Honigglas.
    2. Notiz am Rande: Der beste Moment ist gekommen: nun werden die Reste im Mixerbehälter ausgeschleckt! :-)
    3. Cashewsmus kühl und schattig im Schrank aufbewahren.
    4. Tipp: Nicht im Kühlschrank lagern, sonst wird der Cashewsmus fest und schmeckt weniger aromatisch.
    5. Haltbarkeit: Selbst geöffnet hält der Cashewsmus mehrere Monate, wahrscheinlich sogar länger, wenn er bis dahin nicht bereits weggenascht wurde. :-)
Expertenrat:
  • Die Röstzeit variiert je nach Ofen, Umluft an/aus, Position der Schiene, Alter der Cashews und Cashewsorte! Hier muss man experimentieren, bis man die richtige Einstellung raus hat.
  • Der Röstgrad ist entscheidend für das Endergebnis.
    Wurden die Cashews zu kurz geröstet, wird der Mus zu lasch im Geschmack – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr hell ist.
    Wurden die Cashews zu lange geröstet, wird der Mus sehr trocken (lassen sich dann auch schlechter mixen) und bitter – erkennt man daran, dass der Mus am Ende sehr dunkel ist.
  • Cashewbruch aus dem Bio-Markt sind zerhackt und damit kleiner als ganze Cashewkerne. Für Cashewbruch benötigt man weniger Röstzeit im Ofen.
Tipps fürs Mixen:
  • Die Dauer fürs Mixen hängt stark ab von der zugefügten Menge Öl, von Alter und Röstgrad der Cashews und von der Qualität des Mixers (am besten ist ein Standmixer wie z. B. Vitamix oder Omniblend).
  • Es ist einfacher, die Nüsse nach und nach zu mixen statt alle auf einmal.
  • Beim Mixen muss die Cashewmasse anfangs mehrmals umgerührt oder wieder nach unten gedrückt werden, sonst entstehen Luftlöcher. Hierbei ist etwas Geduld erforderlich, bis es cremig wird.
  • Sollte die Cashewmasse partout nicht cremig werden, sollte man zusätzlich Öl hinzugeben. Besonders bei viel Honig oder bei trockenen Nüssen oder Nüssen mit brauner Schale benötigt man mehr Öl.
  • Die Nüsse nicht zu stark durch Mixen erhitzen, so dass die Masse beinahe kocht, da sie sonst fest wird. Besser langsamer mixen.
  • Honig bindet die Masse sehr stark und erfordert längeres Mixen. Daher auf keinen Fall(!!!) Honig zu Beginn hinzugeben, weil es dann ewig dauert, bis die Nussmasse cremig wird.
  • Wenn der Mus Cashewmasse erscheint, wurde entweder zu lange gemixt oder zu viel Öl verwendet. In dem Fall müsste man wieder Nüsse rösten und diese anschließend solange im Mixer hinzugeben, bis die Konsistenz wieder fester wird. Anschließend wieder mit Salz und Honig abschmecken.
Warum die Cashews auskühlen lassen?
  1. Das Abschmecken von kalten Nüsse ist einfacher, weil die Nüsse nicht zu heiß sind und aromatischer schmecken.
  2. Wenn die Nüsse beim Mixen zu heiß werden, wird der Mus bröckelig und verliert seine Geschmeidigkeit. Das lässt sich dann nur durch Hinzugabe von Öl und Geduld reparieren.